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Beschreibung
Die Mini-Kiwi 'Issai' wächst als linkswindende Kletterpflanze auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Zu Hause ist die Art in Japan, Korea und im Nordosten Chinas; die Sorte selbst stammt aus Japan. Unter den Kiwis ist sie der Sonderfall: Sonst braucht es eine männliche und eine weibliche Pflanze, damit überhaupt etwas wächst – diese hier trägt auch allein. Steht doch eine männliche daneben, fallen die Beeren größer aus. Dazu kommt sie früh in den Ertrag, oft schon im ersten oder zweiten Jahr nach dem Pflanzen, und bleibt mit 4 Metern weit unter den 8 bis 10 Metern ihrer Verwandtschaft – sie passt damit an eine Hauswand, ein Spalier oder in einen großen Kübel.
Geblüht wird ab Juni, rund 3 Wochen lang; die Blüten sind weiß, etwa 2 Zentimeter breit und duften. Gepflückt wird ab Oktober, über rund 6 Wochen hinweg, denn schon innerhalb einer Traube reifen die Beeren ungleichmäßig. Sie werden bis zu 3 Zentimeter lang, walzenförmig mit einem kleinen Spitzchen, glattschalig und grün – und weil die Schale kahl ist, isst man sie mit. Der Geschmack ist frisch-säuerlich und aromatisch. Geschnitten wird ästchenweise mit der Schere statt gezupft: Eine abgerissene Frucht trägt an der Ansatzstelle eine Wunde, und dort fängt die Fäule an. Knapp reif geerntet reifen die Beeren nach und halten gekühlt 4 Wochen und länger, allerdings nicht neben Äpfeln – deren Reifegas treibt sie weich. Vor dem ersten Nachtfrost muss alles herunter, sonst werden sie glasig und schmecken vergoren. Was nicht frisch gegessen wird, geht in Marmelade, Kompott oder Smoothie. Ein festes Gerüst braucht die Pflanze von Anfang an, und geschnitten wird im Winter bis spätestens Mitte Februar: Wer später schneidet, sieht die Rebe an jeder Schnittstelle bluten.
Pollen bieten die Blüten reichlich, Nektar dagegen nicht – Honigbienen, Hummeln und andere Insekten fliegen sie trotzdem an, und der Fruchtansatz hängt an ihnen. Die reifen Beeren nehmen Vögel und Kleinsäuger, was von der Ernte übrig bleibt, verschwindet zuverlässig. Eine Eigenheit bringt die Gattung mit: Katzen scheuern und kratzen gern an der Rinde junger Pflanzen. Eine Drahtmanschette um den Fuß hält sie ab, bis die Rebe verholzt ist – ältere Pflanzen stecken es weg.
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Die Mini-Kiwi 'Issai' wächst als linkswindende Kletterpflanze auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Zu Hause ist die Art in Japan, Korea und im Nordosten Chinas; die Sorte selbst stammt aus Japan. Unter den Kiwis ist sie der Sonderfall: Sonst braucht es eine männliche und eine weibliche Pflanze, damit überhaupt etwas wächst – diese hier trägt auch allein. Steht doch eine männliche daneben, fallen die Beeren größer aus. Dazu kommt sie früh in den Ertrag, oft schon im ersten oder zweiten Jahr nach dem Pflanzen, und bleibt mit 4 Metern weit unter den 8 bis 10 Metern ihrer Verwandtschaft – sie passt damit an eine Hauswand, ein Spalier oder in einen großen Kübel.
Geblüht wird ab Juni, rund 3 Wochen lang; die Blüten sind weiß, etwa 2 Zentimeter breit und duften. Gepflückt wird ab Oktober, über rund 6 Wochen hinweg, denn schon innerhalb einer Traube reifen die Beeren ungleichmäßig. Sie werden bis zu 3 Zentimeter lang, walzenförmig mit einem kleinen Spitzchen, glattschalig und grün – und weil die Schale kahl ist, isst man sie mit. Der Geschmack ist frisch-säuerlich und aromatisch. Geschnitten wird ästchenweise mit der Schere statt gezupft: Eine abgerissene Frucht trägt an der Ansatzstelle eine Wunde, und dort fängt die Fäule an. Knapp reif geerntet reifen die Beeren nach und halten gekühlt 4 Wochen und länger, allerdings nicht neben Äpfeln – deren Reifegas treibt sie weich. Vor dem ersten Nachtfrost muss alles herunter, sonst werden sie glasig und schmecken vergoren. Was nicht frisch gegessen wird, geht in Marmelade, Kompott oder Smoothie. Ein festes Gerüst braucht die Pflanze von Anfang an, und geschnitten wird im Winter bis spätestens Mitte Februar: Wer später schneidet, sieht die Rebe an jeder Schnittstelle bluten.
Pollen bieten die Blüten reichlich, Nektar dagegen nicht – Honigbienen, Hummeln und andere Insekten fliegen sie trotzdem an, und der Fruchtansatz hängt an ihnen. Die reifen Beeren nehmen Vögel und Kleinsäuger, was von der Ernte übrig bleibt, verschwindet zuverlässig. Eine Eigenheit bringt die Gattung mit: Katzen scheuern und kratzen gern an der Rinde junger Pflanzen. Eine Drahtmanschette um den Fuß hält sie ab, bis die Rebe verholzt ist – ältere Pflanzen stecken es weg.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Strahlengriffelgewächse(Actinidiaceae)
- Gattung
- Strahlengriffel(Actinidia)
- Art-Syn.
- Japanische Stachelbeere, Scharfzähniger Strahlengriffel, Kiwibeere, Traubenkiwi, Honigbeere, Kiwai, Kleinfruchtige Kiwi, Kokuwa, Mini-Kiwi, Bayernkiwi, Japanische Honigbeere, Kleine Kiwi, Kahle Kiwi, Babykiwi, Mandschurische Stachelbeere, Kiwiberry, Hardy Kiwifruit, Aktinidia ostrolistna

