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Beschreibung
Der Eingriffelige Weißdorn wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 5,5 Meter Standfläche. Er ist in Europa, Nordafrika und Westasien zu Hause und in Mitteleuropa einheimisch; er steht an sonnigen Waldrändern, in Hecken und Gebüschen und an felsigen Hängen bis in Höhen um 1.300 Meter. Ausgelesen wurde er nie auf die Frucht, sondern immer auf den Wuchs: Es gibt ihn säulenförmig, gedrungen und dornenlos und mit gedrehten Zweigen. Seine eigentliche Geschichte ist die der Hecke. Er verträgt jeden Schnitt, und wo man ihn am Stamm einhackt und umlegt, wächst er weiter und schließt sich zu einer undurchdringlichen Einfriedung. Junge Pflanzen wachsen sparrig, alte werden über 100 Jahre alt und bekommen dabei malerische Formen. Im Herbst kann das Laub gelb oder tiefrot werden – verlässlich ist die Färbung nicht.
Ab Mai steht die Blüte etwa 3 Wochen: 4 bis 15 weiße, kräftig duftende Blüten in einer Trugdolde. Die Ernte beginnt im September und dauert rund 3 Wochen. Die Früchte werden 8 bis 9 Millimeter groß und dunkelrot und tragen einen einzigen Steinkern. Daher der Name – und daran erkennt man ihn: Der Zweigriffelige Weißdorn, der neben ihm in denselben Hecken steht, trägt 2. Roh schmeckt das Fleisch mehlig und fade; sein Wert liegt woanders. Die Früchte sind ausgesprochen pektinreich und gelieren stark – der Partner für alles, was von selbst nicht geliert. Mit Brombeere oder Holunder gemischt ergeben sie Gelee, Marmelade und Kompott, dazu Süßmost und Limonade. Getrocknet und gemahlen gingen sie in Notzeiten ins Brot; davon haben sich die alten Namen Mehldorn und Mehlbeere gehalten. Blüten und junge Blätter lassen sich als Tee aufgießen. Eines gehört vor die Pflanzung: Weißdorn ist für Feuerbrand anfällig und kann Kernobst anstecken, ohne selbst daran einzugehen. Mehrere Länder schreiben deshalb 500 Meter Abstand zu Obstanlagen vor.
Unter den heimischen Gehölzen gehört er zu denen mit dem höchsten ökologischen Wert, und das liegt daran, dass er dreierlei zugleich anbietet. Die nektarreichen Blüten tragen im Mai, wenn die Obstblüte vorbei ist. Die Blätter sind Raupenfutter für zahlreiche Schmetterlinge – ein Gehölz, das nicht nur die erwachsenen Falter füttert, sondern auch ihre Jugend. Und das dornige, dicht verzweigte Geäst ist beides: Nistplatz und Speisekammer, denn die Früchte hängen in die kalte Jahreszeit hinein. Säuger und Insekten nehmen ihn ebenso an. Eine gelegte Hecke aus diesem Weißdorn ist deshalb kein Zaun mit Grünzeug daran, sondern ein bewohnter Ort.
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Der Eingriffelige Weißdorn wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 5,5 Meter Standfläche. Er ist in Europa, Nordafrika und Westasien zu Hause und in Mitteleuropa einheimisch; er steht an sonnigen Waldrändern, in Hecken und Gebüschen und an felsigen Hängen bis in Höhen um 1.300 Meter. Ausgelesen wurde er nie auf die Frucht, sondern immer auf den Wuchs: Es gibt ihn säulenförmig, gedrungen und dornenlos und mit gedrehten Zweigen. Seine eigentliche Geschichte ist die der Hecke. Er verträgt jeden Schnitt, und wo man ihn am Stamm einhackt und umlegt, wächst er weiter und schließt sich zu einer undurchdringlichen Einfriedung. Junge Pflanzen wachsen sparrig, alte werden über 100 Jahre alt und bekommen dabei malerische Formen. Im Herbst kann das Laub gelb oder tiefrot werden – verlässlich ist die Färbung nicht.
Ab Mai steht die Blüte etwa 3 Wochen: 4 bis 15 weiße, kräftig duftende Blüten in einer Trugdolde. Die Ernte beginnt im September und dauert rund 3 Wochen. Die Früchte werden 8 bis 9 Millimeter groß und dunkelrot und tragen einen einzigen Steinkern. Daher der Name – und daran erkennt man ihn: Der Zweigriffelige Weißdorn, der neben ihm in denselben Hecken steht, trägt 2. Roh schmeckt das Fleisch mehlig und fade; sein Wert liegt woanders. Die Früchte sind ausgesprochen pektinreich und gelieren stark – der Partner für alles, was von selbst nicht geliert. Mit Brombeere oder Holunder gemischt ergeben sie Gelee, Marmelade und Kompott, dazu Süßmost und Limonade. Getrocknet und gemahlen gingen sie in Notzeiten ins Brot; davon haben sich die alten Namen Mehldorn und Mehlbeere gehalten. Blüten und junge Blätter lassen sich als Tee aufgießen. Eines gehört vor die Pflanzung: Weißdorn ist für Feuerbrand anfällig und kann Kernobst anstecken, ohne selbst daran einzugehen. Mehrere Länder schreiben deshalb 500 Meter Abstand zu Obstanlagen vor.
Unter den heimischen Gehölzen gehört er zu denen mit dem höchsten ökologischen Wert, und das liegt daran, dass er dreierlei zugleich anbietet. Die nektarreichen Blüten tragen im Mai, wenn die Obstblüte vorbei ist. Die Blätter sind Raupenfutter für zahlreiche Schmetterlinge – ein Gehölz, das nicht nur die erwachsenen Falter füttert, sondern auch ihre Jugend. Und das dornige, dicht verzweigte Geäst ist beides: Nistplatz und Speisekammer, denn die Früchte hängen in die kalte Jahreszeit hinein. Säuger und Insekten nehmen ihn ebenso an. Eine gelegte Hecke aus diesem Weißdorn ist deshalb kein Zaun mit Grünzeug daran, sondern ein bewohnter Ort.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Weißdorne(Crataegus)
- Art-Syn.
- Einkern-Weißdorn, Hagedorn, Mehldorn, Weißheckdorn, Heckendorn, Zaundorn, Mehlbeere, Eingriffliger Weissdorn

