Felsenbirne Martin
Amelanchier alnifolia 'Martin'
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Beschreibung
Die Felsenbirne 'Martin' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Sie ist eine Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (Amelanchier alnifolia) und trägt den Namen ihres Züchters: Dieter Martin zog sie in seiner Baumschule im saskatchewanischen Langham aus einem frei abgeblühten Samen der Sorte 'Thiessen' und brachte sie 1990 in den Handel. 'Thiessen' wiederum geht auf eine Auslese von 1910 zurück, für die Samen von Sträuchern am Saskatchewan-Fluss gesammelt worden waren – 'Martin' steht damit in einer Linie, die bis an den Anfang des kanadischen Saskatoon-Anbaus zurückreicht. Ausgelesen wurde sie auf ein einziges Merkmal: eine besonders gleichmäßige Reife.
Ab April öffnen sich weiße Blüten in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend Einzelblüten, erst nach voller Entfaltung des Laubs und über einen langen Zeitraum hinweg. Geerntet wird ab Juni. Die Beeren werden mit durchschnittlich 1,8 Zentimetern ausgesprochen groß, sind rund, tiefblau bis purpurn bereift, saftig und harmonisch süß; weil sie gleichmäßig reifen, lässt sich eine Traube in einem Durchgang abnehmen – wer größere Mengen auf einmal verarbeiten will, findet darin den entscheidenden Vorzug dieser Sorte. Ihren eigenen Ton bekommen sie von den kleinen, harten Kernen, die einen feinen Mandelgeschmack beisteuern – ein Merkmal, das Felsenbirnen von allen anderen Beeren unterscheidet. Verwendet werden sie wie Heidelbeeren: frisch, getrocknet, als Kompott, Gelee oder Saft, wobei ihre Süße bei Gelee gern mit etwas Säure ausgeglichen wird. Innerhalb der Gattung reicht die Fruchtfarbe von Purpurn über Blau bis zu Cremeweiß und Rot; bei den Sorten der Erlenblättrigen Felsenbirne ist sie bereift purpurn.
Im Frühjahr sind die Blüten eine Nahrungsquelle für Insekten, im Sommer die Früchte für Vögel – ohne Netz teilt man die Ernte mit den Amseln. Die Art verträgt Kälte bis unter −50 °C und wächst auf fast jedem Boden, der nicht dauernd nass ist; unter den Felsenbirnen ist die Erlenblättrige diejenige, die am häufigsten wirklich gegessen wird, während die übrigen Arten meist als Ziergehölz stehen. Der Strauch wächst langsam in die Breite und bildet mit den Jahren ein dichtes Gebüsch, das Deckung und Nistplätze bietet. Weil die Blüten erst nach dem Laub erscheinen, gehen sie an den Spätfrösten vorbei, die anderes Obst im Frühjahr treffen.
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Die Felsenbirne 'Martin' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Sie ist eine Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (Amelanchier alnifolia) und trägt den Namen ihres Züchters: Dieter Martin zog sie in seiner Baumschule im saskatchewanischen Langham aus einem frei abgeblühten Samen der Sorte 'Thiessen' und brachte sie 1990 in den Handel. 'Thiessen' wiederum geht auf eine Auslese von 1910 zurück, für die Samen von Sträuchern am Saskatchewan-Fluss gesammelt worden waren – 'Martin' steht damit in einer Linie, die bis an den Anfang des kanadischen Saskatoon-Anbaus zurückreicht. Ausgelesen wurde sie auf ein einziges Merkmal: eine besonders gleichmäßige Reife.
Ab April öffnen sich weiße Blüten in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend Einzelblüten, erst nach voller Entfaltung des Laubs und über einen langen Zeitraum hinweg. Geerntet wird ab Juni. Die Beeren werden mit durchschnittlich 1,8 Zentimetern ausgesprochen groß, sind rund, tiefblau bis purpurn bereift, saftig und harmonisch süß; weil sie gleichmäßig reifen, lässt sich eine Traube in einem Durchgang abnehmen – wer größere Mengen auf einmal verarbeiten will, findet darin den entscheidenden Vorzug dieser Sorte. Ihren eigenen Ton bekommen sie von den kleinen, harten Kernen, die einen feinen Mandelgeschmack beisteuern – ein Merkmal, das Felsenbirnen von allen anderen Beeren unterscheidet. Verwendet werden sie wie Heidelbeeren: frisch, getrocknet, als Kompott, Gelee oder Saft, wobei ihre Süße bei Gelee gern mit etwas Säure ausgeglichen wird. Innerhalb der Gattung reicht die Fruchtfarbe von Purpurn über Blau bis zu Cremeweiß und Rot; bei den Sorten der Erlenblättrigen Felsenbirne ist sie bereift purpurn.
Im Frühjahr sind die Blüten eine Nahrungsquelle für Insekten, im Sommer die Früchte für Vögel – ohne Netz teilt man die Ernte mit den Amseln. Die Art verträgt Kälte bis unter −50 °C und wächst auf fast jedem Boden, der nicht dauernd nass ist; unter den Felsenbirnen ist die Erlenblättrige diejenige, die am häufigsten wirklich gegessen wird, während die übrigen Arten meist als Ziergehölz stehen. Der Strauch wächst langsam in die Breite und bildet mit den Jahren ein dichtes Gebüsch, das Deckung und Nistplätze bietet. Weil die Blüten erst nach dem Laub erscheinen, gehen sie an den Spätfrösten vorbei, die anderes Obst im Frühjahr treffen.
Winterhärte
Zone 3: −40,0 bis −34,4 °C
Diese Pflanze ist sehr frostresistent und kommt mit harten Wintern gut zurecht.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Felsenbirnen(Amelanchier)
- Art-Syn.
- Erlenblättrige Felsenbirne, Saskatoonbeere, Saskatoon
- Sorten-Syn.
- Greatberry® Fruity Kojuaagr

