{"title":"Kompakte Gehölze","description":"\u003cp\u003eKleine Bäume und Kleinsträucher für begrenzte Platzverhältnisse. Sie beweisen, dass auch auf kleiner Fläche ein produktiver und ökologisch wertvoller Garten möglich ist.\u003c\/p\u003e","products":[{"product_id":"jujube-lang","title":"Jujube Lang","description":"\u003cp\u003eDie Jujube 'Lang' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Wie 'Li' stammt sie aus den China-Sammlungen des Pflanzenjägers Frank Meyer, und aus dieser Einfuhr wurde eine stille Erfolgsgeschichte: In Texas ist 'Lang' bis heute die am weitesten verbreitete Jujube. Ihr Kennzeichen ist die Fruchtform – birnenförmig, größer und länglicher als bei 'Li'. Auch der Baum unterscheidet sich: Er wächst breiter und ausladender als 'Li', trägt glänzendes, sommergrünes Laub und ist dabei so gut wie dornenlos – bei einer Gattung, deren Nebenblätter sonst zu Dornen umgebildet sind, eine Ausnahme.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 4 Wochen die kleinen, gelblichen Blüten. Ab September lassen sich die Früchte über 6 Wochen ernten; 'Lang' trägt schon in jungen Jahren und dann reichlich. Die birnenförmigen Früchte werden bis 4,5 Zentimeter lang und färben sich zur Reife satt rotbraun. Zwischen dem ersten und dem letzten Erntetag liegt bei ihnen ein ganzer Geschmackswechsel: Anfangs ist das Fleisch fest und knackig und schmeckt wie ein süßer Apfel; wer sie hängen lässt, bis die Schale durchgefärbt ist, erntet weiche, sehr süße, dattelartige Früchte. Getrocknet halten die Früchte monatelang, und in der chinesischen Küche sind sie in dieser Form allgegenwärtig: entkernt wie Rosinen im Gebäck, mitgekocht in Suppen und Reisgerichten, mit Honig zu Tee aufgegossen. 'Lang' ist teilweise selbstfruchtbar; eine zweite Sorte in der Nähe hebt den Ertrag deutlich, und 'Li' ist dafür der gängige Partner.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie späte, 4 Wochen lange Blüte versorgt Honigbienen, Wildbienen und Hummeln mit Nektar, wenn die Obstblüte des Frühjahrs längst vorbei ist. Krankheiten und Schädlinge kennt die Jujube kaum, und ein Baum, der nie gespritzt wird, ist für Insekten eine sichere Adresse. Das lichte Laub wirft nur einen leichten Schatten, unter dem sich eine Krautschicht halten kann. Und weil 'Lang' fast keine Dornen trägt, lässt sie sich ernten und pflegen, ohne dass man sich durch ein Gestrüpp arbeiten muss – bei einer Jujube keine Selbstverständlichkeit.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52784098476364,"sku":"100010005","price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010005-1.jpg?v=1750333148"},{"product_id":"jujube-li","title":"Jujube Li","description":"\u003cp\u003eDie Jujube 'Li' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art (\u003cem\u003eZiziphus jujuba\u003c\/em\u003e) stammt aus Nord- und Nordostchina und steht dort seit über 4.000 Jahren im Anbau; im Deutschen heißt sie auch Brustbeere. Dass 'Li' überhaupt bei uns zu haben ist, verdankt sie einem glücklichen Zufall: Von den über 60 Jujuben, die der Pflanzenjäger Frank Meyer zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus China nach Kalifornien schickte, überstand nur eine Handvoll das Ende der dortigen Versuchsanlage. 'Li' war darunter – und ist seither ununterbrochen in Kultur. Der Baum wächst locker und aufrecht, mit glänzendem, sommergrünem Laub an leicht im Zickzack geführten Trieben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 4 Wochen die Blüten, und man muss sie suchen: gelblichgrün, kaum 6 Millimeter breit und in den Blattachseln versteckt. Ihr leichter Duft ist eher zu bemerken als sie selbst; bestäubt werden sie von allerlei kleinen Fluginsekten. Ab September lassen sich die Früchte über 6 Wochen ernten; 'Li' trägt schon als junger Baum und bringt mittelgroße bis sehr große Früchte von 3 bis 4,5 Zentimetern. Wann geerntet wird, entscheidet darüber, was man bekommt: Zur ersten Reife, wenn die hellgrüne Schale die ersten kastanienbraunen Flecken zeigt, ist das Fleisch fest und knackig und schmeckt wie ein süßer Apfel – so wird 'Li' am liebsten direkt vom Baum gegessen. Hängt die Frucht länger, färbt die Schale vollständig mahagonibraun, das Fleisch wird weicher und süßer, und Geschmack wie Konsistenz nähern sich einer Dattel. Daher der zweite Name Chinesische Dattel, obwohl die beiden Früchte botanisch nichts verbindet. Getrocknet halten Jujuben monatelang und gehen in Tee, Kompott und Gebäck. 'Li' ist teilweise selbstfruchtbar – eine zweite Sorte in der Nähe hebt den Ertrag aber deutlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt erst, wenn die große Frühjahrsblüte der Obstgehölze vorbei ist, und hält 4 Wochen – für Honigbienen, Wildbienen und Hummeln eine willkommene Nektarquelle im beginnenden Sommer. Krankheiten und Schädlinge sind an der Jujube praktisch unbekannt; der Baum kommt ohne jede Spritzung aus, was ihn für alles, was in seiner Nähe lebt, zu einer verlässlichen Adresse macht. Das lichte Laub lässt genug Sonne durch, dass unter dem Baum weiterhin etwas wachsen kann.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52784098509132,"sku":"100010006","price":99.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010006-1.jpg?v=1750333152"},{"product_id":"jujube-row4tree3","title":"Jujube Row4Tree3","description":"\u003cp\u003eDie Jujube 'Row4Tree3' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Ihr Name ist eine Ortsangabe im Wortsinn: Reihe 4, Baum 3 – die Position in der Jujuben-Versuchspflanzung am Norris-Staudamm in Tennessee. Die Sortennamen dieser Anlage sind über die Jahre verloren gegangen, die Standorte blieben, und dieser eine Baum fiel durch seine Früchte so auf, dass er unter seiner Platznummer in Vermehrung ging. Unter Kennern gilt er heute als der beste, den die Pflanzung hervorgebracht hat.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 4 Wochen die kleinen, gelblichen Blüten in den Blattachseln. Ab September lassen sich die Früchte über 6 Wochen ernten. Sie sind für eine Jujube groß, schlank, oft spitz auslaufend und leicht verdreht, mit einem einzelnen langen, dünnen Kern. Der richtige Erntetag entscheidet über die Frucht: Zur ersten Reife, wenn die grüne Schale braun zu marmorieren beginnt, ist das Fleisch fest und knackig und schmeckt nach süßem Apfel – so gepflückt gilt 'Row4Tree3' als eine der besten Jujuben überhaupt. Wer die Früchte hängen lässt, bekommt sie vollständig braun, weicher und noch süßer, im Geschmack einer Dattel nahe. Getrocknet halten sie monatelang und gehen in Tee, Kompott und Gebäck. Eines sollte man wissen: Steigt das Bodenwasser, neigen die Früchte zum Aufplatzen – nach nassen Wochen erntet man besser zügig. Wie die meisten Jujuben ist die Sorte teilweise selbstfruchtbar; eine zweite in der Nähe hebt den Ertrag deutlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie späte, 4 Wochen lange Blüte liefert Honigbienen, Wildbienen und Hummeln Nektar im beginnenden Sommer, wenn das große Blütenangebot des Frühjahrs vorbei ist. Jujuben kennen praktisch keine Krankheiten und Schädlinge; gespritzt wird nichts, wovon alles profitiert, was im Baum lebt. Das lichte Laub lässt genug Sonne durch, dass unter dem Baum eine Krautschicht wachsen kann. Und dass 'Row4Tree3' auch in Gegenden trägt, in denen die Jujube sonst an ihre Grenze kommt, macht sie zu einer der wenigen, mit denen sich ein solcher Baum auch bei uns lohnt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52784098541900,"sku":"100010007","price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010007-1.jpg?v=1750333151"},{"product_id":"jujube-tiger-tooth","title":"Jujube Tiger Tooth","description":"\u003cp\u003eDie Jujube 'Tiger Tooth' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Ihren Namen trägt sie wegen der Fruchtform: schlank, spitz zulaufend und leicht gebogen wie ein Raubtierzahn – unter den Jujuben ist sie damit unverwechselbar. Und sie kann etwas, das man von der Gattung nicht erwartet: Jujuben gelten als Bäume für trockene Hitze, 'Tiger Tooth' aber trägt auch in schwülen Sommern zuverlässig, wie sie etwa Florida bietet. Der Baum wächst locker, mit glänzendem, sommergrünem Laub an leicht im Zickzack geführten Trieben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 4 Wochen die kleinen, gelblichen Blüten in den Blattachseln. Ab September lassen sich die Früchte über 6 Wochen ernten; 'Tiger Tooth' gehört zu den späten Sorten und beschließt die Jujubensaison. Die schlanken Früchte werden 5 bis 7,5 Zentimeter lang und sind ausgesprochen süß, und ihr Geschmack verschiebt sich mit jedem Tag am Baum: Zur ersten Reife, noch grün mit braunen Flecken, sind sie fest und knackig wie ein süßer Apfel; vollständig braun gefärbt werden sie weicher, und Geschmack wie Konsistenz nähern sich einer Dattel. In diesem Zustand trocknen sie am Baum an und halten dann monatelang – die schmale Form trocknet schneller und gleichmäßiger durch als runde Früchte. Verwendet werden Jujuben frisch, getrocknet als Snack, in Tee, Kompott und Gebäck. Wie die meisten Jujuben ist sie teilweise selbstfruchtbar; eine zweite Sorte in der Nähe hebt den Ertrag deutlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie späte, 4 Wochen währende Blüte ist für Honigbienen, Wildbienen und Hummeln eine ergiebige Nektarquelle nach dem Ende der Frühjahrsblüte. Krankheiten und Schädlinge sind an Jujuben praktisch unbekannt; gespritzt wird nichts, was allem zugutekommt, was sich im Baum aufhält. Die dichte, feine Verzweigung gibt Kleinvögeln Deckung, und weil 'Tiger Tooth' die Saison beschließt, hängen an ihr noch Früchte, wenn die anderen längst abgeerntet sind – für Vögel im Spätherbst eine der letzten Adressen im Garten.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52784098574668,"sku":"100010008","price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010008-1.jpg?v=1750333178"},{"product_id":"jujube-ruski-5","title":"Jujube Ruski 5","description":"\u003cp\u003eDie Jujube 'Ruski 5' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Hinter ihrem Namen steckt eine Geschichte aus dem Sortenaustausch: Sie gehört zu einer Gruppe russischer Jujuben, deren Reiser in den Westen kamen, ohne dass sich die Sortennamen noch sicher zuordnen ließen. Die Bäume wurden kurzerhand durchnummeriert, Russia 1 bis Russia 5 – und unter dieser Nummer, als 'Ruski 5' oder kurz 'R5', ging die Sorte in den Handel. Amerikanische Anbauer vermuten hinter ihr die auf der Krim gezüchtete Sorte 'Sovietski'. Von ihrer Herkunft her ist sie eine interessante Kandidatin für unsere Breiten: Anders als die chinesischen und amerikanischen Sorten stammt sie aus einem Klima mit vergleichsweise milden Sommern – Anbauer erwarten von den russischen Herkünften deshalb, dass sie in kühleren Gegenden besser zurechtkommen als die übrigen Jujuben. Der Baum wächst kräftig und aufrecht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 4 Wochen die kleinen, gelblichen, leicht duftenden Blüten in den Blattachseln. Ab September lassen sich die Früchte über 6 Wochen ernten. Sie sind mittelgroß und rundlich, und wann man sie pflückt, entscheidet darüber, was auf dem Teller liegt: Zur ersten Reife, grün mit beginnender brauner Marmorierung, ist das Fleisch hell, fest und knackig, der Geschmack der eines süßen Apfels. Zur Vollreife färbt die Schale rötlichbraun, das Fleisch wird weicher, und Geschmack wie Konsistenz nähern sich einer Dattel – getrocknet verstärkt sich diese Süße noch, und die Früchte halten monatelang. Verwendet werden sie frisch vom Baum, als getrockneter Vorrat, in Tee, Kompott und Konfitüre. Eines sollte man einplanen: Die Früchte neigen zum Aufreißen, wenn nach trockenen Wochen viel Regen kommt – dann wird zügig geerntet. Wie die meisten Jujuben ist die Sorte teilweise selbstfruchtbar; eine zweite in der Nähe hebt den Ertrag deutlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie späte, 4 Wochen lange Blüte versorgt Honigbienen, Wildbienen und Hummeln mit Nektar, wenn die Frühjahrsblüte vorbei ist. Krankheiten und Schädlinge sind an Jujuben praktisch unbekannt; gespritzt wird nichts, wovon alles profitiert, was sich im Baum aufhält. Und auch unbelaubt hat der Baum seinen Auftritt: Die leicht im Zickzack geführten Zweige geben ihm im Winter eine eigene, feine Zeichnung.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52784098607436,"sku":"100010009","price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010009-1.jpg?v=1750333177"},{"product_id":"gewohnlicher-judasbaum","title":"Gewöhnlicher Judasbaum","description":"\u003cp\u003eDer Echte Judasbaum wächst als laubabwerfender, oft mehrstämmiger Kleinbaum oder Großstrauch mit breit trichter- bis schirmförmiger Krone und erreicht Höhen von bis zu 6 Metern. Seine Heimat erstreckt sich vom Mittelmeerraum bis nach Westasien. Die sparrig verzweigte, malerische Wuchsform macht ihn zu einem eindrucksvollen Solitärgehölz. Besonders auffällig ist die Stammblütigkeit (Cauliflorie): Die Blüten erscheinen nicht nur an den Zweigspitzen, sondern auch direkt an älteren Ästen und am Stamm – ein Phänomen, das unter hiesigen Gartengehölzen nahezu einzigartig ist. Die nierenförmigen bis herzförmigen Blätter treiben häufig bronzefarben aus, werden im Sommer blaugrün und verfärben sich im Herbst leuchtend gelb. Blüten und junge Blätter sind essbar.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie leicht duftenden Blüten schmecken angenehm süß-säuerlich und werden roh als aromatische Zutat in Salaten, als Garnitur oder kandiert verwendet. In der Levante dienen die Blütenknospen traditionell auch als Teeaufguss. Die jungen, noch zarten Blätter eignen sich ebenfalls roh in Salaten oder als mildes Blattgemüse. Nach der Blüte entwickeln sich flache, ledrige Hülsenfrüchte von 7 bis 10 Zentimetern Länge, die sich im Sommer zunächst purpurrot, dann braun färben und als dekorative Wintersteher oft bis ins nächste Frühjahr am Baum haften.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im April, dauert etwa drei Wochen und erscheint noch vor dem Laubaustrieb. Die schmetterlingsförmigen, rosafarbenen bis purpurnen Blüten sitzen in dichten Büscheln und bedecken den gesamten Baum. Als Frühblüher bieten sie reichlich Nektar und Pollen für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Die Samen in den Hülsenfrüchten werden von Vögeln gefressen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860107915596,"sku":"100010049","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":58726668009804,"sku":"100010544","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010049-1.jpg?v=1750333093"},{"product_id":"ellwanger-weissdorn","title":"Ellwanger-Weißdorn","description":"\u003cp\u003eDer Ellwanger-Weißdorn wächst als Großstrauch oder Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche – rundköpfig, oft mehrstämmig, mit wenigen, dafür langen und kräftigen Dornen. Sein Ursprungsbaum stand nicht in der Wildnis, sondern in der Baumschule Ellwanger und Barry in Rochester im Staat New York, und von dort hat er seinen Namen. Unter diesem kam er 1901 in den Handel; gezogen wurde er schon vorher, nur lief er da als Scharlach-Weißdorn mit. Ein Jahr darauf beschrieb ihn Charles Sprague Sargent, und 1922 zeichnete ihn die Royal Horticultural Society mit einem Award of Merit aus, den sie für Pflanzen von besonderer Güte vergibt. Vom Scharlach-Weißdorn trennt ihn eine weiche Behaarung an Blütenstand, Blattstielen und Blattunterseiten; daher sein zweiter Name Weichhaariger Weißdorn. Vermutlich ist er aus einer Kreuzung hervorgegangen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 3 Wochen die weißen Blüten. 6 bis 8 Wochen später beginnt die Reife: Ab September fallen die Früchte über etwa 3 Wochen – und zwar buchstäblich, denn sie lösen sich kurz vor der Vollreife vom Zweig. Wer sie ernten will, breitet deshalb rechtzeitig ein Tuch aus und lässt das Aufgelesene ein paar Tage nachziehen; wer wartet, bis sie am Baum vollreif aussehen, findet sie im Gras. Sie sind leuchtend rot, etwa 2 Zentimeter dick und ausgesprochen saftig, säuerlich und süß zugleich, mit einem Zug ins Apfelartige – sie gehören zu den Weißdornfrüchten, die roh am meisten hergeben, und der Baum trägt reich. Die Kerne sitzen als Klumpen in der Mitte und kleben aneinander, sodass sich die Frucht wie eine Kirsche ums Kerngehäuse herum essen lässt. Im Kühlschrank hält sie nur wenige Tage; verarbeitet wird also zügig, zu Kuchen, Gelee, Fruchtleder oder Wein, und für den Vorrat getrocknet. Zum Entkernen kocht man die Früchte weich und streicht sie durch ein Sieb. Auch die Blüten lassen sich trocknen und als Tee aufgießen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blütenschirme stehen im Mai weit offen; Nektar und Pollen liegen frei und sind auch für kurzrüsselige Insekten mühelos zu erreichen. Bestäubt wird er von Wild- und Honigbienen und daneben von Mücken. Auf Nachbarschaft ist er dabei nicht angewiesen – der eigene Pollen genügt ihm. Die Früchte sind weich, saftig und fallen früh, und was am Boden liegt, holen sich Vögel und Kleinsäuger. Weißdorne, deren harte Früchte bis in den Winter am Zweig hängen, geben Mensch und Tier am wenigsten; dieser gehört nicht zu ihnen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ C. monogyna \/ wurzelnackt","offer_id":52860108439884,"sku":"100010061","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010061-3.jpg?v=1788788239"},{"product_id":"birnenquitte-bereczki","title":"Birnenquitte Bereczki","description":"\u003cp\u003eDie Birnenquitte 'Bereczki' ist ein breit wachsender Kleinbaum, der eine Wuchshöhe von 4 Metern erreicht. Die Sorte ist nach dem ungarischen Pomologen Máté Bereczki benannt und stammt aus der Habsburger-Zeit. Sie zeichnet sich durch außergewöhnlich große, birnenförmige Früchte aus, die ein Gewicht von über 600 Gramm erreichen können und damit zu den größten aller Quittensorten zählen. Die Pflanze wächst aufrecht und sparrig, entwickelt sich langsam und ist daher auch für kleinere Gärten geeignet. Im Herbst färbt sich das eiförmige Laub leuchtend gelb. Die Quitte verströmt einen intensiven, charakteristischen Duft. Obwohl selbstfruchtbar, wird der Ertrag durch eine zweite Quittensorte deutlich verbessert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie goldgelben Früchte reifen ab Ende September und besitzen ein süß-säuerliches, aromatisches Aroma. Das Fruchtfleisch ist zunächst gelb und färbt sich beim Kochen rötlich. Die Früchte sind roh ungenießbar und hart, eignen sich aber hervorragend zur Verarbeitung zu Gelee, Marmelade, Kompott, Saft oder Quittenbrot. Durch ihren hohen Pektingehalt gelieren sie sehr gut und verleihen Marmeladen eine angenehme Konsistenz. Die Früchte können auch zu Likör verarbeitet oder als Zutat in herzhaften Gerichten verwendet werden. Die Sorte ist nur schlecht lagerfähig und sollte daher rasch nach der Ernte verarbeitet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Mai bis Juni erscheinen die hellrosafarbenen Blüten, die von Bienen, Hummeln und anderen Insekten besucht werden. Die Blüten sind eine wertvolle Nahrungsquelle für Insekten und tragen zur Bestäubung bei. Die großen, duftenden Früchte bleiben bis in den Herbst am Baum und werden gelegentlich von Vögeln und Kleinsäugern als Nahrungsquelle genutzt. Die Quitte 'Bereczki' ist ein robustes Obstgehölz mit regelmäßigen, hohen Erträgen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52860108505420,"sku":"100010063","price":29.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010063-1.jpg?v=1750333110"},{"product_id":"apfelquitte-konstantinopeler","title":"Konstantinopeler Apfelquitte","description":"\u003cp\u003eDie Konstantinopeler Apfelquitte ist ein aufrecht und breit wachsender Kleinbaum, der eine Wuchshöhe von 4 Metern erreicht. Die alte Kultursorte ist in ihrer Herkunft nicht eindeutig geklärt, möglicherweise stammt sie aus der Türkei oder dem Kaukasusgebiet. Seit Jahrhunderten wird sie in Mitteleuropa kultiviert und gehört zu den beliebtesten und robustesten Quittensorten. Der Wuchs ist mittelstark mit oft sparriger Verzweigung, die Krone entwickelt sich breit und ausladend. Im Herbst färbt sich das eiförmige, mittelgrüne Laub leuchtend gelb. Die Sorte ist selbstfruchtbar, bringt jedoch gemeinsam mit einer zweiten Quittensorte höhere Erträge und gilt als ausgezeichneter Pollenspender für andere Quitten. Die Erträge setzen früh ein und fallen regelmäßig aus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie mittelgroßen Früchte erreichen ein Gewicht von etwa 250 Gramm und zeigen eine unregelmäßig apfelrunde bis flachrunde Form. Die Schale ist hellgelb mit grünlichem Schimmer, bei Vollreife goldgelb und auf der Sonnenseite leicht rostbraun gefärbt. Das weißgelbe bis hellgelbe Fruchtfleisch ist fest und wird beim Kochen weicher, teilweise schmelzend. Die Früchte reifen von Anfang bis Mitte Oktober und verströmen einen intensiven, charakteristischen Apfelduft. Roh sind sie ungenießbar und herb-säuerlich, doch nach dem Kochen entfaltet sich ein vollmundiges, aromatisches Aroma. Sie eignen sich hervorragend zur Verarbeitung zu Gelee, Marmelade, Kompott, Mus, Saft, Sirup und Likör. Die Früchte sind gut lagerfähig und können bis in den Dezember, teils bis Januar verwendet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Mai bis Juni erscheinen die großen, schalenförmigen, hellrosafarbenen Blüten mit einem Durchmesser von bis zu 5 Zentimetern. Sie zählen zu den schönsten Obstbaumblüten und werden stark von Bienen, Hummeln und Schwebfliegen angeflogen, die reichlich Nektar und Pollen finden. Die Früchte bleiben bis in den Herbst am Baum und werden gelegentlich von Vögeln und Kleinsäugern genutzt. Die Konstantinopeler Apfelquitte ist eine robuste, anspruchslose Sorte, die auch für weniger warme Standorte geeignet ist und deren Holz relativ strengen Frost verträgt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52860108538188,"sku":"100010064","price":29.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010064-3.jpg?v=1790911889"},{"product_id":"kugelformige-fuchsie-garcilis","title":"Magellan-Fuchsie Gracilis","description":"\u003cp\u003eDie Magellan-Fuchsie 'Gracilis' ist ein sommergrüner, dicht buschig und grazil wachsender Kleinstrauch mit leicht überhängenden Trieben, der eine Höhe von 0,5 Metern erreicht. Die Art \u003cem\u003eFuchsia magellanica\u003c\/em\u003e stammt aus den gemäßigten Regionen Südamerikas, vor allem aus dem südlichen Chile und Argentinien, wo sie in feuchten Waldlichtungen und an Waldrändern wächst. Die Varietät 'Gracilis' wächst besonders zierlich und feingliedrig. Sie gehört zu den winterhärtesten Fuchsien und treibt nach kalten Wintern aus der Wurzel wieder kräftig aus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juli bis Oktober erscheinen unzählige kleine, glockenförmige, elegant hängende Blüten an langen Stielen. Die lang andauernde Blütezeit von etwa 7 Wochen macht die Magellan-Fuchsie besonders wertvoll. Aus den Blüten entwickeln sich kleine, längliche, purpurschwarze Beerenfrüchte, die essbar sind und ab August reifen. Sie haben einen leicht süßlich-säuerlichen Geschmack und können frisch verzehrt oder zu Marmelade verarbeitet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten werden von Bienen und Hummeln besucht und bieten über die gesamte Saison Nektar und Pollen. In ihrer südamerikanischen Heimat wird die Art von Kolibris bestäubt, in Mitteleuropa übernehmen Insekten diese Aufgabe. Die dichte Verzweigung des Strauchs bietet kleinen Vögeln Schutz und Deckung. Durch ihre lange Blütezeit bis in den Herbst hinein ist die Magellan-Fuchsie 'Gracilis' eine wichtige späte Nahrungsquelle für Bestäuber.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860109455692,"sku":"100010246","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010075.jpg?v=1768311245"},{"product_id":"mispel-nottingham","title":"Mispel Nottingham","description":"\u003cp\u003eDie Mispel 'Nottingham' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Die Wildform der Art ist zwischen Kaukasus, Nordiran, Kleinasien und Griechenland zu Hause; nach Mitteleuropa kam sie mit den Römern, und Karl der Große ließ sie in seinem Einzugsbereich pflanzen. 'Nottingham' ist vermutlich die älteste Mispelsorte, die heute noch im Handel steht: Schon 1838 war sie in England die gewöhnliche Mispel schlechthin, und man hielt sie dort für die einzige, die sich der Früchte wegen überhaupt zu pflanzen lohne. Groß sind diese Früchte nicht – holländische Sorten bringen doppelt so breite hervor. Ausgelesen wurde 'Nottingham' auf den Geschmack, und darin steht sie bis heute an der Spitze der Gattung; in den Baumschulen ist sie deshalb die verbreitetste Mispel geblieben. Die Royal Horticultural Society hat ihr den Award of Garden Merit zuerkannt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGeblüht wird im Mai, rund 3 Wochen lang: weiß, flach schalenförmig, 4 bis 5 Zentimeter im Durchmesser, einzeln am Ende der Triebe statt in Büscheln. Weil sie so spät kommen, sind die Spätfröste zu dieser Zeit vorbei; 'Nottingham' trägt deshalb regelmäßig und schwer, und eine einzelne Pflanze genügt, denn die Blüten setzen auch ohne Partner an. Die Früchte messen 3 bis 4 Zentimeter, sind gelbbraun mit rostfarbenem Überzug und behalten die langen Kelchzipfel wie eine Krone bis zuletzt. Ab Ende Oktober wird über etwa 2 Wochen gepflückt, und zwar steinhart, so wie die Früchte am Zweig hängen. Dass es dafür erst Frost brauche, ist ein zählebiger Irrtum: Die Früchte lagern kühl und nicht zu trocken – bei trockener Luft schrumpeln sie –, und nach etwa 3 Wochen sind sie teigreif. Das feste, cremefarbene Fleisch wird dann braun, weich und süß-säuerlich; 'Nottingham' ist dabei kernarm, und die harten Steine bleiben liegen. So teigreif hält sich die Frucht noch mehrere Wochen. Jetzt ist sie roh zu essen, und sie gibt Marmelade, Gelee, Saft und Likör; dünn aufgestrichenes Mispelmus trocknet zu Fruchtleder.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWas diese Blüte hergibt, ist Nektar und Pollen zugleich – eine gute Bienenweide, und die Royal Horticultural Society führt 'Nottingham' auf ihrer Liste der Pflanzen für Bestäuber. Krankheiten und Schadinsekten machen der Mispel kaum zu schaffen – sie ist ein Obstgehölz, an dem ein Spritzmittel nichts zu suchen hat, und sie kann 70 Jahre alt werden. Weich werden die Früchte erst am Boden, im Spätherbst – und was dort liegen bleibt, ist Vogelfutter.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860111356236,"sku":"100010098","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010098-1x.jpg?v=1750333132"},{"product_id":"mispel-szenteser-rose","title":"Mispel Szenteser Rose","description":"\u003cp\u003eDie Mispel 'Szenteser Rose' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Die Wildform der Art hat ihre Heimat zwischen Südosteuropa und dem Kaspischen Meer; diese Sorte dagegen ist ungarisch – eine Landsorte aus der Gegend von Szentes und in den Komitaten Csongrád und Békés die häufigste Mispel überhaupt. Der Pomologe Brózik fand sie gleich zweimal, bei Szentes und bei Pomáz; das Exemplar aus Szentes wurde eingetragen, und der Baumschuler Zatykó Sándor verbreitete sie von dort aus. Was sie unter den ungarischen Mispeln heraushebt, ist ihr Zeitplan: Sie treibt später aus als jede andere im Land und reift trotzdem vor allen anderen. Früh kommt sie auch in den Ertrag. Und der Geschmack, auf den es dabei ankommt, ist hervorragend. Ihr ungarischer Name 'Szentesi rózsavirágú' heißt übersetzt „die Rosenblütige aus Szentes\" – daher die Rose in unserem Namen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai blüht sie gestaffelt: Die mittelgroßen, schneeweißen Blüten mit ihren blasig gewellten Blütenblättern öffnen sich nacheinander, sodass sich die Blütezeit über rund 3 Wochen zieht. So spät im Frühjahr sind die Spätfröste vorbei, und eine zweite Pflanze braucht es nicht – 'Szenteser Rose' befruchtet sich selbst und trägt regelmäßig und reich. Die Früchte messen 40 bis 45 Millimeter und wiegen 20 bis 30 Gramm. Schale und Fleisch sind die hellsten unter den ungarischen Mispeln: eine dünne, fein filzige Haut in Graubraun bis Gelbbraun über hellbraunem Fleisch. Gepflückt wird von Ende Oktober an über etwa 2 Wochen, und die Frucht kommt dabei hart vom Baum. Sie reift kühl und nicht zu trocken nach, und nach 2 bis 4 Wochen ist die Teigreife erreicht; Frost ist dafür nicht nötig. Das weiße, harte Fleisch wird dann hellbraun und nimmt die Beschaffenheit einer Marmelade an – angenehm säuerlich mit einem süßen Zug, und die Kerne darin bleiben auffallend klein. So gelagert reicht die Ernte bis Weihnachten. Jetzt ist sie roh zu essen, und in ihrer Heimat hat man von jeher das Vielfältigste aus ihr gemacht: Marmelade vor allem, und einen festen Fruchtkäse nach Art des Quittenkäses.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte zieht sich im Mai über Wochen hin, und sie liefert beides – Nektar wie Pollen. Für die Insekten, die im Spätfrühling unterwegs sind, ist das eine Tracht, die nicht nach wenigen Tagen abreißt. Krankheiten und Schadinsekten setzen dieser Sorte kaum zu; sie ist ein Obstbaum, der ohne Pflanzenschutz auskommt. Die Früchte hängen bis in den Winter, und Vögel gehen daran – verlässlich allerdings nicht: Es gibt Mispeln, an denen die Frucht einen ganzen Winter lang unberührt hängen bleibt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860111389004,"sku":"100010099","price":29.9,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010099-3.jpg?v=1781080332"},{"product_id":"pfirsich-percoce-andross","title":"Percoche Andross","description":"\u003cp\u003eDie Percoche 'Andross' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Der Pfirsich stammt aus China, wo er im unteren Jangtsetal seit mehr als 7.000 Jahren angebaut wird; nach Europa kam er über Persien, das ihm den Namen gab. Percoche heißen in Italien die festfleischigen Pfirsiche, die sich einkochen lassen, ohne zu zerfallen. 'Andross' ist eine von ihnen und kommt aus Kalifornien: Ausgelesen hat sie L. D. Davis an der University of California in Davis, dessen Zuchtprogramm in den 1950er Jahren auf Fruchtaroma, Konservenqualität und hohe Erträge setzte. Freigegeben wurde sie erst 1964, nach seinem Ruhestand, zusammen mit 'Klampt' und 'Tufts' – und noch heute stehen sie im Erwerbsanbau. Die Bäume setzen dabei beständig schwere Behänge an.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April öffnen sich über etwa 3 Wochen die rosa Blüten, groß, aber ohne Prunk, und sie erscheinen vor dem Laub. Geerntet wird im August, und das Fenster ist schmal: etwa 2 Wochen. Die Früchte sind groß und goldgelb – im Sortenversuch der University of California wog eine von ihnen im Dreijahresmittel 332 Gramm, allerdings an stark ausgedünnten Bäumen und damit unter besten Bedingungen; mehr, als Percoche gewöhnlich auf die Waage bringen. Ihr Fleisch ist fest und nicht schmelzend: Es weicht beim Reifen kaum auf, löst sich nicht vom Stein und bleibt auch gekocht in Form. Der Geschmack ist süß mit wenig Säure. Für die Konserve wird halbreif gepflückt, dann gerät das Eingemachte am besten; weich ausgereifte Früchte geben dafür den besseren Saft. Aufgeschnitten dunkeln die Scheiben rasch nach – ein Tauchbad in Salzwasser vor dem Einkochen hält sie hell. Lange lagern lässt sich die frische Frucht nicht, deshalb wird gleich nach der Ernte verarbeitet: eingekocht in Sirup, als Kompott, als Kuchenbelag oder entsaftet, und was dafür zu gering ausfällt, gibt Wein oder Brand.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Nektar sitzt halb verborgen in der Mitte einer Scheibenblume und fließt reichlich; Schwebfliegen, Bienen und Falter kommen daran. Am Blatt geht das Angebot weiter: Der Blattstiel trägt Drüsen, die auch außerhalb der Blüte Nektar abgeben – bei 'Andross' kugelige. Davon leben Ameisen und Schlupfwespen, und sie zahlen es zurück: In einem Freilandversuch der University of Maryland saßen auf Pfirsichbäumen mit diesen Drüsen im Frühjahr mehr Schlupfwespen, und sperrte man die Ameisen von den Kronen aus, stieg der Fruchtschaden durch den Pfirsichtriebbohrer auf mehr als das Vierfache. Am Laub fressen außerdem die Raupen von Blaukopf und Stachelbeerspanner.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860112044364,"sku":"100010182","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010170-1.jpg?v=1750333171"},{"product_id":"monchspfeffer-blue-diddley","title":"Mönchspfeffer Blue Diddley","description":"\u003cp\u003eDer Mönchspfeffer 'Blue Diddley' ist ein kompakter, sommergrüner Strauch, der bis zu 1,5 Meter Höhe und Breite erreicht. Damit ist er deutlich kleiner als die Wildform, die vom Mittelmeerraum bis Zentralasien bis zu 4 Meter hoch wird. Er wächst mehrstämmig, aufrecht und locker verzweigt mit rundlicher, gedrungener Krone. Die charakteristischen, handförmig gefingerten Blätter bestehen aus schmal lanzettlichen Fiederblättern und ähneln Hanf- oder Kastanienblättern. Sie sind oberseits dunkelgrün und kahl, unterseits dicht graufilzig behaart und verströmen einen intensiven, würzig-aromatischen Duft. Im Herbst färben sie sich gelblich bis rötlich. Der Name „Mönchspfeffer\" bezieht sich darauf, dass Mönche im Mittelalter die pfefferartig schmeckenden Früchte aßen, um ihr Keuschheitsgelübde leichter einhalten zu können. Daher auch „agnus castus\" (keusches Lamm). Die Pflanze vertreibt Zecken und andere blutsaugende Arthropoden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juli bis Oktober erscheinen die aufrechten, dichten Blütenrispen mit zahlreichen kleinen, intensiv lavendel- bis blauvioletten Blüten. Die Blütezeit erstreckt sich über bis zu 14 Wochen und macht den Mönchspfeffer zu einem wertvollen Spätblüher. Optisch erinnert er während der Blüte an den Schmetterlingsflieder, wird aber als weniger invasive Alternative diskutiert, da die Samen in Mitteleuropa selten ausreifen. Ab September reifen die rotbraunen bis schwarzen, erbsengroßen Früchte mit ihrem charakteristischen, scharf-pfefferartigen Geschmack. Sie wurden früher als Pfefferersatz verwendet und sind schwach giftig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie nektarreichen Blüten sind eine ausgezeichnete Bienenweide und locken Bienen, Hummeln, Holzbienen, Wollbienen und andere Bestäuber an. Die lang anhaltende Blütezeit im Spätsommer ist besonders wertvoll, da zu dieser Zeit weniger Nahrungsquellen für Insekten verfügbar sind. 'Blue Diddley' blüht am einjährigen Holz und treibt sehr spät aus. In kälteren Lagen kann die Pflanze bis auf den Boden zurückfrieren und treibt dennoch zuverlässig neu aus. Der Rückschnitt im Frühjahr fördert dabei einen kompakten Wuchs und reiche Blüte.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860114207052,"sku":"100010138","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010138-1.jpg?v=1750333141"},{"product_id":"mandel-ertragsstark","title":"Mandel Ertragsstark","description":"\u003cp\u003eDie Mandel 'Ertragsstark' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Ihre wilden Vorfahren stammen aus Vorder- und Zentralasien; diese Sorte aber ist in Ungarn entstanden, unter den Mandeln, die dort für die eigenen Verhältnisse gezüchtet wurden und an sie gut angepasst sind. Sándor Brózik, dem das Land die meisten seiner heutigen Mandelsorten verdankt, hat sie aus einem Sämling von 'Burbank magonca' gewonnen. 1984 wurde sie als 'Tétényi bőtermő' staatlich anerkannt – zu Deutsch etwa \"die Reichtragende aus Tétény\" –, und heute zählt sie zu den 5 Hauptmarktsorten Ungarns. Was sie im Garten auszeichnet, ist die Schale: Sie ist halbpapieren, steht also zwischen den harten und den papierdünnen Mandeln und gibt den Kern ohne großen Kraftaufwand frei. Für Früchte braucht sie eine zweite Mandel oder einen Pfirsich in der Nähe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm März blüht der Baum, noch ohne ein Blatt, etwa 3 Wochen lang weiß bis zartrosa. Gegen Frost sind ihre Blüten empfindlich: In einem 13 Jahre dauernden Freilandversuch bei Budapest litten sie von 6 Sorten mit am stärksten. Geerntet wird ab September, über etwa 2 Wochen. Das Zeichen gibt die Hülle: Sobald die pelzige grüne Haut aufreißt, sind die Kerne reif, und die Früchte fallen von selbst oder lassen sich herunterklopfen. Die Hülle kommt dann gleich herunter, damit sich kein Schimmel bildet; flach in Kisten an der Sonne nachgetrocknet, halten die Mandeln 2 bis 3 Jahre. In der Küche werden sie kurz gekocht und aus ihrer braunen Haut gelöst; danach kommen sie gehobelt, in feinen Stiften oder gemahlen zum Einsatz, und aus dem Mahlgut entsteht Marzipan. Auch unreif haben sie ihren Platz: Solange die Schale noch weich ist, verarbeitet die Zuckerbäckerei die grünen Früchte, oder man legt sie in Salzwasser ein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Mandelblüte im März ist eine der ersten offenen Nahrungsquellen des Jahres und gibt Pollen und Nektar zugleich; etwa 3 Wochen bleibt sie geöffnet. Weniger bekannt ist, dass der Baum danach nicht aufhört: Am Blattstiel sitzen kleine Nektardrüsen, die unabhängig von der Blüte arbeiten und auch im Sommer noch Zuckersaft abgeben. Ein Mandelbaum bleibt dadurch über die Blütenwochen hinaus eine Anlaufstelle für Insekten – ein Zug, den man einem Obstbaum auf den ersten Blick nicht ansieht.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52860114403660,"sku":"100010143","price":59.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/P1014080.jpg?v=1783584393"},{"product_id":"mandel-budateteny","title":"Mandel Budatétény","description":"\u003cp\u003eDie Mandel 'Budatétény' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Zu Hause ist die Mandel in Vorder- und Zentralasien, und weit nördlich davon liegt Ungarn an der Grenze, bis zu der sich ihr Anbau überhaupt noch lohnt. Gerade dort ist eine eigene Mandelzüchtung entstanden: 1949 legte Vilmos Sárai in Akali die erste Sortensammlung des Landes an, und darauf aufbauend hat Sándor Brózik die meisten der heute angebauten ungarischen Sorten gezogen. Mehrere tragen den Namen des Budapester Stadtteils Budatétény; 2 stehen bis heute im Anbau, 'Budatétényi 1' und 'Budatétényi 70', die zweite als eine der 5 Hauptmarktsorten des Landes. Ihre Blüten vertragen Frost besser als die von 'Ertragsstark' und 'Rekord': In 13 Jahren Freilandbeobachtung bei Budapest lagen beide im Mittelfeld. Für Früchte gehört eine Mandel anderer Sorte oder ein Pfirsich dazu.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm März öffnen sich die weißen bis zartrosa Blüten, paarweise an kahlen Kurztrieben, für etwa 3 Wochen. Schon im Mai hat die silbrig behaarte Frucht fast ihre volle Größe, doch innen ist der Kern dann noch flüssig; erst über den Sommer wird er fest und bekommt seinen Geschmack. Die Ernte beginnt im September und dauert rund 2 Wochen, und die ungarischen Sorten gehören zu den frühen: In einem Versuch bei Skopje waren sie vor der französischen 'Ferragnès' reif, und je früher die Ernte, desto leichter gehen Pflücken, Entspelzen und Trocknen. Den Zeitpunkt zeigt die grüne Hülle: Sie welkt, reißt entlang ihrer Naht auf und gibt den Stein schließlich frei. Ihn zu treffen lohnt sich, denn zu früh gepflückte Kerne schrumpfen beim Nachtrocknen und verlieren an Gewicht, und wer sie zu lange am Boden liegen lässt, zumal bei Regen, bekommt fahle, bräunlich-schwarze Kerne. Die Hüllen müssen danach rasch ab, ehe Schimmel ansetzt. Gut durchgetrocknet halten sie sich 2 bis 3 Jahre.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWeil die Blüten Pollen wie Nektar geben, ist der Baum im März eine Futterstelle für Bienen und andere Insekten. Auch ein Tagfalter hat mit der Mandel zu tun: Der Segelfalter legt seine Eier an Rosengewächse, und unter den Futterpflanzen seiner Raupe steht der Mandelbaum. In Südeuropa ist das ganz gewöhnlich, in Mitteleuropa nutzt er bisher vor allem Schlehen; in warmen Sommern legt er hier aber zunehmend auch an Obstbäumen ab. Im Herbst kommt eine weitere Gruppe von Gästen: An reifen Mandeln holen sich Vögel und Wild ihren Teil, vor allem bei den Sorten mit papierdünner Schale, die ein Vogelschnabel leicht aufbricht.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52860114436428,"sku":"100010144","price":59.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010144-1.jpg?v=1750333144"},{"product_id":"mandel-rekord","title":"Mandel Rekord","description":"\u003cp\u003eAls Kleinbaum erreicht die Mandel 'Rekord' etwa 6 Meter Höhe und beansprucht rund 4 Meter Standfläche. Die Heimat der Mandel sind Vorderasien und Zentralasien, und rund ums Mittelmeer gehört sie zu den ältesten Kulturpflanzen. 'Rekord' dagegen ist eine Ungarin: Gezogen hat Sándor Brózik sie aus einem Sämling des Zuchtkandidaten 'Budatétényi 6'; die staatliche Anerkennung als 'Tétényi rekord' folgte am 20. Februar 1980. Ihr Name passt. Als in Nordmazedonien 9 ungarische Mandelsorten verglichen wurden, gehörte sie zu den dreien, die an beiden Versuchsorten regelmäßig gute Ernten brachten, und lieferte unter ihnen mit Abstand die meisten Kerne, fast 40 Prozent mehr als die nächstbeste. Unter den 5 Sorten, die Ungarn heute als Hauptmarktsorten führt, ist sie bis heute dabei. Damit sie Früchte ansetzt, gehört ein Pfirsich oder eine andere Mandelsorte in ihre Nähe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten öffnen sich im März, lange vor dem Laub, und bleiben etwa 3 Wochen; sie gleichen denen des Pfirsichs, sind aber deutlich größer. Ab September wird über rund 2 Wochen geerntet, und in Nordmazedonien reifte 'Rekord' ein paar Tage nach den meisten ungarischen Sorten. Springt die ledrige Hülle auf, lassen sich ihre Früchte leicht pflücken und ebenso leicht aus der Hülle lösen – nicht jede Mandel macht es einem so bequem. Darunter liegt ein mittelgroßer Stein mit harter Schale, und der Kern darin ist klein: Er wiegt kaum 1 Gramm, während amerikanische Sorten im Mittel auf rund 1,6 Gramm kommen. In dünner Schicht in der Sonne getrocknet, lassen sich die Kerne 2 bis 3 Jahre aufbewahren. Verwendet werden sie vor allem süß: in Kleingebäck, als gebrannte Mandeln, die mit Zucker und Gewürzen geröstet werden, und gemahlen als ausgezeichneter Rohstoff für Marzipan.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eFür Hummeln und Wildbienen ist ein blühender Mandelbaum im März eine frühe Anlaufstelle: Die Mandel blüht als erste aller Obstarten, am Grund ihrer Blüten sammelt sich reichlich Nektar, und Pollen gibt es dazu. Wie viel an diesen Tagen geflogen wird, entscheidet allerdings das Wetter. Regen während der Blüte hält die Bienen zurück, und auch windiges, nasses Frühjahrswetter bremst ihren Flug spürbar.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52860114501964,"sku":"100010145","price":59.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010145-2.jpg?v=1750333143"},{"product_id":"echte-feige-panache","title":"Echte Feige Panache","description":"\u003cp\u003eDie Echte Feige 'Panache' ist eine moderne Züchtung. Der sommergrüne Kleinbaum wächst strauchartig und langsam auf eine Höhe von 4 Metern. Die Sorte ist für ihre außergewöhnlich dekorativen Früchte und Zweige bekannt: Sowohl die jungen Triebe als auch die Früchte zeigen eine auffällige grün-gelbe Panaschierung, die der Pflanze ihre Namen eingebracht hat. Die handförmig gelappten Blätter werden bis zu 20 Zentimeter lang und verströmen beim Zerreiben einen charakteristischen Duft. Im Gegensatz zu mediterranen Feigensorten benötigt 'Panache' keine Feigenwespen zur Bestäubung, da die Sorte parthenokarp ist und ohne Befruchtung Früchte ausbildet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie kleinen bis mittelgroßen, birnenförmigen Feigen reifen ab September über etwa 8 Wochen und erreichen ihre volle Reife meist erst im Oktober. Die Sorte benötigt einen langen, warmen Sommer und reift in kühleren Regionen Mitteleuropas oft nicht vollständig aus. Die charakteristisch gelb-grün gestreiften Früchte besitzen ein besonders dunkles, blutrotes Fruchtfleisch mit süßem, vollem Aroma und einem Hauch von Erdbeere. Reife Feigen geben auf leichten Druck nach und zeigen feine Risse in der Schale. Sie eignen sich hervorragend zum Frischverzehr direkt vom Baum, für mediterrane Vorspeisen, Desserts und zum Trocknen. Die Früchte sind nur wenige Tage haltbar und sollten zeitnah nach der Ernte verarbeitet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie eigentlichen Blüten der Feige erscheinen ab Juni über etwa 3 Wochen und entwickeln sich im Inneren der sich bildenden Frucht, weshalb sie von außen unsichtbar bleiben. Die kleinen Einzelblüten sind grünlich und unscheinbar. Die reifen Feigen werden gelegentlich von Vögeln besucht, spielen aber aufgrund ihrer späten Reifezeit und begrenzten Verfügbarkeit in mitteleuropäischen Gärten eine untergeordnete Rolle als Wildtiernahrung.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860115517772,"sku":"100010163","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010163-1.jpg?v=1753387344"},{"product_id":"echte-feige-firoma","title":"Echte Feige Firoma","description":"\u003cp\u003eDie Echte Feige 'Firoma' ist ein sommergrüner Strauch oder kleiner Baum, der eine Höhe von 4 Metern erreicht. Die Sorte ist eine Neuzüchtung aus 'Brown Turkey', die speziell für gemäßigte Klimazonen entwickelt wurde und eine gute Winterhärte bis etwa 10 Grad Celsius minus aufweist. Sie eignet sich hervorragend für den Kübel oder kleine Gärten und zeichnet sich durch frühen Fruchtansatz bereits bei jungen Pflanzen aus. Die Sorte ist parthenokarp und damit selbstfruchtend ohne Feigenwespe, die in Mitteleuropa fehlt. Der kompakte, aufrechte Wuchs und die großen, tief gelappten Blätter verleihen dem Garten mediterranes Flair.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie mittelgroßen, birnenförmigen bis rundlichen Früchte reifen von Juli bis August über einen Zeitraum von etwa 8 Wochen und sind rotbraun bis violett gefärbt. Das Fruchtfleisch ist braunviolett, süß und intensiv aromatisch. Unter günstigen Bedingungen kann eine Nachblüte im August erfolgen, die im Oktober oder November eine zweite Ernte ermöglicht. Die Früchte eignen sich hervorragend zum Frischverzehr, für Marmelade, Desserts, zum Trocknen oder als Zutat in Backwaren. Reife Feigen werden von Vögeln und anderen Tieren als Nahrungsquelle genutzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten erscheinen ab April im Inneren der sich entwickelnden Fruchtanlage und sind von außen unsichtbar. Diese für Feigen charakteristische Blütenform macht eine Bestäubung durch Insekten unmöglich, weshalb die Sorte auf Parthenokarpie angewiesen ist. Die Früchte entwickeln sich ohne Befruchtung und bilden keine keimfähigen Samen aus.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860115910988,"sku":"100010169","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/P1014088.jpg?v=1783584390"},{"product_id":"pfirsich-percoce-carson","title":"Percoche Carson","description":"\u003cp\u003eDie Percoche 'Carson' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Zu Hause ist der Pfirsich in China; seinen Namen hat er von Persien, der Durchgangsstation, über die er die Römer erreichte. Als Percoche gelten in Italien die Pfirsiche, deren Fleisch am Stein haftet und beim Kochen nicht zerfällt. 'Carson' ist eine von ihnen und kommt aus Kalifornien: Ausgelesen haben sie W. F. Wight vom US-Landwirtschaftsministerium und G. L. Philps in den 1930er und 1940er Jahren auf der Forschungsfarm in Davis, die damals der University of California in Berkeley gehörte. Gesucht war dreierlei – gleichmäßige Fruchtgröße und Fruchtform, goldgelbes Fleisch und eine Reifefolge ohne Lücken, damit die Konservenfabriken den Sommer über Ware hatten. Die Sorte steht bis heute in großem Umfang im Erwerbsanbau, und viele neuere Sorten haben sie als Elternteil.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie rosa Blüten kommen im April und vor dem Laub; etwa 3 Wochen lang stehen sie offen. Danach geht es schnell. Im Sortenvergleich der University of California war 'Carson' 5 Tage nach der Bezugssorte 'Loadel' reif und damit vor den 7 weiteren Konservensorten des Versuchs – 'Andross' brauchte rund 18 Tage, 'Dr. Davis' rund 28. Die Ernte fällt in den Juli. Die Früchte wogen im Dreijahresmittel desselben Versuchs 219 Gramm, allerdings an stark ausgedünnten Bäumen und damit unter besten Bedingungen. Ihr Fleisch ist goldgelb, es haftet am Stein, weicht beim Reifen kaum auf und bleibt gekocht in Form. Dass es am Stein haftet, ist bei einer Konservensorte kein Mangel, sondern der Grund ihrer Auslese: Solche Früchte halten Schälen und Erhitzen aus, und das Eingemachte behält Form, klaren Saft und Farbe. In Sirup, als Kompott oder als Kuchenbelag kommt 'Carson' damit früher auf den Tisch als die späteren Percoche – das ist ihr Platz im Jahr. Sie lässt sich ebenso frisch essen. Was nicht gleich verarbeitet wird, hält sich allerdings nicht lange.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte lohnt den Besuch. Der Nektar entsteht im Blütenboden, zwischen dem Grund der Staubfäden und dem Fruchtknoten, und der Pfirsich führt ihn doppelt: in der Blüte und am Blattstiel, wo noch Nektar fließt, wenn die Blüte längst vorbei ist. Was dabei zusammenkommt, ist in einer brasilianischen Anlage gemessen worden – 3,2 Milligramm Nektar je Blüte und Tag, mit 27,9 Prozent Zucker; 73 Prozent der Blütenbesuche gingen dort auf Honigbienen. Am Laub leben außerdem die Raupen des Blaukopfs und des Stachelbeerspanners.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52860115976524,"sku":"100010181","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}]},{"product_id":"pfirsich-percoce-romea","title":"Percoche Romea","description":"\u003cp\u003eDie Percoche 'Romea' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Anders als die kalifornischen Percoche stammt sie aus Italien selbst: Ausgelesen haben sie C. Fideghelli und P. Rosati 1975 am staatlichen Obstbau-Forschungszentrum in Rom, wo sie zunächst nur eine Nummer trug – IF 6820040. Geprüft wurde sie danach in Rom von Fideghelli und G. Della Strada und in der Emilia-Romagna von A. Minguzzi und Liverani, und 1986 kam sie in den Handel. Entstanden ist sie aus freier Abblüte der Sorte 'Catherina': Die Mutter ist bekannt, der Vater nicht. Amtlich eingetragen ist sie in Italien bis heute, und zwar in 2 Klonen, die getrennt erhalten werden – einer in Rom, einer in Faenza.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Baum wächst kräftig und trägt gut. Im April öffnen sich die rosa Blüten, vor dem Laub und über etwa 3 Wochen. Die Früchte werden mittelgroß bis groß, rund bis flachrund und leicht ungleichseitig, mit eingesenkter Spitze und eingesenkter Naht. Auf gelbgrünem Grund liegt auf 20 bis 40 Prozent der Oberfläche ein rotes Deckbild – es entsteht dort, wo die Sonne hinkommt, fällt deshalb von Jahr zu Jahr und von Ast zu Ast verschieden aus und ist kein Maß für die Reife. Das Fleisch ist kräftig gelb bis orange, fest und nicht schmelzend, und es haftet am Stein. Nicht schmelzend heißt: Es wird auch vollreif nicht weich und breiig, sondern lässt sich in Spalten schneiden, die Spalten bleiben. Geerntet wird im August, über etwa 2 Wochen. In Süditalien gehört 'Romea' zur mittleren Reifegruppe, und sie steht dort in der obersten der 3 Empfehlungslisten für Percoche – zusammen mit 'Carson', 'Loadel' und 'Andross', also mit den Sorten, an denen sich der Anbau ausrichtet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEines sieht man einer Konservensorte nicht an: In ihrer Heimat landet sie meist gar nicht in der Dose. Die rund 500 Hektar Percoche, die in Kampanien stehen, liefern vor allem frische Ware auf die Märkte der Region – die Percoca ist dort ein Tafelobst, das sich eben auch einkochen lässt. Wer sie in den Garten stellt, bekommt deshalb beides: eine Frucht, die fest genug für den Einkochtopf ist und darin ihre Form behält, und eine, die sich im August vom Baum weg essen lässt. Dazu die Blüte im Frühjahr, die Pollen und Nektar gibt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860116402508,"sku":"100010107","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}]},{"product_id":"maulbeere-illinois-everbearing","title":"Maulbeere Illinois Everbearing","description":"\u003cp\u003eDie Maulbeere 'Illinois Everbearing' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; sie stammt aus dem Südosten von Illinois. Ihre Eltern kommen von verschiedenen Kontinenten: die Weiße Maulbeere aus dem östlichen Asien, die Rote aus dem östlichen Nordamerika, wo die eingeführte Art auf die einheimische traf und sich mit ihr kreuzte. Genau so ist auch diese Sorte entstanden – kein Zuchtprogramm, sondern ein Zufallssämling, den Peter Glaser 1947 in den Niederungen des Wabash River im White County fand; 1958 kam sie in den Handel. Im Aussehen gerät sie deutlich mehr nach der Weißen Maulbeere als nach der Roten, und in Europa ist sie heute verbreiteter als in Nordamerika. Sie trägt früh: Schon 2- bis 3-jährige Pflanzen setzen an.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im Mai und zieht sich über etwa 3 Wochen; die Kätzchen sind klein, grün und leicht zu übersehen. Ab Juli reifen die Früchte, gut 8 Wochen lang bis in den September hinein. Sie werden bis 4 Zentimeter lang, bleiben dabei schlank, färben von Rot nach Schwarzrot und enthalten so gut wie keine Samen. Der Geschmack ist süß, hat aber genug Säure dahinter, um nicht flach zu wirken; damit rückt die Sorte nahe an die Schwarze Maulbeere heran, die sonst als die beste der Gattung gilt. Anders als andere Maulbeeren hält sie ihre Früchte fest, auch wenn sie reif sind. Der Boden darunter bleibt sauber, dafür wird gepflückt statt geschüttelt, und an den Zweigenden braucht es Geduld. Gekühlt halten die Beeren wenige Tage. Frisch liegen sie auf dem Kuchen, aus dem Saft wird Gelee, getrocknet und gemahlen kommen sie in den Teig. Auch die Blätter lassen sich essen: jung gedünstet oder blanchiert und wie Weinblätter gefüllt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch wirkt gerade das, was die Ernte erschwert: Die Früchte bleiben am Zweig, statt abzufallen. So hängt von Juli bis in den September Nahrung in der Krone – 8 Wochen lang und dort, wo Singvögel sie erreichen. Weil die Sorte überreich trägt, bleibt genug für beide Seiten. Und was am Ende doch herunterkommt, verteilt sich über Wochen statt über wenige Tage, sodass auch am Boden lange etwas zu finden ist.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52860955033932,"sku":"100010100","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":58726668534092,"sku":"100010548","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010100-5.jpg?v=1781778502"},{"product_id":"chinesischer-weissdorn-big-golden-star","title":"Chinesischer Weißdorn Big Golden Star","description":"\u003cp\u003eDer Chinesische Weißdorn 'Big Golden Star' wächst als Großstrauch oder Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Seine Art stammt aus Ostasien und wird in China seit rund 2.000 Jahren als Obstgehölz angebaut: Dort stehen Weißdorne in Plantagen, und die Früchte gehen als Frischware oder als kandierte Spieße über die Märkte. Aus dieser langen Kultur sind mehrere großfrüchtige Auslesen hervorgegangen – 'Little Golden Star', 'Big Ball', 'Chankou', 'Purple Jian' –, und 'Big Golden Star' ist die, die man hier bekommt. Ausgelesen wurde sie auf Fruchtgröße. Dornen trägt sie fast keine: Die Art bringt ohnehin nur wenige und kurze mit, an dieser Sorte fehlen sie weitgehend. Auffällig ist auch die Rinde, die sich in Streifen ablöst. Die Royal Horticultural Society hat der Sorte ihren Award of Garden Merit zuerkannt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte fällt in den Mai: weiß, in flachen Dolden, und sie hält gut 4 Wochen. Ab September ist die Ernte dran, und sie zieht sich über rund 3 Wochen. Sie werden 3 bis 3,5 Zentimeter groß – die meisten Arten der Gattung bleiben bei 1 bis 2 Zentimetern – und sind glänzend rot mit feinen hellen Punkten. Mehlig ist das Fleisch, säuerlich der Geschmack, und beides zusammen erinnert an einen Apfel; roh lässt es sich essen, sein eigentliches Feld ist aber die Küche, gesüßt und gekocht. Reif wird die Frucht weich, und das ist das Zeichen zum Pflücken: Bei den meisten Weißdornen kommt man dabei um Tuch und Rüttelstange nicht herum; hier greift man von Hand hinein, weil die Dornen fehlen. Frisch bleiben die Früchte nur wenige Tage; getrocknet halten sie sich. In den Herkunftsländern werden sie zu Gelee, Marmelade, weichen Kaubonbons, Saft und sogar zu Wein verarbeitet. Die Kerne enthalten giftige Stoffe und müssen vor dem Verzehr heraus – wer die Früchte kurz aufkocht und dann durchs Passiersieb drückt, erledigt beides in einem Arbeitsgang. Der erste nennenswerte Behang kommt nach 2 bis 4 Jahren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten riechen streng, ein wenig nach Fisch. Das ist kein Makel, sondern eine Adresse: Der Geruch zieht Mücken und Fliegen an, und die besorgen bei diesem Weißdorn die Hauptarbeit der Bestäubung – eine Tracht für Insekten, die von den großen Blütenständen des Frühsommers sonst wenig haben. Bienen kommen des Nektars wegen trotzdem, und der Strauch gilt als Bienenweide. Im Herbst zählen dann die Früchte: Vögel finden hier eine Portion, wie sie kein kleinfrüchtiger Weißdorn bietet, und was hängen bleibt, ist bis in den Winter erreichbar. Windoffene Lagen macht das Gehölz mit – in einer Hecke steht es deshalb so gut wie frei.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52896594952524,"sku":"100010185","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010185-1.jpg?v=1753387245"},{"product_id":"erbsenstrauch","title":"Erbsenstrauch","description":"\u003cp\u003eDer Erbsenstrauch wächst als mehrstämmiger Großstrauch oder kleiner Baum und erreicht eine Höhe von 6 Metern. Er stammt ursprünglich aus Sibirien, der Mongolei und Nordchina und wurde in Mitteleuropa als Pioniergehölz eingeführt. Die gefiederten, hell- bis mittelgrünen Blätter verfärben sich im Herbst gelb. Die olivgrüne bis graubraune Rinde entwickelt mit zunehmendem Alter streifenförmige Einrisse. Die Triebe tragen einige faserige Dornen. Als Mitglied der Schmetterlingsblütler bindet der Erbsenstrauch Luftstickstoff und verbessert so die Bodenqualität.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Mai bis Juni erscheinen zahlreiche gelbe, duftende Schmetterlingsblüten in Büscheln, die reich an Nektar sind und Bienen anlocken. Die Blüten sind essbar, haben eine süße, saftige Textur und können als essbare Dekoration in Salaten verwendet werden. Nach der Blüte entwickeln sich vier bis sechs Zentimeter lange, schmale Hülsen, die sich bei Reife explosiv öffnen und ihre Samen fortschleudern. Jede Hülse enthält drei bis vier kleine, bräunliche, teils gesprenkelte Samen. Die Samen werden in Notzeiten als Geflügelfutter und menschliche Nahrung verwendet, enthalten jedoch natürliche Bitterstoffe und sollten nur nach gründlichem Einweichen und Kochen in kleinen Mengen verzehrt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAls Pioniergehölz ist der Erbsenstrauch äußerst anspruchslos, trockenheits- und frosttolerant. Durch seine Fähigkeit, Stickstoff zu binden, düngt er sich selbst und fördert benachbarte Pflanzen. Die duftenden Blüten sind eine wertvolle Nektarquelle für Bienen und andere Insekten, die daraus einen angenehm fruchtigen Honig produzieren. Mehrere Singvogelarten nutzen den dichten Strauch als Nistplatz, und die Samen dienen gelegentlich als Vogelfutter. Das extensive Wurzelsystem eignet sich hervorragend zur Bodenstabilisierung und Erosionskontrolle, weshalb der Erbsenstrauch häufig als Windschutz und in Hecken gepflanzt wird.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57821334765900,"sku":"100010444","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52896595083596,"sku":"100010190","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010190-2.jpg?v=1777969118"},{"product_id":"echte-feige-brown-turkey","title":"Echte Feige Brown Turkey","description":"\u003cp\u003eDie Feige 'Brown Turkey' wurde 1755 erstmals beschrieben und stammt wahrscheinlich aus Italien, wurde aber in England wegen ihrer außergewöhnlichen Winterhärte weitergezüchtet. In Deutschland wird sie auch als Blaue Pfälzer Fruchtfeige oder Bornholm bezeichnet. Der sommergrüne Strauch oder Kleinbaum erreicht 4 Meter Höhe und wächst ausladend mit sparrig abstehenden Zweigen. Die drei- bis fünflappigen Blätter werden bis 20 Zentimeter lang und färben sich im Herbst gelb bis hellgrün. Die Sorte verträgt Temperaturen bis minus 18 Grad Celsius und zählt damit zu den winterhärtesten Feigensorten überhaupt. Sie ist selbstfruchtend und bildet Früchte ohne Bestäubung durch die in Mitteleuropa fehlenden Feigenwespen. Von den geschätzten 80.000 Feigenbäumen in der Pfalz gehören 80 Prozent dieser robusten und ertragreichen Sorte an.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e'Brown Turkey' trägt unter günstigen Bedingungen zweimal im Jahr Früchte. Die erste Ernte der Blühfeigen beginnt Ende Juli und dauert bis Mitte August. Diese Früchte sind goldbraun, birnenförmig und wiegen zwischen 50 und 100 Gramm. Ab Mitte September reifen die kleineren Herbstfeigen, die dunkel-maronibraun bis violett-bronzefarben werden und 40 bis 50 Gramm wiegen. Das Fruchtfleisch ist rosa bis erdbeerfarben und schmeckt süß-aromatisch mit einer zitronigen Frische. Die Feigen werden frisch verzehrt, zu Marmelade und Kompott verarbeitet oder getrocknet. Getrocknete Feigen lassen sich mehrere Monate lagern und werden traditionell in Honig oder Wein eingelegt. Sie eignen sich auch als Backzutat und Gewürz für herzhafte Speisen. In Mitteleuropa reift bei kühleren Sommern oder starkem Fruchtbehang manchmal nicht die gesamte zweite Ernte aus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten der Feige entwickeln sich unsichtbar im Inneren der jungen Fruchtanlagen und sind von außen nicht erkennbar. Der Blütenstand ist ein nach innen gestülpter fleischiger Hohlraum, in dem die winzigen Einzelblüten sitzen. Da die Blüten vollständig von Gewebe umschlossen sind, bietet 'Brown Turkey' keinen Wert für Bienen oder andere Insekten. Die Fruchtbildung erfolgt parthenokarp ohne Befruchtung, weshalb die Sorte auch in Regionen ohne Feigenwespen zuverlässig trägt. Die Fruchtansätze erscheinen ab Juni zusammen mit dem Laubaustrieb.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52940781650252,"sku":"100010192","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010192-1.jpg?v=1752735705"},{"product_id":"mispel","title":"Mispel","description":"\u003cp\u003eDie Mispel wächst als mehrstämmiger Großstrauch auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Ihre Heimat liegt im Kaukasus und im Norden Irans, und dort ist sie alt: Schon im Tertiär wuchs sie, wo heute Georgien liegt. Angebaut wird sie seit rund 3.000 Jahren; am Kaspischen Meer stand sie früh in Kultur, und Babylonier wie Griechen kannten sie ebenso. Diese lange Geschichte hat ihre Herkunft verdeckt – Linné gab ihr 1753 den Beinamen \u003cem\u003egermanica\u003c\/em\u003e, weil er sie offenbar für eine Pflanze Mitteleuropas hielt. Ein Fremdling ist sie hier tatsächlich nicht mehr: Sie hat sich so fest eingebürgert, dass sie verwildert eigene Bestände bildet. Aus ihr sind die Gartenmispeln hervorgegangen, mit größeren Früchten und weniger Dornen; die Wildform ist die Mispel vor dieser Auslese. Wohin sie gehört, darüber sind die Botaniker bis heute uneins: Sie ist die einzige Art ihrer Gattung, und manche zählen sie zu den Weißdornen, mit denen sie sich kreuzen lässt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIhre reinweißen Blüten erscheinen im Mai, bis 5 Zentimeter groß und jede für sich an der Spitze eines Triebes; die Blüte dauert rund 3 Wochen, und so spät im Jahr droht ihr kaum noch Frost. Geduld verlangt die Wildform beim Tragen: Bis sie zum ersten Mal fruchtet, vergehen 8 bis 10 Jahre, eine veredelte Sorte braucht dafür 4 bis 6. Ihre Früchte bleiben klein, 2 bis 3 Zentimeter und 15 bis 20 Gramm, rostbraun, mit einer ledrigen Haut unter feinem Flaum und dem offenen Kelch obenauf. Gepflückt wird in den letzten Oktobertagen und bis in den November hinein, solange sie steinhart sind. Kühl gelagert, werden sie nach rund 20 Tagen teigig; dann ist das Fleisch braun geworden und schmeckt süß und säuerlich zugleich, mit etwas Herbe und einem leichten Duft nach Apfel. Erst in diesem Zustand isst man sie roh, und so hält man es seit Jahrhunderten: Schon Chaucer lässt im 14. Jahrhundert einen alten Mann von sich sagen, er sei wie die Mispel – erst verfault, dann reif. Früher kandierte man die Früchte in Honig oder Birnendicksaft und gab sie, wie den Speierling, dem Apfelwein bei; bis heute legt man sie in Zucker und Essig ein, verkocht sie zu Gelee und Marmelade oder mischt sie unter anderes Wildobst.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Frühjahr nährt ihr Laub die Raupen des Kleinen Frostspanners. Im Mai ist sie dann eine gute Bienenweide: Ihre weit offene Blüte ist auf keinen bestimmten Besucher zugeschnitten und gibt Nektar wie Pollen, und gerade Wildbienen mit kurzem Rüssel dürften an ihr zum Zug kommen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52988718547276,"sku":"100010195","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010195-3.jpg?v=1753386169"},{"product_id":"chinesische-esche","title":"Bungens Blumenesche","description":"\u003cp\u003eBunges Blumenesche stammt aus Nord-China, wo sie als Steppengehölz und in Trockenwäldern in Höhen bis 1500 Metern vorkommt. Die Art ist nach dem deutsch-russischen Botaniker Alexander von Bunge benannt, der 1830 als Naturforscher eine geistliche Mission nach China begleitete und die Flora der Wüstensteppe Gobi sowie der Umgebung Pekings erforschte. Als sommergrüner Baum erreicht sie eine Höhe von 3 bis 5 Metern. Die Blätter werden bis zu 30 Zentimeter lang und bestehen. Sie sind frischgrün, unterseits etwas heller und färben sich im Herbst rot. Im Gegensatz zu den meisten anderen Eschen, die unscheinbare Blüten ohne Kronblätter tragen, bildet sie auffällige, duftende weiße Blüten in dichten Rispen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie 1,5 bis 2,5 Zentimeter langen, geflügelten Nussfrüchte reifen ab September und bleiben bis in den Winter am Strauch. Das zähe Holz eignet sich als Bauholz für Werkzeugstiele und Möbel sowie als hochwertiges Brennholz.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juni bis Anfang Juli erscheinen die weißen Blütenrispen, die etwa drei Wochen lang blühen. Die zahlreichen Blüten bieten Bienen und anderen Insekten reichlich Nektar und Pollen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":55797789425996,"sku":"100010288","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010288-1.jpg?v=1779891873"},{"product_id":"grossfruchtige-blutpflaume-trailblazer","title":"Großfrüchtige Blutpflaume Trailblazer","description":"\u003cp\u003eDie Großfrüchtige Blutpflaume ’Trailblazer’ wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Sie ist eine Kreuzung aus Linien, die weit auseinanderliegen: einer purpurlaubigen Kirschpflaume und der Japanischen Pflaume, die trotz ihres Namens aus China stammt. Solche Kreuzungen wurden mit einer Absicht gemacht – es sollten Sorten mit großen, süßen, schmackhaften Früchten entstehen. Bei ’Trailblazer’ ist das aufgegangen: Ihre Früchte messen 4 bis 5 Zentimeter, wo die Kirschpflaume sonst bei 2 bis 3 aufhört. Das braun- bis dunkelrote Laub hat sie vom purpurlaubigen Elternteil; im Handel heißt dieselbe Sorte auch ’Hollywood’. Allein bleibt sie ohne Frucht – dafür braucht es eine andere Kirschpflaume; eine Hauspflaume hilft nicht, die blüht zu spät.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb März öffnen sich die Blüten, weiß mit bronzefarben überhauchtem Kelch und vor dem ersten Blatt; etwa 3 Wochen hält der Flor. Geerntet wird ab August, voll reif sind die Früchte Mitte bis Ende des Monats, und das Fenster ist weit: Sie haften lange am Zweig und lassen sich über etwa 4 Wochen in mehreren Durchgängen abnehmen. Sie sind kugelig und dunkelrot. 4 bis 5 Zentimeter bedeuten dabei zweierlei – für eine Kirschpflaume ist das groß, für eine Japanische Pflaume gewöhnlich, und genau dazwischen liegt diese Sorte. Süß und saftig ist das Fleisch erst in der Vollreife; wer früher pflückt, erntet die Farbe und nicht den Geschmack. Der Ertrag fällt reichlich und regelmäßig aus, was bei der Kirschpflaume nicht selbstverständlich ist. Frisch vom Baum schmecken die Früchte am besten, und anders als die meisten Kirschpflaumen halten sie sich danach noch einige Zeit im Kühlen. In der Küche werden Kompott, Gelee und Saft daraus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte kommt früh, und das liegt an beiden Eltern: Die Kirschpflaume blüht im März und April, und die Japanische Pflaume braucht weniger Kälte als unsere Hauspflaumen, blüht also ebenfalls vor ihnen – deshalb überschneiden sich die beiden Blühzeiten kaum, und deshalb braucht diese Sorte einen Partner aus der eigenen Verwandtschaft. Für Insekten ist die frühe Blüte der Wert dieser Pflanze. Die Blüten halten reichlich Nektar bereit; Bienen holen ihn, Schwebfliegen und Falter ebenso. Dann tragen die Früchte weiter, was von ihnen hängen bleibt, holen die Vögel. Das dunkelrote Laub arbeitet den ganzen Sommer – es setzt dunkle Flächen zwischen grüne Gehölze, vom Austrieb bis zum Blattfall.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":55797790245196,"sku":"100010219","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":58726668960076,"sku":"100010552","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010219-1.jpg?v=1768313393"},{"product_id":"immergrune-kissen-berberitze-jytte","title":"Immergrüne Kissen-Berberitze Jytte","description":"\u003cp\u003eDie Immergrüne Kissen-Berberitze 'Jytte' ist eine kompakte Auslese der aus Westchina stammenden Art und erreicht etwa 1 Meter Höhe. Der Strauch entwickelt einen dichten, kissenförmigen Wuchs mit leicht überhängenden Triebspitzen. Die schmalen, ledrigen Blätter sind oberseits glänzend dunkelgrün und unterseits weiß bereift Im Herbst färben sich die Blätter teilweise orange-rot und schaffen einen reizvollen Kontrast zum dunklen Grün. An den Trieben sitzen bis zu 2 Zentimeter lange, dreiteilige Dornen. Das Laub bleibt das ganze Jahr über am Strauch und bietet auch im Winter Struktur.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Herbst erscheinen längliche, blauschwarze Beeren mit blauem Reif. Die Früchte erinnern optisch an Heidelbeeren und bleiben lange am Strauch haften. Sie dienen Vögeln als Nahrungsquelle im Herbst und Winter. Anders als bei der Gewöhnlichen Berberitze sind die Früchte dieser Art nicht für den menschlichen Verzehr geeignet. Die dekorativen Beeren bilden zusammen mit dem immergrünen Laub einen attraktiven Winterschmuck.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb Mai erscheinen goldgelbe, glockenförmige Einzelblüten über einen Zeitraum von etwa 5 Wochen. Die Blüten stehen in dekorativem Kontrast zum dunkelgrünen Laub und locken Bienen sowie andere Bestäuber an. Nach der Blüte entwickeln sich die Früchte, die ab Herbst ausreifen. Die Kombination aus nektarreichen Blüten im Frühjahr und beerentragenden Zweigen im Herbst macht den Strauch zu einer wertvollen Ganzjahrespflanze für Vögel und Insekten.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":55797790540108,"sku":"100010235","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010235-1.jpg?v=1768316228"},{"product_id":"maulbeere-mulle","title":"Koreanische Zwergmaulbeere Mulle","description":"\u003cp\u003eDie Koreanische Zwergmaulbeere 'Mulle' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; die Art ist im östlichen Asien zu Hause, vom russischen Fernen Osten über China und Japan bis nach Südostasien. Die Sorte dagegen ist in Südschweden entstanden, und zwar beiläufig: Der Stadtgärtner von Kristianstad zog Maulbeeren aus Samen und gab die Sämlinge weiter. Einer davon kam in den 1960er-Jahren nach Balsgård, wo die schwedische Obstzüchtung sitzt, und dieser eine Baum steht dort bis heute – von ihm stammt jede 'Mulle', die verkauft wird. Weitergegeben wurde sie, weil sie im Süden Schwedens das tut, was dort zählt: den Winter überstehen und trotzdem jedes Jahr tragen. Die ersten Jahre bleibt sie dabei ein dicht verzweigter Strauch; erst mit der Zeit zieht sie sich zum Baum.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im Mai und dauert etwa 3 Wochen. Angesetzt wird doppelt – an den diesjährigen Trieben und an kurzen Fruchttrieben am älteren Holz –, und daran hängt die lange Ernte: Ab Juli reifen die Früchte, 10 Wochen lang bis in den September hinein. Länger trägt keine andere Maulbeere. Sie sind walzenförmig und brombeerähnlich, dabei klein – kleiner als die der Schwarzen Maulbeere –, und färben von Weiß über Rot nach Dunkelviolett. Süß schmecken sie erst durchgefärbt, mit einer aromatischen Säure dahinter. Weil die Pflanze jahrelang strauchförmig bleibt, hängt das meiste auf Augenhöhe: Man geht im Stehen durch und nimmt mit, was sich löst, ohne Leiter und ohne Tuch am Boden. Gekühlt halten die Beeren ein paar Tage, mehr nicht. Was über die Wochen zusammenkommt, wird getrocknet und kommt ins Müsli, oder es wandert als Saft und Konfitüre ins Glas. Auch das Laub lässt sich verwenden: junge Blätter, gekocht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch zählt bei dieser Sorte, wo sie trägt. Maulbeeren sind Gehölze wärmerer Gegenden, und in rauen Lagen bleibt die Ernte oft aus. Diese hier reift auch dort noch, wo es dafür eigentlich zu kalt ist – und für die Vögel entscheidet das darüber, ob es überhaupt Maulbeeren gibt. Dazu kommt, wie sich die Fruchtzeit verteilt: Es wird immer wieder etwas weich, nie alles auf einmal, und so bleibt der Tisch bis in den September gedeckt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":55797791359308,"sku":"100010215","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010215-1.jpg?v=1768321029"},{"product_id":"saulen-blutbuche-midnight-feather","title":"Säulen-Blutbuche Midnight Feather","description":"\u003cp\u003eDie Säulen-Blutbuche 'Midnight Feather' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht dabei nur rund 1 Meter Standfläche – sie bleibt aufrecht und schmal und bildet einen kräftigen Mitteltrieb. Sie ist eine junge Sorte: Peter Verschuuren wählte sie in den Niederlanden aus Sämlingen der Rot-Buche aus, 2021 kam sie unter dem Sortennamen 'Verschuurfag1' in den Handel. Ihr Laub ist tief eingeschnitten und dunkel weinrot, im Herbst leuchtender; damit gehört sie zu den geschlitztblättrigen Formen der Atropurpurea-Gruppe. Die Art selbst, in Europa und der Türkei heimisch, wird 25 bis 30 Meter hoch und über 400 Jahre alt; von dieser Größenordnung ist 'Midnight Feather' weit entfernt. Wie alle Buchen treibt sie spät aus, und das dunkle Laub steht bis in den November.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb April blüht sie zugleich mit dem Laubaustrieb, windbestäubt und unauffällig. Zu ernten gibt es an einem Baum dieser Größe wenig: Bucheckern fallen in Menge erst an alten Buchen an, und auch dort nur alle 2 bis 8 Jahre. Was bleibt, ist das Frühjahr – etwa 3 Wochen lang, solange die Blätter weich und hellgrün sind, schmecken sie frisch und säuerlich im Salat. Der eigentliche Ertrag dieser Sorte ist ohnehin das Laub selbst, und zwar über die ganze Saison: tief eingeschnitten und dunkel weinrot im Austrieb, im Herbst noch leuchtender, und es steht bis in den November. Für Pferde sind die Samen nicht geeignet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAn älteren Buchen sammeln Bienen im April und Mai Pollen und Honigtau von den Blättern; die Rot-Buche gilt als Bienennährpflanze. Das tief geschlitzte Laub wirkt fein und lässt mehr Licht hindurch als das der Art, sodass unter der schmalen Krone auch Stauden zurechtkommen. In kleinen Gärten übernimmt sie damit die Rolle, die sonst ein großer Hausbaum hätte – im Maßstab eines Vorgartens.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":55797793096012,"sku":"100010275","price":59.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010275-2.jpg?v=1779891307"},{"product_id":"seidenraupenbaum","title":"Seidenraupenbaum","description":"\u003cp\u003eDer Seidenraupenbaum stammt aus Ostasien und erreicht Wuchshöhen von bis zu 5 Metern. Die Rinde des sommergrüne Kleinbaums ist graubraun und blättert im Alter ab. Junge Pflanzen tragen oft kleine Dornen, während ältere Zweige meist dornenlos wachsen. Die glänzend grünen Blätter sind bei jungen Pflanzen häufig dreilappig, während an älteren Gehölzen auch ungelappte Blätter auftreten. Die Blätter werden bis zu14 Zentimeter lang und verfärben sich im Herbst leuchtend gelb. Der Seidenraupenbaum diente in China als Ersatzfutter für Seidenraupen, wenn nicht genügend Blätter des bevorzugten Weißen Maulbeerbaums verfügbar waren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb September reifen über einen Zeitraum von etwa 7 Wochen die kugelförmigen Früchte, die 2 bis 5 Zentimeter im Durchmesser erreichen und sich rot bis dunkelrot färben. Das saftige Fruchtfleisch überrascht mit einem einzigartigen Geschmack, der an Wassermelone erinnert, wobei der Zuckergehalt dem gut gereifter Feigen entspricht. Die Früchte können roh verzehrt oder zu Marmelade verarbeitet werden. Für eine erfolgreiche Fruchtbildung ist in der Regel ein Befruchter erforderlich, da männliche und weibliche Blüten meist auf getrennten Pflanzen wachsen. Bereits ab dem dritten Jahr nach der Pflanzung können erste Erträge erwartet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juni bis Juli erscheinen die eher unscheinbaren Blüten in den Blattachseln. Die männlichen Blütenstände sind anfangs grün und färben sich später gelb, während die weiblichen grün bleiben. Die reifen Früchte dienen Vögeln als Nahrungsquelle.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":55797793554764,"sku":"100010268","price":45.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}]},{"product_id":"kaiser-maulbeere-giant-fruit","title":"Kaiser-Maulbeere Giant Fruit","description":"\u003cp\u003eDie Kaiser-Maulbeere 'Giant Fruit' wächst als Großstrauch oder Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche, mit breit ausladender, überhängender Krone. Zu Hause ist die Art in den Bergwäldern zwischen Himalaja und Südostasien, in Lagen um 1.000 Meter; in Pakistan und Nordindien heißt sie Shah-tut, Königsmaulbeere, und daher kommt der deutsche Name. Das Saatgut, auf das die heute gehandelten langfrüchtigen Auslesen zurückgehen, gelangte in den 1980er Jahren in die Vereinigten Staaten, seit Mitte der 1990er Jahre stehen sie in Europa im Angebot. 'Giant Fruit' ist eine von ihnen, ausgelesen auf Fruchtlänge und sonst nichts.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im Mai und zieht sich über etwa 3 Wochen. Die grünen Kätzchen sind unscheinbar, bestäubt wird über den Wind. Ab Juli reifen die Früchte, gut 4 Wochen lang und nie alle auf einmal. Sie werden etwa 7 bis 8 Zentimeter lang, gut dreimal so lang wie an gewöhnlichen Maulbeeren, und hängen an langen Stielen frei aus dem Laub; aus einigen Schritten sieht das eher nach Raupen aus als nach Beeren. Unreif sind sie weißlich bis zartrosa, dann röten sie sich, zuletzt werden sie dunkelrot bis fast schwarz. Solange sie hell sind, schmecken sie fest und sauer, erst ausgefärbt honigsüß – dafür braucht der Strauch einen warmen Sommer. Das Fruchtfleisch bleibt auch reif vergleichsweise fest, sodass sich die Früchte einzeln vom Zweig zupfen lassen, ohne zu zerdrücken; sie färben dabei Hände und Kleidung. Verarbeitet wird am selben Tag, länger hält die Ernte nicht. In Pakistan und im Iran trocknet man die Früchte und weicht sie zum Kochen wieder ein; aus dem Saft kocht man mit Zucker Sherbat Shahtoot, einen dicken Sirup, den man verdünnt trinkt. Auch die Blätter sind essbar, gedämpft oder als Aufguss.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch trägt die Kaiser-Maulbeere über die Früchte. Die langen, dunklen Fruchtstände sieht man von weitem, und Vögel gehen daran, noch ehe sie ganz reif sind. Im Obstbau pflanzt man Maulbeeren deshalb als Ablenkung neben empfindliche Kulturen; im Garten wirkt das genauso. Was überreif herunterfällt, nehmen Hühner und andere Bodensucher an. Maulbeeren treiben zudem spät aus und vertragen Konkurrenz am Boden gut: Unter ihnen halten sich Gras und Bodendecker, wo unter anderen Obstgehölzen längst nichts mehr aufkommt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":55797793849676,"sku":"100010216","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010216-1.jpg?v=1768321066"},{"product_id":"zwergblutbuche","title":"Zwergblutbuche Purpurea nana","description":"\u003cp\u003eDie Zwergblutbuche 'Purpurea nana' bleibt als Kleinbaum bei etwa 3 Metern Höhe und ebenso viel Standfläche und ist damit die kleinste der Blutbuchen. Sie wächst dabei eher strauchartig als baumförmig und zählt damit zu den strauchigen Gartenformen der Rot-Buche. Die Art selbst ist in Europa und der Türkei heimisch, wird 25 bis 30 Meter hoch und über 400 Jahre alt; von ihr behält diese Sorte die glatte, silbergraue Rinde, das eiförmig bis elliptische Blatt mit welligem Rand und die dunkelrote Färbung der Atropurpurea-Sorten. Wie alle Buchen treibt sie spät aus und hält das Laub bis in den November. Ihr geringer Wuchs macht sie zu einer Buche für Hecken, kleine Gärten und Pflanzgefäße.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb April blüht sie zugleich mit dem Laubaustrieb, windbestäubt und unauffällig. Bucheckern fallen bei einem Strauch dieser Größe kaum an – ihr Ertrag sind die Blätter: Etwa 3 Wochen lang im Frühjahr lassen sich die jungen, noch weichen Blätter roh im Salat essen, sie schmecken frisch und säuerlich. Für Pferde sind die Samen nicht geeignet. Ihre zweite Stärke zeigt sich in der Hecke: Buchen vertragen regelmäßigen Schnitt sehr gut, und geschnittene Exemplare halten ihr vertrocknetes Laub den ganzen Winter über, bis der neue Austrieb es abstößt. Das macht eine Buchenhecke windfester als jedes sommergrüne Gehölz – während alte, frei gewachsene Buchen dem Sturm eher wenig entgegensetzen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAn älteren Buchen sammeln Bienen im April und Mai Pollen und Honigtau von den Blättern; die Rot-Buche gilt als Bienennährpflanze. Das über den Winter hängende Laub einer geschnittenen Hecke bietet Vögeln Deckung und Windschutz in einer Jahreszeit, in der sommergrüne Gehölze nichts mehr hergeben – für kleine Gärten ist das der wertvollste Beitrag dieser Sorte.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":55797798371660,"sku":"100010277","price":59.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}]},{"product_id":"mandel-baretta","title":"Mandel Baretta","description":"\u003cp\u003eDie Mandel 'Baretta' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Ihre Heimat liegt in Mittelasien; nach Deutschland kam die Mandel mit den Römern und mit dem Wein, in die wärmsten Weinbaugegenden. Um 812 empfahl Karl der Große in seiner Landgüterverordnung, auf den königlichen Hofgütern Essmandeln anzubauen. Und 1781 riet ein Handbuch zum Weinbau, Mandelbäume in die Weinberge zu setzen, weil ihr helles, lichtes Laub kaum Schatten wirft. Für Früchte braucht 'Baretta' eine zweite Mandel einer anderen Sorte in der Nähe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte fällt in den März, noch vor den Austrieb, und dauert etwa 3 Wochen; die Blüten sind weiß bis hellrosa. Was danach ansetzt, sieht zunächst aus wie ein kleiner Pfirsich, doch das Fruchtfleisch wächst nicht mit: Es bleibt eine trockene, pelzige Haut um einen harten Stein, und in diesem Stein liegt der Samen – die Mandel. Geerntet wird ab August, über etwa 4 Wochen. Gepflückt wird, was offen ist, denn zur Reife platzt die Haut auf; was noch geschlossen am Zweig hängt, ist noch nicht so weit. Entscheidend ist, was danach kommt: Die Hüllen gehören sofort abgestreift, und die Mandeln müssen konsequent trocknen, am besten flach ausgebreitet in einer Kiste an der Sonne. So behandelt lassen sie sich 2 bis 3 Jahre aufheben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWie viel schon wenige Wildbienen an einer Mandel bewirken, zeigt die Gehörnte Mauerbiene. In einer spanischen Mandelpflanzung, in der man sie ausgesetzt hatte, waren Honigbienen zehnmal so zahlreich – und doch ließ sich der Fruchtansatz der Bäume allein aus den Besuchen der Mauerbienen erklären. Auch in Mitteleuropa gehört sie zu den Blütengästen der Mandel: Sie fliegt von Mitte März bis Anfang Mai und sammelt unter anderem an ihr Pollen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":57219429138764,"sku":"100010338","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010338-1.jpg?v=1785420499"},{"product_id":"mandel-perle-der-weinstrasse","title":"Mandel Perle der Weinstraße","description":"\u003cp\u003eDie Mandel 'Perle der Weinstraße' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Sie verbindet 2 Obstbäume aus Asien: die Mandel, die aus Vorder- und Zentralasien stammt, und den Pfirsich, der in China schon vor 4.000 Jahren angebaut wurde. Gekreuzt hat die beiden um 1940 ein Züchter namens Rupp in Neustadt-Mußbach. Ab den 1950er Jahren wurde die Sorte in der Pfalz mehr als jede andere Mandel als Straßenbaum gepflanzt, und bis heute ist sie die häufigste Mandel an der Weinstraße. Dazu blüht sie spät, erst im letzten Drittel der Mandelblüte, und ist wenig spätfrostgefährdet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIhre Blütezeit liegt im März und dauert etwa 2 Wochen. Die Blüten sind rosa und mit 45 bis 50 Millimetern im Durchmesser groß – so breit wie eine Streichholzschachtel lang. Danach setzt der Baum Früchte an, die kleinen Pfirsichen gleichen, aber trocken bleiben; sie reifen spät, von Ende September bis in den Oktober. Ihr Stein ist oval, stark gefurcht, sehr hart und läuft in eine kleine scharfe Spitze aus. Steine wie dieser sind bei Mandeln ein wichtiges Merkmal, um die Sorte zu bestimmen. Zum Essen ist der Kern nicht gedacht: Er schmeckt je nach Witterung und Reife süß oder bitter, und bittere Mandelkerne sind roh giftig. 'Perle der Weinstraße' ist eine Blütenmandel; wer Mandeln ernten will, pflanzt eine Süßmandel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMandel und Pfirsich, ihre beiden Eltern, bieten mit ihren Blüten Pollen und Nektar. In Gegenden mit mildem Weinbauklima ist die Mandelblüte eine der ersten Massentrachten des Jahres, und ihre Hauptbestäuber sind Honigbienen. Der Pfirsich, ihr zweiter Elternteil, hat ein breiteres Publikum: Neben Bienen besuchen ihn Schwebfliegen und Falter, und seine offenen, scheibenförmigen Blüten halten reichlich Nektar bereit.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":57575249576268,"sku":"100010379","price":59.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010379-1.jpg?v=1785420506"},{"product_id":"sieben-sohne-des-himmels-strauch","title":"Sieben-Söhne-des-Himmels-Strauch","description":"\u003cp\u003eDer Sieben-Söhne-des-Himmels-Strauch wächst als Großstrauch oder Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Er stammt aus China (\u003cem\u003eHeptacodium miconioides\u003c\/em\u003e), wo er in freier Natur so selten geworden ist, dass er als gefährdet gilt; in westliche Gärten kam er erst 1980 durch eine amerikanische Sammelexpedition. Sein deutscher Name übersetzt den botanischen: Die Blüten stehen zu 7 in einem Blütenstand, 6 im Kreis und 1 darüber. Die Rinde löst sich in hellen Streifen und gibt im Winter ein zimtbraunes Muster frei.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb August öffnen sich über 8 Wochen die cremeweißen Blüten in großen, aufrechten Rispen, und sie duften kräftig süß – eine Blüte im Spätsommer, wenn die meisten Gehölze längst durch sind. Das ist aber nur der erste Auftritt. Nach dem Verblühen wachsen die Kelchblätter weiter und färben sich karminrot bis purpurn, sodass der ganze Strauch im Oktober ein zweites Mal in Farbe steht, diesmal für Wochen und aus der Ferne noch auffälliger als in der Blüte. Wer ihn im Herbst sieht, hält die roten Kelche für die eigentliche Blüte. Verzehren lässt sich an ihm nichts; sein Wert liegt in diesem doppelten Auftritt und in der Rinde, die den Winter über trägt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte von August bis Oktober fällt in eine Zeit, in der das Nektarangebot rasch abnimmt, und wird entsprechend angenommen: Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge sammeln sich über 8 Wochen in den Rispen. Für Bienenvölker ist eine solche Spättracht wichtig, weil sie in die Zeit fällt, in der die Winterbienen herangezogen werden. Der mehrstämmige, dichte Aufbau gibt Kleinvögeln Deckung.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":57638755631436,"sku":"100010400","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010400-1.jpg?v=1785420655"},{"product_id":"klee-ulme","title":"Klee-Ulme","description":"\u003cp\u003eDie Klee-Ulme wächst als Großstrauch oder Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Ihre Heimat ist das östliche Nordamerika, von Südkanada bis nach Mexiko. Nach Europa gelangte sie früh: 1704 stand sie zum ersten Mal in England, heimisch in den Gärten wurde sie aber erst, als der Pflanzensammler Mark Catesby 1724 eine große Menge Samen aus den Carolinas herüberschickte. Eine Ulme ist sie trotz des Namens nicht – \u003cem\u003ePtelea\u003c\/em\u003e, griechisch für Ulme, meint die rundum geflügelten Früchte, das \"Klee\" die dreiteiligen Blätter. Sie gehört zu den Rautengewächsen und damit in die Verwandtschaft der Zitruspflanzen, und das merkt man, sobald man ein Blatt zwischen den Fingern zerreibt: Es riecht kräftig aromatisch.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb Juni öffnen sich für rund 4 Wochen die grünlich weißen Blüten, kaum 1 Zentimeter breit, zu vielen in kurzen Rispen gebündelt. Ihr Geruch ist stark – in Amerika hat er dem Strauch den Namen \"Stinking Ash\" eingetragen. Die Früchte tragen weibliche Pflanzen: runde, papierdünne Scheiben von 2 bis 2,5 Zentimeter, in deren Mitte der Samen sitzt und um die ein Flügel mit feinem Adernetz läuft. Sie erscheinen reichlich, hängen in dichten Büscheln, sind zuerst hellgrün und werden ab August strohfarben bis braun. Zu essen sind sie nicht. Ihrer Bitterkeit wegen wurden sie in Nordamerika aber als Hopfenersatz ins Bier gegeben, daher der zweite englische Name \"Hop Tree\". Am Zweig bleiben sie bis tief in den Winter, und was zu Boden fällt, verliert über die kalten Monate das Gewebe des Flügels, bis nur das Adernetz übrig ist. Im Herbst färbt sich das Laub oft goldgelb. Der Saft von Blättern und Früchten kann die Haut unter Sonnenlicht reizen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie kleinen Blüten sind offen und flach wie eine Schale gebaut, sodass Pollen und Nektar frei liegen und auch Insekten mit kurzem Rüssel ohne Mühe herankommen. Zwischen 20 und 100 davon stehen in einem Blütenstand beisammen. Bienen finden an der Klee-Ulme beides, Pollen wie Nektar, und die Royal Horticultural Society führt sie in England unter ihren empfohlenen Pflanzen für Bestäuber – eine Auszeichnung für Gewächse, deren Blüten Bienen, Schmetterlingen und Schwebfliegen besonders nützen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":57680504389964,"sku":"100010410","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}]},{"product_id":"sauerkirsche-ungarische-traubige","title":"Sauerkirsche 'Ungarische Traubige'","description":"\u003cp\u003eDie Sauerkirsche ’Ungarische Traubige’ wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Sie ist ein Zufallssämling aus dem Ortsbestand von Újfehértó im Nordosten Ungarns; ausgelesen hat ihn das Landwirtschaftliche Forschungsinstitut in Nyíregyháza, und seit 1970 steht die Sorte im Handel. In Ungarn nimmt sie heute nach der ’Érdi bőtermő’ den zweiten Platz der Anbaufläche ein, und beide bestimmen zusammen mit einigen Landessorten den Weltmarkt für Tafelsauerkirschen. Ihr Name sagt in jeder Sprache dasselbe und nennt den Herkunftsort dazu: ungarisch ’Újfehértói fürtös’, im polnischen Sortenverzeichnis ’Groniasta z Ujfehertoi’, im deutschen Handel ’Ungarische Traubige’. Sie befruchtet sich selbst – darin sind die Weichseln den Süßkirschen voraus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April öffnen sich über 2 Wochen die weißen Blüten, mittelfrüh. Geerntet wird ab Juli über rund 3 Wochen; die Reife liegt mittel bis spät, in der 7. Kirschwoche und damit kurz vor der ’Schattenmorelle’. Die Früchte messen 22 bis 24 Millimeter und wiegen 5 bis 6 Gramm, die Haut ist glänzend dunkelrot, das Fleisch blutrot und mittelfest, der Saft dunkelrot und nur schwach färbend. Vom Stiel lösen sie sich trocken, weshalb sich die Sorte auch maschinell ernten lässt; vom Stein löst sich das Fleisch nur mäßig. Sie trägt viel Zucker und viel Säure zugleich – gemessen wurden 18 bis 21 Prozent lösliche Trockenmasse, bei der ’Schattenmorelle’ knapp 14 –, und das macht sie für den Frischverzehr so brauchbar wie für die Küche. Die Früchte geben Kompott und Konfitüre, Saft, Sirup und Gelee, Likör und Kirschwasser; getrocknet halten sie sich über den Winter. Der Baum ist wenig anfällig für Monilia, Spitzendürre und die Stecklenberger Krankheit, und er verkahlt kaum.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte der Sauerkirsche ist eine flache Scheibe mit halb verborgenem Nektar, und sie gibt reichlich davon ab – in einer Zeit, in der das Angebot noch schmal ist. Angeflogen wird sie von Schwebfliegen, Bienen und Faltern. Dem Laub der Art sind 5 Schmetterlingsarten als Raupenfutter zugeordnet, unter ihnen das Abendpfauenauge, der Blaukopf und der Weißdorn-Haarspinner; sie alle fressen auch an anderen Laubhölzern und hängen nicht an der Kirsche allein. Die reifen Früchte nehmen Vögel an, die Stare voran, und sie tragen den Stein mit sich fort: Die Sauerkirsche verbreitet sich über den Darm ihrer Fruchtfresser. Steht sie auf eigener Wurzel, schiebt sie außerdem Wurzelbrut und bildet mit der Zeit eine kleine Gruppe.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":57686182461772,"sku":"100010411","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010411-1.jpg?v=1785754330"},{"product_id":"schwarze-maulbeere-repsime","title":"Schwarze Maulbeere Repsime","description":"\u003cp\u003eDie Schwarze Maulbeere 'Repsime' wächst als Kleinbaum auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche; die Art selbst ist im westlichen Asien zu Hause. 'Repsime' dagegen stammt aus Frankreich, und ausgelesen wurde sie auf zweierlei: auf große Früchte und darauf, früh damit anzufangen. Das zweite wiegt bei dieser Art schwerer, als es klingt – ein Sämling der Schwarzen Maulbeere lässt bis zu 10 Jahre auf die erste Frucht warten, veredelte Sorten immer noch 4 bis 5. 'Repsime' trägt schon als junge Pflanze.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im Mai und dauert etwa 3 Wochen. Ab Juli reifen die Früchte, und zwar 7 Wochen lang, denn sie werden nacheinander weich statt miteinander. Sie sind schwarzrot bis schwarz und werden bis 3 Zentimeter groß – für diese Art das obere Ende. Geerntet wird deshalb nicht in einem Zug, sondern nebenbei: über den halben Sommer hinweg jeden Tag eine Handvoll. Mehr ist auch nicht zu machen, denn reife Maulbeeren überstehen keinen Transport und keine Nacht – der Grund, warum es sie in keinem Geschäft gibt und warum ein kleiner Baum am Weg mehr wert ist als ein großer am Feldrand. Wer mehr erntet, als am selben Tag gegessen wird, kocht den Saft ein oder trocknet die Früchte. Der Saft färbt kräftig und wurde früher genau dafür genommen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch fällt bei dieser Sorte ins Gewicht, wie früh sie liefert. Eine Schwarze Maulbeere aus Samen braucht ein Jahrzehnt, ehe zum ersten Mal etwas für die Vögel abfällt; 'Repsime' fängt nach wenigen Jahren an. Und dann sind es 7 Wochen am Stück, vom Juli bis in den September, in denen jeden Tag etwas reif wird – für ein Gehölz dieser Größe eine lange Strecke. Was die Vögel übrig lassen, fällt herunter und wird unten aufgenommen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":57757695738188,"sku":"100010420","price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010420-1.jpg?v=1785420623"},{"product_id":"pfaffenhutchen","title":"Pfaffenhütchen","description":"\u003cp\u003eDas Pfaffenhütchen wächst als Großstrauch oder Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Es ist in Mitteleuropa heimisch (\u003cem\u003eEuonymus europaeus\u003c\/em\u003e) und wächst wild an Waldrändern, in Hecken und Auen. Alle Teile der Pflanze sind giftig, besonders die Früchte: Wenige davon reichen bei Kindern für ernste Vergiftungen. Wer den Strauch pflanzt, sollte das wissen und ihn entsprechend setzen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 3 Wochen die unscheinbaren, grünlichen Blüten. Was diesen Strauch berühmt gemacht hat, kommt im Herbst: Die Früchte sind vierkantige, leuchtend pinkrote Kapseln, die sich öffnen und orangerote Samenmäntel freigeben – eine Farbkombination, die kein anderes heimisches Gehölz zeigt. Der Name kommt von der Form der Kapsel, die dem Birett eines Geistlichen ähnelt. Dazu färbt sich das Laub gleichzeitig karminrot, sodass der ganze Strauch im Oktober in Rot und Pink dasteht. Das Holz ist fein, hart und gleichmäßig; früher wurden daraus Spindeln gedreht, woher der englische Name Spindle Tree stammt, und die Holzkohle daraus gilt bis heute unter Zeichnern als die beste, weil sie weich zeichnet und sich rückstandslos wegwischen lässt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Samenmäntel sind für Vögel ungiftig und werden von Rotkehlchen, Amseln, Drosseln und besonders vom Gartenrotschwanz gefressen; die Vögel verdauen nur den Mantel und verbreiten den Samen. Auch Kleiber und Meisen gehen daran. Die Blüte im Mai wird von Fliegen, Käfern und kleinen Wildbienen besucht. Das Pfaffenhütchen ist außerdem die Winterwirtspflanze der Schwarzen Bohnenblattlaus, was es in Nutzgartennähe zu einem heiklen Nachbarn macht – dafür sammeln sich an ihm im Frühjahr Marienkäfer und Florfliegen, die davon leben.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":57802556145996,"sku":"100010423","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010423-1.jpg?v=1785420547"},{"product_id":"orientalischer-weissdorn-pojarkovae","title":"Orientalischer Weißdorn Pojarkovae","description":"\u003cp\u003eDer Orientalische Weißdorn 'Pojarkovae' wächst als Großstrauch oder kleiner Baum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Zu Hause ist er auf einem einzigen Berg: dem Kara-Dag im Südosten der Krim, über dem Schwarzen Meer, und sonst nirgends auf der Welt. Wie selten das ist, sagt eine Zählung von 2002: 469 Bäume, und das waren alle. Er steht unter Schutz, und die Zahl geht Jahr für Jahr zurück – wer ihn in den Garten holt, pflanzt einen Baum, von dem es wild ein paar Hundert Stück gibt. Kossych hat ihn dort als eigene Art aufgestellt und nach der Botanikerin A. I. Pojarkova benannt; ob es wirklich eine Art ist oder eine Unterart, ist bis heute strittig. Sein Ruf als Obstgehölz kommt aus der Ukraine: Dort hat V. Mezhenskyj aus ihm die Fruchtsorte 'Zlat' ausgelesen, goldgelb und süß-säuerlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte kommt spät. Erst im Juni öffnen sich über rund 2 Wochen die weißen Blüten, 10 bis 18 Millimeter breit, zu viert bis zu achtzehnt in kompakten, wollig behaarten Trugdolden – der Mai, in dem die Gattung sonst blüht, geht ohne ihn vorbei. Ab September reift über 4 Wochen die Ernte, und sie ist der Grund, warum dieser Weißdorn im Obstgarten steht: zitronengelbe Früchte, rundlich oder birnenförmig, und sie erreichen 25 Millimeter. Von der Art, unter der er heute steht, trennt ihn genau diese Farbe: Der Orientalische Weißdorn trägt die Frucht orange bis ziegelrot. Unter Weißdornfrüchten ist das große Ware. Die Kerne sind hart, und es sind 4 bis 5 je Frucht – wer Gelee will, passiert; frisch vom Baum geht ebenso. Als Obstbaum steht die Art im Irak, in Georgien und in Armenien in den Gärten; getrocknet und zu Pulver vermahlen wandert die Frucht dort ins Backmehl für Süßgebäck. Das Pflücken geht rasch: Die Triebe sind nur spärlich bedornt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten sind eine Bienenweide, und sie kommen zur rechten Zeit: Sie stehen offen und flach in ihren Schirmen, und im Juni ist die große Weißdornblüte vorüber. Dazu kommt, was der Kara-Dag über ihn verrät. Dort wächst er auf trockenen, erodierten Steinhängen und im lichten Buschwald, zwischen 50 und 300 Metern über dem Meer, zusammen mit anderen Weißdornen – wer das aushält, kommt auch mit einem mageren, warmen, sonnigen Platz im Garten zurecht. Und er sieht dabei gut aus: Das tief eingeschnittene Blatt ist auf beiden Seiten behaart und unterseits filzig, was dem Laub den ganzen Sommer über einen grausilbrigen Ton gibt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ C. coccinea \/ wurzelnackt","offer_id":57837511967052,"sku":"100010492","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"40–60 cm \/ C. monogyna \/ wurzelnackt","offer_id":57837532938572,"sku":"100010496","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010492-1.jpg?v=1785420519"},{"product_id":"fleischiger-weissdorn","title":"Fleischiger Weißdorn","description":"\u003cp\u003eDer Fleischige Weißdorn wächst als Großstrauch oder Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; sein natürliches Areal reicht von Kanada quer durch die nördlichen Vereinigten Staaten bis in den Südosten. Sein Artname ist zugleich seine Empfehlung: \u003cem\u003esucculenta\u003c\/em\u003e heißt saftig, und genau darin liegt der Unterschied zur Verwandtschaft – bei den meisten Weißdornen ist das Fruchtfleisch mehlig, bei ihm orange und saftig. Erkennen lässt er sich an der Bewehrung: Die Dornen stehen zahlreich, sind kräftig und messen 3 bis 5 Zentimeter; im Bestimmungsschlüssel trennt gerade ihre Länge ihn von den nächsten Verwandten. Dazu kommt auf sparrig aufgebautem, rotbraunem Geäst eine leuchtend scharlachrote Herbstfärbung. In europäischen Gärten ist er selten geblieben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Mai an blüht er 4 Wochen lang; die weißen Blüten stehen in flachen Schirmen von etwa 8 Zentimetern Breite, und ihre blassroten Staubbeutel legen aus der Nähe einen rosigen Schimmer über das Weiß. Ab September reifen die Früchte über 3 Wochen heran – kugelig und glänzend tiefrot, bei 1 bis 1,6 Zentimetern Durchmesser. Reif sind sie, wenn sie weich werden; dann ist das Fruchtfleisch orange, süß und saftig, und dieser hohe Saftanteil hat der Art ihren Namen eingetragen. Eingelagert bleiben sie danach noch einige Wochen brauchbar. Bis zu 5 kräftige Kerne sitzen in jeder Frucht, weshalb sich das Passieren lohnt: kurz weich kochen, durch die Flotte Lotte geben – aus dem Mus werden Gelee und Konfitüre, dünn ausgestrichen und getrocknet ein Fruchtleder. Ganze Früchte lassen sich ebenso trocknen und einlagern. Beim Ernten zählt der Takt: Wer die Früchte selbst haben will, geht jeden zweiten Tag durch. Von Hand pflücken lässt sich bei dieser Bewehrung ohnehin schlecht – einfacher ist es, ein Tuch unter den Strauch zu legen und die Äste sachte zu schütteln.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten werden von Insekten bestäubt, unter ihnen Wild- und Honigbienen. Ihre Zeit ist der Mai und der Juni, wenn die Frühblüher durch sind und das Angebot dünner wird – ein blühender Weißdorn ist dann gut angeflogen. Die reifen Früchte nehmen Vögel bereitwillig an; wer sie nicht selbst erntet, hat für einige Wochen im Herbst einen belebten Futterplatz vor dem Fenster. Dazu kommt der Bau: Das dichte, langdornige Geäst trägt als Hecke wie als freistehender Strauch und bietet Deckung dort, wo es sonst offen ist.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ C. coccinea \/ wurzelnackt","offer_id":57837576192332,"sku":"100010489","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ C. monogyna \/ wurzelnackt","offer_id":57837576225100,"sku":"100010497","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010489-1.jpg?v=1785754386"},{"product_id":"weissdorn-zbigniew","title":"Weißdorn Zbigniew","description":"\u003cp\u003eDer Weißdorn 'Zbigniew' wächst als Großstrauch oder Kleinbaum auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Er stammt aus der Ukraine: Volodymyr Mezhenskyj wählte ihn aus dem Arnold-Weißdorn aus, einer Art aus dem Osten Nordamerikas, und meldete ihn 2001 zur Eintragung an. Den Namen trägt er nach Professor Zbigniew Brzeziński; in Polen ist die Sorte seit 2016 geschützt. Mezhenskyj ließ im selben Jahr 2 weitere Weißdornsorten eintragen, und dieser hier ist der wehrhafteste von ihnen: Seine Triebe sitzen voller Dornen von 5 bis 6 Zentimetern, während eine der Schwestersorten ganz unbedornt bleibt. Stark wächst er darüber nicht – er bleibt aufrecht und läuft nach oben kegelförmig zusammen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich die weißen Blüten und stehen etwa 2 Wochen. Ab der zweiten Augusthälfte reifen die Früchte, und über rund 2 Wochen lässt sich ernten – die beiden Schwestersorten sind erst einen Monat später so weit. Die Früchte sind rund und leuchtend hellrot; 3 bis 5 Gramm wiegt jede einzelne, und bis zu 10 hängen in einer Dolde beieinander, sodass eine Dolde schon eine Handvoll ergibt. Das Fleisch schmeckt süß-säuerlich und ist leicht mehlig, roh gepflückt lässt es sich gut essen. Reif fallen die Früchte von selbst ab: Man breitet also ein Tuch aus und schüttelt die Zweige darüber leer, was bei diesen Dornen ohnehin der bequemere Weg ist. Lange halten sie sich frisch nicht. Beim Kochen zerfallen sie nicht, deshalb geben sie ein Kompott, in dem die Früchte ganz bleiben. Beim Gelee kehrt sich das gewohnte Verhältnis um: Weißdornfrüchte gelten als pektinarm und werden üblicherweise mit Äpfeln zusammen aufgekocht, damit die Masse überhaupt geliert – diese hier bringen so viel Pektin mit, dass sie umgekehrt anderen Früchten zum Gelieren verhelfen. Die großen Kerne werden nach dem Weichkochen durch ein Passiersieb entfernt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWehrhaftigkeit ist hier auch ein ökologischer Wert. Das dicht verzweigte, langbedornte Geäst gibt Vögeln und Kleinsäugern Deckung und einen Nistplatz; in Nordamerika setzt man die Stammart deshalb in Ufergehölzstreifen und einreihige Windschutzhecken. Was im August nicht abgeerntet wird, holen sich die Vögel, und sie gehen kräftig daran. Im Mai zählt die Blüte: An dieser Art sind 31 Wildbienenarten festgestellt worden, die Nektar oder Pollen aufnehmen – spezialisiert ist keine von ihnen, gebraucht wird die Tracht trotzdem. Bestäubt wird der Weißdorn von Wild- und Honigbienen, und der Grüne Zipfelfalter kommt an die Blüten, um Nektar zu trinken.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ C. monogyna \/ wurzelnackt","offer_id":57837950599500,"sku":"100010500","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010500-1.jpg?v=1785420698"},{"product_id":"drachenblut-pflaume-sangue-di-drago","title":"Drachenblut-Pflaume Sangue di drago","description":"\u003cp\u003eDie Drachenblut-Pflaume 'Sangue di drago' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Ihre Art, die Japanische Pflaume, ist eigentlich eine Chinesin: In China wird sie seit Jahrtausenden angebaut, Japan erreichte sie erst vor wenigen Jahrhunderten, und von dort verbreitete sie sich über die Welt. In Italien ist aus ihr 'Sangue di drago' hervorgegangen, eine alte Landsorte. Bewahrt wird sie heute in den staatlichen Obstsammlungen von Forlì und Rom, und für die Vermehrung halten die Universität Bari und das Zentrum in Faenza je einen eigenen Klon. Der Name – sangue di drago heißt Drachenblut – passt zu dem, was beim Aufschneiden zum Vorschein kommt: Das Fleisch ist durch und durch tiefrot. Für Früchte braucht sie eine zweite Japanische Pflaume anderer Sorte in der Nähe; auch Kreuzungen der Japanischen Pflaume mit der Kirschpflaume kommen dafür infrage.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April blüht sie weiß, früher als die meisten Hauspflaumen, und das über rund 3 Wochen. Von der Blüte bis zur Ernte vergehen bei Japanischen Pflaumen nur etwa 3 Monate: Die Pflückzeit beginnt im Juli und zieht sich rund 3 Wochen hin, in Italien liegt sie meist im letzten Julidrittel. Die Früchte sind rund, mittelgroß bis groß und haben eine dicke, stark bereifte Schale, die zur Reife von Gelbgrün in ein tiefes Rotviolett umschlägt; gepflückt wird, wenn die Farbe ganz durchgezogen ist. Sie sitzen an sehr kurzen Stielen dicht am Holz und werden einzeln abgenommen. Darunter liegt das rote Fleisch, mittelfest, süß und arm an Säure, und es haftet fest am Stein. Lange halten sich die Früchte nicht; man isst sie am besten frisch vom Baum oder verarbeitet sie bald. In Italien werden daraus Konfitüre, Gelee und Saft, Kuchen und Crostata, und manche Rezepte reichen sie zu kräftigem Fleisch oder zu Speck. Wie andere Japanische Pflaumen lassen sie sich außerdem einkochen, zu Fruchtleder trocknen oder zu Saucen verarbeiten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei Japanischen Pflaumen sind Bienen die wichtigsten Bestäuber, und sie finden an diesem Baum reichlich Arbeit: Die Art setzt mehr Blüten an als die Hauspflaumen, in kleinen Büscheln an kurzen Fruchtspießen. Bei den nahen Verwandten, der Kirschpflaume und der Hauspflaume, ist die Blüte eine offene Schale mit reichlich Nektar, der halb verborgen im Blütengrund sitzt, sodass auch kurzrüsselige Arten an ihn herankommen; an diesen Verwandten bestäuben Schwebfliegen, Falter und Bienen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ St. Julien A \/ wurzelnackt","offer_id":57876203635020,"sku":"100010502","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010502-1.jpg?v=1785754400"},{"product_id":"butipflaume","title":"Butipflaume","description":"\u003cp\u003eDie Butipflaume wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Sie ist eine Hauspflaume, und diese Art ist selbst erst in der Kultur entstanden – vermutlich aus Kirschpflaume und Schlehe; ihr Vielfaltszentrum liegt im nordwestlichen Balkan, einem der pflaumenreichsten Räume Europas. Was sie unter den Steinobstarten heraushebt, ist der Blühtermin: Sie öffnet erst im April, und Spätfröste treffen sie weniger hart als Aprikose, Pfirsich und Mandel. Für Früchte braucht sie eine zweite Pflaume in der Nähe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April öffnen sich über etwa 3 Wochen die Blüten, grünlich weiß und knapp 2 Zentimeter breit, in kleinen Büscheln beieinander; das Laub kommt gleichzeitig oder kurz danach. Ab August lassen sich die Früchte über rund 4 Wochen ernten. Im Umriss sind die Früchte der Hauspflaume eiförmig bis länglich und werden 4 bis 7,5 Zentimeter groß – für eine Pflaume stattlich –, das Fleisch süß und saftig – frisch vom Baum braucht das keine Zutat. Womit die Hauspflaume aber Geschichte geschrieben hat, ist die Vorratshaltung. In Slowenien heißen die geschälten, getrockneten Früchte ‚prunele‘; die Technik sollen französische Deserteure der napoleonischen Armee zu Beginn des 19. Jahrhunderts mitgebracht haben, und über Generationen war das Dörren dort eine Einnahmequelle der bäuerlichen Haushalte, beim Trocknen vor allem der Frauen. Gebrannt wird aus Hauspflaumen der Šljivovica, den die UNESCO 2022 zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt hat. Beides geht im Garten noch heute: Zum Trocknen werden die Früchte entsteint und halbiert, und wer sie lieber einfriert, legt sie unmittelbar vom Baum ins Fach – ohne Blanchieren und ohne Vorkochen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWas die Blüte den Insekten bietet, ist reichlich Nektar; er sitzt im Zentrum einer flachen Scheibe, halb verdeckt, und daran kommen Bienen ebenso wie Schwebfliegen und Falter. Damit ist es im April allerdings nicht getan: Wie alle Pflaumenverwandten trägt die Hauspflaume am oberen Ende des Blattstiels kleine Nektardrüsen, und die sitzen am Laub – sie geben noch etwas her, wenn die Blütezeit lange vorbei ist. Was im Spätsommer an Früchten hängen bleibt, ist Vogelnahrung.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ St. Julien A \/ wurzelnackt","offer_id":57876332118348,"sku":"100010506","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010506-1.jpg?v=1785754417"},{"product_id":"kirschpflaume-ceres","title":"Kirschpflaume Ceres","description":"\u003cp\u003eDie Kirschpflaume ’Ceres’ wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Die Art stammt aus dem Kaukasus und aus Westasien; ’Ceres’ ist eine Auslese aus türkischen Wildformen, 1926 ausgelesen und seit 1955 bei deutschen Baumschulen zu haben; eine Quelle nennt als Züchter M. Schmidt in Müncheberg. Durchgesetzt hat sie sich nicht; die Nachfrage blieb aus. Seit Ende 2016 ist sie dennoch wieder amtlich eingetragen, und zwar zum Erhalt der biologischen Vielfalt, mit Laufzeit bis 2046. Ihre Früchte werden 36 Millimeter groß und 20 Gramm schwer, wo die Art 18 bis 30 Millimeter und 8 bis 16 Gramm bringt. Für Früchte braucht sie eine zweite, andere Pflanze daneben – eine andere Kirschpflaume oder eine Schlehe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie weißen Blüten stehen meist einzeln, erscheinen ab März noch vor dem Laub und halten etwa 3 Wochen. Ab August reifen über 3 Wochen die Früchte, genussreif ab Mitte des Monats – später als die frühen Kirschpflaumen, die schon im Juli anfangen. Sie sind trübviolett und pflaumenartig bereift, mit deutlicher Bauchnaht; die Haut ist dünn, das Fleisch saftig, und der Stein löst sich nicht. Der Ertrag setzt früh ein und fällt hoch aus. Frisch gegessen und als Kuchenbelag kommt die Süße am besten heraus; beim Einkochen tritt bei Kirschpflaumen die Säure nach vorn, was Marmelade und Mus ihren eigenen Ton gibt. Für genau diese beiden Wege ist ’Ceres’ damals empfohlen worden, für Marmelade und für Nasskonserven. In Georgien und Armenien wird aus Kirschpflaumen Tkemali gekocht, eine säuerliche Sauce zu Fleisch; aus den Früchten lassen sich außerdem Saft, Kompott und Edelbrand machen, und getrocknet oder zu Wein vergoren halten sie sich über den Winter.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSo früh im Jahr blüht wenig, und die Kirschpflaume trägt dann reichlich Nektar. Ihre Blüte ist flach gebaut und hält ihn nur halb verborgen, sodass auch Insekten mit kurzem Rüssel herankommen – Schwebfliegen, Bienen und Falter. Anders als die Schlehe treibt die Kirschpflaume keine Wurzelausläufer, sondern nur Schösslinge am eigenen Stamm: Sie bleibt, wo sie gepflanzt wird, und bildet kein Dickicht. Weiter kommt sie über Tiere, die die Früchte fressen und die Steine unversehrt wieder absetzen. Die Zweige sind oft dornig, und so dicht bewehrt gibt die Art ein Vogelschutz- und Windschutzgehölz; in Kent standen Myrobalanen-Hecken früher um die Obstgärten.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ St. Julien A \/ wurzelnackt","offer_id":57876372816204,"sku":"100010507","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010507-1.jpg?v=1785754425"},{"product_id":"kirschpflaume-anatolia","title":"Kirschpflaume Anatolia","description":"\u003cp\u003eDie Kirschpflaume ’Anatolia’ wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Zu Hause ist die Art in Kleinasien und den Ländern östlich davon – dorther hat die Sorte auch ihren Namen: Anatolien. 1926 wurde sie aus türkischen Wildformen ausgelesen und ab 1955 in Deutschland verkauft, als reichtragende Sorte mit hohem Geschmackswert. Im Handel ist sie heute kaum noch zu finden. Ihre Früchte sind das Argument: Sie messen quer über 40 Millimeter, wo die Kirschpflaume sonst 18 bis 30 Millimeter erreicht und nur ausgelesene Formen an 50 herankommen. Der Saft ist blutrot und kräftig im Aroma, der Stein bleibt für diese Größe klein. Allein bleibt sie ohne Frucht – eine zweite Kirschpflaume in der Nähe genügt, auch eine Schlehe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb Ende März öffnen sich die Blüten, strahlend weiß und auffallend groß, noch vor dem ersten Blatt; etwa 3 Wochen hält der Flor. Geerntet wird ab Ende August, und die Reife zieht sich bis in den September – unter den Kirschpflaumen, die von Anfang Juli bis Anfang Oktober reichen, liegt ’Anatolia’ damit im letzten Drittel. Die Früchte sind rundlich und quer etwas breiter als lang, dunkel rotviolett und leicht bereift; den Namen Kirschpflaume tragen die rotfrüchtigen Formen nach der Ähnlichkeit mit Kirschen. Das Fleisch ist sehr süß und saftig. Frisch vom Baum schmeckt sie am besten; wegen der Farbe lohnt vor allem der Saft, dazu Gelee, Kompott und Likör. In der Türkei werden Kirschpflaumen auch grün gegessen: unreife Früchte mit einer Prise Salz. Und eine Rolle spielt die Art, die man am Baum nicht sieht – vegetativ vermehrte Kirschpflaumen dienen in vielen Ländern als Unterlage für Pflaumen und Zwetschen, weil sie scharkafrei sind.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte ist das, was die Pflanze dem Garten zuerst gibt: groß, strahlend weiß und vor dem Laub. Für Bienenvölker liegt sie in der Zeit, in der das Brutgeschäft anläuft – was Ende März hereinkommt, geht nicht in den Honig, sondern in die ersten Jungbienen; Imker rechnen die Kirschpflaume deshalb zu den Zwischentrachten vor der Kirschblüte. Nektar gibt sie reichlich, und an den Blüten sammeln außer Bienen auch Schwebfliegen und Falter. Später tragen die Früchte: Was Ende August und im September nicht geerntet wird, nehmen Vögel.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ St. Julien A \/ wurzelnackt","offer_id":57876401553740,"sku":"100010508","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010508-1.jpg?v=1785754432"},{"product_id":"petersbirne","title":"Petersbirne","description":"\u003cp\u003eDie Petersbirne wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Sie ist eine der ältesten deutschen Birnensorten und war um 1750 in Sachsen schon bekannt; verbreitet ist sie vor allem im Osten. Ihr Name kommt vom Reifetermin: Sie wird um den Peterstag reif, weshalb sie auch Saint-Pierre heißt. Weitere Namen sind Honigbirne, Lorenzbirne und Weizenbirne – Letzterer, weil sie mit der Weizenernte zusammenfällt. Sie gilt als robust und unempfindlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April öffnen sich über 2 Wochen die weißen Blüten. Ab Juli lassen sich die Früchte über 2 Wochen ernten, und damit gehört diese Sorte zu den frühesten überhaupt – eine der ersten Birnen des Jahres, wenn vom übrigen Obst erst die Beeren durch sind. Die Früchte sind klein bis mittelgroß und kurz birnenförmig, die Schale glatt, grünlich bis gelbgrün und zur Reife rötlich überlaufen. Das Fleisch ist gelblichweiß, saftig und halbschmelzend – es gibt weich nach, ohne auf der Zunge ganz zu zergehen; der Geschmack ist süß und aromatisch mit etwas Säure und einem Anklang von Zimt. Gelagert werden kann sie nicht – höchstens 3 Wochen hält sie sich, danach wird sie teigig. Eine Sommerbirne isst man frisch oder verarbeitet sie sofort zu Kompott, Mus und Saft.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Aprilblüte versorgt Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen mit Nektar und Pollen. Die früh reifenden Früchte fallen im Hochsommer und sind dann für Amseln, Drosseln, Stare, Wespen und Falter eine Nahrungsquelle zu einer Zeit, in der das übrige Fallobst noch am Baum hängt. Wo ein Birnbaum alt werden darf, entstehen Höhlen und Rindenspalten für Meisen, Gartenrotschwanz und Fledermäuse.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Kirchensaller \/ wurzelnackt","offer_id":57896861827404,"sku":"100010524","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010524-1.jpg?v=1785420543"},{"product_id":"birne-grafin-von-paris","title":"Birne Gräfin von Paris","description":"\u003cp\u003eDie Birne 'Gräfin von Paris' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Sie stammt aus Frankreich, wo sie 1889 erstmals beschrieben wurde und bis heute Comtesse de Paris heißt. Der Baum beginnt früh zu tragen und trägt dann regelmäßig und reich – so reich, dass er auf gute, nährstoffreiche Böden gehört, damit die Früchte ihre Größe erreichen. Als Bestäuber für andere Birnen ist er brauchbar, denn er blüht früh und gibt reichlich Pollen ab.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April öffnen sich über 2 Wochen die weißen Blüten. Ab Oktober lassen sich die Früchte über 2 Wochen ernten, und spät soll geerntet werden: Diese Birne wird am Baum nicht weich, sie reift im Lager nach. Die Früchte sind länglich birnenförmig und ziemlich groß, die Schale derb und weißlichgrün, an warmen Plätzen mehr gelblich, um Kelch und Stiel immer berostet. Aus einer guten Lage ist das Fleisch schmelzend, saftig und süß mit feiner Würze – aus einer schlechten bleibt es fest und die Berostung nimmt zu, weshalb diese Sorte einen geschützten Platz verlangt und an einer Süd- oder Ostwand am besten steht. Gelagert hält sie bis Ende Januar, kühl bis in den März hinein. Das ist ihr eigentlicher Wert: eine Tafelbirne für die Monate, in denen es keine frischen mehr gibt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Aprilblüte kommt früh und ist reich; Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen finden dort Nektar und Pollen zu einer Zeit, in der das Angebot noch schmal ist. Weil der Baum viel Pollen abgibt, versorgt er auch die Nachbarbäume. Fallobst im Herbst nehmen Amseln, Drosseln, Stare, Igel und Insekten an. Ein alt werdender Birnbaum entwickelt Höhlen und Rindenspalten, in denen Meisen, Gartenrotschwanz und Fledermäuse Quartier finden.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Kirchensaller \/ wurzelnackt","offer_id":57896874180940,"sku":"100010526","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010526-1.jpg?v=1785420344"}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/collections\/100010076-1.jpg?v=1775633581","url":"https:\/\/www.waldgaertnerei-kyritz.de\/collections\/kompakte-geholze.oembed?page=3","provider":"Waldgärtnerei Kyritz","version":"1.0","type":"link"}