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Beschreibung
Die Kiwi 'Jumbo' wächst als windende Kletterpflanze auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art ist in den Wäldern Ostasiens zu Hause; diese Sorte dagegen kommt höchstwahrscheinlich aus Italien. Ihren Namen trägt sie zu Recht: Keine andere Mini-Kiwi bringt schwerere Beeren hervor – für einen Bissen ist so eine Beere zu groß. Dafür hängt sie nicht so voll wie die ertragreichen Standardsorten und lässt sich Zeit, ehe sie überhaupt anfängt. Wer Menge will, ist bei ihr falsch; wer die größte Frucht will, findet nichts Besseres. Für den Fruchtansatz braucht 'Jumbo' eine männliche Pflanze in der Nähe; 'Prince Jumbo' ist dafür die passende Sorte.
Die Blüte setzt im Juni ein und hält rund 2 Wochen; 'Jumbo' fängt dabei einige Tage vor den meisten Schwestersorten an. Gepflückt wird ab September, die ersten gegen Ende des Monats, und die Ernte zieht sich über gut 4 Wochen. Die Früchte werden bis zu 5 Zentimeter lang, sind stark in die Länge gezogen und dabei flachgedrückt und wiegen 14 bis 16 Gramm – eine gewöhnliche Mini-Kiwi bringt 6 bis 10 Gramm auf die Waage. Sie sitzen einzeln und nicht in Trauben, und daher rührt der geringere Ertrag. Die Schale bleibt durchgehend grün, ohne den braunroten Anflug, den die meisten anderen Sorten auf der Sonnenseite bekommen; auch das Fleisch ist grün bis in die Mitte. Schälen muss man nichts: Die Haut ist glatt und unbehaart. Der Geschmack geht ins Süße, mit einem zitronigen Zug. Wer die Ernte aufheben will, lässt den Fruchtstiel an der Beere – ohne ihn hält sie sich nicht. Zweierlei sollte man vorher wissen. Bis zur ersten ernstzunehmenden Ernte vergehen 4 bis 5 Jahre, deutlich mehr als bei den gängigen Sorten. Und der Platz entscheidet bei ihr mehr als bei anderen: In Skierniewice wuchs sie im Sortenvergleich von allen am kräftigsten, auf einer Plantage bei Grójec von allen am schwächsten. Ein Gerüst, das 8 Meter Rebe samt Frucht hält, sollte stehen, bevor die Pflanze in den Boden kommt.
An einer gut geschnittenen Rebe öffnen sich bis zu 10.000 Blüten. Was daraus an Frucht wird, hängt fast vollständig an Insekten – die Honigbiene leistet das meiste, der Wind trägt nur wenig bei. Das Laub bleibt dabei heller als bei den Verwandten: ein frisches Hellgrün, das eine Wand oder Pergola den Sommer über leicht wirken lässt. Im Herbst geht es in Gelb über, und zwar Jahr für Jahr und nicht nur nach einem guten Sommer.
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Die Kiwi 'Jumbo' wächst als windende Kletterpflanze auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art ist in den Wäldern Ostasiens zu Hause; diese Sorte dagegen kommt höchstwahrscheinlich aus Italien. Ihren Namen trägt sie zu Recht: Keine andere Mini-Kiwi bringt schwerere Beeren hervor – für einen Bissen ist so eine Beere zu groß. Dafür hängt sie nicht so voll wie die ertragreichen Standardsorten und lässt sich Zeit, ehe sie überhaupt anfängt. Wer Menge will, ist bei ihr falsch; wer die größte Frucht will, findet nichts Besseres. Für den Fruchtansatz braucht 'Jumbo' eine männliche Pflanze in der Nähe; 'Prince Jumbo' ist dafür die passende Sorte.
Die Blüte setzt im Juni ein und hält rund 2 Wochen; 'Jumbo' fängt dabei einige Tage vor den meisten Schwestersorten an. Gepflückt wird ab September, die ersten gegen Ende des Monats, und die Ernte zieht sich über gut 4 Wochen. Die Früchte werden bis zu 5 Zentimeter lang, sind stark in die Länge gezogen und dabei flachgedrückt und wiegen 14 bis 16 Gramm – eine gewöhnliche Mini-Kiwi bringt 6 bis 10 Gramm auf die Waage. Sie sitzen einzeln und nicht in Trauben, und daher rührt der geringere Ertrag. Die Schale bleibt durchgehend grün, ohne den braunroten Anflug, den die meisten anderen Sorten auf der Sonnenseite bekommen; auch das Fleisch ist grün bis in die Mitte. Schälen muss man nichts: Die Haut ist glatt und unbehaart. Der Geschmack geht ins Süße, mit einem zitronigen Zug. Wer die Ernte aufheben will, lässt den Fruchtstiel an der Beere – ohne ihn hält sie sich nicht. Zweierlei sollte man vorher wissen. Bis zur ersten ernstzunehmenden Ernte vergehen 4 bis 5 Jahre, deutlich mehr als bei den gängigen Sorten. Und der Platz entscheidet bei ihr mehr als bei anderen: In Skierniewice wuchs sie im Sortenvergleich von allen am kräftigsten, auf einer Plantage bei Grójec von allen am schwächsten. Ein Gerüst, das 8 Meter Rebe samt Frucht hält, sollte stehen, bevor die Pflanze in den Boden kommt.
An einer gut geschnittenen Rebe öffnen sich bis zu 10.000 Blüten. Was daraus an Frucht wird, hängt fast vollständig an Insekten – die Honigbiene leistet das meiste, der Wind trägt nur wenig bei. Das Laub bleibt dabei heller als bei den Verwandten: ein frisches Hellgrün, das eine Wand oder Pergola den Sommer über leicht wirken lässt. Im Herbst geht es in Gelb über, und zwar Jahr für Jahr und nicht nur nach einem guten Sommer.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Strahlengriffelgewächse(Actinidiaceae)
- Gattung
- Strahlengriffel(Actinidia)
- Art-Syn.
- Japanische Stachelbeere, Scharfzähniger Strahlengriffel, Kiwibeere, Traubenkiwi, Honigbeere, Kiwai, Kleinfruchtige Kiwi, Kokuwa, Mini-Kiwi, Bayernkiwi, Japanische Honigbeere, Kleine Kiwi, Kahle Kiwi, Babykiwi, Mandschurische Stachelbeere, Kiwiberry, Hardy Kiwifruit, Aktinidia ostrolistna

