Maulbeere Wellington
Morus alba × rubra 'Wellington'
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Beschreibung
Die Maulbeere 'Wellington' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; sie kommt aus dem Staat New York. Sie ist eine Kreuzung aus der Weißen Maulbeere, die im östlichen Asien zu Hause ist, und der Roten aus dem östlichen Nordamerika – entstanden ohne menschliches Zutun, wie die meisten dieser Hybriden. Ihr Name führt zu Richard Wellington, der die Obstzüchtung an der Versuchsstation in Geneva über Jahrzehnte leitete und Apfelsorten wie 'Macoun' und 'Lodi' hervorbrachte. Diese Maulbeere hat er nicht gezüchtet: Sie fand sich auf seinem eigenen Grundstück. Ob sie überhaupt neu war, ist offen – sie könnte die alte 'New American' sein, die um 1854 in Connecticut auftauchte und später auch unter dem Namen 'Downing' verkauft wurde.
Die Blüte beginnt im Mai und dauert etwa 3 Wochen; die Kätzchen sind grün und unauffällig. Schon ab Juni reifen die ersten Früchte, und das zieht sich gut 8 Wochen hin. Sie werden 3 Zentimeter lang, sind schwarz und hängen an auffallend langen Stielen frei unter den Zweigen. Der Geschmack hält Süße und Säure im Gleichgewicht; gegenüber der Schwestersorte 'Illinois Everbearing' fallen die Früchte etwas kleiner aus. Weil nie alles zugleich so weit ist, erntet man in Durchgängen, alle 2 bis 3 Tage – dann bleibt die Qualität gleichmäßig. Frisch halten sich die Beeren kaum; eingefroren oder gedörrt kommen sie durch den Winter, und der gepresste Saft hält sich auch ohne Konservierung monatelang. Die Blätter lassen sich den ganzen Sommer über schneiden: jung sind sie ein gekochtes Gemüse, getrocknet geben sie Tee.
Ökologisch ist der frühe Start das Beste an dieser Sorte. Wenn im Juni die ersten Früchte weich werden, ist an anderem Obst noch kaum etwas reif; der Baum füllt eine Lücke, und er füllt sie 8 Wochen lang. Die langen Fruchtstiele lassen die Beeren frei aus dem Laub hängen, wo Vögel sie sehen und anfliegen können. Und weil ein ausgewachsener Baum weit mehr ansetzt, als eine Küche je verarbeitet, ist der Tisch für sie reich gedeckt.
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Die Maulbeere 'Wellington' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; sie kommt aus dem Staat New York. Sie ist eine Kreuzung aus der Weißen Maulbeere, die im östlichen Asien zu Hause ist, und der Roten aus dem östlichen Nordamerika – entstanden ohne menschliches Zutun, wie die meisten dieser Hybriden. Ihr Name führt zu Richard Wellington, der die Obstzüchtung an der Versuchsstation in Geneva über Jahrzehnte leitete und Apfelsorten wie 'Macoun' und 'Lodi' hervorbrachte. Diese Maulbeere hat er nicht gezüchtet: Sie fand sich auf seinem eigenen Grundstück. Ob sie überhaupt neu war, ist offen – sie könnte die alte 'New American' sein, die um 1854 in Connecticut auftauchte und später auch unter dem Namen 'Downing' verkauft wurde.
Die Blüte beginnt im Mai und dauert etwa 3 Wochen; die Kätzchen sind grün und unauffällig. Schon ab Juni reifen die ersten Früchte, und das zieht sich gut 8 Wochen hin. Sie werden 3 Zentimeter lang, sind schwarz und hängen an auffallend langen Stielen frei unter den Zweigen. Der Geschmack hält Süße und Säure im Gleichgewicht; gegenüber der Schwestersorte 'Illinois Everbearing' fallen die Früchte etwas kleiner aus. Weil nie alles zugleich so weit ist, erntet man in Durchgängen, alle 2 bis 3 Tage – dann bleibt die Qualität gleichmäßig. Frisch halten sich die Beeren kaum; eingefroren oder gedörrt kommen sie durch den Winter, und der gepresste Saft hält sich auch ohne Konservierung monatelang. Die Blätter lassen sich den ganzen Sommer über schneiden: jung sind sie ein gekochtes Gemüse, getrocknet geben sie Tee.
Ökologisch ist der frühe Start das Beste an dieser Sorte. Wenn im Juni die ersten Früchte weich werden, ist an anderem Obst noch kaum etwas reif; der Baum füllt eine Lücke, und er füllt sie 8 Wochen lang. Die langen Fruchtstiele lassen die Beeren frei aus dem Laub hängen, wo Vögel sie sehen und anfliegen können. Und weil ein ausgewachsener Baum weit mehr ansetzt, als eine Küche je verarbeitet, ist der Tisch für sie reich gedeckt.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Maulbeergewächse(Moraceae)
- Gattung
- Maulbeeren(Morus)
- Art-Syn.
- Hybrid-Maulbeere, Weiße-Rote Maulbeere, Kreuzungs-Maulbeere
- Sorten-Syn.
- New American, Downing

