{"product_id":"missouri-johannisbeere-crandall","title":"Missouri-Johannisbeere Crandall","description":"\u003cp\u003eDie Missouri-Johannisbeere 'Crandall' wächst als Strauch auf etwa 2 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Sie ist dabei aufrechter und dichter gebaut als die locker verzweigte Wildform. Ihren Anfang nahm sie 1888 bei Newton in Kansas: R. W. Crandall fand dort nahe seinem Grundstück einen wilden Strauch und zog aus dessen Samen die Pflanze heran, die noch im selben Jahr von einer Baumschule in Ohio in den Handel kam. In den Vereinigten Staaten blieb sie die einzige Sorte ihrer Art im nennenswerten Anbau – vor allem dort, wo die Schwarze Johannisbeere als Wirtspflanze des Säulenrostes verboten war. Von ihr stammen die meisten später ausgelesenen Sorten ab, auch die russischen. Ihr Ruf ist bis heute geteilt, und das hat einen Grund: Sie wurde lange auch als Sämling weiterverkauft, weshalb die Pflanzen sich erheblich unterschieden – der eine lobte den Geschmack, der nächste verwarf ihn samt zäher Haut.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Duft kommt zuerst: 3 Wochen lang ab April stehen die goldgelben Röhrenblüten, und ihr Geruch nach Gewürznelken trägt weit durch den Garten. Die Beeren werden bis zu 2 Zentimeter groß und glänzend schwarz; sie sehen aus wie eine Schwarze Johannisbeere, nur deutlich größer. Entscheidend ist der Zeitpunkt: Sie färben früh durch und sind dann noch lange nicht reif. Erst wenn sie weich werden – ab August und weiter in den September hinein –, kommt das würzige Aroma durch; fest gepflückt bleiben Haut und Geschmack zäh. Reife Beeren fallen von selbst ab, das ist das sicherste Zeichen. Sie hängen auch nicht in langen Trauben wie bei den roten Johannisbeeren, sondern einzeln oder zu zweit, selten zu viert, und selbst dieses Büschel reift ungleichmäßig – geerntet wird deshalb Beere für Beere und über mehrere Wochen verteilt. Frisch gegessen schmeckt sie kräftig und milder als eine Schwarze Johannisbeere; das meiste geht in Gelee, Konfitüre und Kuchenfüllungen. Ein Hinweis zum Schnitt: 'Crandall' trägt am zwei- und mehrjährigen Holz, ein starker Rückschnitt kostet also die Ernte des Folgejahres.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Nektar in den langen Blütenröhren ist so reichlich und so zuckerreich, dass Insekten, die mit ihrem Rüssel nicht bis auf den Grund reichen, die Röhre seitlich anbeißen, um doch heranzukommen. Für Bienenvölker ist die Blüte entsprechend ergiebig: Aus einem Hektar Pflanzung wurden gut 90 Kilogramm Honig gerechnet, und der Nektar fließt bei mäßig kühlem, feuchtem Wetter besser als bei trockenem. Wer ernten will, pflanzt allerdings mehr als einen Strauch: Die Missouri-Johannisbeere ist auf Fremdbestäubung angewiesen und setzt für sich allein nur wenig an.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57832197620044,"sku":"100010472","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"url":"https:\/\/www.waldgaertnerei-kyritz.de\/products\/missouri-johannisbeere-crandall","provider":"Waldgärtnerei Kyritz","version":"1.0","type":"link"}