Nächste Lieferung: 2. November bis 15. Dezember
Sorgfältig von Hand verpackt – mit Ballentuch geschützte Wurzeln
Wurzelnackte Ware und Topfware im saisonalen Versand
Ab 150 € innerhalb Deutschlands versandkostenfrei
Sonst 8,50 € pro Lieferung
EU-weiter Versand ab 200 € versandkostenfrei
Sonst 25,00 € · Mindestbestellwert 150 €
Beschreibung
Die Rote Herbsthimbeere wächst als aufrechter Strauch auf etwa 2 Meter heran und braucht rund 1 Meter Standfläche. Die Rote Himbeere ist rund um die Nordhalbkugel zu Hause, von Europa über Sibirien bis nach Nordamerika, und an Wildstandorten gesammelt wird sie schon seit der Bronzezeit. Ihr Rhythmus ist ein anderer als der gewöhnlicher Himbeeren. Die brauchen 2 Jahre: Die Rute wächst im ersten, trägt im zweiten und stirbt danach ab. Diese hier trägt schon im ersten Jahr, zuerst an den Spitzen, von wo der Fruchtansatz nach unten wandert. Deshalb fängt sie erst an, wenn die Sommerhimbeeren durch sind, und macht bis zum ersten Frost weiter.
Geblüht wird ab Juli, und weil ständig neue Blüten nachkommen, zieht sich das über rund 12 Wochen hin; Blüte und reife Frucht stehen dabei gleichzeitig am Strauch. Gepflückt wird ab August, rund 10 Wochen lang, bis der Frost Schluss macht. Die Beeren sind rot, halbkugelig und bis zu 2 Zentimeter groß. Man geht alle paar Tage durch: Reif ist, was sich ohne Widerstand abstreifen lässt; der weiße Kegel bleibt am Strauch zurück. Gewaschen wird erst kurz vor dem Essen, sonst zerfallen die Beeren schneller; im Kühlschrank sind sie nach wenigen Tagen hin, gefroren halten sie sich. Was nicht frisch gegessen wird, geht in Konfitüre, Gebäck oder Wein; die jungen Blätter ergeben getrocknet einen Tee. Der späte Termin hilft gegen den Himbeerkäfer, dessen Larven sonst im Fruchtboden sitzen: Er legt seine Eier von Mai bis Mitte Juli in die Blüten, und was nach Ende August reift, bleibt meist verschont. Der Schnitt ist der einfachste, den eine Himbeere verlangt: Vor dem Austrieb kommen alle Ruten bodennah ab – und was ohnehin weggeschnitten wird, kann der Winter vorher nicht beschädigen. Wer will, lässt einen Teil der Ruten stehen; die tragen dann im folgenden Sommer ein zweites Mal, dafür fällt die Herbsternte kleiner aus. Wurzelschösslinge schiebt sie reichlich, auch abseits des Stocks; wer sie in Grenzen halten will, sticht sie mit dem Spaten ab, statt sie nur abzuschneiden.
Bestäubt wird die Himbeere vor allem von Bienen – Honigbienen, Hummeln und Wildbienen –, daneben von Fliegen und Käfern, und ihre Blüten stehen von Juli bis in den Herbst. Lässt man die Schösslinge gewähren, verwächst sie zu stacheligem, undurchdringlichem Gestrüpp, und ein solcher Bestand ist ein bevorzugter Nistplatz für kleine Vögel; Kaninchen und Eichhörnchen finden darin Deckung. Die Früchte sind bei Vögeln und Säugetieren begehrt und bleiben selten lange hängen – mit ihnen wandern die Samen fort.
Weiterlesen
Weniger anzeigen
Die Rote Herbsthimbeere wächst als aufrechter Strauch auf etwa 2 Meter heran und braucht rund 1 Meter Standfläche. Die Rote Himbeere ist rund um die Nordhalbkugel zu Hause, von Europa über Sibirien bis nach Nordamerika, und an Wildstandorten gesammelt wird sie schon seit der Bronzezeit. Ihr Rhythmus ist ein anderer als der gewöhnlicher Himbeeren. Die brauchen 2 Jahre: Die Rute wächst im ersten, trägt im zweiten und stirbt danach ab. Diese hier trägt schon im ersten Jahr, zuerst an den Spitzen, von wo der Fruchtansatz nach unten wandert. Deshalb fängt sie erst an, wenn die Sommerhimbeeren durch sind, und macht bis zum ersten Frost weiter.
Geblüht wird ab Juli, und weil ständig neue Blüten nachkommen, zieht sich das über rund 12 Wochen hin; Blüte und reife Frucht stehen dabei gleichzeitig am Strauch. Gepflückt wird ab August, rund 10 Wochen lang, bis der Frost Schluss macht. Die Beeren sind rot, halbkugelig und bis zu 2 Zentimeter groß. Man geht alle paar Tage durch: Reif ist, was sich ohne Widerstand abstreifen lässt; der weiße Kegel bleibt am Strauch zurück. Gewaschen wird erst kurz vor dem Essen, sonst zerfallen die Beeren schneller; im Kühlschrank sind sie nach wenigen Tagen hin, gefroren halten sie sich. Was nicht frisch gegessen wird, geht in Konfitüre, Gebäck oder Wein; die jungen Blätter ergeben getrocknet einen Tee. Der späte Termin hilft gegen den Himbeerkäfer, dessen Larven sonst im Fruchtboden sitzen: Er legt seine Eier von Mai bis Mitte Juli in die Blüten, und was nach Ende August reift, bleibt meist verschont. Der Schnitt ist der einfachste, den eine Himbeere verlangt: Vor dem Austrieb kommen alle Ruten bodennah ab – und was ohnehin weggeschnitten wird, kann der Winter vorher nicht beschädigen. Wer will, lässt einen Teil der Ruten stehen; die tragen dann im folgenden Sommer ein zweites Mal, dafür fällt die Herbsternte kleiner aus. Wurzelschösslinge schiebt sie reichlich, auch abseits des Stocks; wer sie in Grenzen halten will, sticht sie mit dem Spaten ab, statt sie nur abzuschneiden.
Bestäubt wird die Himbeere vor allem von Bienen – Honigbienen, Hummeln und Wildbienen –, daneben von Fliegen und Käfern, und ihre Blüten stehen von Juli bis in den Herbst. Lässt man die Schösslinge gewähren, verwächst sie zu stacheligem, undurchdringlichem Gestrüpp, und ein solcher Bestand ist ein bevorzugter Nistplatz für kleine Vögel; Kaninchen und Eichhörnchen finden darin Deckung. Die Früchte sind bei Vögeln und Säugetieren begehrt und bleiben selten lange hängen – mit ihnen wandern die Samen fort.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Rubus
- Art-Syn.
- Himbeere, Rote Himbeere, Gartenhimbeere, Europäische Himbeere, Gelbe Himbeere

