{"title":"Herbstfärber","description":"\u003cp\u003eHerbstfärber setzen mit intensiver Laubfärbung starke gestalterische Akzente im Spätjahr. Viele tragen zugleich Früchte und bieten Vögeln und Insekten Nahrung und Struktur, wenn andere Pflanzen längst verblüht sind – Farbe und ökologischer Wert in einem.\u003c\/p\u003e","products":[{"product_id":"felsenbirne-honeywood","title":"Felsenbirne Honeywood","description":"\u003cp\u003eDie Felsenbirne 'Honeywood' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche, mit breit ausgebreiteten Trieben. Sie ist eine Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (\u003cem\u003eAmelanchier alnifolia\u003c\/em\u003e), die in den Prärien des nordwestlichen Nordamerika zu Hause ist und deren englischer Name Saskatoon aus dem Cree stammt. Die Sorte verdankt sich einem Arzt mit Baumschule: Albert John Porter gründete 1934 westlich von Parkside in Saskatchewan einen Betrieb, in dem er Pflanzen für das raue Prärieklima auslas. Um 1955 entdeckte er unweit davon einen besonders guten Wildstrauch, zog aus dessen Beeren Sämlinge und wählte daraus 'Honeywood' aus; 1973 kam sie in den Handel. Sie treibt ausgesprochen wenige Ausläufer, während die Art als langsam wanderndes Gestrüpp wächst, und ist widerstandsfähig gegen Blattfleckenkrankheit.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb April öffnen sich die Blüten – bei dieser Sorte deutlich später als bei den übrigen Sorten der Erlenblättrigen Felsenbirne – in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend weißen Blüten. Anders als bei vielen Rosengewächsen erscheinen sie erst, wenn das Laub schon voll entfaltet ist, und sie halten lange. Geerntet wird ab Juni. Die Beeren sind bereift purpurn, saftig und sehr süß und erreichen 1,3 bis 1,5 Zentimeter; sie sitzen zu bis zu 15 in großen Trauben und reifen später als bei den anderen Sorten, was die Erntezeit der Gattung insgesamt verlängert. 'Honeywood' trägt früh im Leben und verlässlich Jahr für Jahr. Den eigentümlichen Beigeschmack macht ein Detail, das man leicht für einen Mangel hielte: Es sind die kleinen, harten Kerne, die den feinen Mandelton beisteuern. Frisch, im Kompott, als Gelee oder getrocknet – die Beeren lassen sich verwenden wie Heidelbeeren, sind aber süßer und tragen eben jene Mandelnote.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten kommen Insekten zugute, die Früchte den Vögeln – Felsenbirnen gehören zu den ergiebigsten Vogelnährgehölzen des Gartens, und wer selbst ernten will, muss den Amseln zuvorkommen. Die Art selbst verträgt Kälte bis unter −50 °C; daran reicht kaum ein anderes Obstgehölz heran, und sie stellt an den Boden fast keine Bedingung außer der, dass er nicht dauernd nass sein darf. Im Herbst färbt sich das Laub leuchtend. Als dichter, ausläufertreibender Strauch bietet die Art Nistplätze und Deckung, und weil die Blüten sich erst nach dem Laubaustrieb öffnen, entgehen sie den Spätfrösten, die anderes Obst treffen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52784098312524,"sku":"100010001","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010001-1x.jpg?v=1750332882"},{"product_id":"felsenbirne-smoky","title":"Felsenbirne Smoky","description":"\u003cp\u003eDie Felsenbirne 'Smoky' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Sie ist die bekannteste Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (\u003cem\u003eAmelanchier alnifolia\u003c\/em\u003e), die in den Prärien des nordwestlichen Nordamerika zu Hause ist. Entstanden ist 'Smoky' 1952 in Beaverlodge im Norden Albertas, und über Jahrzehnte war sie die Sorte, auf der der kanadische Erwerbsanbau ruhte – bis 'Northline' sie mit größeren Beeren von diesem Platz verdrängte. Jung wächst sie straff aufrecht mit geraden Trieben; mit den Jahren biegen sich die Zweige bogenförmig nach außen, und aus dem Strauch wird zusammen mit den reichlich gebildeten Ausläufern eine breite Gruppe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb April öffnen sich weiße Blüten in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend Einzelblüten, und zwar erst dann, wenn das Laub bereits voll entfaltet ist; sie halten vergleichsweise lange. Geerntet wird ab Juni. Die Beeren sind rotpurpurn, mit etwa 1,3 Zentimetern groß und sitzen in mittelgroßen Trauben; sie schmecken saftig, sehr süß und dabei mild: Unter den Saskatoon-Sorten hat 'Smoky' das höchste Verhältnis von Zucker zu Säure, und genau das macht sie für den Frischverzehr beliebt und für Gelee eher zurückhaltend. Sie reifen ungleichmäßig, was die Ernte über einen längeren Zeitraum zieht, und enthalten viele große Kerne. Gerade diese Kerne sind kein Mangel: Sie steuern den feinen Mandelton bei, für den Felsenbirnen geschätzt werden. Verwenden lassen sich die Beeren wie Heidelbeeren – frisch, getrocknet, als Kompott oder Gelee; in Kanada gehen sie außerdem in Strudel, Wein und sogar in Bier.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBlüten und Früchte kommen der Tierwelt in gleichem Maß zugute – Insekten im Frühjahr, Vögeln im Sommer; Amseln räumen einen unbeaufsichtigten Strauch schnell ab. Die Art verträgt Kälte bis unter −50 °C und stellt an den Boden fast keine Bedingung außer der, dass er nicht dauernd nass sein darf – beides zusammen empfiehlt sie für raue Lagen, in denen anderes Beerenobst ausfällt. Weil 'Smoky' viele Ausläufer treibt, wächst sie mit den Jahren zu einem dichten Gebüsch heran, das Nistplätze und Deckung bietet. Und weil die Blüten erst nach dem Laubaustrieb erscheinen, entgehen sie den Spätfrösten, die andere Obstgehölze treffen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784098345292,"sku":"100010002","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57830662340940,"sku":"100010448","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010002-1.jpg?v=1750333148"},{"product_id":"felsenbirne-northline","title":"Felsenbirne Northline","description":"\u003cp\u003eDie Felsenbirne 'Northline' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche; sie bleibt gedrungen und aufrecht und bildet mit ihren vielen Ausläufern über die Jahre ein geschlossenes Gebüsch. Sie ist eine Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (\u003cem\u003eAmelanchier alnifolia\u003c\/em\u003e) und geht auf John Wallace zurück, der sie in den 1950er Jahren in der Baumschule von Beaverlodge in Alberta aus dem vorhandenen Bestand heraussuchte – gezielt nach Beerengröße und Geschmack. 1960 kam sie in den Handel und löste in den kanadischen Anlagen nach und nach 'Smoky' ab. Der gedrungene Wuchs hat dabei einen sehr praktischen Vorzug: Die Sträucher lassen sich vom Boden aus abernten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb April öffnen sich weiße Blüten in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend Einzelblüten – erst nach voller Entfaltung des Laubs und über einen vergleichsweise langen Zeitraum. Geerntet wird ab Juni, und hier liegt der eigentliche Vorzug dieser Sorte: Die Beeren einer Traube werden weitgehend gleichzeitig reif. Ein Durchgang genügt also dort, wo man bei anderen Sorten dreimal an denselben Strauch zurückkehrt – und wer nur ein Wochenende Zeit hat, holt bei ihr die ganze Ernte. Groß sind die Beeren dazu, rund 1,6 Zentimeter, purpurn bereift und von ausgezeichnetem Geschmack; den charakteristischen Mandelton steuern die kleinen, harten Kerne bei. Frisch, getrocknet, als Kompott oder Gelee lassen sich die Beeren verwenden wie Heidelbeeren – sie sind süßer und tragen jene Nussnote, die Heidelbeeren fehlt. Für Gelee und Saft tut ein Schuss Säure gut, der die Süße auffängt; innerhalb der Gattung gibt es die Beeren auch in Blau, Cremeweiß und Rot.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten versorgen Insekten im Frühjahr, die Früchte die Vögel im Sommer; Felsenbirnen gehören zu den ergiebigsten Vogelnährgehölzen überhaupt. Die Art verträgt Kälte bis unter −50 °C und nimmt fast jeden Boden an, solange er nicht dauernd nass ist – die Erlenblättrige Felsenbirne zählt damit zu den genügsamsten Obstgehölzen, und die Namen ihrer besten Sorten lesen sich wie eine Landkarte Nordwestkanadas. Durch ihre vielen Ausläufer wächst 'Northline' zu einem dichten, niedrigen Gebüsch heran, das Nistplätze und Deckung bietet und sich als lebende Hecke eignet. Der späte Blühbeginn nach dem Laubaustrieb hält die Blüten aus der Reichweite der Spätfröste.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784098378060,"sku":"100010003","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010003-1x.jpg?v=1750333148"},{"product_id":"felsenbirne-martin","title":"Felsenbirne Martin","description":"\u003cp\u003eDie Felsenbirne 'Martin' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Sie ist eine Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (\u003cem\u003eAmelanchier alnifolia\u003c\/em\u003e) und trägt den Namen ihres Züchters: Dieter Martin zog sie in seiner Baumschule im saskatchewanischen Langham aus einem frei abgeblühten Samen der Sorte 'Thiessen' und brachte sie 1990 in den Handel. 'Thiessen' wiederum geht auf eine Auslese von 1910 zurück, für die Samen von Sträuchern am Saskatchewan-Fluss gesammelt worden waren – 'Martin' steht damit in einer Linie, die bis an den Anfang des kanadischen Saskatoon-Anbaus zurückreicht. Ausgelesen wurde sie auf ein einziges Merkmal: eine besonders gleichmäßige Reife.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb April öffnen sich weiße Blüten in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend Einzelblüten, erst nach voller Entfaltung des Laubs und über einen langen Zeitraum hinweg. Geerntet wird ab Juni. Die Beeren werden mit durchschnittlich 1,8 Zentimetern ausgesprochen groß, sind rund, tiefblau bis purpurn bereift, saftig und harmonisch süß; weil sie gleichmäßig reifen, lässt sich eine Traube in einem Durchgang abnehmen – wer größere Mengen auf einmal verarbeiten will, findet darin den entscheidenden Vorzug dieser Sorte. Ihren eigenen Ton bekommen sie von den kleinen, harten Kernen, die einen feinen Mandelgeschmack beisteuern – ein Merkmal, das Felsenbirnen von allen anderen Beeren unterscheidet. Verwendet werden sie wie Heidelbeeren: frisch, getrocknet, als Kompott, Gelee oder Saft, wobei ihre Süße bei Gelee gern mit etwas Säure ausgeglichen wird. Innerhalb der Gattung reicht die Fruchtfarbe von Purpurn über Blau bis zu Cremeweiß und Rot; bei den Sorten der Erlenblättrigen Felsenbirne ist sie bereift purpurn.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Frühjahr sind die Blüten eine Nahrungsquelle für Insekten, im Sommer die Früchte für Vögel – ohne Netz teilt man die Ernte mit den Amseln. Die Art verträgt Kälte bis unter −50 °C und wächst auf fast jedem Boden, der nicht dauernd nass ist; unter den Felsenbirnen ist die Erlenblättrige diejenige, die am häufigsten wirklich gegessen wird, während die übrigen Arten meist als Ziergehölz stehen. Der Strauch wächst langsam in die Breite und bildet mit den Jahren ein dichtes Gebüsch, das Deckung und Nistplätze bietet. Weil die Blüten erst nach dem Laub erscheinen, gehen sie an den Spätfrösten vorbei, die anderes Obst im Frühjahr treffen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57821036872012,"sku":"100010438","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784098410828,"sku":"100010004","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010004-1x.jpg?v=1750333148"},{"product_id":"apfelbeere","title":"Apfelbeere","description":"\u003cp\u003eDie Apfelbeere wächst als buschiger Strauch auf etwa 2 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Zu Hause ist sie im Osten Nordamerikas, von Ostkanada bis in den Südosten der Vereinigten Staaten. Sie ist die Wildart, aus der die Sorten des Erwerbsanbaus hervorgegangen sind. Um 1900 gelangte sie von Deutschland aus nach Russland, zu Züchtungszwecken; nach 1945 entstanden dort die großen Plantagen, und angebaut wird bis heute. Im Garten hat sie gegenüber ihren Auslesen einen eigenen Zuschnitt behalten – sie bleibt breiter und lockerer als die aufrecht gezogenen Sorten und schiebt kurze Ausläufer, aus denen mit den Jahren ein geschlossenes Dickicht wird. Deshalb steht sie in der Hecke und im Windschutz, wo die Sorten in der Reihe stehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten öffnen sich im Mai, reinweiß und zu 7 bis 15 in einer Trugdolde. Die Früchte reifen von Anfang bis Ende August; sie werden bis 8,5 Millimeter dick, sind anfangs auberginenfarben und zur Reife glänzend schwarz. Anders als bei den Sorten hängen sie nicht lange – die Wildart lässt sie bald nach der Reife fallen, und was hängen bleibt, nehmen die Vögel. Wer ernten will, ist also im August dran und nimmt die Dolde ganz ab; ein älterer Strauch trägt 6 bis 17 Kilogramm. Frisch vom Strauch schmecken die Beeren herb-säuerlich und zusammenziehend, für den Rohgenuss taugen sie wenig. Ihre Stärke ist der Saft: Rund 75 Prozent der Frucht lassen sich auspressen, er färbt tief dunkelrot und ist so kräftig, dass 5 bis 7 Prozent genügen, um einen hellen Saft einzufärben – die Lebensmittelindustrie nutzt ihn genau dafür. Im Haushalt geht er in Gelee und Mischmarmelade, am besten mit Apfel; getrocknet verlieren die Beeren viel von ihrer Herbe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Vögel sind hier früh dran: Anders als die Sorten, die bis in den Winter hängen, ist die Wildart meist schon im Spätsommer abgeräumt. Das Dickicht aus Ausläufern gibt Deckung und wird als Nistplatz angenommen – bei einer Wildhecke ist genau das der Zweck. Ein junger Strauch braucht im Freiland allerdings Schutz: Rehe äsen die Endknospen ab, und Böcke fegen an den dünnen Trieben, was einzelne Pflanzen zum Absterben bringen kann.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784098967884,"sku":"100010019","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010019-3.jpg?v=1753386390"},{"product_id":"weisse-johannisbeere-weisse-kaiserliche","title":"Weiße Johannisbeere Weiße Kaiserliche","description":"\u003cp\u003eDie Weiße Johannisbeere 'Weiße Kaiserliche' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche – und die braucht sie tatsächlich: Sie wächst breit und locker verzweigt, mit auffallend dünnen Ruten, an denen man sie unter den weißen Sorten wiedererkennt. 1852 nahm der amerikanische Pomologenverband sie in seine Empfehlungsliste auf, und neu war sie da längst nicht mehr: Nach Nordamerika gekommen ist sie aus Europa, angebaut wurde sie dort spätestens seit den 1820er Jahren. Was sie aus den weißen Johannisbeeren heraushebt, sind Trauben und Beeren – beide sind die größten, die eine weiße Sorte hervorbringt. Gehalten hat sie sich aber aus einem anderen Grund: An ihr geht wenig schief. Sie trägt zuverlässig, bleibt gesund und steckt strenge Winter weg.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Trauben sind auffallend lang und dabei locker besetzt – ihre Spitzen bleiben oft halb leer. Die Beeren darin sind klar durchscheinend und gelblichweiß, eher glasig als cremig. Geerntet wird ab Juli, 3 Wochen lang. Der Geschmack ist ausgesprochen säuerlich: Wer eine milde weiße Johannisbeere sucht, ist bei ihr falsch – wer Gelee kocht, Saft presst oder Sirup ansetzt, bekommt die Frucht dafür in der bequemsten Form, denn eine lange Traube füllt die Schüssel schneller als mehrere kurze. Der Schnitt richtet sich nach dem Wuchs, und der ist bei ihr locker: Ein Strauch, der wenige und dünne Triebe bildet, verliert durch kräftiges Auslichten mehr, als er gewinnt, und es wird sparsamer herausgenommen als bei den dicht gedrängten Sorten. Die Wurzeln liegen flach unter der Oberfläche; eine Mulchdecke hält sie kühl und feucht, und beides braucht der Strauch den Sommer über. Gedüngt wird mit Kali statt mit Stickstoff – eine Handvoll Holzasche im Frühjahr deckt, was er für den Fruchtansatz braucht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte kommt früh und übersteht Frost: In einem Jahr, in dem die Obstblüte erfriert, steht diese Tracht trotzdem – und sie steht lange, 3 Wochen im April, statt in wenigen Tagen abzublühen. Darauf sind die Insekten angewiesen, die früh im Jahr schon unterwegs sind: Bienen und Schwebfliegen besorgen an diesen Trauben die Bestäubung. Wo mehrere Sträucher beieinanderstehen, setzen die Trauben besser an.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57836724060492,"sku":"100010478","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099230028,"sku":"100010025","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010025-1x.jpg?v=1751125235"},{"product_id":"weisse-johannisbeere-champagner","title":"Rosa Johannisbeere Champagner","description":"\u003cp\u003eDie Rosa Johannisbeere 'Champagner' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche; sie stammt aus Frankreich. Die Wildpflanze, auf die alle Gartenjohannisbeeren zurückgehen, ist über weite Teile Europas verbreitet. 'Champagner' ist eine sehr alte Sorte: Als die ersten amerikanischen Baumschulen ihre Kataloge druckten, war sie darin bereits die alte Sorte. Fleischfarben nannte man sie im Deutschen, 'Couleur de Chair' im Französischen – die Beere ist rosé, nicht weiß.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte fällt in den April und hält etwa 3 Wochen an; die Trauben stehen an den Trieben des Vorjahres und an den Kurztrieben der älteren Äste. Geerntet wird ab Juli, ebenfalls über 3 Wochen. Bei einer hellen Sorte taugt die Farbe schlecht als Reifezeichen: Jede Johannisbeere fängt weiß an und färbt über den Sommer nach, diese aber nur bis zum Rosé. Die Grundfarbe der Beere bleibt weiß, darüber legt sich eine sehr dichte, feine rosa Punktierung, und die entscheidet über den Ton. Weißfrüchtige Johannisbeeren sind keine eigene Art, sondern rote, denen der Farbstoff fehlt; diese hier steht dazwischen. Wer auf ein sattes Rot wartet, wartet also vergebens, und wer zu früh pflückt, bekommt Säure statt Aroma. Verlässlicher ist die Zeit: Etwa 3 Wochen, nachdem die Beeren ihre Farbe angenommen haben, sitzen sie immer noch fest und schmecken nach dem, wofür die Sorte gehalten wird – mild, wenig sauer, mit einem Ton, den man am ehesten mit Granatapfel vergleicht. Damit gehört sie zu den wenigen Johannisbeeren, die man aus der Hand isst statt einzukochen. Die Trauben sind dabei voll besetzt und ungleichbeerig, große und kleine Beeren nebeneinander – so wurde sie schon im 19. Jahrhundert beschrieben. Abgenommen wird die ganze Traube am Stiel, und zwar so, dass der Kurztrieb heil bleibt, an dem im nächsten Jahr wieder Blüten stehen; sollen die Früchte länger halten, pflückt man sie trocken. Aus hellen Johannisbeeren wurde früher ein Sommerwein gekeltert, den man mit leichten Weißweinen verglich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer April-Blüte sieht man ihren Wert nicht an: Die Trauben sind grünlich und unauffällig, gezählt wurden an ihnen aber 8 Sandbienen- und 3 Hummelarten. Bestäubt wird die Johannisbeere von Bienen und Schwebfliegen gleichermaßen. Eine zweite Gruppe lebt vom Laub: Die Raupen einiger Spannerarten sind auf Johannis- und Stachelbeeren angewiesen; ihre Eier überwintern am Strauch, und die Raupen schlüpfen bereits im März, wenn der Strauch austreibt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099361100,"sku":"100010028","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010028-1.jpg?v=1750333096"},{"product_id":"missouri-johannisbeere-giselle","title":"Missouri-Johannisbeere Giselle","description":"\u003cp\u003eDie Missouri-Johannisbeere 'Giselle' wächst als Strauch auf etwa 2 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Ihr Kennzeichen ist die Fruchtfarbe: Die Beeren werden orange und etwa 1,5 Zentimeter groß, wo die Art sonst glänzend blauschwarz reift. Diese stammt aus dem Mittleren Westen der Vereinigten Staaten, von Minnesota bis nach Texas, und kam 1872 nach Europa – zunächst nicht als Obst, sondern als Zierstrauch, den man dicht ans Haus setzte, weil der Blütenduft bis in die Zimmer zieht. Mit den Jahren schiebt der Strauch Ausläufer, die bis zu 60 Zentimeter von der Mutterpflanze auftauchen; daraus wird ein lockeres Gebüsch, das als Deckstrauch taugt, aber keine scharfe Kante hält. Die kleinen, blaugrünen und tief dreilappigen Blätter färben sich im Herbst purpurrot.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Beeren stehen in kurzen Trauben und reifen ab Juli, aber nicht miteinander: In derselben Traube hängen ausgefärbte neben noch grünen Früchten, weshalb über mehrere Wochen hinweg mehrfach durchgepflückt wird. Reif ist eine Beere erst, wenn sie weich wird; vorher schmeckt sie nach wenig. Gegenüber der Schwarzen Johannisbeere tritt der Geschmack weniger harzig und deutlich fruchtiger auf, und beim Einkochen bleibt die helle Farbe erhalten – ein Gelee daraus sieht aus, als käme es von einer ganz anderen Frucht. Vorausgegangen ist dem im April die Blüte, 3 Wochen lang gelbe, rot überlaufene Röhren, die der Art ihren zweiten Namen eingetragen haben: Wohlriechende Johannisbeere. Für einen vollen Ansatz braucht 'Giselle' einen zweiten Strauch der Art in Reichweite, denn Missouri-Johannisbeeren setzen erst bei Fremdbestäubung reichlich an. Geschnitten wird wenig: Die Früchte sitzen an Kurztrieben des zwei- und dreijährigen Holzes, und wer kräftig einkürzt, nimmt sich die Ernte des übernächsten Sommers. Am liebsten steht sie auf lockerem, humusreichem Grund, der eher sauer als kalkig ist; ansonsten ist sie genügsam, verträgt Hitze und Trockenheit und will nur keine Mulde, in der sich Spätfrost sammelt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Duft ist zuerst da: Er trägt gut 9 Meter weit und führt Insekten schon im April heran, zu einer Zeit, in der sonst wenig offen steht. Was sie dort erwartet, ist eine enge Röhre von 1,5 Zentimetern Tiefe – an den Nektar auf ihrem Grund kommen vor allem Hummeln und langrüsselige Wildbienen, und für die 3 Wochen der Blüte ist der Strauch damit eine der ergiebigsten Adressen im Garten. Später sind es die Beeren, die Vögel anziehen; im lockeren Ausläufergebüsch finden die kleineren unter ihnen zugleich Deckung.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099623244,"sku":"100010030","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57831751713100,"sku":"100010473","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010030-1.jpg?v=1750333099"},{"product_id":"kupfer-felsenbirne","title":"Kupfer-Felsenbirne","description":"\u003cp\u003eDie Kupfer-Felsenbirne wächst als Großstrauch auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 7 Meter Standfläche; mehrstämmig kann sie zum Baum werden, ihre Krone breitet sich trichterförmig aus. Sie ist ein botanischer Sonderfall: Gewachsen ist sie einmal in den nordamerikanischen Laubwäldern des Ostens – nur findet man sie dort nicht mehr. Benannt wurde die Art deshalb nach ihrem europäischen Bestand, den sie in über 100 Jahren aufgebaut hat; F. G. Schroeder führte sie daraufhin als eigene Art. Ihren Namen trägt sie wegen des Austriebs – die jungen Blätter sind kupferrot überlaufen und unterseits weißlich seidig behaart, später dunkelgrün. Im Herbst färbt sich das Laub auffallend gelb und orangefarben bis karminrot. Ein zweiter deutscher Name ist Korinthenbaum.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon April bis Mai öffnen sich über rund 4 Wochen weiße Blüten in lockeren, leicht übergeneigten Trauben – ein Flor, der den ganzen Strauch in eine weiße Wolke hüllt. Geerntet wird ab Juni. Die Früchte werden etwa 1 Zentimeter dick, sind zunächst rot, färben sich über Violettrot nach Dunkelpurpurn und bereifen dabei; sie sind saftig, süß und tragen den feinen Mandelton, den die kleinen Kerne beisteuern. Die Reife zieht sich über etwa 3 Wochen von Ende Juni bis in den Juli. Verwendet werden sie frisch, getrocknet, als Kompott, Gelee oder Saft – wie Heidelbeeren, nur süßer. Der Name Korinthenbaum verweist auf die getrocknete Verwendung, denn getrocknet erinnern die Beeren tatsächlich an kleine Rosinen. Für Gelee tut ein Schuss Säure gut, der die Süße auffängt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten sind eine frühe Nahrungsquelle für Bienen – die Kupfer-Felsenbirne ist ein Bienennährgehölz –, die Früchte eine für Vögel. Als vielstämmiger Großstrauch mit dichter Krone bietet sie Nistplätze und Deckung, und ihre Herbstfärbung gehört zu den auffallendsten unter den heimisch gewordenen Gehölzen. Dass sie sich in Mitteleuropa so vollständig eingebürgert hat, dass ihre amerikanische Heimat nicht mehr auffindbar ist, macht sie zu einem besonderen Fall: ein Gehölz, das hier heimischer geworden ist als dort, wo es herkam.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099688780,"sku":"100010032","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"100–120 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57830473498956,"sku":"100010446","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010032-1_5be771cc-c828-4a4a-b897-2a6d711ffc20.jpg?v=1751012664"},{"product_id":"japanische-aralie","title":"Japanische Aralie","description":"\u003cp\u003eDie Japanische Aralie ist ein sommergrüner, mehrstämmiger Großstrauch, der Wuchshöhen von bis zu 8 Metern erreicht und ursprünglich aus Ostasien stammt, wo sie in den Bergwäldern Japans, Koreas, Chinas und Ostsibiriens heimisch ist. Der bizarr anmutende Wuchs mit wenigen, dicken Ästen und einer im Alter schirmförmig ausgebreiteten Krone verleiht ihr ein exotisches Erscheinungsbild. Besonders auffällig sind die doppelt gefiederten Blätter, die in mächtigen Wedeln eine Länge von bis zu einem Meter erreichen und der Pflanze ein fast tropisches Flair geben. Die kräftig bestachelten Triebe und die dunkelgraue, ebenfalls dornenbewehrte Rinde sind ein weiteres markantes Merkmal. Im Herbst verfärbt sich das Laub in warme Gelb- bis Rottöne. Als Rarität und Gemüsegehölz verdient sie besondere Beachtung: Die jungen Triebspitzen und Blattknospen gelten in der japanischen Küche als Delikatesse. Die Pflanze breitet sich durch Wurzelausläufer aus und kann mit der Zeit größere Gebüsche bilden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie jungen Triebe werden im April über einen Zeitraum von etwa zwei Wochen geerntet, bevor sie sich vollständig entfalten. In Japan sind sie als „Tara-no-me\" eine traditionelle kulinarische Einstimmung auf den Frühling und werden gedämpft, gebraten oder in Tempura ausgebacken. Ihr Geschmack ist mild-herb und leicht aromatisch. Ab September entwickeln sich aus den Blüten kleine, kugelige, tiefblaue bis schwarze Steinfrüchte, die als dekorativer Fruchtschmuck bis in den Winter an der Pflanze haften und Vögeln als Nahrungsquelle dienen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blütezeit beginnt im August und erstreckt sich über etwa vier Wochen. Die cremeweißen Blüten stehen in imposanten, bis zu 50 Zentimeter breiten Trugdolden, die über dem Blattwerk zu schweben scheinen. Als Spätblüher bieten sie Hummeln, Bienen und Schwebfliegen eine wertvolle Nektarquelle zu einer Zeit, in der das Nahrungsangebot für Insekten bereits deutlich abnimmt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099754316,"sku":"100010034","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010034-2.jpg?v=1768389824"},{"product_id":"apfelbeere-hugin","title":"Apfelbeere Hugin","description":"\u003cp\u003eDie Apfelbeere ’Hugin’ wächst als niedriger, dicht verzweigter Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Damit bleibt sie deutlich kleiner als die übrigen Apfelbeersorten, die auf 2 Meter und mehr kommen. Ihr Ausgangsmaterial stammt von Walpole Island in Ontario: Die schwedische Landwirtschaftsuniversität sammelte dort Material und wählte daraus in Alnarp die gedrungenste Pflanze aus; 1992 wurde die Sorte beschrieben. Sie trägt das schwedische Gütezeichen E, mit dem Schweden geprüfte Gehölze auszeichnet. 2015 ist ihre Zonenangabe heraufgesetzt worden – sie hat sich als härter erwiesen, als man sie anfangs eingestuft hatte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai und Juni öffnen sich die weißen Blüten, für einen so kleinen Strauch reichlich. Die Früchte sitzen zu 3 bis 5 in einer Dolde und werden glänzend schwarz; geerntet wird ab August. Der niedrige Wuchs zahlt sich dabei aus – man kommt an jede Dolde heran, ohne Leiter und ohne sich durch einen Busch zu arbeiten. Roh schmecken die Beeren herb; eingekocht oder getrocknet gibt sich das. ’Hugin’ hat außerdem etwas, das bei benannten Obstsorten selten ist: Sie lässt sich aus eigenen Samen nachziehen, und die Nachkommen bleiben sortenecht. Der Grund liegt in ihrer Fortpflanzung – die Samen entstehen ohne Befruchtung und sind Klone der Mutterpflanze. Wer mehr davon haben will, braucht also weder Stecklinge noch eine Baumschule. Im Herbst färbt sich das frischgrüne Laub warm rostrot.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Beeren werden von Vögeln genommen, und der dichte, niedrige Wuchs gibt ihnen Deckung bis in Bodennähe. In Schweden wird ’Hugin’ für freiwachsende Hecken und zur Unterpflanzung in hellen Lagen empfohlen – beides Verwendungen, für die eine Apfelbeere klein bleiben muss. Im Garten heißt das: Sie passt dorthin, wo für einen 2 Meter hohen Strauch kein Platz mehr ist.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099787084,"sku":"100010035","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010035-1.jpg?v=1770642594"},{"product_id":"apfelbeere-nero","title":"Apfelbeere Nero","description":"\u003cp\u003eDie Apfelbeere ’Nero’ wächst als aufrechter Strauch auf etwa 2 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Sie ist aufrechter gebaut als die Wildform und die Apfelbeere, die in Europa am häufigsten in der Plantage steht. Ihr Weg lässt sich ab den 1970er Jahren verfolgen: Damals ging sie durch Osteuropa, in den 1980er Jahren kam sie über Tschechien nach Polen und von dort nach Deutschland. Was sie von den anderen Apfelbeeren abhebt, ist der Geschmack – ’Nero’ enthält besonders wenig Gerbsäure und schmeckt darum milder.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich weiße Blüten in Doldentrauben, die größer sind als bei den anderen Sorten. Geerntet wird ab August. Die Beeren wiegen 1 bis 1,5 Gramm und sind glänzend violettschwarz. Weil sie doldenweise hängen, geht das Pflücken zügig – man nimmt die ganze Dolde ab und zupft später, oder man kämmt sie mit dem Beerenkamm herunter. Die geringere Gerbsäure macht sich dabei bemerkbar: Ganz ohne Herbe sind auch diese Beeren nicht, aber sie ziehen den Mund weniger zusammen als andere Apfelbeeren, und mancher isst sie deshalb frisch vom Strauch. Der Regelfall bleibt die Verarbeitung, und dafür trägt ein eingewachsener Strauch reichlich genug: Nach 3 bis 4 Jahren steht er im Vollertrag. Im Herbst färbt sich das Laub rot bis purpur, einzelne Blätter auch gelb.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Beeren werden von Vögeln angenommen, bei dieser Sorte später als bei der Wildart, weil sie bis in den Dezember hängen bleiben. Wer in Reihen pflanzt, bekommt nach einigen Jahren einen geschlossenen Streifen, der Feldvögeln Deckung gibt; im Erwerbsanbau stehen die Sträucher in Reihen von 3 bis 4,5 Metern Abstand. Eine Anlage trägt rund 20 Jahre, ehe sie gerodet und neu gepflanzt wird.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099819852,"sku":"100010036","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010036-1x.jpg?v=1770642765"},{"product_id":"paw-paw-mango","title":"Paw Paw Mango","description":"\u003cp\u003eDie Paw Paw 'Mango' wächst als Großstrauch auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art ist im östlichen Nordamerika zu Hause; ihr Gebiet reicht vom südlichen Ontario bis nach Nordflorida. Vom südlichen Ende dieser Spanne stammt die Sorte: Major C. Collins fand sie 1970 im US-Staat Georgia, einen Zufallssämling aus dem Wildbestand – kein Zuchtprodukt, sondern ein einzelner Baum, der auffiel und weitervermehrt wurde. Unter den Paw Paws, die wir führen, ist sie damit die südlichste Auslese. Früchte setzt sie nur an, wenn eine andere Sorte oder die unveredelte Art in Reichweite steht. Ihren Namen hat sie nicht vom Geschmack, sondern von der Farbe des Fruchtfleischs.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im April und zieht sich über etwa 3 Wochen; die glockigen, braunroten Blüten hängen einzeln am Vorjahresholz und öffnen sich vor dem Laub. Geerntet wird ab September über rund 4 Wochen. Die Früchte wiegen im Mittel 160 bis 195 Gramm, die schwersten knapp 260 – mittelgroß für eine Paw Paw, wobei der Ertrag von Jahr zu Jahr stark schwankt. Das Fruchtfleisch ist kräftig orangegelb, weich und glatt, der Geschmack mild und eher saftig als dicht, mit einem Anklang an Mango. Das ist mehr als Zierde: Nur orangefleischige Sorten schmecken wirklich gut, hellfleischige bleiben herb. Reif ist eine Frucht, wenn die Schale von Frischgrün ins Gelbliche umschlägt und auf Druck nachgibt; weil nicht alle zugleich so weit sind, wird in 3 bis 4 Durchgängen gepflückt. Braune Druckstellen ändern am Geschmack nichts. Vollreif hält die Frucht 2 bis 3 Tage, gekühlt eine Woche; knapp vor der Vollreife gepflückt, hält sie gekühlt bis zu 3 Wochen und reift danach bei Zimmerwärme nach. Auf den Tisch kommt nur das Fruchtfleisch – ausgelöffelt, als Püree, zu Eis oder in Gebäck. Schale, Kerne und unreife Früchte verursachen Magen- und Darmbeschwerden, und auch vom reifen Fleisch sollte man nicht regelmäßig große Mengen essen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten riechen schwach nach Aas, und das hat seinen Grund: Bestäubt wird die Paw Paw von Schmeißfliegen und Glanzkäfern; Bienen meiden die dunklen Blüten. Ohne die Paw Paw gäbe es in Nordamerika einen Falter weniger: Der Zebra-Schwalbenschwanz zieht seine Raupen auf keiner anderen Pflanze groß. Vom Wild hat sie wenig zu befürchten – Rehe verschmähen Laub und Triebe und halten sich allenfalls an Fallobst.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52784099885388,"sku":"100010037","price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010037-1.jpg?v=1750333093"},{"product_id":"paw-paw-overleese","title":"Paw Paw Overleese","description":"\u003cp\u003eDie Paw Paw 'Overleese' wächst als Großstrauch auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art stammt aus dem östlichen Nordamerika, und Indiana liegt mitten in ihrem Gebiet: Dort fand W. B. Ward 1950 auf einem Grundstück bei Rushville einen Zufallssämling und vermehrte ihn weiter. Ihren Namen trägt sie nach diesem Grundstück. Sie ist seither der Maßstab geblieben, an dem neue Paw Paws gemessen werden – wegen der Fruchtgröße, des Geschmacks und des hohen Fleischanteils –, und aus ihren Samen sind mehrere der heute verbreiteten Sorten hervorgegangen. 2011 wurde sie beim Ohio Pawpaw Festival als beste Frucht ausgezeichnet. Damit sie trägt, muss eine andere Sorte oder die unveredelte Art in Reichweite stehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April öffnen sich die braunroten Glocken, einzeln und nickend am Holz des Vorjahres und noch vor dem Laub; rund 3 Wochen lang. Vom September an sind die Früchte reif, verteilt über etwa 4 Wochen; sie hängen zu dritt bis zu sechst in kleinen Büscheln. 'Overleese' gehört zu den großfrüchtigsten Paw Paws überhaupt: Im Mittel wiegen die Früchte 200 bis 250 Gramm, die schwersten fast 400. Sie sind oval bis rundlich, das Fruchtfleisch gelb bis orange, weich und schmelzend, der Geschmack sehr gut und fruchtig. Kerne enthält sie wenige, dafür große – es bleibt viel übrig. Anders als bei anderen Paw Paws bleibt die Schale auch reif grün und dunkelt nicht nach; beim Ernten hilft deshalb nicht die Farbe weiter, sondern der Griff: Reif ist, was auf sanften Druck nachgibt; da die Früchte eines Baumes nacheinander so weit sind, wird 3- bis 4-mal gepflückt. Vollreif ist sie nach 2 bis 3 Tagen aufgebraucht, im Kühlschrank nach einer Woche; vorreif geerntet hält sie dort bis zu 3 Wochen. Gegessen wird nur das Fruchtfleisch – ausgelöffelt oder zu Püree, Eis und Gebäck verarbeitet. Schale, Kerne und unreife Früchte verursachen Magen- und Darmbeschwerden, und auch vom reifen Fleisch sollte man nicht regelmäßig große Mengen essen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer schwache Aasgeruch der Blüten gilt nicht den Bienen – die bleiben fern –, sondern Fliegen und Glanzkäfern; sie allein tragen hier den Pollen. In Nordamerika hängt ein Falter an dieser Pflanze: Die Raupen des Zebra-Schwalbenschwanzes fressen nichts als junges Paw-Paw-Laub – nie in Massen, sodass der Baum keinen Schaden nimmt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099918156,"sku":"100010038","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":57939001049420,"sku":"100010531","price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010038-1.jpg?v=1750333093"},{"product_id":"paw-paw-prima","title":"Paw Paw Prima","description":"\u003cp\u003eDie Paw Paw 'Prima' wächst als Großstrauch auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art ist im östlichen Nordamerika beheimatet; diese Sorte dagegen kommt aus Italien, wo Domenico Montanari sie aus einer Aussaat von rund 2.000 Samen amerikanischer Herkunft auswählte – eine der wenigen europäischen Auslesen dieser Art. Was sie heraushebt, ist ihr Fruchtansatz: Paw Paws befruchten sich fast nie selbst, weil die Blüte ihren eigenen Pollen aussperrt. 'Prima' trägt auch als einzelner Baum – von unseren Paw Paws kann sie das als einzige.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte fällt in den April und dauert etwa 3 Wochen: braunrote Glocken, je eine in der Blattachsel des letzten Jahres, noch am kahlen Zweig. Geerntet wird vom September an, und das Fenster bleibt 4 Wochen offen. Im Mittel wiegt eine Frucht 120 bis 220 Gramm, die schwerste 360; ein Baum bringt 60 bis 85 Stück. Diese Spanne ist eng: Der Behang anderer Sorten schwankt im Jahresvergleich um das Vier- bis Fünffache. Das Fruchtfleisch ist cremig und sehr wohlschmeckend, dabei leicht faserig. Ob eine Frucht so weit ist, sagt der Daumen: Die Schale gibt dann leicht nach wie bei einem weichen Pfirsich. Weil das nicht alle zugleich tun, wird der Baum in 3 oder 4 Gängen abgeerntet. Danach hat man es eilig: Vollreif hält sie 2 bis 3 Tage, gekühlt eine Woche; etwas vor der Vollreife gepflückt, übersteht sie im Kühlschrank knapp 3 Wochen und reift bei Zimmerwärme nach. Verwendet wird nur das Fruchtfleisch – roh aus der Schale gelöffelt, sonst als Püree, in Eis oder Gebäck. Schale, Kerne und unreife Früchte verursachen Magen- und Darmbeschwerden; auch vom reifen Fleisch sollte man nicht regelmäßig große Mengen essen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWer an einer Paw-Paw-Blüte riecht, versteht rasch, wem sie gilt: Ihr matter Aasgeruch zieht Fliegen und Glanzkäfer an, während Bienen sich von ihr fernhalten. Gelegentlich fressen Rosenkäfer an den Blüten, ohne dass die Ernte darunter leidet. Das Laub wiederum lässt das Wild in Ruhe – Rehe rühren Blätter und Triebe nicht an, nur abgefallene Früchte nehmen sie mit.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099950924,"sku":"100010039","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":57938997739852,"sku":"100010530","price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010039-1.jpg?v=1750333099"},{"product_id":"paw-paw-sunflower","title":"Paw Paw Sunflower","description":"\u003cp\u003eDie Paw Paw 'Sunflower' wächst als Großstrauch auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Beheimatet ist die Art im östlichen Nordamerika, und diese Sorte kommt von dessen Westrand: Milo Gibson fand den Baum 1970 wild bei Chanute in Kansas, Corwin Davis prüfte ihn, vermehrte ihn und gab ihm seinen Namen. Was in dem Wildfund steckte, zeigte sich erst im Vergleich: In einem Sortenversuch mit 28 Paw Paws kam 'Sunflower' als einzige über 30 Kilogramm je Baum – über 3 Erntejahre zusammengerechnet – und trug dabei, gemessen an ihrer Größe, mehr als jede andere. Beim Paw-Paw-Fest in Ohio wurde sie zweimal zur besten Frucht gewählt, 2006 und 2010, und ihre Sämlinge geben brauchbare Unterlagen für andere Sorten ab.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGeblüht wird im April, 3 Wochen lang; unter den Paw Paws ist diese Sorte damit spät dran. Geerntet wird vom September an, und das Fenster bleibt 4 Wochen offen. Die Früchte hängen zu mehreren an einem Büschel, bis zu 5, und wiegen im Mittel 160 bis 200 Gramm, die schwerste 325. In einem bayerischen Versuch brachten die Bäume im 9. Jahr nach der Pflanzung 7 bis 9 Kilogramm, gelegentlich 11. Das Fruchtfleisch ist buttergelb und enthält wenige Kerne, 6 bis 8 in einer Frucht. Beim Geschmack gehen die Urteile auseinander: In einer Verkostungsreihe war sie die beliebteste aller geprüften Sorten, anderen gilt ihr Aroma als mittelmäßig. Reif ist sie, wenn die grüne Schale ins Gelbliche umschlägt und der Duft weit trägt; braune Flecken ändern am Geschmack nichts. Vollreif hält sie sich 2 bis 3 Tage. Verarbeitet wird allein das Fruchtfleisch – gelöffelt, als Püree, in Eis und Gebäck. Schale und Kerne gehören nicht auf den Teller, sie reizen Magen und Darm, unreife Früchte ebenso wenig; auch vom reifen Fleisch gilt: gelegentlich, nicht täglich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAn der Paw Paw leben mehr Tiere, als man einem Baum aus einer im Übrigen tropischen Verwandtschaft zutrauen würde. Von den Blüten im April zehren Fliegen und Glanzkäfer – Bienen bleiben fern, für sie ist hier nichts zu holen. Am Laub fressen Käfer und die Raupen von Wicklern, und der Zebra-Schwalbenschwanz hängt ganz an dieser Gattung: Seine Raupen nehmen nichts anderes an als junges Paw-Paw-Laub. Über Jahre beobachtet, blieb der Schaden an den Bäumen dabei jedes Mal gering – die Pflanze erträgt ihre Gäste.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52784099983692,"sku":"100010040","price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/P1014073.jpg?v=1783584392"},{"product_id":"berberitze","title":"Gewöhnliche Berberitze","description":"\u003cp\u003eDie Gewöhnliche Berberitze wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Sie ist in Europa heimisch und war früher überall zu finden, ehe sie im 20. Jahrhundert aus der Landschaft verschwand: Sie ist Zwischenwirt des Getreideschwarzrosts, und deshalb wurde sie über Jahrzehnte hinweg planmäßig entfernt. In Getreidebaugebieten gilt dieser Zusammenhang bis heute; abseits davon ist sie ein Gehölz, das kaum Ansprüche stellt. Ihre dreiteiligen Dornen sitzen so dicht, dass sie eine undurchdringliche Hecke bildet, und ihr Holz ist im Inneren leuchtend gelb.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 4 Wochen die goldgelben Blüten in hängenden Trauben, und sie duften kräftig. Ab September lassen sich die Beeren über 5 Wochen ernten. Sie sind länglich, leuchtend rot und von einer Säure, die den Rohverzehr wenig angenehm macht – verarbeitet dagegen sind sie eine alte und weit verbreitete Zutat. In der persischen Küche gehören sie unter dem Namen Zereshk zu Reisgerichten, wo ihre Säure das Fett bricht; in Mitteleuropa wurden sie zu Gelee, Konfitüre und Saft verkocht und als Ersatz für Zitronen verwendet, solange diese teuer waren. Getrocknet halten sie sich und lassen sich wie Rosinen einsetzen, nur eben sauer statt süß. Nur die Beeren sind zum Verzehr geeignet – Wurzeln, Rinde und Blätter enthalten Alkaloide und gehören nicht in die Küche. Im Herbst färbt sich das Laub kräftig rot und orange.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte im Mai ist ein Insektenmagnet, und sie hat einen Mechanismus, den man beobachten kann: Berührt ein Insekt die Staubblätter am Grund, schnellen sie nach innen und pudern es mit Pollen. Honigbienen, Wildbienen, Schwebfliegen und Käfer besuchen die Blüten. Die roten Beeren hängen bis in den Winter und werden dann von Amseln, Drosseln, Seidenschwänzen und Gimpeln genommen. Das dichte Dornengestrüpp ist einer der sichersten Nistplätze, die ein Garten bieten kann – Neuntöter, Grasmücken und Zaunkönig nutzen es.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57821405512012,"sku":"100010445","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784100016460,"sku":"100010041","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010041-1.jpg?v=1781778708"},{"product_id":"esskastanie-colossal","title":"Esskastanie 'Colossal'","description":"\u003cp\u003eDie Esskastanie 'Colossal' wächst als kräftiger Großbaum mit breit ausladender Krone bis zu 15 Meter hoch. Die Hybridsorte stammt aus Kalifornien und ging aus einer Kreuzung der Europäischen Edelkastanie (\u003cem\u003eCastanea sativa\u003c\/em\u003e) mit der Japanischen Kastanie (\u003cem\u003eCastanea crenata\u003c\/em\u003e) hervor – vermutlich um 1890 in Nevada City aus den Beständen des französischen Baumschulpioniers Felix Gillet. 'Colossal' ist die wichtigste kommerzielle Kastaniensorte Nordamerikas und zeichnet sich durch besonders große Maronen und hohe Erträge aus, die vergleichsweise früh einsetzen. Die glänzend dunkelgrünen, länglich gezähnten Blätter verleihen dem Baum ein markantes Erscheinungsbild und verfärben sich im Herbst goldgelb. Die Sorte ist pollensteril und benötigt zwingend eine andere Kastaniensorte als Befruchter in der Nähe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Maronen reifen ab Ende September über einen Zeitraum von rund drei Wochen und fallen in der Regel von selbst aus den stacheligen Fruchthüllen, die meist drei Nüsse enthalten. Mit einem Gewicht von bis zu 40 Gramm gehören sie zu den größten Kastanienfrüchten überhaupt. Der Geschmack ist nussig und leicht süßlich. 'Colossal' eignet sich hervorragend zum Rösten, Kochen und Backen, die Maronen lassen sich auch zu Mehl verarbeiten. Frisch geerntete Früchte sollten kühl gelagert und innerhalb weniger Wochen verbraucht werden, da die Sorte nicht besonders lagerfähig ist.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte erscheint im Juni und dauert etwa drei Wochen. Die auffälligen, bis zu 25 Zentimeter langen, gelblich-weißen männlichen Blütenkätzchen verströmen einen intensiven Duft und ziehen zahlreiche Bienen, Hummeln und Schwebfliegen an. Die herabfallenden Maronen sind im Herbst eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel, Nagetiere und andere Wildtiere.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784104177996,"sku":"100010045","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010045-1.jpg?v=1750341947"},{"product_id":"kanadischer-judasbaum-merlot","title":"Kanadischer Judasbaum Merlot","description":"\u003cp\u003eDer Kanadische Judasbaum 'Merlot' wächst als kompakter, oft mehrstämmiger Großstrauch oder kleiner Baum mit dichter, vasenförmiger Krone bis zu 5 Meter hoch. Die Sorte entstand an der North Carolina State University aus einer Kreuzung von 'Texas White' mit der rotlaubigen 'Forest Pansy' und vereint die kleineren, glänzenden Blätter der texanischen Unterart mit einer intensiven Purpurfärbung. Die herzförmigen Blätter treiben tief weinrot bis violett aus und behalten ihre dunkle Färbung deutlich länger als die Elternsorte 'Forest Pansy', bevor sie im Laufe des Sommers zu Bronze-Purpur nachdunkeln. Im Herbst färbt sich das Laub leuchtend gelb. Die Blüten sind essbar.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie leicht duftenden, rosapinken bis magentafarbenen Blüten erscheinen im April in dichten Büscheln direkt an den Ästen und am Stamm – ein als Stammblütigkeit (Cauliflorie) bekanntes Phänomen, das in der heimischen Gehölzflora selten vorkommt. Die Blüten werden in Nordamerika traditionell frisch oder gebraten verzehrt, etwa als dekorative Zutat in Salaten, als kandierte Garnitur auf Gebäck oder zu Sirup verarbeitet. Die kleinen, flachen Hülsenfrüchte, die sich im Spätsommer bilden, sind bei 'Merlot' deutlich spärlicher als bei anderen Sorten und nicht essbar.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte dauert etwa drei Wochen und erscheint noch vor dem Laubaustrieb, was den Zierwert besonders erhöht. Als Frühblüher sind die Blüten eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Die Samen der Hülsen werden von Vögeln gefressen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52859769192780,"sku":"100010047","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010047-1.jpg?v=1750333102"},{"product_id":"gewohnlicher-judasbaum","title":"Gewöhnlicher Judasbaum","description":"\u003cp\u003eDer Echte Judasbaum wächst als laubabwerfender, oft mehrstämmiger Kleinbaum oder Großstrauch mit breit trichter- bis schirmförmiger Krone und erreicht Höhen von bis zu 6 Metern. Seine Heimat erstreckt sich vom Mittelmeerraum bis nach Westasien. Die sparrig verzweigte, malerische Wuchsform macht ihn zu einem eindrucksvollen Solitärgehölz. Besonders auffällig ist die Stammblütigkeit (Cauliflorie): Die Blüten erscheinen nicht nur an den Zweigspitzen, sondern auch direkt an älteren Ästen und am Stamm – ein Phänomen, das unter hiesigen Gartengehölzen nahezu einzigartig ist. Die nierenförmigen bis herzförmigen Blätter treiben häufig bronzefarben aus, werden im Sommer blaugrün und verfärben sich im Herbst leuchtend gelb. Blüten und junge Blätter sind essbar.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie leicht duftenden Blüten schmecken angenehm süß-säuerlich und werden roh als aromatische Zutat in Salaten, als Garnitur oder kandiert verwendet. In der Levante dienen die Blütenknospen traditionell auch als Teeaufguss. Die jungen, noch zarten Blätter eignen sich ebenfalls roh in Salaten oder als mildes Blattgemüse. Nach der Blüte entwickeln sich flache, ledrige Hülsenfrüchte von 7 bis 10 Zentimetern Länge, die sich im Sommer zunächst purpurrot, dann braun färben und als dekorative Wintersteher oft bis ins nächste Frühjahr am Baum haften.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im April, dauert etwa drei Wochen und erscheint noch vor dem Laubaustrieb. Die schmetterlingsförmigen, rosafarbenen bis purpurnen Blüten sitzen in dichten Büscheln und bedecken den gesamten Baum. Als Frühblüher bieten sie reichlich Nektar und Pollen für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Die Samen in den Hülsenfrüchten werden von Vögeln gefressen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860107915596,"sku":"100010049","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":58726668009804,"sku":"100010544","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010049-1.jpg?v=1750333093"},{"product_id":"chinesischer-blumenhartriegel","title":"Chinesischer Blumenhartriegel","description":"\u003cp\u003eDer Chinesische Blumenhartriegel wächst als Großstrauch auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche; er stammt aus China, während die Art im Übrigen in Japan und Korea zu Hause ist. Aus dieser östlichen Verwandtschaft ist er der kräftigere Teil: Er wird höher als die japanische Form, wächst williger baumartig heran und blüht und fruchtet reicher. Seine Zweige stellen sich mit den Jahren waagerecht, sodass der Strauch in Etagen aufgebaut erscheint. Woran man ihn erkennt, sind die Hochblätter: Bis 6 Zentimeter lang werden sie, breiter am Grund als bei der japanischen Form – und sie überlappen sich dort, statt einen Spalt zu lassen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWas im Juni aufgeht und gut 4 Wochen bleibt, ist streng genommen gar keine Blüte, sondern ein Schauapparat aus vier weißen Hochblättern; in warmen Jahren beginnt das schon Ende Mai. Die eigentlichen Blüten sind die 20 bis 30 winzigen grünlichen Köpfchen in der Mitte. Aus jedem dieser Köpfchen wird eine einzige Frucht: Die Einzelfrüchte verwachsen zu einer kugeligen Scheinfrucht von 1 bis 2,5 Zentimetern, die ab September rosarot bis rot ausfärbt und an langen Stielen hängt. Reif ist sie, wenn sie weich wird – dann fällt sie auch, und die Ernte zieht sich über gut 4 Wochen. Die Schale ist ledrig, warzig und etwas bitter, das Fruchtfleisch darunter cremig und süß; im Aroma geht es Richtung Aprikose und Papaya. Gegessen wird deshalb nur das Innere: Man bricht die Frucht auf und löffelt oder drückt das Mark heraus, frisch geerntet und vollreif ist es am besten. Für Vorrat taugt sie wenig – aus dem passierten Mark wird ein Fruchtaufstrich oder eine Creme, und die Schale bleibt dabei außen vor.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch trägt er das, was ein Gast tragen kann. Seine winzigen Blüten stehen zu Dutzenden in jedem Köpfchen und öffnen sich im Frühsommer, wenn die Frühblüher längst durch sind – Insekten finden hier dann noch Nahrung. Im Herbst kommen die Früchte dazu, die weich werden und leicht zu öffnen sind; was nicht geerntet wird, nehmen Vögel an. Spezialisierte Partner unter unseren Insekten hat er als ostasiatische Art nicht, und deshalb steht er hier für das, was er wirklich leistet: eine Tracht im Juni und Früchte im Oktober.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860108079436,"sku":"100010053","price":59.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010053-1.jpg?v=1750333103"},{"product_id":"kornelkirsche","title":"Kornelkirsche","description":"\u003cp\u003eDie Kornelkirsche wächst als Großstrauch auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche; meist bleibt sie mehrstämmig und wird erst im Alter baumartig. Zu Hause ist sie von Mittel- und Südeuropa bis nach Klein- und Mittelasien, mit der größten Formenvielfalt im Kaukasus. Den Menschen begleitet sie dort seit Langem: Ihre Kerne fanden sich in Tongefäßen aus der Hallstattzeit, die Griechen zogen aus ihrem Holz Lanzen, und im Mittelalter zählte sie zu den Obstgehölzen, bevor sie in Vergessenheit geriet. Das Holz ist der Grund für beides, für den Namen wie für die Nutzung: Es ist das härteste Mitteleuropas und ging in Radnaben, Werkzeugstiele und Einlegearbeiten. Alt wird sie dabei auch: 100 Jahre sind die Regel, in den niederösterreichischen Voralpen stehen Sträucher aus der Zeit Maria Theresias.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im Februar und hält etwa 3 Wochen – setzt sie früh ein, kann sie sich auf einen ganzen Monat ziehen, bei spätem Beginn bleiben knapp 2 Wochen. Was dabei gelb leuchtet, sind streng genommen nicht die winzigen Blüten in ihren kugeligen Dolden, sondern die aufgeklappten Knospenschuppen, die sich davorsetzen. Essbar sind auch die Blüten selbst – in Norwegen würzt man Branntwein damit. Geerntet wird ab August, gut 3 Wochen lang. Die Früchte reifen nacheinander statt miteinander: Man geht mehrmals durch oder liest auf, was vollreif von selbst fällt. Sie sind glänzend rot, etwa 2 Zentimeter lang und werden bei Vollreife dunkelrot; erst dann sind sie süß-säuerlich und roh eine Freude, vorher schmecken sie herb und ziehen den Mund zusammen. Der Stein löst sich nur widerwillig vom Fruchtfleisch – für Marmelade lohnt ein Entsteiner, für Gelee genügt der Entsafter. Lagern lassen sie sich nicht, ein paar Tage Nachreife dagegen schon; wer mehr will, friert ein oder trocknet, dann halten sie Jahre. Ein alter Strauch trägt 20 bis 40 Kilogramm: Marmelade, die mit Birne oder Holunder milder wird, Sirup und der österreichische Dirndlbrand, süßsauer eingelegte Früchte zum Wild, halbreif in Weinessig als falsche Oliven und im Kaukasus dünn getrocknetes Fruchtleder.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch ist ihr größter Wert der Zeitpunkt. Sie blüht, wenn kaum etwas blüht: Bienen und Wildbienen finden hier eine der ersten Trachten des Jahres, dazu Hummeln und Schwebfliegen. Im Spätsommer kehrt sich das um, und die Früchte werden abgeräumt – von Kernbeißer und Dompfaff ebenso wie von Haselmaus und Siebenschläfer. Weil ihr Geäst dicht und sparrig verzweigt ist, brüten Vögel darin, und unter der Erde hält ein kräftiges Herzwurzelsystem den Boden fest – deshalb steht sie oft an Hängen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ wurzelnackt","offer_id":52860108112204,"sku":"100010280","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":57594897662284,"sku":"100010385","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010280-4.jpg?v=1775562848"},{"product_id":"ellwanger-weissdorn","title":"Ellwanger-Weißdorn","description":"\u003cp\u003eDer Ellwanger-Weißdorn wächst als Großstrauch oder Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche – rundköpfig, oft mehrstämmig, mit wenigen, dafür langen und kräftigen Dornen. Sein Ursprungsbaum stand nicht in der Wildnis, sondern in der Baumschule Ellwanger und Barry in Rochester im Staat New York, und von dort hat er seinen Namen. Unter diesem kam er 1901 in den Handel; gezogen wurde er schon vorher, nur lief er da als Scharlach-Weißdorn mit. Ein Jahr darauf beschrieb ihn Charles Sprague Sargent, und 1922 zeichnete ihn die Royal Horticultural Society mit einem Award of Merit aus, den sie für Pflanzen von besonderer Güte vergibt. Vom Scharlach-Weißdorn trennt ihn eine weiche Behaarung an Blütenstand, Blattstielen und Blattunterseiten; daher sein zweiter Name Weichhaariger Weißdorn. Vermutlich ist er aus einer Kreuzung hervorgegangen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 3 Wochen die weißen Blüten. 6 bis 8 Wochen später beginnt die Reife: Ab September fallen die Früchte über etwa 3 Wochen – und zwar buchstäblich, denn sie lösen sich kurz vor der Vollreife vom Zweig. Wer sie ernten will, breitet deshalb rechtzeitig ein Tuch aus und lässt das Aufgelesene ein paar Tage nachziehen; wer wartet, bis sie am Baum vollreif aussehen, findet sie im Gras. Sie sind leuchtend rot, etwa 2 Zentimeter dick und ausgesprochen saftig, säuerlich und süß zugleich, mit einem Zug ins Apfelartige – sie gehören zu den Weißdornfrüchten, die roh am meisten hergeben, und der Baum trägt reich. Die Kerne sitzen als Klumpen in der Mitte und kleben aneinander, sodass sich die Frucht wie eine Kirsche ums Kerngehäuse herum essen lässt. Im Kühlschrank hält sie nur wenige Tage; verarbeitet wird also zügig, zu Kuchen, Gelee, Fruchtleder oder Wein, und für den Vorrat getrocknet. Zum Entkernen kocht man die Früchte weich und streicht sie durch ein Sieb. Auch die Blüten lassen sich trocknen und als Tee aufgießen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blütenschirme stehen im Mai weit offen; Nektar und Pollen liegen frei und sind auch für kurzrüsselige Insekten mühelos zu erreichen. Bestäubt wird er von Wild- und Honigbienen und daneben von Mücken. Auf Nachbarschaft ist er dabei nicht angewiesen – der eigene Pollen genügt ihm. Die Früchte sind weich, saftig und fallen früh, und was am Boden liegt, holen sich Vögel und Kleinsäuger. Weißdorne, deren harte Früchte bis in den Winter am Zweig hängen, geben Mensch und Tier am wenigsten; dieser gehört nicht zu ihnen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ C. monogyna \/ wurzelnackt","offer_id":52860108439884,"sku":"100010061","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010061-3.jpg?v=1788788239"},{"product_id":"rainfarnblattriger-weissdorn","title":"Rainfarnblättriger Weißdorn","description":"\u003cp\u003eDer Rainfarnblättrige Weißdorn wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche. Wild kommt er allein in der Türkei vor und sonst auf der Welt nirgends. Die meisten Weißdorne tragen Früchte, die essbar sind und mehr auch nicht; dieser gehört zu der Handvoll Arten, die im Ruf stehen, wirklich gut zu schmecken. Und er trägt reichlich: An seinem Naturstandort wurden zwischen 12 und 25 Kilogramm je Baum gemessen. Die türkische Forschung führt ihn als Yunus-Emre-Weißdorn, nach dem Dichter des 13. Jahrhunderts, dessen Grab in derselben Landschaft liegt. Seinen deutschen Namen verdankt er dem Laub, das so tief zerschlitzt ist wie das Kraut des Rainfarns.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSpät dran ist er mit der Blüte: Erst im Juni öffnen sich die weißen Blüten – 4 bis 8 beieinander in filzig behaarten Schirmen, jede gut 2 Zentimeter breit und leicht duftend – und das gut 3 Wochen lang. Ab Oktober reift dann über 3 Wochen die Ernte. Die Früchte sind 15 bis 24 Millimeter breit und wiegen im Mittel gut 3 Gramm, die schwersten fast 6 – für einen Weißdorn ist das viel. Sie sind gelb, häufig mit einem rötlichen Anflug auf der Sonnenseite; das Fleisch ist fest und saftig, der Geschmack erinnert an Apfel, süß-säuerlich, und roh ist er am besten, wenn die Frucht voll ausgereift ist. 5 harte Kerne stecken in jeder. In der Türkei werden sie frisch gegessen und vor allem zu Marmelade und Konfitüre eingekocht; hier ergeben sie Gelee, Mus, Kompott und Fruchtleder, und getrocknet halten sie sich über den Winter. Frisch sind sie heikel und wollen bald verarbeitet werden. Dass der Baum fast keine Dornen trägt, merkt man spätestens beim Ernten: Man kann die Früchte einzeln abnehmen, statt sie wie bei den bewehrten Verwandten auf ein Tuch zu schütteln.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDass er so spät blüht, ist ökologisch sein eigenes Argument: Wenn die Schirme aufgehen, ist die Weißdornblüte sonst schon vorbei – für Bienen, Hummeln und Schwebfliegen eine Nachlese in einer Lücke, und jede einzelne Blüte hält 20 Staubblätter bereit. Die Früchte bleiben bis weit in den Winter am Zweig und werden von Vögeln nach und nach abgetragen, in einer Zeit, in der sonst wenig zu holen ist. Am Naturstandort steht er auf steinigen Kalkhängen zwischen 800 und 1.800 Metern, in lichten Kiefern- und Eichenwäldern: Trockenheit und Kalk sind ihm vertraut, Staunässe nicht. Der Zierwert kommt aus derselben Behaarung, die schon die jungen Triebe filzig macht – sie legt einen silbergrauen Ton über die Krone, und der hält den ganzen Sommer über.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt \/ C. coccinea","offer_id":52860108472652,"sku":"100010062","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt \/ C. monogyna","offer_id":57837251101004,"sku":"100010495","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010062-2.jpg?v=1790911888"},{"product_id":"birnenquitte-bereczki","title":"Birnenquitte Bereczki","description":"\u003cp\u003eDie Birnenquitte 'Bereczki' ist ein breit wachsender Kleinbaum, der eine Wuchshöhe von 4 Metern erreicht. Die Sorte ist nach dem ungarischen Pomologen Máté Bereczki benannt und stammt aus der Habsburger-Zeit. Sie zeichnet sich durch außergewöhnlich große, birnenförmige Früchte aus, die ein Gewicht von über 600 Gramm erreichen können und damit zu den größten aller Quittensorten zählen. Die Pflanze wächst aufrecht und sparrig, entwickelt sich langsam und ist daher auch für kleinere Gärten geeignet. Im Herbst färbt sich das eiförmige Laub leuchtend gelb. Die Quitte verströmt einen intensiven, charakteristischen Duft. Obwohl selbstfruchtbar, wird der Ertrag durch eine zweite Quittensorte deutlich verbessert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie goldgelben Früchte reifen ab Ende September und besitzen ein süß-säuerliches, aromatisches Aroma. Das Fruchtfleisch ist zunächst gelb und färbt sich beim Kochen rötlich. Die Früchte sind roh ungenießbar und hart, eignen sich aber hervorragend zur Verarbeitung zu Gelee, Marmelade, Kompott, Saft oder Quittenbrot. Durch ihren hohen Pektingehalt gelieren sie sehr gut und verleihen Marmeladen eine angenehme Konsistenz. Die Früchte können auch zu Likör verarbeitet oder als Zutat in herzhaften Gerichten verwendet werden. Die Sorte ist nur schlecht lagerfähig und sollte daher rasch nach der Ernte verarbeitet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Mai bis Juni erscheinen die hellrosafarbenen Blüten, die von Bienen, Hummeln und anderen Insekten besucht werden. Die Blüten sind eine wertvolle Nahrungsquelle für Insekten und tragen zur Bestäubung bei. Die großen, duftenden Früchte bleiben bis in den Herbst am Baum und werden gelegentlich von Vögeln und Kleinsäugern als Nahrungsquelle genutzt. Die Quitte 'Bereczki' ist ein robustes Obstgehölz mit regelmäßigen, hohen Erträgen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52860108505420,"sku":"100010063","price":29.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010063-1.jpg?v=1750333110"},{"product_id":"apfelquitte-konstantinopeler","title":"Konstantinopeler Apfelquitte","description":"\u003cp\u003eDie Konstantinopeler Apfelquitte ist ein aufrecht und breit wachsender Kleinbaum, der eine Wuchshöhe von 4 Metern erreicht. Die alte Kultursorte ist in ihrer Herkunft nicht eindeutig geklärt, möglicherweise stammt sie aus der Türkei oder dem Kaukasusgebiet. Seit Jahrhunderten wird sie in Mitteleuropa kultiviert und gehört zu den beliebtesten und robustesten Quittensorten. Der Wuchs ist mittelstark mit oft sparriger Verzweigung, die Krone entwickelt sich breit und ausladend. Im Herbst färbt sich das eiförmige, mittelgrüne Laub leuchtend gelb. Die Sorte ist selbstfruchtbar, bringt jedoch gemeinsam mit einer zweiten Quittensorte höhere Erträge und gilt als ausgezeichneter Pollenspender für andere Quitten. Die Erträge setzen früh ein und fallen regelmäßig aus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie mittelgroßen Früchte erreichen ein Gewicht von etwa 250 Gramm und zeigen eine unregelmäßig apfelrunde bis flachrunde Form. Die Schale ist hellgelb mit grünlichem Schimmer, bei Vollreife goldgelb und auf der Sonnenseite leicht rostbraun gefärbt. Das weißgelbe bis hellgelbe Fruchtfleisch ist fest und wird beim Kochen weicher, teilweise schmelzend. Die Früchte reifen von Anfang bis Mitte Oktober und verströmen einen intensiven, charakteristischen Apfelduft. Roh sind sie ungenießbar und herb-säuerlich, doch nach dem Kochen entfaltet sich ein vollmundiges, aromatisches Aroma. Sie eignen sich hervorragend zur Verarbeitung zu Gelee, Marmelade, Kompott, Mus, Saft, Sirup und Likör. Die Früchte sind gut lagerfähig und können bis in den Dezember, teils bis Januar verwendet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Mai bis Juni erscheinen die großen, schalenförmigen, hellrosafarbenen Blüten mit einem Durchmesser von bis zu 5 Zentimetern. Sie zählen zu den schönsten Obstbaumblüten und werden stark von Bienen, Hummeln und Schwebfliegen angeflogen, die reichlich Nektar und Pollen finden. Die Früchte bleiben bis in den Herbst am Baum und werden gelegentlich von Vögeln und Kleinsäugern genutzt. Die Konstantinopeler Apfelquitte ist eine robuste, anspruchslose Sorte, die auch für weniger warme Standorte geeignet ist und deren Holz relativ strengen Frost verträgt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52860108538188,"sku":"100010064","price":29.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010064-3.jpg?v=1790911889"},{"product_id":"blaugurke","title":"Blaugurke","description":"\u003cp\u003eDie Blaugurke ist ein laubabwerfender, straff aufrecht wachsender Großstrauch, der eine Wuchshöhe von 3 bis 5 Metern erreicht und im Alter eine charakteristische schirmartige Krone ausbildet. Sie stammt aus den Bergwäldern Westchinas, Tibets und Nepals, wo sie in Höhenlagen von 900 bis 3600 Metern gedeiht. Der oft mehrstämmige Strauch entwickelt außergewöhnlich große, unpaarig gefiederte Blätter von bis zu 100 Zentimeter Länge m. Die jungen Blätter treiben rötlich aus, im Herbst färbt sich das Laub leuchtend gelb bis gelb-orange.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon April bis Juni erscheinen die glockenförmigen, gelb-grünlichen Blüten in langen, hängenden Trauben von bis zu 35 Zentimeter Länge. Nach der Bestäubung entwickeln sich ab September bis Oktober die spektakulären, blau bis purpurfarben bereiften, bohnenförmigen Balgfrüchte, die 15 Zentimeter lang werden können. Die dickschaligen, weichen Früchte sind leicht gebogen oder gerad. Das weißliche Fruchtfleisch ist essbar und schmeckt leicht süßlich. Die schwarz-violetten Samen sollten nicht verzehrt werden. In Westchina werden die Früchte in den Bergwäldern gesammelt und als Delikatesse frisch verzehrt, auch zur Dekoration von Süßspeisen verwendet. Die Früchte können bis in den Winter am Strauch verbleiben und bilden dann einen besonderen Schmuck im Garten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten bieten Nektar und Pollen, ziehen jedoch kaum Bienen oder Hummeln an. Die dichte Belaubung bietet Vögeln Schutz, und die außergewöhnlichen blauen Früchte werden gelegentlich von Vögeln und in der Heimat auch von Affen verzehrt. Die Blaugurke ist eine exotische Rarität mit hohem Zierwert, die besonders im Herbst durch das Zusammenspiel der goldgelben Laubfärbung und der tiefblauen Früchte besticht.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860108636492,"sku":"100010066","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010066-1.jpg?v=1768309877"},{"product_id":"amerikanische-kakipflaume-meader","title":"Amerikanische Kaki Meader","description":"\u003cp\u003eDie Amerikanische Kaki 'Meader' ist ein als Großstrauch oder mittelhoher Baum wachsendes Obstgehölz, das eine Wuchshöhe von 6 bis 8 Metern erreicht. Die Sorte wurde von Elwyn Meader an der University of New Hampshire gezüchtet und ist eine der frosthärtesten Selektionen der aus dem östlichen Nordamerika stammenden Art\u003cem\u003e Diospyros virginiana\u003c\/em\u003e. Sie verträgt Temperaturen bis unter -30 Grad Celsius problemlos und ist damit auch für raue Lagen geeignet. Die Früchte der Amerikanischen Kaki wurden bereits von der indigenen Bevölkerung Nordamerikas hoch geschätzt und dienten als wichtige Nahrungsquelle. Die dunkelgrünen Blätter färben sich im Herbst in leuchtende Rot- und Gelbtöne. Die Sorte 'Meader' bildet auch ohne Bestäubung kernlose Früchte aus. Bei Fremdbestäubung durch eine männliche Pflanze entwickeln sich Früchte mit Samen. Bereits ab dem zweiten bis dritten Standjahr setzt der Fruchtansatz ein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Ende Mai bis Anfang Juni erscheinen die weißen bis grünlich-gelben, glockenförmigen Blüten. Honigbienen sammeln Nektar und Pollen von den Blüten und tragen zur Befruchtung bei. Ab Oktober reifen die bis zu 5 Zentimeter großen, flachrunden bis leicht länglichen Früchte heran und färben sich von grün-gelb nach tieforange bis orange-rotviolett. Die Früchte verbleiben oft noch nach dem Laubfall am Baum und entwickeln nach dem ersten Frost ihren charakteristischen, süßen, dattelähnlichen bis aprikosenartigen Geschmack. Unreif geerntete Früchte sind stark adstringierend und zusammenziehend, lassen sich jedoch zusammen mit Äpfeln nachreifen, wodurch die Adstringenz verschwindet. Vollreife Früchte sind weich und können direkt vom Baum gegessen oder zu Mus, Marmelade, Fruchtpüree, Saft, Sirup oder in Eiscreme und Kuchen verarbeitet werden. Die Blätter können für Tees verwendet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie reifen Früchte sind eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel und andere Wildtiere im Herbst und Winter. Die Sorte 'Meader' gehört zur Familie der Ebenholzgewächse und bildet extrem hartes Holz aus, das traditionell zur Herstellung von Golfschlägern, Billardqueues und Schuhleisten verwendet wurde.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860108702028,"sku":"100010067","price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010067-2.jpg?v=1790911894"},{"product_id":"franklinie","title":"Franklinie","description":"\u003cp\u003eDie Franklinie ist ein sommergrüner, langsam wachsender Großstrauch oder kleiner Baum, der als Strauch 4 bis 8 Meter und als Baum bis zu 10 Meter Höhe erreicht. Die Art wurde 1765 von den Botanikern John Bartram und seinem Sohn William am Altamaha River im US-Bundesstaat Georgia entdeckt und zu Ehren von Benjamin Franklin benannt. 1773 sammelte William Bartram Saatgut, und 1803 wurde die Franklinie zum letzten Mal in der Wildnis gesehen. Seitdem gilt sie in der Natur als ausgestorben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDank der gesammelten Samen überlebte die Art in Kultur, und weltweit existieren heute etwa 2000 Exemplare, vorwiegend in botanischen Gärten und als Rarität in Privatgärten. Die Franklinie besitzt länglich-eiförmige, glänzend grüne Blätter von bis zu 20 Zentimeter Länge. Im Herbst färbt sich das Laub spektakulär in leuchtenden Orange-, Rot- und Purpurtönen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon September bis Oktober erscheinen die großen weißen Blüten mit goldgelben Staubblätter im Zentrum. Sie erreichen einen Durchmesser von bis zu 8 Zentimetern und verströmen einen süßen, an Orangen erinnernden Duft. Die Franklinie gehört zu den spätblühenden Laubgehölzen und blüht häufig erst nach etwa mehreren Standjahren. Die lang andauernde Blütezeit von etwa sechs Wochen macht sie besonders wertvoll. Die Blüten bieten im Spätsommer und Herbst Nektar und Pollen und werden von Bienen und anderen Insekten besucht, wenn viele andere Pflanzen bereits verblüht sind.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Franklinie ist ein ökologisch wertvolles Gehölz, das durch seine außergewöhnlich späte Blütezeit im Herbst eine wichtige Nahrungsquelle für Bestäuber darstellt. Die dichte Krone bietet Vögeln Schutz und Sitzplätze. Als eine der seltensten Gehölzarten der Welt und durch ihre einzigartige Geschichte ist die Franklinie ein besonderes Schmuckstück für Gärten und botanische Sammlungen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860109422924,"sku":"100010074","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010074-1.jpg?v=1750333121"},{"product_id":"ginkgo","title":"Ginkgo","description":"\u003cp\u003eDer Ginkgo ist ein sommergrüner, sehr langlebiger Großbaum, der eine Wuchshöhe von 40 Metern und ein Alter von über 1000 Jahren erreichen kann. Er stammt ursprünglich aus China, wo natürliche Vorkommen heute nur noch in wenigen isolierten Bergregionen existieren. Der Ginkgo gilt als lebendes Fossil und ist der einzige überlebende Vertreter der Ginkgogewächse, einer Pflanzenfamilie, die bereits vor über 200 Millionen Jahren existierte. Heute wird er weltweit als Zier-, Park- und Straßenbaum geschätzt. Junge Bäume wachsen schlank und kegelförmig, ältere Exemplare entwickeln eine breite, ausladende Krone von etwa 8 Metern Durchmesser. Die charakteristischen, gestielten Blätter sind fächerförmig und in der Mitte oft zweigeteilt, was dem Baum den deutschen Namen Fächerblattbaum einbrachte. Im Herbst färben sich die Blätter spektakulär leuchtend goldgelb, bevor sie innerhalb weniger Tage abfallen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNur weibliche Bäume bilden nach der Windbestäubung im April Samen aus. Diese reifen ab November und bestehen aus einem harten inneren Samenkern, der von einem fleischigen, pflaumenartigen Samenmantel umgeben ist. Der Samenmantel riecht intensiv nach Buttersäure und wird meist entfernt. Die inneren Samenkerne sind nach entsprechender Zubereitung essbar und werden in der ostasiatischen Küche geschätzt. In der traditionellen chinesischen und japanischen Medizin werden sowohl die Blätter als auch die Samen seit Jahrhunderten verwendet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Ginkgo ist außerordentlich widerstandsfähig gegen Krankheiten, Schädlinge, Luftverschmutzung und extreme Witterungsbedingungen. Seine Robustheit und sein einzigartiges Aussehen machen ihn zu einem wertvollen Baum für urbane Räume und als Solitär in Parks und großen Gärten.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860109619532,"sku":"100010079","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010079-2.jpg?v=1753386716"},{"product_id":"schneeglockchenbaum","title":"Schneeglöckchenbaum","description":"\u003cp\u003eDer Schneeglöckchenbaum wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 10 Meter heran und braucht rund 8 Meter Standfläche. Zu Hause ist er in den feuchten Wäldern im Osten der Vereinigten Staaten, wo er im Unterholz an Bachläufen steht. Gepflanzt wird er als Blütenbaum – den Namen geben ihm die weißen Glocken, die im Mai unter den Zweigen hängen –, und dabei bleibt sein bester Teil meist unbeachtet: Die unreifen Früchte sind ein Gemüse, und sie schmecken nach Gurke. Man muss nur an sie herankommen, und auch das kann er: Ein Rückschnitt in der Winterruhe hält ihn in Buschform, dann hängt die Ernte auf Augenhöhe. Nach Europa kam er früh – 1756 schickte Alexander Garden, ein schottischer Arzt in Charleston, Samen nach Britannien –, bekannt geworden ist er hier nie.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich die Blüten am vorjährigen Holz, zu zweit bis zu fünft in einem Büschel und knapp 2 Zentimeter lang, noch bevor das Laub geschlossen ist. Daraus werden grüne, vierkantig geflügelte Früchte von 2,5 bis 3,5 Zentimetern Länge. Geerntet wird ab Juli über rund 3 Wochen, und zwar unreif. Das Erntezeichen ist die Größe, nicht die Farbe: Ab etwa einem Zentimeter lässt sich pflücken, und sobald die Frucht ausgewachsen ist, bleibt wenig Zeit – kurz darauf verholzt sie und taugt nichts mehr. Solange sie zart ist, ist sie saftig und knackig. Zubereitet wird sie roh gehobelt im Salat, 4 Minuten in Olivenöl gebraten mit Salz und Pfeffer als Beilage, oder als Pickles in Salzlake, die sich mehrere Monate halten. Der erste Ertrag kommt nach 3 bis 4 Jahren, und das ist für einen Baum früh. Im Herbst färbt sich das Laub klar gelb.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Glocken hängen nach unten, und das entscheidet mit, wer an den Nektar kommt: Hummeln und Honigbienen arbeiten sich hinein, kurzrüsselige Arten sammeln am Rand. In seiner nordamerikanischen Heimat leben die Raupen von 7 Falterarten an seinem Laub, darunter der Promethea-Spinner, und Eichhörnchen holen sich die Samen. Rehe dagegen machen sich wenig aus Laub und Trieben. Im Wald ist er ein Baum der zweiten Reihe: Er steht unter den großen, kommt mit wenig Licht aus und wächst in eine Lücke hinein, sobald eine fällt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860109652300,"sku":"100010080","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}]},{"product_id":"karamellbeere-purple-rain","title":"Karamellbeere Purple Rain","description":"\u003cp\u003eDie Karamellbeere 'Purple Rain' ist ein sommergrüner Strauch, der eine Wuchshöhe von 2,5 Metern und eine Breite von etwa 1,5 bis 2 Metern erreicht. Die Wildform ist die in den Bergregionen Südwestchinas, Nepals, Bhutans und des Himalaya heimisch. Der Strauch wächst breitaufrecht, dicht verzweigt und entwickelt hohle Triebe. Ein besonders auffälliges Merkmal von 'Purple Rain' ist der intensiv rötlich-purpurfarbene Austrieb der jungen Blätter und Triebe. Die herzförmigen bis lanzettlichen Blätter färben sich später dunkelgrün, behalten aber oft einen rötlichen Rand. Im Herbst zeigen sie eine leuchtend gelbe Herbstfärbung. Die Pflanze ist selbstfruchtbar und kann sowohl als Solitärstrauch als auch in Gruppen gepflanzt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juli bis September erscheinen die außergewöhnlichen, hängenden Blütenstände, die bis zu 15 Zentimeter lang werden können. Die einzelnen Blüten sind weiß und röhrenförmig, werden aber von auffälligen, dunkelweinroten bis violetten Hochblättern umgeben, die der Pflanze ihr charakteristisches Aussehen verleihen. Die Blüten verströmen einen zarten, süßlichen Duft. Ab August entwickeln sich zunächst dunkelrote Beeren, die sich zur Vollreife im Oktober tief violett bis fast schwarz verfärben. Die Beeren sind essbar und haben frisch einen herben bis bitteren Geschmack. Erst beim Trocknen entfalten sie ihr typisches Karamellaroma, das der Pflanze ihren deutschen Namen verleiht. Getrocknet entwickeln die Beeren einen charakteristischen, leicht kaffeeartigen Geschmack und können frisch oder getrocknet gegessen oder verarbeitet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Karamellbeere ist ökologisch wertvoll als lang blühender Insektenmagnet. Die nektarreichen Blüten ziehen während der gesamten Blütezeit von Juli bis September zahlreiche Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Die Beeren dienen im Herbst und Winter vielen Vogelarten, insbesondere Amseln und Rotkehlchen, als wichtige Nahrungsquelle. Die hohlen Triebe können zudem nach dem Rückschnitt als Nisthilfen für Wildbienen verwendet werden.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860110995788,"sku":"100010088","price":29.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010088-3.jpg?v=1753387021"},{"product_id":"fieberstrauch","title":"Fieberstrauch","description":"\u003cp\u003eDer Fieberstrauch ist ein sommergrüner, reich verzweigter Strauch, der eine Wuchshöhe von 3 Metern erreicht und etwa 2 bis 4 Meter breit werden kann. Er stammt ursprünglich aus dem Osten der USA und dem südöstlichen Kanada, wo er in lichten Wäldern, an Waldrändern, Flussufern und in feuchten Niederungen wächst. Der Strauch entwickelt eine graubraune Rinde und wächst meist mehrstämmig mit aufrechten bis leicht ausladenden Ästen. Ein charakteristisches Merkmal ist die Bildung von Wurzelschösslingen, durch die sich im Laufe der Zeit breite Gebüschgruppen entwickeln können. Die eiförmigen Blätter verströmen beim Zerreiben einen intensiven, aromatischen Duft nach Wintergrün. Im Herbst leuchten sie in einem strahlenden Goldgelb. Für den Fruchtansatz an weiblichen Pflanzen ist eine männliche Befruchtersorte in der Nähe erforderlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon März bis April, noch vor dem Laubaustrieb, erscheinen die kleinen, etwa 5 Millimeter großen, grünlich-gelben Blüten in dichten Büscheln am vorjährigen Holz. Die männlichen Blüten sind etwas größer und besonders pollenreich, die weiblichen entwickeln nach erfolgreicher Bestäubung im September leuchtend scharlachrote, etwa 1 Zentimeter große Steinfrüchte. Die Früchte sind essbar und wurden traditionell von den Ureinwohnern Nordamerikas genutzt. Getrocknet und gemahlen dienen sie als scharfes, aromatisches Speisegewürz und als Ersatz für Piment. Auch die jungen Blätter können als Gewürz verwendet werden, und aus Blättern, Zweigen und Früchten lässt sich ein aromatischer Tee bereiten. Die Rinde wurde von den indigenen Völkern gegen verschiedene Beschwerden gekaut und hatte große Bedeutung als Medizinalpflanze.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Fieberstrauch ist ökologisch wertvoll als früher Pollenlieferant für Bienen und andere Insekten im zeitigen Frühjahr. Die leuchtend roten Früchte werden im Herbst und Winter von zahlreichen Vogelarten gerne gefressen, darunter Drosseln und andere Singvögel. Auch verschiedene Wildtiere nutzen Blätter, Zweige und Früchte als Nahrung. Als seltenes und robustes Liebhabergehölz eignet sich der Fieberstrauch gut für naturnahe Pflanzungen an Gehölzrändern, in lockeren Strauchhecken oder als Solitär in Parks und größeren Gärten.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860111028556,"sku":"100010089","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010089-2.jpg?v=1768391702"},{"product_id":"mispel-nottingham","title":"Mispel Nottingham","description":"\u003cp\u003eDie Mispel 'Nottingham' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Die Wildform der Art ist zwischen Kaukasus, Nordiran, Kleinasien und Griechenland zu Hause; nach Mitteleuropa kam sie mit den Römern, und Karl der Große ließ sie in seinem Einzugsbereich pflanzen. 'Nottingham' ist vermutlich die älteste Mispelsorte, die heute noch im Handel steht: Schon 1838 war sie in England die gewöhnliche Mispel schlechthin, und man hielt sie dort für die einzige, die sich der Früchte wegen überhaupt zu pflanzen lohne. Groß sind diese Früchte nicht – holländische Sorten bringen doppelt so breite hervor. Ausgelesen wurde 'Nottingham' auf den Geschmack, und darin steht sie bis heute an der Spitze der Gattung; in den Baumschulen ist sie deshalb die verbreitetste Mispel geblieben. Die Royal Horticultural Society hat ihr den Award of Garden Merit zuerkannt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGeblüht wird im Mai, rund 3 Wochen lang: weiß, flach schalenförmig, 4 bis 5 Zentimeter im Durchmesser, einzeln am Ende der Triebe statt in Büscheln. Weil sie so spät kommen, sind die Spätfröste zu dieser Zeit vorbei; 'Nottingham' trägt deshalb regelmäßig und schwer, und eine einzelne Pflanze genügt, denn die Blüten setzen auch ohne Partner an. Die Früchte messen 3 bis 4 Zentimeter, sind gelbbraun mit rostfarbenem Überzug und behalten die langen Kelchzipfel wie eine Krone bis zuletzt. Ab Ende Oktober wird über etwa 2 Wochen gepflückt, und zwar steinhart, so wie die Früchte am Zweig hängen. Dass es dafür erst Frost brauche, ist ein zählebiger Irrtum: Die Früchte lagern kühl und nicht zu trocken – bei trockener Luft schrumpeln sie –, und nach etwa 3 Wochen sind sie teigreif. Das feste, cremefarbene Fleisch wird dann braun, weich und süß-säuerlich; 'Nottingham' ist dabei kernarm, und die harten Steine bleiben liegen. So teigreif hält sich die Frucht noch mehrere Wochen. Jetzt ist sie roh zu essen, und sie gibt Marmelade, Gelee, Saft und Likör; dünn aufgestrichenes Mispelmus trocknet zu Fruchtleder.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWas diese Blüte hergibt, ist Nektar und Pollen zugleich – eine gute Bienenweide, und die Royal Horticultural Society führt 'Nottingham' auf ihrer Liste der Pflanzen für Bestäuber. Krankheiten und Schadinsekten machen der Mispel kaum zu schaffen – sie ist ein Obstgehölz, an dem ein Spritzmittel nichts zu suchen hat, und sie kann 70 Jahre alt werden. Weich werden die Früchte erst am Boden, im Spätherbst – und was dort liegen bleibt, ist Vogelfutter.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860111356236,"sku":"100010098","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010098-1x.jpg?v=1750333132"},{"product_id":"mispel-szenteser-rose","title":"Mispel Szenteser Rose","description":"\u003cp\u003eDie Mispel 'Szenteser Rose' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Die Wildform der Art hat ihre Heimat zwischen Südosteuropa und dem Kaspischen Meer; diese Sorte dagegen ist ungarisch – eine Landsorte aus der Gegend von Szentes und in den Komitaten Csongrád und Békés die häufigste Mispel überhaupt. Der Pomologe Brózik fand sie gleich zweimal, bei Szentes und bei Pomáz; das Exemplar aus Szentes wurde eingetragen, und der Baumschuler Zatykó Sándor verbreitete sie von dort aus. Was sie unter den ungarischen Mispeln heraushebt, ist ihr Zeitplan: Sie treibt später aus als jede andere im Land und reift trotzdem vor allen anderen. Früh kommt sie auch in den Ertrag. Und der Geschmack, auf den es dabei ankommt, ist hervorragend. Ihr ungarischer Name 'Szentesi rózsavirágú' heißt übersetzt „die Rosenblütige aus Szentes\" – daher die Rose in unserem Namen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai blüht sie gestaffelt: Die mittelgroßen, schneeweißen Blüten mit ihren blasig gewellten Blütenblättern öffnen sich nacheinander, sodass sich die Blütezeit über rund 3 Wochen zieht. So spät im Frühjahr sind die Spätfröste vorbei, und eine zweite Pflanze braucht es nicht – 'Szenteser Rose' befruchtet sich selbst und trägt regelmäßig und reich. Die Früchte messen 40 bis 45 Millimeter und wiegen 20 bis 30 Gramm. Schale und Fleisch sind die hellsten unter den ungarischen Mispeln: eine dünne, fein filzige Haut in Graubraun bis Gelbbraun über hellbraunem Fleisch. Gepflückt wird von Ende Oktober an über etwa 2 Wochen, und die Frucht kommt dabei hart vom Baum. Sie reift kühl und nicht zu trocken nach, und nach 2 bis 4 Wochen ist die Teigreife erreicht; Frost ist dafür nicht nötig. Das weiße, harte Fleisch wird dann hellbraun und nimmt die Beschaffenheit einer Marmelade an – angenehm säuerlich mit einem süßen Zug, und die Kerne darin bleiben auffallend klein. So gelagert reicht die Ernte bis Weihnachten. Jetzt ist sie roh zu essen, und in ihrer Heimat hat man von jeher das Vielfältigste aus ihr gemacht: Marmelade vor allem, und einen festen Fruchtkäse nach Art des Quittenkäses.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte zieht sich im Mai über Wochen hin, und sie liefert beides – Nektar wie Pollen. Für die Insekten, die im Spätfrühling unterwegs sind, ist das eine Tracht, die nicht nach wenigen Tagen abreißt. Krankheiten und Schadinsekten setzen dieser Sorte kaum zu; sie ist ein Obstbaum, der ohne Pflanzenschutz auskommt. Die Früchte hängen bis in den Winter, und Vögel gehen daran – verlässlich allerdings nicht: Es gibt Mispeln, an denen die Frucht einen ganzen Winter lang unberührt hängen bleibt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860111389004,"sku":"100010099","price":29.9,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010099-3.jpg?v=1781080332"},{"product_id":"schwarze-maulbeere","title":"Schwarze Maulbeere","description":"\u003cp\u003eDie Schwarze Maulbeere wächst als mittelhoher Baum auf etwa 12 Meter heran und braucht rund 8 Meter Standfläche; zu Hause ist sie in Transkaukasien und im nördlichen Iran. Von dort aus ist sie seit dem Altertum in Kultur gegangen, und schon Ovid erzählt, warum ihre Früchte dunkel sind – in seiner Geschichte von Pyramus und Thisbe, die sich unter einem Maulbeerbaum das Leben nehmen, weicht das Weiß der Frucht und färbt sich zur Trauer dunkelrot. Zeit lässt sie sich dabei: Der Wuchs ist langsam und gedrungen, der Stamm bleibt kurz, die Krone wird breit und schwer. Dafür bleibt sie – Schwarze Maulbeeren tragen bis zu 300 Jahre, und ein Baum, der 1634 in London gepflanzt wurde, stand dort bis 1969. Woran man sie erkennt: an den dicken Trieben mit auffallend dicken Knospen und an der rauen, dicken Borke. Die Blätter allein führen in die Irre.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im Mai und dauert etwa 3 Wochen. Ab Mitte Juli reifen die Früchte, gut 8 Wochen lang und nach und nach. Sie messen etwa 2,5 Zentimeter, sitzen an langen Stielen und sind saftiger als jede andere Maulbeere; im Geschmack liegt eine würzige Säure hinter der Süße, und deshalb isst man in Europa seit Jahrhunderten vor allem diese Art. Der richtige Erntezeitpunkt ist knapp bemessen: Reif ist die Frucht, wenn sie halb rot, halb schwarz gefärbt ist und sich leicht löst, wobei der Stiel an ihr hängen bleibt. Wer zu früh zieht, zerdrückt sie; wer wartet, bis sie ganz schwarz ist oder von selbst fällt, findet sie meist verdorben. Gepflückt wird deshalb einzeln, mit der Hand, und der Saft färbt dabei alles, was er trifft. Aufheben lässt sich nichts davon. Vergoren gibt der Saft Wein und Essig; im albanischen Boboshtice, wo mehrere hundert alte Bäume stehen, brennt man Schnaps daraus und färbt ihn mit Maulbeerblättern leicht grünlich ein. Die Blätter sind gegart essbar – die Seidenraupe allerdings verschmäht ausgerechnet sie.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch ist bei diesem Baum die Dauer das Besondere. Er wächst langsam und kommt spät in Ertrag, hält dann aber Jahrhunderte durch: Was heute gepflanzt wird, versorgt noch Vögel, die lange nach uns schlüpfen. In jedem dieser Jahre hängt über Wochen Futter in der Krone, und was überreif wird, fällt von allein herunter und kommt denen zugute, die unten suchen. Für einen Garten heißt das vor allem eines: ein fester Punkt, auf den sich einstellen kann, was dort lebt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57821217161548,"sku":"100010440","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860111716684,"sku":"100010102","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":58746651377996,"sku":"100010560","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010102-1.jpg?v=1768310727"},{"product_id":"dreiblattrige-orange","title":"Dreiblättrige Orange","description":"\u003cp\u003eDie Dreiblättrige Orange wächst als Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Ihre Heimat ist China, vor allem das Tal des Jangtse. Ein altes chinesisches Sprichwort sagt, eine Orange, die den Huai-Fluss überquere, werde zum Zhi – so heißt die Dreiblättrige Orange dort, und gemeint ist, dass der Ort prägt, was auf ihm wächst. Mit der Orange ist sie allerdings nur verwandt, nicht aus ihr verwandelt, und unter den Zitrusverwandten ist sie die einzige winterharte Art. Wegen dieser Robustheit ist sie in China, Japan und Argentinien die vorherrschende Unterlage, auf die Zitrusbäume veredelt werden, und aus Kreuzungen mit Orangen sind kältefeste Hybriden wie die Citrange hervorgegangen. Im Garten ist sie damit der Zitrusstrauch, den niemand ins Winterquartier tragen muss.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April, noch vor dem Laub, öffnen sich an den vorjährigen Zweigen die weißen Blüten. Sie messen 3,5 bis 5 Zentimeter, duften nach Orangenblüte und halten sich rund 3 Wochen. Über den Sommer setzen daraus kugelige, fein behaarte Früchte von 3 bis 5 Zentimeter an, die sich ab Ende September goldgelb färben und über rund 5 Wochen geerntet werden. Roh sind sie ungenießbar: Innen ist wenig Fleisch und viel Kern, und was da ist, schmeckt kräftig sauer mit bitterem, harzigem Nachklang. Frisch gepflückt geben sie beim Pressen kaum Saft; lässt man sie etwa 2 Wochen liegen, werden sie weicher und saftiger. Der Saft würzt wie Zitronensaft und ergibt, verdünnt, ein säuerliches Erfrischungsgetränk. Für Marmelade werden die Früchte entkernt und samt der bitteren Schale fein geschnitten; mildern lässt sie sich mit einer zweiten Frucht, etwa Japanischer Quitte zu gleichen Teilen. Die Schale lässt sich kandieren, und aus Früchten und Saft wird ein Likör angesetzt. Unverarbeitet in eine Schale gelegt, verbreiten die Früchte wochenlang einen Duft nach Bergamotte. Verwendet werden sie in kleinen Mengen – in größerer Menge gegessen sind sie bedenklich, und der Saft kann die Haut unter Sonnenlicht reizen. Im Herbst färbt sich das Laub gelb, danach geben die grünen, dornigen Zweige dem Strauch den Winter über Farbe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten öffnen sich, solange die Zweige noch kahl sind, und stehen einzeln und offen am Holz: weiße Schalen mit goldgelben Staubblättern in der Mitte. Bestäubt werden sie von Insekten, und Bienen fliegen sie an, in europäischen Gärten ebenso wie in Nordamerika. So finden Bienen an der Dreiblättrigen Orange im April Blüten, noch bevor der Strauch selbst Laub trägt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52860111978828,"sku":"100010106","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":58726668829004,"sku":"100010551","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010106-1.jpg?v=1754309855"},{"product_id":"kaukasische-flugelnuss","title":"Kaukasische Flügelnuss","description":"\u003cp\u003eDie Kaukasische Flügelnuss ist ein schnellwüchsiger, sommergrüner, oft mehrstämmiger Laubbaum mit breiter, ausladender Krone, der eine Wuchshöhe von etwa 18 Metern erreicht. Die Art stammt ursprünglich aus dem Kaukasus, der Türkei und dem Nordiran, wo sie bevorzugt an Flussufern und in feuchten Tälern wächst. Der Baum bildet ein tiefreichendes Wurzelsystem und häufig Wurzelausläufer, durch die sich dichte Baumgruppen entwickeln können. Die Rinde ist graubraun mit charakteristischen netzartigen Furchen. Die sehr großen, gefiederten Blätter können bis zu 60 Zentimeter lang werden und erinnern an Eschenblätter. Sie treiben bronzefarben aus, werden im Sommer sattgrün und färben sich im Herbst leuchtend gelb, bevor sie abfallen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April erscheinen für etwa 3 Wochen unscheinbare, grünlich-gelbe Blüten in langen, hängenden Kätzchen. Die männlichen Kätzchen sind bis zu 12 Zentimeter lang und hängen dicht an den Zweigen, während die weiblichen Kätzchen bis zu 30 Zentimeter lang werden können. Die jungen Blütenkätzchen sind essbar und können roh oder gekocht verzehrt werden, haben jedoch einen eher faden Geschmack. Ab Oktober reifen die charakteristischen, geflügelten Nussfrüchte, die in bis zu 50 Zentimeter langen, hängenden Fruchtständen angeordnet sind. Jede einzelne Nuss ist von zwei häutigen, grünen Flügeln umgeben, die namensgebend für die Gattung sind. Die Früchte sind für Menschen nicht essbar, dienen jedoch Vögeln und Eichhörnchen als Nahrung. Das Holz der Flügelnuss ist dekorativ mit schöner Maserung und wird gelegentlich für Möbel, Furniere und Schnitzarbeiten verwendet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Kaukasische Flügelnuss ist ökologisch wertvoll als Schattenspender und Lebensraum. Der dichte Wuchs bietet Vögeln und Kleintieren Schutz und Nistmöglichkeiten. Die Früchte dienen ihnen als Nahrungsquelle im Herbst und Winter.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52860112109900,"sku":"100010109","price":59.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010109-1.jpg?v=1750333135"},{"product_id":"stachelbeere-iron-monger","title":"Stachelbeere Iron Monger","description":"\u003cp\u003eDie Stachelbeere 'Iron Monger' wächst als breit gebauter Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Die wilde Stammform ist über Europa und Nordasien verbreitet; 'Iron Monger' selbst stammt aus England und galt dort schon 1829 als alte Sorte, gerühmt für die Süße ihrer kleinen roten Beeren. Ein halbes Jahrhundert später zählte sie zu den erstklassigen Tafelsorten, wurde aber stets neben die 'Red Champagne' gestellt – in Schottland liefen beide sogar unter demselben Namen. Auseinanderhalten lassen sie sich am Wuchs und an der Frucht: 'Iron Monger' breitet sich aus, wo die andere aufrecht steht, und ihre Beere ist runder und dunkler rot. In Deutschland ist ihr Name heute nur noch als Zweitname jener Sorte verzeichnet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte fällt in den April und dauert 3 Wochen; die grünlich gelben Glöckchen sind so klein, dass sie meist übersehen werden. Ab Juli wird 3 Wochen lang geerntet – damit liegt 'Iron Monger' mitten in der Stachelbeerzeit. Ihre Beeren bleiben klein und rund, sind rot und fein behaart, und ihr Wert liegt ganz im Geschmack: süß, mit einer Fülle, die größere Sorten selten haben. In England, wo auf Ausstellungen um die schwersten Beeren gekämpft wurde, hat sich diese kleine Sorte allein darüber gehalten. Wer mehr ernten will, pflückt zweimal: Im Juni kommt die Hälfte der Früchte noch grün ab und wandert in die Küche – grün bleiben sie beim Kochen fest und geben Kuchen und Kompott ihre Säure –, der Rest hängt weiter und wird größer. Was reif gepflückt wird, gehört allerdings eher in die Hand als in den Topf. Und es gehört sofort in den Schatten: In der prallen Sonne nehmen die Beeren rasch Schaden. Im Kühlen halten sie gut eine Woche.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Stachelbeere zählt zu den einheimischen Gehölzen, und dieser Strauch versorgt Tiere fast das ganze Jahr. Von Januar bis März picken Sperlinge, Dompfaff und Grünfink an den Knospen – dem Gärtner kostet das Blüten, den Vögeln bringt es eine Mahlzeit in der magersten Zeit. Im April sammeln an den Blüten die ersten Flieger des Jahres: Blattwespen und Schwebfliegen ebenso wie Hummeln und Bienen. Das Laub ernährt im Sommer die Raupen des Stachelbeerspanners; der nachtaktive Falter ist auf Stachelbeeren geprägt und selten geworden, seit die feuchten Wälder schwinden und die Gärten gespritzt werden. Ein ungespritzter Strauch im Garten zählt für ihn.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":52860112404812,"sku":"100010115","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010115-2.jpg?v=1750333140"},{"product_id":"kartoffel-rose","title":"Kartoffelrose","description":"\u003cp\u003eDie Kartoffelrose ist ein sehr robuster, anspruchsloser sommergrüner Wildrosenstrauch, der ursprünglich aus den Küstenregionen Ostasiens stammt, wo er in Nordostchina, Korea, Japan und Südost-Sibirien natürlich auf Sanddünen und an Stränden wächst. Im 18. Jahrhundert wurde die Art nach Europa eingeführt und ist heute in vielen Regionen eingebürgert. Der dicht wachsende Strauch erreicht eine Wuchshöhe von etwa 2 Metern und bildet durch unterirdische Ausläufer rasen- oder horstförmige, undurchdringliche Bestände. Die Triebe sind dicht mit zahlreichen kurzen, kräftigen, geraden Stacheln von bis zu 10 Millimetern Länge besetzt. Die Blätter sind charakteristisch stark runzelig (\u003cem\u003erugosa \u003c\/em\u003e= faltig) und glänzend dunkelgrünen Blättchen, die an Kartoffellaub erinnern und der Rose ihren deutschen Namen geben. Im Herbst färben sich die Blätter leuchtend gelb, bevor sie abfallen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juni bis September, über einen Zeitraum von etwa 8 Wochen, erscheinen zahlreiche große, meist einfache, bis zu 9 Zentimeter breite Blüten in Rosa- bis Purpurrot-Tönen. Die Blüten verströmen einen angenehmen, intensiven Duft. Sie sind essbar und werden traditionell in China zur Herstellung von Blütenmarmelade, Desserts und Potpourri verwendet. Von August bis Oktober reifen über einen Zeitraum von etwa 7 Wochen die auffällig großen, 2 bis 3 Zentimeter dicken, leuchtend roten Hagebutten, die tomaten- oder apfelförmig und oft breiter als lang sind. Im Spätsommer und Herbst trägt die Pflanze häufig gleichzeitig Blüten und Früchte. Die Hagebutten sind essbar, besonders Vitamin C-reich und eignen sich hervorragend zur Herstellung von Marmelade, Gelee, Mus oder Tee. Das Fruchtfleisch ist ergiebiger als das kleinerer Wildrosenhagebutten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Kartoffelrose ist ökologisch wertvoll als Bienenweide, Insektenmagnet und Vogelnährgehölz. Die Blüten werden intensiv von Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und Käfern besucht und bieten über viele Monate Nektar und Pollen. Die Hagebutten werden von zahlreichen Vogelarten wie Silbermöwen gefressen, die die Samen verbreiten. Die dichten, dornigen Bestände bieten Vögeln und Kleintieren wertvollen Schutz, Nistmöglichkeiten und Lebensraum.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860112601420,"sku":"100010119","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010119-1.jpg?v=1752563885"},{"product_id":"apfel-rose","title":"Apfelrose","description":"\u003cp\u003eDie Apfelrose ist ein sommergrüner Wildrosenstrauch, der eine Wuchshöhe von etwa 2 Metern erreicht und ursprünglich aus den Gebirgsregionen Mittel- und Südeuropas stammt, wo sie von der Iberischen Halbinsel über die Alpen bis zum Kaukasus und Kleinasien verbreitet ist und auch in Teilen Skandinaviens vorkommt. Die Art bildet oft unterirdische Ausläufer und kann dadurch ausgedehnte Bestände formen. Der Strauch wächst aufrecht mit etwas steifer Wuchsform und trägt vereinzelte, schlanke, gerade oder leicht gebogene Stacheln. Die gefiederten Blätter sind bis zus 18 Zentimeter lang, bläulich-grün und auf beiden Seiten weich behaart (\u003cem\u003evillosa \u003c\/em\u003e= zottig). Im Herbst färben sich die Blätter in ein sanftes Gelb, bevor sie abfallen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Mai bis August erscheinen über einen Zeitraum von etwa 6 Wochen tiefrosa bis karminroten, einfachen Blüten mit einem Durchmesser von bis zu 6 Zentimetern. Die Blüten verströmen einen schwachen, aber angenehmen Duft und die Blütenblätter sind essbar. Von September bis Oktober reifen über einen Zeitraum von etwa 5 Wochen die auffällig großen, kugelig-ovalen bis apfelförmigen Hagebutten, die bis zu 2,5 Zentimeter groß und damit die größten unter den europäischen Wildrosen sind. Die leuchtend roten bis orangeroten Hagebutten sind charakteristisch dicht mit weichen, drüsigen Borsten besetzt, was der Rose auch den Namen \"Flaumige Rose\" eingebracht hat. Die Hagebutten sind essbar, besonders Vitamin C-reich und schmecken angenehm säuerlich. Sie eignen sich hervorragend zur Herstellung von Marmelade, Gelee, Mus oder Früchtetee. Historisch wurde die Apfelrose gezielt für die Hagebuttengewinnung angepflanzt und war eine beliebte Kulturpflanze für Konserven. Ein gut gewachsener Strauch kann mehrere Kilogramm Hagebutten produzieren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Apfelrose ist ökologisch wertvoll als Bienenweide, Insektenmagnet und Vogelnährgehölz. Die Blüten werden von Bienen, Fliegen und Schmetterlingen bestäubt und bieten ihnen Nektar und Pollen. Die großen, nährstoffreichen Hagebutten dienen vielen Vogelarten und Wildtieren als wertvolle Nahrungsquelle im Herbst und Winter.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52860112634188,"sku":"100010120","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010120-1_22bead71-62a5-4abf-b4a0-4644c0c523c0.jpg?v=1785419129"},{"product_id":"eberesche-edulis","title":"Eberesche Edulis","description":"\u003cp\u003eDie Eberesche 'Edulis' wächst als Großbaum auf etwa 15 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche. Sie geht auf einen einzelnen Baum zurück, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts in den Bergen Nordmährens auffiel, weil seine Beeren nicht herb schmeckten – der Bitterstoff, der wilde Vogelbeeren ungenießbar macht, fehlt dieser Form fast ganz. Beschrieben hat sie zuerst der Forstbeamte Franz Kraetzl, 1885; 1887 kam sie als 'Edulis' in den Handel, und 1890 widmete Kraetzl ihr eine eigene Schrift. Um 1900 förderte das k. k. Ackerbauministerium ihren Anbau mit Zuschüssen und wollte sie sogar in den Schulgärten sehen. 1904 sprach im badischen Landtag ein Abgeordneter aus dem Schwarzwald für sie: ein Baum für die höher gelegenen, obstarmen Gegenden, in denen sonst nichts mehr trägt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGeblüht wird im Mai, 3 Wochen lang. Die einzelne Blüte ist keinen Zentimeter breit, aber 200 und mehr stehen in einer flachen cremeweißen Dolde. Fruchten wird der Baum nur, wenn ein zweiter in Reichweite steht – eigener Pollen genügt den Ebereschen nicht. Geerntet wird ab August, über 3 Wochen. Die Beeren sind 1 bis 1,5 Zentimeter groß, unreif orange, vollreif glänzend scharlachrot mit hellgelben Punkten. Sie schmecken süßsauer statt herb und erinnern im Aroma an Preiselbeeren – roh essbar, wenn auch ausgesprochen sauer. Wann gepflückt wird, entscheidet, was daraus wird: Ende August bis Mitte September sind die Früchte fest und säurereich und geben das beste Gelee, Kompott und Fruchtmark; die Vollreife folgt etwa 4 Wochen später und liefert Saft und Likör; beim Brennen gibt dieselbe Menge Maische bis zu 4,7 Liter reinen Alkohol, für gewöhnliche Vogelbeeren werden 2 angesetzt. Getrocknet halten die Beeren den Winter über. Der Ertrag lässt auf sich warten: Vom 5. Standjahr an sind einige Kilogramm zu erwarten, der volle Ertrag kommt erst ab dem 10.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eFür Vögel ist die Eberesche eines der ergiebigsten heimischen Gehölze: In einer Erhebung an mitteleuropäischen Waldbeständen wurden an ihr 63 Vogelarten gezählt, mehr als an jedem anderen dort untersuchten Gehölz. Amseln, Sing- und Misteldrosseln, Stare und Gimpel gehen an die Beeren, im Winter auch Seidenschwänze; dazu Siebenschläfer, Haselmaus und Rötelmaus. An den Blättern fressen die Raupen von Frostspanner und Weißdornspinner, ohne dass die Art als anfällig gilt. Und weil die gefiederten Blätter klein sind, kommt viel Licht durch die Krone – gemessen bis zu 40 Prozent, wo unter großblättrigen Bäumen oft nur 5 Prozent ankommen. Unter ihr wächst darum mehr als unter den meisten Bäumen ihrer Größe.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52860113748300,"sku":"100010127","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}]},{"product_id":"japanische-eberesche-dodong","title":"Japanische Eberesche Dodong","description":"\u003cp\u003eDie Japanische Eberesche 'Dodong' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 10 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche. Ihre Wildform stammt von Ulleungdo, einer abgelegenen Insel im Japanischen Meer rund 120 Kilometer vor der koreanischen Küste, die in der letzten Eiszeit eisfrei blieb und deshalb Dutzende eigener Pflanzen trägt. Dort sammelte der schwedische Botaniker Tor Nitzelius 1976 Saatgut. An der Landwirtschaftsuniversität in Alnarp wurde unter den Sämlingen ausgelesen, und der gewählte Baum, benannt nach dem Hafen der Insel, lässt sich seither nur vegetativ vermehren – veredelt auf unsere heimische Eberesche. Von der Japanischen Eberesche, der man die Inselbäume lange zurechnete, unterscheidet sich 'Dodong' durch größeres Laub, größere Früchte und kräftigeren Wuchs. In Schweden und Norwegen trägt sie das E hinter dem Namen, ein Auswahlzeichen für besonders gesunde und wüchsige Gehölze – zuerkannt für die intensive Herbstfärbung und die großen Blüten- und Fruchtstände.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSie treibt früh aus: ihre großen, klebrigen Knospen öffnen sich zeitig im Frühjahr, und ein Spätfrost kann den jungen Austrieb treffen, richtet aber selten bleibenden Schaden an. In Blüte steht sie um den Monatswechsel von Mai zu Juni und damit etwas später als die heimische Eberesche, weiß und in großen, reich verzweigten Schirmrispen. Daraus werden glänzende, orangerote Früchte, die nicht kugelrund sind wie bei der Japanischen Eberesche, sondern leicht birnenförmig, und die in großen, hängenden Dolden sitzen. Geerntet wird ab September. Erste Früchte trägt schon ein junger Baum, reich aber erst mit 6 bis 8 Jahren. Essbar sind sie gekocht, und weil sie so gebündelt hängen, geht die Ernte schnell: Man nimmt sie doldenweise ab. Jung wächst sie kräftig und schmal aufrecht, erst später wölbt sich die Krone eiförmig. Schneiden muss man kaum – sie verträgt es, braucht es aber selten. Ein Stammschutz kann dagegen nötig sein, denn Hasen benagen die Rinde dieser Eberesche offenbar lieber als die verwandter Arten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Herbst färbt sich das große Fiederlaub leuchtend orangerot bis rot, und die Früchte hängen noch lange nach dem Laubfall, solange die Vögel sie lassen. Für die Japanische Eberesche, der man die Inselbäume lange zurechnete, sind Vögel mehr als Gäste: Im Fruchtfleisch keimen ihre Samen nicht, und ungefressen verlieren die meisten über den ersten Sommer ihre Keimkraft. Ohne Vogel kommt kaum ein Sämling auf. Mit Nektar geizt dieselbe Art: Unter 8 in Südkorea gemessenen Parkbaumarten gab ihre Blüte am wenigsten Nektar und Zucker, obwohl sie dort als Trachtpflanze geführt wird.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860113781068,"sku":"100010128","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010128-1.jpg?v=1780931510"},{"product_id":"speierling","title":"Speierling","description":"\u003cp\u003eDer Speierling wächst als Großbaum auf etwa 15 Meter heran und braucht rund 12 Meter Standfläche. Zu Hause ist er in Süd- und Südosteuropa, in Kleinasien und in Nordafrika; nach Mitteleuropa kam er vor über 1.000 Jahren und blieb dort, wo Wein wuchs: Im Mittelalter zogen ihn die Mönche in den Klostergärten. Heute ist er einer der seltensten heimischen Waldbäume: In ganz Deutschland stehen nur noch wenige tausend Altbäume, die meisten im Südwesten; das größte Vorkommen sind rund 300 großkronige Bäume zwischen Wiesbaden und Frankfurt. 1993 war er Baum des Jahres; seither sind rund 100.000 nachgepflanzt worden. Wer ihn pflanzt, pflanzt für lange: Speierlinge werden gut 150 Jahre alt, einzelne mehrere hundert. Ihr Holz ist das schwerste, das in Europa auf einem Laubbaum wächst. Früchte setzt er allerdings nur an, wenn ein zweiter Speierling in Reichweite steht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai und Juni öffnen sich die cremeweißen Blüten, jede knapp 2 Zentimeter breit und zu 35 bis 80 in einer handtellergroßen Dolde. Geerntet wird im September und Oktober. Die Früchte sehen aus wie kleine Äpfel oder Birnen, beide Formen manchmal am selben Baum; sie sind 2 bis 4 Zentimeter groß und wiegen 10 bis 20 Gramm, einzelne bis 40. Vom Baum weg sind sie hart und herb; sie müssen geteigt werden wie eine Mispel. Man lässt sie liegen, bis die Schale braun und das Fleisch weich wird: Dann schmecken sie süß und aromatisch, mit einem Ton ins Tropische. Wer sie dem Apfelwein zusetzen will, erntet hart: Auf 100 Kilogramm Kernobst genügen 2 bis 4 Handvoll, also rund 1 Prozent, und der Wein wird davon klar und haltbar. Sonst geben sie Kompott, Marmelade, Essig und Brand. Ein junger Baum bringt rund 20 Kilogramm, ein alter bis zu 100. Bis zu den ersten Früchten braucht ein Sämling 8 bis 12 Jahre; veredelt trägt er früher. Wer ihn für eine Vogelbeere hält, sieht auf die Borke: beim Speierling rau und kleinschuppig wie an einem Birnbaum, bei der Vogelbeere lange glatt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Speierling ist eine Nektarpflanze, und zwar eine offene: Seine Blüten stehen als flache Scheiben, den Nektar halb verborgen in ihrer Mitte, und sie bilden reichlich davon. Bestäubt wird er von Insekten, vor allem von Schwebfliegen, Bienen und Faltern. Seine Früchte kommen den Vögeln zugute, und er ist auf sie angewiesen: Ausgebreitet wird der Samen erst, nachdem er einen Vogelmagen durchlaufen hat. Dazu färbt sich das Laub im Herbst gelb und orangerot, oft beides am selben Baum.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":58575646032204,"sku":"100010536","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860113879372,"sku":"100010130","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010130-1.jpg?v=1750333146"},{"product_id":"elsbeere","title":"Elsbeere","description":"\u003cp\u003eDie Elsbeere wächst als Großbaum auf etwa 20 Meter heran und braucht rund 12 Meter Standfläche. Ihr Areal hat seinen Schwerpunkt südlich der Alpen und reicht von Nordafrika bis nach England, ostwärts bis in den Kaukasus und den Nordiran. Nördlich davon wird sie selten: In Brandenburg führt die Rote Liste sie als stark gefährdet. Den Namen Elsbeere hat als Erster Martin Luther gebraucht, und ihre Früchte kannte er auch – 1526 bat er einen Freund in einem Brief, seiner Frau welche aus Eisleben mitzubringen. Berühmt wurde der Baum dann durch sein Holz: Auf der Pariser Weltausstellung 1900 erklärte man es zum schönsten Holz der Welt, und Spitzenstämme erzielten später höhere Preise als jede andere Holzart unserer Wälder. 2011 war die Elsbeere Baum des Jahres.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSie blüht im Mai und Juni, weiß, in lockeren Dolden an den Spitzen der jungen Triebe. Aus Samen gezogen, lässt sie sich damit Zeit: Frei stehende Elsbeeren blühen zum ersten Mal mit 20 bis 25 Jahren. Die Früchte reifen im September und Oktober. Sie werden 1 bis knapp 2 Zentimeter lang, etwa kirschgroß und birnenförmig, und färben sich von einem rötlichen Gelb zu Lederbraun mit hellen Punkten. Frisch gepflückt sind sie hart, mehlig und herb; teigig und süßsauer werden sie erst nach Frost oder nach etwa einer Woche Lager, im Geschmack dann einer Mispel nicht unähnlich. Gepflückt wird nach dem ersten Frost, aber ehe sie am Baum überreif sind, denn dann holen sie sich die Vögel – und zwar von Hand, weil die harten Früchte beim Schütteln nicht fallen. Im westlichen Wienerwald, wo Bauern vor rund 200 Jahren Elsbeeren einzeln in Wiesen und an Feldraine setzten, hält man die Bäume deshalb auf 12 bis 13 Meter, damit die Leiter noch hinaufreicht. Dort entsteht aus ihnen der Adlitzbeerbrand, einer der teuersten Obstbrände: 100 Liter Maische ergeben im Schnitt 2 Liter. In der Küche gibt die Elsbeere ein Mus, dem die Samen ein feines Mandelaroma mitgeben, mit säurearmen Früchten gemischt auch Marmelade und Gelee; getrocknet ist sie Naschobst oder Früchtetee.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Herbst färbt sich das gelappte Laub orangerot, gelb oder lederbraun; ihr leuchtendes Herbstkleid hat ihr den alten Beinamen „Schöne Else“ eingetragen. Ihre Blüten geben Nektar und Pollen in Fülle ab, entsprechend gemischt ist der Besuch: Bienen und andere Hautflügler, Schwebfliegen und andere Fliegen, Falter und Käfer. Für 2 winzige Minierfalter ist sie die einzige Futterpflanze. Die Früchte, die im Herbst hängen bleiben, fressen Vögel, am Boden auch Fuchs und Marder, und tragen die Samen dabei oft weit fort.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860113912140,"sku":"100010131","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":57587003457868,"sku":"100010384","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010131-1.jpg?v=1751462517"},{"product_id":"kolchische-pimpernuss","title":"Kolchische Pimpernuss","description":"\u003cp\u003eDie Kolchische Pimpernuss ist ein sommergrüner Großstrauch aus Georgien, dem westlichen Transkaukasus und dem angrenzenden Iran, der 4 Meter hoch wird. Sie wächst straff aufrecht und wenig verzweigt, im Alter ausladend und breit buschig. Die olivgrünen Triebe tragen gefiederte Blätter mit meist fünf hellgrünen Fiederblättchen. Im Herbst färben sich die Blätter leuchtend gelb. Der deutsche Name \"Pimpernuss\" leitet sich vom mittelhochdeutschen \"pimpern\" für klappern ab, da die erbsengroßen Samen in den hohlen Fruchtkapseln bei Wind ein charakteristisches Klappergeräusch erzeugen. In Georgien werden die noch ungeöffneten Blütenknospen im April als \"Dschondscholi\" gepflückt, eingelegt und als Salat gegessen. Sie ähneln im Geschmack Kapern. Aus den ölreichen Samen wird Öl gewonnen, das nach Pistazien schmeckt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai erscheinen die cremeweißen, glockenförmigen Blüten in aufrechten bis nickenden Rispen. Die Einzelblüten sind bis zu 1,5 Zentimeter lang und damit die größten innerhalb der Gattung. Sie verströmen einen intensiven, feinen Orangenblütenduft, der sie von der heimischen Gemeinen Pimpernuss unterscheidet. Die nektarreichen Blüten locken Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Ab September entwickeln sich die namensgebenden, blasig aufgetriebenen, gelbgrünen Fruchtkapseln mit den erbsengroßen, glänzend braunen Samen. Die Kapseln bleiben sehr lange am Strauch haften und bieten einen dekorativen Winterschmuck. Anders als bei der Gemeinen Pimpernuss zerfallen die Kapseln noch an der Pflanze hängend und setzen die Samen frei.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie lang anhaltende Blüte ist eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten im Mai. Die Fruchtkapseln bieten Vögeln und Kleintieren Nahrung und Unterschlupf. Die Kolchische Pimpernuss ist ein langsam wachsender, anspruchsloser Strauch, der auch schattigere Standorte verträgt. Sie bildet Wurzelausläufer und kann dadurch vermehrt werden. In ihrer georgischen Heimat ist sie gemäß der Roten Liste als gefährdet eingetragen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860114010444,"sku":"100010133","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010133-2.jpg?v=1777968146"},{"product_id":"gemeine-pimpernuss","title":"Gemeine Pimpernuss","description":"\u003cp\u003eDie Gemeine Pimpernuss ist ein sommergrüner Großstrauch aus Südosteuropa und Kleinasien, der 4 Meter hoch wird. In Deutschland wächst sie wild nur in Bayern und Baden-Württemberg und steht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Sie wächst aufrecht, mehrstämmig und locker verzweigt. Die gefiederten Blätter bestehen aus fünf bis neun Fiederblättchen und ähneln Holunderblättern. Im Herbst färben sie sich leuchtend gelb bis orange. Der deutsche Name \"Pimpernuss\" leitet sich vom mittelhochdeutschen \"pimpern\" für klappern ab, da die erbsengroßen Samen in den hohlen Fruchtkapseln bei Wind klappern. Die Samen schmecken pistazienartig und können geröstet, kandiert oder zu Pimpernusslikör verarbeitet werden, der traditionell im Bayerischen Wald hergestellt wird. Aus den Samen wurden früher auch Rosenkränze gefertigt. Die Blütenknospen können ähnlich wie Kapern eingelegt oder kandiert werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Mai bis Juni erscheinen die cremeweißen, leicht rosa schattierten, glockenförmigen Blüten in charakteristischen, nach unten hängenden Rispen. Sie verströmen einen intensiven Kokosnussduft und sind sehr nektarreich. Die Blütenrispen unterscheiden die Gemeine von der Kolchischen Pimpernuss, deren Blüten aufrecht stehen. Die Blüten locken Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Ab September entwickeln sich die blasig aufgetriebenen, gelbgrünen Fruchtkapseln mit den glänzend braunen Samen. Die Kapseln sind rundlich geformt und bleiben lange am Strauch haften. Im Gegensatz zur Kolchischen Pimpernuss haben sie eine eher geringe Zierwirkung, erzeugen aber das namensgebende Klappergeräusch.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie nektarreichen Blüten bieten Bestäubern im Mai und Juni Nahrung. Die Samen werden von Vögeln gefressen und dienen Kleintieren als Nahrung. Die Gemeine Pimpernuss bildet Wurzelausläufer und kann dadurch vermehrt werden. Als heimisches, seltenes Gehölz ist sie wertvoll für naturnahe Pflanzungen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52860114043212,"sku":"100010134","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/P1014085.jpg?v=1783584390"},{"product_id":"gemeiner-schneeball","title":"Gemeiner Schneeball","description":"\u003cp\u003eDer Gemeine Schneeball wächst als Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3,5 Meter Standfläche; er ist bei uns heimisch, und sein Gebiet reicht von Europa bis weit nach Asien hinein – überall dort steht er in Auen, an Ufern und in feuchten Gebüschen. Aus dieser Herkunft erklärt sich, was ihn im Garten trägt: Er verträgt nasse Füße, wo andere Sträucher aufgeben, und kommt ebenso auf schwerem Lehm wie im Halbschatten zurecht. 2025 wurde er zum Strauch des Jahres gewählt, und zwar für genau diese Eigenschaft. Der Wuchs ist ausladend und oft dickichtartig, die Zweige hängen an den Spitzen über. Erkennen lässt er sich am Blattstiel: Kurz unter der Spreite sitzen 4 bis 5 napfförmige Nektardrüsen, mit bloßem Auge zu sehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Mai an blüht er 4 Wochen lang. Die Blütenstände sind flache, bis 10 Zentimeter breite Trugdolden, und sie sind zweierlei gebaut: außen ein Kranz steriler Schaublüten, jede gut 2 Zentimeter breit, innen die fruchtbaren Glockenblüten von 4 bis 5 Millimetern. Die Schau macht der Rand, die Arbeit die Mitte. Ab September reifen die kugeligen, 1 Zentimeter dicken Steinfrüchte in leuchtendem Scharlachrot und bleiben bis in den Winter hängen; zur selben Zeit färbt sich das Laub wein- bis orangerot. Roh sind die Früchte scharf sauer, ungenießbar und gelten als giftverdächtig – größere Mengen verursachen Magen-Darm-Beschwerden. Als Obstgehölz taugt er hier deshalb nicht; sein Wert liegt in Blüte, Herbstfarbe und Fruchtschmuck. Anderswo wird das anders gesehen: In der Ukraine ist der Schneeball ein nationales Symbol und zugleich ein Fruchtstrauch, den man dort in eigenen Fruchtsorten anbaut – 5 bis 15 Kilogramm je Pflanze, verarbeitet zu Saft, Mus und Kuchenbelag.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie fruchtbaren Innenblüten geben Nektar und Pollen, und sie liegen offen: Fliegen, Käfer und Schmetterlinge bestäuben sie. Einer dieser Falter ist der Kleine Maivogel, in Deutschland vom Aussterben bedroht – er saugt an den Blüten des Schneeballs. Nektar gibt es dabei nicht nur in der Blüte, sondern den Sommer über an den Drüsen der Blattstiele, an denen Ameisen und andere Insekten fressen. Die roten Früchte hängen bis in den Winter, hart und bitter, und werden erst spät angenommen – wenn der Frost sie mürbe gemacht hat und anderes Futter fehlt. Dazu kommt der dickichtartige Wuchs, der Vögeln Deckung gibt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52860114141516,"sku":"100010136","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010136-3.jpg?v=1781779134"},{"product_id":"gelbhornstrauch-shaanxi","title":"Gelbhornstrauch Shaanxi","description":"\u003cp\u003eDer Gelbhornstrauch 'Shaanxi' ist ein sommergrüner Großstrauch oder kleiner Baum aus Nordchina, der 4 Meter hoch wird. Er stammt aus der Provinz Shaanxi, einer der wenigen Regionen, in denen die Art natürlich vorkommt. Das Gelbhorn ist die einzige Art der Gattung Xanthoceras. In Mitteleuropa wächst es meist strauchförmig, während es in seiner Heimat baumartig werden kann. Die gefiederten Blätter werden 15 bis 30 Zentimeter lang. Im Herbst färben sie sich leuchtend gelb. Der Name \"Sahnenussbaum\" bezieht sich auf die cremefarbenen, essbaren Samen. Die Sorte 'Shaanxi' ist selbstfruchtbar.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Mai bis Juni erscheinen die aufrechten, bis zu 25 Zentimeter langen Blütentrauben mit zahlreichen weißen Blüten. Das Zentrum jeder Blüte wechselt während der Blütezeit die Farbe: anfangs grünlichgelb, später orange, kurz vor Ende der Blüte karminrot. Die Blüten verströmen einen zarten Duft. Im September reifen die bis zu 6 Zentimeter großen, grünen Kapseln. Bei Reife platzen sie auf und geben sechs runde, glänzend braune Samen frei, die kastanien- oder macadamiaartig schmecken. Sie können frisch, geröstet, getrocknet oder gemahlen verwendet werden. Auch junge Blätter und Blüten sind essbar und werden als Tee oder in der Küche genutzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie duftenden, nektarreichen Blüten sind eine wichtige Bienenweide im späten Frühjahr. Die Samen dienen Vögeln und Kleinsäugern als Nahrung. In seiner Heimat wächst es wild an sonnigen, steinigen Hängen. Obwohl es schon vor über 100 Jahren nach Europa gebracht wurde, ist es bei uns noch selten anzutreffen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860114239820,"sku":"100010139","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":57680399008076,"sku":"100010409","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010139-3.jpg?v=1775128733"},{"product_id":"amerikanischer-duftpfeffer","title":"Amerikanischer Duftpfeffer","description":"\u003cp\u003eDer Amerikanische Duftpfeffer ist ein sommergrüner, stacheliger Großstrauch oder kleiner Baum aus Nordamerika, der bis zu 5 Meter hoch wird. Er ist vom östlichen Kanada über die mittlere und östliche USA bis in den Norden Mexikos verbreitet. Die Pflanze wächst aufrecht mit runder bis halboffener Krone. Charakteristisch sind die zahlreichen Stacheln, die unter jeder Knospe paarweise wachsen und an älteren Exemplaren der Rinde ein bizarres, an Reptilienhaut erinnerndes Aussehen verleihen. Die gefiederten Blätter bestehen bis zu 13 Einzelblättchen und ähneln Eschenblättern. Sie verströmen beim Zerreiben einen intensiven Zitronen- oder Orangenduft. Im Herbst färben sie sich leuchtend gelb. Das Holz ist gelblich gefärbt und wurde früher zum Färben verwendet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon April bis Mai, noch vor dem Blattaustrieb, erscheinen die kleinen, grüngelben Blüten. Sie sind unscheinbar, verströmen aber einen angenehmen Duft und locken Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Nur weibliche Pflanzen tragen Früchte. Im August reifen die kleinen, rötlich-braunen Kapseln, die bei Reife aufspringen. Die getrockneten Fruchtschalen schmecken prickelnd-scharf mit Zitrusnote und leicht betäubender Wirkung, ähnlich dem asiatischen Szechuanpfeffer. Sie können als Pfefferersatz zum Würzen von Fleisch, Fisch, Gemüse und Soßen verwendet werden. Auch die aromatischen Blätter und die Rinde sind essbar. Indigene Völker Nordamerikas kauten Früchte und Rinde traditionell bei Zahnschmerzen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie duftenden Blüten sind eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen und Schmetterlinge im zeitigen Frühjahr. Die Blätter dienen Schmetterlingsraupen als Futter. Die Früchte werden von Vögeln gefressen. Die dichten Stacheln des Amerikanische Duftpfeffers machen ihn zu einer idealen Pflanze für Schutzhecken.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860114272588,"sku":"100010140","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010140-2.jpg?v=1790911953"}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/collections\/Herbstfaerber.jpg?v=1750933572","url":"https:\/\/www.waldgaertnerei-kyritz.de\/collections\/herbstfarber.oembed?page=7","provider":"Waldgärtnerei Kyritz","version":"1.0","type":"link"}