Ellwanger-Weißdorn
Crataegus coccinea var. ellwangeriana
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Beschreibung
Der Ellwanger-Weißdorn wächst als Großstrauch oder Kleinbaum etwa 6 Meter hoch bei rund 5 Metern Breite und verzweigt sich dichter als die Stammform. Er ist eine Varietät des Scharlach-Weißdorns (Crataegus coccinea var. ellwangeriana) und teilt dessen Heimat im Osten Nordamerikas, von den kanadischen Provinzen bis in die Südoststaaten hinunter. Die Triebe sind bedornt, das Laub breit und derb mit doppelt gesägtem Rand, und im Herbst durchläuft es die ganze Spanne von Gelb bis Orange. Wie die amerikanischen Weißdorne überhaupt bringt er Früchte hervor, gegen die europäische Arten winzig wirken – darin liegt sein Reiz als Obstgehölz.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die weißen Blüten in dichten, schirmförmigen Ständen und verströmen jenen kräftigen, leicht schweren Duft, an dem man Weißdorne mit geschlossenen Augen erkennt. Von September an reifen die Früchte über 3 Wochen. Sie sind rund und tief gefärbt, mit merklich mehr Fruchtfleisch um den Kern herum als bei den europäischen Arten, und schmecken mild süß mit zurückhaltender Säure. Man kann sie im Vorbeigehen naschen, wenn sie weich geworden sind; ihr Potenzial zeigt sich jedoch im Topf, als Gelee, Mus, Saft oder Fruchtleder. Zum Entkernen kocht man sie weich und streicht sie durch ein grobes Sieb, das die harten Steinkerne zurückhält. Auch Blüten und junge Blätter finden Verwendung und werden für Tee getrocknet – eine alte Praxis, die beim Weißdorn nie aus der Mode kam. Wer die Früchte bis nach dem ersten Frost hängen lässt, erntet sie süßer, riskiert aber, dass die Vögel schneller sind.
Der Duft der Blütenschirme lockt im Mai Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und Käfer an. Weißdorne stehen an der Spitze dessen, was mitteleuropäische Gehölze an Schmetterlingsraupen ernähren, und dieser reiht sich dort ein. Die roten Früchte überdauern am Zweig bis in den Winter und versorgen Drosseln, Amseln und Stare. Sein dichtes, bedorntes Geäst macht ihn zu einem bevorzugten Nistplatz für Neuntöter und Dorngrasmücke.
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Der Ellwanger-Weißdorn wächst als Großstrauch oder Kleinbaum etwa 6 Meter hoch bei rund 5 Metern Breite und verzweigt sich dichter als die Stammform. Er ist eine Varietät des Scharlach-Weißdorns (Crataegus coccinea var. ellwangeriana) und teilt dessen Heimat im Osten Nordamerikas, von den kanadischen Provinzen bis in die Südoststaaten hinunter. Die Triebe sind bedornt, das Laub breit und derb mit doppelt gesägtem Rand, und im Herbst durchläuft es die ganze Spanne von Gelb bis Orange. Wie die amerikanischen Weißdorne überhaupt bringt er Früchte hervor, gegen die europäische Arten winzig wirken – darin liegt sein Reiz als Obstgehölz.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die weißen Blüten in dichten, schirmförmigen Ständen und verströmen jenen kräftigen, leicht schweren Duft, an dem man Weißdorne mit geschlossenen Augen erkennt. Von September an reifen die Früchte über 3 Wochen. Sie sind rund und tief gefärbt, mit merklich mehr Fruchtfleisch um den Kern herum als bei den europäischen Arten, und schmecken mild süß mit zurückhaltender Säure. Man kann sie im Vorbeigehen naschen, wenn sie weich geworden sind; ihr Potenzial zeigt sich jedoch im Topf, als Gelee, Mus, Saft oder Fruchtleder. Zum Entkernen kocht man sie weich und streicht sie durch ein grobes Sieb, das die harten Steinkerne zurückhält. Auch Blüten und junge Blätter finden Verwendung und werden für Tee getrocknet – eine alte Praxis, die beim Weißdorn nie aus der Mode kam. Wer die Früchte bis nach dem ersten Frost hängen lässt, erntet sie süßer, riskiert aber, dass die Vögel schneller sind.
Der Duft der Blütenschirme lockt im Mai Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und Käfer an. Weißdorne stehen an der Spitze dessen, was mitteleuropäische Gehölze an Schmetterlingsraupen ernähren, und dieser reiht sich dort ein. Die roten Früchte überdauern am Zweig bis in den Winter und versorgen Drosseln, Amseln und Stare. Sein dichtes, bedorntes Geäst macht ihn zu einem bevorzugten Nistplatz für Neuntöter und Dorngrasmücke.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Weißdorne(Crataegus)
- Art-Syn.
- Weichhaariger Weißdorn

