{"title":"Neu im Sortiment","description":"\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEntdecken Sie die aktuellen Neuzugänge in unserem Sortiment. Wir bieten regelmäßig neue, standortgerechte essbare Gehölze. Alle unsere Produkte sind sorgfältig ausgewählt und stammen möglichst aus regionaler, nachhaltiger Produktion.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","products":[{"product_id":"berberitze","title":"Gewöhnliche Berberitze","description":"\u003cp\u003eDie Gewöhnliche Berberitze wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Sie ist in Europa heimisch und war früher überall zu finden, ehe sie im 20. Jahrhundert aus der Landschaft verschwand: Sie ist Zwischenwirt des Getreideschwarzrosts, und deshalb wurde sie über Jahrzehnte hinweg planmäßig entfernt. In Getreidebaugebieten gilt dieser Zusammenhang bis heute; abseits davon ist sie ein Gehölz, das kaum Ansprüche stellt. Ihre dreiteiligen Dornen sitzen so dicht, dass sie eine undurchdringliche Hecke bildet, und ihr Holz ist im Inneren leuchtend gelb.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 4 Wochen die goldgelben Blüten in hängenden Trauben, und sie duften kräftig. Ab September lassen sich die Beeren über 5 Wochen ernten. Sie sind länglich, leuchtend rot und von einer Säure, die den Rohverzehr wenig angenehm macht – verarbeitet dagegen sind sie eine alte und weit verbreitete Zutat. In der persischen Küche gehören sie unter dem Namen Zereshk zu Reisgerichten, wo ihre Säure das Fett bricht; in Mitteleuropa wurden sie zu Gelee, Konfitüre und Saft verkocht und als Ersatz für Zitronen verwendet, solange diese teuer waren. Getrocknet halten sie sich und lassen sich wie Rosinen einsetzen, nur eben sauer statt süß. Nur die Beeren sind zum Verzehr geeignet – Wurzeln, Rinde und Blätter enthalten Alkaloide und gehören nicht in die Küche. Im Herbst färbt sich das Laub kräftig rot und orange.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte im Mai ist ein Insektenmagnet, und sie hat einen Mechanismus, den man beobachten kann: Berührt ein Insekt die Staubblätter am Grund, schnellen sie nach innen und pudern es mit Pollen. Honigbienen, Wildbienen, Schwebfliegen und Käfer besuchen die Blüten. Die roten Beeren hängen bis in den Winter und werden dann von Amseln, Drosseln, Seidenschwänzen und Gimpeln genommen. Das dichte Dornengestrüpp ist einer der sichersten Nistplätze, die ein Garten bieten kann – Neuntöter, Grasmücken und Zaunkönig nutzen es.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57821405512012,"sku":"100010445","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784100016460,"sku":"100010041","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010041-1.jpg?v=1781778708"},{"product_id":"ellwanger-weissdorn","title":"Ellwanger-Weißdorn","description":"\u003cp\u003eDer Ellwanger-Weißdorn wächst als Großstrauch oder Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche – rundköpfig, oft mehrstämmig, mit wenigen, dafür langen und kräftigen Dornen. Sein Ursprungsbaum stand nicht in der Wildnis, sondern in der Baumschule Ellwanger und Barry in Rochester im Staat New York, und von dort hat er seinen Namen. Unter diesem kam er 1901 in den Handel; gezogen wurde er schon vorher, nur lief er da als Scharlach-Weißdorn mit. Ein Jahr darauf beschrieb ihn Charles Sprague Sargent, und 1922 zeichnete ihn die Royal Horticultural Society mit einem Award of Merit aus, den sie für Pflanzen von besonderer Güte vergibt. Vom Scharlach-Weißdorn trennt ihn eine weiche Behaarung an Blütenstand, Blattstielen und Blattunterseiten; daher sein zweiter Name Weichhaariger Weißdorn. Vermutlich ist er aus einer Kreuzung hervorgegangen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 3 Wochen die weißen Blüten. 6 bis 8 Wochen später beginnt die Reife: Ab September fallen die Früchte über etwa 3 Wochen – und zwar buchstäblich, denn sie lösen sich kurz vor der Vollreife vom Zweig. Wer sie ernten will, breitet deshalb rechtzeitig ein Tuch aus und lässt das Aufgelesene ein paar Tage nachziehen; wer wartet, bis sie am Baum vollreif aussehen, findet sie im Gras. Sie sind leuchtend rot, etwa 2 Zentimeter dick und ausgesprochen saftig, säuerlich und süß zugleich, mit einem Zug ins Apfelartige – sie gehören zu den Weißdornfrüchten, die roh am meisten hergeben, und der Baum trägt reich. Die Kerne sitzen als Klumpen in der Mitte und kleben aneinander, sodass sich die Frucht wie eine Kirsche ums Kerngehäuse herum essen lässt. Im Kühlschrank hält sie nur wenige Tage; verarbeitet wird also zügig, zu Kuchen, Gelee, Fruchtleder oder Wein, und für den Vorrat getrocknet. Zum Entkernen kocht man die Früchte weich und streicht sie durch ein Sieb. Auch die Blüten lassen sich trocknen und als Tee aufgießen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blütenschirme stehen im Mai weit offen; Nektar und Pollen liegen frei und sind auch für kurzrüsselige Insekten mühelos zu erreichen. Bestäubt wird er von Wild- und Honigbienen und daneben von Mücken. Auf Nachbarschaft ist er dabei nicht angewiesen – der eigene Pollen genügt ihm. Die Früchte sind weich, saftig und fallen früh, und was am Boden liegt, holen sich Vögel und Kleinsäuger. Weißdorne, deren harte Früchte bis in den Winter am Zweig hängen, geben Mensch und Tier am wenigsten; dieser gehört nicht zu ihnen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ C. monogyna \/ wurzelnackt","offer_id":52860108439884,"sku":"100010061","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010061-3.jpg?v=1788788239"},{"product_id":"rainfarnblattriger-weissdorn","title":"Rainfarnblättriger Weißdorn","description":"\u003cp\u003eDer Rainfarnblättrige Weißdorn wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche. Wild kommt er allein in der Türkei vor und sonst auf der Welt nirgends. Die meisten Weißdorne tragen Früchte, die essbar sind und mehr auch nicht; dieser gehört zu der Handvoll Arten, die im Ruf stehen, wirklich gut zu schmecken. Und er trägt reichlich: An seinem Naturstandort wurden zwischen 12 und 25 Kilogramm je Baum gemessen. Die türkische Forschung führt ihn als Yunus-Emre-Weißdorn, nach dem Dichter des 13. Jahrhunderts, dessen Grab in derselben Landschaft liegt. Seinen deutschen Namen verdankt er dem Laub, das so tief zerschlitzt ist wie das Kraut des Rainfarns.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSpät dran ist er mit der Blüte: Erst im Juni öffnen sich die weißen Blüten – 4 bis 8 beieinander in filzig behaarten Schirmen, jede gut 2 Zentimeter breit und leicht duftend – und das gut 3 Wochen lang. Ab Oktober reift dann über 3 Wochen die Ernte. Die Früchte sind 15 bis 24 Millimeter breit und wiegen im Mittel gut 3 Gramm, die schwersten fast 6 – für einen Weißdorn ist das viel. Sie sind gelb, häufig mit einem rötlichen Anflug auf der Sonnenseite; das Fleisch ist fest und saftig, der Geschmack erinnert an Apfel, süß-säuerlich, und roh ist er am besten, wenn die Frucht voll ausgereift ist. 5 harte Kerne stecken in jeder. In der Türkei werden sie frisch gegessen und vor allem zu Marmelade und Konfitüre eingekocht; hier ergeben sie Gelee, Mus, Kompott und Fruchtleder, und getrocknet halten sie sich über den Winter. Frisch sind sie heikel und wollen bald verarbeitet werden. Dass der Baum fast keine Dornen trägt, merkt man spätestens beim Ernten: Man kann die Früchte einzeln abnehmen, statt sie wie bei den bewehrten Verwandten auf ein Tuch zu schütteln.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDass er so spät blüht, ist ökologisch sein eigenes Argument: Wenn die Schirme aufgehen, ist die Weißdornblüte sonst schon vorbei – für Bienen, Hummeln und Schwebfliegen eine Nachlese in einer Lücke, und jede einzelne Blüte hält 20 Staubblätter bereit. Die Früchte bleiben bis weit in den Winter am Zweig und werden von Vögeln nach und nach abgetragen, in einer Zeit, in der sonst wenig zu holen ist. Am Naturstandort steht er auf steinigen Kalkhängen zwischen 800 und 1.800 Metern, in lichten Kiefern- und Eichenwäldern: Trockenheit und Kalk sind ihm vertraut, Staunässe nicht. Der Zierwert kommt aus derselben Behaarung, die schon die jungen Triebe filzig macht – sie legt einen silbergrauen Ton über die Krone, und der hält den ganzen Sommer über.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt \/ C. coccinea","offer_id":52860108472652,"sku":"100010062","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt \/ C. monogyna","offer_id":57837251101004,"sku":"100010495","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010062-2.jpg?v=1790911888"},{"product_id":"schneeglockchenbaum","title":"Schneeglöckchenbaum","description":"\u003cp\u003eDer Schneeglöckchenbaum wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 10 Meter heran und braucht rund 8 Meter Standfläche. Zu Hause ist er in den feuchten Wäldern im Osten der Vereinigten Staaten, wo er im Unterholz an Bachläufen steht. Gepflanzt wird er als Blütenbaum – den Namen geben ihm die weißen Glocken, die im Mai unter den Zweigen hängen –, und dabei bleibt sein bester Teil meist unbeachtet: Die unreifen Früchte sind ein Gemüse, und sie schmecken nach Gurke. Man muss nur an sie herankommen, und auch das kann er: Ein Rückschnitt in der Winterruhe hält ihn in Buschform, dann hängt die Ernte auf Augenhöhe. Nach Europa kam er früh – 1756 schickte Alexander Garden, ein schottischer Arzt in Charleston, Samen nach Britannien –, bekannt geworden ist er hier nie.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich die Blüten am vorjährigen Holz, zu zweit bis zu fünft in einem Büschel und knapp 2 Zentimeter lang, noch bevor das Laub geschlossen ist. Daraus werden grüne, vierkantig geflügelte Früchte von 2,5 bis 3,5 Zentimetern Länge. Geerntet wird ab Juli über rund 3 Wochen, und zwar unreif. Das Erntezeichen ist die Größe, nicht die Farbe: Ab etwa einem Zentimeter lässt sich pflücken, und sobald die Frucht ausgewachsen ist, bleibt wenig Zeit – kurz darauf verholzt sie und taugt nichts mehr. Solange sie zart ist, ist sie saftig und knackig. Zubereitet wird sie roh gehobelt im Salat, 4 Minuten in Olivenöl gebraten mit Salz und Pfeffer als Beilage, oder als Pickles in Salzlake, die sich mehrere Monate halten. Der erste Ertrag kommt nach 3 bis 4 Jahren, und das ist für einen Baum früh. Im Herbst färbt sich das Laub klar gelb.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Glocken hängen nach unten, und das entscheidet mit, wer an den Nektar kommt: Hummeln und Honigbienen arbeiten sich hinein, kurzrüsselige Arten sammeln am Rand. In seiner nordamerikanischen Heimat leben die Raupen von 7 Falterarten an seinem Laub, darunter der Promethea-Spinner, und Eichhörnchen holen sich die Samen. Rehe dagegen machen sich wenig aus Laub und Trieben. Im Wald ist er ein Baum der zweiten Reihe: Er steht unter den großen, kommt mit wenig Licht aus und wächst in eine Lücke hinein, sobald eine fällt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860109652300,"sku":"100010080","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}]},{"product_id":"sibirische-blaubeere-duet","title":"Sibirische Blaubeere Duet","description":"\u003cp\u003eDie Sibirische Blaubeere 'Duet' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1 Meter Standfläche; ausgelesen wurde sie an einer polnischen Obstbau-Versuchsstation in Brzezna, und zwar aus Saatgut, das aus Russland gekommen war. Aus diesem Material sind in Polen mehrere Sorten hervorgegangen – 'Duet' ist die süßeste davon und gehört zu den süßesten Sibirischen Blaubeeren überhaupt. Anders als die kanadischen Sorten, die aufrecht und schlank bleiben, wächst sie kugelig: ein runder, dicht geschlossener Busch, der ohne Schnitt in Form bleibt. Die Blätter sind elliptisch, bis 10 Zentimeter lang und anfangs samtig behaart.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blütezeit liegt im April und dauert etwa 4 Wochen. Je zwei Blüten sitzen zusammen in einer Blattachsel, glockig und von unauffälligem Gelbgrün. Woran man die Gattung erkennt: Aus jedem Blütenpaar wird eine einzige Beere, weil die beiden Fruchtknoten am Grund zusammenwachsen. Geht es nachts auf 7 Grad unter null, nehmen sie trotzdem keinen Schaden – deshalb fällt bei dieser Art kaum je eine Ernte aus. Ab Mai wird über gut 3 Wochen geerntet, und damit liegt sie noch vor der Erdbeere. Die Beeren werden bis zu 2 Zentimeter lang, sind fassförmig und dunkelblau unter einem hellen Wachsreif, der beim Pflücken abwischt. Sie schmecken süß mit wenig Säure und saftigem Fruchtfleisch. Erntereif ist eine Beere, wenn das Fruchtfleisch innen dunkel durchgefärbt ist und sie beim Anfassen vom Stiel fällt; gepflückt wird von Hand. Ein eingewachsener Strauch bringt nach einigen Jahren etwa 4 Kilogramm. Frisch sind die Beeren am besten; darüber hinaus geben sie Saft, Mus und Kompott, und weil sie wenig Pektin mitbringen, mischt man für Gelee Johannisbeere dazu. Ohne eine zweite Sorte in der Nähe setzt sie keine Früchte an.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch zählt der frühe Termin, und bei dieser Sorte kommt die Verlässlichkeit dazu. Die Blüten öffnen sich im April über 4 Wochen und halten selbst Nachtfrost von 7 Grad aus – für Hummelköniginnen und früh fliegende Wildbienen ist das eine Tracht, auf die man sich verlassen kann, während anderswo eine Kaltnacht die halbe Blüte kostet. Im Mai folgen die Beeren und gehören zu den ersten weichen Früchten des Jahres, entsprechend schnell werden sie von Vögeln gefunden. Der dichte, feintriebige Wuchs gibt Kleinvögeln dabei Deckung.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860111159628,"sku":"100010092","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010092-1.jpg?v=1785420630"},{"product_id":"chinesische-winterblute","title":"Chinesische Winterblüte","description":"\u003cp\u003eDie Chinesische Winterblüte wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2,5 Meter Standfläche. Sie stammt aus China (\u003cem\u003eChimonanthus praecox\u003c\/em\u003e) und ist dort seit über 1.000 Jahren in Kultur, wo sie \u003cem\u003elàméi\u003c\/em\u003e heißt, Wachspflaume. Ihr Name ist wörtlich zu nehmen: Sie blüht im Winter, an kahlen Zweigen, wenn im Garten sonst nichts blüht. Verzehren lässt sich an ihr nichts.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb Dezember öffnen sich über 8 Wochen die Blüten und halten damit bis in den Februar oder März. Sie sind klein, wachsartig durchscheinend, außen blassgelb und innen purpurbraun gefleckt – unauffällig, wenn man sie einzeln betrachtet. Ihre Wirkung liegt woanders: Sie duften stark und süß, nach Gewürznelken und Zitrone, und weil kalte Luft Gerüche schlecht trägt, riecht man den Strauch dennoch auf mehrere Meter. Wer im Januar durch den Garten geht und plötzlich Blüten riecht, hat diesen Strauch in der Nähe. Ein einziger blühender Zweig parfümiert einen Raum tagelang, weshalb man in China Zweige schneidet und ins Haus stellt. Der Standort entscheidet: In milden Lagen kommt sie im Freien durch, sonst braucht sie eine geschützte, sonnige Südwand. Sie blüht erst nach einigen Jahren, dafür dann verlässlich jedes Jahr. Im Herbst färbt sich das Laub vorher noch klar gelb, ehe es fällt und die Zweige für die Blüte frei macht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine Blüte im Dezember und Januar findet kaum Bestäuber – und doch gibt es sie: An milden Wintertagen fliegen Honigbienen aus, und dann ist die Winterblüte oft die einzige offene Nahrungsquelle weit und breit. Auch Winterschwebfliegen und einzelne Falter kommen. Für einen Garten, der ganzjährig etwas bieten soll, schließt dieser Strauch die Lücke, die zwischen den letzten Herbstblühern und den ersten Frühblühern klafft.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":55843413426508,"sku":"100010292","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}]},{"product_id":"wolliger-schneeball","title":"Wolliger Schneeball","description":"\u003cp\u003eDer Wollige Schneeball wächst als Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; er ist bei uns heimisch und steht in warm-trockenen Eichen- und Kiefernwäldern, an sonnigen Waldrändern und in Hecken, meist auf kalkhaltigem Lehm- oder Tonboden. Von dort bringt er mit, was ihn im Garten leicht macht: Trockenheit und Kalk nimmt er ohne Weiteres, empfindlich ist er nur gegen verdichteten Boden und gegen Überflutung, denn seine Wurzeln laufen flach und weit. Der Wuchs ist aufrecht, dicht verzweigt und langsam; im Alter wird er sehr breit. Seinen Namen trägt er zu Recht: Triebe, Knospen und Blattunterseiten sind dicht mit Sternhaaren besetzt und fühlen sich filzig an. Einen zweiten Namen hat er auch – Schlinge oder Schlingstrauch, nach dem biegsamen Holz, aus dem früher Schlingen und Bindungen gemacht wurden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im Mai und hält 4 Wochen: cremeweiße Einzelblüten von 6 bis 8 Millimetern, dicht gedrängt in gewölbten, filzig behaarten Trugdolden von rund 10 Zentimetern Breite. Anders als beim Gewöhnlichen Schneeball fehlt der Kranz großer Lockblüten – hier sind alle Blüten gleich gebaut und alle fruchtbar. Am Duft scheiden sich die Geister; angenehm findet ihn nicht jeder. Im Hochsommer färben sich die eiförmigen, 7 bis 8 Millimeter langen Steinfrüchte rot, im September schwarz, und weil das nicht gleichzeitig geschieht, steht in einer Dolde beides nebeneinander – das auffälligste Bild, das dieser Strauch im Jahr macht. Essbar sind die Früchte nicht; sie gehören weder roh noch gekocht in die Küche. Sein Wert liegt woanders: im derben, runzeligen Laub, das oberseits dunkelgrün und unterseits grau verfilzt ist, im zweifarbigen Fruchtschmuck bis in den Winter und im zähen Holz, das man früher gedrechselt hat. Im Winter erkennt man ihn an den Knospen: Sie sind nackt, ohne schützende Schuppen, nur graufilzig überzogen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch ist er kein Blütenstrauch: Er gibt wenig Nektar, und die Blüte fällt für Insekten kaum ins Gewicht. Sein Beitrag liegt bei den Früchten und beim Bau. Die Beeren hängen oft getrocknet bis in den Winter, und dann sind sie gefragt – auch am Boden, wo Rebhuhn und Fasan die abgefallenen aufnehmen; Säugetiere kommen dazu. Und weil er dicht verzweigt und sperrig wächst, ist er ein gutes Vogelschutzgehölz: Deckung und Nistraum in einer Höhe, in der viele Hecken schon dünn werden.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":55843414704460,"sku":"100010296","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010296-3.jpg?v=1781779903"},{"product_id":"immergrune-olweide","title":"Immergrüne Ölweide","description":"\u003cp\u003eDie Immergrüne Ölweide wächst als dicht verzweigter Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; ihr Laub bleibt den Winter über am Zweig. Sie ist keine Wildart, sondern eine Kreuzung zweier ostasiatischer Ölweiden, der Großblättrigen (\u003cem\u003eElaeagnus macrophylla\u003c\/em\u003e) und der Dornigen (\u003cem\u003eElaeagnus pungens\u003c\/em\u003e). Ihre Blätter sind derb und ledrig, oberseits dunkelgrün glänzend bis metallisch seegrün, unterseits silbrig beschuppt – dreht der Wind sie um, wechselt der ganze Strauch die Farbe. Entstanden ist sie in Den Haag: Der Stadtgärtner Simon Doorenbos säte Samen von mehreren Ölweiden aus, die dort nebeneinander standen, und unter den Sämlingen fand sich dieser Bastard. Der Beiname ehrt den Baumschuler J. W. E. Ebbinge.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blütezeit fällt aus dem Rahmen: Ab September öffnen sich über gut 6 Wochen und oft bis in den November hinein wachsartige, cremeweiße Glöckchen, die zu mehreren in den Blattachseln sitzen. Sie sind kaum einen Zentimeter lang und leicht zu übersehen, ihr Duft dagegen nicht – süß und weit tragend liegt er an milden Herbsttagen über dem Strauch. Danach passiert lange nichts: Die Früchte überwintern am Zweig und reifen erst im Frühjahr, von April bis Mai, über etwa 6 Wochen hinweg und in mehreren Durchgängen. Es sind ovale, rote Steinfrüchte von 1,5 bis 2 Zentimetern mit saftigem Fleisch um einen einzelnen Kern. Reif sind sie erst, wenn sie tiefrot und weich sind – vorher schmecken sie zusammenziehend, und daran ist schon manche Verkostung gescheitert. Nach 1 bis 2 Tagen Liegen schmecken sie sogar besser; länger als 1 bis 2 Wochen halten sie sich nicht. Roh gegessen sind sie das, was im April sonst kaum zu haben ist; sanft gekocht und durch ein Sieb gestrichen ergeben sie Mus, Marmelade und Fruchtleder. Reich trägt der Strauch dabei nie, und ganz ohne Frucht bleibt er, wenn er allein steht: Es braucht eine 2. Pflanze, und zwar eine genetisch verschiedene.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer späte Blühtermin ist ihr eigentliches Pfund. Wenn im Oktober fast alles verblüht ist, findet sich hier noch Nektar, und Bienen nutzen ihn an milden Tagen für die letzte Tracht des Jahres. Das immergrüne, dichte Geäst gibt Vögeln Deckung, wenn sommergrüne Gehölze längst kahl stehen. Dazu kommt, was alle Ölweiden können: An den Wurzeln binden Strahlenpilze Stickstoff aus der Luft und geben ihn nach und nach an den Boden ab. Diese hier tut es auch noch im tiefen Schatten – deshalb wird sie in Waldgärten unter größere Bäume gesetzt, wo andere Stickstoffsammler nicht mehr mitkommen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"wurzelnackt \/ 10–30 cm","offer_id":57831513653580,"sku":"100010463","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"Topfware \/ 10–30 cm","offer_id":57679897788748,"sku":"100010407","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"Topfware \/ 40–60 cm","offer_id":56051414237516,"sku":"100010304","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010304-1.jpg?v=1781780025"},{"product_id":"winter-heckenkirsche","title":"Winter-Heckenkirsche","description":"\u003cp\u003eDie Winter-Heckenkirsche wächst als Strauch auf etwa 2,5 Meter heran und braucht rund 2,5 Meter Standfläche; entstanden ist sie vor 1920 im Botanischen Garten Darmstadt, und zwar von selbst. Dort kreuzten sich zwei chinesische Heckenkirschen, und der damalige Garteninspektor Joseph Anton Purpus bemerkte den Sämling; beschrieben und nach ihm und seinem Bruder benannt wurde er 1923 von Alfred Rehder. Was Purpus an ihr auffiel, hat er selbst notiert: Sie ist völlig frosthart, während die Elternarten bei starkem Frost zurückfrieren, und sie blüht erheblich reicher als beide. Ihr Laub bleibt bis in den Winter grün und fällt in milden Jahren erst, wenn die Blüte längst begonnen hat.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIhr Auftritt fällt in die Zeit, in der im Garten nichts geschieht. Ab Januar öffnen sich über etwa 8 Wochen die cremeweißen Röhrenblüten, die immer zu zweit in den Blattachseln sitzen – in milden Lagen beginnt das schon im Dezember, in kalten erst im Februar. Sie duften so kräftig nach Honig, dass man den Strauch an frostfreien Tagen riecht, bevor man ihn sieht; ein einzelner Zweig in der Vase parfümiert ein Zimmer. Frost macht den offenen Blüten wenig aus: Was erfriert, wird von den nachrückenden Knospen ersetzt, und so zieht sich der Flor über 2 Monate. Schon im Mai reifen daraus rote Früchte, die am Grund miteinander verwachsen bleiben. Zu ernten gibt es hier allerdings nichts – die Winter-Heckenkirsche ist ein Ziergehölz, ihre Früchte sind nicht für den Verzehr bestimmt, und was sie abwirft, ist der Duft. Wer schneiden will, tut es nach der Blüte: Die Blüten des nächsten Winters sitzen am Holz, das im Sommer wächst.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch entscheidet bei diesem Strauch der Termin. An milden Januar- und Februartagen fliegen Hummelköniginnen und Honigbienen aus, und sie finden dann fast nichts – hier steht eine der wenigen offenen Nektarquellen des Jahres, und sie duftet weithin. Weil sich die Blüte über 2 Monate zieht und erfrorene Blüten laufend ersetzt werden, ist das Angebot nicht an einen einzelnen warmen Tag gebunden, sondern hält den ganzen Vorfrühling über. Dazu kommt der Bau des Strauchs: dicht verzweigt und bis in den Winter belaubt, gibt er Kleinvögeln Deckung, wenn die meisten Gehölze kahl sind.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":56051414991180,"sku":"100010311","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010311-2.jpg?v=1779892309"},{"product_id":"koreanischer-duft-schneeball","title":"Koreanischer Duft-Schneeball","description":"\u003cp\u003eDer Koreanische Duft-Schneeball wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche – er wird also breiter als hoch und bleibt locker und rundlich aufgebaut. Seine Heimat ist Korea, wo er in lichten Laubwäldern und Gebüschen steht und selbst dort selten anzutreffen ist. Nach Europa kam er über einen Umweg: William Richard Carles, britischer Konsularbeamter und nebenbei Pflanzensammler, bereiste Korea zwischen 1883 und 1885 und schickte Herbarbelege nach Kew; dort beschrieb William Botting Hemsley die Art 1888 und benannte sie nach ihm. In europäische Gärten kam sie erst um die Jahrhundertwende – und blieb, weil sie etwas mitbringt, das kein heimischer Schneeball hat.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April blüht er, und zwar 2 Wochen lang. Aus fleischroten Knospen öffnen sich weiße Einzelblüten von gut 1 Zentimeter, dicht gedrängt in halbkugeligen Dolden von 5 bis 7 Zentimetern; weil nicht alle zugleich aufgehen, steht Rot neben Weiß an derselben Dolde. Der Duft ist das Ereignis: schwer, süß und gewürzhaft – im Englischen heißt er deshalb Korean Spice, der Gewürz-Schneeball. Ein einzelner blühender Busch parfümiert an einem windstillen Apriltag den halben Garten, und wenige Zweige in der Vase reichen für ein Zimmer. Jede Blüte ist eine 8 Millimeter lange Röhre; der Nektar liegt entsprechend tief. Im August und September folgen ellipsoide, 1 Zentimeter lange Steinfrüchte, die von Rot nach Blauschwarz umfärben – essbar sind sie nicht, weder roh noch gekocht. Zum Schluss färbt sich das Laub tief karminrot. Halbschatten nimmt er ohne Weiteres, und auch im Schatten größerer Bäume gibt er nicht auf.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch ist dieser Strauch ein Sonderfall in der Gattung: Wo die heimischen Schneebälle flache, offene Dolden für kurzrüsselige Fliegen und Käfer tragen, ist seine Blüte eine enge weiße Röhre mit schwerem Duft – ein Bau, der auf Falter zielt, auch auf die nachtaktiven. Dazu kommt der Termin: Im April ist er eine der ersten Duftquellen im Garten. Später sind es die Früchte, die zählen; Singvögel nehmen sie an, wenn sie im Spätsommer blauschwarz geworden sind. Ein heimisches Wildgehölz ersetzt er damit nicht – aber er füllt eine Lücke, die die heimischen Arten offen lassen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":56051415023948,"sku":"100010312","price":30.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}]},{"product_id":"lederhulsenbaum","title":"Lederhülsenbaum","description":"\u003cp\u003eDer Lederhülsenbaum wächst als Großbaum auf etwa 20 Meter heran und braucht rund 15 Meter Standfläche. Er stammt aus dem mittleren Osten Nordamerikas und trägt am Stamm und an den Ästen verzweigte, bis 20 Zentimeter lange Dornen – ein Merkmal, für das es in der heutigen Tierwelt keine Erklärung gibt. Die gängige Deutung: Sie richteten sich gegen die großen Pflanzenfresser der Eiszeit, gegen Mammuts und Riesenfaultiere, die seit über 10.000 Jahren fehlen. Der Baum trägt seine Abwehr also gegen Tiere, die es nicht mehr gibt. Mit Winterhärtezone 3 verträgt er Temperaturen unter minus 34 Grad.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 3 Wochen die unscheinbaren, grünlichen Blüten, die stark nach Honig duften. Ab September lassen sich die Hülsen über 8 Wochen ernten. Sie werden bis zu 40 Zentimeter lang, sind flach, dunkelbraun und gedreht wie ein Korkenzieher, und sie enthalten neben den harten Samen ein süßes, breiiges Fruchtmus, das nach Honig und Lakritz schmeckt – daher der englische Name Honey Locust. Dieses Mus ist der essbare Teil; es wird aus der frischen Hülse gekratzt und lässt sich frisch essen oder zu Sirup einkochen. Die Samen selbst sind hart und werden nicht mitgegessen. Das Holz ist schwer, hart und hält im Erdkontakt jahrzehntelang, weshalb es in Nordamerika für Zaunpfähle und Eisenbahnschwellen genutzt wurde. Im Herbst färbt sich das feine, doppelt gefiederte Laub leuchtend goldgelb.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte im Mai ist stark duftend und wird von Honigbienen und Wildbienen dicht angeflogen; der Baum gilt als gute Bienenweide. Sein Laub wirft nur einen leichten, wandernden Schatten, weil die Fiederblättchen klein sind – unter einem Lederhülsenbaum wächst Gras weiter, was ihn von den meisten Großbäumen unterscheidet. Die Hülsen bleiben lange hängen und fallen im Winter; Vögel und Kleinsäuger nehmen das Fruchtmus an, und die Dornenbereiche der Krone geben Kleinvögeln einen Nistplatz, an den kaum ein Räuber herankommt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":56051415089484,"sku":"100010313","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010313-1.jpg?v=1779892635"},{"product_id":"atlas-zeder","title":"Atlas-Zeder","description":"\u003cp\u003eDie Atlas-Zeder wächst als Großbaum auf etwa 25 Meter heran und braucht rund 10 Meter Standfläche. Sie stammt aus dem Atlasgebirge in Marokko und Algerien, wo sie in Höhenlagen zwischen 1.500 und 2.500 Metern geschlossene Wälder bildet. Diese Bestände sind stark zurückgegangen, weshalb die Art als gefährdet gilt. Ihre Nadeln sitzen in Büscheln an Kurztrieben und sind je nach Herkunft graugrün bis deutlich blau bereift; die Äste steigen schräg auf und geben dem Baum im Alter eine breite, etagenartig geschichtete Krone.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm September öffnen sich über 4 Wochen die Blütenstände – für ein Nadelgehölz ein ungewohnter Zeitpunkt, denn die meisten stäuben im Frühjahr. Die männlichen Zapfen stehen aufrecht auf den Zweigen und geben dann so viel Pollen ab, dass er bei Wind als gelbe Wolke sichtbar wird. Die weiblichen Zapfen brauchen 2 Jahre bis zur Reife, stehen ebenfalls aufrecht und fallen nicht als Ganzes ab: Sie zerfallen am Baum, Schuppe für Schuppe, bis nur die Spindel stehen bleibt. Wer Zedernzapfen sammeln will, sucht deshalb vergeblich am Boden. Das Holz ist hellbraun, dauerhaft und stark duftend; im Mittelmeerraum wurde es seit der Antike für Bauten, Truhen und Schiffe verwendet, weil sein Geruch Insekten fernhält. Essbar ist an diesem Baum nichts.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAls immergrüner Großbaum bietet die Atlas-Zeder ganzjährig Deckung, und das ist ihr wesentlicher Beitrag: In den dichten Nadelbüscheln und den waagerecht ausladenden Ästen nisten Vögel geschützt vor Sicht und Wetter. Ältere Bäume entwickeln in der rissigen Borke Spalten, in denen Insekten überwintern und die Baumläufer und Kleiber absuchen. Der Kronenschatten ist dicht, sodass sich unter der Zeder ein eigener, kühler Bereich ausbildet.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":56051415155020,"sku":"100010315","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010315-1.jpg?v=1779892911"},{"product_id":"japanische-sicheltanne","title":"Japanische Sicheltanne","description":"\u003cp\u003eDie Japanische Sicheltanne wächst als Großbaum auf etwa 15 Meter heran und braucht dabei nur rund 5 Meter Standfläche – sie bleibt schmal und kegelförmig, was sie für Grundstücke tauglich macht, auf denen ein ausladender Nadelbaum keinen Platz hätte. In Japan heißt sie \u003cem\u003esugi\u003c\/em\u003e, sie ist dort der wichtigste Waldbaum und steht als Nationalbaum an Tempeln und entlang alter Pilgerwege, wo einzelne Exemplare über 1.000 Jahre alt sind. Ihre Nadeln sind sichelförmig gebogen, sitzen spiralig um den Trieb und stehen von ihm ab.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm März öffnen sich über 3 Wochen die unscheinbaren Blütenstände. Auffälliger ist, was das Laub übers Jahr macht: Im Sommer frischgrün, nimmt es im Winter einen bronzefarbenen bis rotbraunen Ton an und wird im Frühjahr wieder grün – eine Färbung, die man von einem Immergrünen nicht erwartet. Das Holz ist leicht, weich, rötlich und duftet; in Japan gehört es zu den geschätzten Bauhölzern und wird für Tempel, Fässer, Kisten und Innenausbau verwendet, wobei Fässer aus \u003cem\u003esugi\u003c\/em\u003e dem Sake einen eigenen Ton geben. Die Rinde ist rotbraun und löst sich in langen Streifen, die früher zum Decken von Dächern dienten. Für den Garten zählt vor allem der Habitus: ein schlanker, gleichmäßig aufgebauter Baum, der von unten bis oben benadelt bleibt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer dichte, bis zum Boden benadelte Aufbau macht die Sicheltanne zu einem ganzjährigen Schutzgehölz. Kleinvögel nutzen das Innere der Krone als Schlafplatz im Winter und als Nistplatz im Frühjahr, weil sie dort weder von oben noch von der Seite einsehbar sind. In der sich ablösenden Borke finden Insekten Unterschlupf, und die abfallenden Nadeln bilden eine lockere Streu, die den Boden gleichmäßig feucht hält.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":56051415187788,"sku":"100010316","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010316-1.jpg?v=1779893128"},{"product_id":"urwald-mammutbaum","title":"Urwald-Mammutbaum","description":"\u003cp\u003eDer Urwald-Mammutbaum wächst als Großbaum auf etwa 30 Meter heran und braucht rund 8 Meter Standfläche. Hinter ihm steht ein Fund, mit dem niemand gerechnet hatte: Die Gattung war zunächst nur als Fossil bekannt und wurde 1941 anhand versteinerter Funde beschrieben – als ausgestorben. Wenige Jahre später fand man in einem abgelegenen Tal der chinesischen Provinz Hubei lebende Bäume derselben Art. 1948 wurde Saatgut von dort in alle Welt verteilt, und praktisch jeder Urwald-Mammutbaum, der heute in einem Park steht, geht auf diese Sendung zurück. Am natürlichen Standort ist die Art bis heute selten und gefährdet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 4 Wochen die Blütenstände. Die eigentliche Besonderheit dieses Baumes liegt aber im Laub, denn er ist ein sommergrünes Nadelgehölz: Die weichen, hellgrünen Nadeln stehen zweizeilig gekämmt an den Trieben, färben sich im Herbst kupfer- bis fuchsrot und fallen dann mitsamt den kurzen Seitentrieben ab. Im Winter steht ein kahler Baum da, dessen Aufbau erst dann richtig sichtbar wird: ein gerader, im Alter tief gefurchter Stamm mit auffälligen Einbuchtungen unter den Astansätzen. Der Austrieb im Frühjahr kommt früh und ist von einem so hellen Grün, dass der Baum aus der Ferne leuchtet. Gewachsen wird schnell, in guten Jahren um einen Meter. Essbar ist an ihm nichts; sein Wert ist der eines Solitärs, dem man beim Wachsen zusehen kann.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Urwald-Mammutbaum steht am liebsten dort, wo es feucht ist – an Teichrändern und in Senken, wie er es auch in seiner Heimat tut. Das lockere, sommergrüne Laub lässt mehr Licht durch als das eines immergrünen Nadelbaums, sodass unter ihm eine Krautschicht wachsen kann. Die abgeworfenen Nadeln zersetzen sich rasch. In der Krone nisten Vögel, und die tief gefurchte Borke älterer Bäume bietet Insekten Spalten zum Überwintern.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":56051415220556,"sku":"100010317","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010317-1.jpg?v=1779893187"},{"product_id":"rote-johannesbeere-rovada","title":"Rote Johannisbeere Rovada","description":"\u003cp\u003eDie Rote Johannisbeere 'Rovada' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Die Wildform ist in Europa zu Hause; die Gartensorten sind über Jahrhunderte aus mehreren Wildarten zusammengekreuzt worden. 'Rovada' entstand in Wageningen aus der Kreuzung von 'Fays Fruchtbare' mit 'Heinemanns Roter Spätlese' und kam 1980 in den Handel; unter dem Zweitnamen 'Robella' läuft dieselbe Sorte. Der Strauch baut sich locker auf und treibt nach dem Schnitt willig durch, weshalb er sich auch in der Reihe als Hecke ziehen lässt. Ihr Kennzeichen sind die Trauben: Sie werden lang, sitzen an langen Stielen und tragen bis zur Spitze gleichmäßig große Beeren, wo andere Sorten ausdünnen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEnde April öffnen sich über 3 Wochen die unscheinbaren grünlichen Blüten in hängenden Trauben; späte Fröste nehmen ihnen wenig an. Ab Juli lässt sich 3 Wochen lang ernten, und die Beeren halten danach noch lange am Zweig, ohne abzufallen. Gepflückt wird die ganze Traube, nicht die einzelne Beere: Die langen Stiele geben den Fingern Platz, und eine Traube füllt die Hand. Die Beeren sind mittelrot, glänzend und fest, zählen im Sortenvergleich zu den größten und halten sich nach der Ernte kühl noch 1 bis 2 Wochen. Im Geschmack ist 'Rovada' ausgesprochen säurebetont – Zucker trägt sie reichlich, Säure noch mehr, und das macht sie vor allem zur Verarbeitungsfrucht: Gelee geliert ohne zugesetztes Pektin, dazu Saft, Sirup und eine Fruchtsauce zu Wild und Käse. Zum Trocknen taugen die Beeren wegen ihres hohen Wassergehalts nicht. Nach anhaltendem Regen platzt ein Teil der Beeren auf. Im Halbschatten trägt der Strauch weiter verlässlich, wird dort aber kahlbeiniger und hängt seine Trauben höher – was beim Pflücken den Rücken schont.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte Ende April fällt in die Wochen, in denen Sandbienen und Hummeln jede offene Nahrungsquelle brauchen; auch Schwebfliegen gehen an die Trauben. An den Blättern fressen die Raupen mehrerer Spanner, die auf Johannis- und Stachelbeeren angewiesen sind. Die Früchte nehmen auch Vögel an – bei den spät reifenden roten Sorten weniger stark als bei den frühen, sodass für beide Seiten etwas übrig bleibt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57836709937484,"sku":"100010482","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":56859548156236,"sku":"100010328","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010482-1.jpg?v=1785755635"},{"product_id":"prunus-fruticosa-x-p-cerasus-carmine-jewel","title":"Strauchkirsche Carmine Jewel","description":"\u003cp\u003eDie Strauchkirsche ’Carmine Jewel’ wächst als Strauch auf etwa 2,5 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Ihre Eltern stammen weit auseinander: die Sauerkirsche aus Europa, die Steppenkirsche aus Sibirien. Zusammengebracht hat sie Les Kerr, der Ende der 1940er Jahre in Kanada anfing, beide zu kreuzen. Aus seinen Hybriden zogen Cecil Stushnoff und Rick Sawatzky an der University of Saskatchewan weiter: 1985 kreuzten sie sie mit ’North Star’ aus Minnesota, und daraus ging 1999 ’Carmine Jewel’ hervor, die erste Zwergsauerkirsche des Programms. 4 Jahre später war sie Kanadas Hauptsorte. Sie besteht zu 75 Prozent aus Sauerkirsche und zu 25 Prozent aus Steppenkirsche; für solche Kreuzungen ist der Name \u003cem\u003ePrunus\u003c\/em\u003e × \u003cem\u003ekerrasis\u003c\/em\u003e vorgeschlagen, nach Kerr. 5 Schwestersorten folgten als Romance-Serie mit größeren und süßeren Früchten – ’Carmine Jewel’ reift trotzdem weiter, weil sie von allen zuerst dran ist.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 3 Wochen die weißen Blüten, geerntet wird ab Juli über rund 4 Wochen. Die Früchte sind klein, 3,5 bis 4 Gramm, kugelig und bis in den Saft hinein durchgefärbt – er färbt Gelee, Wein und Milchspeisen so kräftig, dass sich Lebensmittelfarbe erübrigt. Auf den Erntezeitpunkt kommt alles an, und zu früh wird häufiger gepflückt als zu spät: Die Kirschen werden rasch rot, vollreif sind sie aber erst fast schwarz. Rot geerntet hat sie den halben Zucker und die doppelte Säure; ausgereift kommt sie auf 14 Grad Brix – mehr, als man einer Sauerkirsche zutraut – und lässt sich frisch essen. Eilig ist es nicht: Die Früchte fallen nicht ab, sie trocknen eher wie Rosinen am Zweig. Die ersten pflückt man von Hand, später hält man ein Tuch unter den Strauch und schüttelt mehrere Zweige zusammen – löst sich nichts, ist es zu früh. Gelagert wird sie nicht, verarbeitet gleich: Kuchen, Konfitüre, Saft. Ein eingewachsener Strauch bringt 11 bis 14 Kilogramm; nach dem ersten dünnen Tragjahr steigt der Ertrag steil an.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAuch wenn der eigene Blütenstaub genügt, muss ihn jemand von den Staubblättern auf den Griffel tragen, und das tun die Bienen – bleiben sie aus, hilft ein Staubwedel. Was die Blüte bietet, haben beide Elternarten gemeinsam: eine flache Scheibe mit halb verborgenem Nektar, reichlich; daran gehen Schwebfliegen, Bienen und Falter. Den Vögeln kommt entgegen, dass sie ihre Früchte den ganzen Sommer festhält: Wer nicht alles erntet, lässt eine Nahrungsquelle stehen, die lange vorhält. Als Raupenfutter zählt von den Eltern fast nur die Sauerkirsche: An ihr sind 5 Schmetterlingsarten ausgezählt, für die Steppenkirsche fehlt eine solche Zählung.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":56859549368652,"sku":"100010327","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010327-1.jpg?v=1779893229"},{"product_id":"japanische-nusseibe","title":"Japanische Nusseibe","description":"\u003cp\u003eDie Japanische Nusseibe wächst als mittelhoher Baum auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Sie stammt aus Japan und Südkorea, ist immergrün und trotz des Namens keine Eibe, sondern eine eigene Gattung. In Japan heißt sie \u003cem\u003ekaya\u003c\/em\u003e. Ihre Nadeln sind steif, spitz und zweizeilig gestellt; zerreibt man sie, verströmen sie einen kräftigen, harzig-würzigen Geruch, an dem man den Baum mit geschlossenen Augen erkennt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April öffnen sich über 3 Wochen die unscheinbaren Blüten. Ab September lassen sich die Samen über 4 Wochen ernten. Sie stecken in einem grünen, pflaumenähnlichen Mantel, der sich zur Reife öffnet und einen olivförmigen Kern freigibt – daher der Name Nusseibe. In Japan werden diese Kerne geröstet gegessen und zu einem Öl gepresst, das in der Küche geschätzt wird und hitzestabil genug für Tempura ist; sein Geschmack ist mild nussig. Roh sind sie nicht zu empfehlen, geröstet dagegen sind sie ein altes Nahrungsmittel. Berühmter noch als die Samen ist das Holz: Aus \u003cem\u003ekaya\u003c\/em\u003e werden die Bretter für das Go-Spiel gefertigt, und weil ein Brett Holz von 200 bis 800 Jahre alten Stämmen verlangt, sind echte Kaya-Bretter selten und teuer. Der Klang, den ein Spielstein auf dieser Oberfläche macht, gilt als Teil des Spiels. Die Nachfrage hat die wilden Bestände so verringert, dass sie in Japan unter Schutz stehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAls immergrüner Baum mit dichter, tief angesetzter Krone bietet die Nusseibe ganzjährig Deckung und Nistplätze. Die fleischigen Samenmäntel werden im Herbst von Vögeln angenommen, die zur Verbreitung beitragen. Der harzige Duft der Nadeln hält manche Insekten fern und macht den Baum zugleich zu einer Duftpflanze, deren Wirkung sich beim Vorbeigehen bemerkbar macht.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":56894181212492,"sku":"100010331","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}]},{"product_id":"feigenkaktus-kurt","title":"Feigenkaktus 'Kurt'","description":"\u003cp\u003eDer Feigenkaktus 'Kurt' wächst als ausdauernde Staude auf etwa 1 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Er gehört zu \u003cem\u003eOpuntia strigil\u003c\/em\u003e, einer Art aus Texas und Nordmexiko, und ist ein Kaktus, der im Freiland überwintert – dafür braucht er allerdings die richtige Stelle. Nicht die Kälte setzt ihm zu, sondern die Nässe: Ein Standort in voller Sonne mit scharf drainiertem, kiesigem Boden und Schutz vor Winterregen ist die Bedingung, unter der er dauerhaft draußen bleiben kann. Steht er nass, geht er ein, auch in einem milden Winter.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juni an blüht er über 8 Wochen mit großen, seidig glänzenden Blüten. Ab September lassen sich die Früchte über 6 Wochen ernten, die Kaktusfeigen, die der Gattung ihren Namen geben. Sie sind birnenförmig, färben sich zur Reife rot bis purpurn und enthalten ein süßes, saftiges Fruchtfleisch mit vielen kleinen Kernen. Beim Ernten und Schälen ist Vorsicht angebracht, denn Frucht und Triebe tragen Glochiden – winzige Widerhakenborsten, die sich in der Haut festsetzen und schwer wieder herausgehen. Mit Handschuhen und einem Messer geht es; wer die Früchte kurz abbürstet oder abflämmt, hat es leichter. Gegessen werden sie frisch ausgelöffelt oder zu Sirup, Gelee und Saft verarbeitet. Auch die fleischigen Triebe sind in Mexiko ein Gemüse, dort unter dem Namen \u003cem\u003enopales\u003c\/em\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie großen, offenen Blüten sind über 8 Wochen hinweg eine ergiebige Pollenquelle. Honigbienen und Wildbienen sammeln dort auffällig lange, weil das Pollenangebot dieser Blütenform reichlich und leicht zugänglich ist; manche Bienen wälzen sich regelrecht darin. Weil die Blüte in den Hochsommer fällt, ergänzt sie das Angebot in einer Zeit, in der viele Frühjahrsblüher längst durch sind.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":56894181278028,"sku":"100010332","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010332-1.jpg?v=1779893253"},{"product_id":"lorbeerblattrige-zistrose","title":"Lorbeerblättrige Zistrose","description":"\u003cp\u003eDie Lorbeerblättrige Zistrose wächst als Strauch auf etwa 2 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Sie stammt aus dem westlichen Mittelmeerraum und aus der Türkei (\u003cem\u003eCistus laurifolius\u003c\/em\u003e) und ist unter den Zistrosen diejenige, die den mitteleuropäischen Winter am ehesten übersteht. Ihre Blätter sind immergrün, ledrig, dunkelgrün und lorbeerähnlich geformt; sie sind mit einem klebrigen, aromatischen Harz überzogen, das man an den Fingern hat, sobald man sie berührt. Verzehren lässt sich an ihr nichts.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juni an blüht sie über 10 Wochen. Die Blüten sind reinweiß mit gelbem Grund und werden bis zu 6 Zentimeter breit, mit zerknittert wirkenden Blütenblättern, als wären sie eben aus der Knospe gefaltet worden. Jede einzelne hält nur einen Tag: Sie öffnet sich am Morgen und fällt am Abend ab. Weil aber täglich neue nachkommen, steht der Strauch über Wochen in Blüte, und morgens liegt unter ihm ein Kreis abgefallener Blütenblätter. Das Harz auf den Blättern heißt Labdanum und wurde im Mittelmeerraum seit der Antike gewonnen und als Räucherwerk und in der Parfümerie verwendet; an heißen Tagen riecht der ganze Strauch danach. Was sie braucht, ist Trockenheit und Sonne: durchlässiger, magerer Boden, eine Südlage, kein Winternass.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie weit offenen Blüten sind über 10 Wochen hinweg eine leicht zugängliche Pollenquelle, und weil sie täglich erneuert werden, ist das Angebot verlässlich. Honigbienen, Wildbienen, Schwebfliegen und Käfer sammeln sich darin, oft mehrere gleichzeitig in einer Blüte. Der immergrüne, dichte Wuchs gibt Kleinvögeln ganzjährig Deckung, und in der Streu unter dem Strauch überwintern Insekten.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":56894181343564,"sku":"100010333","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010333-1.jpg?v=1781780710"},{"product_id":"grossblutige-magnolie-treyve","title":"Großblütige Magnolie 'Treyve'","description":"\u003cp\u003eDie Großblütige Magnolie 'Treyve' wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Sie wurde 1860 in der Baumschule François Treyve in der Auvergne ausgelesen und läuft deshalb auch als 'François Treyve'. Unter den Sorten der immergrünen \u003cem\u003eMagnolia grandiflora\u003c\/em\u003e gilt sie als eine der frosthärtesten und hält Temperaturen um minus 17 Grad aus – der Grund, aus dem sie in Mitteleuropa überhaupt in Frage kommt. Ihr Wuchs ist gleichmäßig pyramidal, das Laub dick, gewellt und im Winter von einem tiefen Dunkelgrün.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juni an blüht sie über 13 Wochen bis in den September. Die Blüten sind groß, rein weiß und schalenförmig, öffnen sich nacheinander über den ganzen Sommer und duften kräftig. Weil die Blütezeit so lang ist, steht dieser Baum nie ohne Blüte da, ohne je überladen zu wirken – anders als die Frühjahrsmagnolien, die ihre ganze Pracht in 2 Wochen zeigen und dann grün sind. Die Blütenblätter sind essbar und werden eingelegt oder kandiert; geerntet wird von Juni an über 3 Wochen. Der pyramidale, gerade Aufbau hat die Sorte in Frankreich zum Straßenbaum gemacht, was für den Garten bedeutet: Sie bleibt in Form, ohne dass man sie schneiden muss. Ein warmer, geschützter Standort bleibt trotz der Frosthärte die Bedingung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWie alle Magnolien wird sie von Käfern bestäubt, einer Bestäubungsform, die älter ist als die Bienen selbst. Über 13 Wochen hinweg sammeln sich Käfer, Schwebfliegen und Bienen in den offenen Blüten. Im Herbst platzen die zapfenartigen Fruchtstände auf und lassen leuchtend rote Samen an dünnen Fäden heraushängen, die Vögel im Vorbeifliegen aufnehmen. Das immergrüne Laub gibt ganzjährig Deckung und Schutz vor Wind.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":56894181376332,"sku":"100010334","price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/P1014050.jpg?v=1780929116"},{"product_id":"grossblutige-magnolie-ferruginea","title":"Großblütige Magnolie 'Ferruginea'","description":"\u003cp\u003eDie Großblütige Magnolie 'Ferruginea' wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Sie ist eine Auslese der immergrünen \u003cem\u003eMagnolia grandiflora\u003c\/em\u003e aus dem Südosten der Vereinigten Staaten, und ihr Name beschreibt ihr Kennzeichen: \u003cem\u003eferrugineus\u003c\/em\u003e heißt rostfarben. Die Blattunterseiten sind dicht rostbraun filzig behaart, während die Oberseite dunkelgrün, ledrig und glänzend bleibt – ein Blatt, das sich bei jedem Windzug zweifarbig zeigt. Der Wuchs ist runder als bei den meisten Sorten dieser Art.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juni an blüht sie über 13 Wochen, bis in den September hinein. Die Blüten sind schalenförmig, rahmweiß und werden bis zu 25 Zentimeter breit; sie öffnen sich nicht alle auf einmal, sondern nacheinander über den ganzen Sommer, sodass fast immer eine offen ist. Ihr Duft ist schwer und zitronig und trägt an warmen Abenden weit. Die Blütenblätter sind essbar und lassen sich einlegen oder kandieren – ein alter Brauch, der etwas von der Sommerblüte haltbar macht; geerntet wird von Juni an über 3 Wochen, solange die Blüten frisch sind. Eines sollte vor dem Pflanzen bedacht sein: Die Großblütige Magnolie braucht einen warmen, geschützten Platz. In Weinbaulagen und milden Regionen steht sie im Freien, anderswo an einer Südwand.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie großen, offenen Blüten werden von Käfern bestäubt, und das ist stammesgeschichtlich alt: Magnolien entstanden, bevor es Bienen gab, und ihre kräftigen Blütenblätter sind auf die schwerfälligen Besucher eingerichtet. Käfer, Schwebfliegen und Bienen sammeln sich über 13 Wochen darin. Im Herbst öffnen sich die zapfenartigen Fruchtstände und geben leuchtend rote Samen frei, die an dünnen Fäden hängen bleiben und von Vögeln genommen werden. Das immergrüne, dichte Laub bietet ganzjährig Deckung.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":56894181441868,"sku":"100010335","price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010335-1.jpg?v=1779894032"},{"product_id":"schwarznuss","title":"Schwarznuss","description":"\u003cp\u003eDie Schwarznuss wächst als Großbaum auf etwa 25 Meter heran und braucht rund 18 Meter Standfläche; sie stammt aus dem östlichen Nordamerika, wo sie das Doppelte erreicht. Den Namen gab ihr die Rinde: schwarzbraun, tief gefurcht, in rautenförmige Rippen aufgebrochen. Als eine amerikanische Forstzeitschrift zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach einem Nationalbaum der USA fragte, stimmte ein großer Teil der Leser für sie. In Europa steht sie seit 1629 in den Gärten; forstlich versucht wurde sie erst ab 1882, als Forstmeister Rebmann rund 60 Hektar in den Rheinniederungen des Elsass pflanzte. Der größere Teil misslang – ihre Leistung bringt sie nur in Auen und Tallagen mit Grundwasseranschluss. Heute ist sie an Rhein und Donau eingebürgert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April hängen über 3 Wochen die männlichen Kätzchen an den Vorjahrestrieben; die weiblichen Blüten sitzen grün und winzig zu 2 bis 5 an den Spitzen der frischen Triebe. Ab September fallen die Früchte über etwa 2 Wochen – kugelrund, 4 bis 5 Zentimeter dick, in einer grünen Hülle, die nicht aufplatzt, sondern geschlossen mit der Nuss fällt. Reif gibt die Hülle auf Fingerdruck nach und färbt sich gelblich; dann lässt sich der Baum auch schütteln. Danach zählt Tempo: Binnen weniger Tage muss die Hülle herunter, sonst schlägt sie auf Farbe und Geschmack des Kerns durch – und sie färbt die Hände tiefbraun. Getrocknet und ungeschält kühl gelagert halten die Nüsse etwa ein Jahr. Die Nuss misst 25 bis 40 Millimeter und ist so dickschalig, dass ein gewöhnlicher Nussknacker daran zerbricht; über Nacht gewässert, gibt sie ganze Kernhälften statt Splitter. Rund 30 Prozent des Gewichts sind Kern; er schmeckt kräftiger und harziger als jede Walnuss und verliert das beim Backen nicht – daher sein Platz in Kuchen, Brot und Eiscreme. Die indigenen Völker mahlten ihn zu Mehl und zu Butter und zapften den Baum wie einen Ahorn an; der Saft ergibt eingekocht einen Sirup. Die Siedler legten die unreifen Früchte samt Hülle in Essig ein. Aus der Hülle gewann man je nach Beize einen goldbraunen bis fast schwarzen Farbstoff für Wolle und Holz.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie schweren, ölreichen Nüsse sind für Eichhörnchen, Eichelhäher und Rabenvögel wertvolle Nahrung; vergessene Verstecke werden zum nächsten Baum. An den Blättern fressen Schmetterlingsraupen. Mit dem Juglon, das alle Walnussgewächse abgeben, verschafft sie dem eigenen Nachwuchs Raum. Gut tut ihr dagegen die Nachbarschaft der Stickstoffsammler – wo die Doldige Ölweide (\u003cem\u003eElaeagnus umbellata\u003c\/em\u003e) zwischen den Reihen steht, legen Schwarznüsse messbar mehr an Höhe und Stammdurchmesser zu.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":56964996628812,"sku":"100010336","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010336-1.jpg?v=1779894085"},{"product_id":"mandschurische-walnuss","title":"Mandschurische Walnuss","description":"\u003cp\u003eDie Mandschurische Walnuss wächst als Großbaum auf etwa 20 Meter heran und braucht rund 15 Meter Standfläche. Zu Hause ist sie in den Mischwäldern Nordostasiens, an Berghängen und in Tälern zwischen 500 und 2.800 Metern Höhe. Nach Europa brachte sie Ernest Wilson: 1903 schickte er Saatgut nach England, ab 1907 ging es weiter nach Nordamerika, und ein Baum aus jenen ersten Jahren steht seit 1906 in Kew. Was sie von allen anderen Walnüssen abhebt, ist ihre Kälteverträglichkeit – in Finnland gilt sie als die härteste Walnuss überhaupt. Ihre gefiederten Blätter werden 40 bis 60 Zentimeter lang, ausnahmsweise das Doppelte; an jungen Bäumen sitzen sie auf rasch streckenden Trieben, was ihnen ein offenes, sperriges Aussehen gibt. Beim Zerreiben duften sie kräftig aromatisch, im Herbst färben sie sich gelb.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai hängen über 4 Wochen die männlichen Kätzchen an den Zweigen des Vorjahres – schlank, gelbgrün und mit bis zu 40 Zentimetern die längsten der Gattung. An den Spitzen der neuen Triebe stehen die weiblichen Blüten aufrecht, unscheinbar bis auf die leuchtend roten Narben. Ab September fallen die Früchte über 4 Wochen, nach und nach, sodass sich mehrere Durchgänge lohnen; sie hängen in langen Trauben und stecken in einer klebrigen grünen Hülle, die kräftig braun färbt – Handschuhe sind kein Luxus. Die Nuss darunter wird bis zu 7,5 Zentimeter lang, ist tief gefurcht und scharfkantig gerippt, und ihre Schale gehört zu den härtesten der Gattung: Ein gewöhnlicher Nussknacker scheitert daran, meist muss der Hammer ran. Der Kern ist gut gefüllt, aber schwer herauszulösen – und die Mühe lohnt, denn sein Ölgehalt erreicht 52 Prozent, und er schmeckt kräftig walnussartig, roh wie geröstet. Gepresst gibt er ein essbares Öl, das allerdings rasch ranzig wird und deshalb frisch verbraucht sein will. Das harte, dauerhafte Holz geht in Nordostasien in Furnier und Möbel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eFür Vögel und Nager sind die Nüsse eine Nahrung von besonderem Wert: Mit über der Hälfte Öl im Kern liefern sie vor dem Winter viel Energie auf wenig Raum. In ihren Herkunftswäldern steht die Mandschurische Walnuss an Gebirgsbächen und an Hängen bis in 2.800 Meter Höhe – aus dieser Spanne rührt die Kältefestigkeit, die sie unter den Nussbäumen weiter nach Norden trägt als alle Verwandten.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":56965004525900,"sku":"100010337","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010337-1.jpg?v=1779894165"},{"product_id":"mandel-baretta","title":"Mandel Baretta","description":"\u003cp\u003eDie Mandel 'Baretta' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Ihre Heimat liegt in Mittelasien; nach Deutschland kam die Mandel mit den Römern und mit dem Wein, in die wärmsten Weinbaugegenden. Um 812 empfahl Karl der Große in seiner Landgüterverordnung, auf den königlichen Hofgütern Essmandeln anzubauen. Und 1781 riet ein Handbuch zum Weinbau, Mandelbäume in die Weinberge zu setzen, weil ihr helles, lichtes Laub kaum Schatten wirft. Für Früchte braucht 'Baretta' eine zweite Mandel einer anderen Sorte in der Nähe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte fällt in den März, noch vor den Austrieb, und dauert etwa 3 Wochen; die Blüten sind weiß bis hellrosa. Was danach ansetzt, sieht zunächst aus wie ein kleiner Pfirsich, doch das Fruchtfleisch wächst nicht mit: Es bleibt eine trockene, pelzige Haut um einen harten Stein, und in diesem Stein liegt der Samen – die Mandel. Geerntet wird ab August, über etwa 4 Wochen. Gepflückt wird, was offen ist, denn zur Reife platzt die Haut auf; was noch geschlossen am Zweig hängt, ist noch nicht so weit. Entscheidend ist, was danach kommt: Die Hüllen gehören sofort abgestreift, und die Mandeln müssen konsequent trocknen, am besten flach ausgebreitet in einer Kiste an der Sonne. So behandelt lassen sie sich 2 bis 3 Jahre aufheben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWie viel schon wenige Wildbienen an einer Mandel bewirken, zeigt die Gehörnte Mauerbiene. In einer spanischen Mandelpflanzung, in der man sie ausgesetzt hatte, waren Honigbienen zehnmal so zahlreich – und doch ließ sich der Fruchtansatz der Bäume allein aus den Besuchen der Mauerbienen erklären. Auch in Mitteleuropa gehört sie zu den Blütengästen der Mandel: Sie fliegt von Mitte März bis Anfang Mai und sammelt unter anderem an ihr Pollen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":57219429138764,"sku":"100010338","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010338-1.jpg?v=1785420499"},{"product_id":"scharlach-weissddorn","title":"Scharlach-Weißdorn","description":"\u003cp\u003eDer Scharlach-Weißdorn wächst als mittelhoher Baum oder Großstrauch auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 7 Meter Standfläche – meist mehrstämmig, mit einer breit gerundeten, dichten Krone. Seine Heimat ist der Osten Nordamerikas, von Ontario und Quebec südwärts bis Kentucky. Gepflanzt wird er weniger der Hecke wegen als der Früchte wegen: Sie sind groß und süß genug, um im Obstgarten zu stehen. Auch sonst sieht er anders aus als die europäischen Weißdorne – das Blatt ist breit und kräftig gezähnt, mehr Elsbeere als Hagedorn, und die Dornen sitzen locker verteilt, werden dafür 3 bis 5 Zentimeter lang. Er wird auch als \u003cem\u003eCrataegus pedicellata\u003c\/em\u003e angeboten; gemeint ist dieselbe Pflanze.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte hält 3 Maiwochen: weiß, in großen, lockeren und fein behaarten Schirmen, die Staubbeutel blassrosa bis rot getönt. Rund 6 bis 8 Wochen später, ab Mitte September, beginnt die Reife und zieht sich über etwa 3 Wochen in den Oktober. Die Früchte sind glänzend scharlachrot, birnenförmig bis elliptisch und werden knapp 2 Zentimeter lang, etwa so groß wie eine kleine Kirsche; in jeder sitzen 3 bis 5 Steinkerne. Sie hängen an auffallend langen, dünnen Stielen, weshalb das ganze Gehölz im Herbst eher an einen Zierapfel erinnert als an einen Dornbusch. Geerntet wird in einem Zug: Die Früchte reifen fast gleichzeitig und fallen bei Vollreife von selbst ab. Weil die Zweige bedornt sind, schüttelt man sie besser über ein ausgebreitetes Tuch, statt einzeln zu pflücken. Danach halten sie sich gekühlt bis zu 2 Monate, was für eine Weißdornfrucht selten ist. Sie schmecken süß und fein aromatisch und taugen frisch wie verarbeitet: zu Mus, Marmelade und Kompott, als Kuchenbelag, angesetzt als Likör oder gebrannt, getrocknet für Früchtetee und Trockenobst. Auch die Blüten werden getrocknet und als Tee aufgegossen. Das Laub ist oberseits dunkelgrün und rau und färbt sich im Herbst regelmäßig gelborange.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWeißdorne werden von Insekten bestäubt, vor allem von Wild- und Honigbienen. Die weit offenen Blütenschirme sind mühelos anzufliegen und geben Nektar wie Pollen zugleich. Die Früchte teilt man sich mit den Vögeln – wer sie vollständig ernten will, geht alle 2 Tage durch, sonst sind die reifen vorher abgeräumt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":57221872255308,"sku":"100010339","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"100–120 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57837433585996,"sku":"100010487","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010339-1.jpg?v=1785420601"},{"product_id":"mandel-perle-der-weinstrasse","title":"Mandel Perle der Weinstraße","description":"\u003cp\u003eDie Mandel 'Perle der Weinstraße' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Sie verbindet 2 Obstbäume aus Asien: die Mandel, die aus Vorder- und Zentralasien stammt, und den Pfirsich, der in China schon vor 4.000 Jahren angebaut wurde. Gekreuzt hat die beiden um 1940 ein Züchter namens Rupp in Neustadt-Mußbach. Ab den 1950er Jahren wurde die Sorte in der Pfalz mehr als jede andere Mandel als Straßenbaum gepflanzt, und bis heute ist sie die häufigste Mandel an der Weinstraße. Dazu blüht sie spät, erst im letzten Drittel der Mandelblüte, und ist wenig spätfrostgefährdet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIhre Blütezeit liegt im März und dauert etwa 2 Wochen. Die Blüten sind rosa und mit 45 bis 50 Millimetern im Durchmesser groß – so breit wie eine Streichholzschachtel lang. Danach setzt der Baum Früchte an, die kleinen Pfirsichen gleichen, aber trocken bleiben; sie reifen spät, von Ende September bis in den Oktober. Ihr Stein ist oval, stark gefurcht, sehr hart und läuft in eine kleine scharfe Spitze aus. Steine wie dieser sind bei Mandeln ein wichtiges Merkmal, um die Sorte zu bestimmen. Zum Essen ist der Kern nicht gedacht: Er schmeckt je nach Witterung und Reife süß oder bitter, und bittere Mandelkerne sind roh giftig. 'Perle der Weinstraße' ist eine Blütenmandel; wer Mandeln ernten will, pflanzt eine Süßmandel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMandel und Pfirsich, ihre beiden Eltern, bieten mit ihren Blüten Pollen und Nektar. In Gegenden mit mildem Weinbauklima ist die Mandelblüte eine der ersten Massentrachten des Jahres, und ihre Hauptbestäuber sind Honigbienen. Der Pfirsich, ihr zweiter Elternteil, hat ein breiteres Publikum: Neben Bienen besuchen ihn Schwebfliegen und Falter, und seine offenen, scheibenförmigen Blüten halten reichlich Nektar bereit.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":57575249576268,"sku":"100010379","price":59.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010379-1.jpg?v=1785420506"},{"product_id":"amerikanischer-schneeball-slodka","title":"Gewöhnlicher Schneeball Slodka","description":"\u003cp\u003eDer Gewöhnliche Schneeball 'Slodka' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche; er ist eine Fruchtauslese unseres heimischen Schneeballs, und sein Name sagt, worauf ausgelesen wurde: Slodka heißt die Süße. Das ergibt nur dort Sinn, wo man die Früchte isst – und das tut man in Russland und der Ukraine seit Generationen. Dort ist der Schneeball ein Fruchtstrauch, dort steht er als nationales Sinnbild, und dort sind aus Wildbeständen Sorten hervorgegangen, deren Geschmack von bitter-sauer über süßlich mit leichter Bitternote bis eben süß reicht. 'Slodka' steht am süßen Ende dieser Reihe. Von der Wildform, die hier an Ufern und in Auen wächst, unterscheidet sie nichts als das: derselbe Strauch, dieselben Blätter, dieselbe Blüte – aber Früchte, die man verarbeiten mag.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGeblüht wird im Mai, 4 Wochen lang, in flachen weißen Dolden mit dem Kranz steriler Schaublüten außen. Von September an hängen die Beeren: kugelig, gut 1 Zentimeter dick, leuchtend scharlachrot; das Erntefenster reicht über 6 Wochen. Wo die Wildform scharf sauer schmeckt und einen bitteren Nachgeschmack behält, tritt bei dieser Sorte die Bitterkeit zurück – die Säure bleibt, und mit ihr die tiefrote Farbe, die den Saft so kenntlich macht. Roh isst man die Beeren auch hier nicht; sie gehören in den Topf. Verarbeitet ergeben sie Saft, Mus, Gelee und Kompott, und in der osteuropäischen Küche belegt man Kuchen damit. Für die russischen Fruchtsorten dieser Art sind Erträge zwischen 3 und 10 Kilogramm je Strauch beschrieben, einzelne tragen mehr. Ein zweiter Schneeball in der Nähe bringt den vollen Ansatz. Was hängen bleibt, hält sich bis in den Winter am Zweig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch ist sie, was die Art ist – und das ist bei einem heimischen Wildgehölz viel: Die flachen Dolden liegen offen; wer keinen langen Rüssel hat, kommt hier an Nektar und Pollen – Fliegen, Käfer, kleine Wildbienen. Im Winter zählen dann die Früchte, die hart und lange hängen und erst spät angenommen werden. Der Unterschied zur Wildform liegt allein beim Menschen: Was hier in den Topf wandert, fehlt am Zweig. Wer die Hälfte der Dolden stehen lässt, hat beides – ein Glas Gelee und einen Strauch, an dem im Februar noch etwas zu holen ist.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":57586808488268,"sku":"100010382","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010382-1.jpg?v=1785420316"},{"product_id":"amerikanischer-schneeball-phillips","title":"Amerikanischer Schneeball 'Phillips'","description":"\u003cp\u003eDer Amerikanische Schneeball 'Phillips' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche; gefunden wurde er an einem Straßenrand in Acton im US-Bundesstaat Maine, und der Finder hat ihm den Namen gegeben. Ausgelesen und in den Handel gebracht hat ihn Elwyn Meader, Hochschullehrer für Gartenbau in New Hampshire, der über sechzig Sorten für kurze Sommer und kalte Winter herausbrachte und sie der Allgemeinheit überließ, statt sie schützen zu lassen. Bei diesem Strauch überzeugte ihn der Fruchtansatz: Er ist reich, und er setzt schon an jungen Pflanzen ein, während die Wildform sich Zeit lässt. Dazu kommt der Geschmack – sauer bleiben die Früchte, aber die Bitterkeit, die den Schneeballfrüchten anhaftet, ist bei dieser Auslese deutlich zurückgenommen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte im Mai dauert 4 Wochen: weiße Schirmdolden, außen der Kranz steriler Lockblüten, innen die kleinen fruchtbaren. Von September an wird über 6 Wochen geerntet. Die Dolden hängen dicht und schwer, tief scharlachrot, die einzelne Beere knapp 1 Zentimeter dick. Und sie hängen früher im Leben des Strauchs als bei der Wildform – wer nicht warten will, ist mit dieser Sorte richtig. Gepflückt wird die ganze Dolde, nicht die einzelne Beere; früh geerntet, im Spätsommer, fällt das Ergebnis am mildesten aus. Roh bleiben die Früchte auch hier sauer und zusammenziehend, verarbeitet dagegen sind sie die dankbarsten ihrer Art: Gelee und Konfitüre geraten tiefrot, und die säuerliche Sauce zu Wild und Geflügel braucht weniger Zucker als von der Wildform. Was hängen bleibt, ziert bis in den Winter den kahlen Zweig; zum Verarbeiten taugt es dann weniger, denn am Strauch lässt die Qualität nach.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch zählt bei dieser Sorte die Menge. Wo die Wildform erst nach einigen Jahren richtig trägt, hängt hier früh und reichlich Futter – und es hängt lange: Die Dolden stehen bis in den Spätwinter, und Vögel gehen erst daran, wenn Frost und Tauwetter sie mehrfach durchgearbeitet haben. Genau dann, im Spätwinter, ist ein voller Strauch mehr wert als im September. Die Blüte selbst ist die der Art: flach, offen und ohne Rüsselzwang, sodass Fliegen, Käfer und kurzrüsselige Bienen ohne Umstände herankommen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":57586819039564,"sku":"100010383","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010383-1.jpg?v=1785420310"},{"product_id":"amerikanischer-schneeball","title":"Amerikanischer Schneeball","description":"\u003cp\u003eDer Amerikanische Schneeball wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche; zu Hause ist er im nördlichen Nordamerika, von Kanada bis in die nördlichen Vereinigten Staaten. Von dort kommt auch sein Ruf: Was hier als Zierde gepflanzt wird, ist drüben seit Langem ein Wildobst, gesammelt für Gelee und Sauce. Botanisch ist er die amerikanische Ausgabe unseres Gewöhnlichen Schneeballs und läuft deshalb unter zweierlei Namen – als eigene Art und als Varietät. Wer beide unterscheiden will, sieht auf den Blattstiel: Bei ihm sitzen dort kleine, gestielte Drüsen, die in der Mitte nicht vertieft sind, beim heimischen Schneeball napfförmige Grübchen. Das ist keine Spitzfindigkeit – im Handel werden die beiden regelmäßig verwechselt, und nur der Amerikaner trägt brauchbare Früchte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 4 Wochen die weißen Blüten in flachen, langgestielten Trugdolden von 7 bis 10 Zentimetern: außen ein Ring großer, steriler Schaublüten, innen die kleinen fruchtbaren mit gelben Staubbeuteln, die weit aus der Krone ragen. Ab September reifen fast kugelige, 9 Millimeter dicke Steinfrüchte in Scharlachrot, und geerntet wird über 6 Wochen. Der Zeitpunkt entscheidet, was man bekommt, und da gehen die Angaben auseinander: Früh gepflückt, noch leicht unreif und sauer, geben die Früchte das beste Gelee; nach den ersten Frösten werden sie weicher und milder, doch wer sie nach starkem Frost erntet, holt sich beim Kochen einen muffigen Beigeschmack ins Haus. Roh sind sie sauer und zusammenziehend – sie gehören in den Topf, nicht in die Hand. Verarbeitet ergeben sie eine tiefrote Konfitüre und jene säuerliche Sauce, die in Nordamerika zu Wild und Geflügel gereicht wird; dort heißt der Strauch Highbush Cranberry, weil die Früchte an Moosbeeren erinnern, nur eben an einem hohen Strauch. Im Herbst färbt sich das Laub karminrot.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte ist flach gebaut und offen zugänglich – daran kommt jedes Insekt, das keinen langen Rüssel hat: Furchen- und Sandbienen, Schwebfliegen, Bockkäfer und andere kurzrüsselige Besucher. Der zweite Beitrag kommt spät im Jahr. Die roten Früchte bleiben den Winter über hängen, und Vögel rühren sie zunächst kaum an; erst wenn sie mehrfach durchgefroren und wieder aufgetaut sind, werden sie angenommen. Damit steht ein Vorrat dort, wo im Januar und Februar wenig steht – in seiner Heimat leben Rauhfußhühner im Winter davon. Ein heimisches Wildgehölz ist er nicht – aber als Fruchtstrauch bringt er mit, was unserem Schneeball fehlt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":57586831524172,"sku":"100010381","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010381-1.jpg?v=1785420305"},{"product_id":"korallenolweide-newgate","title":"Korallenölweide Newgate","description":"\u003cp\u003eDie Korallenölweide 'Newgate' wächst als breit und locker verzweigter Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Wildbestände der Art stehen in Ostasien; diese Sorte aber ist in England entstanden, ausgelesen in einem Waldgarten bei Dartington in der Grafschaft Devon. Dort standen Korallenölweiden in größerer Zahl beieinander und ließen sich über Jahre vergleichen – nicht in der Reihe einer Ertragsanlage, sondern im Verbund mit anderen Nutzpflanzen, so wie sie später auch im Garten stehen sollten. Gesucht war, worauf es ankommt, wenn man mehr als eine Handvoll ernten will: Sie trägt reich, und die einzelne Frucht fällt dabei groß aus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im Mai und dauert 3 Wochen. Die weißlich gelben, röhrig glockigen Blüten sind klein, stehen aber in solcher Zahl an den Trieben, dass der ganze Strauch von ihrem süßen Duft umgeben ist. Schon 2 bis 3 Jahre nach der Pflanzung setzt der erste Ertrag ein und steigert sich dann rasch; von einem ausgewachsenen Strauch lassen sich 10 Kilogramm und mehr ernten. Ab September reifen die Früchte über 5 Wochen und hängen anschließend bis in den November: rundlich, dunkelrot und mit silbrigen Sternhaaren gesprenkelt, das Fleisch saftig und herbsauer mit süßem Grundton. Die Farbe kommt der Reife dabei zuvor – dunkelrot sind die Beeren oft schon, bevor sie so weit sind, und wer warten kann, erntet die süßeren. Bei diesen Mengen pflückt man nicht einzeln: Man legt ein Tuch unter den Strauch und rüttelt oder klopft die Zweige ab; die Beeren sind fest genug, dass sie beim Aufprall heil bleiben. Etwa 2 Wochen halten sie sich bei Zimmertemperatur. Für Gelee, Marmelade und Fruchtleder püriert man sie und streicht das Mus durch ein Sieb, weil die Kerne zum Mitessen zu groß geraten sind. Ein zweiter Strauch einer anderen Korallenölweiden-Sorte muss in Reichweite stehen, sonst bleibt der Behang aus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai ist der blühende Strauch ein Anlaufpunkt für Bienen und Hummeln, im Herbst der Fruchtbehang für die Drosseln, die bis in den Winter daran zehren. Der stillere Beitrag steckt im Boden: An den Wurzeln holen Strahlenpilze den Stickstoff aus der Luft und geben ihn über Laubfall und Wurzelumsatz weiter. In Obstpflanzungen rechnet man mit etwa einer Ölweide auf 3 Obstbäume, um deren Stickstoffbedarf zu decken. Wie weit das trägt, zeigt ein Versuch mit Schwarznuss: Standen Ölweiden dazwischen, wuchsen die Nussbäume höher, stärker und nährstoffreicher heran.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":57596471050572,"sku":"100010388","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57831567753548,"sku":"100010465","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010388-3.jpg?v=1790912026"},{"product_id":"stachelbeere-invicta","title":"Stachelbeere Invicta","description":"\u003cp\u003eDie Stachelbeere 'Invicta' wächst als breit ausladender Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Die wilde Art ist über Europa und weite Teile Asiens verbreitet. 'Invicta' dagegen stammt aus einer Forschungsstation in der englischen Grafschaft Kent, deren Wappenwort sie trägt – Invicta, die Unbesiegte. Hinter dem Namen steht ein Zuchtziel: Gekreuzt wurde sie aus der deutschen 'Resistenta', die ihre Widerstandskraft gegen den Amerikanischen Stachelbeermehltau mitbrachte, und der englischen 'Whinham's Industry' von 1835; in einem zweiten Schritt kam 'Keepsake' hinzu, eine Sorte von 1841, die als besonders mehltauanfällig galt. Der Pilz kostet anfällige Sträucher Ertrag und Wuchskraft, und befallene Früchte reifen nicht aus. Kräftig bewehrt ist 'Invicta' dabei geblieben: Ihre Stacheln sind groß und dicht gesetzt – unter den mehltaufesten Sorten gibt es stachelarme, diese gehört nicht dazu.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im April und hält 3 Wochen an: grünlich gelbe Glöckchen, einzeln oder zu dritt in den Blattachseln, die kaum jemand bemerkt. Geerntet wird ab Juli, über 3 Wochen, und damit etwas früher als bei den meisten Sorten. Wer den vollen Ertrag will, erntet nicht auf einmal: Im Juni nimmt man jede zweite Frucht grün ab – die übrigen werden dadurch merklich größer –, und im Juli folgen die ausgereiften. Grün geerntet sind die Beeren fest und säuerlich, behalten beim Kochen ihre Form und sind das Material für Kuchen, Kompott, Gelee und Chutney; schon im 17. Jahrhundert kochte man sie unreif zu einer Sauce für Fisch und Fleisch ein. Ausgereift werden die großen, gelbgrünen Früchte süß, und zwar spät und dann fast über Nacht – ein dunklerer Hauch auf der Schale zeigt es an. Die Reifeprobe braucht kein Werkzeug: Ein Kitzeln am Zweig genügt, was reif ist, fällt in die Hand. Zum Pflücken gehört ein fester Handschuh an die Hand, die den Zweig hält. Frisch halten sich die Beeren im Kühlen 1 bis 2 Wochen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Stachelbeere ist in Deutschland einheimisch. Ihre Blüte im April kommt früh, und was dann schon fliegt, findet an den unscheinbaren Glocken Nahrung: Hummeln und Bienen, Schwebfliegen und andere Fliegen, dazu Blattwespen. Ihren eigenen Falter hat sie auch – die Raupen des nachtaktiven Stachelbeerspanners fressen vor allem an ihr. Selten geworden ist er, seit die Auwälder verschwinden und in den Gärten gespritzt wird; ein ungespritzter Strauch ist für ihn ein Angebot. Was man ihnen an Früchten überlässt, nehmen Amsel und Star, Eichelhäher und Elster.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":57596993634636,"sku":"100010389","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}]},{"product_id":"eberesche-emiel","title":"Eberesche Emiel","description":"\u003cp\u003eDie Eberesche 'Emiel' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 9 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Ihre Art, die Chinesische Mehlbeere, stammt aus Mittel- und Südwestchina und kam um 1901 mit dem Pflanzensammler Ernest Wilson nach England. Um 2000 brachte der Baumschuler Dirk Benoit aus dem belgischen Deerlijk 'Emiel' unter diesem Namen heraus – eine Auslese, die ihr schmales Laub besonders elegant trägt und sich Jahr für Jahr verlässlich rot färbt. Bei der Art ist gerade das nicht selbstverständlich: Ihr Herbstlaub wechselt den Ton von Jahr zu Jahr, und die Herbste, in denen es golden-rosa über der silbrigen Unterseite glüht, sind selten. 2012 hat die Royal Horticultural Society 'Emiel' ihren Award of Garden Merit zuerkannt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSchon der Austrieb ist hell: Junge Blätter und Triebe sind grauweiß befilzt, und erst später wird die Oberseite glänzend dunkelgrün, während die Unterseite silbrig weiß bleibt – der Filz hält so beständig, dass die Art in China Kalkbaum heißt. Weil die weichen Blätter locker an den dünnen, weit überhängenden Zweigen hängen, flimmert die Krone bei Wind zweifarbig. Im Mai blüht sie reich, rund 3 Wochen lang, mit etwa 1 Zentimeter großen weißen Blüten, die dicht gedrängt in Ständen von bis zu 10 Zentimeter Breite sitzen. Im Herbst leuchtet das Laub in Orange und Rot, und darunter hängen in Büscheln die ovalen, gut 1 Zentimeter langen Früchte. Sie reifen spät, im Spätherbst oder zu Beginn des Winters, und färben sich rot bis dunkelrot; oft bleiben sie bis in den Dezember am Baum. Die Früchte sind Schmuck und nicht zum Essen gedacht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn ihrer Heimat ist die Art weit verbreitet und wächst in den Mischwäldern der Berghänge zwischen 800 und 2.000 Metern Höhe, in Tälern, an Bachufern und bis an die Wegränder. Wie sehr solche Blüten auf Insekten angewiesen sind, zeigt eine nahe Verwandte, die Erlenblättrige Mehlbeere: Eingebeutelt und so vor Insekten geschützt, setzten ihre Blüten keine Frucht an, frei abgeblüht dagegen 23,5 Prozent. Am wirksamsten bestäubten dabei Bienen, die vor allem wegen des Nektars kamen. Auf ihren eigenen Pollen ist kaum Verlass: Von Hand damit bestäubt, trugen nur 8,6 Prozent der Blüten Frucht.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":57633784430924,"sku":"100010391","price":59.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010391-1.jpg?v=1779894193"},{"product_id":"eberesche-wilfried-fox","title":"Eberesche Wilfrid Fox","description":"\u003cp\u003eDie Eberesche 'Wilfrid Fox' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Sie ist eine Mehlbeere, wohl im Garten aus der heimischen Mehlbeere und einer Mehlbeere aus dem Himalaja gekreuzt, unter deren Namen sie zuvor in den Gärten stand. Ihren eigenen Namen gab ihr der Baumschuler Harold Hillier, nach einem Mann, der dieser Gattung einen ganzen Hang gewidmet hat: Der Arzt Wilfrid Fox kaufte 1937 bei Godalming in Surrey Land, legte darauf das Winkworth Arboretum an und pflanzte 1943 mehr als 50 Arten dieser Gattung an den Hang, der heute Sorbus Hill heißt. Gepflanzt wird sie für ihre Gestalt: Jung wächst sie schmal säulenförmig mit dicht gestellten, aufstrebenden Ästen, erst mit den Jahren wird die Krone breiter und oval.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIhr Laub ist zweifarbig: Oben werden die elliptischen, flach gelappten Blätter glänzend dunkelgrün, unten tragen sie einen dichten, bleibenden Filz von leuchtendem Weiß; an älteren Bäumen werden sie gut 12 Zentimeter lang, an jungen größer. Im Mai blüht der Baum rund 3 Wochen lang mit kleinen weißen Blüten. Die rundlichen Früchte sind gut 1 Zentimeter breit, mit hellen Korkpünktchen besetzt und färben sich hell rostgelb mit rotem Anflug bis orangebraun. Reif sind sie Anfang Oktober, und das ist eines der beiden Merkmale, an denen 'Wilfrid Fox' sich von ihrem Himalaja-Elter trennen lässt: Deren Früchte reifen erst zu Beginn des Winters. Das andere zeigt das Laub, das bei 'Wilfrid Fox' dünner ist und an längeren Stielen hängt. In die Küche gehören die Früchte nicht; sie sind als Herbstschmuck gedacht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Früchte von 'Wilfrid Fox' haben Mehlbeergröße, und so große Früchte schlucken unter den heimischen Singvögeln nur die Drosseln im Ganzen – Amsel, Sing-, Rot- und Misteldrossel; Rotkehlchen und Grasmücken, die an der Eberesche fressen, sind sie meist zu groß. Die Drosseln scheiden die Samen unverdaut aus und tragen sie so weiter. Im Mai gehört der Baum den Insekten: Die Mehlbeere öffnet ihre Blüten weit und bietet reichlich Nektar, den aber nur Arten mit längerem Rüssel erreichen – Hummeln, Honig- und Wildbienen, Schwebfliegen. In ihrer Gattung sind vor allem sie und die Eberesche gute Bienenweiden.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":57633793704268,"sku":"100010392","price":59.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010392-2.jpg?v=1785420410"},{"product_id":"gewohnlicher-liguster","title":"Gewöhnlicher Liguster","description":"\u003cp\u003eDer Gewöhnliche Liguster wächst als Großstrauch auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Er ist der einzige in Mitteleuropa heimische Liguster (\u003cem\u003eLigustrum vulgare\u003c\/em\u003e) und wächst wild an Waldrändern, in Hecken und auf Kalkböden. Das Laub bleibt in milden Wintern teilweise am Strauch, bei strengem Frost fällt es – anders als die immergrünen asiatischen Arten hält er sich hier alle Möglichkeiten offen. Seine schwarzen Beeren sind giftig und gehören nicht in die Küche.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Juni öffnen sich über 4 Wochen die cremeweißen Blüten in aufrechten Rispen, die kräftig und etwas schwer duften. Im Herbst folgen die glänzend schwarzen Beeren, die in dichten Büscheln bis in den Winter hängen bleiben. Was diesen Strauch im Garten auszeichnet, ist seine Anspruchslosigkeit: Er wächst auf schweren wie auf trockenen Böden, verträgt Schatten, Stadtluft und Wurzeldruck und lässt sich schneiden, wann immer man Zeit hat. Als Hecke gepflanzt wird er dicht und blickdicht und kann jederzeit zurückgesetzt werden, denn er treibt willig aus altem Holz. Wer ihn frei wachsen lässt, bekommt einen breit ausladenden Strauch mit überhängenden Zweigen, der blüht und fruchtet – das tut eine geschnittene Hecke nicht, weil ihr der Schnitt die Blütenknospen nimmt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer heimische Liguster ist die Futterpflanze für die Raupen des Ligusterschwärmers, eines der größten Nachtfalter Mitteleuropas, dessen handlange grüne Raupe mit den weißen Schrägstreifen zu den auffälligsten Erscheinungen an einem Gartenstrauch gehört. Weitere Falterarten nutzen ihn ebenfalls. Die Blüte im Juni wird von Honigbienen, Wildbienen, Schwebfliegen und Käfern angeflogen; die schwarzen Beeren nehmen Amseln, Drosseln, Mönchsgrasmücken und Gimpel im Winter an. Als dichter, dorniger Strauch ist er zudem ein gefragter Nistplatz.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":57634419573068,"sku":"100010395","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"100–120 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57821211525452,"sku":"100010439","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010395-2.jpg?v=1781080440"},{"product_id":"ovalblattriger-liguster","title":"Ovalblättriger Liguster","description":"\u003cp\u003eDer Ovalblättrige Liguster wächst als Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Er stammt aus Japan (\u003cem\u003eLigustrum ovalifolium\u003c\/em\u003e) und ist der Strauch, aus dem die meisten Ligusterhecken bestehen – nicht der heimische, wie oft angenommen wird. Sein Vorteil ist das Laub: dunkelgrün, glänzend, größer als beim heimischen Liguster, und in normalen Wintern bleibt es am Strauch. Die schwarzen Beeren sind giftig und gehören nicht in die Küche.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juni an blüht er über 8 Wochen mit cremeweißen Rispen von kräftigem Duft. Als Heckenpflanze hat er Eigenschaften, die ihn schwer zu ersetzen machen: Er wächst schnell, verträgt jeden Schnitt, treibt aus altem Holz durch und wird so dicht, dass eine gepflegte Hecke tatsächlich blickdicht ist. Dazu kommt eine Unempfindlichkeit gegen Standortbedingungen, an denen andere scheitern – Schatten, Wurzeldruck großer Bäume, Streusalz, Stadtluft, verdichteter Boden. Wer eine Hecke will, die nach 3 Jahren steht und nicht nach 10, pflanzt Liguster. Frei wachsend wird er ein breiter, überhängender Strauch, der blüht und fruchtet; als geschnittene Hecke tut er beides nicht, weil der Schnitt die Blütenknospen entfernt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBleibt die Hecke ungeschnitten oder wird sie nur einmal früh im Jahr gestutzt, ist die 8 Wochen lange Blüte im Hochsommer eine ergiebige Nektarquelle für Honigbienen, Wildbienen, Schwebfliegen und Schmetterlinge. Die schwarzen Beeren hängen bis in den Winter und werden dann von Amseln, Drosseln, Grasmücken und Gimpeln genommen. Der dichte Aufbau macht die Hecke zu einem der sichersten Nistplätze im Garten: Kleinvögel brüten dort, wo weder Katze noch Elster durchkommt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":57634421571916,"sku":"100010396","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010396-1.jpg?v=1785420532"},{"product_id":"gold-liguster-aureum","title":"Gold-Liguster Aureum","description":"\u003cp\u003eDer Gold-Liguster 'Aureum' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2,5 Meter Standfläche. Er ist eine gelbblättrige Auslese des Ovalblättrigen Ligusters (\u003cem\u003eLigustrum ovalifolium\u003c\/em\u003e) aus Japan, und die Färbung ist keine Randerscheinung: Die Blätter sind breit goldgelb gerandet mit grünem Zentrum, manche ganz gelb, sodass der ganze Strauch von Weitem hell wirkt. Am kräftigsten kommt die Farbe in voller Sonne; im Schatten weicht sie ins Grünliche. Die schwarzen Beeren sind giftig und gehören nicht in die Küche.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juni an blüht er über 8 Wochen mit cremeweißen Rispen, die deutlich duften. Der eigentliche Zweck dieses Strauchs ist aber das Laub, und dafür ist entscheidend, wie man ihn behandelt: Ein Rückschnitt im Frühjahr treibt kräftige, besonders leuchtend gefärbte Triebe hervor, während ungeschnittene Pflanzen matter bleiben. Als Hecke setzt er eine helle Linie in dunkle Pflanzungen, als Einzelstrauch wirkt er vor immergrünem Hintergrund. In milden Wintern behält er sein Laub weitgehend, in kalten wirft er es ab und treibt im Frühjahr neu durch. Der Boden ist ihm gleich, solange er nicht dauernass ist; Stadtluft und Straßenrand machen ihm nichts aus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÜber 8 Wochen hinweg ist die Blüte eine lange und ergiebige Nektarquelle im Hochsommer, wenn viele Frühblüher längst durch sind – Honigbienen, Wildbienen, Schwebfliegen und Schmetterlinge sammeln sich dort. Die schwarzen Beeren werden im Winter von Amseln, Drosseln und Grasmücken angenommen. Wer beides will, Blüte und Frucht, schneidet die Hecke nur einmal und zwar früh, denn ein Schnitt im Sommer nimmt die Knospen mit.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":57634425012556,"sku":"100010397","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010397-1.jpg?v=1785420433"},{"product_id":"sieben-sohne-des-himmels-strauch","title":"Sieben-Söhne-des-Himmels-Strauch","description":"\u003cp\u003eDer Sieben-Söhne-des-Himmels-Strauch wächst als Großstrauch oder Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Er stammt aus China (\u003cem\u003eHeptacodium miconioides\u003c\/em\u003e), wo er in freier Natur so selten geworden ist, dass er als gefährdet gilt; in westliche Gärten kam er erst 1980 durch eine amerikanische Sammelexpedition. Sein deutscher Name übersetzt den botanischen: Die Blüten stehen zu 7 in einem Blütenstand, 6 im Kreis und 1 darüber. Die Rinde löst sich in hellen Streifen und gibt im Winter ein zimtbraunes Muster frei.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb August öffnen sich über 8 Wochen die cremeweißen Blüten in großen, aufrechten Rispen, und sie duften kräftig süß – eine Blüte im Spätsommer, wenn die meisten Gehölze längst durch sind. Das ist aber nur der erste Auftritt. Nach dem Verblühen wachsen die Kelchblätter weiter und färben sich karminrot bis purpurn, sodass der ganze Strauch im Oktober ein zweites Mal in Farbe steht, diesmal für Wochen und aus der Ferne noch auffälliger als in der Blüte. Wer ihn im Herbst sieht, hält die roten Kelche für die eigentliche Blüte. Verzehren lässt sich an ihm nichts; sein Wert liegt in diesem doppelten Auftritt und in der Rinde, die den Winter über trägt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte von August bis Oktober fällt in eine Zeit, in der das Nektarangebot rasch abnimmt, und wird entsprechend angenommen: Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge sammeln sich über 8 Wochen in den Rispen. Für Bienenvölker ist eine solche Spättracht wichtig, weil sie in die Zeit fällt, in der die Winterbienen herangezogen werden. Der mehrstämmige, dichte Aufbau gibt Kleinvögeln Deckung.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":57638755631436,"sku":"100010400","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010400-1.jpg?v=1785420655"},{"product_id":"osagedorn","title":"Osagedorn","description":"\u003cp\u003eDer Osagedorn wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 10 Meter heran und braucht rund 8 Meter Standfläche. Er stammt aus dem Süden der Vereinigten Staaten, aus Texas, Oklahoma und Arkansas, und ist nach dem Volk der Osage benannt, das aus seinem Holz Bögen fertigte – es gilt als das beste Bogenholz Nordamerikas, zäh, elastisch und leuchtend gelb im frischen Schnitt. Die Triebe tragen kräftige Dornen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April öffnen sich über 3 Wochen die unscheinbaren Blüten; die Art ist zweihäusig, männliche und weibliche Blüten sitzen auf verschiedenen Pflanzen. Ab September reifen an weiblichen Bäumen über 8 Wochen die Früchte, und die sind der Grund, aus dem man diesen Baum pflanzt: kugelig, bis 14 Zentimeter groß, gelbgrün und mit einer Oberfläche, die an ein Gehirn erinnert. Sie wiegen ein knappes Pfund und liegen im Herbst unter dem Baum wie Bälle. Essbar ist an ihnen allein der Samen, und der steckt tief im faserigen Fleisch – ihn herauszulösen ist eine langwierige Arbeit, die sich kaum lohnt. Das Fruchtfleisch selbst wird nicht gegessen, und der milchige Saft, der beim Anschneiden austritt, reizt die Haut; Handschuhe sind angebracht. Berühmt wurde der Baum in anderer Rolle: Vor der Erfindung des Stacheldrahts pflanzte man ihn in den Prärien als lebenden Zaun, dicht gesetzt und geschnitten, und der Maßstab hieß, die Hecke müsse pferdehoch, bullenstark und schweinedicht sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer dornige, dicht verzweigte Wuchs macht den Osagedorn zu einem sicheren Nistgehölz für Kleinvögel; genau darauf beruhte auch seine Verwendung als lebender Zaun. Eichhörnchen zerlegen die Früchte, um an die Samen zu kommen, und lassen den Rest liegen. Die Blätter sind glänzend und dicht, sodass die Krone auch im Sommer gut deckt, und das Holz überdauert im Boden Jahrzehnte, was stehendes Totholz zu einem langlebigen Insektenlebensraum macht.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":57638945358156,"sku":"100010404","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010404-1.jpg?v=1785420529"},{"product_id":"blumenesche-charles-bommer","title":"Blumenesche Charles Bommer","description":"\u003cp\u003eDie Blumenesche 'Charles Bommer' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 10 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche. Die Blumenesche (\u003cem\u003eFraxinus ornus\u003c\/em\u003e) stammt aus Südeuropa und Kleinasien und unterscheidet sich von allen anderen Eschen durch ihre Blüte: Während die heimische Esche unscheinbar und vor dem Laub blüht, bringt diese Art auffällige Rispen hervor. Sie bleibt kleiner als ihre Verwandten und kommt mit trockenen, kalkhaltigen Böden zurecht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 4 Wochen die cremeweißen Blüten in dichten, aufrechten Rispen, die den ganzen Baum überziehen und kräftig duften – daher der deutsche Name. Ab Juli lässt sich über 3 Wochen ernten, und geerntet wird hier nicht eine Frucht, sondern der Saft: Man ritzt im Sommer die Rinde an, worauf ein zäher Saft austritt, an der Luft erstarrt und sich als weißlich-gelbe Stücke ablösen lässt. Das ist die Manna, nach der die Art auch Manna-Esche heißt. In Sizilien, in den Bergen um Castelbuono und Pollina, wird sie bis heute so gewonnen; die Ernte ist reine Handarbeit und findet an trockenen Sommertagen statt, weil Regen den austretenden Saft verdirbt. Manna schmeckt mild süß und wird als Süßungsmittel verwendet. Der Rest des Jahres gehört dem Baum als Zierde: Im Herbst färbt sich das gefiederte Laub gelb bis violett.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Maiblüte ist unter den Eschen eine Ausnahme, denn die anderen Arten werden vom Wind bestäubt und bieten Insekten nichts. Die Blumenesche dagegen wird von Insekten bestäubt und liefert über 4 Wochen Nektar und Pollen; Honigbienen, Wildbienen, Schwebfliegen und Käfer sammeln sich in den Rispen, und der Duft trägt weit. Die geflügelten Früchte bleiben über den Winter am Baum und werden von Finken angenommen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":57680009658700,"sku":"100010408","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010408-1.jpg?v=1785420355"},{"product_id":"klee-ulme","title":"Klee-Ulme","description":"\u003cp\u003eDie Klee-Ulme wächst als Großstrauch oder Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Ihre Heimat ist das östliche Nordamerika, von Südkanada bis nach Mexiko. Nach Europa gelangte sie früh: 1704 stand sie zum ersten Mal in England, heimisch in den Gärten wurde sie aber erst, als der Pflanzensammler Mark Catesby 1724 eine große Menge Samen aus den Carolinas herüberschickte. Eine Ulme ist sie trotz des Namens nicht – \u003cem\u003ePtelea\u003c\/em\u003e, griechisch für Ulme, meint die rundum geflügelten Früchte, das \"Klee\" die dreiteiligen Blätter. Sie gehört zu den Rautengewächsen und damit in die Verwandtschaft der Zitruspflanzen, und das merkt man, sobald man ein Blatt zwischen den Fingern zerreibt: Es riecht kräftig aromatisch.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb Juni öffnen sich für rund 4 Wochen die grünlich weißen Blüten, kaum 1 Zentimeter breit, zu vielen in kurzen Rispen gebündelt. Ihr Geruch ist stark – in Amerika hat er dem Strauch den Namen \"Stinking Ash\" eingetragen. Die Früchte tragen weibliche Pflanzen: runde, papierdünne Scheiben von 2 bis 2,5 Zentimeter, in deren Mitte der Samen sitzt und um die ein Flügel mit feinem Adernetz läuft. Sie erscheinen reichlich, hängen in dichten Büscheln, sind zuerst hellgrün und werden ab August strohfarben bis braun. Zu essen sind sie nicht. Ihrer Bitterkeit wegen wurden sie in Nordamerika aber als Hopfenersatz ins Bier gegeben, daher der zweite englische Name \"Hop Tree\". Am Zweig bleiben sie bis tief in den Winter, und was zu Boden fällt, verliert über die kalten Monate das Gewebe des Flügels, bis nur das Adernetz übrig ist. Im Herbst färbt sich das Laub oft goldgelb. Der Saft von Blättern und Früchten kann die Haut unter Sonnenlicht reizen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie kleinen Blüten sind offen und flach wie eine Schale gebaut, sodass Pollen und Nektar frei liegen und auch Insekten mit kurzem Rüssel ohne Mühe herankommen. Zwischen 20 und 100 davon stehen in einem Blütenstand beisammen. Bienen finden an der Klee-Ulme beides, Pollen wie Nektar, und die Royal Horticultural Society führt sie in England unter ihren empfohlenen Pflanzen für Bestäuber – eine Auszeichnung für Gewächse, deren Blüten Bienen, Schmetterlingen und Schwebfliegen besonders nützen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":57680504389964,"sku":"100010410","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}]},{"product_id":"sauerkirsche-ungarische-traubige","title":"Sauerkirsche 'Ungarische Traubige'","description":"\u003cp\u003eDie Sauerkirsche ’Ungarische Traubige’ wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Sie ist ein Zufallssämling aus dem Ortsbestand von Újfehértó im Nordosten Ungarns; ausgelesen hat ihn das Landwirtschaftliche Forschungsinstitut in Nyíregyháza, und seit 1970 steht die Sorte im Handel. In Ungarn nimmt sie heute nach der ’Érdi bőtermő’ den zweiten Platz der Anbaufläche ein, und beide bestimmen zusammen mit einigen Landessorten den Weltmarkt für Tafelsauerkirschen. Ihr Name sagt in jeder Sprache dasselbe und nennt den Herkunftsort dazu: ungarisch ’Újfehértói fürtös’, im polnischen Sortenverzeichnis ’Groniasta z Ujfehertoi’, im deutschen Handel ’Ungarische Traubige’. Sie befruchtet sich selbst – darin sind die Weichseln den Süßkirschen voraus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April öffnen sich über 2 Wochen die weißen Blüten, mittelfrüh. Geerntet wird ab Juli über rund 3 Wochen; die Reife liegt mittel bis spät, in der 7. Kirschwoche und damit kurz vor der ’Schattenmorelle’. Die Früchte messen 22 bis 24 Millimeter und wiegen 5 bis 6 Gramm, die Haut ist glänzend dunkelrot, das Fleisch blutrot und mittelfest, der Saft dunkelrot und nur schwach färbend. Vom Stiel lösen sie sich trocken, weshalb sich die Sorte auch maschinell ernten lässt; vom Stein löst sich das Fleisch nur mäßig. Sie trägt viel Zucker und viel Säure zugleich – gemessen wurden 18 bis 21 Prozent lösliche Trockenmasse, bei der ’Schattenmorelle’ knapp 14 –, und das macht sie für den Frischverzehr so brauchbar wie für die Küche. Die Früchte geben Kompott und Konfitüre, Saft, Sirup und Gelee, Likör und Kirschwasser; getrocknet halten sie sich über den Winter. Der Baum ist wenig anfällig für Monilia, Spitzendürre und die Stecklenberger Krankheit, und er verkahlt kaum.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte der Sauerkirsche ist eine flache Scheibe mit halb verborgenem Nektar, und sie gibt reichlich davon ab – in einer Zeit, in der das Angebot noch schmal ist. Angeflogen wird sie von Schwebfliegen, Bienen und Faltern. Dem Laub der Art sind 5 Schmetterlingsarten als Raupenfutter zugeordnet, unter ihnen das Abendpfauenauge, der Blaukopf und der Weißdorn-Haarspinner; sie alle fressen auch an anderen Laubhölzern und hängen nicht an der Kirsche allein. Die reifen Früchte nehmen Vögel an, die Stare voran, und sie tragen den Stein mit sich fort: Die Sauerkirsche verbreitet sich über den Darm ihrer Fruchtfresser. Steht sie auf eigener Wurzel, schiebt sie außerdem Wurzelbrut und bildet mit der Zeit eine kleine Gruppe.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":57686182461772,"sku":"100010411","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010411-1.jpg?v=1785754330"},{"product_id":"kiwi-domino","title":"Kiwi Domino","description":"\u003cp\u003eDie Kiwi 'Domino' wächst als starkwüchsige, windende Kletterpflanze auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art stammt aus Japan, Korea und dem Nordosten Chinas – diese Sorte dagegen aus Polen. Gefunden hat sie Piotr Latocha im Dendrologischen Garten von Przelewice, unter Pflanzen, die dort frei abgeblüht hatten – der Sämling lief zunächst nur unter der Nummer L1. An der Warschauer Universität für Lebenswissenschaften läuft diese Auslese seit Anfang der 1990er Jahre, und sie braucht Geduld: Von der Aussaat bis zur ersten Blüte vergehen 5 bis 6 Jahre, danach muss eine Pflanze ihre guten Eigenschaften noch Jahre lang wiederholen, ehe vermehrt wird. Herausgekommen ist eine Sorte, die aus der Reihe fällt: 'Domino' trägt runde Früchte statt der länglichen, die sonst die Regel sind, und über dem süßsauren Geschmack liegt ein deutlicher Honigton.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWie fast alle Mini-Kiwis ist auch diese zweihäusig: Sie ist eine weibliche Pflanze und setzt nur Frucht an, wenn eine männliche derselben Art in Reichweite steht – im Erwerbsanbau rechnet man eine männliche auf 6 bis 8 weibliche. Die Blüte beginnt im Juni und hält rund 2 Wochen; die Blüten sind klein und weiß. Gepflückt wird ab September, über gut 2 Wochen. Die Beeren werden 2,5 bis 3,5 Zentimeter groß und wiegen bis zu 14 Gramm, sind kugelig wie kleine Äpfel und tragen auf der Sonnenseite einen braunroten Anflug; die Schale bleibt grün und hellt zur Reife hin auf. Weil sie glatt und unbehaart ist, wird sie mitgegessen. Das Fruchtfleisch darunter ist grün. Geerntet wird knapp vor der Genussreife, denn dann lässt sich die Ware kühl lagern, und darin ist diese Sorte den meisten anderen überlegen. Wer wartet, bis die Früchte weich am Strauch hängen, muss sie sofort verbrauchen. Der Rest der Ernte wird zu Kompott, Smoothie oder Marmelade verarbeitet. Ein tragfähiges Gerüst muss von Anfang an stehen, denn 2 Meter Zuwachs im Jahr sind keine Seltenheit. Der Winterschnitt ist bis Mitte Februar zu erledigen; danach blutet jede Schnittstelle.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Herbst färbt sich das Laub gelb, und zwar regelmäßig und nicht nur in günstigen Jahren. Die Blüten werden von Honigbienen, Hummeln und anderen Insekten angeflogen; Nektar finden sie dort nicht, wohl aber Pollen in Menge. Reife Beeren holen sich Vögel und Kleinsäuger – ein Grund mehr, rechtzeitig zu pflücken. Junge Reben haben zudem einen Liebhaber, mit dem kaum jemand rechnet: Katzen kratzen und scheuern sich an der Rinde. Eine Manschette aus Draht am Stammfuß nimmt ihnen die Gelegenheit, bis das Holz durchgehärtet ist.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":57686945956172,"sku":"100010412","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}]},{"product_id":"kiwi-jumbo","title":"Kiwi Jumbo","description":"\u003cp\u003eDie Kiwi 'Jumbo' wächst als windende Kletterpflanze auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art ist in den Wäldern Ostasiens zu Hause; diese Sorte dagegen kommt höchstwahrscheinlich aus Italien. Ihren Namen trägt sie zu Recht: Keine andere Mini-Kiwi bringt schwerere Beeren hervor – für einen Bissen ist so eine Beere zu groß. Dafür hängt sie nicht so voll wie die ertragreichen Standardsorten und lässt sich Zeit, ehe sie überhaupt anfängt. Wer Menge will, ist bei ihr falsch; wer die größte Frucht will, findet nichts Besseres. Für den Fruchtansatz braucht 'Jumbo' eine männliche Pflanze in der Nähe; 'Prince Jumbo' ist dafür die passende Sorte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte setzt im Juni ein und hält rund 2 Wochen; 'Jumbo' fängt dabei einige Tage vor den meisten Schwestersorten an. Gepflückt wird ab September, die ersten gegen Ende des Monats, und die Ernte zieht sich über gut 4 Wochen. Die Früchte werden bis zu 5 Zentimeter lang, sind stark in die Länge gezogen und dabei flachgedrückt und wiegen 14 bis 16 Gramm – eine gewöhnliche Mini-Kiwi bringt 6 bis 10 Gramm auf die Waage. Sie sitzen einzeln und nicht in Trauben, und daher rührt der geringere Ertrag. Die Schale bleibt durchgehend grün, ohne den braunroten Anflug, den die meisten anderen Sorten auf der Sonnenseite bekommen; auch das Fleisch ist grün bis in die Mitte. Schälen muss man nichts: Die Haut ist glatt und unbehaart. Der Geschmack geht ins Süße, mit einem zitronigen Zug. Wer die Ernte aufheben will, lässt den Fruchtstiel an der Beere – ohne ihn hält sie sich nicht. Zweierlei sollte man vorher wissen. Bis zur ersten ernstzunehmenden Ernte vergehen 4 bis 5 Jahre, deutlich mehr als bei den gängigen Sorten. Und der Platz entscheidet bei ihr mehr als bei anderen: In Skierniewice wuchs sie im Sortenvergleich von allen am kräftigsten, auf einer Plantage bei Grójec von allen am schwächsten. Ein Gerüst, das 8 Meter Rebe samt Frucht hält, sollte stehen, bevor die Pflanze in den Boden kommt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAn einer gut geschnittenen Rebe öffnen sich bis zu 10.000 Blüten. Was daraus an Frucht wird, hängt fast vollständig an Insekten – die Honigbiene leistet das meiste, der Wind trägt nur wenig bei. Das Laub bleibt dabei heller als bei den Verwandten: ein frisches Hellgrün, das eine Wand oder Pergola den Sommer über leicht wirken lässt. Im Herbst geht es in Gelb über, und zwar Jahr für Jahr und nicht nur nach einem guten Sommer.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":57686960963916,"sku":"100010413","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}]},{"product_id":"kiwi-prince-jumbo","title":"Kiwi Prince Jumbo","description":"\u003cp\u003eDie Kiwi 'Prince Jumbo' wächst als windende Kletterpflanze auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art ist in China, Korea und Japan zu Hause. Diese Sorte ist rein männlich und trägt selbst keine Frucht – ihre Aufgabe ist, dass andere tragen. 'Domino', 'Jumbo' und 'Super Jumbo' setzen nur an, wenn eine männliche Rebe in der Nähe steht, und wählerisch ist sie dabei nicht: Sie bestäubt jede Mini-Kiwi, nicht nur die großfrüchtigen Sorten, deren Namen sie teilt. Eine Pflanze reicht für mehrere weibliche Reben, und wer nur eine einzige zu versorgen hat, kann sie durch scharfen Schnitt deutlich kleiner halten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte ist bei dieser Sorte der ganze Auftritt. Sie beginnt Anfang bis Mitte Juni und hält rund 4 Wochen – doppelt so lang wie bei den fruchtenden Sorten. Der Grund liegt in der Blüte selbst: Eine männliche Blüte gibt nur 2 bis 3 Tage lang brauchbaren Pollen ab, eine weibliche bleibt 7 bis 9 Tage lang empfänglich. Eine männliche Pflanze muss deshalb über Wochen hinweg immer wieder neue Blüten öffnen, damit durchgehend frischer Pollen bereitsteht. Man sieht ihr das an: Wo eine weibliche Rebe 1 bis 3 Blüten in einem Stand trägt, bringt sie bis zu 10. Am günstigsten geht sie ein paar Tage vor ihren Nachbarinnen auf. Die einzelne Blüte misst 2 bis 2,5 Zentimeter, ist weiß bis cremefarben und duftet schwach. Wer männlich und weiblich nebeneinander hat, unterscheidet sie auf einen Blick: hier ein Bündel dunkelpurpurner Staubbeutel, dort ein weißer Stern aus Griffeln – dem die Gattung ihren deutschen Namen Strahlengriffel verdankt. Auf einen Sommerschnitt kann man bei ihr nicht verzichten, sonst überwächst sie ihre Stütze.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIhre Blüten stehen 4 Wochen offen und duften dabei – die fruchtenden Sorten sind nach 2 Wochen durch. Den Pollen tragen Bienen von hier zu den weiblichen Reben; der Wind hat daran kaum Anteil, und deshalb spielt es keine Rolle, in welcher Richtung sie steht. Über den Sommer schließt das dunkelgrüne Laub an Pergola oder Wand zu einer Fläche, hinter der man nicht mehr hindurchsieht. Im Herbst färbt es rein gelb durch.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":57687065788748,"sku":"100010414","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010414-1.jpg?v=1785754338"},{"product_id":"kiwi-super-jumbo","title":"Kiwi Super Jumbo","description":"\u003cp\u003eDie Kiwi 'Super Jumbo' wächst als windende Kletterpflanze auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Gezüchtet hat sie Werner Merkel in Chemnitz. Er arbeitete für einen Automobilhersteller und sammelte und tauschte nebenher exotische Pflanzen – in den 1980er Jahren, als Kiwis in der DDR gar nicht zu bekommen waren. In seinem Garten im damaligen Karl-Marx-Stadt kreuzte er die ersten Kiwibeeren und wählte aus, was etwas taugte; diese hier lief bei ihm unter der Nummer 'Warszawa 1'. Die Wildform steht in China, Korea und Japan und klettert dort bis in 20 Meter Höhe – am Gerüst im Garten bleibt sie bei 8. Merkels Auslesen sind später an der bayerischen Landesanstalt in Veitshöchheim über Jahre geprüft worden, und sein Enkel führt die Sorten bis heute weiter. Ohne eine männliche Rebe in Reichweite bleibt sie fruchtlos.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im Juni und hält rund 2 Wochen. Die Beeren sind walzenförmig und dabei etwas flachgedrückt, 4 Zentimeter lang und 2,2 Zentimeter breit. Beim Gewicht gehen die Angaben weit auseinander – genannt werden 9 bis 12 Gramm, 10 bis 15, andernorts 12 bis 20. Die belastbarste Zahl kommt aus einem Bundesversuch, der die Sorte von 2018 bis 2023 an 6 Standorten begleitet hat: im Mittel 13,1 Gramm je Frucht, der höchste Wert unter den 6 geprüften Sorten. Der Geschmack ist saftig und süß, die Schale etwas säuerlich. Gepflückt wird ab Anfang bis Mitte Oktober, wenn die Beeren genussreif sind; für die Einlagerung nimmt man sie rund 10 Tage früher ab, und im Erwerbsanbau, wo hart geerntet wird, fällt die Pflücke schon in den September. Beim Ertrag ist die Lage uneinheitlich, und das gehört vor den Spatenstich: Derselbe Bundesversuch führte die Sorte an allen Standorten außer Veitshöchheim als ertragsschwach, während sie dort und in älteren Aufzeichnungen als mittel bis hoch im Ertrag gilt, mit 6 bis 12 Kilogramm je Pflanze. Was sie bringt, hängt demnach stark am Platz, den sie bekommt. Gekühlt hält die Ernte danach 4 bis 5 Wochen, allerdings nicht neben Äpfeln.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBestäubt wird die Rebe von Bienen und Hummeln – für beide sollte zur Blütezeit gesorgt sein, denn ohne sie setzt keine Frucht an. Spritzen muss man dafür nichts: In jenem Bundesversuch trat an 9 Standorten und in 9 Jahren kein einziger behandlungswürdiger Befall auf. Im Herbst färbt das Laub rein gelb.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":57687088365900,"sku":"100010415","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010415-1.jpg?v=1785754344"},{"product_id":"rotblattrige-rose","title":"Hechtrose","description":"\u003cp\u003eDie Hechtrose wächst als Strauch auf etwa 2,5 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Sie ist eine europäische Wildrose (\u003cem\u003eRosa glauca\u003c\/em\u003e) aus den Gebirgen Mittel- und Südeuropas und fällt nicht durch ihre Blüte auf, sondern durch ihr Laub: Die Blätter sind blaugrau bereift und rötlich überlaufen, ein Farbton, den kaum ein anderes Gehölz hat und der dem Strauch seinen Namen gegeben hat. Die Triebe sind dunkelrot überhaucht und fast stachellos.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Juni öffnen sich über 8 Wochen die Blüten, einfach und fünfblättrig, klar rosa mit weißem Auge und gelben Staubgefäßen. Sie sind klein und wirken gerade deshalb: Vor dem blaugrauen Laub steht jede einzelne für sich. Ab September lassen sich die Hagebutten über 6 Wochen ernten. Sie sind rundlich, klein und dunkelrot und hängen in Büscheln, oft bis in den Winter hinein. Verarbeitet ergeben sie Hagebuttenmark, Gelee und Tee, wobei das Entkernen wegen der geringen Größe Mühe macht – ein Durchgang durch die Flotte Lotte spart sie. Der Vitamin-C-Gehalt der Hagebutten ist hoch, was ihnen in Notzeiten eine eigene Bedeutung gab. Als Sichtschutz taugt der Strauch ebenfalls, denn er wächst aufrecht und dicht; im Herbst färbt sich das Laub orange bis rot.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten sind ungefüllt, und das ist ökologisch der entscheidende Punkt: Anders als bei gefüllten Gartenrosen sind Staubgefäße und Nektar frei zugänglich. Über 8 Wochen hinweg sammeln Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen dort Pollen. Die Blätter dienen Schmetterlingsraupen als Futter. Die Hagebutten hängen bis in den Winter und werden dann von Amseln, Drosseln, Gimpeln und Grünfinken genommen, wenn wenig anderes zu holen ist.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":57757677814092,"sku":"100010419","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}]},{"product_id":"schwarze-maulbeere-repsime","title":"Schwarze Maulbeere Repsime","description":"\u003cp\u003eDie Schwarze Maulbeere 'Repsime' wächst als Kleinbaum auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche; die Art selbst ist im westlichen Asien zu Hause. 'Repsime' dagegen stammt aus Frankreich, und ausgelesen wurde sie auf zweierlei: auf große Früchte und darauf, früh damit anzufangen. Das zweite wiegt bei dieser Art schwerer, als es klingt – ein Sämling der Schwarzen Maulbeere lässt bis zu 10 Jahre auf die erste Frucht warten, veredelte Sorten immer noch 4 bis 5. 'Repsime' trägt schon als junge Pflanze.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im Mai und dauert etwa 3 Wochen. Ab Juli reifen die Früchte, und zwar 7 Wochen lang, denn sie werden nacheinander weich statt miteinander. Sie sind schwarzrot bis schwarz und werden bis 3 Zentimeter groß – für diese Art das obere Ende. Geerntet wird deshalb nicht in einem Zug, sondern nebenbei: über den halben Sommer hinweg jeden Tag eine Handvoll. Mehr ist auch nicht zu machen, denn reife Maulbeeren überstehen keinen Transport und keine Nacht – der Grund, warum es sie in keinem Geschäft gibt und warum ein kleiner Baum am Weg mehr wert ist als ein großer am Feldrand. Wer mehr erntet, als am selben Tag gegessen wird, kocht den Saft ein oder trocknet die Früchte. Der Saft färbt kräftig und wurde früher genau dafür genommen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch fällt bei dieser Sorte ins Gewicht, wie früh sie liefert. Eine Schwarze Maulbeere aus Samen braucht ein Jahrzehnt, ehe zum ersten Mal etwas für die Vögel abfällt; 'Repsime' fängt nach wenigen Jahren an. Und dann sind es 7 Wochen am Stück, vom Juli bis in den September, in denen jeden Tag etwas reif wird – für ein Gehölz dieser Größe eine lange Strecke. Was die Vögel übrig lassen, fällt herunter und wird unten aufgenommen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":57757695738188,"sku":"100010420","price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010420-1.jpg?v=1785420623"},{"product_id":"pekanuss","title":"Pekannuss","description":"\u003cp\u003eDie Pekannuss wächst als Großbaum auf etwa 15 Meter heran und braucht rund 10 Meter Standfläche. Sie stammt aus dem nördlich-zentralen Nordamerika bis Nordostmexiko; in ihrer Heimat wird sie 30, ausnahmsweise 50 Meter hoch. Die Borke ist hellbraun bis grau und tief, unregelmäßig gefurcht. Ihre Blätter sind mit 33 bis 55 Zentimetern die längsten und zugleich die am reichsten gefiederten der Gattung; die schmalen Fiederblättchen sind meist deutlich sichelförmig gebogen. Ein Merkmal trennt alle Hickorys von den Walnüssen, mit denen sie oft verwechselt werden: Ihre Zweige haben volles, ungefächertes Mark.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb Mai blüht sie über 4 Wochen; männliche und weibliche Blüten öffnen sich am selben Baum, aber nacheinander – wer ernten will, pflanzt einen zweiten dazu. Geerntet wird ab Oktober über etwa 2 Wochen. Die Früchte hängen in Büscheln und werden je nach Sorte 3 bis 8 Zentimeter lang; die Nuss darin ist glatt, hellbraun mit dunkler Sprenkelung und – anders als bei den übrigen Hickorys – dünnschalig, also von Hand zu knacken. Der Kern ist süß und ölreich. Nordamerikanische Ureinwohner nutzten ihn seit jeher als Wintervorrat; die Apollo-Besatzungen hatten Pekannüsse als einzige frische Nahrung an Bord. Roh, geröstet, gehackt oder gemahlen gehört die Pekannuss zu Fruchtsalaten, Puddings und Süßspeisen. In den USA existieren über 100 Sorten, die allerdings auf mitteleuropäische Verhältnisse nicht zugeschnitten sind; am ehesten kommen die nördlichen Auslesen in Betracht. In den Südstaaten steht sie in großen Plantagen; weitere Anbauländer sind Australien, Israel, Südchina und in kleinerem Umfang Spanien und Sizilien. Für die volle Kernbildung braucht der Baum eine Wachstumsperiode von 180 bis 220 Tagen – wo Sommer und Frühherbst zu kühl bleiben, wächst er zwar, setzt aber nur unvollständig ausgebildete Kerne an.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie ölreichen Nüsse sind eine ergiebige Nahrung für Vögel und Säugetiere. Mit ihrem lichten, hoch angesetzten Kronendach und dem großen, spät austreibenden Laub wirft die Pekannuss einen weichen Schatten, unter dem Unterpflanzungen noch Licht bekommen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":57801872310604,"sku":"100010421","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010421-1.jpg?v=1785420539"},{"product_id":"pfaffenhutchen","title":"Pfaffenhütchen","description":"\u003cp\u003eDas Pfaffenhütchen wächst als Großstrauch oder Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Es ist in Mitteleuropa heimisch (\u003cem\u003eEuonymus europaeus\u003c\/em\u003e) und wächst wild an Waldrändern, in Hecken und Auen. Alle Teile der Pflanze sind giftig, besonders die Früchte: Wenige davon reichen bei Kindern für ernste Vergiftungen. Wer den Strauch pflanzt, sollte das wissen und ihn entsprechend setzen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 3 Wochen die unscheinbaren, grünlichen Blüten. Was diesen Strauch berühmt gemacht hat, kommt im Herbst: Die Früchte sind vierkantige, leuchtend pinkrote Kapseln, die sich öffnen und orangerote Samenmäntel freigeben – eine Farbkombination, die kein anderes heimisches Gehölz zeigt. Der Name kommt von der Form der Kapsel, die dem Birett eines Geistlichen ähnelt. Dazu färbt sich das Laub gleichzeitig karminrot, sodass der ganze Strauch im Oktober in Rot und Pink dasteht. Das Holz ist fein, hart und gleichmäßig; früher wurden daraus Spindeln gedreht, woher der englische Name Spindle Tree stammt, und die Holzkohle daraus gilt bis heute unter Zeichnern als die beste, weil sie weich zeichnet und sich rückstandslos wegwischen lässt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Samenmäntel sind für Vögel ungiftig und werden von Rotkehlchen, Amseln, Drosseln und besonders vom Gartenrotschwanz gefressen; die Vögel verdauen nur den Mantel und verbreiten den Samen. Auch Kleiber und Meisen gehen daran. Die Blüte im Mai wird von Fliegen, Käfern und kleinen Wildbienen besucht. Das Pfaffenhütchen ist außerdem die Winterwirtspflanze der Schwarzen Bohnenblattlaus, was es in Nutzgartennähe zu einem heiklen Nachbarn macht – dafür sammeln sich an ihm im Frühjahr Marienkäfer und Florfliegen, die davon leben.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":57802556145996,"sku":"100010423","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010423-1.jpg?v=1785420547"},{"product_id":"vielblutige-olweide-dr-szczepan","title":"Vielblütige Ölweide Dr. Szczepan","description":"\u003cp\u003eDie Vielblütige Ölweide 'Dr. Szczepan' wächst als sommergrüner Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art ist von China über Korea bis nach Japan verbreitet, wo sie seit Langem als Obstgehölz gezogen wird; nach Europa kam sie erst um 1862, und zwar als Zierstrauch. 'Dr. Szczepan' ist eine benannte Auslese daraus, und sie unterscheidet sich vom Sämling genau dort, wo es im Garten zählt: größere Früchte, kaum Dornen an den Trieben und ein früher Erntebeginn. Wer sie nicht wegen der Früchte pflanzt, hat trotzdem etwas davon – Blattunterseiten und junge Triebe sind mit winzigen Schülferschuppen bedeckt, silbrig die einen, rotbraun die anderen, während die Blattoberseite dunkelgrün bleibt und der Strauch bei jedem Windstoß hell aufblitzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über rund 3 Wochen hinweg zahlreiche Blüten, die in dichten Büscheln an den Zweigen sitzen: röhrig, gut 1 Zentimeter lang, weiß aufblühend und rasch ins Gelbe wechselnd – ein Strauch in Vollblüte wirkt gelb –, mit kräftigem süßem Duft. Geerntet wird schon ab Juni und dann über etwa 4 Wochen – also zu einer Zeit, in der zwischen Erdbeere und Johannisbeere sonst wenig zu holen ist. Die Früchte sind walzenförmig und rund 1,5 Zentimeter lang, tiefdunkelrot und dicht mit silbrigen Schilfern besetzt; sie hängen an fadenfeinen, 2 bis 3 Zentimeter langen Stielen unter den Zweigen. Ihr Geschmack setzt herb-säuerlich an und wird mit fortschreitender Reife süß; zu früh gepflückt bleibt eine Säure, die an Rhabarber erinnert. Die Farbe ist dabei kein verlässlicher Hinweis – reife Früchte lösen sich schon bei leichter Berührung vom Stiel. Verarbeitet werden sie zu Marmelade und Gelee, gern gemischt mit Kirsche, Johannisbeere oder Apfel, außerdem zu Saft, Sirup und Fruchtwein. Jede Frucht enthält einen einzelnen Kern; wer ihn nicht im Glas haben will, kocht das Mus weich und streicht es durch ein Sieb. Der Ertrag fällt sicherer aus, wenn ein zweiter Strauch in der Nähe steht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten öffnen sich zeitig und werden von Bienen und Hummeln stark angeflogen; wegen ihrer Fülle trägt der Strauch über die ganze Blütezeit hinweg. Was an Früchten hängen bleibt, holen sich im Juni und Juli die Drosseln. An den Wurzeln sitzen Knöllchen, in denen Strahlenpilze der Gattung \u003cem\u003eFrankia\u003c\/em\u003e Luftstickstoff binden – davon zehrt der Strauch selbst auf magerem Boden, und über das Falllaub kommt der Stickstoff auch der Nachbarschaft zugute.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":57819802534220,"sku":"100010425","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57830672564556,"sku":"100010449","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010425-1.jpg?v=1785420665"}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/collections\/100010188-1.jpg?v=1753189243","url":"https:\/\/www.waldgaertnerei-kyritz.de\/collections\/neu-im-sortiment.oembed?page=3","provider":"Waldgärtnerei Kyritz","version":"1.0","type":"link"}