{"title":"Spätfrostresiliente Gehölze","description":"\u003cp\u003eSpätfrostresiliente Gehölze treiben spät aus oder sind unempfindlich gegenüber Kälteeinbrüchen im Frühjahr. Sie minimieren das Risiko von Frostschäden an Blüten und jungen Trieben und sind besonders geeignet für frostgefährdete Lagen oder wechselhafte Frühjahre.\u003c\/p\u003e","products":[{"product_id":"felsenbirne-honeywood","title":"Felsenbirne Honeywood","description":"\u003cp\u003eDie Felsenbirne 'Honeywood' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche, mit breit ausgebreiteten Trieben. Sie ist eine Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (\u003cem\u003eAmelanchier alnifolia\u003c\/em\u003e), die in den Prärien des nordwestlichen Nordamerika zu Hause ist und deren englischer Name Saskatoon aus dem Cree stammt. Die Sorte verdankt sich einem Arzt mit Baumschule: Albert John Porter gründete 1934 westlich von Parkside in Saskatchewan einen Betrieb, in dem er Pflanzen für das raue Prärieklima auslas. Um 1955 entdeckte er unweit davon einen besonders guten Wildstrauch, zog aus dessen Beeren Sämlinge und wählte daraus 'Honeywood' aus; 1973 kam sie in den Handel. Sie treibt ausgesprochen wenige Ausläufer, während die Art als langsam wanderndes Gestrüpp wächst, und ist widerstandsfähig gegen Blattfleckenkrankheit.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb April öffnen sich die Blüten – bei dieser Sorte deutlich später als bei den übrigen Sorten der Erlenblättrigen Felsenbirne – in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend weißen Blüten. Anders als bei vielen Rosengewächsen erscheinen sie erst, wenn das Laub schon voll entfaltet ist, und sie halten lange. Geerntet wird ab Juni. Die Beeren sind bereift purpurn, saftig und sehr süß und erreichen 1,3 bis 1,5 Zentimeter; sie sitzen zu bis zu 15 in großen Trauben und reifen später als bei den anderen Sorten, was die Erntezeit der Gattung insgesamt verlängert. 'Honeywood' trägt früh im Leben und verlässlich Jahr für Jahr. Den eigentümlichen Beigeschmack macht ein Detail, das man leicht für einen Mangel hielte: Es sind die kleinen, harten Kerne, die den feinen Mandelton beisteuern. Frisch, im Kompott, als Gelee oder getrocknet – die Beeren lassen sich verwenden wie Heidelbeeren, sind aber süßer und tragen eben jene Mandelnote.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten kommen Insekten zugute, die Früchte den Vögeln – Felsenbirnen gehören zu den ergiebigsten Vogelnährgehölzen des Gartens, und wer selbst ernten will, muss den Amseln zuvorkommen. Die Art selbst verträgt Kälte bis unter −50 °C; daran reicht kaum ein anderes Obstgehölz heran, und sie stellt an den Boden fast keine Bedingung außer der, dass er nicht dauernd nass sein darf. Im Herbst färbt sich das Laub leuchtend. Als dichter, ausläufertreibender Strauch bietet die Art Nistplätze und Deckung, und weil die Blüten sich erst nach dem Laubaustrieb öffnen, entgehen sie den Spätfrösten, die anderes Obst treffen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52784098312524,"sku":"100010001","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010001-1x.jpg?v=1750332882"},{"product_id":"felsenbirne-smoky","title":"Felsenbirne Smoky","description":"\u003cp\u003eDie Felsenbirne 'Smoky' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Sie ist die bekannteste Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (\u003cem\u003eAmelanchier alnifolia\u003c\/em\u003e), die in den Prärien des nordwestlichen Nordamerika zu Hause ist. Entstanden ist 'Smoky' 1952 in Beaverlodge im Norden Albertas, und über Jahrzehnte war sie die Sorte, auf der der kanadische Erwerbsanbau ruhte – bis 'Northline' sie mit größeren Beeren von diesem Platz verdrängte. Jung wächst sie straff aufrecht mit geraden Trieben; mit den Jahren biegen sich die Zweige bogenförmig nach außen, und aus dem Strauch wird zusammen mit den reichlich gebildeten Ausläufern eine breite Gruppe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb April öffnen sich weiße Blüten in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend Einzelblüten, und zwar erst dann, wenn das Laub bereits voll entfaltet ist; sie halten vergleichsweise lange. Geerntet wird ab Juni. Die Beeren sind rotpurpurn, mit etwa 1,3 Zentimetern groß und sitzen in mittelgroßen Trauben; sie schmecken saftig, sehr süß und dabei mild: Unter den Saskatoon-Sorten hat 'Smoky' das höchste Verhältnis von Zucker zu Säure, und genau das macht sie für den Frischverzehr beliebt und für Gelee eher zurückhaltend. Sie reifen ungleichmäßig, was die Ernte über einen längeren Zeitraum zieht, und enthalten viele große Kerne. Gerade diese Kerne sind kein Mangel: Sie steuern den feinen Mandelton bei, für den Felsenbirnen geschätzt werden. Verwenden lassen sich die Beeren wie Heidelbeeren – frisch, getrocknet, als Kompott oder Gelee; in Kanada gehen sie außerdem in Strudel, Wein und sogar in Bier.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBlüten und Früchte kommen der Tierwelt in gleichem Maß zugute – Insekten im Frühjahr, Vögeln im Sommer; Amseln räumen einen unbeaufsichtigten Strauch schnell ab. Die Art verträgt Kälte bis unter −50 °C und stellt an den Boden fast keine Bedingung außer der, dass er nicht dauernd nass sein darf – beides zusammen empfiehlt sie für raue Lagen, in denen anderes Beerenobst ausfällt. Weil 'Smoky' viele Ausläufer treibt, wächst sie mit den Jahren zu einem dichten Gebüsch heran, das Nistplätze und Deckung bietet. Und weil die Blüten erst nach dem Laubaustrieb erscheinen, entgehen sie den Spätfrösten, die andere Obstgehölze treffen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784098345292,"sku":"100010002","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57830662340940,"sku":"100010448","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010002-1.jpg?v=1750333148"},{"product_id":"felsenbirne-northline","title":"Felsenbirne Northline","description":"\u003cp\u003eDie Felsenbirne 'Northline' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche; sie bleibt gedrungen und aufrecht und bildet mit ihren vielen Ausläufern über die Jahre ein geschlossenes Gebüsch. Sie ist eine Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (\u003cem\u003eAmelanchier alnifolia\u003c\/em\u003e) und geht auf John Wallace zurück, der sie in den 1950er Jahren in der Baumschule von Beaverlodge in Alberta aus dem vorhandenen Bestand heraussuchte – gezielt nach Beerengröße und Geschmack. 1960 kam sie in den Handel und löste in den kanadischen Anlagen nach und nach 'Smoky' ab. Der gedrungene Wuchs hat dabei einen sehr praktischen Vorzug: Die Sträucher lassen sich vom Boden aus abernten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb April öffnen sich weiße Blüten in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend Einzelblüten – erst nach voller Entfaltung des Laubs und über einen vergleichsweise langen Zeitraum. Geerntet wird ab Juni, und hier liegt der eigentliche Vorzug dieser Sorte: Die Beeren einer Traube werden weitgehend gleichzeitig reif. Ein Durchgang genügt also dort, wo man bei anderen Sorten dreimal an denselben Strauch zurückkehrt – und wer nur ein Wochenende Zeit hat, holt bei ihr die ganze Ernte. Groß sind die Beeren dazu, rund 1,6 Zentimeter, purpurn bereift und von ausgezeichnetem Geschmack; den charakteristischen Mandelton steuern die kleinen, harten Kerne bei. Frisch, getrocknet, als Kompott oder Gelee lassen sich die Beeren verwenden wie Heidelbeeren – sie sind süßer und tragen jene Nussnote, die Heidelbeeren fehlt. Für Gelee und Saft tut ein Schuss Säure gut, der die Süße auffängt; innerhalb der Gattung gibt es die Beeren auch in Blau, Cremeweiß und Rot.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten versorgen Insekten im Frühjahr, die Früchte die Vögel im Sommer; Felsenbirnen gehören zu den ergiebigsten Vogelnährgehölzen überhaupt. Die Art verträgt Kälte bis unter −50 °C und nimmt fast jeden Boden an, solange er nicht dauernd nass ist – die Erlenblättrige Felsenbirne zählt damit zu den genügsamsten Obstgehölzen, und die Namen ihrer besten Sorten lesen sich wie eine Landkarte Nordwestkanadas. Durch ihre vielen Ausläufer wächst 'Northline' zu einem dichten, niedrigen Gebüsch heran, das Nistplätze und Deckung bietet und sich als lebende Hecke eignet. Der späte Blühbeginn nach dem Laubaustrieb hält die Blüten aus der Reichweite der Spätfröste.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784098378060,"sku":"100010003","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010003-1x.jpg?v=1750333148"},{"product_id":"felsenbirne-martin","title":"Felsenbirne Martin","description":"\u003cp\u003eDie Felsenbirne 'Martin' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Sie ist eine Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (\u003cem\u003eAmelanchier alnifolia\u003c\/em\u003e) und trägt den Namen ihres Züchters: Dieter Martin zog sie in seiner Baumschule im saskatchewanischen Langham aus einem frei abgeblühten Samen der Sorte 'Thiessen' und brachte sie 1990 in den Handel. 'Thiessen' wiederum geht auf eine Auslese von 1910 zurück, für die Samen von Sträuchern am Saskatchewan-Fluss gesammelt worden waren – 'Martin' steht damit in einer Linie, die bis an den Anfang des kanadischen Saskatoon-Anbaus zurückreicht. Ausgelesen wurde sie auf ein einziges Merkmal: eine besonders gleichmäßige Reife.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb April öffnen sich weiße Blüten in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend Einzelblüten, erst nach voller Entfaltung des Laubs und über einen langen Zeitraum hinweg. Geerntet wird ab Juni. Die Beeren werden mit durchschnittlich 1,8 Zentimetern ausgesprochen groß, sind rund, tiefblau bis purpurn bereift, saftig und harmonisch süß; weil sie gleichmäßig reifen, lässt sich eine Traube in einem Durchgang abnehmen – wer größere Mengen auf einmal verarbeiten will, findet darin den entscheidenden Vorzug dieser Sorte. Ihren eigenen Ton bekommen sie von den kleinen, harten Kernen, die einen feinen Mandelgeschmack beisteuern – ein Merkmal, das Felsenbirnen von allen anderen Beeren unterscheidet. Verwendet werden sie wie Heidelbeeren: frisch, getrocknet, als Kompott, Gelee oder Saft, wobei ihre Süße bei Gelee gern mit etwas Säure ausgeglichen wird. Innerhalb der Gattung reicht die Fruchtfarbe von Purpurn über Blau bis zu Cremeweiß und Rot; bei den Sorten der Erlenblättrigen Felsenbirne ist sie bereift purpurn.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Frühjahr sind die Blüten eine Nahrungsquelle für Insekten, im Sommer die Früchte für Vögel – ohne Netz teilt man die Ernte mit den Amseln. Die Art verträgt Kälte bis unter −50 °C und wächst auf fast jedem Boden, der nicht dauernd nass ist; unter den Felsenbirnen ist die Erlenblättrige diejenige, die am häufigsten wirklich gegessen wird, während die übrigen Arten meist als Ziergehölz stehen. Der Strauch wächst langsam in die Breite und bildet mit den Jahren ein dichtes Gebüsch, das Deckung und Nistplätze bietet. Weil die Blüten erst nach dem Laub erscheinen, gehen sie an den Spätfrösten vorbei, die anderes Obst im Frühjahr treffen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57821036872012,"sku":"100010438","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784098410828,"sku":"100010004","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010004-1x.jpg?v=1750333148"},{"product_id":"apfelbeere","title":"Apfelbeere","description":"\u003cp\u003eDie Apfelbeere wächst als buschiger Strauch auf etwa 2 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Zu Hause ist sie im Osten Nordamerikas, von Ostkanada bis in den Südosten der Vereinigten Staaten. Sie ist die Wildart, aus der die Sorten des Erwerbsanbaus hervorgegangen sind. Um 1900 gelangte sie von Deutschland aus nach Russland, zu Züchtungszwecken; nach 1945 entstanden dort die großen Plantagen, und angebaut wird bis heute. Im Garten hat sie gegenüber ihren Auslesen einen eigenen Zuschnitt behalten – sie bleibt breiter und lockerer als die aufrecht gezogenen Sorten und schiebt kurze Ausläufer, aus denen mit den Jahren ein geschlossenes Dickicht wird. Deshalb steht sie in der Hecke und im Windschutz, wo die Sorten in der Reihe stehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten öffnen sich im Mai, reinweiß und zu 7 bis 15 in einer Trugdolde. Die Früchte reifen von Anfang bis Ende August; sie werden bis 8,5 Millimeter dick, sind anfangs auberginenfarben und zur Reife glänzend schwarz. Anders als bei den Sorten hängen sie nicht lange – die Wildart lässt sie bald nach der Reife fallen, und was hängen bleibt, nehmen die Vögel. Wer ernten will, ist also im August dran und nimmt die Dolde ganz ab; ein älterer Strauch trägt 6 bis 17 Kilogramm. Frisch vom Strauch schmecken die Beeren herb-säuerlich und zusammenziehend, für den Rohgenuss taugen sie wenig. Ihre Stärke ist der Saft: Rund 75 Prozent der Frucht lassen sich auspressen, er färbt tief dunkelrot und ist so kräftig, dass 5 bis 7 Prozent genügen, um einen hellen Saft einzufärben – die Lebensmittelindustrie nutzt ihn genau dafür. Im Haushalt geht er in Gelee und Mischmarmelade, am besten mit Apfel; getrocknet verlieren die Beeren viel von ihrer Herbe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Vögel sind hier früh dran: Anders als die Sorten, die bis in den Winter hängen, ist die Wildart meist schon im Spätsommer abgeräumt. Das Dickicht aus Ausläufern gibt Deckung und wird als Nistplatz angenommen – bei einer Wildhecke ist genau das der Zweck. Ein junger Strauch braucht im Freiland allerdings Schutz: Rehe äsen die Endknospen ab, und Böcke fegen an den dünnen Trieben, was einzelne Pflanzen zum Absterben bringen kann.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784098967884,"sku":"100010019","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010019-3.jpg?v=1753386390"},{"product_id":"nordische-zitrone-cido","title":"Nordische Zitrone Cido","description":"\u003cp\u003eDie Nordische Zitrone 'Cido' ist ein strauchförmig wachsender, aus Japan und China stammender Kleinstrauch, der eine Höhe von bis zu 1,5 Metern erreicht. Die lettische Züchtung zeichnet sich durch einen fast dornenlosen, breit ausladenden Wuchs aus, was die Ernte der Früchte erleichtert. Besonders auffällig sind die leuchtend orange-roten Blüten, die bereits ab April erscheinen und somit zu den ersten Nahrungsquellen für Bienen und andere Insekten im Frühjahr zählen. Die gelben, apfelförmigen Früchte besitzen eine dünne Schale mit festem Fruchtfleisch und einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt, der dem Strauch den Namen \"Nordische Zitrone\" einbrachte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie duftenden Früchte können frisch in Getränken, als Zutat in Salaten oder als Gewürz für Fisch und Meeresfrüchte verwendet werden. Die Schale der Nordischen Zitrone eignet sich für die Herstellung von Zitronenschalenöl, Zuckerglasuren oder Marmeladen. Der Saft wird oft in Getränken, Tees, Marmeladen oder in der Küche verwendet, um Speisen zu verfeinern und auch der Süße anderer Obstsorten entgegenzuwirken.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099098956,"sku":"100010021","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010021-3.jpg?v=1790911882"},{"product_id":"schwarze-johannisbeere-hedda","title":"Schwarze Johannisbeere Hedda","description":"\u003cp\u003eDie Schwarze Johannisbeere 'Hedda' wächst als halbaufrechter Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Zu Hause ist die Art in den kühlen Teilen Eurasiens, von Mitteleuropa bis in die Mongolei; 'Hedda' selbst stammt aus Norwegen und geht auf Johannes Øydvin zurück, der aus der Resistenzzüchtung kam, bevor er Obst- und Beerensorten züchtete. Er kreuzte die bewährte schwedische 'Öjebyn' mit 'Melalahti', einer alten finnischen Landsorte aus Kainuu im Nordosten des Landes, die selbst als mehltaufest gilt. Diese eine Eigenschaft hat die Tochter geerbt, und sie ist das, wofür 'Hedda' steht: Wo anderen Sorten im Sommer die Blätter weiß anlaufen, bleibt sie frei davon.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIhre Blüte fällt in den Mai und hält 3 Wochen; die einzelnen Blüten sind außen grün und innen rötlich weiß und fallen kaum auf. Ab Juli lässt sie sich 2 Wochen lang pflücken. Beim Zeitpunkt gibt es etwas zu gewinnen: Die frühesten Trauben geben einen helleren Saft, die Farbe kommt erst mit den letzten Tagen der Reife – wer den Hauptteil stehen lässt, bis er tiefschwarz glänzt, bekommt das dunklere Glas. Die Beeren sind mittelgroß, rund und glänzend, sie sitzen in mittellangen hängenden Trauben. Im Geschmack hält 'Hedda' die Mitte: süß genug für die Hand, säuerlich genug für die Küche. Verarbeitet wird zu Saft, Gelee, Marmelade und Likör, und die Blätter geben Tee und würzen den Einlegesud. Frisch halten sich die Beeren nur wenige Tage. Eines verlangt diese Sorte allerdings: kräftigen Schnitt – der Ertrag hängt daran.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Wildform der Schwarzen Johannisbeere steht an Bachufern und in Auwäldern, im Halbschatten und im Kühlen. An den Blütentrauben sammeln vor allem Sandbienen und Hummeln – allein 8 Sandbienenarten sind an Johannisbeeren zu finden –, daneben Fliegen und Schwebfliegen. Weil die Blüte in den Mai fällt, kommt sie, wenn die großen Obstblüten schon vorbei sind. Auch der Stachelbeerspanner braucht solche Lagen: Seine Raupen fressen am Johannisbeerlaub, der Falter selbst fliegt nachts, und selten geworden ist er, weil es die feuchten Wälder immer weniger gibt. Und die schwarzen Beeren finden Vögel von selbst, anders als die grünfrüchtigen Sorten, die sie übersehen. Wer beides möchte, Ernte und Vogelbesuch, lässt die untersten Trauben hängen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57836712132940,"sku":"100010476","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099131724,"sku":"100010022","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010022-1.jpg?v=1750333187"},{"product_id":"schwarze-johannisbeere-weissrussische-susse","title":"Schwarze Johannisbeere Weißrussische Süße","description":"\u003cp\u003eDie Schwarze Johannisbeere 'Weißrussische Süße' wächst als dichter, kräftiger Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Sie stammt aus Samochwalowitschi bei Minsk, wo A. G. Wolusnew sie am belarussischen Institut für Obstbau auslas. Ihre Abstammung erzählt die Verbreitung der Art im Kleinen: Gekreuzt wurde eine Zuchtform, in der die europäische und die sibirische Unterart zusammenkommen, mit einem ausgelesenen Sämling aus dem Fernen Osten – 3 Herkünfte einer Art, die von Westeuropa bis in die Mongolei reicht. Ausgelesen wurde auf den Geschmack, und daher der Name; 1979 wurde sie als Sorte anerkannt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im April und dauert 3 Wochen. Sie ist einen Blick wert: Die Blüten sind gelblichgrün und mit rosa Strichen gezeichnet, während die Art sonst außen grün und innen rötlich weiß blüht. Sie sitzen in langen, locker besetzten Trauben, die von den Trieben hängen. Gepflückt wird ab Juli über etwa 2 Wochen. Die Beeren sind rundlich-oval, schwarz und glänzend, ihre Schale ist mittelfest, und eine einzelne wiegt etwa 1 Gramm. Zweierlei gehört zusammen: Sie werden nicht alle gleich groß, und sie reifen nicht gleichzeitig. Im Erwerbsanbau steht das unter den Nachteilen dieser Sorte, weil sich kein Bestand auf einmal abernten lässt. Im Garten kehrt sich das um – man geht zwei- oder dreimal durch und bekommt jedes Mal reife Beeren, statt alles in einer Woche verarbeiten zu müssen. Im Geschmack ist sie süß: 4,6 von 5 Punkten gaben ihr die Verkoster, und das ist der Grund, sie aus der Hand zu essen, was bei dieser Art selten in Frage kommt. Für Saft, Gelee, Konfitüre und Sirup taugt sie genauso. Liegen bleiben sollten die Beeren nicht, dafür ist die Schale zu weich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWas „Bienenweide\" bei der Schwarzen Johannisbeere heißt, lässt sich genauer sagen: Nektar gibt sie viel, Pollen nur mäßig – im April ist sie eine Trinkstelle, keine Pollenquelle. Daran sammeln Sandbienen und Hummeln. Für den Fruchtansatz ist diese Sorte weniger auf sie angewiesen als andere, denn sie bestäubt sich zu rund 60 Prozent selbst; was die Insekten beitragen, kommt obenauf. Am Laub leben 13 Falterarten, 5 davon auf Johannisbeeren spezialisiert; der Johannisbeer-Haarbüschelspanner und der Honiggelbe Haarbüschelspanner tragen ihre Futterpflanze im Namen. Und weil die Beeren nach und nach reif werden, hängt an diesem Strauch über Wochen etwas für die Vögel, wo eine gleichmäßig reifende Sorte an einem Tag leer gepflückt ist.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57831383269708,"sku":"100010461","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099164492,"sku":"100010023","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010023-1.jpg?v=1750333186"},{"product_id":"schwarze-johannisbeere-mortii","title":"Schwarze Johannisbeere Mortti","description":"\u003cp\u003eDie Schwarze Johannisbeere 'Mortti' wächst als steil aufgebauter Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Die Art ist über Europa und das nördliche Asien verbreitet; 'Mortti' dagegen stammt aus Piikkiö in Südwestfinnland, wo seit 1961 an Schwarzen Johannisbeeren gezüchtet wird. Gekreuzt wurde die schwedische 'Öjebyn' mit der englischen 'Wellington XXX', die 1913 aus 'Boskoop' und 'Baldwin' hervorging und für große, süße Beeren bekannt ist, aber Frost schlechter verträgt. Beides zusammen ergab eine Sorte, die finnische Winter übersteht. Ein Zuchtziel des Programms war der aufrechte Wuchs, damit sich die Beeren maschinell ernten lassen – im Garten heißt das: wenig Schnitt, keine Stütze, und man kommt an die Trauben heran, ohne sich zu bücken.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April blüht sie 3 Wochen lang, in hängenden Trauben, außen grün und innen rötlich weiß – unauffällig, wie bei allen Schwarzen Johannisbeeren. Ab Juli wird 2 Wochen lang geerntet, Traube für Traube statt Beere für Beere. Ihre Früchte wiegen 0,7 bis 1,1 Gramm, sind glänzend schwarz und stark aromatisch: Der Duft, der beim Pflücken an den Händen bleibt, ist der eigentliche Grund für diese Sorte. Süßer als die meisten Schwarzen Johannisbeeren ist sie ebenfalls – ob das zum Rohessen reicht, entscheidet der eigene Geschmack, denn die Art gilt frisch als streng. Ihre Stärke liegt in der Küche: Saft, Sirup, Gelee und Konfitüre, dazu Soßen und Chutneys zu Wild und Käse. Auch die Blätter lassen sich nutzen – frisch oder fermentiert geben sie einen würzigen Tee. Gekühlt halten sich die Beeren wenige Tage; wer sie nicht sofort verarbeitet, friert sie am besten an der Rispe ein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Schwarze Johannisbeere ist in Europa heimisch, und ihre Wildform ist in Deutschland selten geworden – sie steht auf der Roten Liste. Im Garten ist sie deshalb mehr als ein Fruchtstrauch. Ihre Blüte im April fällt in eine Zeit, in der wenig zu holen ist: An den Trauben sammeln vor allem Sandbienen und Hummeln, die Fuchsrote Sandbiene darunter, dazu Baumhummel und Dunkle Erdhummel. Später im Jahr frisst am Laub die Raupe eines Nachtfalters, des Stachelbeerspanners, der mit den feuchten Wäldern selten geworden ist. Und was an Beeren hängen bleibt, holen sich die Vögel.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57836715737420,"sku":"100010477","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099197260,"sku":"100010024","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010024-1.jpg?v=1750333093"},{"product_id":"weisse-johannisbeere-weisse-kaiserliche","title":"Weiße Johannisbeere Weiße Kaiserliche","description":"\u003cp\u003eDie Weiße Johannisbeere 'Weiße Kaiserliche' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche – und die braucht sie tatsächlich: Sie wächst breit und locker verzweigt, mit auffallend dünnen Ruten, an denen man sie unter den weißen Sorten wiedererkennt. 1852 nahm der amerikanische Pomologenverband sie in seine Empfehlungsliste auf, und neu war sie da längst nicht mehr: Nach Nordamerika gekommen ist sie aus Europa, angebaut wurde sie dort spätestens seit den 1820er Jahren. Was sie aus den weißen Johannisbeeren heraushebt, sind Trauben und Beeren – beide sind die größten, die eine weiße Sorte hervorbringt. Gehalten hat sie sich aber aus einem anderen Grund: An ihr geht wenig schief. Sie trägt zuverlässig, bleibt gesund und steckt strenge Winter weg.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Trauben sind auffallend lang und dabei locker besetzt – ihre Spitzen bleiben oft halb leer. Die Beeren darin sind klar durchscheinend und gelblichweiß, eher glasig als cremig. Geerntet wird ab Juli, 3 Wochen lang. Der Geschmack ist ausgesprochen säuerlich: Wer eine milde weiße Johannisbeere sucht, ist bei ihr falsch – wer Gelee kocht, Saft presst oder Sirup ansetzt, bekommt die Frucht dafür in der bequemsten Form, denn eine lange Traube füllt die Schüssel schneller als mehrere kurze. Der Schnitt richtet sich nach dem Wuchs, und der ist bei ihr locker: Ein Strauch, der wenige und dünne Triebe bildet, verliert durch kräftiges Auslichten mehr, als er gewinnt, und es wird sparsamer herausgenommen als bei den dicht gedrängten Sorten. Die Wurzeln liegen flach unter der Oberfläche; eine Mulchdecke hält sie kühl und feucht, und beides braucht der Strauch den Sommer über. Gedüngt wird mit Kali statt mit Stickstoff – eine Handvoll Holzasche im Frühjahr deckt, was er für den Fruchtansatz braucht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte kommt früh und übersteht Frost: In einem Jahr, in dem die Obstblüte erfriert, steht diese Tracht trotzdem – und sie steht lange, 3 Wochen im April, statt in wenigen Tagen abzublühen. Darauf sind die Insekten angewiesen, die früh im Jahr schon unterwegs sind: Bienen und Schwebfliegen besorgen an diesen Trauben die Bestäubung. Wo mehrere Sträucher beieinanderstehen, setzen die Trauben besser an.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57836724060492,"sku":"100010478","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099230028,"sku":"100010025","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010025-1x.jpg?v=1751125235"},{"product_id":"grune-johannisbeere-vertii","title":"Grüne Johannisbeere Vertii","description":"\u003cp\u003eDie Grüne Johannisbeere 'Vertii' wächst als locker verzweigter Strauch auf etwa 1 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Ihre Art ist von Europa bis nach Sibirien und in die Mongolei verbreitet; diese Sorte entstand Mitte der 1980er Jahre im finnischen Piikkiö aus der Selbstbestäubung der schwarzfrüchtigen 'Öjebyn' – ein Sämling, dem die dunkle Farbe fehlte. Damit fing alles an: 'Vertii' ist die Ursorte der grünfrüchtigen Johannisbeeren. Aus ihr gingen die späteren Sorten hervor – 'Venny' und 'Vilma' tragen sie beide als Elternteil, und beide sind seither auf größere Beeren und längere Trauben ausgelesen worden. Die Ursorte selbst blieb, was sie war: klein, mild und lange nur in Finnland bekannt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich 3 Wochen lang hellgelbe Blüten in hängenden Trauben. Ab Juli wird 3 Wochen lang geerntet, spät für eine Schwarze Johannisbeere. Die Beeren bleiben auch reif grün bis gelblichgrün; an jungen Sträuchern zeigen sie mitunter rotbraune Flecken. Geschmacklich erkennt man die Schwarze Johannisbeere wieder, nur deutlich süßer und milder, ohne die herbe Spitze. Deshalb landen diese Beeren häufiger in der Hand als im Topf – neben Konfitüre und Gelee ist Wein die zweite finnische Verwendung. Ein Kniff gehört dazu: Weil die Farbe nicht verrät, wann es so weit ist, muss man die Reife ertasten und dann zügig ernten, denn die Beeren rieseln kurz nach der Reife von der Traube. Im Kühlen halten sie sich einige Tage.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Schwarze Johannisbeere ist in Europa heimisch; ihre Wildform steht in Deutschland auf der Roten Liste. Die Blüte im Mai bringt Nahrung, wenn die Obstblüte vorbei ist – Hummeln und Bienen sammeln daran, dazu Fliegen und Schwebfliegen. Am Laub leben die Raupen des Stachelbeerspanners, eines nachtaktiven Falters, der mit den feuchten Wäldern selten geworden ist. Eines allerdings leistet diese Sorte nicht: Weil ihre Beeren auch reif grün bleiben, übersehen Vögel sie meistens. Für die Ernte ist das ein Vorteil – ein Netz braucht es hier nicht –, für den gedeckten Tisch im Garten sollte daneben etwas Dunkelfrüchtiges stehen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57863141327180,"sku":"100010501","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099262796,"sku":"100010026","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010026-2.jpg?v=1751125071"},{"product_id":"weisse-johannisbeere-champagner","title":"Rosa Johannisbeere Champagner","description":"\u003cp\u003eDie Rosa Johannisbeere 'Champagner' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche; sie stammt aus Frankreich. Die Wildpflanze, auf die alle Gartenjohannisbeeren zurückgehen, ist über weite Teile Europas verbreitet. 'Champagner' ist eine sehr alte Sorte: Als die ersten amerikanischen Baumschulen ihre Kataloge druckten, war sie darin bereits die alte Sorte. Fleischfarben nannte man sie im Deutschen, 'Couleur de Chair' im Französischen – die Beere ist rosé, nicht weiß.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte fällt in den April und hält etwa 3 Wochen an; die Trauben stehen an den Trieben des Vorjahres und an den Kurztrieben der älteren Äste. Geerntet wird ab Juli, ebenfalls über 3 Wochen. Bei einer hellen Sorte taugt die Farbe schlecht als Reifezeichen: Jede Johannisbeere fängt weiß an und färbt über den Sommer nach, diese aber nur bis zum Rosé. Die Grundfarbe der Beere bleibt weiß, darüber legt sich eine sehr dichte, feine rosa Punktierung, und die entscheidet über den Ton. Weißfrüchtige Johannisbeeren sind keine eigene Art, sondern rote, denen der Farbstoff fehlt; diese hier steht dazwischen. Wer auf ein sattes Rot wartet, wartet also vergebens, und wer zu früh pflückt, bekommt Säure statt Aroma. Verlässlicher ist die Zeit: Etwa 3 Wochen, nachdem die Beeren ihre Farbe angenommen haben, sitzen sie immer noch fest und schmecken nach dem, wofür die Sorte gehalten wird – mild, wenig sauer, mit einem Ton, den man am ehesten mit Granatapfel vergleicht. Damit gehört sie zu den wenigen Johannisbeeren, die man aus der Hand isst statt einzukochen. Die Trauben sind dabei voll besetzt und ungleichbeerig, große und kleine Beeren nebeneinander – so wurde sie schon im 19. Jahrhundert beschrieben. Abgenommen wird die ganze Traube am Stiel, und zwar so, dass der Kurztrieb heil bleibt, an dem im nächsten Jahr wieder Blüten stehen; sollen die Früchte länger halten, pflückt man sie trocken. Aus hellen Johannisbeeren wurde früher ein Sommerwein gekeltert, den man mit leichten Weißweinen verglich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer April-Blüte sieht man ihren Wert nicht an: Die Trauben sind grünlich und unauffällig, gezählt wurden an ihnen aber 8 Sandbienen- und 3 Hummelarten. Bestäubt wird die Johannisbeere von Bienen und Schwebfliegen gleichermaßen. Eine zweite Gruppe lebt vom Laub: Die Raupen einiger Spannerarten sind auf Johannis- und Stachelbeeren angewiesen; ihre Eier überwintern am Strauch, und die Raupen schlüpfen bereits im März, wenn der Strauch austreibt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099361100,"sku":"100010028","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010028-1.jpg?v=1750333096"},{"product_id":"grune-johannisbeere-vilma","title":"Grüne Johannisbeere Vilma","description":"\u003cp\u003eDie Grüne Johannisbeere 'Vilma' wächst als aufrechtästiger Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Ihre Art reicht von Europa bis nach Zentralasien; 'Vilma' selbst stammt aus dem finnischen Piikkiö und ging aus der Kreuzung einer grünfrüchtigen Schwarzen Johannisbeere mit 'Vertii' hervor, jener Ursorte, mit der die grünen Johannisbeeren angefangen haben. Von ihrer Mutter unterscheidet sie zweierlei: Die Triebe stehen aufrecht, statt sich zu legen, und die Beeren sind die größten, die es unter den grünfrüchtigen Sorten gibt. In Finnland trägt sie das Zeichen FinE – vergeben für Sorten, deren Mutterpflanzen auf Klimafestigkeit geprüft und auf Krankheiten getestet sind.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e3 Wochen lang blüht sie im April, unscheinbar und grünlich. Ab Juli lässt sie sich 3 Wochen lang pflücken. Auch vollreif sind die Früchte grün bis gelblichgrün, mit höchstens einem rötlichen Hauch – ein Reifezeichen, das man kennen muss, weil die Farbe sonst nichts verrät. Im Geschmack bleibt die Herkunft hörbar, doch die Säure ist gering und der strenge Beigeschmack fehlt ganz: süß und mild statt herb. Damit taugen die Beeren für beides, für die Hand und für die Küche: Konfitüre, Gelee und Saft, in Skandinavien vor allem Marmelade. Bei der Pflege hilft eine Eigenheit der grünfrüchtigen Sorten: Sie treiben schwächer als die schwarzen, ein jährlicher Auslichtungsschnitt ist deshalb nicht nötig. Im Kühlen halten sich die Früchte einige Tage.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAls heimische Art steht die Schwarze Johannisbeere in ihrer Wildform auf der Roten Liste. Was im April an den Trauben sammelt, sind vor allem Hummeln und Bienen; sie fliegen schon bei niedrigen Temperaturen und sind damit die verlässlichsten Bestäuber der Gattung. Dazu kommen Fliegen, Schwebfliegen und Blattwespen. Am Laub leben die Raupen des Stachelbeerspanners, eines nachtaktiven Falters, der mit den feuchten Wäldern selten geworden ist. Die Beeren selbst bleiben, wie bei allen grünfrüchtigen Sorten, weitgehend unbehelligt – Vögel lassen die grünen Früchte in Ruhe. Wer ihnen etwas bieten will, pflanzt daneben eine dunkelfrüchtige Sorte.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57836612616524,"sku":"100010475","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099393868,"sku":"100010029","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010029-2.jpg?v=1750341970"},{"product_id":"kupfer-felsenbirne","title":"Kupfer-Felsenbirne","description":"\u003cp\u003eDie Kupfer-Felsenbirne wächst als Großstrauch auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 7 Meter Standfläche; mehrstämmig kann sie zum Baum werden, ihre Krone breitet sich trichterförmig aus. Sie ist ein botanischer Sonderfall: Gewachsen ist sie einmal in den nordamerikanischen Laubwäldern des Ostens – nur findet man sie dort nicht mehr. Benannt wurde die Art deshalb nach ihrem europäischen Bestand, den sie in über 100 Jahren aufgebaut hat; F. G. Schroeder führte sie daraufhin als eigene Art. Ihren Namen trägt sie wegen des Austriebs – die jungen Blätter sind kupferrot überlaufen und unterseits weißlich seidig behaart, später dunkelgrün. Im Herbst färbt sich das Laub auffallend gelb und orangefarben bis karminrot. Ein zweiter deutscher Name ist Korinthenbaum.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon April bis Mai öffnen sich über rund 4 Wochen weiße Blüten in lockeren, leicht übergeneigten Trauben – ein Flor, der den ganzen Strauch in eine weiße Wolke hüllt. Geerntet wird ab Juni. Die Früchte werden etwa 1 Zentimeter dick, sind zunächst rot, färben sich über Violettrot nach Dunkelpurpurn und bereifen dabei; sie sind saftig, süß und tragen den feinen Mandelton, den die kleinen Kerne beisteuern. Die Reife zieht sich über etwa 3 Wochen von Ende Juni bis in den Juli. Verwendet werden sie frisch, getrocknet, als Kompott, Gelee oder Saft – wie Heidelbeeren, nur süßer. Der Name Korinthenbaum verweist auf die getrocknete Verwendung, denn getrocknet erinnern die Beeren tatsächlich an kleine Rosinen. Für Gelee tut ein Schuss Säure gut, der die Süße auffängt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten sind eine frühe Nahrungsquelle für Bienen – die Kupfer-Felsenbirne ist ein Bienennährgehölz –, die Früchte eine für Vögel. Als vielstämmiger Großstrauch mit dichter Krone bietet sie Nistplätze und Deckung, und ihre Herbstfärbung gehört zu den auffallendsten unter den heimisch gewordenen Gehölzen. Dass sie sich in Mitteleuropa so vollständig eingebürgert hat, dass ihre amerikanische Heimat nicht mehr auffindbar ist, macht sie zu einem besonderen Fall: ein Gehölz, das hier heimischer geworden ist als dort, wo es herkam.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099688780,"sku":"100010032","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"100–120 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57830473498956,"sku":"100010446","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010032-1_5be771cc-c828-4a4a-b897-2a6d711ffc20.jpg?v=1751012664"},{"product_id":"haselnuss-wunder-aus-bollweiler","title":"Haselnuss Wunder aus Bollweiler","description":"\u003cp\u003eDie Haselnuss 'Wunder aus Bollweiler' wächst als Großstrauch auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; benannt ist sie nach einem Ort im Elsass, aus dem sie gar nicht stammt. Dorthin kam sie 1853: August Napoleon Baumann in Bollwiller erhielt sie von einem Liebhaber aus Schlesien, der seit vielen Jahren Haselnüsse aus Samen zog. Ein Jahr darauf wurde sie zum ersten Mal beschrieben, vom Elsass aus ging sie in den Handel, und bei diesem Namen ist es geblieben. Als Sämling der 'Halleschen Riesennuss' gilt sie bis heute, und wie diese trägt sie sehr große Nüsse. Zu sehen ist sie übrigens den ganzen Winter über: Ihre Kätzchen hängen dann längst fertig am Strauch und sind dabei rotbraun gefärbt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm März strecken sie sich und stäuben, gut 3 Wochen lang; die weiblichen Blüten muss man suchen, sie sitzen als winzige rote Büschel an den Knospen. Damit daraus Nüsse werden, braucht es eine zweite Haselsorte in der Nähe – umgekehrt ist diese hier eine geschätzte Bestäuberin für andere. Reif wird sie von Mitte bis Ende September, und nach gut 2 Wochen ist die Ernte vorbei. Die Nuss ist kugelig bis breit kegelförmig und misst 2,5 Zentimeter, vor allem aber wiegt sie: 4 Gramm bringt eine einzelne auf die Waage, mehr als jede andere Sorte, die in einem zwölfjährigen Anbauversuch in Thüringen danebenstand. Kern davon sind 39 Prozent, der Rest ist Schale – das ist eine Nuss für den Tisch und die Hand, weniger eine für die Verarbeitung in Menge, und im Geschmack zählt sie zu den besten. Woran man den Zeitpunkt sieht: Die Hülle wird trocken und brüchig. Weil diese die Nuss ohnehin nur zu zwei Dritteln umschließt, fällt sie dann von selbst heraus, und man liest sie unter dem Strauch auf, statt sie aus den Hüllen zu lösen. Getrocknet und in der Schale halten die Nüsse bis in den Februar; geröstet und im Gebäck kommen die großen Kerne am besten heraus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch lebt diese Hasel davon, dass sie sich unablässig selbst erneuert: Sie treibt auffallend viele Schosse aus der Wurzel, und wo man sie gewähren lässt, steht nach einigen Jahren ein vielstämmiges Dickicht aus alten und jungen Trieben nebeneinander. Blüte und Nüsse bleiben dadurch über Jahrzehnte erhalten, statt mit dem Alter der Stämme nachzulassen. Die Kätzchen öffnen sich im Vorfrühling und geben Pollen, wenn Bienen sonst kaum etwas finden. Und weil die Nüsse spät fallen und sich dabei von selbst aus den Hüllen lösen, liegen sie offen am Boden – zu der Zeit, in der Kleinsäuger und Vögel ihre Vorräte anlegen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52860108308812,"sku":"100010058","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010058-1.jpg?v=1750333111"},{"product_id":"ellwanger-weissdorn","title":"Ellwanger-Weißdorn","description":"\u003cp\u003eDer Ellwanger-Weißdorn wächst als Großstrauch oder Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche – rundköpfig, oft mehrstämmig, mit wenigen, dafür langen und kräftigen Dornen. Sein Ursprungsbaum stand nicht in der Wildnis, sondern in der Baumschule Ellwanger und Barry in Rochester im Staat New York, und von dort hat er seinen Namen. Unter diesem kam er 1901 in den Handel; gezogen wurde er schon vorher, nur lief er da als Scharlach-Weißdorn mit. Ein Jahr darauf beschrieb ihn Charles Sprague Sargent, und 1922 zeichnete ihn die Royal Horticultural Society mit einem Award of Merit aus, den sie für Pflanzen von besonderer Güte vergibt. Vom Scharlach-Weißdorn trennt ihn eine weiche Behaarung an Blütenstand, Blattstielen und Blattunterseiten; daher sein zweiter Name Weichhaariger Weißdorn. Vermutlich ist er aus einer Kreuzung hervorgegangen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 3 Wochen die weißen Blüten. 6 bis 8 Wochen später beginnt die Reife: Ab September fallen die Früchte über etwa 3 Wochen – und zwar buchstäblich, denn sie lösen sich kurz vor der Vollreife vom Zweig. Wer sie ernten will, breitet deshalb rechtzeitig ein Tuch aus und lässt das Aufgelesene ein paar Tage nachziehen; wer wartet, bis sie am Baum vollreif aussehen, findet sie im Gras. Sie sind leuchtend rot, etwa 2 Zentimeter dick und ausgesprochen saftig, säuerlich und süß zugleich, mit einem Zug ins Apfelartige – sie gehören zu den Weißdornfrüchten, die roh am meisten hergeben, und der Baum trägt reich. Die Kerne sitzen als Klumpen in der Mitte und kleben aneinander, sodass sich die Frucht wie eine Kirsche ums Kerngehäuse herum essen lässt. Im Kühlschrank hält sie nur wenige Tage; verarbeitet wird also zügig, zu Kuchen, Gelee, Fruchtleder oder Wein, und für den Vorrat getrocknet. Zum Entkernen kocht man die Früchte weich und streicht sie durch ein Sieb. Auch die Blüten lassen sich trocknen und als Tee aufgießen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blütenschirme stehen im Mai weit offen; Nektar und Pollen liegen frei und sind auch für kurzrüsselige Insekten mühelos zu erreichen. Bestäubt wird er von Wild- und Honigbienen und daneben von Mücken. Auf Nachbarschaft ist er dabei nicht angewiesen – der eigene Pollen genügt ihm. Die Früchte sind weich, saftig und fallen früh, und was am Boden liegt, holen sich Vögel und Kleinsäuger. Weißdorne, deren harte Früchte bis in den Winter am Zweig hängen, geben Mensch und Tier am wenigsten; dieser gehört nicht zu ihnen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ C. monogyna \/ wurzelnackt","offer_id":52860108439884,"sku":"100010061","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010061-3.jpg?v=1788788239"},{"product_id":"rainfarnblattriger-weissdorn","title":"Rainfarnblättriger Weißdorn","description":"\u003cp\u003eDer Rainfarnblättrige Weißdorn wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche. Wild kommt er allein in der Türkei vor und sonst auf der Welt nirgends. Die meisten Weißdorne tragen Früchte, die essbar sind und mehr auch nicht; dieser gehört zu der Handvoll Arten, die im Ruf stehen, wirklich gut zu schmecken. Und er trägt reichlich: An seinem Naturstandort wurden zwischen 12 und 25 Kilogramm je Baum gemessen. Die türkische Forschung führt ihn als Yunus-Emre-Weißdorn, nach dem Dichter des 13. Jahrhunderts, dessen Grab in derselben Landschaft liegt. Seinen deutschen Namen verdankt er dem Laub, das so tief zerschlitzt ist wie das Kraut des Rainfarns.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSpät dran ist er mit der Blüte: Erst im Juni öffnen sich die weißen Blüten – 4 bis 8 beieinander in filzig behaarten Schirmen, jede gut 2 Zentimeter breit und leicht duftend – und das gut 3 Wochen lang. Ab Oktober reift dann über 3 Wochen die Ernte. Die Früchte sind 15 bis 24 Millimeter breit und wiegen im Mittel gut 3 Gramm, die schwersten fast 6 – für einen Weißdorn ist das viel. Sie sind gelb, häufig mit einem rötlichen Anflug auf der Sonnenseite; das Fleisch ist fest und saftig, der Geschmack erinnert an Apfel, süß-säuerlich, und roh ist er am besten, wenn die Frucht voll ausgereift ist. 5 harte Kerne stecken in jeder. In der Türkei werden sie frisch gegessen und vor allem zu Marmelade und Konfitüre eingekocht; hier ergeben sie Gelee, Mus, Kompott und Fruchtleder, und getrocknet halten sie sich über den Winter. Frisch sind sie heikel und wollen bald verarbeitet werden. Dass der Baum fast keine Dornen trägt, merkt man spätestens beim Ernten: Man kann die Früchte einzeln abnehmen, statt sie wie bei den bewehrten Verwandten auf ein Tuch zu schütteln.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDass er so spät blüht, ist ökologisch sein eigenes Argument: Wenn die Schirme aufgehen, ist die Weißdornblüte sonst schon vorbei – für Bienen, Hummeln und Schwebfliegen eine Nachlese in einer Lücke, und jede einzelne Blüte hält 20 Staubblätter bereit. Die Früchte bleiben bis weit in den Winter am Zweig und werden von Vögeln nach und nach abgetragen, in einer Zeit, in der sonst wenig zu holen ist. Am Naturstandort steht er auf steinigen Kalkhängen zwischen 800 und 1.800 Metern, in lichten Kiefern- und Eichenwäldern: Trockenheit und Kalk sind ihm vertraut, Staunässe nicht. Der Zierwert kommt aus derselben Behaarung, die schon die jungen Triebe filzig macht – sie legt einen silbergrauen Ton über die Krone, und der hält den ganzen Sommer über.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt \/ C. coccinea","offer_id":52860108472652,"sku":"100010062","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt \/ C. monogyna","offer_id":57837251101004,"sku":"100010495","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010062-2.jpg?v=1790911888"},{"product_id":"korallenolweide-amber","title":"Korallenölweide Amber","description":"\u003cp\u003eDie Korallenölweide 'Amber' wächst als sparrig verzweigter Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Beheimatet ist die Art in Ostasien, und von dort stammt auch die Sorte selbst: 'Amber' wurde in Japan gefunden und von einer Baumschule aus Oregon nach Nordamerika mitgebracht, die sie dort in den Handel brachte. Damit steht sie unter den Korallenölweiden für sich – die übrigen gängigen Sorten sind Auslesen aus amerikanischen, britischen und europäischen Beständen, 'Amber' dagegen ein Fund aus dem Herkunftsgebiet der Art. Woran sie zu erkennen ist, sagt schon ihr Name: Die Früchte reifen bernsteingelb aus, wo die Art und die meisten ihrer Sorten rot werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt Ende April und hält rund 3 Wochen an. Die weißen, röhrig glockigen Blüten sind klein und stehen büschelweise an der Basis der jungen Triebe; sie duften intensiv, und zwar zu einer Zeit, in der sonst wenig blüht. Schon 2 bis 3 Jahre nach der Pflanzung setzt der erste Ertrag ein. Ab September reifen die Früchte über etwa 5 Wochen: rundlich, goldgelb bis bernsteinfarben und fein silbrig gepunktet, dabei größer und fleischiger als bei der Art. Geerntet wird, wenn sie weich sind – dann schmecken sie süß und deutlich milder als die roten Sorten. Wer viel abnimmt, breitet ein Tuch unter dem Strauch aus und pflückt mit beiden Händen hinein, statt Beere für Beere abzulesen; ein paar Wochen halten die Früchte sich danach. Frisch vom Strauch sind sie damit eine der wenigen Ölweiden, die als Naschfrucht durchgehen; was nicht gleich gegessen wird, geht in Saft und Gelee. Für einen vollen Behang setzt man eine zweite Korallenölweide einer anderen Sorte daneben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie duftende Aprilblüte fällt in eine Zeit, in der noch wenig anderes offen steht; früh blühende Ölweiden gelten deshalb als wertvolle Nahrungsquelle für Wildbienen, und auch Honigbienen und Hummeln fliegen sie stark an. Die Früchte hängen lange am Zweig und werden von Drosseln abgetragen; aus dem Anbau heißt es, dass gerade die gelbfrüchtige Sorte den Vögeln besonders zusagt. Am meisten leistet der Strauch aber unter der Erde: Ölweiden gehören zu den wenigen Gehölzen, die sich ihren Stickstoff selbst beschaffen – Strahlenpilze in Wurzelknöllchen holen ihn aus der Luft, und was der Strauch nicht selbst braucht, geben Laub und feine Wurzeln nach und nach an den Boden ab. In Obstpflanzungen kann eine Ölweide in der Nachbarschaft den Ertrag der Bäume dadurch um bis zu 10 Prozent heben.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860109291852,"sku":"100010070","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57831644332364,"sku":"100010467","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010070-1.jpg?v=1790911921"},{"product_id":"korallenolweide-red-cascade","title":"Korallenölweide Red Cascade","description":"\u003cp\u003eDie Korallenölweide 'Red Cascade' wächst als ausgebreiteter Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Wie 'Newgate' geht sie auf eine englische Auslese in Devon zurück, in der Sämlinge des ostasiatischen Wildstrauchs miteinander verglichen wurden; behalten wurde sie aus einem anderen Grund als die Schwestersorte – nicht wegen der einzelnen großen Frucht, sondern wegen der Menge. Im Spätsommer sitzen die Beeren zu vielen unmittelbar an den Trieben, dicht an dicht über die ganze Länge. Mittelgroß bleibt die einzelne Frucht dabei – die Menge macht das wett.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Mai an blüht der Strauch 3 Wochen lang; zahllose kleine weiße Blüten stehen an den jungen Trieben und verströmen einen kräftigen, süßen Duft. Ab September reifen die Früchte über etwa 5 Wochen: rund, mittelgroß, leuchtend rosarot bis rot und dicht silbrig gepunktet. Der Geschmack verlangt Geduld und belohnt sie auffällig – frisch in den Mund genommen ist die Beere zunächst scharf säuerlich, und binnen weniger Sekunden schlägt das in eine deutliche Süße um, der nur eine feine Säurekante bleibt. Wer zu früh pflückt, behält allein die Säure; solche Früchte sind nichts zum Naschen, geben aber ein besonders gutes Gelee. Vollreif geerntet eignen sie sich zum Frischessen ebenso wie für Saft und Marmelade. Geerntet wird über einem ausgelegten Tuch und in mehreren Durchgängen, weil sich die Reife über die 5 Wochen zieht. Lange aufheben lassen sich die Beeren nicht – bei Zimmertemperatur etwa 2 Wochen, danach gehört der Rest verarbeitet. Ein zweiter Strauch einer anderen Korallenölweiden-Sorte muss in der Nähe blühen, sonst bleibt der Ertrag aus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Maiblüte ist über Wochen von Bienen und Hummeln umlagert; bei dieser Blütenmenge zählt der Strauch zu den ergiebigen Trachten des Frühjahrs. Vom Behang bleibt regelmäßig genug für die Vögel übrig, die sich bis in den Herbst daran bedienen. Und anders als die meisten Fruchtsträucher zehrt die Ölweide dabei nicht am Boden, sondern zahlt in ihn ein: Strahlenpilze an ihren Wurzeln binden Stickstoff aus der Luft, der mit Laub und Feinwurzeln in den Oberboden übergeht und den Nachbarpflanzen zugutekommt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57836769673548,"sku":"100010483","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860109324620,"sku":"100010071","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010071-1.jpg?v=1779889481"},{"product_id":"sanddorn-frugana","title":"Sanddorn Frugana","description":"\u003cp\u003eDer Sanddorn 'Frugana' ist ein sommergrüner, aufrecht wachsender Großstrauch mit dornigen Zweigen, der eine Wuchshöhe von 4 Metern und eine Breite von etwa 3 Metern erreicht. Die Sorte wurde für den Garten- und Erwerbsanbau gezüchtet und zeichnet sich durch besondere Robustheit, Frosthärte und Windverträglichkeit aus. Die schmalen, lanzettlichen Blätter sind oberseits graugrün und unterseits silbrig schuppig. Sie haften lange am Strauch und verleihen ihm einen attraktiven, silbrig schimmernden Aspekt. Der Sanddorn ist eine Stickstoff fixierende Pflanze, die in Symbiose mit dem Bodenbakterium Frankia wächst. Dieses Bakterium bindet Luftstickstoff und macht ihn für die Pflanze sowie für benachbarte Gewächse verfügbar, wodurch der Sanddorn als wertvoller Bodenverbesserer selbst auf nährstoffarmen, sandigen Böden gedeiht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon März bis April erscheinen die kleinen, unscheinbaren, grünlich-gelben Blüten, noch vor dem Laubaustrieb. Sanddorn ist zweihäusig, 'Frugana' ist eine weibliche Sorte und benötigt für den Fruchtansatz eine männliche Befruchtersorte in der Nähe. Die Blüten sind hauptsächlich windbestäubt, werden aber auch von Insekten besucht. Ab Mitte bis Ende August reifen die mittelgroßen, leuchtend hellorangen Beeren, die sich leicht vom Zweig lösen lassen. Sie haben einen intensiv säuerlichen, aromatischen Geschmack und sind reich an Vitaminen. Die Beeren eignen sich hervorragend zur Verarbeitung zu Saft, Gelee, Marmelade, Kompott, Likör oder als Zutat in Müsli und Smoothies. Sie werden als regionales Superfood geschätzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Sanddorn ist ökologisch wertvoll als Frühblüher für Insekten, die Beeren dienen Vögeln als wichtige Winternahrung. Die Blätter sind Raupenfutter für verschiedene Schmetterlingsarten. Durch seine Dornen bietet der Strauch Vögeln zudem Schutz und Nistmöglichkeiten. Seine Stickstoffbindung verbessert die Bodenfruchtbarkeit und fördert benachbarte Pflanzen. Als Pioniergehölz eignet sich der Sanddorn für Windschutzhecken, Böschungsbefestigung und schwierige Standorte.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52860109685068,"sku":"100010081","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010081-3.jpg?v=1754309770"},{"product_id":"sanddorn-leikora","title":"Sanddorn Leikora","description":"\u003cp\u003eDer Sanddorn 'Leikora' ist ein sommergrüner, aufrecht wachsender Großstrauch mit dornigen Zweigen, der eine Wuchshöhe von 4 Metern und eine Breite von etwa 3 Metern erreicht. Die Sorte wurde in Deutschland speziell für mitteleuropäische Klimabedingungen gezüchtet und zeichnet sich durch besondere Robustheit, Winterhärte und Anpassungsfähigkeit an trockene, sandige bis lehmige Böden aus. Die schmalen, lanzettlichen Blätter sind oberseits graugrün und unterseits silbrig schuppig. Der Sanddorn ist eine Stickstoff fixierende Pflanze, die in Symbiose mit dem Bodenbakterium Frankia wächst. Dieses Bakterium bindet Luftstickstoff und macht ihn für die Pflanze sowie für benachbarte Gewächse verfügbar, wodurch der Sanddorn als wertvoller Bodenverbesserer selbst auf nährstoffarmen Böden gedeiht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon März bis April erscheinen die kleinen, unscheinbaren, gelbgrünen Blüten, noch vor dem Laubaustrieb. 'Leikora' ist eine weibliche Sorte und benötigt für den Fruchtansatz eine männliche Befruchtersorte in der Nähe. Die Blüten sind hauptsächlich windbestäubt, werden aber auch von Insekten besucht. Im September reifen zahlreiche leuchtend orange Beeren, die in dichten Trauben an den Zweigen wachsen. Sie haben einen intensiv säuerlichen, aromatischen Geschmack und eignen sich hervorragend zur Verarbeitung zu Saft, Marmelade, Gelee, Likör oder als Zutat in Müsli und Smoothies. Die Früchte können auch frisch verzehrt werden, sind aber wegen ihrer ausgeprägten Säure eher für die Verarbeitung geeignet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Sanddorn ist ökologisch wertvoll als Frühblüher für Insekten, die Beeren dienen Vögeln als wichtige Winternahrung. Die Blätter sind Raupenfutter für verschiedene Schmetterlingsarten. Durch seine Dornen bietet der Strauch Vögeln zudem Schutz und Nistmöglichkeiten. Seine Stickstoffbindung verbessert die Bodenfruchtbarkeit und fördert benachbarte Pflanzen. Als Pioniergehölz eignet sich der Sanddorn für Windschutzhecken, Böschungsbefestigung und schwierige Standorte.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860109750604,"sku":"100010082","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010082-3.jpg?v=1754309628"},{"product_id":"sanddorn-pollmix-2","title":"Sanddorn Pollmix 2","description":"\u003cp\u003eDer Sanddorn 'Pollmix 2' ist ein männlicher Großstrauch, der eine Wuchshöhe von 4 Metern und eine Breite von etwa 3 Metern erreicht. Die Sorte stammt aus Berlin und wurde speziell als Befruchtersorte für weibliche Sanddorne gezüchtet. Der Strauch wächst stark verzweigt, buschig und kompakt. Im Vergleich zu anderen männlichen Befruchtern bleibt 'Pollmix 2' etwas kleiner und gedeiht sehr zuverlässig. Die Triebe sind dünn und stark bedornt. Die schmalen, lanzettlichen Blätter sind silbrig-grün und haften lange am Strauch, oft bis in den späten Herbst oder Winter. Wie alle Sanddorne ist auch 'Pollmix 2' eine Stickstoff fixierende Pflanze, die in Symbiose mit dem Bodenbakterium \u003cem\u003eFrankia\u003c\/em\u003e wächst und als wertvoller Bodenverbesserer selbst auf nährstoffarmen, sandigen Böden gedeiht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon März bis April erscheinen die kleinen, unscheinbaren, gelblich-grünen Blüten, noch vor dem Laubaustrieb. Sie sind windbestäubt und sehr pollenreich. Als männliche Pflanze produziert 'Pollmix 2' keine Früchte, dafür aber reichlich Pollen, der für die Befruchtung weiblicher Sanddornsträucher unverzichtbar ist. Eine männliche Pflanze kann in der Regel 6 bis 10 weibliche Sanddornsträucher zuverlässig bestäuben und so für hohe Erträge bei den Fruchtpflanzen sorgen. Die pollenreichen Blüten sind für Bienen und andere Bestäuber im zeitigen Frühjahr eine wertvolle Nahrungsquelle.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Sanddorn 'Pollmix 2' ist ökologisch wertvoll als Frühblüher für Insekten und als Bodenverbesserer durch seine Stickstoffbindung. Durch seine dichten, bedornten Zweige bietet der Strauch Vögeln Schutz und Nistmöglichkeiten. Er eignet sich daher nicht nur als Befruchter für den Sanddornanbau, sondern auch als Vogelschutzgehölz und zur Förderung der Biodiversität im Garten. Als Pioniergehölz ist er ideal für Windschutzhecken, Böschungsbefestigung und schwierige Standorte geeignet.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"80–100 cm \/ Topfware","offer_id":52860110963020,"sku":"100010083","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010083-2.jpg?v=1750333125"},{"product_id":"sibirische-blaubeere-myberry-sweet","title":"Sibirische Blaubeere Borealis","description":"\u003cp\u003eDie Sibirische Blaubeere 'Borealis' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1 Meter Standfläche; ausgelesen wurde sie an der Universität von Saskatchewan und 2007 in den Handel gegeben. Dort hat man russisches, japanisches und kurilisches Material gekreuzt und aus Tausenden Sämlingen ausgelesen – 'Borealis' stammt aus derselben Kreuzung wie 'Tundra' und die 'Indigo'-Sorten und gilt im eigenen Haus als die beste des Programms. Ausgelesen ist sie auf Fruchtgröße und Geschmack: Ihre Beeren werden fast doppelt so groß wie bei den 35 russischen Auslesen, mit denen der Anbau in Nordamerika begonnen hatte, und in einer japanischen Prüfung von 43 Sorten schmeckte keine besser. Der Strauch bleibt dabei klein und dicht verzweigt, mit anfangs samtig behaartem Laub.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im April und zieht sich über etwa 4 Wochen; die Blüten sitzen zu zweit in den Blattachseln, sind röhrig-glockig und gelblich bis grünlich gelb – unauffällig, aber zäh: Sie überstehen Fröste bis 7 Grad unter null. Geerntet wird ab Mai, gut 3 Wochen lang, und damit liefert dieser Strauch das erste Beerenobst des Jahres, Wochen vor allem anderen. Die Beeren sind länglich, blau bereift und mit 2,5 Zentimetern Länge und 1,6 Gramm etwa doppelt so groß wie bei den älteren russischen Sorten; der Geschmack ist süßlich-herb und erinnert an Heidelbeere mit einem Zug ins Würzige. Reif sind sie, wenn sie innen durchgefärbt sind – außen blau werden sie früher, und wer zu zeitig pflückt, erntet sauer. Eines muss man wissen: Diese Sorte ist weich. Von Hand gepflückt ist sie eine Naschfrucht, wie sie kaum eine zweite hergibt; wer sie schüttelt oder maschinell erntet, bekommt Matsch und muss sofort verarbeiten. Einfrieren geht gut, ebenso Marmelade und Saft. Und weil die Art selbstunfruchtbar ist, braucht sie eine zweite Sorte in der Nähe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch zählt bei dieser Sorte der Termin – und dass er hält. Sie blüht im April über 4 Wochen, wenn Hummeln und Wildbienen unterwegs sind und das Angebot noch dünn ist. Anders als bei vielen frühen Blüten macht ihr ein Kälteeinbruch dabei wenig aus: Was bei 7 Grad Frost offen steht, blüht danach weiter, sodass die Tracht auch in einem rauen Frühjahr nicht ausfällt. Später im Jahr sind es die Beeren, die als erste reifen und entsprechend gefragt sind – was nicht geerntet wird, holen die Vögel.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860111061324,"sku":"100010090","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010090-2.jpg?v=1750951846"},{"product_id":"sibirische-blaubeere-myberry-farm","title":"Sibirische Blaubeere Indigo Gem","description":"\u003cp\u003eDie Sibirische Blaubeere 'Indigo Gem' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1 Meter Standfläche; sie kam 2012 aus dem kanadischen Züchtungsprogramm in Saskatoon in den Handel, 5 Jahre nach ihren Schwestern 'Borealis' und 'Tundra'. Alle drei stammen aus derselben Elternkreuzung – aus einer Reihe von Sämlingen, in der 'Indigo Gem' der ertragreichste Strauch war. Genau darauf ist sie ausgelesen: auf Menge. Sie wächst rascher und aufrechter als ihre Geschwister, und ihre Früchte sind zwar lang, aber schlank, sodass die einzelne Beere leichter bleibt als bei 'Borealis'. Wer beide nebeneinander pflanzt, hat den Unterschied im Korb: hier die Menge, dort die große Naschfrucht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April öffnen sich die Blüten, paarweise in den Blattachseln, glockig und gelblich grün; 4 Wochen lang halten sie durch, und auch 7 Grad Frost bringen sie nicht um. Ab Mai wird geerntet, über gut 3 Wochen hinweg. Die Beeren werden bis zu 3 Zentimeter lang, bleiben dabei länglich-oval und wiegen etwa 1,3 Gramm; sie schmecken süß und lassen sich frisch vom Strauch essen. Ihre Stärke liegt aber woanders: Sie sind etwas fester als die der Schwestersorten, mit einem leichten Biss – und damit halten sie die Verarbeitung besser aus. Für Marmelade, Gelee und Saft ist das die bessere Wahl, und auch das Einfrieren nehmen sie nicht übel. Die Außenfarbe täuscht dabei: Blau sind die Beeren früh, reif erst, wenn auch das Fruchtfleisch durchgefärbt ist – vorher schmecken sie sauer. Wie alle Sorten dieser Art braucht sie eine zweite Sorte in der Nähe, sonst setzt sie keine Früchte an.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch bringt diese Sorte vor allem Masse ins Frühjahr. Sie blüht im April über 4 Wochen, und weil sie mehr Blüten ansetzt als ihre Geschwister, steht auf gleicher Fläche mehr Nektar zur Verfügung – zu einer Zeit, in der Hummelköniginnen und Wildbienen wenig finden. Ein Kälteeinbruch unterbricht das nicht: Die Blüten vertragen mehrere Grad Frost, sodass die Tracht auch in einem rauen April hält. Und weil die Beeren zu den ersten des Jahres gehören, sind sie beim ersten Vogelhunger nach dem Winter gefragt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860111126860,"sku":"100010091","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010091-3.jpg?v=1750951844"},{"product_id":"sibirische-blaubeere-duet","title":"Sibirische Blaubeere Duet","description":"\u003cp\u003eDie Sibirische Blaubeere 'Duet' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1 Meter Standfläche; ausgelesen wurde sie an einer polnischen Obstbau-Versuchsstation in Brzezna, und zwar aus Saatgut, das aus Russland gekommen war. Aus diesem Material sind in Polen mehrere Sorten hervorgegangen – 'Duet' ist die süßeste davon und gehört zu den süßesten Sibirischen Blaubeeren überhaupt. Anders als die kanadischen Sorten, die aufrecht und schlank bleiben, wächst sie kugelig: ein runder, dicht geschlossener Busch, der ohne Schnitt in Form bleibt. Die Blätter sind elliptisch, bis 10 Zentimeter lang und anfangs samtig behaart.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blütezeit liegt im April und dauert etwa 4 Wochen. Je zwei Blüten sitzen zusammen in einer Blattachsel, glockig und von unauffälligem Gelbgrün. Woran man die Gattung erkennt: Aus jedem Blütenpaar wird eine einzige Beere, weil die beiden Fruchtknoten am Grund zusammenwachsen. Geht es nachts auf 7 Grad unter null, nehmen sie trotzdem keinen Schaden – deshalb fällt bei dieser Art kaum je eine Ernte aus. Ab Mai wird über gut 3 Wochen geerntet, und damit liegt sie noch vor der Erdbeere. Die Beeren werden bis zu 2 Zentimeter lang, sind fassförmig und dunkelblau unter einem hellen Wachsreif, der beim Pflücken abwischt. Sie schmecken süß mit wenig Säure und saftigem Fruchtfleisch. Erntereif ist eine Beere, wenn das Fruchtfleisch innen dunkel durchgefärbt ist und sie beim Anfassen vom Stiel fällt; gepflückt wird von Hand. Ein eingewachsener Strauch bringt nach einigen Jahren etwa 4 Kilogramm. Frisch sind die Beeren am besten; darüber hinaus geben sie Saft, Mus und Kompott, und weil sie wenig Pektin mitbringen, mischt man für Gelee Johannisbeere dazu. Ohne eine zweite Sorte in der Nähe setzt sie keine Früchte an.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch zählt der frühe Termin, und bei dieser Sorte kommt die Verlässlichkeit dazu. Die Blüten öffnen sich im April über 4 Wochen und halten selbst Nachtfrost von 7 Grad aus – für Hummelköniginnen und früh fliegende Wildbienen ist das eine Tracht, auf die man sich verlassen kann, während anderswo eine Kaltnacht die halbe Blüte kostet. Im Mai folgen die Beeren und gehören zu den ersten weichen Früchten des Jahres, entsprechend schnell werden sie von Vögeln gefunden. Der dichte, feintriebige Wuchs gibt Kleinvögeln dabei Deckung.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860111159628,"sku":"100010092","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010092-1.jpg?v=1785420630"},{"product_id":"goji-no-1-lifeberry","title":"Goji No. 1 Lifeberry","description":"\u003cp\u003eDie Goji 'No. 1 Lifeberry' ist ein kräftig wachsender, sommergrüner Strauch, der eine Wuchshöhe von etwa 3 Metern erreicht. Der Strauch wächst buschig-kompakt und leicht überhängend mit bedornten, gut verzweigten Trieben. Die kleinen, lanzettlichen Blätter sind graugrün gefärbt. Die Sorte ist eine geschützte Züchtung, die speziell für den kommerziellen Anbau ausgewählt wurde und sich durch besonders große, platzfeste Beeren mit hohem Ertrag auszeichnet. Ein wichtiges Merkmal von 'No. 1 Lifeberry' ist, dass sie im Gegensatz zu vielen anderen Goji-Sorten kaum Wurzelausläufer bildet und deshalb deutlich weniger wuchernd wächst. Die Art stammt ursprünglich aus dem Himalaya und China.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juni bis in den Herbst hinein erscheinen zahlreiche kräftig lilafarbene, glockenförmige Blüten, die einen zarten Duft verströmen und Bienen sowie andere Insekten anlocken. Die Blüten dienen als wertvolle Nektarquelle und werden kontinuierlich über einen langen Zeitraum gebildet. Ab August reifen die besonders großen, länglich-ovalen, glänzend orangeroten Beeren, die einzeln oder in kleinen Gruppen an den Zweigen wachsen und etwa 2 Zentimeter groß werden. Die Früchte sind platzfest und haben einen süßen, aromatischen Geschmack. Sie können frisch vom Strauch genascht oder getrocknet werden und eignen sich hervorragend zur Verarbeitung zu Marmelade, Saft, Sirup, Chutneys oder als Zutat in Müsli, Joghurt und Desserts. Die Beeren werden als wertvolles Superfood geschätzt. Neben den Früchten sind auch die jungen Blätter und Triebe essbar und können nach traditioneller chinesischer Art gekocht als Gemüse verwendet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Goji 'No. 1 Lifeberry' ist ökologisch wertvoll als ausdauernder Blüher für Bienen und andere Insekten über einen langen Zeitraum. Die reifen Beeren sind eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860111192396,"sku":"100010093","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010093-1.jpg?v=1750333129"},{"product_id":"goji-sweet-lifeberry","title":"Goji Sweet Lifeberry","description":"\u003cp\u003eDie Goji 'Sweet Lifeberry' ist ein kräftig wachsender, sommergrüner Strauch, der eine Wuchshöhe von etwa 3 Metern erreicht. Der Strauch wächst buschig-kompakt mit bedornten, gut verzweigten Trieben und kleinen, lanzettlichen, graugrünen Blättern. Die Sorte ist eine geschützte Züchtung, die sich durch besonders hohe Erträge und dichte Fruchttrauben auszeichnet. Die Art stammt ursprünglich aus dem Himalaya und China, wo sie seit Jahrhunderten kultiviert wird.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juni bis in den Herbst hinein erscheinen zahlreiche hellviolette, glockenförmige Blüten, die einen zarten Duft verströmen und Bienen, Hummeln und Schmetterlingen als wertvolle Nektarquelle dienen. Die Blüten werden kontinuierlich über einen langen Zeitraum von etwa 10 Wochen gebildet. Ab August reifen die leuchtend orangeroten, länglich-ovalen Beeren, die in dichten Trauben an den Zweigen wachsen. Die mittelgroßen Früchte haben einen besonders süßen Geschmack mit einer leicht herben, pfeffrigen Note. Sie können frisch vom Strauch genascht oder getrocknet werden und eignen sich hervorragend zur Verarbeitung zu Marmelade, Saft, Sirup oder als Zutat in Müsli, Joghurt und Backwaren. Die Beeren werden als wertvolles Superfood geschätzt. Neben den Früchten sind auch die jungen Blätter und Triebe essbar und können nach traditioneller chinesischer Art gekocht als Gemüse verwendet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Goji 'Sweet Lifeberry' ist ökologisch wertvoll als ausdauernder Blüher für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge über einen langen Zeitraum. Die Blätter dienen als Raupenfutter für verschiedene Schmetterlingsarten. Die reifen Beeren sind eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860111225164,"sku":"100010094","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010094-1.jpg?v=1750333131"},{"product_id":"schlehe","title":"Schlehe","description":"\u003cp\u003eDie Schlehe wächst als Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche, die sie sich mit Wurzelsprossen auch nimmt. Sie wächst wild in ganz Europa, in Nordafrika und bis Mittelasien hinein, stammt ursprünglich aber aus Vorder- und Mittelasien. An der Entstehung der Zwetschge war sie im Kaukasus maßgeblich beteiligt; Pflaumen, Mirabellen und Renekloden gehen vermutlich ebenso auf eine Kreuzung von Schlehe und Kirschpflaume zurück. Gegessen wird sie in Mitteleuropa seit der Pfahlbauzeit; Schlehensteine aus den Bodensee-Siedlungen bezeugen es. Gepflanzt wird sie dagegen fast nirgends: Allein in Navarra stehen 138 Hektar bei 24 Erzeugern, seit 1987 die einzige Gegend Europas, in der die Art angebaut und nicht bloß gesammelt wird. Für Früchte braucht sie eine zweite, andere Pflanze daneben – eine Kirschpflaume oder eine Pflaume tut es.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb März öffnen sich über 3 Wochen die weißen Blüten, einzeln, vor dem Laub, so dicht, dass der Strauch weiß wirkt. Ab Oktober reifen über 3 Wochen die kugeligen Früchte, 15 Millimeter groß, blau bereift und darunter fast schwarz; sie haften oft bis in den Winter. Um einen großen Stein liegt nur dünnes Fruchtfleisch, roh herb. Den ersten Frost abzuwarten ist der verbreitete Rat, und er trifft zu: Frost mildert die Herbe, die Früchte werden süß-säuerlich. Nötig ist er nicht – die Gerbstoffe geben auch dem Quetschen nach, und Erhitzen süßt; wer Ende Oktober pflückt, hat die beste Qualität. Früchte trägt sie ab dem 3. bis 4. Jahr. Geerntet wird, indem man die Zweige über ein Tuch abklopft. Daraus entsteht Likör – in Britannien Sloe Gin, in Navarra Pacharán, in Frankreich Prunelle –, dazu Gelee und Sirup; unreif werden sie dort wie Oliven eingelegt. Getrocknete Blüten geben Tee, aber sparsam: Sie führen Spuren eines Blausäureglykosids.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Schlehe blüht, wenn sonst kaum etwas blüht, und gibt dann reichlich Nektar und Pollen. Der Nektar steht halb offen in einer flachen Blüte, sodass ihn auch kurzrüsselige Besucher erreichen – Bienen, Falter und Schwebfliegen. An Schlehenlaub leben 128 Schmetterlingsarten; die Zahl gilt für die Artengruppe der Schlehen, nicht für die Gewöhnliche allein. 2 von ihnen fressen ausschließlich an Schlehen – der Kleine Schlehen-Zipfelfalter und die Schlehen-Jaspiseule –, 13 weitere nur an Schlehe und ihren nächsten Verwandten, darunter der Nierenfleck-Zipfelfalter. Die Früchte werden von Vögeln und Säugern gefressen, die die Steine unversehrt absetzen und so die Art verbreiten; das dornige Dickicht der Wurzelsprosse gibt Deckung und Nistplatz.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":52860112077132,"sku":"100010108","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010108-2.jpg?v=1750333134"},{"product_id":"kaukasische-flugelnuss","title":"Kaukasische Flügelnuss","description":"\u003cp\u003eDie Kaukasische Flügelnuss ist ein schnellwüchsiger, sommergrüner, oft mehrstämmiger Laubbaum mit breiter, ausladender Krone, der eine Wuchshöhe von etwa 18 Metern erreicht. Die Art stammt ursprünglich aus dem Kaukasus, der Türkei und dem Nordiran, wo sie bevorzugt an Flussufern und in feuchten Tälern wächst. Der Baum bildet ein tiefreichendes Wurzelsystem und häufig Wurzelausläufer, durch die sich dichte Baumgruppen entwickeln können. Die Rinde ist graubraun mit charakteristischen netzartigen Furchen. Die sehr großen, gefiederten Blätter können bis zu 60 Zentimeter lang werden und erinnern an Eschenblätter. Sie treiben bronzefarben aus, werden im Sommer sattgrün und färben sich im Herbst leuchtend gelb, bevor sie abfallen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April erscheinen für etwa 3 Wochen unscheinbare, grünlich-gelbe Blüten in langen, hängenden Kätzchen. Die männlichen Kätzchen sind bis zu 12 Zentimeter lang und hängen dicht an den Zweigen, während die weiblichen Kätzchen bis zu 30 Zentimeter lang werden können. Die jungen Blütenkätzchen sind essbar und können roh oder gekocht verzehrt werden, haben jedoch einen eher faden Geschmack. Ab Oktober reifen die charakteristischen, geflügelten Nussfrüchte, die in bis zu 50 Zentimeter langen, hängenden Fruchtständen angeordnet sind. Jede einzelne Nuss ist von zwei häutigen, grünen Flügeln umgeben, die namensgebend für die Gattung sind. Die Früchte sind für Menschen nicht essbar, dienen jedoch Vögeln und Eichhörnchen als Nahrung. Das Holz der Flügelnuss ist dekorativ mit schöner Maserung und wird gelegentlich für Möbel, Furniere und Schnitzarbeiten verwendet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Kaukasische Flügelnuss ist ökologisch wertvoll als Schattenspender und Lebensraum. Der dichte Wuchs bietet Vögeln und Kleintieren Schutz und Nistmöglichkeiten. Die Früchte dienen ihnen als Nahrungsquelle im Herbst und Winter.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52860112109900,"sku":"100010109","price":59.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010109-1.jpg?v=1750333135"},{"product_id":"russische-riesenbeere","title":"Russische Riesenbeere","description":"\u003cp\u003eDie Russische Riesenbeere wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Sie lässt sich dabei Zeit: In den ersten Jahren wächst sie langsam, erst dann legt sie zu. Wie die Schwarze Honigbeere stammt sie aus einem russischen Obstforschungsinstitut und ist ein Kreuzungsprodukt aus dem Verwandtschaftskreis von Stachelbeere und Johannisbeere; ihre botanische Zugehörigkeit ist nicht ganz geklärt, weshalb wir sie ohne Artnamen führen. Die Triebe sind bedornt, mit zurückgebogenen Stacheln von bis zu 2 Zentimetern. Daneben läuft sie auch unter dem Namen Birnenbeere, und der kommt von der Fruchtform.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April öffnen sich über 3 Wochen die Blüten. Ab Juli lassen sich die Beeren über 3 Wochen ernten. Sie sind birnenförmig und rotschwarz, und ihr Geschmack findet sich in keiner der bekannten Beeren wieder: Er erinnert entfernt an süße Stachelbeeren und zugleich an Schwarze Johannisbeeren – von beiden etwas, ohne eines von beiden zu sein. Gegessen wird sie frisch vom Strauch; ebenso lässt sie sich zu Gelee, Konfitüre und Saft verarbeiten, wo die dunkle Farbe zur Geltung kommt. Wer die Riesenbeere neben die Schwarze Honigbeere pflanzt, hat beide Geschwister aus demselben russischen Institut im Garten, die sich im Geschmack deutlich unterscheiden: hier die Mischung aus Stachelbeere und Johannisbeere, dort der honigartige Ton bei Vollreife.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch trägt an diesem Strauch vor allem die Bewehrung. Ein dicht gewachsener, stacheliger Busch ist für Kleinvögel dasselbe wie eine Dornhecke: ein Brutplatz, an den Katze und Marder nicht ohne Weiteres herankommen. Die Blüten im April werden von Bienen und Hummeln angeflogen, wie bei allen Verwandten aus der Gattung \u003cem\u003eRibes\u003c\/em\u003e. Und was von den reifen Beeren am Strauch bleibt, holen sich Drosseln und Grasmücken; beim eigenen Pflücktermin lohnt es sich, das mitzurechnen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57830722240844,"sku":"100010452","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860112372044,"sku":"100010114","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010114-1.jpg?v=1750333140"},{"product_id":"kartoffel-rose","title":"Kartoffelrose","description":"\u003cp\u003eDie Kartoffelrose ist ein sehr robuster, anspruchsloser sommergrüner Wildrosenstrauch, der ursprünglich aus den Küstenregionen Ostasiens stammt, wo er in Nordostchina, Korea, Japan und Südost-Sibirien natürlich auf Sanddünen und an Stränden wächst. Im 18. Jahrhundert wurde die Art nach Europa eingeführt und ist heute in vielen Regionen eingebürgert. Der dicht wachsende Strauch erreicht eine Wuchshöhe von etwa 2 Metern und bildet durch unterirdische Ausläufer rasen- oder horstförmige, undurchdringliche Bestände. Die Triebe sind dicht mit zahlreichen kurzen, kräftigen, geraden Stacheln von bis zu 10 Millimetern Länge besetzt. Die Blätter sind charakteristisch stark runzelig (\u003cem\u003erugosa \u003c\/em\u003e= faltig) und glänzend dunkelgrünen Blättchen, die an Kartoffellaub erinnern und der Rose ihren deutschen Namen geben. Im Herbst färben sich die Blätter leuchtend gelb, bevor sie abfallen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juni bis September, über einen Zeitraum von etwa 8 Wochen, erscheinen zahlreiche große, meist einfache, bis zu 9 Zentimeter breite Blüten in Rosa- bis Purpurrot-Tönen. Die Blüten verströmen einen angenehmen, intensiven Duft. Sie sind essbar und werden traditionell in China zur Herstellung von Blütenmarmelade, Desserts und Potpourri verwendet. Von August bis Oktober reifen über einen Zeitraum von etwa 7 Wochen die auffällig großen, 2 bis 3 Zentimeter dicken, leuchtend roten Hagebutten, die tomaten- oder apfelförmig und oft breiter als lang sind. Im Spätsommer und Herbst trägt die Pflanze häufig gleichzeitig Blüten und Früchte. Die Hagebutten sind essbar, besonders Vitamin C-reich und eignen sich hervorragend zur Herstellung von Marmelade, Gelee, Mus oder Tee. Das Fruchtfleisch ist ergiebiger als das kleinerer Wildrosenhagebutten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Kartoffelrose ist ökologisch wertvoll als Bienenweide, Insektenmagnet und Vogelnährgehölz. Die Blüten werden intensiv von Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und Käfern besucht und bieten über viele Monate Nektar und Pollen. Die Hagebutten werden von zahlreichen Vogelarten wie Silbermöwen gefressen, die die Samen verbreiten. Die dichten, dornigen Bestände bieten Vögeln und Kleintieren wertvollen Schutz, Nistmöglichkeiten und Lebensraum.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860112601420,"sku":"100010119","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010119-1.jpg?v=1752563885"},{"product_id":"speierling","title":"Speierling","description":"\u003cp\u003eDer Speierling wächst als Großbaum auf etwa 15 Meter heran und braucht rund 12 Meter Standfläche. Zu Hause ist er in Süd- und Südosteuropa, in Kleinasien und in Nordafrika; nach Mitteleuropa kam er vor über 1.000 Jahren und blieb dort, wo Wein wuchs: Im Mittelalter zogen ihn die Mönche in den Klostergärten. Heute ist er einer der seltensten heimischen Waldbäume: In ganz Deutschland stehen nur noch wenige tausend Altbäume, die meisten im Südwesten; das größte Vorkommen sind rund 300 großkronige Bäume zwischen Wiesbaden und Frankfurt. 1993 war er Baum des Jahres; seither sind rund 100.000 nachgepflanzt worden. Wer ihn pflanzt, pflanzt für lange: Speierlinge werden gut 150 Jahre alt, einzelne mehrere hundert. Ihr Holz ist das schwerste, das in Europa auf einem Laubbaum wächst. Früchte setzt er allerdings nur an, wenn ein zweiter Speierling in Reichweite steht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai und Juni öffnen sich die cremeweißen Blüten, jede knapp 2 Zentimeter breit und zu 35 bis 80 in einer handtellergroßen Dolde. Geerntet wird im September und Oktober. Die Früchte sehen aus wie kleine Äpfel oder Birnen, beide Formen manchmal am selben Baum; sie sind 2 bis 4 Zentimeter groß und wiegen 10 bis 20 Gramm, einzelne bis 40. Vom Baum weg sind sie hart und herb; sie müssen geteigt werden wie eine Mispel. Man lässt sie liegen, bis die Schale braun und das Fleisch weich wird: Dann schmecken sie süß und aromatisch, mit einem Ton ins Tropische. Wer sie dem Apfelwein zusetzen will, erntet hart: Auf 100 Kilogramm Kernobst genügen 2 bis 4 Handvoll, also rund 1 Prozent, und der Wein wird davon klar und haltbar. Sonst geben sie Kompott, Marmelade, Essig und Brand. Ein junger Baum bringt rund 20 Kilogramm, ein alter bis zu 100. Bis zu den ersten Früchten braucht ein Sämling 8 bis 12 Jahre; veredelt trägt er früher. Wer ihn für eine Vogelbeere hält, sieht auf die Borke: beim Speierling rau und kleinschuppig wie an einem Birnbaum, bei der Vogelbeere lange glatt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Speierling ist eine Nektarpflanze, und zwar eine offene: Seine Blüten stehen als flache Scheiben, den Nektar halb verborgen in ihrer Mitte, und sie bilden reichlich davon. Bestäubt wird er von Insekten, vor allem von Schwebfliegen, Bienen und Faltern. Seine Früchte kommen den Vögeln zugute, und er ist auf sie angewiesen: Ausgebreitet wird der Samen erst, nachdem er einen Vogelmagen durchlaufen hat. Dazu färbt sich das Laub im Herbst gelb und orangerot, oft beides am selben Baum.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":58575646032204,"sku":"100010536","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860113879372,"sku":"100010130","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010130-1.jpg?v=1750333146"},{"product_id":"elsbeere","title":"Elsbeere","description":"\u003cp\u003eDie Elsbeere wächst als Großbaum auf etwa 20 Meter heran und braucht rund 12 Meter Standfläche. Ihr Areal hat seinen Schwerpunkt südlich der Alpen und reicht von Nordafrika bis nach England, ostwärts bis in den Kaukasus und den Nordiran. Nördlich davon wird sie selten: In Brandenburg führt die Rote Liste sie als stark gefährdet. Den Namen Elsbeere hat als Erster Martin Luther gebraucht, und ihre Früchte kannte er auch – 1526 bat er einen Freund in einem Brief, seiner Frau welche aus Eisleben mitzubringen. Berühmt wurde der Baum dann durch sein Holz: Auf der Pariser Weltausstellung 1900 erklärte man es zum schönsten Holz der Welt, und Spitzenstämme erzielten später höhere Preise als jede andere Holzart unserer Wälder. 2011 war die Elsbeere Baum des Jahres.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSie blüht im Mai und Juni, weiß, in lockeren Dolden an den Spitzen der jungen Triebe. Aus Samen gezogen, lässt sie sich damit Zeit: Frei stehende Elsbeeren blühen zum ersten Mal mit 20 bis 25 Jahren. Die Früchte reifen im September und Oktober. Sie werden 1 bis knapp 2 Zentimeter lang, etwa kirschgroß und birnenförmig, und färben sich von einem rötlichen Gelb zu Lederbraun mit hellen Punkten. Frisch gepflückt sind sie hart, mehlig und herb; teigig und süßsauer werden sie erst nach Frost oder nach etwa einer Woche Lager, im Geschmack dann einer Mispel nicht unähnlich. Gepflückt wird nach dem ersten Frost, aber ehe sie am Baum überreif sind, denn dann holen sie sich die Vögel – und zwar von Hand, weil die harten Früchte beim Schütteln nicht fallen. Im westlichen Wienerwald, wo Bauern vor rund 200 Jahren Elsbeeren einzeln in Wiesen und an Feldraine setzten, hält man die Bäume deshalb auf 12 bis 13 Meter, damit die Leiter noch hinaufreicht. Dort entsteht aus ihnen der Adlitzbeerbrand, einer der teuersten Obstbrände: 100 Liter Maische ergeben im Schnitt 2 Liter. In der Küche gibt die Elsbeere ein Mus, dem die Samen ein feines Mandelaroma mitgeben, mit säurearmen Früchten gemischt auch Marmelade und Gelee; getrocknet ist sie Naschobst oder Früchtetee.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Herbst färbt sich das gelappte Laub orangerot, gelb oder lederbraun; ihr leuchtendes Herbstkleid hat ihr den alten Beinamen „Schöne Else“ eingetragen. Ihre Blüten geben Nektar und Pollen in Fülle ab, entsprechend gemischt ist der Besuch: Bienen und andere Hautflügler, Schwebfliegen und andere Fliegen, Falter und Käfer. Für 2 winzige Minierfalter ist sie die einzige Futterpflanze. Die Früchte, die im Herbst hängen bleiben, fressen Vögel, am Boden auch Fuchs und Marder, und tragen die Samen dabei oft weit fort.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860113912140,"sku":"100010131","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":57587003457868,"sku":"100010384","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010131-1.jpg?v=1751462517"},{"product_id":"purpurweide","title":"Purpurweide","description":"\u003cp\u003eDie Purpurweide wächst als Großstrauch auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Zu Hause ist sie in fast ganz Europa außer Skandinavien und in Nordafrika, und durch das gemäßigte Asien reicht sie bis nach China. Seit jeher gehört sie dort zu den meistgenutzten Sträuchern: Mit ihren dünnen, zähen Ruten binden Winzer die Reben an, und für feine Korbarbeiten zählt sie zu den 3 wichtigsten Flechtweiden. Aus ihr sind eigene Flechtsorten hervorgegangen, in England etwa ’Dark Dicks’ und ’Light Dicks’, in Dänemark ’Carl Jensen’. Im Garten ist sie deshalb vor allem ein Rohstofflieferant: Jedes Jahr bodennah zurückgeschnitten, treibt sie in einer Saison rund 2 Meter lange neue Ruten – als einzige unserer Weiden eine ausgesprochene Flechtweide.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb März blüht sie für rund 3 Wochen, noch vor dem Laubaustrieb. Die Kätzchen sind schmal, 2 bis 5 Zentimeter lang und oft gekrümmt; an männlichen Pflanzen wirken sie zuerst rötlich überlaufen, weil die Staubbeutel vor dem Aufblühen purpurrot sind, und leuchten dann gelb auf. Geerntet wird bei ihr nicht Frucht, sondern Holz. Die Ruten schneidet man in der Saftruhe, vom Spätherbst bis zum Knospenaufbruch im Frühjahr, und nach dem ersten Standjahr zum ersten Mal bis zum Boden. Frisch geschnitten verarbeitet man sie am besten innerhalb weniger Monate; wer sie mit Rinde trocknen lässt, legt sie vor dem Flechten einige Tage ins Wasser, bis sie wieder biegsam sind. Ein jährlich geschnittener Stock bleibt über viele Jahre ertragreich, wenn eine Mulchdecke im Frühjahr das Unkraut fernhält, das ihn sonst eingehen lassen kann. Wegen ihres kräftigen Wurzelwerks pflanzt man sie auch an Böschungen und Bachufern gegen Abschwemmung. Ungeschnitten wächst sie zu einem lockeren, eleganten Strauch, dessen Blätter unterseits blauweiß schimmern.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWie alle Weiden ist sie für Insekten ein früher Tisch: Die Kätzchen öffnen sich im März und April, bevor das Laub da ist, und bei Weiden tragen männliche wie weibliche Kätzchen zahlreiche Nektardrüsen. Es sind Pinselblumen mit halb verborgenem Nektar, an denen Bienen, Schwebfliegen und Falter Nahrung finden; Nektar und Pollen liefert die Purpurweide in guter Menge. An Weiden sammeln in Süddeutschland fast 60 Wildbienenarten, und 10 davon leben ausschließlich von ihnen, bis auf eine alle aus der Gattung der Sandbienen. An den blühenden Kätzchen saugen Eulenfalter wie die Graubraune Wegericheule und die Wiesenbuschmoor-Frühlingseule. Laub und Triebe fressen die Raupen des Großen Schillerfalters, der Zackeneule und des Palpenspinners, und die Raupe des Pappelschwärmers sucht bevorzugt Stockausschläge und junge Triebe – also genau das, was ein jährlich geschnittener Weidenstock nachschiebt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":52860114633036,"sku":"100010148","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010148-1.jpg?v=1750333149"},{"product_id":"eberesche","title":"Eberesche","description":"\u003cp\u003eDie Eberesche wächst als Großbaum auf etwa 15 Meter heran und braucht rund 8 Meter Standfläche. Sie ist der Laubbaum, der am weitesten nach Norden reicht – auf Island und am Nordkap wächst sie noch, im Süden bis Sizilien, und in Tirol steigt sie auf 2.400 Meter, wo sonst kaum ein Laubbaum mehr steht. Möglich macht das eine Eigenheit ihrer Zweige: Unter der glatten Rinde sitzt Chlorophyll, sie können also arbeiten, bevor überhaupt ein Blatt da ist. Im Lärchen- und Zirbenwald der Hochlagen ist sie oft der einzige Laubbaum. Ihr Name wird auf das Blatt zurückgeführt, das dem der Esche gleicht, ohne dass die beiden verwandt wären: Aber-Esche, falsche Esche. 1997 war sie Baum des Jahres.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGeblüht wird im Mai, 3 Wochen lang. Eine Dolde von etwa 15 Zentimetern Breite fasst 200 bis 300 cremeweiße Einzelblüten; ihr Duft ist streng, verantwortlich dafür ist Methylamin. Auf einen Fremdbefruchter ist sie angewiesen; ein einzeln stehender Baum bringt keinen Ertrag. Geerntet wird ab September, über 3 Wochen. Die Beeren sind kugelig, knapp 1 Zentimeter groß und korallenrot. Roh taugen sie nicht: Parasorbinsäure macht sie bitter und in größerer Menge unbekömmlich, sie reizt die Magenschleimhaut. Kochen und Trocknen zerstören den Stoff – dann geben die Beeren ein Gelee, das überliefert zu Wild gereicht wird, dazu Kompott, Fruchtmark, Saft und Likör. Wer den herben Ton weiter dämpfen will, kocht Äpfel, Birnen oder Quitten mit. Gepflückt werden ganze Fruchtstände, und dabei ist Vorsicht geboten: An ihrem Ansatz sitzen schon die Blütenknospen des nächsten Jahres. Ein ausgewachsener Baum trägt 20 bis 40 Kilogramm. Getrocknet werden die Beeren haltbar, und aus den Blüten lässt sich ein Tee bereiten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBestäubt wird die Eberesche von Insekten und nicht vom Wind wie die meisten Waldbäume; sie gilt als Bienenweide, und Nektar wie Pollen sind auch für Hummeln von Wert. Ihre Beeren gibt sie an die Vögel weiter, und die tragen die Samen fort – darin unterscheidet sie sich von Aspe, Weide und Birke, die dem Wind vertrauen. Was nicht sofort keimt, wartet: Bis zu 5 Jahre bleiben die Samen im Boden liegen, ehe sie ihre Gelegenheit bekommen. Im Winter kommen die Gäste von weit her – Rotdrosseln und Seidenschwänze nehmen die Beeren auf ihrem Einflug nach Mitteleuropa; der Seidenschwanz hat eine so große Leber, dass ihm sogar gärende Früchte nichts anhaben. Herabgefallenes holen sich Rot-, Reh- und Schwarzwild, dazu Fuchs und Dachs. 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Seinen Namen trägt er nach den Trieben, die sich zum Winter hin blutrot färben, am stärksten auf der Sonnenseite; im Herbst kommt das Laub dazu, das sich orangerot verfärbt, bevor es fällt. Der zweite Teil des Namens meint das Holz: Es ist so hart, dass Drechsler es früher eigens dafür schätzten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im Mai und dauert etwa 3 Wochen – anders als bei der Kornelkirsche erst nach dem Laubaustrieb. Die weißen Blüten stehen zu vielen in flachen Trugdolden von 4 bis 6 Zentimetern Breite an den Triebspitzen und heben sich hell vom dunkelgrünen Laub ab. Ab September folgen die Früchte: glänzend schwarzblau mit feiner weißer Punktierung, kugelig und 5 bis 8 Millimeter groß, und sie sitzen an Stielen, die sich rot färben – zusammen ist das die auffälligste Erscheinung des Jahres. Für die Küche taugt der Strauch allerdings nicht. Die Früchte schmecken roh bitter und sind ungenießbar, und Rinde, Blätter und Wurzeln gelten als gering giftig; wir führen ihn deshalb ausdrücklich als Zier- und Wildgehölz, nicht als Obst. Sein Wert liegt im Winterbild und in der Hecke: Weil die jungen Triebe die kräftigste Farbe zeigen, gewinnt ein Strauch, der regelmäßig ausgelichtet wird.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch ist er einer der reichsten Sträucher der Gattung, und das liegt daran, dass er hier zu Hause ist. Seine Blüten werden von zahlreichen Wildbienenarten besucht, und für die Honigbiene ist er ein wichtiger Pollenspender – zu einer Zeit im Mai, in der viel blüht, aber wenig so zugänglich ist wie diese flachen Dolden. Dazu ist er Futterpflanze für Schmetterlingsraupen. Ab September nehmen Vögel die Früchte an, und weil der Strauch sich über Ausläufer und abgesenkte Zweige selbst zum Dickicht schließt, finden sie darin zugleich Deckung und Brutplatz.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860114927948,"sku":"100010154","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010154-1.jpg?v=1750333160"},{"product_id":"schwarzer-holunder-haidegg-17","title":"Schwarzer Holunder Haidegg 13","description":"\u003cp\u003eDer Schwarze Holunder 'Haidegg 13' ist ein sommergrüner Großstrauch, der eine Höhe von 6 Metern erreicht. Die Sorte wurde in Klosterneuburg in Österreich als Selektion für den Erwerbsanbau gezüchtet und zeichnet sich durch besonders große Fruchtdolden und hohe Erträge aus. Im Erwerbsanbau wird die Pflanze auf 2 bis 3 Meter Höhe geschnitten, um die Ernte zu erleichtern. Die Sorte ist selbstfruchtbar und reift etwa 10 bis 14 Tage früher als die Hauptsorte 'Haschberg', wodurch die Ernteperiode entzerrt wird. Der mittelstarke Wuchs ermöglicht den Anbau auch auf leichteren Böden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie großen, schwarzen Beeren reifen ab Ende August und zeichnen sich durch einen kräftigen, vollmundigen Geschmack aus. Die Fruchtdolden erreichen Gewichte von über 200 Gramm und liegen damit deutlich über denen anderer Sorten. Die Beeren eignen sich hervorragend zur Herstellung von Saft, Sirup, Gelee, Marmelade und Likör. Sie sollten nur gekocht verzehrt werden, da sie roh für Menschen unverträglich sind. Für Vögel und Wildtiere stellen sie im Herbst eine wertvolle Nahrungsquelle dar. Die cremeweiße Blütendolden können im Mai geerntet und zu Sirup oder als essbare Dekoration verwendet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb Mai erscheinen über einen Zeitraum von etwa 4 Wochen zahlreiche große, cremeweiße, duftende Blütendolden in Schirmtrauben, die reichlich Nektar und Pollen für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten bieten. Die Pflanze ist eine wichtige Bienenweide und ein wertvoller Insektenmagnet.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860115878220,"sku":"100010168","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010168-1.jpg?v=1768317043"},{"product_id":"salweide","title":"Salweide","description":"\u003cp\u003eDie Salweide wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 10 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche. Ihre Heimat ist ganz Europa, und über Sibirien und Mittelasien reicht sie bis nach China, Korea und Japan. Von ihr stammen die Palmkätzchen: Auf dem Land schneidet man die blühenden Zweige der männlichen Pflanzen für den Palmsonntag, und als Frühlingsschmuck im Haus sind sie bis heute beliebt. Damit ist sie die Weide, die man ihrer Blüte wegen pflanzt. Anders als die meisten ihrer Verwandten wurzelt sie aus gesteckten Zweigen nur schwer – wer sie im Garten haben will, setzt deshalb besser eine bewurzelte Pflanze, als auf einen Steckling zu hoffen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im März und dauert rund 3 Wochen, noch bevor sich das erste Blatt zeigt. Die Kätzchen werden bis 3 Zentimeter lang, sitzen ungestielt am kahlen Zweig und stecken vor dem Aufblühen in einem dichten, weißen Pelz – das ist der silbrige Zustand, den man in der Vase haben will; geschnitten wird, wenn sie sich eben zu öffnen beginnen. An männlichen Pflanzen schieben sich danach die gelben Staubbeutel heraus, und der Strauch leuchtet goldgelb, in Hecken eines der heitersten Bilder des Vorfrühlings. Weibliche Kätzchen bleiben grün und unscheinbarer; bis Juni und Juli reifen sie zu Kapseln, aus denen der wollige Samen mit dem Wind davonfliegt. Essbares gibt es an ihr nicht, die Früchte sind für den Menschen ungenießbar. Sie wächst schnell, und ein Rück- und Auslichtungsschnitt nach Bedarf hält sie in Form; weil sie kräftig aus dem Stock ausschlägt, verträgt sie auch, bis zum Boden zurückgesetzt zu werden. Im Winter erkennt man sie am grauen Stamm mit großen, rautenförmigen Korkwarzen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eFür Insekten ist sie die erste große Mahlzeit des Jahres. Die Salweide gehört zu den früh blühenden Weiden, die den Honigbienen die allererste Massentracht im Jahresablauf liefern, und sie spendet Nektar wie Pollen in der höchsten Wertstufe. Die Kätzchen locken als Pinselblumen mit halb verborgenem Nektar Bienen, Schwebfliegen und Falter an; unter den Wildbienen leben an Weiden sogar Spezialisten, die nirgends sonst sammeln. Nach dem Winter saugen Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs und die Eichen-Wintereule an den Kätzchen, im Frühjahr auch Frühlingseulen wie die Gemeine Kätzcheneule. Ihr Laub ernährt die Raupen von Großem Schillerfalter, Trauermantel und Großem Fuchs, und der Salweiden-Blütenspanner lebt allein von ihr. Am Blatt frisst der Weidenblattkäfer, und der Moschusbock nimmt ihren Saft. In England leben auf der Salweide 284 Insektenarten, mehr als auf Grau-, Silber- oder Ohrweide.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52896595050828,"sku":"100010188","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52896627982668,"sku":"100010189","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57802001514828,"sku":"100010422","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":57638974161228,"sku":"100010405","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010188-1.jpg?v=1752733402"},{"product_id":"bauernjasmin","title":"Bauernjasmin","description":"\u003cp\u003eDer Bauernjasmin stammt aus Südosteuropa und wächst als Strauch auf eine Höhe von bis zu 3 Metern. Er entwickelt zunächst straff aufrechte Triebe, die im Alter in sanftem Bogen überhängen. Die Triebe sind hohl und wurden früher für die Herstellung von Tabakpfeifen und Holzflöten verwendet, daher auch der Name Pfeifenstrauch. Die dunkelgrünen, lanzettlichen Blätter werden 6 bis 9 Zentimeter lang und haben einen fein gesägten Rand. Im Herbst verfärbt sich das Laub leuchtend gelb. Die unscheinbaren Kapselfrüchte reifen im Spätsommer und streuen ihre Samen mit dem Wind.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Mai bis Juni erscheinen die weißen, schalenförmigen Blüten in endständigen Trauben zu 5 bis 10 Einzelblüten an den vorjährigen Trieben. Mit bis zu 5 Zentimetern Durchmesser und strahlend gelben Staubgefäßen bieten sie reichlich Nektar und Pollen. Trotz der Namen Bauernjasmin oder Falscher Jasmin ist die Pflanze nicht mit echtem Jasmin verwandt. Der leichte, jasminähnliche Duft ist besonders am Abend oder frühen Morgen wahrnehmbar und entwickelt sich mit zunehmendem Alter der Pflanze.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Bauernjasmin ist eine hervorragende Bienenweide und wird von Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und Schwebfliegen intensiv beflogen. Zur Blütezeit summt und brummt der gesamte Strauch. Er dient außerdem als Raupenfutterpflanze für verschiedene Schmetterlingsarten.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":55797789131084,"sku":"100010217","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010217-1.jpg?v=1768316125"},{"product_id":"eberesche-rosina","title":"Eberesche Rosina","description":"\u003cp\u003eDie Eberesche 'Rosina' wächst als mittelhoher Baum mit breit kegelförmiger Krone auf etwa 10 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche. Die Wildform, aus der sie hervorging, ist die Mährische Eberesche aus Tschechien – eine Vogelbeere, der der bittere Zug der gewöhnlichen fehlt. Mit ihr fing 1946 eine Auslese am Institut für Gartenbau in Dresden-Pillnitz an, und der Mutterbaum von 'Rosina' stand in Sebnitz in Sachsen. 1954 ging sie in den Verkauf, zusammen mit einer zweiten Auslese desselben Programms, und die beiden bekamen verschiedene Aufgaben: die andere den Saft, 'Rosina' das Kompott und die kandierte Frucht. Was sie dafür mitbringt, sind große Dolden mit großen Beeren. Dazu eine Gestalt, die sich mit den Jahren ändert: Die Leitäste stehen zunächst steil aufwärts und die Krone bleibt schmal, später neigen sie sich bogenförmig über und geben ihr die Breite.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGeblüht wird ab Mai, weiß und in breiten, flachen Dolden, über rund 3 Wochen. Ein zweiter Ebereschenbaum in der Nähe gehört dazu: Mit eigenem Pollen setzt sie nicht verlässlich an. Die Beeren färben ab Ende August orange, pflückreif und zugleich genussreif sind sie aber erst Mitte bis Ende September – wer früher schneidet, hat die Farbe und noch nicht das Aroma. Kugelig sind sie und orangefarben bis rötlich, 1 bis 1,5 Zentimeter dick, das Fleisch darunter hell gelborange; der Geschmack geht von süß bis herb-säuerlich. Geschnitten wird die ganze Dolde, nicht die einzelne Beere, denn am Doldenansatz sitzen die Knospen fürs nächste Jahr. Für den Rohverzehr ist auch diese Sorte nicht gedacht – verarbeitet werden sie zu Kompott und kandierten Früchten, dazu Gelee, Saft, Likör und Backwerk. Wem der Baum zu groß gerät, der bekommt ihn auch kleiner: auf die Schwedische Mehlbeere veredelt bleibt 'Rosina' handlicher, verlangt dann aber jedes Jahr den Schnitt, sonst leidet die Fruchtqualität. Die Erträge setzen früh ein und kommen regelmäßig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eFür Insekten ist eine Dolde dieser Größe ein Angebot auf engem Raum: Bienen, Fliegen und Käfer arbeiten die flachen Blütenstände ab, an denen viele Einzelblüten dicht beieinanderstehen. Bei den Vögeln kehrt sich die Rechnung später um. Ihre Hauptzeit an Vogelbeeren liegt im August, und diese Sorte wird erst danach reif – ihr Behang hält deshalb länger, als man es von einem wilden Baum kennt. Und der Baum trägt in der Forstwirtschaft einen Beinamen, der viel über ihn sagt: Blitzableiter. Wo zwischen jungen Fichten und Buchen Wild äst, geht es zuerst an die Eberesche und lässt die Nachbarn stehen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt \/ S. aucuparia","offer_id":57876477837644,"sku":"100010509","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"100–120 cm \/ Topfware \/ S. aucuparia","offer_id":55797789622604,"sku":"100010225","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010509-1.jpg?v=1785420397"},{"product_id":"hainbuche","title":"Hainbuche","description":"\u003cp\u003eDie Hainbuche erreicht etwa 20 Meter Höhe und bildet zusammen mit Eichen die charakteristischen Eichen-Hainbuchen-Mischwälder Mitteleuropas. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Mitteleuropa über den Balkan und Kleinasien bis zum Kaukasus. Trotz ihres Namens gehört sie nicht zu den Buchen, sondern zur Familie der Birkengewächse. Die silbergraue, glatte Rinde und die charakteristisch gerippten Blätter mit doppelt gesägtem Rand machen sie weithin erkennbar. Das Laub färbt sich im Herbst leuchtend gelb. Die vertrockneten Blätter bleiben oft bis zum Frühjahr am Baum haften und bieten als Heckenpflanze einen winterlichen Sichtschutz.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb April erscheinen die unauffälligen Kätzchen für etwa fünf Wochen. Die männlichen Blütenstände werden 4 bis 7 Zentimeter lang und leuchten gelb, während die weiblichen grünen Kätzchen mit etwa 3 Zentimetern deutlich kürzer bleiben. Ab September reifen über etwa sechs Wochen die kleinen, dreiflügeligen Nüsse heran, die 5 bis 10 Millimeter groß werden. Die geschälten Samen sind essbar, schmecken jedoch bitter und sollten vor dem Verzehr in Salzwasser eingelegt werden. Auch junge Blätter lassen sich nutzen, haben aber wenig Eigengeschmack. Das extrem harte Holz wurde historisch für mechanisch beanspruchte Werkzeuge, Zahnräder und Maschinenteile verwendet und findet heute noch Verwendung im Klavierbau für die Mechanik, als Parkett sowie für Hackklötze und Sportgeräte. Als hochwertiges Brennholz besitzt es einen ausgezeichneten Heizwert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Kätzchen bieten früh im Jahr Pollen für Insekten. Die Nüsse ernähren Waldvögel und Nagetiere, das dichte Geäst bietet Brutvögeln Schutz und Kleinsäugern Unterschlupf. Die Blätter dienen als Raupenfutter für Nachtfalter. Das schnell zersetzbare Laub fördert Regenwürmer und Humusbildung und macht die Hainbuche zu einem wertvollen Baum für die Bodenpflege.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":57638931431756,"sku":"100010403","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":55797790277964,"sku":"100010267","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"160–180 cm \/ Topfware","offer_id":57638929858892,"sku":"100010402","price":59.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010267-1.jpg?v=1768380485"},{"product_id":"kolchische-pimpernuss-black-beauty","title":"Kolchische Pimpernuss Black Beauty","description":"\u003cp\u003eDie Kolchische Pimpernuss 'Black Beauty' wächst als aufrecht verzweigter, mehrstämmiger Strauch und erreicht etwa 3 Meter Höhe. Die Art stammt ursprünglich aus dem Kaukasus, wo sie in den Laubwäldern Georgiens beheimatet ist. Die Sorte 'Black Beauty' zeichnet sich durch ihre außergewöhnliche Blattfärbung aus: Die gefiederten Blätter treiben zunächst grün aus und färben sich dann dunkel purpur-schokoladenbraun, was einen eindrucksvollen Kontrast zu den hellen Blüten bildet. Im Herbst zeigen sie leuchtend orange Töne. Der deutsche Name \"Pimpernuss\" oder \"Klappernuss\" bezieht sich auf das klappernde Geräusch der reifen Samen in den Fruchtkapseln, wenn diese vom Wind bewegt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb September entwickeln sich blasig aufgetriebene, gelbgrüne Fruchtkapseln mit erbsengroßen Samen. Die Samen schmecken nach Pistazien und können roh verzehrt oder zu Öl, Likören und Schnaps verarbeitet werden. In Georgien werden die Blütenknospen im April eingelegt und unter dem Namen \"Dschondscholi\" oder \"Jonjoli\" als Salat verwendet – sie schmecken ähnlich wie Kapern. Die dekorativen Fruchtkapseln bleiben lange am Strauch haften und eignen sich zudem als Schmuck für Gestecke.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb Mai erscheinen weiße, rosa überhauchte Blüten in aufrechten bis nickenden Rispen für etwa 4 Wochen. Die Blüten verströmen einen angenehmen Duft nach Orangenblüten und locken Bienen, Hummeln und andere Bestäuberinsekten an. Die Früchte dienen Vögeln als Nahrungsquelle.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":55797790835020,"sku":"100010228","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010228-2.jpg?v=1779890614"},{"product_id":"schwarzer-holunder-haschberg","title":"Schwarzer Holunder Haschberg","description":"\u003cp\u003eDer Schwarze Holunder 'Haschberg' ist eine ertragreiche österreichische Züchtung, die zu den großfruchtigsten Holundersorten zählt. Der sommergrüne Großstrauch erreicht Wuchshöhen von etwa 5 Metern und wächst breit und locker verzweigt mit überhängenden Ästen. Die Rinde ist graubraun und im Alter längsrissig, während die jungen Zweige zunächst grün sind und mit zahlreichen hellen Korkwarzen übersät erscheinen. Die gefiederten Blätter werden bis 25 Zentimeter lang und bestehen dunkelgrün gefärbten Einzelblättchen mit gesägtem Rand. Im Herbst verfärbt sich das Laub leuchtend gelb. .\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb Ende Mai entwickeln sich für etwa 4 Wochen die charakteristischen Blütendolden, die 10 bis 20 Zentimeter im Durchmesser erreichen und aus zahlreichen kleinen cremeweißen Einzelblüten bestehen. Die Blüten verströmen einen süßlichen Duft und lassen sich frisch zu Holunderblütensirup, Sekt oder ausgebackenen Hollerküchlen verarbeiten. Ab Mitte September reifen die glänzend schwarzen Steinfrüchte in großen Dolden heran. Die Sorte 'Haschberg' zeichnet sich durch besonders große Früchte mit hohem Saftgehalt und intensivem Aroma aus. Roh sind die Beeren aufgrund des enthaltenen Sambunigrin ungenießbar und müssen vor dem Verzehr gekocht werden. Gekocht lassen sie sich vielseitig zu Saft, Gelee, Marmelade oder Likör verarbeiten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten bieten Pollen für Bienen und andere Bestäuberinsekten wie Schwebfliegen und Käfer, wenn auch kein Nektar. Die Blätter dienen als Raupenfutterpflanze für verschiedene Schmetterlingsarten, darunter der Holunderspanner und der Holunderzünsler. Die reifen Beeren sind eine wertvolle Nahrungsquelle für zahlreiche Vogelarten. Der dichte, breit verzweigte Wuchs macht 'Haschberg' zudem zu einem guten Sichtschutz und Windschutz.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":55797793489228,"sku":"100010223","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010223-1.jpg?v=1768313095"},{"product_id":"winterlinde","title":"Winterlinde","description":"\u003cp\u003eDie Winterlinde ist ein heimischer sommergrüner Großbaum, der Wuchshöhen bis 25 Meter erreichen kann. Sie entwickelt eine hochgewölbte, oft leicht unregelmäßig geformte Krone. Der Baum kann über 1.000 Jahre alt werden und dabei Stammdurchmesser von über 2 Metern ausbilden. Die Rinde ist bei jungen Bäumen glatt und grau, später braungrau mit längs verlaufenden Furchen. Die herzförmigen Blätter sind oberseits dunkelgrün glänzend und unterseits blaugrün mit rostroten Haarbüscheln an den Blattadern. Im Herbst nehmen sie eine leuchtend goldgelbe Färbung an.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juni bis Juli erscheinen die gelblich-weißen, intensiv nach Honig duftenden Blüten in hängenden Trugdolden. Der Nektar weist einen außergewöhnlich hohen Zuckergehalt auf, was die Winterlinde zu einer der wertvollsten Bienenweiden macht. Ein einzelner Baum kann pro Saison etwa 2,5 Kilogramm Honig liefern. Die getrockneten Blüten werden als Lindenblütentee verwendet. Auch junge Blätter, Knospen und Triebe sind essbar. Ab September reifen die kleinen, runden, graugrünen Nussfrüchte. Das weiche Holz der Winterlinde war seit der Spätgotik das bevorzugte Material für Bildhauerei und Schnitzarbeiten, heute wird es vor allem für Schnitzereien, Drechselarbeiten und im Musikinstrumentenbau verwendet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten sind eine herausragende Bienenweide und ziehen zahlreiche Insekten an. Die Winterlinde dient zudem als Raupenfutterpflanze für Schmetterlinge. Die Früchte werden von Vögeln gefressen und machen den Baum zu einem wertvollen Vogelnährgehölz.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":55797794144588,"sku":"100010259","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":58726669156684,"sku":"100010554","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010259-2.jpg?v=1768380218"},{"product_id":"faulbaum","title":"Faulbaum","description":"\u003cp\u003eDer Faulbaum ist ein heimischer, sommergrüner Strauch, der eine Höhe von etwa 2,5 Metern erreicht. Er wächst mehrstämmig mit aufrechter, lockerer Verzweigung. Die dunkelgrünen Blätter verfärben sich im Herbst goldgelb. Seinen Namen verdankt das Gehölz dem charakteristischen Geruch der Rinde.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Mai bis August erscheinen kleine, grünlich-weiße Blüten – der Faulbaum hat mit bis zu 12 Wochen eine der längsten Blütezeiten unter den heimischen Gehölzen und ist eine außerordentlich zuverlässige Bienenweide. Die erbsengroßen Früchte reifen von Grün über Rot nach Schwarz, sodass im Sommer gleichzeitig Blüten und Früchte aller Reifestadien am Strauch hängen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eFür den Menschen sind alle Pflanzenteile giftig, für die Tierwelt ist der Faulbaum jedoch unverzichtbar: Über 30 Schmetterlingsarten nutzen ihn als Raupenfutterpflanze – darunter der Zitronenfalter, der ohne dieses Gehölz nicht überleben könnte. Die reifen Beeren werden von zahlreichen Vogelarten gefressen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":55805872767308,"sku":"100010289","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}]},{"product_id":"korallenolweide-newgate","title":"Korallenölweide Newgate","description":"\u003cp\u003eDie Korallenölweide 'Newgate' wächst als breit und locker verzweigter Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Wildbestände der Art stehen in Ostasien; diese Sorte aber ist in England entstanden, ausgelesen in einem Waldgarten bei Dartington in der Grafschaft Devon. Dort standen Korallenölweiden in größerer Zahl beieinander und ließen sich über Jahre vergleichen – nicht in der Reihe einer Ertragsanlage, sondern im Verbund mit anderen Nutzpflanzen, so wie sie später auch im Garten stehen sollten. Gesucht war, worauf es ankommt, wenn man mehr als eine Handvoll ernten will: Sie trägt reich, und die einzelne Frucht fällt dabei groß aus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im Mai und dauert 3 Wochen. Die weißlich gelben, röhrig glockigen Blüten sind klein, stehen aber in solcher Zahl an den Trieben, dass der ganze Strauch von ihrem süßen Duft umgeben ist. Schon 2 bis 3 Jahre nach der Pflanzung setzt der erste Ertrag ein und steigert sich dann rasch; von einem ausgewachsenen Strauch lassen sich 10 Kilogramm und mehr ernten. Ab September reifen die Früchte über 5 Wochen und hängen anschließend bis in den November: rundlich, dunkelrot und mit silbrigen Sternhaaren gesprenkelt, das Fleisch saftig und herbsauer mit süßem Grundton. Die Farbe kommt der Reife dabei zuvor – dunkelrot sind die Beeren oft schon, bevor sie so weit sind, und wer warten kann, erntet die süßeren. Bei diesen Mengen pflückt man nicht einzeln: Man legt ein Tuch unter den Strauch und rüttelt oder klopft die Zweige ab; die Beeren sind fest genug, dass sie beim Aufprall heil bleiben. Etwa 2 Wochen halten sie sich bei Zimmertemperatur. Für Gelee, Marmelade und Fruchtleder püriert man sie und streicht das Mus durch ein Sieb, weil die Kerne zum Mitessen zu groß geraten sind. Ein zweiter Strauch einer anderen Korallenölweiden-Sorte muss in Reichweite stehen, sonst bleibt der Behang aus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai ist der blühende Strauch ein Anlaufpunkt für Bienen und Hummeln, im Herbst der Fruchtbehang für die Drosseln, die bis in den Winter daran zehren. Der stillere Beitrag steckt im Boden: An den Wurzeln holen Strahlenpilze den Stickstoff aus der Luft und geben ihn über Laubfall und Wurzelumsatz weiter. In Obstpflanzungen rechnet man mit etwa einer Ölweide auf 3 Obstbäume, um deren Stickstoffbedarf zu decken. Wie weit das trägt, zeigt ein Versuch mit Schwarznuss: Standen Ölweiden dazwischen, wuchsen die Nussbäume höher, stärker und nährstoffreicher heran.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":57596471050572,"sku":"100010388","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57831567753548,"sku":"100010465","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010388-3.jpg?v=1790912026"},{"product_id":"gewohnlicher-liguster","title":"Gewöhnlicher Liguster","description":"\u003cp\u003eDer Gewöhnliche Liguster wächst als Großstrauch auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Er ist der einzige in Mitteleuropa heimische Liguster (\u003cem\u003eLigustrum vulgare\u003c\/em\u003e) und wächst wild an Waldrändern, in Hecken und auf Kalkböden. Das Laub bleibt in milden Wintern teilweise am Strauch, bei strengem Frost fällt es – anders als die immergrünen asiatischen Arten hält er sich hier alle Möglichkeiten offen. Seine schwarzen Beeren sind giftig und gehören nicht in die Küche.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Juni öffnen sich über 4 Wochen die cremeweißen Blüten in aufrechten Rispen, die kräftig und etwas schwer duften. Im Herbst folgen die glänzend schwarzen Beeren, die in dichten Büscheln bis in den Winter hängen bleiben. Was diesen Strauch im Garten auszeichnet, ist seine Anspruchslosigkeit: Er wächst auf schweren wie auf trockenen Böden, verträgt Schatten, Stadtluft und Wurzeldruck und lässt sich schneiden, wann immer man Zeit hat. Als Hecke gepflanzt wird er dicht und blickdicht und kann jederzeit zurückgesetzt werden, denn er treibt willig aus altem Holz. Wer ihn frei wachsen lässt, bekommt einen breit ausladenden Strauch mit überhängenden Zweigen, der blüht und fruchtet – das tut eine geschnittene Hecke nicht, weil ihr der Schnitt die Blütenknospen nimmt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer heimische Liguster ist die Futterpflanze für die Raupen des Ligusterschwärmers, eines der größten Nachtfalter Mitteleuropas, dessen handlange grüne Raupe mit den weißen Schrägstreifen zu den auffälligsten Erscheinungen an einem Gartenstrauch gehört. Weitere Falterarten nutzen ihn ebenfalls. Die Blüte im Juni wird von Honigbienen, Wildbienen, Schwebfliegen und Käfern angeflogen; die schwarzen Beeren nehmen Amseln, Drosseln, Mönchsgrasmücken und Gimpel im Winter an. Als dichter, dorniger Strauch ist er zudem ein gefragter Nistplatz.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":57634419573068,"sku":"100010395","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"100–120 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57821211525452,"sku":"100010439","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010395-2.jpg?v=1781080440"},{"product_id":"ovalblattriger-liguster","title":"Ovalblättriger Liguster","description":"\u003cp\u003eDer Ovalblättrige Liguster wächst als Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Er stammt aus Japan (\u003cem\u003eLigustrum ovalifolium\u003c\/em\u003e) und ist der Strauch, aus dem die meisten Ligusterhecken bestehen – nicht der heimische, wie oft angenommen wird. Sein Vorteil ist das Laub: dunkelgrün, glänzend, größer als beim heimischen Liguster, und in normalen Wintern bleibt es am Strauch. Die schwarzen Beeren sind giftig und gehören nicht in die Küche.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juni an blüht er über 8 Wochen mit cremeweißen Rispen von kräftigem Duft. Als Heckenpflanze hat er Eigenschaften, die ihn schwer zu ersetzen machen: Er wächst schnell, verträgt jeden Schnitt, treibt aus altem Holz durch und wird so dicht, dass eine gepflegte Hecke tatsächlich blickdicht ist. Dazu kommt eine Unempfindlichkeit gegen Standortbedingungen, an denen andere scheitern – Schatten, Wurzeldruck großer Bäume, Streusalz, Stadtluft, verdichteter Boden. Wer eine Hecke will, die nach 3 Jahren steht und nicht nach 10, pflanzt Liguster. Frei wachsend wird er ein breiter, überhängender Strauch, der blüht und fruchtet; als geschnittene Hecke tut er beides nicht, weil der Schnitt die Blütenknospen entfernt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBleibt die Hecke ungeschnitten oder wird sie nur einmal früh im Jahr gestutzt, ist die 8 Wochen lange Blüte im Hochsommer eine ergiebige Nektarquelle für Honigbienen, Wildbienen, Schwebfliegen und Schmetterlinge. Die schwarzen Beeren hängen bis in den Winter und werden dann von Amseln, Drosseln, Grasmücken und Gimpeln genommen. Der dichte Aufbau macht die Hecke zu einem der sichersten Nistplätze im Garten: Kleinvögel brüten dort, wo weder Katze noch Elster durchkommt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":57634421571916,"sku":"100010396","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010396-1.jpg?v=1785420532"},{"product_id":"gold-liguster-aureum","title":"Gold-Liguster Aureum","description":"\u003cp\u003eDer Gold-Liguster 'Aureum' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2,5 Meter Standfläche. Er ist eine gelbblättrige Auslese des Ovalblättrigen Ligusters (\u003cem\u003eLigustrum ovalifolium\u003c\/em\u003e) aus Japan, und die Färbung ist keine Randerscheinung: Die Blätter sind breit goldgelb gerandet mit grünem Zentrum, manche ganz gelb, sodass der ganze Strauch von Weitem hell wirkt. Am kräftigsten kommt die Farbe in voller Sonne; im Schatten weicht sie ins Grünliche. Die schwarzen Beeren sind giftig und gehören nicht in die Küche.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juni an blüht er über 8 Wochen mit cremeweißen Rispen, die deutlich duften. Der eigentliche Zweck dieses Strauchs ist aber das Laub, und dafür ist entscheidend, wie man ihn behandelt: Ein Rückschnitt im Frühjahr treibt kräftige, besonders leuchtend gefärbte Triebe hervor, während ungeschnittene Pflanzen matter bleiben. Als Hecke setzt er eine helle Linie in dunkle Pflanzungen, als Einzelstrauch wirkt er vor immergrünem Hintergrund. In milden Wintern behält er sein Laub weitgehend, in kalten wirft er es ab und treibt im Frühjahr neu durch. Der Boden ist ihm gleich, solange er nicht dauernass ist; Stadtluft und Straßenrand machen ihm nichts aus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÜber 8 Wochen hinweg ist die Blüte eine lange und ergiebige Nektarquelle im Hochsommer, wenn viele Frühblüher längst durch sind – Honigbienen, Wildbienen, Schwebfliegen und Schmetterlinge sammeln sich dort. Die schwarzen Beeren werden im Winter von Amseln, Drosseln und Grasmücken angenommen. Wer beides will, Blüte und Frucht, schneidet die Hecke nur einmal und zwar früh, denn ein Schnitt im Sommer nimmt die Knospen mit.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":57634425012556,"sku":"100010397","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010397-1.jpg?v=1785420433"},{"product_id":"pfaffenhutchen","title":"Pfaffenhütchen","description":"\u003cp\u003eDas Pfaffenhütchen wächst als Großstrauch oder Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Es ist in Mitteleuropa heimisch (\u003cem\u003eEuonymus europaeus\u003c\/em\u003e) und wächst wild an Waldrändern, in Hecken und Auen. Alle Teile der Pflanze sind giftig, besonders die Früchte: Wenige davon reichen bei Kindern für ernste Vergiftungen. Wer den Strauch pflanzt, sollte das wissen und ihn entsprechend setzen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 3 Wochen die unscheinbaren, grünlichen Blüten. Was diesen Strauch berühmt gemacht hat, kommt im Herbst: Die Früchte sind vierkantige, leuchtend pinkrote Kapseln, die sich öffnen und orangerote Samenmäntel freigeben – eine Farbkombination, die kein anderes heimisches Gehölz zeigt. Der Name kommt von der Form der Kapsel, die dem Birett eines Geistlichen ähnelt. Dazu färbt sich das Laub gleichzeitig karminrot, sodass der ganze Strauch im Oktober in Rot und Pink dasteht. Das Holz ist fein, hart und gleichmäßig; früher wurden daraus Spindeln gedreht, woher der englische Name Spindle Tree stammt, und die Holzkohle daraus gilt bis heute unter Zeichnern als die beste, weil sie weich zeichnet und sich rückstandslos wegwischen lässt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Samenmäntel sind für Vögel ungiftig und werden von Rotkehlchen, Amseln, Drosseln und besonders vom Gartenrotschwanz gefressen; die Vögel verdauen nur den Mantel und verbreiten den Samen. Auch Kleiber und Meisen gehen daran. Die Blüte im Mai wird von Fliegen, Käfern und kleinen Wildbienen besucht. Das Pfaffenhütchen ist außerdem die Winterwirtspflanze der Schwarzen Bohnenblattlaus, was es in Nutzgartennähe zu einem heiklen Nachbarn macht – dafür sammeln sich an ihm im Frühjahr Marienkäfer und Florfliegen, die davon leben.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":57802556145996,"sku":"100010423","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010423-1.jpg?v=1785420547"}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/collections\/Spaetfrostresistent_Gehoelze.jpg?v=1750936195","url":"https:\/\/www.waldgaertnerei-kyritz.de\/collections\/spatfrostresistent.oembed?page=3","provider":"Waldgärtnerei Kyritz","version":"1.0","type":"link"}