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Beschreibung
Die Kiwi 'Domino' wächst als starkwüchsige, windende Kletterpflanze auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art stammt aus Japan, Korea und dem Nordosten Chinas – diese Sorte dagegen aus Polen. Gefunden hat sie Piotr Latocha im Dendrologischen Garten von Przelewice, unter Pflanzen, die dort frei abgeblüht hatten – der Sämling lief zunächst nur unter der Nummer L1. An der Warschauer Universität für Lebenswissenschaften läuft diese Auslese seit Anfang der 1990er Jahre, und sie braucht Geduld: Von der Aussaat bis zur ersten Blüte vergehen 5 bis 6 Jahre, danach muss eine Pflanze ihre guten Eigenschaften noch Jahre lang wiederholen, ehe vermehrt wird. Herausgekommen ist eine Sorte, die aus der Reihe fällt: 'Domino' trägt runde Früchte statt der länglichen, die sonst die Regel sind, und über dem süßsauren Geschmack liegt ein deutlicher Honigton.
Wie fast alle Mini-Kiwis ist auch diese zweihäusig: Sie ist eine weibliche Pflanze und setzt nur Frucht an, wenn eine männliche derselben Art in Reichweite steht – im Erwerbsanbau rechnet man eine männliche auf 6 bis 8 weibliche. Die Blüte beginnt im Juni und hält rund 2 Wochen; die Blüten sind klein und weiß. Gepflückt wird ab September, über gut 2 Wochen. Die Beeren werden 2,5 bis 3,5 Zentimeter groß und wiegen bis zu 14 Gramm, sind kugelig wie kleine Äpfel und tragen auf der Sonnenseite einen braunroten Anflug; die Schale bleibt grün und hellt zur Reife hin auf. Weil sie glatt und unbehaart ist, wird sie mitgegessen. Das Fruchtfleisch darunter ist grün. Geerntet wird knapp vor der Genussreife, denn dann lässt sich die Ware kühl lagern, und darin ist diese Sorte den meisten anderen überlegen. Wer wartet, bis die Früchte weich am Strauch hängen, muss sie sofort verbrauchen. Der Rest der Ernte wird zu Kompott, Smoothie oder Marmelade verarbeitet. Ein tragfähiges Gerüst muss von Anfang an stehen, denn 2 Meter Zuwachs im Jahr sind keine Seltenheit. Der Winterschnitt ist bis Mitte Februar zu erledigen; danach blutet jede Schnittstelle.
Im Herbst färbt sich das Laub gelb, und zwar regelmäßig und nicht nur in günstigen Jahren. Die Blüten werden von Honigbienen, Hummeln und anderen Insekten angeflogen; Nektar finden sie dort nicht, wohl aber Pollen in Menge. Reife Beeren holen sich Vögel und Kleinsäuger – ein Grund mehr, rechtzeitig zu pflücken. Junge Reben haben zudem einen Liebhaber, mit dem kaum jemand rechnet: Katzen kratzen und scheuern sich an der Rinde. Eine Manschette aus Draht am Stammfuß nimmt ihnen die Gelegenheit, bis das Holz durchgehärtet ist.
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Die Kiwi 'Domino' wächst als starkwüchsige, windende Kletterpflanze auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art stammt aus Japan, Korea und dem Nordosten Chinas – diese Sorte dagegen aus Polen. Gefunden hat sie Piotr Latocha im Dendrologischen Garten von Przelewice, unter Pflanzen, die dort frei abgeblüht hatten – der Sämling lief zunächst nur unter der Nummer L1. An der Warschauer Universität für Lebenswissenschaften läuft diese Auslese seit Anfang der 1990er Jahre, und sie braucht Geduld: Von der Aussaat bis zur ersten Blüte vergehen 5 bis 6 Jahre, danach muss eine Pflanze ihre guten Eigenschaften noch Jahre lang wiederholen, ehe vermehrt wird. Herausgekommen ist eine Sorte, die aus der Reihe fällt: 'Domino' trägt runde Früchte statt der länglichen, die sonst die Regel sind, und über dem süßsauren Geschmack liegt ein deutlicher Honigton.
Wie fast alle Mini-Kiwis ist auch diese zweihäusig: Sie ist eine weibliche Pflanze und setzt nur Frucht an, wenn eine männliche derselben Art in Reichweite steht – im Erwerbsanbau rechnet man eine männliche auf 6 bis 8 weibliche. Die Blüte beginnt im Juni und hält rund 2 Wochen; die Blüten sind klein und weiß. Gepflückt wird ab September, über gut 2 Wochen. Die Beeren werden 2,5 bis 3,5 Zentimeter groß und wiegen bis zu 14 Gramm, sind kugelig wie kleine Äpfel und tragen auf der Sonnenseite einen braunroten Anflug; die Schale bleibt grün und hellt zur Reife hin auf. Weil sie glatt und unbehaart ist, wird sie mitgegessen. Das Fruchtfleisch darunter ist grün. Geerntet wird knapp vor der Genussreife, denn dann lässt sich die Ware kühl lagern, und darin ist diese Sorte den meisten anderen überlegen. Wer wartet, bis die Früchte weich am Strauch hängen, muss sie sofort verbrauchen. Der Rest der Ernte wird zu Kompott, Smoothie oder Marmelade verarbeitet. Ein tragfähiges Gerüst muss von Anfang an stehen, denn 2 Meter Zuwachs im Jahr sind keine Seltenheit. Der Winterschnitt ist bis Mitte Februar zu erledigen; danach blutet jede Schnittstelle.
Im Herbst färbt sich das Laub gelb, und zwar regelmäßig und nicht nur in günstigen Jahren. Die Blüten werden von Honigbienen, Hummeln und anderen Insekten angeflogen; Nektar finden sie dort nicht, wohl aber Pollen in Menge. Reife Beeren holen sich Vögel und Kleinsäuger – ein Grund mehr, rechtzeitig zu pflücken. Junge Reben haben zudem einen Liebhaber, mit dem kaum jemand rechnet: Katzen kratzen und scheuern sich an der Rinde. Eine Manschette aus Draht am Stammfuß nimmt ihnen die Gelegenheit, bis das Holz durchgehärtet ist.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Strahlengriffelgewächse(Actinidiaceae)
- Gattung
- Strahlengriffel(Actinidia)
- Art-Syn.
- Japanische Stachelbeere, Scharfzähniger Strahlengriffel, Kiwibeere, Traubenkiwi, Honigbeere, Kiwai, Kleinfruchtige Kiwi, Kokuwa, Mini-Kiwi, Bayernkiwi, Japanische Honigbeere, Kleine Kiwi, Kahle Kiwi, Babykiwi, Mandschurische Stachelbeere, Kiwiberry, Hardy Kiwifruit, Aktinidia ostrolistna

