Vielblütige Ölweide
Elaeagnus multiflora
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Beschreibung
Die Vielblütige Ölweide ist ein sommergrüner, mehrstämmiger Strauch, der eine Wuchshöhe von 2 bis 3 Metern erreicht. Sie stammt aus China, Korea, Japan und dem Russischen Fernen Osten. Die Pflanze zeichnet sich durch ihre eiförmigen bis elliptischen Blätter aus, die oberseits dunkelgrün und unterseits silbrig bis orange-braun mit braunen Schuppen gefärbt sind. Die jungen Triebe sind dicht mit winzigen rotbraunen Schuppen bedeckt. Die Vielblütige Ölweide ist eine Stickstoff fixierende Pflanze, die in Symbiose mit dem Bodenbakterium Frankia wächst. Dieses Bakterium bindet Luftstickstoff und macht ihn für die Pflanze sowie für benachbarte Gewächse verfügbar, wodurch sie als wertvoller Bodenverbesserer selbst auf nährstoffarmen Böden gedeiht. Die Pflanze ist teilweise selbstfruchtbar, der Ertrag wird jedoch durch eine zweite Pflanze erhöht.
Von Mai bis Juni erscheinen die kleinen, blass gelblich-weißen bis cremeweißen, glockenförmigen, intensiv duftenden Blüten mit einer Länge von etwa 1,5 Zentimetern. Die Blüten sind sehr nektarreich und werden von Bienen und Hummeln stark besucht. Von Juli bis August reifen die leuchtend roten, mit silbernen Flecken gezierten, rundlich bis länglich-ovalen Steinfrüchte von etwa 1 bis 1,5 Zentimeter Länge heran. Sie hängen an langen Stielen und enthalten einen einzelnen großen Samen. Vollreif sind die Früchte saftig, süß-säuerlich und aromatisch mit einem an Sauerkirschen erinnernden Geschmack. Unreife Früchte sind adstringierend und zusammenziehend. Die Früchte können frisch vom Strauch gegessen oder zu Marmelade, Gelee, Saft, Konserven, Wein, Likör oder getrocknet verarbeitet werden.
Die Blüten sind eine wertvolle Nahrungsquelle für bestäubende Insekten im Frühjahr. Die reifen Früchte werden von zahlreichen Vogelarten sehr geschätzt und dienen als wichtige Nahrungsquelle im Sommer. Die dichte Verzweigung bietet Vögeln Schutz, Nistplätze und Deckung. Durch ihre Stickstoffbindung verbessert die Pflanze die Bodenfruchtbarkeit und unterstützt das Wachstum benachbarter Pflanzen. Sie eignet sich auch als Windschutz und für Hecken.
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Die Vielblütige Ölweide ist ein sommergrüner, mehrstämmiger Strauch, der eine Wuchshöhe von 2 bis 3 Metern erreicht. Sie stammt aus China, Korea, Japan und dem Russischen Fernen Osten. Die Pflanze zeichnet sich durch ihre eiförmigen bis elliptischen Blätter aus, die oberseits dunkelgrün und unterseits silbrig bis orange-braun mit braunen Schuppen gefärbt sind. Die jungen Triebe sind dicht mit winzigen rotbraunen Schuppen bedeckt. Die Vielblütige Ölweide ist eine Stickstoff fixierende Pflanze, die in Symbiose mit dem Bodenbakterium Frankia wächst. Dieses Bakterium bindet Luftstickstoff und macht ihn für die Pflanze sowie für benachbarte Gewächse verfügbar, wodurch sie als wertvoller Bodenverbesserer selbst auf nährstoffarmen Böden gedeiht. Die Pflanze ist teilweise selbstfruchtbar, der Ertrag wird jedoch durch eine zweite Pflanze erhöht.
Von Mai bis Juni erscheinen die kleinen, blass gelblich-weißen bis cremeweißen, glockenförmigen, intensiv duftenden Blüten mit einer Länge von etwa 1,5 Zentimetern. Die Blüten sind sehr nektarreich und werden von Bienen und Hummeln stark besucht. Von Juli bis August reifen die leuchtend roten, mit silbernen Flecken gezierten, rundlich bis länglich-ovalen Steinfrüchte von etwa 1 bis 1,5 Zentimeter Länge heran. Sie hängen an langen Stielen und enthalten einen einzelnen großen Samen. Vollreif sind die Früchte saftig, süß-säuerlich und aromatisch mit einem an Sauerkirschen erinnernden Geschmack. Unreife Früchte sind adstringierend und zusammenziehend. Die Früchte können frisch vom Strauch gegessen oder zu Marmelade, Gelee, Saft, Konserven, Wein, Likör oder getrocknet verarbeitet werden.
Die Blüten sind eine wertvolle Nahrungsquelle für bestäubende Insekten im Frühjahr. Die reifen Früchte werden von zahlreichen Vogelarten sehr geschätzt und dienen als wichtige Nahrungsquelle im Sommer. Die dichte Verzweigung bietet Vögeln Schutz, Nistplätze und Deckung. Durch ihre Stickstoffbindung verbessert die Pflanze die Bodenfruchtbarkeit und unterstützt das Wachstum benachbarter Pflanzen. Sie eignet sich auch als Windschutz und für Hecken.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Ölweidengewächse(Elaeagnaceae)
- Gattung
- Ölweiden(Elaeagnus)
- Art-Syn.
- Goumi, Edel-Ölweide, Vielblütige Ölweide, Reichblütige Ölweide, Rote Sommer-Ölweide, Japanische Ölweide








































