Salweide
Salix caprea
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Beschreibung
Die Salweide wächst als mehrstämmiger Großstrauch oder kleiner Baum und erreicht eine Höhe von 10 Metern. Sie ist über ganz Europa bis nach Westasien verbreitet und zählt zu den ökologisch wertvollsten einheimischen Gehölzarten. Die Salweide ist zweihäusig, es gibt männliche und weibliche Exemplare. Männliche Pflanzen tragen die bekannten goldgelben, angenehm nach Honig duftenden Kätzchen, weibliche Pflanzen silbergraue Blütenstände. Die charakteristischen Palmkätzchen werden traditionell für den Palmbuschen am Palmsonntag verwendet und sind ein vertrautes Symbol des zeitigen Frühjahrs. Die Blätter sind oberseits dunkelgrün und leicht glänzend, unterseits dicht graugrün behaart.
Junge Blätter und Knospen der Salweide können im Frühjahr roh gegessen oder als Wildgemüse verwendet werden, solange sie noch nicht zäh sind. Sie haben einen milden, leicht nussigen Geschmack, sind jedoch bitter und sollten nur in kleinen Mengen verzehrt werden. Aus den jungen Blättern lässt sich auch Tee aufbrühen. Die junge Rinde wurde traditionell als Tee genutzt, wobei die Salweide im Vergleich zu anderen Weidenarten nur geringe Mengen der wirksamen Substanzen enthält. In der Wildkräuterküche sind diese Pflanzenteile vor allem im März und April eine natürliche Ergänzung.
Die Kätzchen erscheinen bereits im März über einen Zeitraum von etwa drei Wochen, lange vor dem Laubaustrieb. Sie sind eine der wichtigsten Nektar- und Pollenquellen für bis zu dutzende Wildbienenarten, Honigbienen und Hummeln, wenn sonst kaum andere Blüten verfügbar sind. Auch überwinterte Schmetterlinge wie Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs und Zitronenfalter nutzen die Salweide als erste Futterquelle nach dem Winter. Selbst Singvögel wie Blaumeisen und Schwanzmeisen naschen vom Nektar der Blüten. Zusammen mit der Eiche ist die Salweide die bedeutendste Pflanze für die heimische Schmetterlingsfauna. Über 100 Schmetterlingsarten ernähren sich von ihr, viele nutzen die Blätter als Raupenfutter. Auch zahlreiche Käfer-, Wanzen- und Blattwespenarten finden an der Salweide Nahrung, und alte Exemplare bieten wertvollen Lebensraum für holzbewohnende Insekten und Vögel.
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Die Salweide wächst als mehrstämmiger Großstrauch oder kleiner Baum und erreicht eine Höhe von 10 Metern. Sie ist über ganz Europa bis nach Westasien verbreitet und zählt zu den ökologisch wertvollsten einheimischen Gehölzarten. Die Salweide ist zweihäusig, es gibt männliche und weibliche Exemplare. Männliche Pflanzen tragen die bekannten goldgelben, angenehm nach Honig duftenden Kätzchen, weibliche Pflanzen silbergraue Blütenstände. Die charakteristischen Palmkätzchen werden traditionell für den Palmbuschen am Palmsonntag verwendet und sind ein vertrautes Symbol des zeitigen Frühjahrs. Die Blätter sind oberseits dunkelgrün und leicht glänzend, unterseits dicht graugrün behaart.
Junge Blätter und Knospen der Salweide können im Frühjahr roh gegessen oder als Wildgemüse verwendet werden, solange sie noch nicht zäh sind. Sie haben einen milden, leicht nussigen Geschmack, sind jedoch bitter und sollten nur in kleinen Mengen verzehrt werden. Aus den jungen Blättern lässt sich auch Tee aufbrühen. Die junge Rinde wurde traditionell als Tee genutzt, wobei die Salweide im Vergleich zu anderen Weidenarten nur geringe Mengen der wirksamen Substanzen enthält. In der Wildkräuterküche sind diese Pflanzenteile vor allem im März und April eine natürliche Ergänzung.
Die Kätzchen erscheinen bereits im März über einen Zeitraum von etwa drei Wochen, lange vor dem Laubaustrieb. Sie sind eine der wichtigsten Nektar- und Pollenquellen für bis zu dutzende Wildbienenarten, Honigbienen und Hummeln, wenn sonst kaum andere Blüten verfügbar sind. Auch überwinterte Schmetterlinge wie Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs und Zitronenfalter nutzen die Salweide als erste Futterquelle nach dem Winter. Selbst Singvögel wie Blaumeisen und Schwanzmeisen naschen vom Nektar der Blüten. Zusammen mit der Eiche ist die Salweide die bedeutendste Pflanze für die heimische Schmetterlingsfauna. Über 100 Schmetterlingsarten ernähren sich von ihr, viele nutzen die Blätter als Raupenfutter. Auch zahlreiche Käfer-, Wanzen- und Blattwespenarten finden an der Salweide Nahrung, und alte Exemplare bieten wertvollen Lebensraum für holzbewohnende Insekten und Vögel.
Winterhärte
Zone 2: −45,6 bis −40,0 °C
Diese Pflanze ist extrem frosthart und übersteht auch sehr strenge Winter.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Weidengewächse(Salicaceae)
- Gattung
- Weiden(Salix)
- Art-Syn.
- Palmweide, Kätzchenweide








































