Schwarze Johannisbeeren Mortii — Ribes nigrum 'Mortii'

Schwarze Johannisbeeren Mortii

Ribes nigrum 'Mortii'

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Beschreibung

Die Schwarze Johannisbeere 'Mortii' wächst als starkwüchsiger, aufrechter Strauch bis zu 1,5 Meter hoch. Die ursprünglich aus Finnland stammende Sorte gilt als Rarität und zeichnet sich durch den außergewöhnlich süßen Geschmack ihrer Früchte mit einem angenehm mild-säuerlichen Aroma aus. Die Beeren sind groß und besitzen eine dünne, glatte Haut. Neben den Früchten können auch die herb-würzig duftenden Blätter als Tee verwendet werden.

Die kugelrunden, glänzend schwarzen Früchte reifen ab Juli über einen Zeitraum von etwa zwei Wochen. Durch ihren süßen Geschmack eignen sie sich sehr gut für den Frischverzehr. Dank ihrer leichten Zerkochbarkeit lassen sie sich aber auch hervorragend zu Saft, Gelee, Sirup, Marmelade und Desserts verarbeiten oder für herzhafte Gerichte wie Soßen und Chutneys verwenden.

Die Blütezeit beginnt im April und erstreckt sich über etwa drei Wochen. Die auffallend hellroten Blüten stehen in hängenden Trauben zusammen und heben sich damit deutlich von den sonst eher unscheinbar grünlich-gelben Blüten anderer Schwarzer Johannisbeeren ab. Als Frühblüher und Bienenweide ist die Schwarze Johannisbeere eine wertvolle Nahrungsquelle für Honigbienen, Hummeln und andere Bestäuberinsekten. Sie dient zudem als Raupenfutterpflanze und die Früchte werden von zahlreichen Vogelarten gefressen.

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Winterhärte

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−51°
−46°
−40°
−34°
−29°
−23°
−18°
−12°
−7°
−1°
+4°
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Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C

Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.

Wuchs & Raum

Wuchsform
Strauch
Höhe
1.5 m
Breite
1.5 m
Wurzelsystem
Flachwurzler

Standort & Boden

Standort
schattig, halbschattig, sonnig
Wasserbedarf
mittel
Stellung
Solitär, Gruppe, Hecke, Plantage
Bodenart
Sand, Lehm, Ton, durchlässig, humos
Bodenfeuchte
trocken
frisch
feucht
nass
staunass
pH
sauer

Ökologie & Verwendung

Ökologischer Wert

Frühblüher Bienenweide Raupenfutterpflanze Insektenmagnet Vogelnährgehölz

Verwendung

Beeren Direktverzehr Verarbeitung Tee- oder Gewürzpflanze

Besonderheiten

Windschutz Duftpflanze Rarität

Phänologie und Vermehrung

Blüte3 Wo
Ernte2 Wo
MrzAprMaiJunJulAug

Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt

Pflege

Schnittbedarf
mittel
Resilienzen
Winterfrost Spätfrost
Schutz
Mulchen

Natürliche Verbreitung

Nordeuropa (10) Mitteleuropa (11) Südwesteuropa (12) Südosteuropa (13) Osteuropa (14) Nordafrika (20) Makaronesien (21) Westliches Tropenafrika (22) Zentrales Tropenafrika (23) Nordöstliches Tropenafrika (24) Östliches Tropenafrika (25) Südliches Tropenafrika (26) Südliches Afrika (27) Mittlerer Atlantik (28) Westlicher Indischer Ozean (29) Sibirien (30) Russischer Ferner Osten (31) Zentralasien (32) Kaukasus (33) Westasien (34) Arabische Halbinsel (35) China (36) Mongolei (37) Ostasien (38) Indischer Subkontinent (40) Indochina (41) Malesien (42) Papuasien (43) Australien (50) Neuseeland (51) Südwestpazifik (60) Südzentralpazifik (61) Nordwestpazifik (62) Nordzentralpazifik (63) Subarktisches Amerika (70) Westkanada (71) Ostkanada (72) Nordwestliche USA (73) Nördliche Zentral-USA (74) Nordöstliche USA (75) Südwestliche USA (76) Südliche Zentral-USA (77) Südöstliche USA (78) Mexiko (79) Zentralamerika (80) Karibik (81) Nördliches Südamerika (82) Westliches Südamerika (83) Brasilien (84) Südliches Südamerika (85) Subantarktische Inseln (90) Antarktis (91)

Taxonomie

Familie
Stachelbeergewächse (Grossulariaceae)
Gattung
Johannisbeeren(Ribes)