{"title":"Obstgehölze","description":"\u003cp\u003eObstgehölze wie Mispeln, Quitten, Jujuben oder Paw Paws liefern über Jahre hinweg verlässlich Erträge. Sie eignen sich für traditionelle Streuobstwiesen, naturnahe Gärten oder als Elemente vielfältiger, essbarer Landschaften.\u003c\/p\u003e","products":[{"product_id":"jujube-lang","title":"Jujube Lang","description":"\u003cp\u003eDie Jujube 'Lang' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Wie 'Li' stammt sie aus den China-Sammlungen des Pflanzenjägers Frank Meyer, und aus dieser Einfuhr wurde eine stille Erfolgsgeschichte: In Texas ist 'Lang' bis heute die am weitesten verbreitete Jujube. Ihr Kennzeichen ist die Fruchtform – birnenförmig, größer und länglicher als bei 'Li'. Auch der Baum unterscheidet sich: Er wächst breiter und ausladender als 'Li', trägt glänzendes, sommergrünes Laub und ist dabei so gut wie dornenlos – bei einer Gattung, deren Nebenblätter sonst zu Dornen umgebildet sind, eine Ausnahme.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 4 Wochen die kleinen, gelblichen Blüten. Ab September lassen sich die Früchte über 6 Wochen ernten; 'Lang' trägt schon in jungen Jahren und dann reichlich. Die birnenförmigen Früchte werden bis 4,5 Zentimeter lang und färben sich zur Reife satt rotbraun. Zwischen dem ersten und dem letzten Erntetag liegt bei ihnen ein ganzer Geschmackswechsel: Anfangs ist das Fleisch fest und knackig und schmeckt wie ein süßer Apfel; wer sie hängen lässt, bis die Schale durchgefärbt ist, erntet weiche, sehr süße, dattelartige Früchte. Getrocknet halten die Früchte monatelang, und in der chinesischen Küche sind sie in dieser Form allgegenwärtig: entkernt wie Rosinen im Gebäck, mitgekocht in Suppen und Reisgerichten, mit Honig zu Tee aufgegossen. 'Lang' ist teilweise selbstfruchtbar; eine zweite Sorte in der Nähe hebt den Ertrag deutlich, und 'Li' ist dafür der gängige Partner.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie späte, 4 Wochen lange Blüte versorgt Honigbienen, Wildbienen und Hummeln mit Nektar, wenn die Obstblüte des Frühjahrs längst vorbei ist. Krankheiten und Schädlinge kennt die Jujube kaum, und ein Baum, der nie gespritzt wird, ist für Insekten eine sichere Adresse. Das lichte Laub wirft nur einen leichten Schatten, unter dem sich eine Krautschicht halten kann. Und weil 'Lang' fast keine Dornen trägt, lässt sie sich ernten und pflegen, ohne dass man sich durch ein Gestrüpp arbeiten muss – bei einer Jujube keine Selbstverständlichkeit.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52784098476364,"sku":"100010005","price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010005-1.jpg?v=1750333148"},{"product_id":"jujube-li","title":"Jujube Li","description":"\u003cp\u003eDie Jujube 'Li' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art (\u003cem\u003eZiziphus jujuba\u003c\/em\u003e) stammt aus Nord- und Nordostchina und steht dort seit über 4.000 Jahren im Anbau; im Deutschen heißt sie auch Brustbeere. Dass 'Li' überhaupt bei uns zu haben ist, verdankt sie einem glücklichen Zufall: Von den über 60 Jujuben, die der Pflanzenjäger Frank Meyer zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus China nach Kalifornien schickte, überstand nur eine Handvoll das Ende der dortigen Versuchsanlage. 'Li' war darunter – und ist seither ununterbrochen in Kultur. Der Baum wächst locker und aufrecht, mit glänzendem, sommergrünem Laub an leicht im Zickzack geführten Trieben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 4 Wochen die Blüten, und man muss sie suchen: gelblichgrün, kaum 6 Millimeter breit und in den Blattachseln versteckt. Ihr leichter Duft ist eher zu bemerken als sie selbst; bestäubt werden sie von allerlei kleinen Fluginsekten. Ab September lassen sich die Früchte über 6 Wochen ernten; 'Li' trägt schon als junger Baum und bringt mittelgroße bis sehr große Früchte von 3 bis 4,5 Zentimetern. Wann geerntet wird, entscheidet darüber, was man bekommt: Zur ersten Reife, wenn die hellgrüne Schale die ersten kastanienbraunen Flecken zeigt, ist das Fleisch fest und knackig und schmeckt wie ein süßer Apfel – so wird 'Li' am liebsten direkt vom Baum gegessen. Hängt die Frucht länger, färbt die Schale vollständig mahagonibraun, das Fleisch wird weicher und süßer, und Geschmack wie Konsistenz nähern sich einer Dattel. Daher der zweite Name Chinesische Dattel, obwohl die beiden Früchte botanisch nichts verbindet. Getrocknet halten Jujuben monatelang und gehen in Tee, Kompott und Gebäck. 'Li' ist teilweise selbstfruchtbar – eine zweite Sorte in der Nähe hebt den Ertrag aber deutlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt erst, wenn die große Frühjahrsblüte der Obstgehölze vorbei ist, und hält 4 Wochen – für Honigbienen, Wildbienen und Hummeln eine willkommene Nektarquelle im beginnenden Sommer. Krankheiten und Schädlinge sind an der Jujube praktisch unbekannt; der Baum kommt ohne jede Spritzung aus, was ihn für alles, was in seiner Nähe lebt, zu einer verlässlichen Adresse macht. Das lichte Laub lässt genug Sonne durch, dass unter dem Baum weiterhin etwas wachsen kann.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52784098509132,"sku":"100010006","price":99.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010006-1.jpg?v=1750333152"},{"product_id":"jujube-row4tree3","title":"Jujube Row4Tree3","description":"\u003cp\u003eDie Jujube 'Row4Tree3' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Ihr Name ist eine Ortsangabe im Wortsinn: Reihe 4, Baum 3 – die Position in der Jujuben-Versuchspflanzung am Norris-Staudamm in Tennessee. Die Sortennamen dieser Anlage sind über die Jahre verloren gegangen, die Standorte blieben, und dieser eine Baum fiel durch seine Früchte so auf, dass er unter seiner Platznummer in Vermehrung ging. Unter Kennern gilt er heute als der beste, den die Pflanzung hervorgebracht hat.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 4 Wochen die kleinen, gelblichen Blüten in den Blattachseln. Ab September lassen sich die Früchte über 6 Wochen ernten. Sie sind für eine Jujube groß, schlank, oft spitz auslaufend und leicht verdreht, mit einem einzelnen langen, dünnen Kern. Der richtige Erntetag entscheidet über die Frucht: Zur ersten Reife, wenn die grüne Schale braun zu marmorieren beginnt, ist das Fleisch fest und knackig und schmeckt nach süßem Apfel – so gepflückt gilt 'Row4Tree3' als eine der besten Jujuben überhaupt. Wer die Früchte hängen lässt, bekommt sie vollständig braun, weicher und noch süßer, im Geschmack einer Dattel nahe. Getrocknet halten sie monatelang und gehen in Tee, Kompott und Gebäck. Eines sollte man wissen: Steigt das Bodenwasser, neigen die Früchte zum Aufplatzen – nach nassen Wochen erntet man besser zügig. Wie die meisten Jujuben ist die Sorte teilweise selbstfruchtbar; eine zweite in der Nähe hebt den Ertrag deutlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie späte, 4 Wochen lange Blüte liefert Honigbienen, Wildbienen und Hummeln Nektar im beginnenden Sommer, wenn das große Blütenangebot des Frühjahrs vorbei ist. Jujuben kennen praktisch keine Krankheiten und Schädlinge; gespritzt wird nichts, wovon alles profitiert, was im Baum lebt. Das lichte Laub lässt genug Sonne durch, dass unter dem Baum eine Krautschicht wachsen kann. Und dass 'Row4Tree3' auch in Gegenden trägt, in denen die Jujube sonst an ihre Grenze kommt, macht sie zu einer der wenigen, mit denen sich ein solcher Baum auch bei uns lohnt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52784098541900,"sku":"100010007","price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010007-1.jpg?v=1750333151"},{"product_id":"jujube-tiger-tooth","title":"Jujube Tiger Tooth","description":"\u003cp\u003eDie Jujube 'Tiger Tooth' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Ihren Namen trägt sie wegen der Fruchtform: schlank, spitz zulaufend und leicht gebogen wie ein Raubtierzahn – unter den Jujuben ist sie damit unverwechselbar. Und sie kann etwas, das man von der Gattung nicht erwartet: Jujuben gelten als Bäume für trockene Hitze, 'Tiger Tooth' aber trägt auch in schwülen Sommern zuverlässig, wie sie etwa Florida bietet. Der Baum wächst locker, mit glänzendem, sommergrünem Laub an leicht im Zickzack geführten Trieben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 4 Wochen die kleinen, gelblichen Blüten in den Blattachseln. Ab September lassen sich die Früchte über 6 Wochen ernten; 'Tiger Tooth' gehört zu den späten Sorten und beschließt die Jujubensaison. Die schlanken Früchte werden 5 bis 7,5 Zentimeter lang und sind ausgesprochen süß, und ihr Geschmack verschiebt sich mit jedem Tag am Baum: Zur ersten Reife, noch grün mit braunen Flecken, sind sie fest und knackig wie ein süßer Apfel; vollständig braun gefärbt werden sie weicher, und Geschmack wie Konsistenz nähern sich einer Dattel. In diesem Zustand trocknen sie am Baum an und halten dann monatelang – die schmale Form trocknet schneller und gleichmäßiger durch als runde Früchte. Verwendet werden Jujuben frisch, getrocknet als Snack, in Tee, Kompott und Gebäck. Wie die meisten Jujuben ist sie teilweise selbstfruchtbar; eine zweite Sorte in der Nähe hebt den Ertrag deutlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie späte, 4 Wochen währende Blüte ist für Honigbienen, Wildbienen und Hummeln eine ergiebige Nektarquelle nach dem Ende der Frühjahrsblüte. Krankheiten und Schädlinge sind an Jujuben praktisch unbekannt; gespritzt wird nichts, was allem zugutekommt, was sich im Baum aufhält. Die dichte, feine Verzweigung gibt Kleinvögeln Deckung, und weil 'Tiger Tooth' die Saison beschließt, hängen an ihr noch Früchte, wenn die anderen längst abgeerntet sind – für Vögel im Spätherbst eine der letzten Adressen im Garten.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52784098574668,"sku":"100010008","price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010008-1.jpg?v=1750333178"},{"product_id":"jujube-ruski-5","title":"Jujube Ruski 5","description":"\u003cp\u003eDie Jujube 'Ruski 5' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Hinter ihrem Namen steckt eine Geschichte aus dem Sortenaustausch: Sie gehört zu einer Gruppe russischer Jujuben, deren Reiser in den Westen kamen, ohne dass sich die Sortennamen noch sicher zuordnen ließen. Die Bäume wurden kurzerhand durchnummeriert, Russia 1 bis Russia 5 – und unter dieser Nummer, als 'Ruski 5' oder kurz 'R5', ging die Sorte in den Handel. Amerikanische Anbauer vermuten hinter ihr die auf der Krim gezüchtete Sorte 'Sovietski'. Von ihrer Herkunft her ist sie eine interessante Kandidatin für unsere Breiten: Anders als die chinesischen und amerikanischen Sorten stammt sie aus einem Klima mit vergleichsweise milden Sommern – Anbauer erwarten von den russischen Herkünften deshalb, dass sie in kühleren Gegenden besser zurechtkommen als die übrigen Jujuben. Der Baum wächst kräftig und aufrecht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 4 Wochen die kleinen, gelblichen, leicht duftenden Blüten in den Blattachseln. Ab September lassen sich die Früchte über 6 Wochen ernten. Sie sind mittelgroß und rundlich, und wann man sie pflückt, entscheidet darüber, was auf dem Teller liegt: Zur ersten Reife, grün mit beginnender brauner Marmorierung, ist das Fleisch hell, fest und knackig, der Geschmack der eines süßen Apfels. Zur Vollreife färbt die Schale rötlichbraun, das Fleisch wird weicher, und Geschmack wie Konsistenz nähern sich einer Dattel – getrocknet verstärkt sich diese Süße noch, und die Früchte halten monatelang. Verwendet werden sie frisch vom Baum, als getrockneter Vorrat, in Tee, Kompott und Konfitüre. Eines sollte man einplanen: Die Früchte neigen zum Aufreißen, wenn nach trockenen Wochen viel Regen kommt – dann wird zügig geerntet. Wie die meisten Jujuben ist die Sorte teilweise selbstfruchtbar; eine zweite in der Nähe hebt den Ertrag deutlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie späte, 4 Wochen lange Blüte versorgt Honigbienen, Wildbienen und Hummeln mit Nektar, wenn die Frühjahrsblüte vorbei ist. Krankheiten und Schädlinge sind an Jujuben praktisch unbekannt; gespritzt wird nichts, wovon alles profitiert, was sich im Baum aufhält. Und auch unbelaubt hat der Baum seinen Auftritt: Die leicht im Zickzack geführten Zweige geben ihm im Winter eine eigene, feine Zeichnung.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52784098607436,"sku":"100010009","price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010009-1.jpg?v=1750333177"},{"product_id":"nordische-zitrone-cido","title":"Nordische Zitrone Cido","description":"\u003cp\u003eDie Nordische Zitrone 'Cido' ist ein strauchförmig wachsender, aus Japan und China stammender Kleinstrauch, der eine Höhe von bis zu 1,5 Metern erreicht. Die lettische Züchtung zeichnet sich durch einen fast dornenlosen, breit ausladenden Wuchs aus, was die Ernte der Früchte erleichtert. Besonders auffällig sind die leuchtend orange-roten Blüten, die bereits ab April erscheinen und somit zu den ersten Nahrungsquellen für Bienen und andere Insekten im Frühjahr zählen. Die gelben, apfelförmigen Früchte besitzen eine dünne Schale mit festem Fruchtfleisch und einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt, der dem Strauch den Namen \"Nordische Zitrone\" einbrachte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie duftenden Früchte können frisch in Getränken, als Zutat in Salaten oder als Gewürz für Fisch und Meeresfrüchte verwendet werden. Die Schale der Nordischen Zitrone eignet sich für die Herstellung von Zitronenschalenöl, Zuckerglasuren oder Marmeladen. Der Saft wird oft in Getränken, Tees, Marmeladen oder in der Küche verwendet, um Speisen zu verfeinern und auch der Süße anderer Obstsorten entgegenzuwirken.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099098956,"sku":"100010021","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010021-3.jpg?v=1790911882"},{"product_id":"akebie","title":"Akebie","description":"\u003cp\u003eDie Akebie ist eine verholzende Kletterpflanze, die mit ihren windenden Trieben Wuchshöhen von bis zu 12 Metern erreicht und ursprünglich aus den Bergwäldern Ostasiens in China, Korea und Japan stammt. Die fünfteiligen, handförmig zusammengesetzten Blätter erinnern an eine geöffnete Hand und verleihen der Pflanze ein exotisches Erscheinungsbild. In milden Wintern bleibt das Laub weitgehend erhalten, bei stärkerem Frost wird es abgeworfen. In der Jugend wächst die Akebie zunächst langsam, entwickelt sich dann aber zu einer raschwüchsigen Schlingpflanze, die Pergolen, Zäune und Fassaden dicht begrünt. Neben den Früchten sind auch die jungen Triebe und Blätter essbar – in der ostasiatischen Küche werden sie im Frühjahr geerntet und als Gemüse blanchiert, gedünstet oder gebraten. Die Blätter lassen sich zudem als Tee verwenden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie gurkenförmigen, purpurviolett gefärbten und leicht bereiften Früchte werden bis zu 10 Zentimeter lang und reifen ab September über einen Zeitraum von etwa zwei Wochen. Bei Reife platzen sie auf und geben ein süßes, gallertartiges Fruchtfleisch mit zahlreichen schwarzen Samen frei, das in Ostasien als Delikatesse gilt. Es kann roh verzehrt werden und erinnert geschmacklich an Melone. In der japanischen Küche werden auch die Fruchtschalen gefüllt und gebraten. Für einen zuverlässigen Fruchtansatz empfiehlt es sich, verschiedene Pflanzen nebeneinander zu setzen, da die Akebie auf Fremdbefruchtung angewiesen ist.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blütezeit beginnt im April und erstreckt sich über etwa fünf Wochen. Die Pflanze ist einhäusig und bildet männliche und weibliche Blüten in hängenden Trauben an derselben Pflanze aus. Die größeren weiblichen Blüten sind violettbraun bis schokoladen-purpur gefärbt, die kleineren männlichen Blüten erscheinen in einem zarten Rosa. Sie verströmen einen angenehmen, würzig-süßen Duft nach Vanille und Schokolade. Als Bienenweide zieht die Akebie zahlreiche Bestäuberinsekten an und dient zudem als Vogelnährgehölz.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52784099656012,"sku":"100010031","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010031-2.jpg?v=1750919008"},{"product_id":"paw-paw-mango","title":"Paw Paw Mango","description":"\u003cp\u003eDie Paw Paw 'Mango' wächst als Großstrauch auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art ist im östlichen Nordamerika zu Hause; ihr Gebiet reicht vom südlichen Ontario bis nach Nordflorida. Vom südlichen Ende dieser Spanne stammt die Sorte: Major C. Collins fand sie 1970 im US-Staat Georgia, einen Zufallssämling aus dem Wildbestand – kein Zuchtprodukt, sondern ein einzelner Baum, der auffiel und weitervermehrt wurde. Unter den Paw Paws, die wir führen, ist sie damit die südlichste Auslese. Früchte setzt sie nur an, wenn eine andere Sorte oder die unveredelte Art in Reichweite steht. Ihren Namen hat sie nicht vom Geschmack, sondern von der Farbe des Fruchtfleischs.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im April und zieht sich über etwa 3 Wochen; die glockigen, braunroten Blüten hängen einzeln am Vorjahresholz und öffnen sich vor dem Laub. Geerntet wird ab September über rund 4 Wochen. Die Früchte wiegen im Mittel 160 bis 195 Gramm, die schwersten knapp 260 – mittelgroß für eine Paw Paw, wobei der Ertrag von Jahr zu Jahr stark schwankt. Das Fruchtfleisch ist kräftig orangegelb, weich und glatt, der Geschmack mild und eher saftig als dicht, mit einem Anklang an Mango. Das ist mehr als Zierde: Nur orangefleischige Sorten schmecken wirklich gut, hellfleischige bleiben herb. Reif ist eine Frucht, wenn die Schale von Frischgrün ins Gelbliche umschlägt und auf Druck nachgibt; weil nicht alle zugleich so weit sind, wird in 3 bis 4 Durchgängen gepflückt. Braune Druckstellen ändern am Geschmack nichts. Vollreif hält die Frucht 2 bis 3 Tage, gekühlt eine Woche; knapp vor der Vollreife gepflückt, hält sie gekühlt bis zu 3 Wochen und reift danach bei Zimmerwärme nach. Auf den Tisch kommt nur das Fruchtfleisch – ausgelöffelt, als Püree, zu Eis oder in Gebäck. Schale, Kerne und unreife Früchte verursachen Magen- und Darmbeschwerden, und auch vom reifen Fleisch sollte man nicht regelmäßig große Mengen essen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten riechen schwach nach Aas, und das hat seinen Grund: Bestäubt wird die Paw Paw von Schmeißfliegen und Glanzkäfern; Bienen meiden die dunklen Blüten. Ohne die Paw Paw gäbe es in Nordamerika einen Falter weniger: Der Zebra-Schwalbenschwanz zieht seine Raupen auf keiner anderen Pflanze groß. Vom Wild hat sie wenig zu befürchten – Rehe verschmähen Laub und Triebe und halten sich allenfalls an Fallobst.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52784099885388,"sku":"100010037","price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010037-1.jpg?v=1750333093"},{"product_id":"paw-paw-overleese","title":"Paw Paw Overleese","description":"\u003cp\u003eDie Paw Paw 'Overleese' wächst als Großstrauch auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art stammt aus dem östlichen Nordamerika, und Indiana liegt mitten in ihrem Gebiet: Dort fand W. B. Ward 1950 auf einem Grundstück bei Rushville einen Zufallssämling und vermehrte ihn weiter. Ihren Namen trägt sie nach diesem Grundstück. Sie ist seither der Maßstab geblieben, an dem neue Paw Paws gemessen werden – wegen der Fruchtgröße, des Geschmacks und des hohen Fleischanteils –, und aus ihren Samen sind mehrere der heute verbreiteten Sorten hervorgegangen. 2011 wurde sie beim Ohio Pawpaw Festival als beste Frucht ausgezeichnet. Damit sie trägt, muss eine andere Sorte oder die unveredelte Art in Reichweite stehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April öffnen sich die braunroten Glocken, einzeln und nickend am Holz des Vorjahres und noch vor dem Laub; rund 3 Wochen lang. Vom September an sind die Früchte reif, verteilt über etwa 4 Wochen; sie hängen zu dritt bis zu sechst in kleinen Büscheln. 'Overleese' gehört zu den großfrüchtigsten Paw Paws überhaupt: Im Mittel wiegen die Früchte 200 bis 250 Gramm, die schwersten fast 400. Sie sind oval bis rundlich, das Fruchtfleisch gelb bis orange, weich und schmelzend, der Geschmack sehr gut und fruchtig. Kerne enthält sie wenige, dafür große – es bleibt viel übrig. Anders als bei anderen Paw Paws bleibt die Schale auch reif grün und dunkelt nicht nach; beim Ernten hilft deshalb nicht die Farbe weiter, sondern der Griff: Reif ist, was auf sanften Druck nachgibt; da die Früchte eines Baumes nacheinander so weit sind, wird 3- bis 4-mal gepflückt. Vollreif ist sie nach 2 bis 3 Tagen aufgebraucht, im Kühlschrank nach einer Woche; vorreif geerntet hält sie dort bis zu 3 Wochen. Gegessen wird nur das Fruchtfleisch – ausgelöffelt oder zu Püree, Eis und Gebäck verarbeitet. Schale, Kerne und unreife Früchte verursachen Magen- und Darmbeschwerden, und auch vom reifen Fleisch sollte man nicht regelmäßig große Mengen essen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer schwache Aasgeruch der Blüten gilt nicht den Bienen – die bleiben fern –, sondern Fliegen und Glanzkäfern; sie allein tragen hier den Pollen. In Nordamerika hängt ein Falter an dieser Pflanze: Die Raupen des Zebra-Schwalbenschwanzes fressen nichts als junges Paw-Paw-Laub – nie in Massen, sodass der Baum keinen Schaden nimmt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099918156,"sku":"100010038","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":57939001049420,"sku":"100010531","price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010038-1.jpg?v=1750333093"},{"product_id":"paw-paw-prima","title":"Paw Paw Prima","description":"\u003cp\u003eDie Paw Paw 'Prima' wächst als Großstrauch auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art ist im östlichen Nordamerika beheimatet; diese Sorte dagegen kommt aus Italien, wo Domenico Montanari sie aus einer Aussaat von rund 2.000 Samen amerikanischer Herkunft auswählte – eine der wenigen europäischen Auslesen dieser Art. Was sie heraushebt, ist ihr Fruchtansatz: Paw Paws befruchten sich fast nie selbst, weil die Blüte ihren eigenen Pollen aussperrt. 'Prima' trägt auch als einzelner Baum – von unseren Paw Paws kann sie das als einzige.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte fällt in den April und dauert etwa 3 Wochen: braunrote Glocken, je eine in der Blattachsel des letzten Jahres, noch am kahlen Zweig. Geerntet wird vom September an, und das Fenster bleibt 4 Wochen offen. Im Mittel wiegt eine Frucht 120 bis 220 Gramm, die schwerste 360; ein Baum bringt 60 bis 85 Stück. Diese Spanne ist eng: Der Behang anderer Sorten schwankt im Jahresvergleich um das Vier- bis Fünffache. Das Fruchtfleisch ist cremig und sehr wohlschmeckend, dabei leicht faserig. Ob eine Frucht so weit ist, sagt der Daumen: Die Schale gibt dann leicht nach wie bei einem weichen Pfirsich. Weil das nicht alle zugleich tun, wird der Baum in 3 oder 4 Gängen abgeerntet. Danach hat man es eilig: Vollreif hält sie 2 bis 3 Tage, gekühlt eine Woche; etwas vor der Vollreife gepflückt, übersteht sie im Kühlschrank knapp 3 Wochen und reift bei Zimmerwärme nach. Verwendet wird nur das Fruchtfleisch – roh aus der Schale gelöffelt, sonst als Püree, in Eis oder Gebäck. Schale, Kerne und unreife Früchte verursachen Magen- und Darmbeschwerden; auch vom reifen Fleisch sollte man nicht regelmäßig große Mengen essen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWer an einer Paw-Paw-Blüte riecht, versteht rasch, wem sie gilt: Ihr matter Aasgeruch zieht Fliegen und Glanzkäfer an, während Bienen sich von ihr fernhalten. Gelegentlich fressen Rosenkäfer an den Blüten, ohne dass die Ernte darunter leidet. Das Laub wiederum lässt das Wild in Ruhe – Rehe rühren Blätter und Triebe nicht an, nur abgefallene Früchte nehmen sie mit.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099950924,"sku":"100010039","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":57938997739852,"sku":"100010530","price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010039-1.jpg?v=1750333099"},{"product_id":"paw-paw-sunflower","title":"Paw Paw Sunflower","description":"\u003cp\u003eDie Paw Paw 'Sunflower' wächst als Großstrauch auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Beheimatet ist die Art im östlichen Nordamerika, und diese Sorte kommt von dessen Westrand: Milo Gibson fand den Baum 1970 wild bei Chanute in Kansas, Corwin Davis prüfte ihn, vermehrte ihn und gab ihm seinen Namen. Was in dem Wildfund steckte, zeigte sich erst im Vergleich: In einem Sortenversuch mit 28 Paw Paws kam 'Sunflower' als einzige über 30 Kilogramm je Baum – über 3 Erntejahre zusammengerechnet – und trug dabei, gemessen an ihrer Größe, mehr als jede andere. Beim Paw-Paw-Fest in Ohio wurde sie zweimal zur besten Frucht gewählt, 2006 und 2010, und ihre Sämlinge geben brauchbare Unterlagen für andere Sorten ab.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGeblüht wird im April, 3 Wochen lang; unter den Paw Paws ist diese Sorte damit spät dran. Geerntet wird vom September an, und das Fenster bleibt 4 Wochen offen. Die Früchte hängen zu mehreren an einem Büschel, bis zu 5, und wiegen im Mittel 160 bis 200 Gramm, die schwerste 325. In einem bayerischen Versuch brachten die Bäume im 9. Jahr nach der Pflanzung 7 bis 9 Kilogramm, gelegentlich 11. Das Fruchtfleisch ist buttergelb und enthält wenige Kerne, 6 bis 8 in einer Frucht. Beim Geschmack gehen die Urteile auseinander: In einer Verkostungsreihe war sie die beliebteste aller geprüften Sorten, anderen gilt ihr Aroma als mittelmäßig. Reif ist sie, wenn die grüne Schale ins Gelbliche umschlägt und der Duft weit trägt; braune Flecken ändern am Geschmack nichts. Vollreif hält sie sich 2 bis 3 Tage. Verarbeitet wird allein das Fruchtfleisch – gelöffelt, als Püree, in Eis und Gebäck. Schale und Kerne gehören nicht auf den Teller, sie reizen Magen und Darm, unreife Früchte ebenso wenig; auch vom reifen Fleisch gilt: gelegentlich, nicht täglich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAn der Paw Paw leben mehr Tiere, als man einem Baum aus einer im Übrigen tropischen Verwandtschaft zutrauen würde. Von den Blüten im April zehren Fliegen und Glanzkäfer – Bienen bleiben fern, für sie ist hier nichts zu holen. Am Laub fressen Käfer und die Raupen von Wicklern, und der Zebra-Schwalbenschwanz hängt ganz an dieser Gattung: Seine Raupen nehmen nichts anderes an als junges Paw-Paw-Laub. Über Jahre beobachtet, blieb der Schaden an den Bäumen dabei jedes Mal gering – die Pflanze erträgt ihre Gäste.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52784099983692,"sku":"100010040","price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/P1014073.jpg?v=1783584392"},{"product_id":"birnenquitte-bereczki","title":"Birnenquitte Bereczki","description":"\u003cp\u003eDie Birnenquitte 'Bereczki' ist ein breit wachsender Kleinbaum, der eine Wuchshöhe von 4 Metern erreicht. Die Sorte ist nach dem ungarischen Pomologen Máté Bereczki benannt und stammt aus der Habsburger-Zeit. Sie zeichnet sich durch außergewöhnlich große, birnenförmige Früchte aus, die ein Gewicht von über 600 Gramm erreichen können und damit zu den größten aller Quittensorten zählen. Die Pflanze wächst aufrecht und sparrig, entwickelt sich langsam und ist daher auch für kleinere Gärten geeignet. Im Herbst färbt sich das eiförmige Laub leuchtend gelb. Die Quitte verströmt einen intensiven, charakteristischen Duft. Obwohl selbstfruchtbar, wird der Ertrag durch eine zweite Quittensorte deutlich verbessert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie goldgelben Früchte reifen ab Ende September und besitzen ein süß-säuerliches, aromatisches Aroma. Das Fruchtfleisch ist zunächst gelb und färbt sich beim Kochen rötlich. Die Früchte sind roh ungenießbar und hart, eignen sich aber hervorragend zur Verarbeitung zu Gelee, Marmelade, Kompott, Saft oder Quittenbrot. Durch ihren hohen Pektingehalt gelieren sie sehr gut und verleihen Marmeladen eine angenehme Konsistenz. Die Früchte können auch zu Likör verarbeitet oder als Zutat in herzhaften Gerichten verwendet werden. Die Sorte ist nur schlecht lagerfähig und sollte daher rasch nach der Ernte verarbeitet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Mai bis Juni erscheinen die hellrosafarbenen Blüten, die von Bienen, Hummeln und anderen Insekten besucht werden. Die Blüten sind eine wertvolle Nahrungsquelle für Insekten und tragen zur Bestäubung bei. Die großen, duftenden Früchte bleiben bis in den Herbst am Baum und werden gelegentlich von Vögeln und Kleinsäugern als Nahrungsquelle genutzt. Die Quitte 'Bereczki' ist ein robustes Obstgehölz mit regelmäßigen, hohen Erträgen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52860108505420,"sku":"100010063","price":29.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010063-1.jpg?v=1750333110"},{"product_id":"apfelquitte-konstantinopeler","title":"Konstantinopeler Apfelquitte","description":"\u003cp\u003eDie Konstantinopeler Apfelquitte ist ein aufrecht und breit wachsender Kleinbaum, der eine Wuchshöhe von 4 Metern erreicht. Die alte Kultursorte ist in ihrer Herkunft nicht eindeutig geklärt, möglicherweise stammt sie aus der Türkei oder dem Kaukasusgebiet. Seit Jahrhunderten wird sie in Mitteleuropa kultiviert und gehört zu den beliebtesten und robustesten Quittensorten. Der Wuchs ist mittelstark mit oft sparriger Verzweigung, die Krone entwickelt sich breit und ausladend. Im Herbst färbt sich das eiförmige, mittelgrüne Laub leuchtend gelb. Die Sorte ist selbstfruchtbar, bringt jedoch gemeinsam mit einer zweiten Quittensorte höhere Erträge und gilt als ausgezeichneter Pollenspender für andere Quitten. Die Erträge setzen früh ein und fallen regelmäßig aus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie mittelgroßen Früchte erreichen ein Gewicht von etwa 250 Gramm und zeigen eine unregelmäßig apfelrunde bis flachrunde Form. Die Schale ist hellgelb mit grünlichem Schimmer, bei Vollreife goldgelb und auf der Sonnenseite leicht rostbraun gefärbt. Das weißgelbe bis hellgelbe Fruchtfleisch ist fest und wird beim Kochen weicher, teilweise schmelzend. Die Früchte reifen von Anfang bis Mitte Oktober und verströmen einen intensiven, charakteristischen Apfelduft. Roh sind sie ungenießbar und herb-säuerlich, doch nach dem Kochen entfaltet sich ein vollmundiges, aromatisches Aroma. Sie eignen sich hervorragend zur Verarbeitung zu Gelee, Marmelade, Kompott, Mus, Saft, Sirup und Likör. Die Früchte sind gut lagerfähig und können bis in den Dezember, teils bis Januar verwendet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Mai bis Juni erscheinen die großen, schalenförmigen, hellrosafarbenen Blüten mit einem Durchmesser von bis zu 5 Zentimetern. Sie zählen zu den schönsten Obstbaumblüten und werden stark von Bienen, Hummeln und Schwebfliegen angeflogen, die reichlich Nektar und Pollen finden. Die Früchte bleiben bis in den Herbst am Baum und werden gelegentlich von Vögeln und Kleinsäugern genutzt. Die Konstantinopeler Apfelquitte ist eine robuste, anspruchslose Sorte, die auch für weniger warme Standorte geeignet ist und deren Holz relativ strengen Frost verträgt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52860108538188,"sku":"100010064","price":29.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010064-3.jpg?v=1790911889"},{"product_id":"blaugurke","title":"Blaugurke","description":"\u003cp\u003eDie Blaugurke ist ein laubabwerfender, straff aufrecht wachsender Großstrauch, der eine Wuchshöhe von 3 bis 5 Metern erreicht und im Alter eine charakteristische schirmartige Krone ausbildet. Sie stammt aus den Bergwäldern Westchinas, Tibets und Nepals, wo sie in Höhenlagen von 900 bis 3600 Metern gedeiht. Der oft mehrstämmige Strauch entwickelt außergewöhnlich große, unpaarig gefiederte Blätter von bis zu 100 Zentimeter Länge m. Die jungen Blätter treiben rötlich aus, im Herbst färbt sich das Laub leuchtend gelb bis gelb-orange.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon April bis Juni erscheinen die glockenförmigen, gelb-grünlichen Blüten in langen, hängenden Trauben von bis zu 35 Zentimeter Länge. Nach der Bestäubung entwickeln sich ab September bis Oktober die spektakulären, blau bis purpurfarben bereiften, bohnenförmigen Balgfrüchte, die 15 Zentimeter lang werden können. Die dickschaligen, weichen Früchte sind leicht gebogen oder gerad. Das weißliche Fruchtfleisch ist essbar und schmeckt leicht süßlich. Die schwarz-violetten Samen sollten nicht verzehrt werden. In Westchina werden die Früchte in den Bergwäldern gesammelt und als Delikatesse frisch verzehrt, auch zur Dekoration von Süßspeisen verwendet. Die Früchte können bis in den Winter am Strauch verbleiben und bilden dann einen besonderen Schmuck im Garten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten bieten Nektar und Pollen, ziehen jedoch kaum Bienen oder Hummeln an. Die dichte Belaubung bietet Vögeln Schutz, und die außergewöhnlichen blauen Früchte werden gelegentlich von Vögeln und in der Heimat auch von Affen verzehrt. Die Blaugurke ist eine exotische Rarität mit hohem Zierwert, die besonders im Herbst durch das Zusammenspiel der goldgelben Laubfärbung und der tiefblauen Früchte besticht.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860108636492,"sku":"100010066","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010066-1.jpg?v=1768309877"},{"product_id":"amerikanische-kakipflaume-meader","title":"Amerikanische Kaki Meader","description":"\u003cp\u003eDie Amerikanische Kaki 'Meader' ist ein als Großstrauch oder mittelhoher Baum wachsendes Obstgehölz, das eine Wuchshöhe von 6 bis 8 Metern erreicht. Die Sorte wurde von Elwyn Meader an der University of New Hampshire gezüchtet und ist eine der frosthärtesten Selektionen der aus dem östlichen Nordamerika stammenden Art\u003cem\u003e Diospyros virginiana\u003c\/em\u003e. Sie verträgt Temperaturen bis unter -30 Grad Celsius problemlos und ist damit auch für raue Lagen geeignet. Die Früchte der Amerikanischen Kaki wurden bereits von der indigenen Bevölkerung Nordamerikas hoch geschätzt und dienten als wichtige Nahrungsquelle. Die dunkelgrünen Blätter färben sich im Herbst in leuchtende Rot- und Gelbtöne. Die Sorte 'Meader' bildet auch ohne Bestäubung kernlose Früchte aus. Bei Fremdbestäubung durch eine männliche Pflanze entwickeln sich Früchte mit Samen. Bereits ab dem zweiten bis dritten Standjahr setzt der Fruchtansatz ein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Ende Mai bis Anfang Juni erscheinen die weißen bis grünlich-gelben, glockenförmigen Blüten. Honigbienen sammeln Nektar und Pollen von den Blüten und tragen zur Befruchtung bei. Ab Oktober reifen die bis zu 5 Zentimeter großen, flachrunden bis leicht länglichen Früchte heran und färben sich von grün-gelb nach tieforange bis orange-rotviolett. Die Früchte verbleiben oft noch nach dem Laubfall am Baum und entwickeln nach dem ersten Frost ihren charakteristischen, süßen, dattelähnlichen bis aprikosenartigen Geschmack. Unreif geerntete Früchte sind stark adstringierend und zusammenziehend, lassen sich jedoch zusammen mit Äpfeln nachreifen, wodurch die Adstringenz verschwindet. Vollreife Früchte sind weich und können direkt vom Baum gegessen oder zu Mus, Marmelade, Fruchtpüree, Saft, Sirup oder in Eiscreme und Kuchen verarbeitet werden. Die Blätter können für Tees verwendet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie reifen Früchte sind eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel und andere Wildtiere im Herbst und Winter. Die Sorte 'Meader' gehört zur Familie der Ebenholzgewächse und bildet extrem hartes Holz aus, das traditionell zur Herstellung von Golfschlägern, Billardqueues und Schuhleisten verwendet wurde.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860108702028,"sku":"100010067","price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010067-2.jpg?v=1790911894"},{"product_id":"schneeglockchenbaum","title":"Schneeglöckchenbaum","description":"\u003cp\u003eDer Schneeglöckchenbaum wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 10 Meter heran und braucht rund 8 Meter Standfläche. Zu Hause ist er in den feuchten Wäldern im Osten der Vereinigten Staaten, wo er im Unterholz an Bachläufen steht. Gepflanzt wird er als Blütenbaum – den Namen geben ihm die weißen Glocken, die im Mai unter den Zweigen hängen –, und dabei bleibt sein bester Teil meist unbeachtet: Die unreifen Früchte sind ein Gemüse, und sie schmecken nach Gurke. Man muss nur an sie herankommen, und auch das kann er: Ein Rückschnitt in der Winterruhe hält ihn in Buschform, dann hängt die Ernte auf Augenhöhe. Nach Europa kam er früh – 1756 schickte Alexander Garden, ein schottischer Arzt in Charleston, Samen nach Britannien –, bekannt geworden ist er hier nie.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich die Blüten am vorjährigen Holz, zu zweit bis zu fünft in einem Büschel und knapp 2 Zentimeter lang, noch bevor das Laub geschlossen ist. Daraus werden grüne, vierkantig geflügelte Früchte von 2,5 bis 3,5 Zentimetern Länge. Geerntet wird ab Juli über rund 3 Wochen, und zwar unreif. Das Erntezeichen ist die Größe, nicht die Farbe: Ab etwa einem Zentimeter lässt sich pflücken, und sobald die Frucht ausgewachsen ist, bleibt wenig Zeit – kurz darauf verholzt sie und taugt nichts mehr. Solange sie zart ist, ist sie saftig und knackig. Zubereitet wird sie roh gehobelt im Salat, 4 Minuten in Olivenöl gebraten mit Salz und Pfeffer als Beilage, oder als Pickles in Salzlake, die sich mehrere Monate halten. Der erste Ertrag kommt nach 3 bis 4 Jahren, und das ist für einen Baum früh. Im Herbst färbt sich das Laub klar gelb.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Glocken hängen nach unten, und das entscheidet mit, wer an den Nektar kommt: Hummeln und Honigbienen arbeiten sich hinein, kurzrüsselige Arten sammeln am Rand. In seiner nordamerikanischen Heimat leben die Raupen von 7 Falterarten an seinem Laub, darunter der Promethea-Spinner, und Eichhörnchen holen sich die Samen. Rehe dagegen machen sich wenig aus Laub und Trieben. Im Wald ist er ein Baum der zweiten Reihe: Er steht unter den großen, kommt mit wenig Licht aus und wächst in eine Lücke hinein, sobald eine fällt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860109652300,"sku":"100010080","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}]},{"product_id":"mispel-nottingham","title":"Mispel Nottingham","description":"\u003cp\u003eDie Mispel 'Nottingham' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Die Wildform der Art ist zwischen Kaukasus, Nordiran, Kleinasien und Griechenland zu Hause; nach Mitteleuropa kam sie mit den Römern, und Karl der Große ließ sie in seinem Einzugsbereich pflanzen. 'Nottingham' ist vermutlich die älteste Mispelsorte, die heute noch im Handel steht: Schon 1838 war sie in England die gewöhnliche Mispel schlechthin, und man hielt sie dort für die einzige, die sich der Früchte wegen überhaupt zu pflanzen lohne. Groß sind diese Früchte nicht – holländische Sorten bringen doppelt so breite hervor. Ausgelesen wurde 'Nottingham' auf den Geschmack, und darin steht sie bis heute an der Spitze der Gattung; in den Baumschulen ist sie deshalb die verbreitetste Mispel geblieben. Die Royal Horticultural Society hat ihr den Award of Garden Merit zuerkannt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGeblüht wird im Mai, rund 3 Wochen lang: weiß, flach schalenförmig, 4 bis 5 Zentimeter im Durchmesser, einzeln am Ende der Triebe statt in Büscheln. Weil sie so spät kommen, sind die Spätfröste zu dieser Zeit vorbei; 'Nottingham' trägt deshalb regelmäßig und schwer, und eine einzelne Pflanze genügt, denn die Blüten setzen auch ohne Partner an. Die Früchte messen 3 bis 4 Zentimeter, sind gelbbraun mit rostfarbenem Überzug und behalten die langen Kelchzipfel wie eine Krone bis zuletzt. Ab Ende Oktober wird über etwa 2 Wochen gepflückt, und zwar steinhart, so wie die Früchte am Zweig hängen. Dass es dafür erst Frost brauche, ist ein zählebiger Irrtum: Die Früchte lagern kühl und nicht zu trocken – bei trockener Luft schrumpeln sie –, und nach etwa 3 Wochen sind sie teigreif. Das feste, cremefarbene Fleisch wird dann braun, weich und süß-säuerlich; 'Nottingham' ist dabei kernarm, und die harten Steine bleiben liegen. So teigreif hält sich die Frucht noch mehrere Wochen. Jetzt ist sie roh zu essen, und sie gibt Marmelade, Gelee, Saft und Likör; dünn aufgestrichenes Mispelmus trocknet zu Fruchtleder.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWas diese Blüte hergibt, ist Nektar und Pollen zugleich – eine gute Bienenweide, und die Royal Horticultural Society führt 'Nottingham' auf ihrer Liste der Pflanzen für Bestäuber. Krankheiten und Schadinsekten machen der Mispel kaum zu schaffen – sie ist ein Obstgehölz, an dem ein Spritzmittel nichts zu suchen hat, und sie kann 70 Jahre alt werden. Weich werden die Früchte erst am Boden, im Spätherbst – und was dort liegen bleibt, ist Vogelfutter.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860111356236,"sku":"100010098","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010098-1x.jpg?v=1750333132"},{"product_id":"mispel-szenteser-rose","title":"Mispel Szenteser Rose","description":"\u003cp\u003eDie Mispel 'Szenteser Rose' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Die Wildform der Art hat ihre Heimat zwischen Südosteuropa und dem Kaspischen Meer; diese Sorte dagegen ist ungarisch – eine Landsorte aus der Gegend von Szentes und in den Komitaten Csongrád und Békés die häufigste Mispel überhaupt. Der Pomologe Brózik fand sie gleich zweimal, bei Szentes und bei Pomáz; das Exemplar aus Szentes wurde eingetragen, und der Baumschuler Zatykó Sándor verbreitete sie von dort aus. Was sie unter den ungarischen Mispeln heraushebt, ist ihr Zeitplan: Sie treibt später aus als jede andere im Land und reift trotzdem vor allen anderen. Früh kommt sie auch in den Ertrag. Und der Geschmack, auf den es dabei ankommt, ist hervorragend. Ihr ungarischer Name 'Szentesi rózsavirágú' heißt übersetzt „die Rosenblütige aus Szentes\" – daher die Rose in unserem Namen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai blüht sie gestaffelt: Die mittelgroßen, schneeweißen Blüten mit ihren blasig gewellten Blütenblättern öffnen sich nacheinander, sodass sich die Blütezeit über rund 3 Wochen zieht. So spät im Frühjahr sind die Spätfröste vorbei, und eine zweite Pflanze braucht es nicht – 'Szenteser Rose' befruchtet sich selbst und trägt regelmäßig und reich. Die Früchte messen 40 bis 45 Millimeter und wiegen 20 bis 30 Gramm. Schale und Fleisch sind die hellsten unter den ungarischen Mispeln: eine dünne, fein filzige Haut in Graubraun bis Gelbbraun über hellbraunem Fleisch. Gepflückt wird von Ende Oktober an über etwa 2 Wochen, und die Frucht kommt dabei hart vom Baum. Sie reift kühl und nicht zu trocken nach, und nach 2 bis 4 Wochen ist die Teigreife erreicht; Frost ist dafür nicht nötig. Das weiße, harte Fleisch wird dann hellbraun und nimmt die Beschaffenheit einer Marmelade an – angenehm säuerlich mit einem süßen Zug, und die Kerne darin bleiben auffallend klein. So gelagert reicht die Ernte bis Weihnachten. Jetzt ist sie roh zu essen, und in ihrer Heimat hat man von jeher das Vielfältigste aus ihr gemacht: Marmelade vor allem, und einen festen Fruchtkäse nach Art des Quittenkäses.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte zieht sich im Mai über Wochen hin, und sie liefert beides – Nektar wie Pollen. Für die Insekten, die im Spätfrühling unterwegs sind, ist das eine Tracht, die nicht nach wenigen Tagen abreißt. Krankheiten und Schadinsekten setzen dieser Sorte kaum zu; sie ist ein Obstbaum, der ohne Pflanzenschutz auskommt. Die Früchte hängen bis in den Winter, und Vögel gehen daran – verlässlich allerdings nicht: Es gibt Mispeln, an denen die Frucht einen ganzen Winter lang unberührt hängen bleibt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860111389004,"sku":"100010099","price":29.9,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010099-3.jpg?v=1781080332"},{"product_id":"dreiblattrige-orange","title":"Dreiblättrige Orange","description":"\u003cp\u003eDie Dreiblättrige Orange wächst als Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Ihre Heimat ist China, vor allem das Tal des Jangtse. Ein altes chinesisches Sprichwort sagt, eine Orange, die den Huai-Fluss überquere, werde zum Zhi – so heißt die Dreiblättrige Orange dort, und gemeint ist, dass der Ort prägt, was auf ihm wächst. Mit der Orange ist sie allerdings nur verwandt, nicht aus ihr verwandelt, und unter den Zitrusverwandten ist sie die einzige winterharte Art. Wegen dieser Robustheit ist sie in China, Japan und Argentinien die vorherrschende Unterlage, auf die Zitrusbäume veredelt werden, und aus Kreuzungen mit Orangen sind kältefeste Hybriden wie die Citrange hervorgegangen. Im Garten ist sie damit der Zitrusstrauch, den niemand ins Winterquartier tragen muss.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April, noch vor dem Laub, öffnen sich an den vorjährigen Zweigen die weißen Blüten. Sie messen 3,5 bis 5 Zentimeter, duften nach Orangenblüte und halten sich rund 3 Wochen. Über den Sommer setzen daraus kugelige, fein behaarte Früchte von 3 bis 5 Zentimeter an, die sich ab Ende September goldgelb färben und über rund 5 Wochen geerntet werden. Roh sind sie ungenießbar: Innen ist wenig Fleisch und viel Kern, und was da ist, schmeckt kräftig sauer mit bitterem, harzigem Nachklang. Frisch gepflückt geben sie beim Pressen kaum Saft; lässt man sie etwa 2 Wochen liegen, werden sie weicher und saftiger. Der Saft würzt wie Zitronensaft und ergibt, verdünnt, ein säuerliches Erfrischungsgetränk. Für Marmelade werden die Früchte entkernt und samt der bitteren Schale fein geschnitten; mildern lässt sie sich mit einer zweiten Frucht, etwa Japanischer Quitte zu gleichen Teilen. Die Schale lässt sich kandieren, und aus Früchten und Saft wird ein Likör angesetzt. Unverarbeitet in eine Schale gelegt, verbreiten die Früchte wochenlang einen Duft nach Bergamotte. Verwendet werden sie in kleinen Mengen – in größerer Menge gegessen sind sie bedenklich, und der Saft kann die Haut unter Sonnenlicht reizen. Im Herbst färbt sich das Laub gelb, danach geben die grünen, dornigen Zweige dem Strauch den Winter über Farbe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten öffnen sich, solange die Zweige noch kahl sind, und stehen einzeln und offen am Holz: weiße Schalen mit goldgelben Staubblättern in der Mitte. Bestäubt werden sie von Insekten, und Bienen fliegen sie an, in europäischen Gärten ebenso wie in Nordamerika. So finden Bienen an der Dreiblättrigen Orange im April Blüten, noch bevor der Strauch selbst Laub trägt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52860111978828,"sku":"100010106","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":58726668829004,"sku":"100010551","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010106-1.jpg?v=1754309855"},{"product_id":"pfirsich-percoce-andross","title":"Percoche Andross","description":"\u003cp\u003eDie Percoche 'Andross' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Der Pfirsich stammt aus China, wo er im unteren Jangtsetal seit mehr als 7.000 Jahren angebaut wird; nach Europa kam er über Persien, das ihm den Namen gab. Percoche heißen in Italien die festfleischigen Pfirsiche, die sich einkochen lassen, ohne zu zerfallen. 'Andross' ist eine von ihnen und kommt aus Kalifornien: Ausgelesen hat sie L. D. Davis an der University of California in Davis, dessen Zuchtprogramm in den 1950er Jahren auf Fruchtaroma, Konservenqualität und hohe Erträge setzte. Freigegeben wurde sie erst 1964, nach seinem Ruhestand, zusammen mit 'Klampt' und 'Tufts' – und noch heute stehen sie im Erwerbsanbau. Die Bäume setzen dabei beständig schwere Behänge an.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April öffnen sich über etwa 3 Wochen die rosa Blüten, groß, aber ohne Prunk, und sie erscheinen vor dem Laub. Geerntet wird im August, und das Fenster ist schmal: etwa 2 Wochen. Die Früchte sind groß und goldgelb – im Sortenversuch der University of California wog eine von ihnen im Dreijahresmittel 332 Gramm, allerdings an stark ausgedünnten Bäumen und damit unter besten Bedingungen; mehr, als Percoche gewöhnlich auf die Waage bringen. Ihr Fleisch ist fest und nicht schmelzend: Es weicht beim Reifen kaum auf, löst sich nicht vom Stein und bleibt auch gekocht in Form. Der Geschmack ist süß mit wenig Säure. Für die Konserve wird halbreif gepflückt, dann gerät das Eingemachte am besten; weich ausgereifte Früchte geben dafür den besseren Saft. Aufgeschnitten dunkeln die Scheiben rasch nach – ein Tauchbad in Salzwasser vor dem Einkochen hält sie hell. Lange lagern lässt sich die frische Frucht nicht, deshalb wird gleich nach der Ernte verarbeitet: eingekocht in Sirup, als Kompott, als Kuchenbelag oder entsaftet, und was dafür zu gering ausfällt, gibt Wein oder Brand.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Nektar sitzt halb verborgen in der Mitte einer Scheibenblume und fließt reichlich; Schwebfliegen, Bienen und Falter kommen daran. Am Blatt geht das Angebot weiter: Der Blattstiel trägt Drüsen, die auch außerhalb der Blüte Nektar abgeben – bei 'Andross' kugelige. Davon leben Ameisen und Schlupfwespen, und sie zahlen es zurück: In einem Freilandversuch der University of Maryland saßen auf Pfirsichbäumen mit diesen Drüsen im Frühjahr mehr Schlupfwespen, und sperrte man die Ameisen von den Kronen aus, stieg der Fruchtschaden durch den Pfirsichtriebbohrer auf mehr als das Vierfache. Am Laub fressen außerdem die Raupen von Blaukopf und Stachelbeerspanner.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860112044364,"sku":"100010182","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010170-1.jpg?v=1750333171"},{"product_id":"speierling","title":"Speierling","description":"\u003cp\u003eDer Speierling wächst als Großbaum auf etwa 15 Meter heran und braucht rund 12 Meter Standfläche. Zu Hause ist er in Süd- und Südosteuropa, in Kleinasien und in Nordafrika; nach Mitteleuropa kam er vor über 1.000 Jahren und blieb dort, wo Wein wuchs: Im Mittelalter zogen ihn die Mönche in den Klostergärten. Heute ist er einer der seltensten heimischen Waldbäume: In ganz Deutschland stehen nur noch wenige tausend Altbäume, die meisten im Südwesten; das größte Vorkommen sind rund 300 großkronige Bäume zwischen Wiesbaden und Frankfurt. 1993 war er Baum des Jahres; seither sind rund 100.000 nachgepflanzt worden. Wer ihn pflanzt, pflanzt für lange: Speierlinge werden gut 150 Jahre alt, einzelne mehrere hundert. Ihr Holz ist das schwerste, das in Europa auf einem Laubbaum wächst. Früchte setzt er allerdings nur an, wenn ein zweiter Speierling in Reichweite steht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai und Juni öffnen sich die cremeweißen Blüten, jede knapp 2 Zentimeter breit und zu 35 bis 80 in einer handtellergroßen Dolde. Geerntet wird im September und Oktober. Die Früchte sehen aus wie kleine Äpfel oder Birnen, beide Formen manchmal am selben Baum; sie sind 2 bis 4 Zentimeter groß und wiegen 10 bis 20 Gramm, einzelne bis 40. Vom Baum weg sind sie hart und herb; sie müssen geteigt werden wie eine Mispel. Man lässt sie liegen, bis die Schale braun und das Fleisch weich wird: Dann schmecken sie süß und aromatisch, mit einem Ton ins Tropische. Wer sie dem Apfelwein zusetzen will, erntet hart: Auf 100 Kilogramm Kernobst genügen 2 bis 4 Handvoll, also rund 1 Prozent, und der Wein wird davon klar und haltbar. Sonst geben sie Kompott, Marmelade, Essig und Brand. Ein junger Baum bringt rund 20 Kilogramm, ein alter bis zu 100. Bis zu den ersten Früchten braucht ein Sämling 8 bis 12 Jahre; veredelt trägt er früher. Wer ihn für eine Vogelbeere hält, sieht auf die Borke: beim Speierling rau und kleinschuppig wie an einem Birnbaum, bei der Vogelbeere lange glatt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Speierling ist eine Nektarpflanze, und zwar eine offene: Seine Blüten stehen als flache Scheiben, den Nektar halb verborgen in ihrer Mitte, und sie bilden reichlich davon. Bestäubt wird er von Insekten, vor allem von Schwebfliegen, Bienen und Faltern. Seine Früchte kommen den Vögeln zugute, und er ist auf sie angewiesen: Ausgebreitet wird der Samen erst, nachdem er einen Vogelmagen durchlaufen hat. Dazu färbt sich das Laub im Herbst gelb und orangerot, oft beides am selben Baum.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":58575646032204,"sku":"100010536","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860113879372,"sku":"100010130","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010130-1.jpg?v=1750333146"},{"product_id":"elsbeere","title":"Elsbeere","description":"\u003cp\u003eDie Elsbeere wächst als Großbaum auf etwa 20 Meter heran und braucht rund 12 Meter Standfläche. Ihr Areal hat seinen Schwerpunkt südlich der Alpen und reicht von Nordafrika bis nach England, ostwärts bis in den Kaukasus und den Nordiran. Nördlich davon wird sie selten: In Brandenburg führt die Rote Liste sie als stark gefährdet. Den Namen Elsbeere hat als Erster Martin Luther gebraucht, und ihre Früchte kannte er auch – 1526 bat er einen Freund in einem Brief, seiner Frau welche aus Eisleben mitzubringen. Berühmt wurde der Baum dann durch sein Holz: Auf der Pariser Weltausstellung 1900 erklärte man es zum schönsten Holz der Welt, und Spitzenstämme erzielten später höhere Preise als jede andere Holzart unserer Wälder. 2011 war die Elsbeere Baum des Jahres.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSie blüht im Mai und Juni, weiß, in lockeren Dolden an den Spitzen der jungen Triebe. Aus Samen gezogen, lässt sie sich damit Zeit: Frei stehende Elsbeeren blühen zum ersten Mal mit 20 bis 25 Jahren. Die Früchte reifen im September und Oktober. Sie werden 1 bis knapp 2 Zentimeter lang, etwa kirschgroß und birnenförmig, und färben sich von einem rötlichen Gelb zu Lederbraun mit hellen Punkten. Frisch gepflückt sind sie hart, mehlig und herb; teigig und süßsauer werden sie erst nach Frost oder nach etwa einer Woche Lager, im Geschmack dann einer Mispel nicht unähnlich. Gepflückt wird nach dem ersten Frost, aber ehe sie am Baum überreif sind, denn dann holen sie sich die Vögel – und zwar von Hand, weil die harten Früchte beim Schütteln nicht fallen. Im westlichen Wienerwald, wo Bauern vor rund 200 Jahren Elsbeeren einzeln in Wiesen und an Feldraine setzten, hält man die Bäume deshalb auf 12 bis 13 Meter, damit die Leiter noch hinaufreicht. Dort entsteht aus ihnen der Adlitzbeerbrand, einer der teuersten Obstbrände: 100 Liter Maische ergeben im Schnitt 2 Liter. In der Küche gibt die Elsbeere ein Mus, dem die Samen ein feines Mandelaroma mitgeben, mit säurearmen Früchten gemischt auch Marmelade und Gelee; getrocknet ist sie Naschobst oder Früchtetee.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Herbst färbt sich das gelappte Laub orangerot, gelb oder lederbraun; ihr leuchtendes Herbstkleid hat ihr den alten Beinamen „Schöne Else“ eingetragen. Ihre Blüten geben Nektar und Pollen in Fülle ab, entsprechend gemischt ist der Besuch: Bienen und andere Hautflügler, Schwebfliegen und andere Fliegen, Falter und Käfer. Für 2 winzige Minierfalter ist sie die einzige Futterpflanze. Die Früchte, die im Herbst hängen bleiben, fressen Vögel, am Boden auch Fuchs und Marder, und tragen die Samen dabei oft weit fort.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860113912140,"sku":"100010131","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":57587003457868,"sku":"100010384","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010131-1.jpg?v=1751462517"},{"product_id":"amerikanischer-duftpfeffer","title":"Amerikanischer Duftpfeffer","description":"\u003cp\u003eDer Amerikanische Duftpfeffer ist ein sommergrüner, stacheliger Großstrauch oder kleiner Baum aus Nordamerika, der bis zu 5 Meter hoch wird. Er ist vom östlichen Kanada über die mittlere und östliche USA bis in den Norden Mexikos verbreitet. Die Pflanze wächst aufrecht mit runder bis halboffener Krone. Charakteristisch sind die zahlreichen Stacheln, die unter jeder Knospe paarweise wachsen und an älteren Exemplaren der Rinde ein bizarres, an Reptilienhaut erinnerndes Aussehen verleihen. Die gefiederten Blätter bestehen bis zu 13 Einzelblättchen und ähneln Eschenblättern. Sie verströmen beim Zerreiben einen intensiven Zitronen- oder Orangenduft. Im Herbst färben sie sich leuchtend gelb. Das Holz ist gelblich gefärbt und wurde früher zum Färben verwendet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon April bis Mai, noch vor dem Blattaustrieb, erscheinen die kleinen, grüngelben Blüten. Sie sind unscheinbar, verströmen aber einen angenehmen Duft und locken Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Nur weibliche Pflanzen tragen Früchte. Im August reifen die kleinen, rötlich-braunen Kapseln, die bei Reife aufspringen. Die getrockneten Fruchtschalen schmecken prickelnd-scharf mit Zitrusnote und leicht betäubender Wirkung, ähnlich dem asiatischen Szechuanpfeffer. Sie können als Pfefferersatz zum Würzen von Fleisch, Fisch, Gemüse und Soßen verwendet werden. Auch die aromatischen Blätter und die Rinde sind essbar. Indigene Völker Nordamerikas kauten Früchte und Rinde traditionell bei Zahnschmerzen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie duftenden Blüten sind eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen und Schmetterlinge im zeitigen Frühjahr. Die Blätter dienen Schmetterlingsraupen als Futter. Die Früchte werden von Vögeln gefressen. Die dichten Stacheln des Amerikanische Duftpfeffers machen ihn zu einer idealen Pflanze für Schutzhecken.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860114272588,"sku":"100010140","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010140-2.jpg?v=1790911953"},{"product_id":"japanischer-pfeffer-schinifolium","title":"Grüner Szechuanpfeffer","description":"\u003cp\u003eDer Grüne Szechuanpfeffer stammt aus China, Japan und Korea. Er wird 3 Meter hoch und wächst als sommergrüner, mehrstämmiger Strauch mit einzelnen flachen Stacheln unter jeder Knospe, die bei älteren Pflanzen zu bizarren Beulen in der Rinde verwachsen. Die unpaarig gefiederten Blätter werden bis 25 Zentimeter lang, duften würzig und verfärben sich im Herbst leuchtend gelb. Die Pflanze ist zweihäusig, weshalb für Fruchtbildung männliche und weibliche Exemplare benötigt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie rotbraunen Kapselfrüchte reifen ab Oktober und werden traditionell als Gewürz verwendet. Bei dieser Art werden bevorzugt die aromatischen schwarzen Samen genutzt, weniger die Fruchtschalen. Sie schmecken mild-aromatisch, zitronig und prickelnd, aber ohne die Schärfe anderer Szechuanpfeffer-Arten. In Korea sind sie Grundlage des Sancho-Gewürzes, das besonders zu Fischsuppen gereicht wird. Auch die jungen Blätter finden Verwendung in der asiatischen Küche, etwa für Fischgerichte oder als Tee.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juli bis August erscheinen gelblich-grüne bis braungrüne Blüten in kompakten Büscheln am Ende der Zweige. Sie bieten Nektar für zahlreiche Insekten, die reifen Früchte dienen Vögeln als Nahrung, und der dichte, stachelige Strauch bietet Schutz für Kleintiere.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860114305356,"sku":"100010141","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":58726669451596,"sku":"100010557","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010141-2.jpg?v=1790911958"},{"product_id":"szechuanpfeffer-simulans","title":"Chinesischer Szechuanpfeffer","description":"\u003cp\u003eDer Szechuanpfeffer stammt aus China und Taiwan. Er wird 4 Meter hoch und wächst als sommergrüner, mehrstämmiger Großstrauch mit auffallend breiten, flachen Dornen an den Zweigen. Diese Dornen werden an der Basis bis 2 Zentimeter breit und verwandeln sich an älteren Stämmen in hornähnliche Höcker, die der Pflanze ein bizarres Aussehen verleihen. Die unpaarig gefiederten Blätter erinnern an Eschenlaub, duften beim Zerreiben nach Zitrone und verfärben sich im Herbst leuchtend gelb bis orange. Die Pflanze ist selbstfruchtbar und bildet bereits an Einzelexemplaren reichlich Früchte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie roten, leicht warzigen Fruchtkapseln reifen ab Oktober, springen auf und geben glänzende schwarze Samen frei. Verwendet werden die getrockneten Fruchtschalen, die ein prickelnd-zitroniges, leicht betäubendes Aroma entwickeln und als klassisches Szechuanpfeffer-Gewürz geschätzt werden. Die Schalen hinterlassen ein charakteristisches Taubheitsgefühl auf der Zunge. Auch die jungen Blätter finden Verwendung und schmecken nach einer Mischung aus Orange und Minze, sie lassen sich zu Pesto verarbeiten oder wie Lorbeerblätter als Würzkraut nutzen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Mai bis Juni erscheinen gelblich-grüne, duftende Blüten in lockeren Rispen. Sie bieten Nektar für Bienen und andere Insekten, die reifen Früchte dienen Vögeln als Nahrung, und die dichte Bedornung bietet Schutz für Kleintiere. Die Früchte bleiben lange dekorativ am Strauch haften und schmücken zusammen mit den markanten Dornen auch im Winter.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":58726669484364,"sku":"100010558","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":58978633515340,"sku":"100010563","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860114338124,"sku":"100010142","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010142-2.jpg?v=1790911962"},{"product_id":"europaischer-wildapfel","title":"Europäischer Wildapfel","description":"\u003cp\u003eDer Europäische Wildapfel wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 10 Meter heran und braucht rund 8 Meter Standfläche. Heimisch ist er in fast ganz Europa, ostwärts bis an die Wolga und in den Kaukasus. Er ist die einzige Apfelart, die in Mitteleuropa von Natur aus wächst, und inzwischen die seltenste: Eine Zählung für Deutschland kam auf rund 5.500 Bäume in 250 Vorkommen, das nördliche Brandenburg gehört zu ihren wichtigen Generhaltungszentren. Am Kulturapfel hat er mitgebaut: Dessen Domestikation begann vor rund 4.000 Jahren in Zentralasien mit einer anderen Wildart, doch nach seiner Ankunft in Europa floss so viel Wildapfel ein, dass unsere Kultursorten ihm heute genetisch näherstehen als ihrem zentralasiatischen Ahnen. Das zahlt sich im Garten aus: Er blüht mit den Kultursorten und befruchtet sie. Als Partner passen Signe Tillisch, Aport und Roter Herbstkalvill, Boskoop taugt nicht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon April bis Mai öffnet er über etwa 3 Wochen weiße, außen rosa überlaufene Blüten, 3 bis 4 Zentimeter breit und zu wenigen an den beblätterten Kurztrieben. Ab September reifen daraus kugelige Äpfel von 2 bis 4 Zentimetern, gelbgrün und oft mit roter Backe. Die Ernte zieht sich über rund 3 Wochen, und wer mag, lässt die Früchte hängen, bis er sie braucht. Roh geben sie wenig her: hart, herb-sauer und stark adstringierend, das Fruchtfleisch so fest, dass die Art auch Holzapfel heißt. Gekocht oder gedörrt kehrt sich das Urteil um. Wildäpfel sind reich an Pektin und gelieren ohne Zusatz, sie bringen sogar das Gelee zum Stocken, das aus pektinarmen Früchten allein nicht fest wird. Dazu kommen Apfelmus und eingekochte Vorräte, ein Teil der Ernte lässt sich trocknen. Aus den Sämlingen zieht man seit jeher Unterlagen für Apfelveredelungen, und das harte Holz gibt Drechselarbeiten, Spielzeug und kleine Schnitzereien her.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte ist eine Bienenweide. Als Raupenfutter dient der Wildapfel dem Obsthain-Blütenspanner, der auf wenige Gehölze festgelegt ist, dazu Blaukopf, Abendpfauenauge und Trauerwidderchen. Im Herbst sind die Früchte Nahrung für Vögel und Säugetiere, die zugleich die Samen forttragen. Die sperrige Verzweigung aus kurzen, spitz auslaufenden Seitentrieben macht ihn zu einer wehrhaften Heckenpflanze und gibt brütenden Vögeln Deckung, alte Exemplare bieten zahlreichen Tieren Brutstätte und Unterschlupf. Rund 100 Jahre kann er dafür stehen bleiben. In der Wildfruchthecke ist er damit weit mehr als ein Obstgehölz.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860114731340,"sku":"100010151","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":58575645999436,"sku":"100010535","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010151-1.jpg?v=1750333155"},{"product_id":"echte-feige-panache","title":"Echte Feige Panache","description":"\u003cp\u003eDie Echte Feige 'Panache' ist eine moderne Züchtung. Der sommergrüne Kleinbaum wächst strauchartig und langsam auf eine Höhe von 4 Metern. Die Sorte ist für ihre außergewöhnlich dekorativen Früchte und Zweige bekannt: Sowohl die jungen Triebe als auch die Früchte zeigen eine auffällige grün-gelbe Panaschierung, die der Pflanze ihre Namen eingebracht hat. Die handförmig gelappten Blätter werden bis zu 20 Zentimeter lang und verströmen beim Zerreiben einen charakteristischen Duft. Im Gegensatz zu mediterranen Feigensorten benötigt 'Panache' keine Feigenwespen zur Bestäubung, da die Sorte parthenokarp ist und ohne Befruchtung Früchte ausbildet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie kleinen bis mittelgroßen, birnenförmigen Feigen reifen ab September über etwa 8 Wochen und erreichen ihre volle Reife meist erst im Oktober. Die Sorte benötigt einen langen, warmen Sommer und reift in kühleren Regionen Mitteleuropas oft nicht vollständig aus. Die charakteristisch gelb-grün gestreiften Früchte besitzen ein besonders dunkles, blutrotes Fruchtfleisch mit süßem, vollem Aroma und einem Hauch von Erdbeere. Reife Feigen geben auf leichten Druck nach und zeigen feine Risse in der Schale. Sie eignen sich hervorragend zum Frischverzehr direkt vom Baum, für mediterrane Vorspeisen, Desserts und zum Trocknen. Die Früchte sind nur wenige Tage haltbar und sollten zeitnah nach der Ernte verarbeitet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie eigentlichen Blüten der Feige erscheinen ab Juni über etwa 3 Wochen und entwickeln sich im Inneren der sich bildenden Frucht, weshalb sie von außen unsichtbar bleiben. Die kleinen Einzelblüten sind grünlich und unscheinbar. Die reifen Feigen werden gelegentlich von Vögeln besucht, spielen aber aufgrund ihrer späten Reifezeit und begrenzten Verfügbarkeit in mitteleuropäischen Gärten eine untergeordnete Rolle als Wildtiernahrung.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860115517772,"sku":"100010163","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010163-1.jpg?v=1753387344"},{"product_id":"japanische-wollmispel","title":"Japanische Wollmispel","description":"\u003cp\u003eDie Japanische Wollmispel stammt ursprünglich aus den kühleren Bergregionen Zentral- und Südostchinas. Der immergrüne Baum oder Großstrauch erreicht Wuchshöhen von 5 Metern und trägt außergewöhnlich große, bis zu 30 Zentimeter lange Blätter, die oberseits glänzend dunkelgrün und unterseits wollig behaart sind. Die ledrigen Blätter verleihen der Pflanze einen tropischen Charakter und machen sie zu einem attraktiven Zierelement im Garten. Seit über 1000 Jahren wird die Art in Japan kultiviert, wo sie zur Tang-Dynastie aus China eingeführt wurde. Die Blätter werden in der traditionellen chinesischen Medizin als Tee verwendet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie ovalen bis birnenförmigen Früchte reifen im späten Frühjahr bis Frühsommer und sind gelb bis orangefarben sowie 2 bis 4 Zentimeter groß. Sie besitzen ein saftiges, süß-säuerliches und aromatisches Fruchtfleisch mit einer Note von Aprikose und Pfirsich, das mehrere große Samen umschließt. Die Früchte eignen sich zum Frischverzehr, für Marmelade, Gelee, Kompott, Desserts, Säfte oder Likör. In Mitteleuropa reifen die Früchte jedoch nur selten vollständig aus, da die Winterblüte häufig durch Frost geschädigt wird und die Pflanze einen geschützten Standort sowie milde Winter benötigt. In mediterranen Ländern zählen die Früchte zum ersten frisch verfügbaren Obst des Jahres.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie cremefarbenen bis weißen, wollig behaarten Blüten erscheinen von September bis November über etwa 4 Wochen in aufrechten, pyramidenförmigen Rispen mit 30 bis 100 Einzelblüten. Die etwa 2 Zentimeter großen Blüten verströmen einen intensiven vanilleartigen Duft. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten, wobei Fremdbefruchtung erforderlich ist. Aufgrund der ungewöhnlichen Blütezeit im Herbst und Winter sind in Mitteleuropa nur wenige Bestäuber aktiv, was zusammen mit Frostschäden die Fruchtbildung erschwert. In wärmeren Klimazonen dienen die Blüten als wertvolle Nahrungsquelle für Bienen, und die reifen Früchte werden von Vögeln geschätzt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860115747148,"sku":"100010165","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010165-2.jpg?v=1753387067"},{"product_id":"echte-feige-firoma","title":"Echte Feige Firoma","description":"\u003cp\u003eDie Echte Feige 'Firoma' ist ein sommergrüner Strauch oder kleiner Baum, der eine Höhe von 4 Metern erreicht. Die Sorte ist eine Neuzüchtung aus 'Brown Turkey', die speziell für gemäßigte Klimazonen entwickelt wurde und eine gute Winterhärte bis etwa 10 Grad Celsius minus aufweist. Sie eignet sich hervorragend für den Kübel oder kleine Gärten und zeichnet sich durch frühen Fruchtansatz bereits bei jungen Pflanzen aus. Die Sorte ist parthenokarp und damit selbstfruchtend ohne Feigenwespe, die in Mitteleuropa fehlt. Der kompakte, aufrechte Wuchs und die großen, tief gelappten Blätter verleihen dem Garten mediterranes Flair.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie mittelgroßen, birnenförmigen bis rundlichen Früchte reifen von Juli bis August über einen Zeitraum von etwa 8 Wochen und sind rotbraun bis violett gefärbt. Das Fruchtfleisch ist braunviolett, süß und intensiv aromatisch. Unter günstigen Bedingungen kann eine Nachblüte im August erfolgen, die im Oktober oder November eine zweite Ernte ermöglicht. Die Früchte eignen sich hervorragend zum Frischverzehr, für Marmelade, Desserts, zum Trocknen oder als Zutat in Backwaren. Reife Feigen werden von Vögeln und anderen Tieren als Nahrungsquelle genutzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten erscheinen ab April im Inneren der sich entwickelnden Fruchtanlage und sind von außen unsichtbar. Diese für Feigen charakteristische Blütenform macht eine Bestäubung durch Insekten unmöglich, weshalb die Sorte auf Parthenokarpie angewiesen ist. Die Früchte entwickeln sich ohne Befruchtung und bilden keine keimfähigen Samen aus.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860115910988,"sku":"100010169","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/P1014088.jpg?v=1783584390"},{"product_id":"pfirsich-percoce-carson","title":"Percoche Carson","description":"\u003cp\u003eDie Percoche 'Carson' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Zu Hause ist der Pfirsich in China; seinen Namen hat er von Persien, der Durchgangsstation, über die er die Römer erreichte. Als Percoche gelten in Italien die Pfirsiche, deren Fleisch am Stein haftet und beim Kochen nicht zerfällt. 'Carson' ist eine von ihnen und kommt aus Kalifornien: Ausgelesen haben sie W. F. Wight vom US-Landwirtschaftsministerium und G. L. Philps in den 1930er und 1940er Jahren auf der Forschungsfarm in Davis, die damals der University of California in Berkeley gehörte. Gesucht war dreierlei – gleichmäßige Fruchtgröße und Fruchtform, goldgelbes Fleisch und eine Reifefolge ohne Lücken, damit die Konservenfabriken den Sommer über Ware hatten. Die Sorte steht bis heute in großem Umfang im Erwerbsanbau, und viele neuere Sorten haben sie als Elternteil.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie rosa Blüten kommen im April und vor dem Laub; etwa 3 Wochen lang stehen sie offen. Danach geht es schnell. Im Sortenvergleich der University of California war 'Carson' 5 Tage nach der Bezugssorte 'Loadel' reif und damit vor den 7 weiteren Konservensorten des Versuchs – 'Andross' brauchte rund 18 Tage, 'Dr. Davis' rund 28. Die Ernte fällt in den Juli. Die Früchte wogen im Dreijahresmittel desselben Versuchs 219 Gramm, allerdings an stark ausgedünnten Bäumen und damit unter besten Bedingungen. Ihr Fleisch ist goldgelb, es haftet am Stein, weicht beim Reifen kaum auf und bleibt gekocht in Form. Dass es am Stein haftet, ist bei einer Konservensorte kein Mangel, sondern der Grund ihrer Auslese: Solche Früchte halten Schälen und Erhitzen aus, und das Eingemachte behält Form, klaren Saft und Farbe. In Sirup, als Kompott oder als Kuchenbelag kommt 'Carson' damit früher auf den Tisch als die späteren Percoche – das ist ihr Platz im Jahr. Sie lässt sich ebenso frisch essen. Was nicht gleich verarbeitet wird, hält sich allerdings nicht lange.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte lohnt den Besuch. Der Nektar entsteht im Blütenboden, zwischen dem Grund der Staubfäden und dem Fruchtknoten, und der Pfirsich führt ihn doppelt: in der Blüte und am Blattstiel, wo noch Nektar fließt, wenn die Blüte längst vorbei ist. Was dabei zusammenkommt, ist in einer brasilianischen Anlage gemessen worden – 3,2 Milligramm Nektar je Blüte und Tag, mit 27,9 Prozent Zucker; 73 Prozent der Blütenbesuche gingen dort auf Honigbienen. Am Laub leben außerdem die Raupen des Blaukopfs und des Stachelbeerspanners.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52860115976524,"sku":"100010181","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}]},{"product_id":"pfirsich-percoce-romea","title":"Percoche Romea","description":"\u003cp\u003eDie Percoche 'Romea' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Anders als die kalifornischen Percoche stammt sie aus Italien selbst: Ausgelesen haben sie C. Fideghelli und P. Rosati 1975 am staatlichen Obstbau-Forschungszentrum in Rom, wo sie zunächst nur eine Nummer trug – IF 6820040. Geprüft wurde sie danach in Rom von Fideghelli und G. Della Strada und in der Emilia-Romagna von A. Minguzzi und Liverani, und 1986 kam sie in den Handel. Entstanden ist sie aus freier Abblüte der Sorte 'Catherina': Die Mutter ist bekannt, der Vater nicht. Amtlich eingetragen ist sie in Italien bis heute, und zwar in 2 Klonen, die getrennt erhalten werden – einer in Rom, einer in Faenza.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Baum wächst kräftig und trägt gut. Im April öffnen sich die rosa Blüten, vor dem Laub und über etwa 3 Wochen. Die Früchte werden mittelgroß bis groß, rund bis flachrund und leicht ungleichseitig, mit eingesenkter Spitze und eingesenkter Naht. Auf gelbgrünem Grund liegt auf 20 bis 40 Prozent der Oberfläche ein rotes Deckbild – es entsteht dort, wo die Sonne hinkommt, fällt deshalb von Jahr zu Jahr und von Ast zu Ast verschieden aus und ist kein Maß für die Reife. Das Fleisch ist kräftig gelb bis orange, fest und nicht schmelzend, und es haftet am Stein. Nicht schmelzend heißt: Es wird auch vollreif nicht weich und breiig, sondern lässt sich in Spalten schneiden, die Spalten bleiben. Geerntet wird im August, über etwa 2 Wochen. In Süditalien gehört 'Romea' zur mittleren Reifegruppe, und sie steht dort in der obersten der 3 Empfehlungslisten für Percoche – zusammen mit 'Carson', 'Loadel' und 'Andross', also mit den Sorten, an denen sich der Anbau ausrichtet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEines sieht man einer Konservensorte nicht an: In ihrer Heimat landet sie meist gar nicht in der Dose. Die rund 500 Hektar Percoche, die in Kampanien stehen, liefern vor allem frische Ware auf die Märkte der Region – die Percoca ist dort ein Tafelobst, das sich eben auch einkochen lässt. Wer sie in den Garten stellt, bekommt deshalb beides: eine Frucht, die fest genug für den Einkochtopf ist und darin ihre Form behält, und eine, die sich im August vom Baum weg essen lässt. Dazu die Blüte im Frühjahr, die Pollen und Nektar gibt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860116402508,"sku":"100010107","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}]},{"product_id":"echte-feige-brown-turkey","title":"Echte Feige Brown Turkey","description":"\u003cp\u003eDie Feige 'Brown Turkey' wurde 1755 erstmals beschrieben und stammt wahrscheinlich aus Italien, wurde aber in England wegen ihrer außergewöhnlichen Winterhärte weitergezüchtet. In Deutschland wird sie auch als Blaue Pfälzer Fruchtfeige oder Bornholm bezeichnet. Der sommergrüne Strauch oder Kleinbaum erreicht 4 Meter Höhe und wächst ausladend mit sparrig abstehenden Zweigen. Die drei- bis fünflappigen Blätter werden bis 20 Zentimeter lang und färben sich im Herbst gelb bis hellgrün. Die Sorte verträgt Temperaturen bis minus 18 Grad Celsius und zählt damit zu den winterhärtesten Feigensorten überhaupt. Sie ist selbstfruchtend und bildet Früchte ohne Bestäubung durch die in Mitteleuropa fehlenden Feigenwespen. Von den geschätzten 80.000 Feigenbäumen in der Pfalz gehören 80 Prozent dieser robusten und ertragreichen Sorte an.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e'Brown Turkey' trägt unter günstigen Bedingungen zweimal im Jahr Früchte. Die erste Ernte der Blühfeigen beginnt Ende Juli und dauert bis Mitte August. Diese Früchte sind goldbraun, birnenförmig und wiegen zwischen 50 und 100 Gramm. Ab Mitte September reifen die kleineren Herbstfeigen, die dunkel-maronibraun bis violett-bronzefarben werden und 40 bis 50 Gramm wiegen. Das Fruchtfleisch ist rosa bis erdbeerfarben und schmeckt süß-aromatisch mit einer zitronigen Frische. Die Feigen werden frisch verzehrt, zu Marmelade und Kompott verarbeitet oder getrocknet. Getrocknete Feigen lassen sich mehrere Monate lagern und werden traditionell in Honig oder Wein eingelegt. Sie eignen sich auch als Backzutat und Gewürz für herzhafte Speisen. In Mitteleuropa reift bei kühleren Sommern oder starkem Fruchtbehang manchmal nicht die gesamte zweite Ernte aus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten der Feige entwickeln sich unsichtbar im Inneren der jungen Fruchtanlagen und sind von außen nicht erkennbar. Der Blütenstand ist ein nach innen gestülpter fleischiger Hohlraum, in dem die winzigen Einzelblüten sitzen. Da die Blüten vollständig von Gewebe umschlossen sind, bietet 'Brown Turkey' keinen Wert für Bienen oder andere Insekten. Die Fruchtbildung erfolgt parthenokarp ohne Befruchtung, weshalb die Sorte auch in Regionen ohne Feigenwespen zuverlässig trägt. Die Fruchtansätze erscheinen ab Juni zusammen mit dem Laubaustrieb.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52940781650252,"sku":"100010192","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010192-1.jpg?v=1752735705"},{"product_id":"mispel","title":"Mispel","description":"\u003cp\u003eDie Mispel wächst als mehrstämmiger Großstrauch auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Ihre Heimat liegt im Kaukasus und im Norden Irans, und dort ist sie alt: Schon im Tertiär wuchs sie, wo heute Georgien liegt. Angebaut wird sie seit rund 3.000 Jahren; am Kaspischen Meer stand sie früh in Kultur, und Babylonier wie Griechen kannten sie ebenso. Diese lange Geschichte hat ihre Herkunft verdeckt – Linné gab ihr 1753 den Beinamen \u003cem\u003egermanica\u003c\/em\u003e, weil er sie offenbar für eine Pflanze Mitteleuropas hielt. Ein Fremdling ist sie hier tatsächlich nicht mehr: Sie hat sich so fest eingebürgert, dass sie verwildert eigene Bestände bildet. Aus ihr sind die Gartenmispeln hervorgegangen, mit größeren Früchten und weniger Dornen; die Wildform ist die Mispel vor dieser Auslese. Wohin sie gehört, darüber sind die Botaniker bis heute uneins: Sie ist die einzige Art ihrer Gattung, und manche zählen sie zu den Weißdornen, mit denen sie sich kreuzen lässt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIhre reinweißen Blüten erscheinen im Mai, bis 5 Zentimeter groß und jede für sich an der Spitze eines Triebes; die Blüte dauert rund 3 Wochen, und so spät im Jahr droht ihr kaum noch Frost. Geduld verlangt die Wildform beim Tragen: Bis sie zum ersten Mal fruchtet, vergehen 8 bis 10 Jahre, eine veredelte Sorte braucht dafür 4 bis 6. Ihre Früchte bleiben klein, 2 bis 3 Zentimeter und 15 bis 20 Gramm, rostbraun, mit einer ledrigen Haut unter feinem Flaum und dem offenen Kelch obenauf. Gepflückt wird in den letzten Oktobertagen und bis in den November hinein, solange sie steinhart sind. Kühl gelagert, werden sie nach rund 20 Tagen teigig; dann ist das Fleisch braun geworden und schmeckt süß und säuerlich zugleich, mit etwas Herbe und einem leichten Duft nach Apfel. Erst in diesem Zustand isst man sie roh, und so hält man es seit Jahrhunderten: Schon Chaucer lässt im 14. Jahrhundert einen alten Mann von sich sagen, er sei wie die Mispel – erst verfault, dann reif. Früher kandierte man die Früchte in Honig oder Birnendicksaft und gab sie, wie den Speierling, dem Apfelwein bei; bis heute legt man sie in Zucker und Essig ein, verkocht sie zu Gelee und Marmelade oder mischt sie unter anderes Wildobst.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Frühjahr nährt ihr Laub die Raupen des Kleinen Frostspanners. Im Mai ist sie dann eine gute Bienenweide: Ihre weit offene Blüte ist auf keinen bestimmten Besucher zugeschnitten und gibt Nektar wie Pollen, und gerade Wildbienen mit kurzem Rüssel dürften an ihr zum Zug kommen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52988718547276,"sku":"100010195","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010195-3.jpg?v=1753386169"},{"product_id":"grossfruchtige-blutpflaume-trailblazer","title":"Großfrüchtige Blutpflaume Trailblazer","description":"\u003cp\u003eDie Großfrüchtige Blutpflaume ’Trailblazer’ wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Sie ist eine Kreuzung aus Linien, die weit auseinanderliegen: einer purpurlaubigen Kirschpflaume und der Japanischen Pflaume, die trotz ihres Namens aus China stammt. Solche Kreuzungen wurden mit einer Absicht gemacht – es sollten Sorten mit großen, süßen, schmackhaften Früchten entstehen. Bei ’Trailblazer’ ist das aufgegangen: Ihre Früchte messen 4 bis 5 Zentimeter, wo die Kirschpflaume sonst bei 2 bis 3 aufhört. Das braun- bis dunkelrote Laub hat sie vom purpurlaubigen Elternteil; im Handel heißt dieselbe Sorte auch ’Hollywood’. Allein bleibt sie ohne Frucht – dafür braucht es eine andere Kirschpflaume; eine Hauspflaume hilft nicht, die blüht zu spät.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb März öffnen sich die Blüten, weiß mit bronzefarben überhauchtem Kelch und vor dem ersten Blatt; etwa 3 Wochen hält der Flor. Geerntet wird ab August, voll reif sind die Früchte Mitte bis Ende des Monats, und das Fenster ist weit: Sie haften lange am Zweig und lassen sich über etwa 4 Wochen in mehreren Durchgängen abnehmen. Sie sind kugelig und dunkelrot. 4 bis 5 Zentimeter bedeuten dabei zweierlei – für eine Kirschpflaume ist das groß, für eine Japanische Pflaume gewöhnlich, und genau dazwischen liegt diese Sorte. Süß und saftig ist das Fleisch erst in der Vollreife; wer früher pflückt, erntet die Farbe und nicht den Geschmack. Der Ertrag fällt reichlich und regelmäßig aus, was bei der Kirschpflaume nicht selbstverständlich ist. Frisch vom Baum schmecken die Früchte am besten, und anders als die meisten Kirschpflaumen halten sie sich danach noch einige Zeit im Kühlen. In der Küche werden Kompott, Gelee und Saft daraus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte kommt früh, und das liegt an beiden Eltern: Die Kirschpflaume blüht im März und April, und die Japanische Pflaume braucht weniger Kälte als unsere Hauspflaumen, blüht also ebenfalls vor ihnen – deshalb überschneiden sich die beiden Blühzeiten kaum, und deshalb braucht diese Sorte einen Partner aus der eigenen Verwandtschaft. Für Insekten ist die frühe Blüte der Wert dieser Pflanze. Die Blüten halten reichlich Nektar bereit; Bienen holen ihn, Schwebfliegen und Falter ebenso. Dann tragen die Früchte weiter, was von ihnen hängen bleibt, holen die Vögel. Das dunkelrote Laub arbeitet den ganzen Sommer – es setzt dunkle Flächen zwischen grüne Gehölze, vom Austrieb bis zum Blattfall.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":55797790245196,"sku":"100010219","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":58726668960076,"sku":"100010552","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010219-1.jpg?v=1768313393"},{"product_id":"szechuanpffeffer-piperitum","title":"Szechuanpfeffer","description":"\u003cp\u003eDer Szechuanpfeffer stammt aus Korea, Japan und China und erreicht 4 Meter Höhe. Der sommergrüne Strauch entwickelt gefiederte Blätter, die beim Zerreiben einen intensiv würzigen Duft verströmen und sich im Herbst bronzefarben verfärben. An Stamm und Zweigen sitzen zahlreiche Dornen, die der Pflanze ein wehrhaftes Erscheinungsbild verleihen. Diese Bedornung macht den Strauch zu einer natürlichen Barriere und wirkt zugleich mückenabwehrend. Der stark verzweigte Wuchs und die dichte Belaubung schaffen Schutzräume für Kleintiere.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb August entwickeln sich kleine rote bis braunrote Kapselfrüchte, die bei Vollreife aufspringen und glänzende schwarze Samen freigeben. Für die kulinarische Verwendung werden die Samen entfernt, da nur die Fruchtschalen das charakteristische Aroma tragen. Diese besitzen einen prickelnd-scharfen Geschmack mit deutlichen zitrusartigen Nuancen, der ein leicht betäubendes Prickeln auf Lippen und Zunge hervorruft. Die getrockneten und gemahlenen Fruchtschalen bilden ein zentrales Gewürz der Szechuan-Küche und weiterer ostasiatischer Regionalküchen, wo sie häufig mit scharfen Chilischoten kombiniert werden. Die aromatischen Blätter lassen sich frisch als Würzkraut in Suppen und Saucen einsetzen oder zu Tee verarbeiten. Auch die Rinde findet als Gewürz Verwendung. In der japanischen Küche werden zudem unreife grüne Früchte und Blüten kulinarisch genutzt, etwa für Fischgerichte oder als aromatische Garnierung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb Mai erscheinen gelblich-grüne Blüten in kleinen Büscheln, die reichlich Nektar für Bienen und andere Bestäuberinsekten bieten. Die Blütezeit erstreckt sich über etwa 4 Wochen. 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Die gefiederten Blätter verströmen beim Zerreiben einen würzigen, zitrusartigen Duft. Im Herbst verfärbt sich das Laub bronzefarben. An den Zweigen sitzen paarweise angeordnete Dornen. Die Art stammt ursprünglich aus Korea, Japan und China, wo sie seit Jahrhunderten als Gewürzpflanze kultiviert wird.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb August reifen kleine rote Kapselfrüchte heran, die sich bei Vollreife öffnen und glänzende schwarze Samen freigeben. Die aromatischen Fruchtschalen entwickeln einen prickelnd-scharfen Geschmack mit zitrusartigen Nuancen und einem charakteristischen, leicht betäubenden Gefühl auf Lippen und Zunge. Nach dem Trocknen werden die Schalen gemahlen oder ganz als Gewürz verwendet und sind ein wichtiger Bestandteil der ostasiatischen Küche, insbesondere der Szechuan-Küche. Die schwarzen Samen werden entfernt, da sie geschmacklos sind. Die aromatischen Blätter lassen sich frisch als Würzkraut einsetzen oder zu Tee verarbeiten. Auch die Rinde findet kulinarische Verwendung. In der japanischen Küche werden zudem unreife grüne Früchte und Blüten genutzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb Mai erscheinen gelblich-grüne Blüten in kleinen Trugdolden für etwa 4 Wochen. Die unscheinbaren Blüten bieten Nektar für Bienen und andere Bestäuberinsekten. Die Pflanze ist zweihäusig, für eine Fruchtbildung sollten daher mehrere Exemplare gepflanzt werden.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":55797790736716,"sku":"100010232","price":59.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010232-1.jpg?v=1768309809"},{"product_id":"koreanischer-szechuanpfeffer","title":"Koreanischer Szechuanpfeffer","description":"\u003cp\u003eDer Koreanische Szechuanpfeffer wächst als aufrecht verzweigter, sommergrüner Strauch und erreicht etwa 3 Meter Höhe. Die Art stammt aus Korea und China. Besonders markant sind die kräftigen orange-roten Dornen an den Zweigen, die der Pflanze ein charakteristisches Aussehen verleihen und sie von anderen Zanthoxylum-Arten unterscheiden. Die unpaarig gefiederten Blätter verströmen beim Zerreiben einen intensiv zitronigen Duft. Im Herbst färbt sich das Laub in warmen Tönen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb August reifen für etwa 3 Wochen kleine rot-rosa Früchte heran, die sich bei Reife öffnen und glänzende schwarze Samen freigeben. Die aromatischen Fruchtschalen entwickeln nach dem Trocknen ein zitronig-prickelndes Aroma mit dem charakteristischen, leicht betäubenden Gefühl auf Lippen und Zunge, das für Zanthoxylum-Arten typisch ist. Die getrockneten Fruchtschalen werden gemahlen oder ganz als Gewürz verwendet. Die schwarzen Samen werden entfernt, da sie geschmacklos sind. Die aromatischen Blätter lassen sich wie Lorbeer in Suppen und Saucen mitkochen oder frisch zu Tee verarbeiten. Auch die Rinde wird als Gewürz genutzt. In der koreanischen Küche werden die Fruchtschalen traditionell für Fischsuppen verwendet, eignen sich aber für zahlreiche Gerichte, denen eine zitronig-aromatische Note verliehen werden soll.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb Mai erscheinen gelbgrüne Blüten in kleinen Blütenständen für etwa 4 Wochen. Die Blüten bieten Nektar für Bienen und andere Bestäuberinsekten. 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Steht doch eine männliche daneben, fallen die Beeren größer aus. Dazu kommt sie früh in den Ertrag, oft schon im ersten oder zweiten Jahr nach dem Pflanzen, und bleibt mit 4 Metern weit unter den 8 bis 10 Metern ihrer Verwandtschaft – sie passt damit an eine Hauswand, ein Spalier oder in einen großen Kübel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGeblüht wird ab Juni, rund 3 Wochen lang; die Blüten sind weiß, etwa 2 Zentimeter breit und duften. Gepflückt wird ab Oktober, über rund 6 Wochen hinweg, denn schon innerhalb einer Traube reifen die Beeren ungleichmäßig. Sie werden bis zu 3 Zentimeter lang, walzenförmig mit einem kleinen Spitzchen, glattschalig und grün – und weil die Schale kahl ist, isst man sie mit. Der Geschmack ist frisch-säuerlich und aromatisch. Geschnitten wird ästchenweise mit der Schere statt gezupft: Eine abgerissene Frucht trägt an der Ansatzstelle eine Wunde, und dort fängt die Fäule an. Knapp reif geerntet reifen die Beeren nach und halten gekühlt 4 Wochen und länger, allerdings nicht neben Äpfeln – deren Reifegas treibt sie weich. Vor dem ersten Nachtfrost muss alles herunter, sonst werden sie glasig und schmecken vergoren. Was nicht frisch gegessen wird, geht in Marmelade, Kompott oder Smoothie. Ein festes Gerüst braucht die Pflanze von Anfang an, und geschnitten wird im Winter bis spätestens Mitte Februar: Wer später schneidet, sieht die Rebe an jeder Schnittstelle bluten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003ePollen bieten die Blüten reichlich, Nektar dagegen nicht – Honigbienen, Hummeln und andere Insekten fliegen sie trotzdem an, und der Fruchtansatz hängt an ihnen. Die reifen Beeren nehmen Vögel und Kleinsäuger, was von der Ernte übrig bleibt, verschwindet zuverlässig. Eine Eigenheit bringt die Gattung mit: Katzen scheuern und kratzen gern an der Rinde junger Pflanzen. Eine Drahtmanschette um den Fuß hält sie ab, bis die Rebe verholzt ist – ältere Pflanzen stecken es weg.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":55797792604492,"sku":"100010247","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010247-1.jpg?v=1768309758"},{"product_id":"immergrune-olweide","title":"Immergrüne Ölweide","description":"\u003cp\u003eDie Immergrüne Ölweide wächst als dicht verzweigter Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; ihr Laub bleibt den Winter über am Zweig. Sie ist keine Wildart, sondern eine Kreuzung zweier ostasiatischer Ölweiden, der Großblättrigen (\u003cem\u003eElaeagnus macrophylla\u003c\/em\u003e) und der Dornigen (\u003cem\u003eElaeagnus pungens\u003c\/em\u003e). Ihre Blätter sind derb und ledrig, oberseits dunkelgrün glänzend bis metallisch seegrün, unterseits silbrig beschuppt – dreht der Wind sie um, wechselt der ganze Strauch die Farbe. Entstanden ist sie in Den Haag: Der Stadtgärtner Simon Doorenbos säte Samen von mehreren Ölweiden aus, die dort nebeneinander standen, und unter den Sämlingen fand sich dieser Bastard. Der Beiname ehrt den Baumschuler J. W. E. Ebbinge.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blütezeit fällt aus dem Rahmen: Ab September öffnen sich über gut 6 Wochen und oft bis in den November hinein wachsartige, cremeweiße Glöckchen, die zu mehreren in den Blattachseln sitzen. Sie sind kaum einen Zentimeter lang und leicht zu übersehen, ihr Duft dagegen nicht – süß und weit tragend liegt er an milden Herbsttagen über dem Strauch. Danach passiert lange nichts: Die Früchte überwintern am Zweig und reifen erst im Frühjahr, von April bis Mai, über etwa 6 Wochen hinweg und in mehreren Durchgängen. Es sind ovale, rote Steinfrüchte von 1,5 bis 2 Zentimetern mit saftigem Fleisch um einen einzelnen Kern. Reif sind sie erst, wenn sie tiefrot und weich sind – vorher schmecken sie zusammenziehend, und daran ist schon manche Verkostung gescheitert. Nach 1 bis 2 Tagen Liegen schmecken sie sogar besser; länger als 1 bis 2 Wochen halten sie sich nicht. Roh gegessen sind sie das, was im April sonst kaum zu haben ist; sanft gekocht und durch ein Sieb gestrichen ergeben sie Mus, Marmelade und Fruchtleder. Reich trägt der Strauch dabei nie, und ganz ohne Frucht bleibt er, wenn er allein steht: Es braucht eine 2. Pflanze, und zwar eine genetisch verschiedene.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer späte Blühtermin ist ihr eigentliches Pfund. Wenn im Oktober fast alles verblüht ist, findet sich hier noch Nektar, und Bienen nutzen ihn an milden Tagen für die letzte Tracht des Jahres. Das immergrüne, dichte Geäst gibt Vögeln Deckung, wenn sommergrüne Gehölze längst kahl stehen. Dazu kommt, was alle Ölweiden können: An den Wurzeln binden Strahlenpilze Stickstoff aus der Luft und geben ihn nach und nach an den Boden ab. Diese hier tut es auch noch im tiefen Schatten – deshalb wird sie in Waldgärten unter größere Bäume gesetzt, wo andere Stickstoffsammler nicht mehr mitkommen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"wurzelnackt \/ 10–30 cm","offer_id":57831513653580,"sku":"100010463","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"Topfware \/ 10–30 cm","offer_id":57679897788748,"sku":"100010407","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"Topfware \/ 40–60 cm","offer_id":56051414237516,"sku":"100010304","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010304-1.jpg?v=1781780025"},{"product_id":"prunus-fruticosa-x-p-cerasus-carmine-jewel","title":"Strauchkirsche Carmine Jewel","description":"\u003cp\u003eDie Strauchkirsche ’Carmine Jewel’ wächst als Strauch auf etwa 2,5 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Ihre Eltern stammen weit auseinander: die Sauerkirsche aus Europa, die Steppenkirsche aus Sibirien. Zusammengebracht hat sie Les Kerr, der Ende der 1940er Jahre in Kanada anfing, beide zu kreuzen. Aus seinen Hybriden zogen Cecil Stushnoff und Rick Sawatzky an der University of Saskatchewan weiter: 1985 kreuzten sie sie mit ’North Star’ aus Minnesota, und daraus ging 1999 ’Carmine Jewel’ hervor, die erste Zwergsauerkirsche des Programms. 4 Jahre später war sie Kanadas Hauptsorte. Sie besteht zu 75 Prozent aus Sauerkirsche und zu 25 Prozent aus Steppenkirsche; für solche Kreuzungen ist der Name \u003cem\u003ePrunus\u003c\/em\u003e × \u003cem\u003ekerrasis\u003c\/em\u003e vorgeschlagen, nach Kerr. 5 Schwestersorten folgten als Romance-Serie mit größeren und süßeren Früchten – ’Carmine Jewel’ reift trotzdem weiter, weil sie von allen zuerst dran ist.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 3 Wochen die weißen Blüten, geerntet wird ab Juli über rund 4 Wochen. Die Früchte sind klein, 3,5 bis 4 Gramm, kugelig und bis in den Saft hinein durchgefärbt – er färbt Gelee, Wein und Milchspeisen so kräftig, dass sich Lebensmittelfarbe erübrigt. Auf den Erntezeitpunkt kommt alles an, und zu früh wird häufiger gepflückt als zu spät: Die Kirschen werden rasch rot, vollreif sind sie aber erst fast schwarz. Rot geerntet hat sie den halben Zucker und die doppelte Säure; ausgereift kommt sie auf 14 Grad Brix – mehr, als man einer Sauerkirsche zutraut – und lässt sich frisch essen. Eilig ist es nicht: Die Früchte fallen nicht ab, sie trocknen eher wie Rosinen am Zweig. Die ersten pflückt man von Hand, später hält man ein Tuch unter den Strauch und schüttelt mehrere Zweige zusammen – löst sich nichts, ist es zu früh. Gelagert wird sie nicht, verarbeitet gleich: Kuchen, Konfitüre, Saft. Ein eingewachsener Strauch bringt 11 bis 14 Kilogramm; nach dem ersten dünnen Tragjahr steigt der Ertrag steil an.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAuch wenn der eigene Blütenstaub genügt, muss ihn jemand von den Staubblättern auf den Griffel tragen, und das tun die Bienen – bleiben sie aus, hilft ein Staubwedel. Was die Blüte bietet, haben beide Elternarten gemeinsam: eine flache Scheibe mit halb verborgenem Nektar, reichlich; daran gehen Schwebfliegen, Bienen und Falter. Den Vögeln kommt entgegen, dass sie ihre Früchte den ganzen Sommer festhält: Wer nicht alles erntet, lässt eine Nahrungsquelle stehen, die lange vorhält. Als Raupenfutter zählt von den Eltern fast nur die Sauerkirsche: An ihr sind 5 Schmetterlingsarten ausgezählt, für die Steppenkirsche fehlt eine solche Zählung.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":56859549368652,"sku":"100010327","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010327-1.jpg?v=1779893229"},{"product_id":"feigenkaktus-kurt","title":"Feigenkaktus 'Kurt'","description":"\u003cp\u003eDer Feigenkaktus 'Kurt' wächst als ausdauernde Staude auf etwa 1 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Er gehört zu \u003cem\u003eOpuntia strigil\u003c\/em\u003e, einer Art aus Texas und Nordmexiko, und ist ein Kaktus, der im Freiland überwintert – dafür braucht er allerdings die richtige Stelle. Nicht die Kälte setzt ihm zu, sondern die Nässe: Ein Standort in voller Sonne mit scharf drainiertem, kiesigem Boden und Schutz vor Winterregen ist die Bedingung, unter der er dauerhaft draußen bleiben kann. Steht er nass, geht er ein, auch in einem milden Winter.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juni an blüht er über 8 Wochen mit großen, seidig glänzenden Blüten. Ab September lassen sich die Früchte über 6 Wochen ernten, die Kaktusfeigen, die der Gattung ihren Namen geben. Sie sind birnenförmig, färben sich zur Reife rot bis purpurn und enthalten ein süßes, saftiges Fruchtfleisch mit vielen kleinen Kernen. Beim Ernten und Schälen ist Vorsicht angebracht, denn Frucht und Triebe tragen Glochiden – winzige Widerhakenborsten, die sich in der Haut festsetzen und schwer wieder herausgehen. Mit Handschuhen und einem Messer geht es; wer die Früchte kurz abbürstet oder abflämmt, hat es leichter. Gegessen werden sie frisch ausgelöffelt oder zu Sirup, Gelee und Saft verarbeitet. Auch die fleischigen Triebe sind in Mexiko ein Gemüse, dort unter dem Namen \u003cem\u003enopales\u003c\/em\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie großen, offenen Blüten sind über 8 Wochen hinweg eine ergiebige Pollenquelle. Honigbienen und Wildbienen sammeln dort auffällig lange, weil das Pollenangebot dieser Blütenform reichlich und leicht zugänglich ist; manche Bienen wälzen sich regelrecht darin. Weil die Blüte in den Hochsommer fällt, ergänzt sie das Angebot in einer Zeit, in der viele Frühjahrsblüher längst durch sind.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":56894181278028,"sku":"100010332","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010332-1.jpg?v=1779893253"},{"product_id":"amerikanischer-schneeball-slodka","title":"Gewöhnlicher Schneeball Slodka","description":"\u003cp\u003eDer Gewöhnliche Schneeball 'Slodka' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche; er ist eine Fruchtauslese unseres heimischen Schneeballs, und sein Name sagt, worauf ausgelesen wurde: Slodka heißt die Süße. Das ergibt nur dort Sinn, wo man die Früchte isst – und das tut man in Russland und der Ukraine seit Generationen. Dort ist der Schneeball ein Fruchtstrauch, dort steht er als nationales Sinnbild, und dort sind aus Wildbeständen Sorten hervorgegangen, deren Geschmack von bitter-sauer über süßlich mit leichter Bitternote bis eben süß reicht. 'Slodka' steht am süßen Ende dieser Reihe. Von der Wildform, die hier an Ufern und in Auen wächst, unterscheidet sie nichts als das: derselbe Strauch, dieselben Blätter, dieselbe Blüte – aber Früchte, die man verarbeiten mag.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGeblüht wird im Mai, 4 Wochen lang, in flachen weißen Dolden mit dem Kranz steriler Schaublüten außen. Von September an hängen die Beeren: kugelig, gut 1 Zentimeter dick, leuchtend scharlachrot; das Erntefenster reicht über 6 Wochen. Wo die Wildform scharf sauer schmeckt und einen bitteren Nachgeschmack behält, tritt bei dieser Sorte die Bitterkeit zurück – die Säure bleibt, und mit ihr die tiefrote Farbe, die den Saft so kenntlich macht. Roh isst man die Beeren auch hier nicht; sie gehören in den Topf. Verarbeitet ergeben sie Saft, Mus, Gelee und Kompott, und in der osteuropäischen Küche belegt man Kuchen damit. Für die russischen Fruchtsorten dieser Art sind Erträge zwischen 3 und 10 Kilogramm je Strauch beschrieben, einzelne tragen mehr. Ein zweiter Schneeball in der Nähe bringt den vollen Ansatz. Was hängen bleibt, hält sich bis in den Winter am Zweig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch ist sie, was die Art ist – und das ist bei einem heimischen Wildgehölz viel: Die flachen Dolden liegen offen; wer keinen langen Rüssel hat, kommt hier an Nektar und Pollen – Fliegen, Käfer, kleine Wildbienen. Im Winter zählen dann die Früchte, die hart und lange hängen und erst spät angenommen werden. Der Unterschied zur Wildform liegt allein beim Menschen: Was hier in den Topf wandert, fehlt am Zweig. Wer die Hälfte der Dolden stehen lässt, hat beides – ein Glas Gelee und einen Strauch, an dem im Februar noch etwas zu holen ist.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":57586808488268,"sku":"100010382","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010382-1.jpg?v=1785420316"},{"product_id":"amerikanischer-schneeball-phillips","title":"Amerikanischer Schneeball 'Phillips'","description":"\u003cp\u003eDer Amerikanische Schneeball 'Phillips' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche; gefunden wurde er an einem Straßenrand in Acton im US-Bundesstaat Maine, und der Finder hat ihm den Namen gegeben. Ausgelesen und in den Handel gebracht hat ihn Elwyn Meader, Hochschullehrer für Gartenbau in New Hampshire, der über sechzig Sorten für kurze Sommer und kalte Winter herausbrachte und sie der Allgemeinheit überließ, statt sie schützen zu lassen. Bei diesem Strauch überzeugte ihn der Fruchtansatz: Er ist reich, und er setzt schon an jungen Pflanzen ein, während die Wildform sich Zeit lässt. Dazu kommt der Geschmack – sauer bleiben die Früchte, aber die Bitterkeit, die den Schneeballfrüchten anhaftet, ist bei dieser Auslese deutlich zurückgenommen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte im Mai dauert 4 Wochen: weiße Schirmdolden, außen der Kranz steriler Lockblüten, innen die kleinen fruchtbaren. Von September an wird über 6 Wochen geerntet. Die Dolden hängen dicht und schwer, tief scharlachrot, die einzelne Beere knapp 1 Zentimeter dick. Und sie hängen früher im Leben des Strauchs als bei der Wildform – wer nicht warten will, ist mit dieser Sorte richtig. Gepflückt wird die ganze Dolde, nicht die einzelne Beere; früh geerntet, im Spätsommer, fällt das Ergebnis am mildesten aus. Roh bleiben die Früchte auch hier sauer und zusammenziehend, verarbeitet dagegen sind sie die dankbarsten ihrer Art: Gelee und Konfitüre geraten tiefrot, und die säuerliche Sauce zu Wild und Geflügel braucht weniger Zucker als von der Wildform. Was hängen bleibt, ziert bis in den Winter den kahlen Zweig; zum Verarbeiten taugt es dann weniger, denn am Strauch lässt die Qualität nach.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch zählt bei dieser Sorte die Menge. Wo die Wildform erst nach einigen Jahren richtig trägt, hängt hier früh und reichlich Futter – und es hängt lange: Die Dolden stehen bis in den Spätwinter, und Vögel gehen erst daran, wenn Frost und Tauwetter sie mehrfach durchgearbeitet haben. Genau dann, im Spätwinter, ist ein voller Strauch mehr wert als im September. Die Blüte selbst ist die der Art: flach, offen und ohne Rüsselzwang, sodass Fliegen, Käfer und kurzrüsselige Bienen ohne Umstände herankommen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":57586819039564,"sku":"100010383","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010383-1.jpg?v=1785420310"},{"product_id":"amerikanischer-schneeball","title":"Amerikanischer Schneeball","description":"\u003cp\u003eDer Amerikanische Schneeball wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche; zu Hause ist er im nördlichen Nordamerika, von Kanada bis in die nördlichen Vereinigten Staaten. Von dort kommt auch sein Ruf: Was hier als Zierde gepflanzt wird, ist drüben seit Langem ein Wildobst, gesammelt für Gelee und Sauce. Botanisch ist er die amerikanische Ausgabe unseres Gewöhnlichen Schneeballs und läuft deshalb unter zweierlei Namen – als eigene Art und als Varietät. Wer beide unterscheiden will, sieht auf den Blattstiel: Bei ihm sitzen dort kleine, gestielte Drüsen, die in der Mitte nicht vertieft sind, beim heimischen Schneeball napfförmige Grübchen. Das ist keine Spitzfindigkeit – im Handel werden die beiden regelmäßig verwechselt, und nur der Amerikaner trägt brauchbare Früchte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 4 Wochen die weißen Blüten in flachen, langgestielten Trugdolden von 7 bis 10 Zentimetern: außen ein Ring großer, steriler Schaublüten, innen die kleinen fruchtbaren mit gelben Staubbeuteln, die weit aus der Krone ragen. Ab September reifen fast kugelige, 9 Millimeter dicke Steinfrüchte in Scharlachrot, und geerntet wird über 6 Wochen. Der Zeitpunkt entscheidet, was man bekommt, und da gehen die Angaben auseinander: Früh gepflückt, noch leicht unreif und sauer, geben die Früchte das beste Gelee; nach den ersten Frösten werden sie weicher und milder, doch wer sie nach starkem Frost erntet, holt sich beim Kochen einen muffigen Beigeschmack ins Haus. Roh sind sie sauer und zusammenziehend – sie gehören in den Topf, nicht in die Hand. Verarbeitet ergeben sie eine tiefrote Konfitüre und jene säuerliche Sauce, die in Nordamerika zu Wild und Geflügel gereicht wird; dort heißt der Strauch Highbush Cranberry, weil die Früchte an Moosbeeren erinnern, nur eben an einem hohen Strauch. Im Herbst färbt sich das Laub karminrot.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte ist flach gebaut und offen zugänglich – daran kommt jedes Insekt, das keinen langen Rüssel hat: Furchen- und Sandbienen, Schwebfliegen, Bockkäfer und andere kurzrüsselige Besucher. Der zweite Beitrag kommt spät im Jahr. Die roten Früchte bleiben den Winter über hängen, und Vögel rühren sie zunächst kaum an; erst wenn sie mehrfach durchgefroren und wieder aufgetaut sind, werden sie angenommen. Damit steht ein Vorrat dort, wo im Januar und Februar wenig steht – in seiner Heimat leben Rauhfußhühner im Winter davon. Ein heimisches Wildgehölz ist er nicht – aber als Fruchtstrauch bringt er mit, was unserem Schneeball fehlt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":57586831524172,"sku":"100010381","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010381-1.jpg?v=1785420305"},{"product_id":"sauerkirsche-ungarische-traubige","title":"Sauerkirsche 'Ungarische Traubige'","description":"\u003cp\u003eDie Sauerkirsche ’Ungarische Traubige’ wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Sie ist ein Zufallssämling aus dem Ortsbestand von Újfehértó im Nordosten Ungarns; ausgelesen hat ihn das Landwirtschaftliche Forschungsinstitut in Nyíregyháza, und seit 1970 steht die Sorte im Handel. In Ungarn nimmt sie heute nach der ’Érdi bőtermő’ den zweiten Platz der Anbaufläche ein, und beide bestimmen zusammen mit einigen Landessorten den Weltmarkt für Tafelsauerkirschen. Ihr Name sagt in jeder Sprache dasselbe und nennt den Herkunftsort dazu: ungarisch ’Újfehértói fürtös’, im polnischen Sortenverzeichnis ’Groniasta z Ujfehertoi’, im deutschen Handel ’Ungarische Traubige’. Sie befruchtet sich selbst – darin sind die Weichseln den Süßkirschen voraus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April öffnen sich über 2 Wochen die weißen Blüten, mittelfrüh. Geerntet wird ab Juli über rund 3 Wochen; die Reife liegt mittel bis spät, in der 7. Kirschwoche und damit kurz vor der ’Schattenmorelle’. Die Früchte messen 22 bis 24 Millimeter und wiegen 5 bis 6 Gramm, die Haut ist glänzend dunkelrot, das Fleisch blutrot und mittelfest, der Saft dunkelrot und nur schwach färbend. Vom Stiel lösen sie sich trocken, weshalb sich die Sorte auch maschinell ernten lässt; vom Stein löst sich das Fleisch nur mäßig. Sie trägt viel Zucker und viel Säure zugleich – gemessen wurden 18 bis 21 Prozent lösliche Trockenmasse, bei der ’Schattenmorelle’ knapp 14 –, und das macht sie für den Frischverzehr so brauchbar wie für die Küche. Die Früchte geben Kompott und Konfitüre, Saft, Sirup und Gelee, Likör und Kirschwasser; getrocknet halten sie sich über den Winter. Der Baum ist wenig anfällig für Monilia, Spitzendürre und die Stecklenberger Krankheit, und er verkahlt kaum.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte der Sauerkirsche ist eine flache Scheibe mit halb verborgenem Nektar, und sie gibt reichlich davon ab – in einer Zeit, in der das Angebot noch schmal ist. Angeflogen wird sie von Schwebfliegen, Bienen und Faltern. Dem Laub der Art sind 5 Schmetterlingsarten als Raupenfutter zugeordnet, unter ihnen das Abendpfauenauge, der Blaukopf und der Weißdorn-Haarspinner; sie alle fressen auch an anderen Laubhölzern und hängen nicht an der Kirsche allein. Die reifen Früchte nehmen Vögel an, die Stare voran, und sie tragen den Stein mit sich fort: Die Sauerkirsche verbreitet sich über den Darm ihrer Fruchtfresser. Steht sie auf eigener Wurzel, schiebt sie außerdem Wurzelbrut und bildet mit der Zeit eine kleine Gruppe.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":57686182461772,"sku":"100010411","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010411-1.jpg?v=1785754330"},{"product_id":"kiwi-domino","title":"Kiwi Domino","description":"\u003cp\u003eDie Kiwi 'Domino' wächst als starkwüchsige, windende Kletterpflanze auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art stammt aus Japan, Korea und dem Nordosten Chinas – diese Sorte dagegen aus Polen. Gefunden hat sie Piotr Latocha im Dendrologischen Garten von Przelewice, unter Pflanzen, die dort frei abgeblüht hatten – der Sämling lief zunächst nur unter der Nummer L1. An der Warschauer Universität für Lebenswissenschaften läuft diese Auslese seit Anfang der 1990er Jahre, und sie braucht Geduld: Von der Aussaat bis zur ersten Blüte vergehen 5 bis 6 Jahre, danach muss eine Pflanze ihre guten Eigenschaften noch Jahre lang wiederholen, ehe vermehrt wird. Herausgekommen ist eine Sorte, die aus der Reihe fällt: 'Domino' trägt runde Früchte statt der länglichen, die sonst die Regel sind, und über dem süßsauren Geschmack liegt ein deutlicher Honigton.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWie fast alle Mini-Kiwis ist auch diese zweihäusig: Sie ist eine weibliche Pflanze und setzt nur Frucht an, wenn eine männliche derselben Art in Reichweite steht – im Erwerbsanbau rechnet man eine männliche auf 6 bis 8 weibliche. Die Blüte beginnt im Juni und hält rund 2 Wochen; die Blüten sind klein und weiß. Gepflückt wird ab September, über gut 2 Wochen. Die Beeren werden 2,5 bis 3,5 Zentimeter groß und wiegen bis zu 14 Gramm, sind kugelig wie kleine Äpfel und tragen auf der Sonnenseite einen braunroten Anflug; die Schale bleibt grün und hellt zur Reife hin auf. Weil sie glatt und unbehaart ist, wird sie mitgegessen. Das Fruchtfleisch darunter ist grün. Geerntet wird knapp vor der Genussreife, denn dann lässt sich die Ware kühl lagern, und darin ist diese Sorte den meisten anderen überlegen. Wer wartet, bis die Früchte weich am Strauch hängen, muss sie sofort verbrauchen. Der Rest der Ernte wird zu Kompott, Smoothie oder Marmelade verarbeitet. Ein tragfähiges Gerüst muss von Anfang an stehen, denn 2 Meter Zuwachs im Jahr sind keine Seltenheit. Der Winterschnitt ist bis Mitte Februar zu erledigen; danach blutet jede Schnittstelle.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Herbst färbt sich das Laub gelb, und zwar regelmäßig und nicht nur in günstigen Jahren. Die Blüten werden von Honigbienen, Hummeln und anderen Insekten angeflogen; Nektar finden sie dort nicht, wohl aber Pollen in Menge. Reife Beeren holen sich Vögel und Kleinsäuger – ein Grund mehr, rechtzeitig zu pflücken. Junge Reben haben zudem einen Liebhaber, mit dem kaum jemand rechnet: Katzen kratzen und scheuern sich an der Rinde. Eine Manschette aus Draht am Stammfuß nimmt ihnen die Gelegenheit, bis das Holz durchgehärtet ist.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":57686945956172,"sku":"100010412","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}]},{"product_id":"kiwi-jumbo","title":"Kiwi Jumbo","description":"\u003cp\u003eDie Kiwi 'Jumbo' wächst als windende Kletterpflanze auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art ist in den Wäldern Ostasiens zu Hause; diese Sorte dagegen kommt höchstwahrscheinlich aus Italien. Ihren Namen trägt sie zu Recht: Keine andere Mini-Kiwi bringt schwerere Beeren hervor – für einen Bissen ist so eine Beere zu groß. Dafür hängt sie nicht so voll wie die ertragreichen Standardsorten und lässt sich Zeit, ehe sie überhaupt anfängt. Wer Menge will, ist bei ihr falsch; wer die größte Frucht will, findet nichts Besseres. Für den Fruchtansatz braucht 'Jumbo' eine männliche Pflanze in der Nähe; 'Prince Jumbo' ist dafür die passende Sorte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte setzt im Juni ein und hält rund 2 Wochen; 'Jumbo' fängt dabei einige Tage vor den meisten Schwestersorten an. Gepflückt wird ab September, die ersten gegen Ende des Monats, und die Ernte zieht sich über gut 4 Wochen. Die Früchte werden bis zu 5 Zentimeter lang, sind stark in die Länge gezogen und dabei flachgedrückt und wiegen 14 bis 16 Gramm – eine gewöhnliche Mini-Kiwi bringt 6 bis 10 Gramm auf die Waage. Sie sitzen einzeln und nicht in Trauben, und daher rührt der geringere Ertrag. Die Schale bleibt durchgehend grün, ohne den braunroten Anflug, den die meisten anderen Sorten auf der Sonnenseite bekommen; auch das Fleisch ist grün bis in die Mitte. Schälen muss man nichts: Die Haut ist glatt und unbehaart. Der Geschmack geht ins Süße, mit einem zitronigen Zug. Wer die Ernte aufheben will, lässt den Fruchtstiel an der Beere – ohne ihn hält sie sich nicht. Zweierlei sollte man vorher wissen. Bis zur ersten ernstzunehmenden Ernte vergehen 4 bis 5 Jahre, deutlich mehr als bei den gängigen Sorten. Und der Platz entscheidet bei ihr mehr als bei anderen: In Skierniewice wuchs sie im Sortenvergleich von allen am kräftigsten, auf einer Plantage bei Grójec von allen am schwächsten. Ein Gerüst, das 8 Meter Rebe samt Frucht hält, sollte stehen, bevor die Pflanze in den Boden kommt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAn einer gut geschnittenen Rebe öffnen sich bis zu 10.000 Blüten. Was daraus an Frucht wird, hängt fast vollständig an Insekten – die Honigbiene leistet das meiste, der Wind trägt nur wenig bei. Das Laub bleibt dabei heller als bei den Verwandten: ein frisches Hellgrün, das eine Wand oder Pergola den Sommer über leicht wirken lässt. Im Herbst geht es in Gelb über, und zwar Jahr für Jahr und nicht nur nach einem guten Sommer.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":57686960963916,"sku":"100010413","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}]},{"product_id":"kiwi-super-jumbo","title":"Kiwi Super Jumbo","description":"\u003cp\u003eDie Kiwi 'Super Jumbo' wächst als windende Kletterpflanze auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Gezüchtet hat sie Werner Merkel in Chemnitz. Er arbeitete für einen Automobilhersteller und sammelte und tauschte nebenher exotische Pflanzen – in den 1980er Jahren, als Kiwis in der DDR gar nicht zu bekommen waren. In seinem Garten im damaligen Karl-Marx-Stadt kreuzte er die ersten Kiwibeeren und wählte aus, was etwas taugte; diese hier lief bei ihm unter der Nummer 'Warszawa 1'. Die Wildform steht in China, Korea und Japan und klettert dort bis in 20 Meter Höhe – am Gerüst im Garten bleibt sie bei 8. Merkels Auslesen sind später an der bayerischen Landesanstalt in Veitshöchheim über Jahre geprüft worden, und sein Enkel führt die Sorten bis heute weiter. Ohne eine männliche Rebe in Reichweite bleibt sie fruchtlos.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im Juni und hält rund 2 Wochen. Die Beeren sind walzenförmig und dabei etwas flachgedrückt, 4 Zentimeter lang und 2,2 Zentimeter breit. Beim Gewicht gehen die Angaben weit auseinander – genannt werden 9 bis 12 Gramm, 10 bis 15, andernorts 12 bis 20. Die belastbarste Zahl kommt aus einem Bundesversuch, der die Sorte von 2018 bis 2023 an 6 Standorten begleitet hat: im Mittel 13,1 Gramm je Frucht, der höchste Wert unter den 6 geprüften Sorten. Der Geschmack ist saftig und süß, die Schale etwas säuerlich. Gepflückt wird ab Anfang bis Mitte Oktober, wenn die Beeren genussreif sind; für die Einlagerung nimmt man sie rund 10 Tage früher ab, und im Erwerbsanbau, wo hart geerntet wird, fällt die Pflücke schon in den September. Beim Ertrag ist die Lage uneinheitlich, und das gehört vor den Spatenstich: Derselbe Bundesversuch führte die Sorte an allen Standorten außer Veitshöchheim als ertragsschwach, während sie dort und in älteren Aufzeichnungen als mittel bis hoch im Ertrag gilt, mit 6 bis 12 Kilogramm je Pflanze. Was sie bringt, hängt demnach stark am Platz, den sie bekommt. Gekühlt hält die Ernte danach 4 bis 5 Wochen, allerdings nicht neben Äpfeln.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBestäubt wird die Rebe von Bienen und Hummeln – für beide sollte zur Blütezeit gesorgt sein, denn ohne sie setzt keine Frucht an. Spritzen muss man dafür nichts: In jenem Bundesversuch trat an 9 Standorten und in 9 Jahren kein einziger behandlungswürdiger Befall auf. Im Herbst färbt das Laub rein gelb.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":57687088365900,"sku":"100010415","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010415-1.jpg?v=1785754344"},{"product_id":"rotblattrige-rose","title":"Hechtrose","description":"\u003cp\u003eDie Hechtrose wächst als Strauch auf etwa 2,5 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Sie ist eine europäische Wildrose (\u003cem\u003eRosa glauca\u003c\/em\u003e) aus den Gebirgen Mittel- und Südeuropas und fällt nicht durch ihre Blüte auf, sondern durch ihr Laub: Die Blätter sind blaugrau bereift und rötlich überlaufen, ein Farbton, den kaum ein anderes Gehölz hat und der dem Strauch seinen Namen gegeben hat. Die Triebe sind dunkelrot überhaucht und fast stachellos.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Juni öffnen sich über 8 Wochen die Blüten, einfach und fünfblättrig, klar rosa mit weißem Auge und gelben Staubgefäßen. Sie sind klein und wirken gerade deshalb: Vor dem blaugrauen Laub steht jede einzelne für sich. Ab September lassen sich die Hagebutten über 6 Wochen ernten. Sie sind rundlich, klein und dunkelrot und hängen in Büscheln, oft bis in den Winter hinein. Verarbeitet ergeben sie Hagebuttenmark, Gelee und Tee, wobei das Entkernen wegen der geringen Größe Mühe macht – ein Durchgang durch die Flotte Lotte spart sie. Der Vitamin-C-Gehalt der Hagebutten ist hoch, was ihnen in Notzeiten eine eigene Bedeutung gab. Als Sichtschutz taugt der Strauch ebenfalls, denn er wächst aufrecht und dicht; im Herbst färbt sich das Laub orange bis rot.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten sind ungefüllt, und das ist ökologisch der entscheidende Punkt: Anders als bei gefüllten Gartenrosen sind Staubgefäße und Nektar frei zugänglich. Über 8 Wochen hinweg sammeln Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen dort Pollen. Die Blätter dienen Schmetterlingsraupen als Futter. Die Hagebutten hängen bis in den Winter und werden dann von Amseln, Drosseln, Gimpeln und Grünfinken genommen, wenn wenig anderes zu holen ist.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":57757677814092,"sku":"100010419","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}]},{"product_id":"susskirsche-grosse-germersdorfer","title":"Süßkirsche Große Germersdorfer","description":"\u003cp\u003eDie Süßkirsche ’Große Germersdorfer’ wächst als mittelhoher Baum auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Entstanden ist sie um die Mitte des 19. Jahrhunderts als Zufallssämling in Germersdorf bei Guben, und von dort hat sie sich bald über den ganzen deutschsprachigen Raum verbreitet. Dass es so schnell ging, hatte einen Grund: Schon 1868, einem schlechten Kirschenjahr, trug sie sehr voll, und sie kommt bald in Ertrag. Unter den Süßkirschen blüht sie am spätesten, und zwar kräftig und reich – wo Spätfröste die früh blühenden Sorten erwischen, ist das ihr Vorteil, auch wenn die Blüte selbst Kälte nicht verträgt. Allein setzt sie keine Frucht an; als Partner taugt eine andere Süßkirsche gleicher Blütezeit, auch die Vogelkirsche.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April öffnen sich über 2 Wochen die reinweißen Blüten, bis zu 30 Millimeter breit. Geerntet wird ab Juli über rund 2 Wochen, zwischen dem 15. und dem 25. des Monats. Die Kirschen sind sehr groß – gut 25 Millimeter breit und bis zu 9 Gramm schwer –, herzförmig, und sie hängen an langen, kräftigen Stielen. Die Haut ist glatt, glänzend und zäher als bei anderen Kirschen; sie beginnt leuchtend kirschrot mit helleren Stricheln und Punkten und wird vollreif dunkelbraunrot, ganz schwarz aber nie. Das Fleisch ist fest und knackig, wie es die Knorpelkirschen auszeichnet, der Geschmack süß mit einer feinen Säure. Die Früchte halten lange am Baum, die Ernte lässt sich also über mehrere Durchgänge ziehen – zu lange aber nicht, denn dann kommen die Wespen, und nach anhaltendem Regen platzen die Kirschen auf. Lagern lassen sich Süßkirschen nicht; das meiste wird deshalb frisch gegessen, der Rest geht in Marmelade, Kompott und Saft, wird getrocknet oder gebrannt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWeil sie unter den Süßkirschen am spätesten aufblüht, und das kräftig und reich, fällt ihre Blüte an das Ende der Kirschenblüte – in die Tage, in denen die früheren Sorten schon durch sind. Nektar gibt es reichlich, und er sitzt so flach in der offenen Blüte, dass auch Insekten mit kurzem Rüssel an ihn herankommen: An die Süßkirschenblüte gehen Schwebfliegen, Bienen und Falter, im April dazu Honigbienen und Hummeln, und aus ihr entsteht ein heller Honig von feinem Aroma. Vom Laub der Süßkirsche leben 20 Schmetterlingsarten; 3 von ihnen kommen ohne Kirschen und deren nächste Verwandte nicht aus. Die Früchte zählen zur wichtigen Vogelnahrung: Amseln, Stare und Krähen holen sie sich und tragen die Kerne mit fort, und aus denen geht die Kirsche an anderer Stelle von selbst wieder auf – im Wald nennt man das Vogelsaat.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Alkavo \/ wurzelnackt","offer_id":57836870533452,"sku":"100010484","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}]}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/collections\/apple_apple_tree_fruit_leafe_tree-1332114.jpg?v=1775721099","url":"https:\/\/www.waldgaertnerei-kyritz.de\/collections\/obst.oembed?page=3","provider":"Waldgärtnerei Kyritz","version":"1.0","type":"link"}