Himbeere Golden Queen
Rubus idaeus 'Golden Queen'
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Beschreibung
Die Himbeere 'Golden Queen' wächst als aufrecht ausladender Strauch auf etwa 2 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Nachdem Klöster sie im Mittelalter als Erste kultiviert hatten, gelangte die Rote Himbeere im 18. und 19. Jahrhundert in die Gärten der ganzen Nordhalbkugel. In den USA stand sie um 1880 bereits in großen Feldern: Auf dem Land von Ezra Stokes in Berlin, Camden County, New Jersey, wuchs 'Cuthbert', die später meistgepflanzte rote Sorte Amerikas, auf rund 5 Hektar – und dort zeigte sich 1882 ein Stock mit gelben Beeren. Vermutlich ist er eine Mutation von 'Cuthbert', vielleicht auch ein Zufallssämling; von der Muttersorte trennt ihn fast nur die Frucht. 1887 setzte die American Pomological Society 'Golden Queen' auf ihre Liste empfohlener Sorten, und noch 1925 empfahl die Versuchsstation des Staates New York sie als einzige gelbe Himbeere, die sich zu pflanzen lohne: für den Erwerbsanbau von geringem Nutzen, doch wegen Farbe und Güte in jede private Beerensammlung gehörig.
Die weißen Blüten erscheinen im Mai, rund 4 Wochen lang, und die Beeren reifen ab Juli an den vorjährigen Trieben – 'Golden Queen' ist eine Sommerhimbeere. Eine Rute trägt nur in ihrem zweiten Jahr und stirbt danach ab; sie wird nach der Ernte am Boden abgeschnitten, während die neuen Triebe des Jahres stehen bleiben und im nächsten Sommer fruchten. Im Mund ist ihre Frucht weich und saftig, süß und fein aromatisch, zarter im Geschmack als die rote Muttersorte. Diese Weichheit bestimmt den Umgang mit ihr: Am besten isst man die Beeren gleich vom Strauch oder am selben Tag, denn gekühlt halten sie nur wenige Tage. Wer mehr erntet, als er essen kann, macht Eis, Likör oder Limonade daraus. Auf dem Teller fällt sie auf: goldgelb, manchmal rosa überhaucht, rundlich bis stumpf kegelförmig, und auf der hellen Haut heben sich die dunklen Reste der Griffel deutlich ab. Die jungen Blätter lassen sich getrocknet für Tee verwenden. Heikel ist sie an anderer Stelle: Ihr Laub ist zart, legt sich beim Auswachsen stark in Falten und leidet bei starkem Wind, und für das Himbeermosaik ist sie sehr anfällig – befallene Stöcke nimmt man deshalb früh heraus.
Für Bienen ist 'Golden Queen' zur Blüte eine Weide wie jede Rote Himbeere. Lässt man ihre Wurzelschösslinge stehen, wächst sie zu einem Dickicht zusammen, wie es die Wildform auf Waldlichtungen bildet. Solche Bestände sind für Vögel und kleine Säugetiere eine Futterstelle, und auch Schmetterlinge finden an der Himbeere Nahrung.
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Die Himbeere 'Golden Queen' wächst als aufrecht ausladender Strauch auf etwa 2 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Nachdem Klöster sie im Mittelalter als Erste kultiviert hatten, gelangte die Rote Himbeere im 18. und 19. Jahrhundert in die Gärten der ganzen Nordhalbkugel. In den USA stand sie um 1880 bereits in großen Feldern: Auf dem Land von Ezra Stokes in Berlin, Camden County, New Jersey, wuchs 'Cuthbert', die später meistgepflanzte rote Sorte Amerikas, auf rund 5 Hektar – und dort zeigte sich 1882 ein Stock mit gelben Beeren. Vermutlich ist er eine Mutation von 'Cuthbert', vielleicht auch ein Zufallssämling; von der Muttersorte trennt ihn fast nur die Frucht. 1887 setzte die American Pomological Society 'Golden Queen' auf ihre Liste empfohlener Sorten, und noch 1925 empfahl die Versuchsstation des Staates New York sie als einzige gelbe Himbeere, die sich zu pflanzen lohne: für den Erwerbsanbau von geringem Nutzen, doch wegen Farbe und Güte in jede private Beerensammlung gehörig.
Die weißen Blüten erscheinen im Mai, rund 4 Wochen lang, und die Beeren reifen ab Juli an den vorjährigen Trieben – 'Golden Queen' ist eine Sommerhimbeere. Eine Rute trägt nur in ihrem zweiten Jahr und stirbt danach ab; sie wird nach der Ernte am Boden abgeschnitten, während die neuen Triebe des Jahres stehen bleiben und im nächsten Sommer fruchten. Im Mund ist ihre Frucht weich und saftig, süß und fein aromatisch, zarter im Geschmack als die rote Muttersorte. Diese Weichheit bestimmt den Umgang mit ihr: Am besten isst man die Beeren gleich vom Strauch oder am selben Tag, denn gekühlt halten sie nur wenige Tage. Wer mehr erntet, als er essen kann, macht Eis, Likör oder Limonade daraus. Auf dem Teller fällt sie auf: goldgelb, manchmal rosa überhaucht, rundlich bis stumpf kegelförmig, und auf der hellen Haut heben sich die dunklen Reste der Griffel deutlich ab. Die jungen Blätter lassen sich getrocknet für Tee verwenden. Heikel ist sie an anderer Stelle: Ihr Laub ist zart, legt sich beim Auswachsen stark in Falten und leidet bei starkem Wind, und für das Himbeermosaik ist sie sehr anfällig – befallene Stöcke nimmt man deshalb früh heraus.
Für Bienen ist 'Golden Queen' zur Blüte eine Weide wie jede Rote Himbeere. Lässt man ihre Wurzelschösslinge stehen, wächst sie zu einem Dickicht zusammen, wie es die Wildform auf Waldlichtungen bildet. Solche Bestände sind für Vögel und kleine Säugetiere eine Futterstelle, und auch Schmetterlinge finden an der Himbeere Nahrung.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Rubus
- Art-Syn.
- Gelbe Himbeere, Gartenhimbeere, Europäische Himbeere
- Sorten-Syn.
- Goldkönigin

