Felsenbirne Honeywood
Amelanchier alnifolia 'Honeywood'
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Beschreibung
Die Felsenbirne 'Honeywood' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche, mit breit ausgebreiteten Trieben. Sie ist eine Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (Amelanchier alnifolia), die in den Prärien des nordwestlichen Nordamerika zu Hause ist und deren englischer Name Saskatoon aus dem Cree stammt. Die Sorte verdankt sich einem Arzt mit Baumschule: Albert John Porter gründete 1934 westlich von Parkside in Saskatchewan einen Betrieb, in dem er Pflanzen für das raue Prärieklima auslas. Um 1955 entdeckte er unweit davon einen besonders guten Wildstrauch, zog aus dessen Beeren Sämlinge und wählte daraus 'Honeywood' aus; 1973 kam sie in den Handel. Sie treibt ausgesprochen wenige Ausläufer, während die Art als langsam wanderndes Gestrüpp wächst, und ist widerstandsfähig gegen Blattfleckenkrankheit.
Ab April öffnen sich die Blüten – bei dieser Sorte deutlich später als bei den übrigen Sorten der Erlenblättrigen Felsenbirne – in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend weißen Blüten. Anders als bei vielen Rosengewächsen erscheinen sie erst, wenn das Laub schon voll entfaltet ist, und sie halten lange. Geerntet wird ab Juni. Die Beeren sind bereift purpurn, saftig und sehr süß und erreichen 1,3 bis 1,5 Zentimeter; sie sitzen zu bis zu 15 in großen Trauben und reifen später als bei den anderen Sorten, was die Erntezeit der Gattung insgesamt verlängert. 'Honeywood' trägt früh im Leben und verlässlich Jahr für Jahr. Den eigentümlichen Beigeschmack macht ein Detail, das man leicht für einen Mangel hielte: Es sind die kleinen, harten Kerne, die den feinen Mandelton beisteuern. Frisch, im Kompott, als Gelee oder getrocknet – die Beeren lassen sich verwenden wie Heidelbeeren, sind aber süßer und tragen eben jene Mandelnote.
Die Blüten kommen Insekten zugute, die Früchte den Vögeln – Felsenbirnen gehören zu den ergiebigsten Vogelnährgehölzen des Gartens, und wer selbst ernten will, muss den Amseln zuvorkommen. Die Art selbst verträgt Kälte bis unter −50 °C; daran reicht kaum ein anderes Obstgehölz heran, und sie stellt an den Boden fast keine Bedingung außer der, dass er nicht dauernd nass sein darf. Im Herbst färbt sich das Laub leuchtend. Als dichter, ausläufertreibender Strauch bietet die Art Nistplätze und Deckung, und weil die Blüten sich erst nach dem Laubaustrieb öffnen, entgehen sie den Spätfrösten, die anderes Obst treffen.
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Die Felsenbirne 'Honeywood' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche, mit breit ausgebreiteten Trieben. Sie ist eine Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (Amelanchier alnifolia), die in den Prärien des nordwestlichen Nordamerika zu Hause ist und deren englischer Name Saskatoon aus dem Cree stammt. Die Sorte verdankt sich einem Arzt mit Baumschule: Albert John Porter gründete 1934 westlich von Parkside in Saskatchewan einen Betrieb, in dem er Pflanzen für das raue Prärieklima auslas. Um 1955 entdeckte er unweit davon einen besonders guten Wildstrauch, zog aus dessen Beeren Sämlinge und wählte daraus 'Honeywood' aus; 1973 kam sie in den Handel. Sie treibt ausgesprochen wenige Ausläufer, während die Art als langsam wanderndes Gestrüpp wächst, und ist widerstandsfähig gegen Blattfleckenkrankheit.
Ab April öffnen sich die Blüten – bei dieser Sorte deutlich später als bei den übrigen Sorten der Erlenblättrigen Felsenbirne – in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend weißen Blüten. Anders als bei vielen Rosengewächsen erscheinen sie erst, wenn das Laub schon voll entfaltet ist, und sie halten lange. Geerntet wird ab Juni. Die Beeren sind bereift purpurn, saftig und sehr süß und erreichen 1,3 bis 1,5 Zentimeter; sie sitzen zu bis zu 15 in großen Trauben und reifen später als bei den anderen Sorten, was die Erntezeit der Gattung insgesamt verlängert. 'Honeywood' trägt früh im Leben und verlässlich Jahr für Jahr. Den eigentümlichen Beigeschmack macht ein Detail, das man leicht für einen Mangel hielte: Es sind die kleinen, harten Kerne, die den feinen Mandelton beisteuern. Frisch, im Kompott, als Gelee oder getrocknet – die Beeren lassen sich verwenden wie Heidelbeeren, sind aber süßer und tragen eben jene Mandelnote.
Die Blüten kommen Insekten zugute, die Früchte den Vögeln – Felsenbirnen gehören zu den ergiebigsten Vogelnährgehölzen des Gartens, und wer selbst ernten will, muss den Amseln zuvorkommen. Die Art selbst verträgt Kälte bis unter −50 °C; daran reicht kaum ein anderes Obstgehölz heran, und sie stellt an den Boden fast keine Bedingung außer der, dass er nicht dauernd nass sein darf. Im Herbst färbt sich das Laub leuchtend. Als dichter, ausläufertreibender Strauch bietet die Art Nistplätze und Deckung, und weil die Blüten sich erst nach dem Laubaustrieb öffnen, entgehen sie den Spätfrösten, die anderes Obst treffen.
Winterhärte
Zone 3: −40,0 bis −34,4 °C
Diese Pflanze ist sehr frostresistent und kommt mit harten Wintern gut zurecht.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Felsenbirnen(Amelanchier)
- Art-Syn.
- Erlenblättrige Felsenbirne, Saskatoonbeere, Saskatoon
- Sorten-Syn.
- Greatberry® Aroma, Kojuaaga

