Roter Hartriegel
Cornus sanguinea
Nächste Lieferung: 2. November bis 15. Dezember
Sorgfältig von Hand verpackt – mit Ballentuch geschützte Wurzeln
Wurzelnackte Ware – ausgewählte Pflanzen als Topfware
Ab 150 € innerhalb Deutschlands versandkostenfrei
Sonst 8,50 € pro Lieferung
EU-weiter Versand ab 200 € versandkostenfrei
Sonst 25,00 €
Beschreibung
Der Rote Hartriegel ist ein in Europa, Kleinasien und dem Kaukasus heimischer, sommergrüner Strauch mit einer Wuchshöhe von 5 Metern. Er wächst aufrecht und dicht verzweigt, im Alter breit ausladend mit überhängenden Zweigen, und bildet durch Wurzelausläufer und bewurzelnde Bogentriebe rasch dichte Bestände. Die einjährigen Zweige zeigen auf der Sonnenseite eine blutrote Färbung, die sich im Winter über den gesamten Trieb intensiviert und dem Strauch seinen Namen gab. Im Herbst verwandelt sich das dunkelgrüne Laub in eine auffällige Farbpalette von Orangegelb bis Bordeauxrot. Das zähe, schwer spaltbare Holz wurde traditionell zu Spazierstöcken und Werkzeugstielen verarbeitet, die biegsamen jungen Zweige dienten zum Korbflechten.
Die kugeligen, schwarzblauen Steinfrüchte reifen ab September und sind etwa 5 bis 8 Millimeter groß. Sie hängen an auffällig rot gefärbten Stielen und schmecken bitter, weshalb sie für den Menschen roh ungenießbar sind. Gekocht lassen sich die Früchte jedoch zu Saft und Marmelade verarbeiten, meist in Kombination mit süßeren Früchten. Bis ins 18. Jahrhundert wurde das ölhaltige Saatgut zudem zu Brennöl für Lampen gepresst. Eine Besonderheit des Roten Hartriegels ist die gelegentliche Zweitblüte im August, bei der Blüten und reifende Früchte gleichzeitig am Strauch erscheinen.
Die weißen Blüten erscheinen ab Mai für etwa drei Wochen in Trugdolden von rund sechs Zentimeter Durchmesser an den Triebspitzen. Ihr Geruch wird unterschiedlich wahrgenommen, enthält aber eine fischartige Note durch Trimethylamin. Trotz dieses eigenwilligen Duftes ist der Rote Hartriegel eine wertvolle Bienenweide und wird von zahlreichen Wildbienenarten, Schwebfliegen und Schmetterlingen besucht. Auch als Raupenfutterpflanze spielt er eine Rolle für über ein Dutzend Schmetterlingsarten. Als Vogelnährgehölz bietet er mit seinen Früchten im Herbst und Winter eine wichtige Nahrungsquelle, während das dichte Zweigwerk ganzjährig Deckung und Nistplätze für Vögel und Kleinsäuger bietet.
Weiterlesen
Weniger anzeigen
Der Rote Hartriegel ist ein in Europa, Kleinasien und dem Kaukasus heimischer, sommergrüner Strauch mit einer Wuchshöhe von 5 Metern. Er wächst aufrecht und dicht verzweigt, im Alter breit ausladend mit überhängenden Zweigen, und bildet durch Wurzelausläufer und bewurzelnde Bogentriebe rasch dichte Bestände. Die einjährigen Zweige zeigen auf der Sonnenseite eine blutrote Färbung, die sich im Winter über den gesamten Trieb intensiviert und dem Strauch seinen Namen gab. Im Herbst verwandelt sich das dunkelgrüne Laub in eine auffällige Farbpalette von Orangegelb bis Bordeauxrot. Das zähe, schwer spaltbare Holz wurde traditionell zu Spazierstöcken und Werkzeugstielen verarbeitet, die biegsamen jungen Zweige dienten zum Korbflechten.
Die kugeligen, schwarzblauen Steinfrüchte reifen ab September und sind etwa 5 bis 8 Millimeter groß. Sie hängen an auffällig rot gefärbten Stielen und schmecken bitter, weshalb sie für den Menschen roh ungenießbar sind. Gekocht lassen sich die Früchte jedoch zu Saft und Marmelade verarbeiten, meist in Kombination mit süßeren Früchten. Bis ins 18. Jahrhundert wurde das ölhaltige Saatgut zudem zu Brennöl für Lampen gepresst. Eine Besonderheit des Roten Hartriegels ist die gelegentliche Zweitblüte im August, bei der Blüten und reifende Früchte gleichzeitig am Strauch erscheinen.
Die weißen Blüten erscheinen ab Mai für etwa drei Wochen in Trugdolden von rund sechs Zentimeter Durchmesser an den Triebspitzen. Ihr Geruch wird unterschiedlich wahrgenommen, enthält aber eine fischartige Note durch Trimethylamin. Trotz dieses eigenwilligen Duftes ist der Rote Hartriegel eine wertvolle Bienenweide und wird von zahlreichen Wildbienenarten, Schwebfliegen und Schmetterlingen besucht. Auch als Raupenfutterpflanze spielt er eine Rolle für über ein Dutzend Schmetterlingsarten. Als Vogelnährgehölz bietet er mit seinen Früchten im Herbst und Winter eine wichtige Nahrungsquelle, während das dichte Zweigwerk ganzjährig Deckung und Nistplätze für Vögel und Kleinsäuger bietet.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Hartriegelgewächse(Cornaceae)
- Gattung
- Hartriegel(Cornus)
- Art-Syn.
- Blutroter Hartriegel, Rotes Beinholz, Hundsbeere, Roter Hornstrauch, Europäischer Hartriegel, Hundsbeerstrauch, Hundsdirndl, Sanguinello, Hartriegelstrauch








































