Maulbeere Illinois Everbearing
Morus alba × rubra 'Illinois Everbearing'
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Beschreibung
Die Maulbeere 'Illinois Everbearing' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; sie stammt aus dem Südosten von Illinois. Ihre Eltern kommen von verschiedenen Kontinenten: die Weiße Maulbeere aus dem östlichen Asien, die Rote aus dem östlichen Nordamerika, wo die eingeführte Art auf die einheimische traf und sich mit ihr kreuzte. Genau so ist auch diese Sorte entstanden – kein Zuchtprogramm, sondern ein Zufallssämling, den Peter Glaser 1947 in den Niederungen des Wabash River im White County fand; 1958 kam sie in den Handel. Im Aussehen gerät sie deutlich mehr nach der Weißen Maulbeere als nach der Roten, und in Europa ist sie heute verbreiteter als in Nordamerika. Sie trägt früh: Schon 2- bis 3-jährige Pflanzen setzen an.
Die Blüte beginnt im Mai und zieht sich über etwa 3 Wochen; die Kätzchen sind klein, grün und leicht zu übersehen. Ab Juli reifen die Früchte, gut 8 Wochen lang bis in den September hinein. Sie werden bis 4 Zentimeter lang, bleiben dabei schlank, färben von Rot nach Schwarzrot und enthalten so gut wie keine Samen. Der Geschmack ist süß, hat aber genug Säure dahinter, um nicht flach zu wirken; damit rückt die Sorte nahe an die Schwarze Maulbeere heran, die sonst als die beste der Gattung gilt. Anders als andere Maulbeeren hält sie ihre Früchte fest, auch wenn sie reif sind. Der Boden darunter bleibt sauber, dafür wird gepflückt statt geschüttelt, und an den Zweigenden braucht es Geduld. Gekühlt halten die Beeren wenige Tage. Frisch liegen sie auf dem Kuchen, aus dem Saft wird Gelee, getrocknet und gemahlen kommen sie in den Teig. Auch die Blätter lassen sich essen: jung gedünstet oder blanchiert und wie Weinblätter gefüllt.
Ökologisch wirkt gerade das, was die Ernte erschwert: Die Früchte bleiben am Zweig, statt abzufallen. So hängt von Juli bis in den September Nahrung in der Krone – 8 Wochen lang und dort, wo Singvögel sie erreichen. Weil die Sorte überreich trägt, bleibt genug für beide Seiten. Und was am Ende doch herunterkommt, verteilt sich über Wochen statt über wenige Tage, sodass auch am Boden lange etwas zu finden ist.
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Die Maulbeere 'Illinois Everbearing' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; sie stammt aus dem Südosten von Illinois. Ihre Eltern kommen von verschiedenen Kontinenten: die Weiße Maulbeere aus dem östlichen Asien, die Rote aus dem östlichen Nordamerika, wo die eingeführte Art auf die einheimische traf und sich mit ihr kreuzte. Genau so ist auch diese Sorte entstanden – kein Zuchtprogramm, sondern ein Zufallssämling, den Peter Glaser 1947 in den Niederungen des Wabash River im White County fand; 1958 kam sie in den Handel. Im Aussehen gerät sie deutlich mehr nach der Weißen Maulbeere als nach der Roten, und in Europa ist sie heute verbreiteter als in Nordamerika. Sie trägt früh: Schon 2- bis 3-jährige Pflanzen setzen an.
Die Blüte beginnt im Mai und zieht sich über etwa 3 Wochen; die Kätzchen sind klein, grün und leicht zu übersehen. Ab Juli reifen die Früchte, gut 8 Wochen lang bis in den September hinein. Sie werden bis 4 Zentimeter lang, bleiben dabei schlank, färben von Rot nach Schwarzrot und enthalten so gut wie keine Samen. Der Geschmack ist süß, hat aber genug Säure dahinter, um nicht flach zu wirken; damit rückt die Sorte nahe an die Schwarze Maulbeere heran, die sonst als die beste der Gattung gilt. Anders als andere Maulbeeren hält sie ihre Früchte fest, auch wenn sie reif sind. Der Boden darunter bleibt sauber, dafür wird gepflückt statt geschüttelt, und an den Zweigenden braucht es Geduld. Gekühlt halten die Beeren wenige Tage. Frisch liegen sie auf dem Kuchen, aus dem Saft wird Gelee, getrocknet und gemahlen kommen sie in den Teig. Auch die Blätter lassen sich essen: jung gedünstet oder blanchiert und wie Weinblätter gefüllt.
Ökologisch wirkt gerade das, was die Ernte erschwert: Die Früchte bleiben am Zweig, statt abzufallen. So hängt von Juli bis in den September Nahrung in der Krone – 8 Wochen lang und dort, wo Singvögel sie erreichen. Weil die Sorte überreich trägt, bleibt genug für beide Seiten. Und was am Ende doch herunterkommt, verteilt sich über Wochen statt über wenige Tage, sodass auch am Boden lange etwas zu finden ist.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Maulbeergewächse(Moraceae)
- Gattung
- Maulbeeren(Morus)
- Art-Syn.
- Hybrid-Maulbeere, Weiße-Rote Maulbeere, Kreuzungs-Maulbeere

