Sibirische Blaubeere Borealis — Lonicera caerulea 'Borealis'
Sibirische Blaubeere Borealis — Lonicera caerulea 'Borealis'

Sibirische Blaubeere Borealis

19,00 €

Lonicera caerulea 'Borealis'

Liefergröße · Lieferform
1
Nur noch 7 verfügbar Art.-Nr. 100010090

Nächste Lieferung: 2. November bis 15. Dezember

Sorgfältig von Hand verpackt – mit Ballentuch geschützte Wurzeln

Wurzelnackte Ware und Topfware im saisonalen Versand

Ab 150 € innerhalb Deutschlands versandkostenfrei

Sonst 8,50 € pro Lieferung

EU-weiter Versand ab 200 € versandkostenfrei

Sonst 25,00 € · Mindestbestellwert 150 €

Beschreibung

Die Sibirische Blaubeere 'Borealis' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1 Meter Standfläche; ausgelesen wurde sie an der Universität von Saskatchewan und 2007 in den Handel gegeben. Dort hat man russisches, japanisches und kurilisches Material gekreuzt und aus Tausenden Sämlingen ausgelesen – 'Borealis' stammt aus derselben Kreuzung wie 'Tundra' und die 'Indigo'-Sorten und gilt im eigenen Haus als die beste des Programms. Ausgelesen ist sie auf Fruchtgröße und Geschmack: Ihre Beeren werden fast doppelt so groß wie bei den 35 russischen Auslesen, mit denen der Anbau in Nordamerika begonnen hatte, und in einer japanischen Prüfung von 43 Sorten schmeckte keine besser. Der Strauch bleibt dabei klein und dicht verzweigt, mit anfangs samtig behaartem Laub.

Die Blüte beginnt im April und zieht sich über etwa 4 Wochen; die Blüten sitzen zu zweit in den Blattachseln, sind röhrig-glockig und gelblich bis grünlich gelb – unauffällig, aber zäh: Sie überstehen Fröste bis 7 Grad unter null. Geerntet wird ab Mai, gut 3 Wochen lang, und damit liefert dieser Strauch das erste Beerenobst des Jahres, Wochen vor allem anderen. Die Beeren sind länglich, blau bereift und mit 2,5 Zentimetern Länge und 1,6 Gramm etwa doppelt so groß wie bei den älteren russischen Sorten; der Geschmack ist süßlich-herb und erinnert an Heidelbeere mit einem Zug ins Würzige. Reif sind sie, wenn sie innen durchgefärbt sind – außen blau werden sie früher, und wer zu zeitig pflückt, erntet sauer. Eines muss man wissen: Diese Sorte ist weich. Von Hand gepflückt ist sie eine Naschfrucht, wie sie kaum eine zweite hergibt; wer sie schüttelt oder maschinell erntet, bekommt Matsch und muss sofort verarbeiten. Einfrieren geht gut, ebenso Marmelade und Saft. Und weil die Art selbstunfruchtbar ist, braucht sie eine zweite Sorte in der Nähe.

Ökologisch zählt bei dieser Sorte der Termin – und dass er hält. Sie blüht im April über 4 Wochen, wenn Hummeln und Wildbienen unterwegs sind und das Angebot noch dünn ist. Anders als bei vielen frühen Blüten macht ihr ein Kälteeinbruch dabei wenig aus: Was bei 7 Grad Frost offen steht, blüht danach weiter, sodass die Tracht auch in einem rauen Frühjahr nicht ausfällt. Später im Jahr sind es die Beeren, die als erste reifen und entsprechend gefragt sind – was nicht geerntet wird, holen die Vögel.

Weiterlesen

Winterhärte

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
−51°
−46°
−40°
−34°
−29°
−23°
−18°
−12°
−7°
−1°
+4°
2

Zone 2: −45,6 bis −40,0 °C

Diese Pflanze ist extrem frosthart und übersteht auch sehr strenge Winter.

Wuchs & Raum

Wuchsform
Strauch
Höhe
1.5 m
Breite
1.0 m
Wurzelsystem
Flachwurzler

Standort & Boden

Standort
halbschattig, sonnig
Wasserbedarf
mittel
Stellung
Gruppe, Hecke, Plantage
Bodenart
Sand, Lehm, Ton, durchlässig, humos auch auf mageren Böden
Bodenfeuchte
trocken
frisch
feucht
nass
staunass
pH
sauer

Ökologie & Verwendung

Ökologischer Wert

Bienenweide Vogelnährgehölz Ausdauernder Blüher

Verwendung

Beeren Direktverzehr Verarbeitung

Besonderheiten

Duftpflanze

Phänologie und Vermehrung

Blüte4 Wo
Ernte3 Wo
MrzAprMaiJun

Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen

Pflege

Schnittbedarf
mittel
Resilienzen
Winterfrost Spätfrost Krankheiten Schädlinge
Schutz
Mulchen

Natürliche Verbreitung

Nordeuropa (10) Mitteleuropa (11) Südwesteuropa (12) Südosteuropa (13) Osteuropa (14) Nordafrika (20) Makaronesien (21) Westliches Tropenafrika (22) Zentrales Tropenafrika (23) Nordöstliches Tropenafrika (24) Östliches Tropenafrika (25) Südliches Tropenafrika (26) Südliches Afrika (27) Mittlerer Atlantik (28) Westlicher Indischer Ozean (29) Sibirien (30) Russischer Ferner Osten (31) Zentralasien (32) Kaukasus (33) Westasien (34) Arabische Halbinsel (35) China (36) Mongolei (37) Ostasien (38) Indischer Subkontinent (40) Indochina (41) Malesien (42) Papuasien (43) Australien (50) Neuseeland (51) Südwestpazifik (60) Südzentralpazifik (61) Nordwestpazifik (62) Nordzentralpazifik (63) Subarktisches Amerika (70) Westkanada (71) Ostkanada (72) Nordwestliche USA (73) Nördliche Zentral-USA (74) Nordöstliche USA (75) Südwestliche USA (76) Südliche Zentral-USA (77) Südöstliche USA (78) Mexiko (79) Zentralamerika (80) Karibik (81) Nördliches Südamerika (82) Westliches Südamerika (83) Brasilien (84) Südliches Südamerika (85) Subantarktische Inseln (90) Antarktis (91)

Taxonomie

Familie
Geißblattgewächse(Caprifoliaceae)
Gattung
Heckenkirschen(Lonicera)
Art-Syn.
Maibeere, Kamtschatkabeere, Blaue Heckenkirsche, Blaue Doppelbeere, Honigbeere, Sibirische Blaubeere, Lenzbeere
Sorten-Syn.
Myberry Sweet