{"title":"Essbare Hecke","description":"\u003cp\u003eEssbare Hecken kombinieren Sichtschutz, Windschutz und Lebensraum für Tiere mit nutzbaren Erträgen. Sie strukturieren Flächen, fördern Bodenleben und Bestäuber. Zugleich liefern sie Früchte, Nüsse oder Blätter zur Selbstversorgung.\u003c\/p\u003e","products":[{"product_id":"felsenbirne-honeywood","title":"Felsenbirne Honeywood","description":"\u003cp\u003eDie Felsenbirne 'Honeywood' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche, mit breit ausgebreiteten Trieben. Sie ist eine Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (\u003cem\u003eAmelanchier alnifolia\u003c\/em\u003e), die in den Prärien des nordwestlichen Nordamerika zu Hause ist und deren englischer Name Saskatoon aus dem Cree stammt. Die Sorte verdankt sich einem Arzt mit Baumschule: Albert John Porter gründete 1934 westlich von Parkside in Saskatchewan einen Betrieb, in dem er Pflanzen für das raue Prärieklima auslas. Um 1955 entdeckte er unweit davon einen besonders guten Wildstrauch, zog aus dessen Beeren Sämlinge und wählte daraus 'Honeywood' aus; 1973 kam sie in den Handel. Sie treibt ausgesprochen wenige Ausläufer, während die Art als langsam wanderndes Gestrüpp wächst, und ist widerstandsfähig gegen Blattfleckenkrankheit.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb April öffnen sich die Blüten – bei dieser Sorte deutlich später als bei den übrigen Sorten der Erlenblättrigen Felsenbirne – in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend weißen Blüten. Anders als bei vielen Rosengewächsen erscheinen sie erst, wenn das Laub schon voll entfaltet ist, und sie halten lange. Geerntet wird ab Juni. Die Beeren sind bereift purpurn, saftig und sehr süß und erreichen 1,3 bis 1,5 Zentimeter; sie sitzen zu bis zu 15 in großen Trauben und reifen später als bei den anderen Sorten, was die Erntezeit der Gattung insgesamt verlängert. 'Honeywood' trägt früh im Leben und verlässlich Jahr für Jahr. Den eigentümlichen Beigeschmack macht ein Detail, das man leicht für einen Mangel hielte: Es sind die kleinen, harten Kerne, die den feinen Mandelton beisteuern. Frisch, im Kompott, als Gelee oder getrocknet – die Beeren lassen sich verwenden wie Heidelbeeren, sind aber süßer und tragen eben jene Mandelnote.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten kommen Insekten zugute, die Früchte den Vögeln – Felsenbirnen gehören zu den ergiebigsten Vogelnährgehölzen des Gartens, und wer selbst ernten will, muss den Amseln zuvorkommen. Die Art selbst verträgt Kälte bis unter −50 °C; daran reicht kaum ein anderes Obstgehölz heran, und sie stellt an den Boden fast keine Bedingung außer der, dass er nicht dauernd nass sein darf. Im Herbst färbt sich das Laub leuchtend. Als dichter, ausläufertreibender Strauch bietet die Art Nistplätze und Deckung, und weil die Blüten sich erst nach dem Laubaustrieb öffnen, entgehen sie den Spätfrösten, die anderes Obst treffen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52784098312524,"sku":"100010001","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010001-1x.jpg?v=1750332882"},{"product_id":"felsenbirne-smoky","title":"Felsenbirne Smoky","description":"\u003cp\u003eDie Felsenbirne 'Smoky' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Sie ist die bekannteste Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (\u003cem\u003eAmelanchier alnifolia\u003c\/em\u003e), die in den Prärien des nordwestlichen Nordamerika zu Hause ist. Entstanden ist 'Smoky' 1952 in Beaverlodge im Norden Albertas, und über Jahrzehnte war sie die Sorte, auf der der kanadische Erwerbsanbau ruhte – bis 'Northline' sie mit größeren Beeren von diesem Platz verdrängte. Jung wächst sie straff aufrecht mit geraden Trieben; mit den Jahren biegen sich die Zweige bogenförmig nach außen, und aus dem Strauch wird zusammen mit den reichlich gebildeten Ausläufern eine breite Gruppe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb April öffnen sich weiße Blüten in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend Einzelblüten, und zwar erst dann, wenn das Laub bereits voll entfaltet ist; sie halten vergleichsweise lange. Geerntet wird ab Juni. Die Beeren sind rotpurpurn, mit etwa 1,3 Zentimetern groß und sitzen in mittelgroßen Trauben; sie schmecken saftig, sehr süß und dabei mild: Unter den Saskatoon-Sorten hat 'Smoky' das höchste Verhältnis von Zucker zu Säure, und genau das macht sie für den Frischverzehr beliebt und für Gelee eher zurückhaltend. Sie reifen ungleichmäßig, was die Ernte über einen längeren Zeitraum zieht, und enthalten viele große Kerne. Gerade diese Kerne sind kein Mangel: Sie steuern den feinen Mandelton bei, für den Felsenbirnen geschätzt werden. Verwenden lassen sich die Beeren wie Heidelbeeren – frisch, getrocknet, als Kompott oder Gelee; in Kanada gehen sie außerdem in Strudel, Wein und sogar in Bier.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBlüten und Früchte kommen der Tierwelt in gleichem Maß zugute – Insekten im Frühjahr, Vögeln im Sommer; Amseln räumen einen unbeaufsichtigten Strauch schnell ab. Die Art verträgt Kälte bis unter −50 °C und stellt an den Boden fast keine Bedingung außer der, dass er nicht dauernd nass sein darf – beides zusammen empfiehlt sie für raue Lagen, in denen anderes Beerenobst ausfällt. Weil 'Smoky' viele Ausläufer treibt, wächst sie mit den Jahren zu einem dichten Gebüsch heran, das Nistplätze und Deckung bietet. Und weil die Blüten erst nach dem Laubaustrieb erscheinen, entgehen sie den Spätfrösten, die andere Obstgehölze treffen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784098345292,"sku":"100010002","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57830662340940,"sku":"100010448","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010002-1.jpg?v=1750333148"},{"product_id":"felsenbirne-northline","title":"Felsenbirne Northline","description":"\u003cp\u003eDie Felsenbirne 'Northline' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche; sie bleibt gedrungen und aufrecht und bildet mit ihren vielen Ausläufern über die Jahre ein geschlossenes Gebüsch. Sie ist eine Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (\u003cem\u003eAmelanchier alnifolia\u003c\/em\u003e) und geht auf John Wallace zurück, der sie in den 1950er Jahren in der Baumschule von Beaverlodge in Alberta aus dem vorhandenen Bestand heraussuchte – gezielt nach Beerengröße und Geschmack. 1960 kam sie in den Handel und löste in den kanadischen Anlagen nach und nach 'Smoky' ab. Der gedrungene Wuchs hat dabei einen sehr praktischen Vorzug: Die Sträucher lassen sich vom Boden aus abernten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb April öffnen sich weiße Blüten in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend Einzelblüten – erst nach voller Entfaltung des Laubs und über einen vergleichsweise langen Zeitraum. Geerntet wird ab Juni, und hier liegt der eigentliche Vorzug dieser Sorte: Die Beeren einer Traube werden weitgehend gleichzeitig reif. Ein Durchgang genügt also dort, wo man bei anderen Sorten dreimal an denselben Strauch zurückkehrt – und wer nur ein Wochenende Zeit hat, holt bei ihr die ganze Ernte. Groß sind die Beeren dazu, rund 1,6 Zentimeter, purpurn bereift und von ausgezeichnetem Geschmack; den charakteristischen Mandelton steuern die kleinen, harten Kerne bei. Frisch, getrocknet, als Kompott oder Gelee lassen sich die Beeren verwenden wie Heidelbeeren – sie sind süßer und tragen jene Nussnote, die Heidelbeeren fehlt. Für Gelee und Saft tut ein Schuss Säure gut, der die Süße auffängt; innerhalb der Gattung gibt es die Beeren auch in Blau, Cremeweiß und Rot.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten versorgen Insekten im Frühjahr, die Früchte die Vögel im Sommer; Felsenbirnen gehören zu den ergiebigsten Vogelnährgehölzen überhaupt. Die Art verträgt Kälte bis unter −50 °C und nimmt fast jeden Boden an, solange er nicht dauernd nass ist – die Erlenblättrige Felsenbirne zählt damit zu den genügsamsten Obstgehölzen, und die Namen ihrer besten Sorten lesen sich wie eine Landkarte Nordwestkanadas. Durch ihre vielen Ausläufer wächst 'Northline' zu einem dichten, niedrigen Gebüsch heran, das Nistplätze und Deckung bietet und sich als lebende Hecke eignet. Der späte Blühbeginn nach dem Laubaustrieb hält die Blüten aus der Reichweite der Spätfröste.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784098378060,"sku":"100010003","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010003-1x.jpg?v=1750333148"},{"product_id":"felsenbirne-martin","title":"Felsenbirne Martin","description":"\u003cp\u003eDie Felsenbirne 'Martin' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Sie ist eine Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (\u003cem\u003eAmelanchier alnifolia\u003c\/em\u003e) und trägt den Namen ihres Züchters: Dieter Martin zog sie in seiner Baumschule im saskatchewanischen Langham aus einem frei abgeblühten Samen der Sorte 'Thiessen' und brachte sie 1990 in den Handel. 'Thiessen' wiederum geht auf eine Auslese von 1910 zurück, für die Samen von Sträuchern am Saskatchewan-Fluss gesammelt worden waren – 'Martin' steht damit in einer Linie, die bis an den Anfang des kanadischen Saskatoon-Anbaus zurückreicht. Ausgelesen wurde sie auf ein einziges Merkmal: eine besonders gleichmäßige Reife.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb April öffnen sich weiße Blüten in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend Einzelblüten, erst nach voller Entfaltung des Laubs und über einen langen Zeitraum hinweg. Geerntet wird ab Juni. Die Beeren werden mit durchschnittlich 1,8 Zentimetern ausgesprochen groß, sind rund, tiefblau bis purpurn bereift, saftig und harmonisch süß; weil sie gleichmäßig reifen, lässt sich eine Traube in einem Durchgang abnehmen – wer größere Mengen auf einmal verarbeiten will, findet darin den entscheidenden Vorzug dieser Sorte. Ihren eigenen Ton bekommen sie von den kleinen, harten Kernen, die einen feinen Mandelgeschmack beisteuern – ein Merkmal, das Felsenbirnen von allen anderen Beeren unterscheidet. Verwendet werden sie wie Heidelbeeren: frisch, getrocknet, als Kompott, Gelee oder Saft, wobei ihre Süße bei Gelee gern mit etwas Säure ausgeglichen wird. Innerhalb der Gattung reicht die Fruchtfarbe von Purpurn über Blau bis zu Cremeweiß und Rot; bei den Sorten der Erlenblättrigen Felsenbirne ist sie bereift purpurn.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Frühjahr sind die Blüten eine Nahrungsquelle für Insekten, im Sommer die Früchte für Vögel – ohne Netz teilt man die Ernte mit den Amseln. Die Art verträgt Kälte bis unter −50 °C und wächst auf fast jedem Boden, der nicht dauernd nass ist; unter den Felsenbirnen ist die Erlenblättrige diejenige, die am häufigsten wirklich gegessen wird, während die übrigen Arten meist als Ziergehölz stehen. Der Strauch wächst langsam in die Breite und bildet mit den Jahren ein dichtes Gebüsch, das Deckung und Nistplätze bietet. Weil die Blüten erst nach dem Laub erscheinen, gehen sie an den Spätfrösten vorbei, die anderes Obst im Frühjahr treffen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57821036872012,"sku":"100010438","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784098410828,"sku":"100010004","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010004-1x.jpg?v=1750333148"},{"product_id":"apfelbeere","title":"Apfelbeere","description":"\u003cp\u003eDie Apfelbeere wächst als buschiger Strauch auf etwa 2 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Zu Hause ist sie im Osten Nordamerikas, von Ostkanada bis in den Südosten der Vereinigten Staaten. Sie ist die Wildart, aus der die Sorten des Erwerbsanbaus hervorgegangen sind. Um 1900 gelangte sie von Deutschland aus nach Russland, zu Züchtungszwecken; nach 1945 entstanden dort die großen Plantagen, und angebaut wird bis heute. Im Garten hat sie gegenüber ihren Auslesen einen eigenen Zuschnitt behalten – sie bleibt breiter und lockerer als die aufrecht gezogenen Sorten und schiebt kurze Ausläufer, aus denen mit den Jahren ein geschlossenes Dickicht wird. Deshalb steht sie in der Hecke und im Windschutz, wo die Sorten in der Reihe stehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten öffnen sich im Mai, reinweiß und zu 7 bis 15 in einer Trugdolde. Die Früchte reifen von Anfang bis Ende August; sie werden bis 8,5 Millimeter dick, sind anfangs auberginenfarben und zur Reife glänzend schwarz. Anders als bei den Sorten hängen sie nicht lange – die Wildart lässt sie bald nach der Reife fallen, und was hängen bleibt, nehmen die Vögel. Wer ernten will, ist also im August dran und nimmt die Dolde ganz ab; ein älterer Strauch trägt 6 bis 17 Kilogramm. Frisch vom Strauch schmecken die Beeren herb-säuerlich und zusammenziehend, für den Rohgenuss taugen sie wenig. Ihre Stärke ist der Saft: Rund 75 Prozent der Frucht lassen sich auspressen, er färbt tief dunkelrot und ist so kräftig, dass 5 bis 7 Prozent genügen, um einen hellen Saft einzufärben – die Lebensmittelindustrie nutzt ihn genau dafür. Im Haushalt geht er in Gelee und Mischmarmelade, am besten mit Apfel; getrocknet verlieren die Beeren viel von ihrer Herbe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Vögel sind hier früh dran: Anders als die Sorten, die bis in den Winter hängen, ist die Wildart meist schon im Spätsommer abgeräumt. Das Dickicht aus Ausläufern gibt Deckung und wird als Nistplatz angenommen – bei einer Wildhecke ist genau das der Zweck. Ein junger Strauch braucht im Freiland allerdings Schutz: Rehe äsen die Endknospen ab, und Böcke fegen an den dünnen Trieben, was einzelne Pflanzen zum Absterben bringen kann.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784098967884,"sku":"100010019","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010019-3.jpg?v=1753386390"},{"product_id":"nordische-zitrone-cido","title":"Nordische Zitrone Cido","description":"\u003cp\u003eDie Nordische Zitrone 'Cido' ist ein strauchförmig wachsender, aus Japan und China stammender Kleinstrauch, der eine Höhe von bis zu 1,5 Metern erreicht. Die lettische Züchtung zeichnet sich durch einen fast dornenlosen, breit ausladenden Wuchs aus, was die Ernte der Früchte erleichtert. Besonders auffällig sind die leuchtend orange-roten Blüten, die bereits ab April erscheinen und somit zu den ersten Nahrungsquellen für Bienen und andere Insekten im Frühjahr zählen. Die gelben, apfelförmigen Früchte besitzen eine dünne Schale mit festem Fruchtfleisch und einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt, der dem Strauch den Namen \"Nordische Zitrone\" einbrachte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie duftenden Früchte können frisch in Getränken, als Zutat in Salaten oder als Gewürz für Fisch und Meeresfrüchte verwendet werden. Die Schale der Nordischen Zitrone eignet sich für die Herstellung von Zitronenschalenöl, Zuckerglasuren oder Marmeladen. Der Saft wird oft in Getränken, Tees, Marmeladen oder in der Küche verwendet, um Speisen zu verfeinern und auch der Süße anderer Obstsorten entgegenzuwirken.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099098956,"sku":"100010021","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010021-3.jpg?v=1790911882"},{"product_id":"schwarze-johannisbeere-hedda","title":"Schwarze Johannisbeere Hedda","description":"\u003cp\u003eDie Schwarze Johannisbeere 'Hedda' wächst als halbaufrechter Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Zu Hause ist die Art in den kühlen Teilen Eurasiens, von Mitteleuropa bis in die Mongolei; 'Hedda' selbst stammt aus Norwegen und geht auf Johannes Øydvin zurück, der aus der Resistenzzüchtung kam, bevor er Obst- und Beerensorten züchtete. Er kreuzte die bewährte schwedische 'Öjebyn' mit 'Melalahti', einer alten finnischen Landsorte aus Kainuu im Nordosten des Landes, die selbst als mehltaufest gilt. Diese eine Eigenschaft hat die Tochter geerbt, und sie ist das, wofür 'Hedda' steht: Wo anderen Sorten im Sommer die Blätter weiß anlaufen, bleibt sie frei davon.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIhre Blüte fällt in den Mai und hält 3 Wochen; die einzelnen Blüten sind außen grün und innen rötlich weiß und fallen kaum auf. Ab Juli lässt sie sich 2 Wochen lang pflücken. Beim Zeitpunkt gibt es etwas zu gewinnen: Die frühesten Trauben geben einen helleren Saft, die Farbe kommt erst mit den letzten Tagen der Reife – wer den Hauptteil stehen lässt, bis er tiefschwarz glänzt, bekommt das dunklere Glas. Die Beeren sind mittelgroß, rund und glänzend, sie sitzen in mittellangen hängenden Trauben. Im Geschmack hält 'Hedda' die Mitte: süß genug für die Hand, säuerlich genug für die Küche. Verarbeitet wird zu Saft, Gelee, Marmelade und Likör, und die Blätter geben Tee und würzen den Einlegesud. Frisch halten sich die Beeren nur wenige Tage. Eines verlangt diese Sorte allerdings: kräftigen Schnitt – der Ertrag hängt daran.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Wildform der Schwarzen Johannisbeere steht an Bachufern und in Auwäldern, im Halbschatten und im Kühlen. An den Blütentrauben sammeln vor allem Sandbienen und Hummeln – allein 8 Sandbienenarten sind an Johannisbeeren zu finden –, daneben Fliegen und Schwebfliegen. Weil die Blüte in den Mai fällt, kommt sie, wenn die großen Obstblüten schon vorbei sind. Auch der Stachelbeerspanner braucht solche Lagen: Seine Raupen fressen am Johannisbeerlaub, der Falter selbst fliegt nachts, und selten geworden ist er, weil es die feuchten Wälder immer weniger gibt. Und die schwarzen Beeren finden Vögel von selbst, anders als die grünfrüchtigen Sorten, die sie übersehen. Wer beides möchte, Ernte und Vogelbesuch, lässt die untersten Trauben hängen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57836712132940,"sku":"100010476","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099131724,"sku":"100010022","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010022-1.jpg?v=1750333187"},{"product_id":"schwarze-johannisbeere-weissrussische-susse","title":"Schwarze Johannisbeere Weißrussische Süße","description":"\u003cp\u003eDie Schwarze Johannisbeere 'Weißrussische Süße' wächst als dichter, kräftiger Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Sie stammt aus Samochwalowitschi bei Minsk, wo A. G. Wolusnew sie am belarussischen Institut für Obstbau auslas. Ihre Abstammung erzählt die Verbreitung der Art im Kleinen: Gekreuzt wurde eine Zuchtform, in der die europäische und die sibirische Unterart zusammenkommen, mit einem ausgelesenen Sämling aus dem Fernen Osten – 3 Herkünfte einer Art, die von Westeuropa bis in die Mongolei reicht. Ausgelesen wurde auf den Geschmack, und daher der Name; 1979 wurde sie als Sorte anerkannt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im April und dauert 3 Wochen. Sie ist einen Blick wert: Die Blüten sind gelblichgrün und mit rosa Strichen gezeichnet, während die Art sonst außen grün und innen rötlich weiß blüht. Sie sitzen in langen, locker besetzten Trauben, die von den Trieben hängen. Gepflückt wird ab Juli über etwa 2 Wochen. Die Beeren sind rundlich-oval, schwarz und glänzend, ihre Schale ist mittelfest, und eine einzelne wiegt etwa 1 Gramm. Zweierlei gehört zusammen: Sie werden nicht alle gleich groß, und sie reifen nicht gleichzeitig. Im Erwerbsanbau steht das unter den Nachteilen dieser Sorte, weil sich kein Bestand auf einmal abernten lässt. Im Garten kehrt sich das um – man geht zwei- oder dreimal durch und bekommt jedes Mal reife Beeren, statt alles in einer Woche verarbeiten zu müssen. Im Geschmack ist sie süß: 4,6 von 5 Punkten gaben ihr die Verkoster, und das ist der Grund, sie aus der Hand zu essen, was bei dieser Art selten in Frage kommt. Für Saft, Gelee, Konfitüre und Sirup taugt sie genauso. Liegen bleiben sollten die Beeren nicht, dafür ist die Schale zu weich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWas „Bienenweide\" bei der Schwarzen Johannisbeere heißt, lässt sich genauer sagen: Nektar gibt sie viel, Pollen nur mäßig – im April ist sie eine Trinkstelle, keine Pollenquelle. Daran sammeln Sandbienen und Hummeln. Für den Fruchtansatz ist diese Sorte weniger auf sie angewiesen als andere, denn sie bestäubt sich zu rund 60 Prozent selbst; was die Insekten beitragen, kommt obenauf. Am Laub leben 13 Falterarten, 5 davon auf Johannisbeeren spezialisiert; der Johannisbeer-Haarbüschelspanner und der Honiggelbe Haarbüschelspanner tragen ihre Futterpflanze im Namen. Und weil die Beeren nach und nach reif werden, hängt an diesem Strauch über Wochen etwas für die Vögel, wo eine gleichmäßig reifende Sorte an einem Tag leer gepflückt ist.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57831383269708,"sku":"100010461","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099164492,"sku":"100010023","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010023-1.jpg?v=1750333186"},{"product_id":"schwarze-johannisbeere-mortii","title":"Schwarze Johannisbeere Mortti","description":"\u003cp\u003eDie Schwarze Johannisbeere 'Mortti' wächst als steil aufgebauter Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Die Art ist über Europa und das nördliche Asien verbreitet; 'Mortti' dagegen stammt aus Piikkiö in Südwestfinnland, wo seit 1961 an Schwarzen Johannisbeeren gezüchtet wird. Gekreuzt wurde die schwedische 'Öjebyn' mit der englischen 'Wellington XXX', die 1913 aus 'Boskoop' und 'Baldwin' hervorging und für große, süße Beeren bekannt ist, aber Frost schlechter verträgt. Beides zusammen ergab eine Sorte, die finnische Winter übersteht. Ein Zuchtziel des Programms war der aufrechte Wuchs, damit sich die Beeren maschinell ernten lassen – im Garten heißt das: wenig Schnitt, keine Stütze, und man kommt an die Trauben heran, ohne sich zu bücken.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April blüht sie 3 Wochen lang, in hängenden Trauben, außen grün und innen rötlich weiß – unauffällig, wie bei allen Schwarzen Johannisbeeren. Ab Juli wird 2 Wochen lang geerntet, Traube für Traube statt Beere für Beere. Ihre Früchte wiegen 0,7 bis 1,1 Gramm, sind glänzend schwarz und stark aromatisch: Der Duft, der beim Pflücken an den Händen bleibt, ist der eigentliche Grund für diese Sorte. Süßer als die meisten Schwarzen Johannisbeeren ist sie ebenfalls – ob das zum Rohessen reicht, entscheidet der eigene Geschmack, denn die Art gilt frisch als streng. Ihre Stärke liegt in der Küche: Saft, Sirup, Gelee und Konfitüre, dazu Soßen und Chutneys zu Wild und Käse. Auch die Blätter lassen sich nutzen – frisch oder fermentiert geben sie einen würzigen Tee. Gekühlt halten sich die Beeren wenige Tage; wer sie nicht sofort verarbeitet, friert sie am besten an der Rispe ein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Schwarze Johannisbeere ist in Europa heimisch, und ihre Wildform ist in Deutschland selten geworden – sie steht auf der Roten Liste. Im Garten ist sie deshalb mehr als ein Fruchtstrauch. Ihre Blüte im April fällt in eine Zeit, in der wenig zu holen ist: An den Trauben sammeln vor allem Sandbienen und Hummeln, die Fuchsrote Sandbiene darunter, dazu Baumhummel und Dunkle Erdhummel. Später im Jahr frisst am Laub die Raupe eines Nachtfalters, des Stachelbeerspanners, der mit den feuchten Wäldern selten geworden ist. Und was an Beeren hängen bleibt, holen sich die Vögel.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57836715737420,"sku":"100010477","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099197260,"sku":"100010024","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010024-1.jpg?v=1750333093"},{"product_id":"weisse-johannisbeere-weisse-kaiserliche","title":"Weiße Johannisbeere Weiße Kaiserliche","description":"\u003cp\u003eDie Weiße Johannisbeere 'Weiße Kaiserliche' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche – und die braucht sie tatsächlich: Sie wächst breit und locker verzweigt, mit auffallend dünnen Ruten, an denen man sie unter den weißen Sorten wiedererkennt. 1852 nahm der amerikanische Pomologenverband sie in seine Empfehlungsliste auf, und neu war sie da längst nicht mehr: Nach Nordamerika gekommen ist sie aus Europa, angebaut wurde sie dort spätestens seit den 1820er Jahren. Was sie aus den weißen Johannisbeeren heraushebt, sind Trauben und Beeren – beide sind die größten, die eine weiße Sorte hervorbringt. Gehalten hat sie sich aber aus einem anderen Grund: An ihr geht wenig schief. Sie trägt zuverlässig, bleibt gesund und steckt strenge Winter weg.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Trauben sind auffallend lang und dabei locker besetzt – ihre Spitzen bleiben oft halb leer. Die Beeren darin sind klar durchscheinend und gelblichweiß, eher glasig als cremig. Geerntet wird ab Juli, 3 Wochen lang. Der Geschmack ist ausgesprochen säuerlich: Wer eine milde weiße Johannisbeere sucht, ist bei ihr falsch – wer Gelee kocht, Saft presst oder Sirup ansetzt, bekommt die Frucht dafür in der bequemsten Form, denn eine lange Traube füllt die Schüssel schneller als mehrere kurze. Der Schnitt richtet sich nach dem Wuchs, und der ist bei ihr locker: Ein Strauch, der wenige und dünne Triebe bildet, verliert durch kräftiges Auslichten mehr, als er gewinnt, und es wird sparsamer herausgenommen als bei den dicht gedrängten Sorten. Die Wurzeln liegen flach unter der Oberfläche; eine Mulchdecke hält sie kühl und feucht, und beides braucht der Strauch den Sommer über. Gedüngt wird mit Kali statt mit Stickstoff – eine Handvoll Holzasche im Frühjahr deckt, was er für den Fruchtansatz braucht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte kommt früh und übersteht Frost: In einem Jahr, in dem die Obstblüte erfriert, steht diese Tracht trotzdem – und sie steht lange, 3 Wochen im April, statt in wenigen Tagen abzublühen. Darauf sind die Insekten angewiesen, die früh im Jahr schon unterwegs sind: Bienen und Schwebfliegen besorgen an diesen Trauben die Bestäubung. Wo mehrere Sträucher beieinanderstehen, setzen die Trauben besser an.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57836724060492,"sku":"100010478","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099230028,"sku":"100010025","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010025-1x.jpg?v=1751125235"},{"product_id":"grune-johannisbeere-vertii","title":"Grüne Johannisbeere Vertii","description":"\u003cp\u003eDie Grüne Johannisbeere 'Vertii' wächst als locker verzweigter Strauch auf etwa 1 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Ihre Art ist von Europa bis nach Sibirien und in die Mongolei verbreitet; diese Sorte entstand Mitte der 1980er Jahre im finnischen Piikkiö aus der Selbstbestäubung der schwarzfrüchtigen 'Öjebyn' – ein Sämling, dem die dunkle Farbe fehlte. Damit fing alles an: 'Vertii' ist die Ursorte der grünfrüchtigen Johannisbeeren. Aus ihr gingen die späteren Sorten hervor – 'Venny' und 'Vilma' tragen sie beide als Elternteil, und beide sind seither auf größere Beeren und längere Trauben ausgelesen worden. Die Ursorte selbst blieb, was sie war: klein, mild und lange nur in Finnland bekannt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich 3 Wochen lang hellgelbe Blüten in hängenden Trauben. Ab Juli wird 3 Wochen lang geerntet, spät für eine Schwarze Johannisbeere. Die Beeren bleiben auch reif grün bis gelblichgrün; an jungen Sträuchern zeigen sie mitunter rotbraune Flecken. Geschmacklich erkennt man die Schwarze Johannisbeere wieder, nur deutlich süßer und milder, ohne die herbe Spitze. Deshalb landen diese Beeren häufiger in der Hand als im Topf – neben Konfitüre und Gelee ist Wein die zweite finnische Verwendung. Ein Kniff gehört dazu: Weil die Farbe nicht verrät, wann es so weit ist, muss man die Reife ertasten und dann zügig ernten, denn die Beeren rieseln kurz nach der Reife von der Traube. Im Kühlen halten sie sich einige Tage.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Schwarze Johannisbeere ist in Europa heimisch; ihre Wildform steht in Deutschland auf der Roten Liste. Die Blüte im Mai bringt Nahrung, wenn die Obstblüte vorbei ist – Hummeln und Bienen sammeln daran, dazu Fliegen und Schwebfliegen. Am Laub leben die Raupen des Stachelbeerspanners, eines nachtaktiven Falters, der mit den feuchten Wäldern selten geworden ist. Eines allerdings leistet diese Sorte nicht: Weil ihre Beeren auch reif grün bleiben, übersehen Vögel sie meistens. Für die Ernte ist das ein Vorteil – ein Netz braucht es hier nicht –, für den gedeckten Tisch im Garten sollte daneben etwas Dunkelfrüchtiges stehen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57863141327180,"sku":"100010501","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099262796,"sku":"100010026","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010026-2.jpg?v=1751125071"},{"product_id":"schwarze-johannisbeere-leningrader-riese","title":"Schwarze Johannisbeere Leningrader Riese","description":"\u003cp\u003eDie Schwarze Johannisbeere 'Leningrader Riese' wächst als aufrechter Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Den Namen trägt sie wegen der Beeren: 1,2 bis 2,2 Gramm wiegt eine einzelne, darauf hin wurde sie ausgelesen. Entstanden ist sie am Leningrader Landwirtschaftlichen Institut, der heutigen Staatlichen Agraruniversität Sankt Petersburg, aus der Arbeit von E. I. Glebowa und A. I. Potaschowa. Als Mutter diente eine Sorte aus dem sibirischen Altai, bestäubt mit dem Pollen zweier weiterer russischer Züchtungen. Die Winterhärte dieser Herkunft ist geblieben und steht bis heute vorn unter ihren Vorzügen. 1995 wurde sie in Russland staatlich zugelassen, vom Nordwesten über das Zentrum und die Wolga-Wjatka-Region bis zum Ural; um Sankt Petersburg gehört sie zu den verbreiteten Sorten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im April und zieht sich über 3 Wochen. Sie ist einen genaueren Blick wert: Die Blüten sind groß, und ihre Blütenblätter sind blassrot – die Art blüht sonst außen grün und innen rötlich weiß, also ohne jeden Farbakzent. In den Trauben stehen 6 bis 13 Beeren beieinander. Gepflückt wird ab Juli über etwa 2 Wochen. Die Beeren sind rund, schwarz und glänzend, das Fruchtfleisch ist saftig und zart, und sie schmecken süß genug, um sie frisch aus der Hand zu essen. Das ist bei dieser Art keine Selbstverständlichkeit – der strenge Ton der meisten Sorten führt geradewegs in Saft und Gelee. 3 bis 4,5 Kilogramm bringt ein ausgewachsener Strauch. Diese Menge ist zugleich die schwache Stelle: Unter der Last wird der sonst gerade aufwachsende Strauch breiter, und die Zweige brechen, wenn man nicht regelmäßig auslichtet oder abstützt. Die Blätter lassen sich zu Tee aufbrühen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMit eigenem Pollen setzt die Sorte zu gut der Hälfte an – die andere Hälfte hängt am Insektenbesuch, und ein zweiter Strauch einer anderen Sorte in der Nähe hebt den Ertrag deutlich. An den Aprilblüten sammeln Wildbienen und Hummeln. Auch Falter legen hier ihre Eier ab. Der Scheckrand-Haarbüschelspanner, dessen Raupen an Johannisbeeren gebunden sind, fliegt nachts; der C-Falter dagegen ist ein Tagfalter mit tief ausgezacktem Flügelrand. Der überwintert als fertiger Falter frei im Wald, meist unter waagerecht hängenden dürren Ästen, und ist schon ab März unterwegs – er ist also da, wenn diese Johannisbeere aufblüht. Die Vögel kommen später: Sie nehmen im Juli, was an den großen schwarzen Beeren nicht gepflückt wurde.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"15–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099328332,"sku":"100010027","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010027-1.jpg?v=1750333094"},{"product_id":"weisse-johannisbeere-champagner","title":"Rosa Johannisbeere Champagner","description":"\u003cp\u003eDie Rosa Johannisbeere 'Champagner' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche; sie stammt aus Frankreich. Die Wildpflanze, auf die alle Gartenjohannisbeeren zurückgehen, ist über weite Teile Europas verbreitet. 'Champagner' ist eine sehr alte Sorte: Als die ersten amerikanischen Baumschulen ihre Kataloge druckten, war sie darin bereits die alte Sorte. Fleischfarben nannte man sie im Deutschen, 'Couleur de Chair' im Französischen – die Beere ist rosé, nicht weiß.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte fällt in den April und hält etwa 3 Wochen an; die Trauben stehen an den Trieben des Vorjahres und an den Kurztrieben der älteren Äste. Geerntet wird ab Juli, ebenfalls über 3 Wochen. Bei einer hellen Sorte taugt die Farbe schlecht als Reifezeichen: Jede Johannisbeere fängt weiß an und färbt über den Sommer nach, diese aber nur bis zum Rosé. Die Grundfarbe der Beere bleibt weiß, darüber legt sich eine sehr dichte, feine rosa Punktierung, und die entscheidet über den Ton. Weißfrüchtige Johannisbeeren sind keine eigene Art, sondern rote, denen der Farbstoff fehlt; diese hier steht dazwischen. Wer auf ein sattes Rot wartet, wartet also vergebens, und wer zu früh pflückt, bekommt Säure statt Aroma. Verlässlicher ist die Zeit: Etwa 3 Wochen, nachdem die Beeren ihre Farbe angenommen haben, sitzen sie immer noch fest und schmecken nach dem, wofür die Sorte gehalten wird – mild, wenig sauer, mit einem Ton, den man am ehesten mit Granatapfel vergleicht. Damit gehört sie zu den wenigen Johannisbeeren, die man aus der Hand isst statt einzukochen. Die Trauben sind dabei voll besetzt und ungleichbeerig, große und kleine Beeren nebeneinander – so wurde sie schon im 19. Jahrhundert beschrieben. Abgenommen wird die ganze Traube am Stiel, und zwar so, dass der Kurztrieb heil bleibt, an dem im nächsten Jahr wieder Blüten stehen; sollen die Früchte länger halten, pflückt man sie trocken. Aus hellen Johannisbeeren wurde früher ein Sommerwein gekeltert, den man mit leichten Weißweinen verglich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer April-Blüte sieht man ihren Wert nicht an: Die Trauben sind grünlich und unauffällig, gezählt wurden an ihnen aber 8 Sandbienen- und 3 Hummelarten. Bestäubt wird die Johannisbeere von Bienen und Schwebfliegen gleichermaßen. Eine zweite Gruppe lebt vom Laub: Die Raupen einiger Spannerarten sind auf Johannis- und Stachelbeeren angewiesen; ihre Eier überwintern am Strauch, und die Raupen schlüpfen bereits im März, wenn der Strauch austreibt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099361100,"sku":"100010028","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010028-1.jpg?v=1750333096"},{"product_id":"grune-johannisbeere-vilma","title":"Grüne Johannisbeere Vilma","description":"\u003cp\u003eDie Grüne Johannisbeere 'Vilma' wächst als aufrechtästiger Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Ihre Art reicht von Europa bis nach Zentralasien; 'Vilma' selbst stammt aus dem finnischen Piikkiö und ging aus der Kreuzung einer grünfrüchtigen Schwarzen Johannisbeere mit 'Vertii' hervor, jener Ursorte, mit der die grünen Johannisbeeren angefangen haben. Von ihrer Mutter unterscheidet sie zweierlei: Die Triebe stehen aufrecht, statt sich zu legen, und die Beeren sind die größten, die es unter den grünfrüchtigen Sorten gibt. In Finnland trägt sie das Zeichen FinE – vergeben für Sorten, deren Mutterpflanzen auf Klimafestigkeit geprüft und auf Krankheiten getestet sind.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e3 Wochen lang blüht sie im April, unscheinbar und grünlich. Ab Juli lässt sie sich 3 Wochen lang pflücken. Auch vollreif sind die Früchte grün bis gelblichgrün, mit höchstens einem rötlichen Hauch – ein Reifezeichen, das man kennen muss, weil die Farbe sonst nichts verrät. Im Geschmack bleibt die Herkunft hörbar, doch die Säure ist gering und der strenge Beigeschmack fehlt ganz: süß und mild statt herb. Damit taugen die Beeren für beides, für die Hand und für die Küche: Konfitüre, Gelee und Saft, in Skandinavien vor allem Marmelade. Bei der Pflege hilft eine Eigenheit der grünfrüchtigen Sorten: Sie treiben schwächer als die schwarzen, ein jährlicher Auslichtungsschnitt ist deshalb nicht nötig. Im Kühlen halten sich die Früchte einige Tage.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAls heimische Art steht die Schwarze Johannisbeere in ihrer Wildform auf der Roten Liste. Was im April an den Trauben sammelt, sind vor allem Hummeln und Bienen; sie fliegen schon bei niedrigen Temperaturen und sind damit die verlässlichsten Bestäuber der Gattung. Dazu kommen Fliegen, Schwebfliegen und Blattwespen. Am Laub leben die Raupen des Stachelbeerspanners, eines nachtaktiven Falters, der mit den feuchten Wäldern selten geworden ist. Die Beeren selbst bleiben, wie bei allen grünfrüchtigen Sorten, weitgehend unbehelligt – Vögel lassen die grünen Früchte in Ruhe. Wer ihnen etwas bieten will, pflanzt daneben eine dunkelfrüchtige Sorte.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57836612616524,"sku":"100010475","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099393868,"sku":"100010029","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010029-2.jpg?v=1750341970"},{"product_id":"missouri-johannisbeere-giselle","title":"Missouri-Johannisbeere Giselle","description":"\u003cp\u003eDie Missouri-Johannisbeere 'Giselle' wächst als Strauch auf etwa 2 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Ihr Kennzeichen ist die Fruchtfarbe: Die Beeren werden orange und etwa 1,5 Zentimeter groß, wo die Art sonst glänzend blauschwarz reift. Diese stammt aus dem Mittleren Westen der Vereinigten Staaten, von Minnesota bis nach Texas, und kam 1872 nach Europa – zunächst nicht als Obst, sondern als Zierstrauch, den man dicht ans Haus setzte, weil der Blütenduft bis in die Zimmer zieht. Mit den Jahren schiebt der Strauch Ausläufer, die bis zu 60 Zentimeter von der Mutterpflanze auftauchen; daraus wird ein lockeres Gebüsch, das als Deckstrauch taugt, aber keine scharfe Kante hält. Die kleinen, blaugrünen und tief dreilappigen Blätter färben sich im Herbst purpurrot.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Beeren stehen in kurzen Trauben und reifen ab Juli, aber nicht miteinander: In derselben Traube hängen ausgefärbte neben noch grünen Früchten, weshalb über mehrere Wochen hinweg mehrfach durchgepflückt wird. Reif ist eine Beere erst, wenn sie weich wird; vorher schmeckt sie nach wenig. Gegenüber der Schwarzen Johannisbeere tritt der Geschmack weniger harzig und deutlich fruchtiger auf, und beim Einkochen bleibt die helle Farbe erhalten – ein Gelee daraus sieht aus, als käme es von einer ganz anderen Frucht. Vorausgegangen ist dem im April die Blüte, 3 Wochen lang gelbe, rot überlaufene Röhren, die der Art ihren zweiten Namen eingetragen haben: Wohlriechende Johannisbeere. Für einen vollen Ansatz braucht 'Giselle' einen zweiten Strauch der Art in Reichweite, denn Missouri-Johannisbeeren setzen erst bei Fremdbestäubung reichlich an. Geschnitten wird wenig: Die Früchte sitzen an Kurztrieben des zwei- und dreijährigen Holzes, und wer kräftig einkürzt, nimmt sich die Ernte des übernächsten Sommers. Am liebsten steht sie auf lockerem, humusreichem Grund, der eher sauer als kalkig ist; ansonsten ist sie genügsam, verträgt Hitze und Trockenheit und will nur keine Mulde, in der sich Spätfrost sammelt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Duft ist zuerst da: Er trägt gut 9 Meter weit und führt Insekten schon im April heran, zu einer Zeit, in der sonst wenig offen steht. Was sie dort erwartet, ist eine enge Röhre von 1,5 Zentimetern Tiefe – an den Nektar auf ihrem Grund kommen vor allem Hummeln und langrüsselige Wildbienen, und für die 3 Wochen der Blüte ist der Strauch damit eine der ergiebigsten Adressen im Garten. Später sind es die Beeren, die Vögel anziehen; im lockeren Ausläufergebüsch finden die kleineren unter ihnen zugleich Deckung.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099623244,"sku":"100010030","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57831751713100,"sku":"100010473","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010030-1.jpg?v=1750333099"},{"product_id":"kupfer-felsenbirne","title":"Kupfer-Felsenbirne","description":"\u003cp\u003eDie Kupfer-Felsenbirne wächst als Großstrauch auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 7 Meter Standfläche; mehrstämmig kann sie zum Baum werden, ihre Krone breitet sich trichterförmig aus. Sie ist ein botanischer Sonderfall: Gewachsen ist sie einmal in den nordamerikanischen Laubwäldern des Ostens – nur findet man sie dort nicht mehr. Benannt wurde die Art deshalb nach ihrem europäischen Bestand, den sie in über 100 Jahren aufgebaut hat; F. G. Schroeder führte sie daraufhin als eigene Art. Ihren Namen trägt sie wegen des Austriebs – die jungen Blätter sind kupferrot überlaufen und unterseits weißlich seidig behaart, später dunkelgrün. Im Herbst färbt sich das Laub auffallend gelb und orangefarben bis karminrot. Ein zweiter deutscher Name ist Korinthenbaum.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon April bis Mai öffnen sich über rund 4 Wochen weiße Blüten in lockeren, leicht übergeneigten Trauben – ein Flor, der den ganzen Strauch in eine weiße Wolke hüllt. Geerntet wird ab Juni. Die Früchte werden etwa 1 Zentimeter dick, sind zunächst rot, färben sich über Violettrot nach Dunkelpurpurn und bereifen dabei; sie sind saftig, süß und tragen den feinen Mandelton, den die kleinen Kerne beisteuern. Die Reife zieht sich über etwa 3 Wochen von Ende Juni bis in den Juli. Verwendet werden sie frisch, getrocknet, als Kompott, Gelee oder Saft – wie Heidelbeeren, nur süßer. Der Name Korinthenbaum verweist auf die getrocknete Verwendung, denn getrocknet erinnern die Beeren tatsächlich an kleine Rosinen. Für Gelee tut ein Schuss Säure gut, der die Süße auffängt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten sind eine frühe Nahrungsquelle für Bienen – die Kupfer-Felsenbirne ist ein Bienennährgehölz –, die Früchte eine für Vögel. Als vielstämmiger Großstrauch mit dichter Krone bietet sie Nistplätze und Deckung, und ihre Herbstfärbung gehört zu den auffallendsten unter den heimisch gewordenen Gehölzen. Dass sie sich in Mitteleuropa so vollständig eingebürgert hat, dass ihre amerikanische Heimat nicht mehr auffindbar ist, macht sie zu einem besonderen Fall: ein Gehölz, das hier heimischer geworden ist als dort, wo es herkam.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099688780,"sku":"100010032","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"100–120 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57830473498956,"sku":"100010446","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010032-1_5be771cc-c828-4a4a-b897-2a6d711ffc20.jpg?v=1751012664"},{"product_id":"apfelbeere-hugin","title":"Apfelbeere Hugin","description":"\u003cp\u003eDie Apfelbeere ’Hugin’ wächst als niedriger, dicht verzweigter Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Damit bleibt sie deutlich kleiner als die übrigen Apfelbeersorten, die auf 2 Meter und mehr kommen. Ihr Ausgangsmaterial stammt von Walpole Island in Ontario: Die schwedische Landwirtschaftsuniversität sammelte dort Material und wählte daraus in Alnarp die gedrungenste Pflanze aus; 1992 wurde die Sorte beschrieben. Sie trägt das schwedische Gütezeichen E, mit dem Schweden geprüfte Gehölze auszeichnet. 2015 ist ihre Zonenangabe heraufgesetzt worden – sie hat sich als härter erwiesen, als man sie anfangs eingestuft hatte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai und Juni öffnen sich die weißen Blüten, für einen so kleinen Strauch reichlich. Die Früchte sitzen zu 3 bis 5 in einer Dolde und werden glänzend schwarz; geerntet wird ab August. Der niedrige Wuchs zahlt sich dabei aus – man kommt an jede Dolde heran, ohne Leiter und ohne sich durch einen Busch zu arbeiten. Roh schmecken die Beeren herb; eingekocht oder getrocknet gibt sich das. ’Hugin’ hat außerdem etwas, das bei benannten Obstsorten selten ist: Sie lässt sich aus eigenen Samen nachziehen, und die Nachkommen bleiben sortenecht. Der Grund liegt in ihrer Fortpflanzung – die Samen entstehen ohne Befruchtung und sind Klone der Mutterpflanze. Wer mehr davon haben will, braucht also weder Stecklinge noch eine Baumschule. Im Herbst färbt sich das frischgrüne Laub warm rostrot.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Beeren werden von Vögeln genommen, und der dichte, niedrige Wuchs gibt ihnen Deckung bis in Bodennähe. In Schweden wird ’Hugin’ für freiwachsende Hecken und zur Unterpflanzung in hellen Lagen empfohlen – beides Verwendungen, für die eine Apfelbeere klein bleiben muss. Im Garten heißt das: Sie passt dorthin, wo für einen 2 Meter hohen Strauch kein Platz mehr ist.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099787084,"sku":"100010035","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010035-1.jpg?v=1770642594"},{"product_id":"apfelbeere-nero","title":"Apfelbeere Nero","description":"\u003cp\u003eDie Apfelbeere ’Nero’ wächst als aufrechter Strauch auf etwa 2 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Sie ist aufrechter gebaut als die Wildform und die Apfelbeere, die in Europa am häufigsten in der Plantage steht. Ihr Weg lässt sich ab den 1970er Jahren verfolgen: Damals ging sie durch Osteuropa, in den 1980er Jahren kam sie über Tschechien nach Polen und von dort nach Deutschland. Was sie von den anderen Apfelbeeren abhebt, ist der Geschmack – ’Nero’ enthält besonders wenig Gerbsäure und schmeckt darum milder.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich weiße Blüten in Doldentrauben, die größer sind als bei den anderen Sorten. Geerntet wird ab August. Die Beeren wiegen 1 bis 1,5 Gramm und sind glänzend violettschwarz. Weil sie doldenweise hängen, geht das Pflücken zügig – man nimmt die ganze Dolde ab und zupft später, oder man kämmt sie mit dem Beerenkamm herunter. Die geringere Gerbsäure macht sich dabei bemerkbar: Ganz ohne Herbe sind auch diese Beeren nicht, aber sie ziehen den Mund weniger zusammen als andere Apfelbeeren, und mancher isst sie deshalb frisch vom Strauch. Der Regelfall bleibt die Verarbeitung, und dafür trägt ein eingewachsener Strauch reichlich genug: Nach 3 bis 4 Jahren steht er im Vollertrag. Im Herbst färbt sich das Laub rot bis purpur, einzelne Blätter auch gelb.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Beeren werden von Vögeln angenommen, bei dieser Sorte später als bei der Wildart, weil sie bis in den Dezember hängen bleiben. Wer in Reihen pflanzt, bekommt nach einigen Jahren einen geschlossenen Streifen, der Feldvögeln Deckung gibt; im Erwerbsanbau stehen die Sträucher in Reihen von 3 bis 4,5 Metern Abstand. Eine Anlage trägt rund 20 Jahre, ehe sie gerodet und neu gepflanzt wird.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099819852,"sku":"100010036","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010036-1x.jpg?v=1770642765"},{"product_id":"berberitze","title":"Gewöhnliche Berberitze","description":"\u003cp\u003eDie Gewöhnliche Berberitze wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Sie ist in Europa heimisch und war früher überall zu finden, ehe sie im 20. Jahrhundert aus der Landschaft verschwand: Sie ist Zwischenwirt des Getreideschwarzrosts, und deshalb wurde sie über Jahrzehnte hinweg planmäßig entfernt. In Getreidebaugebieten gilt dieser Zusammenhang bis heute; abseits davon ist sie ein Gehölz, das kaum Ansprüche stellt. Ihre dreiteiligen Dornen sitzen so dicht, dass sie eine undurchdringliche Hecke bildet, und ihr Holz ist im Inneren leuchtend gelb.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 4 Wochen die goldgelben Blüten in hängenden Trauben, und sie duften kräftig. Ab September lassen sich die Beeren über 5 Wochen ernten. Sie sind länglich, leuchtend rot und von einer Säure, die den Rohverzehr wenig angenehm macht – verarbeitet dagegen sind sie eine alte und weit verbreitete Zutat. In der persischen Küche gehören sie unter dem Namen Zereshk zu Reisgerichten, wo ihre Säure das Fett bricht; in Mitteleuropa wurden sie zu Gelee, Konfitüre und Saft verkocht und als Ersatz für Zitronen verwendet, solange diese teuer waren. Getrocknet halten sie sich und lassen sich wie Rosinen einsetzen, nur eben sauer statt süß. Nur die Beeren sind zum Verzehr geeignet – Wurzeln, Rinde und Blätter enthalten Alkaloide und gehören nicht in die Küche. Im Herbst färbt sich das Laub kräftig rot und orange.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte im Mai ist ein Insektenmagnet, und sie hat einen Mechanismus, den man beobachten kann: Berührt ein Insekt die Staubblätter am Grund, schnellen sie nach innen und pudern es mit Pollen. Honigbienen, Wildbienen, Schwebfliegen und Käfer besuchen die Blüten. Die roten Beeren hängen bis in den Winter und werden dann von Amseln, Drosseln, Seidenschwänzen und Gimpeln genommen. Das dichte Dornengestrüpp ist einer der sichersten Nistplätze, die ein Garten bieten kann – Neuntöter, Grasmücken und Zaunkönig nutzen es.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57821405512012,"sku":"100010445","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784100016460,"sku":"100010041","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010041-1.jpg?v=1781778708"},{"product_id":"kornelkirsche","title":"Kornelkirsche","description":"\u003cp\u003eDie Kornelkirsche wächst als Großstrauch auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche; meist bleibt sie mehrstämmig und wird erst im Alter baumartig. Zu Hause ist sie von Mittel- und Südeuropa bis nach Klein- und Mittelasien, mit der größten Formenvielfalt im Kaukasus. Den Menschen begleitet sie dort seit Langem: Ihre Kerne fanden sich in Tongefäßen aus der Hallstattzeit, die Griechen zogen aus ihrem Holz Lanzen, und im Mittelalter zählte sie zu den Obstgehölzen, bevor sie in Vergessenheit geriet. Das Holz ist der Grund für beides, für den Namen wie für die Nutzung: Es ist das härteste Mitteleuropas und ging in Radnaben, Werkzeugstiele und Einlegearbeiten. Alt wird sie dabei auch: 100 Jahre sind die Regel, in den niederösterreichischen Voralpen stehen Sträucher aus der Zeit Maria Theresias.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im Februar und hält etwa 3 Wochen – setzt sie früh ein, kann sie sich auf einen ganzen Monat ziehen, bei spätem Beginn bleiben knapp 2 Wochen. Was dabei gelb leuchtet, sind streng genommen nicht die winzigen Blüten in ihren kugeligen Dolden, sondern die aufgeklappten Knospenschuppen, die sich davorsetzen. Essbar sind auch die Blüten selbst – in Norwegen würzt man Branntwein damit. Geerntet wird ab August, gut 3 Wochen lang. Die Früchte reifen nacheinander statt miteinander: Man geht mehrmals durch oder liest auf, was vollreif von selbst fällt. Sie sind glänzend rot, etwa 2 Zentimeter lang und werden bei Vollreife dunkelrot; erst dann sind sie süß-säuerlich und roh eine Freude, vorher schmecken sie herb und ziehen den Mund zusammen. Der Stein löst sich nur widerwillig vom Fruchtfleisch – für Marmelade lohnt ein Entsteiner, für Gelee genügt der Entsafter. Lagern lassen sie sich nicht, ein paar Tage Nachreife dagegen schon; wer mehr will, friert ein oder trocknet, dann halten sie Jahre. Ein alter Strauch trägt 20 bis 40 Kilogramm: Marmelade, die mit Birne oder Holunder milder wird, Sirup und der österreichische Dirndlbrand, süßsauer eingelegte Früchte zum Wild, halbreif in Weinessig als falsche Oliven und im Kaukasus dünn getrocknetes Fruchtleder.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch ist ihr größter Wert der Zeitpunkt. Sie blüht, wenn kaum etwas blüht: Bienen und Wildbienen finden hier eine der ersten Trachten des Jahres, dazu Hummeln und Schwebfliegen. Im Spätsommer kehrt sich das um, und die Früchte werden abgeräumt – von Kernbeißer und Dompfaff ebenso wie von Haselmaus und Siebenschläfer. Weil ihr Geäst dicht und sparrig verzweigt ist, brüten Vögel darin, und unter der Erde hält ein kräftiges Herzwurzelsystem den Boden fest – deshalb steht sie oft an Hängen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ wurzelnackt","offer_id":52860108112204,"sku":"100010280","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":57594897662284,"sku":"100010385","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010280-4.jpg?v=1775562848"},{"product_id":"haselnuss-hallesche-riesen","title":"Haselnuss Hallesche Riesen","description":"\u003cp\u003eDie Haselnuss 'Hallesche Riesen' wächst als Großstrauch auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; die Art ist in ganz Europa und bis nach Kleinasien zu Hause. Aus ihr ist diese Sorte über mehrere Stationen hervorgegangen, und alle sind datiert: 1757 zog Pastor Henne im sächsischen Gunsleben einen Sämling, die 'Gunslebener Zellernuss'. Aus deren Nachzucht wählte C. G. Büttner in Halle an der Saale 1788 die Pflanze aus, die seither seinen Ort im Namen trägt – und den Riesen für die Nuss. Damit gehört sie zu den ältesten deutschen Haselnusssorten, die noch gehandelt werden. Gehalten hat sie sich aus gutem Grund: Sie ist sehr widerstandsfähig gegen die Knospengallmilbe, und sie blüht lange genug, um in Sortenversuchen als Bestäuber für andere Sorten empfohlen zu werden. Für spätfrostgefährdete Lagen bis 700 Meter Höhe steht sie dort ebenso auf der Liste wie für die besten Standorte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im März und dauert etwa 3 Wochen. Ab Mitte September reifen die Nüsse, und nach gut 2 Wochen ist die Ernte vorbei – unter den Haselnüssen ist das mittelspät. Woran man den Zeitpunkt erkennt: Die Hülle verfärbt sich gelb, und dann fällt die Nuss von selbst. Die Nuss ist sehr groß, 2,2 Zentimeter, unregelmäßig breit bis kegelförmig, gerieft und hell- bis dunkelbraun, mit einer großen flachen Schildfläche am Grund; eine tief eingeschnittene Hülle umschließt sie. Vom Gewicht bleiben 43 Prozent als Kern übrig, der Rest ist Schale. Man legt deshalb ein Netz unter den Strauch und schüttelt nach, was noch hängt. Wer länger als ein paar Monate lagern will, muss trocknen – ungetrocknet halten sich die Nüsse in feuchtem Sand rund 4 Monate. Aus den Kernen wird ein feines Öl gepresst, das an den Salat kommt. Beim Ertrag sollte man nicht zu viel erwarten: Er gilt als mittelhoch, und darin liegt die Stärke dieser Sorte nicht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch trägt die Hasel zuerst mit dem Laub. Es ist Raupenfutter für zahlreiche Schmetterlinge, und weil ein Großstrauch davon reichlich hat, hängt an ihm mehr Leben als an manchem Baum. Dazu kommt die Blüte: Sie zieht sich über etwa 3 Wochen, und diese Länge ist der Grund, warum die Sorte als Bestäuber gilt – für Bienen bedeutet sie Pollen nicht an einem Tag, sondern über Wochen. Und am Ende stehen die Nüsse, die Eichhörnchen und Vögel gleichermaßen holen. Was übrig bleibt und liegen bleibt, keimt im Frühjahr.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52860108177740,"sku":"100010056","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":58746650853708,"sku":"100010559","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010056-1.jpg?v=1750333107"},{"product_id":"haselnuss-webbs-preisnuss","title":"Haselnuss Webb’s Preisnuss","description":"\u003cp\u003eDie Haselnuss 'Webb's Preisnuss' wächst als Großstrauch auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; ausgelesen hat sie ein Züchter namens Webb im englischen Calcot. In England ist sie geblieben, was sie dort seit dem 19. Jahrhundert ist: die verbreitetste Fruchthasel des Landes. Ihr Ruf hängt daran, dass beides zusammenkommt: Die Nüsse sind groß, und der Strauch kommt schon jung in Ertrag und bleibt dann ergiebig. Dazu reift sie sehr einheitlich, was bei einer Gattung, die sonst nach und nach abgibt, die Ernte erheblich vereinfacht. Ihre Spuren hat sie außerdem in der Züchtung hinterlassen: Zusammen mit der Halleschen Riesennuss steht sie am Anfang vieler neuerer Haselsorten, die beide als Eltern führen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im März und dauert etwa 3 Wochen; die Kätzchen sind schon den Winter über zu sehen und dabei graugrün. Ab September reifen die Nüsse, Mitte bis Ende des Monats, und nach gut 2 Wochen ist die Ernte vorbei. Die Nuss wird 3 Zentimeter lang, ist länglich eiförmig bis oval und hellbraun, wiegt knapp 3 Gramm, und 46 Prozent davon sind Kern – der Geschmack gilt als sehr gut. Woran man den Typ erkennt: Die Hülle ist sehr lang, tief geschlitzt und einseitig eingeschnitten, sie umschließt die Nuss also weit über deren Ende hinaus. Sie ist es auch, die den Zeitpunkt anzeigt: Sobald sie sich gelb färbt, lösen sich die Nüsse und fallen von selbst, und man liest sie unter dem Strauch auf. Weil alles zugleich so weit ist, geht das in einem Durchgang; was in einem Zug hereinkommt, muss allerdings auch in einem Zug getrocknet werden. Trocken und in der Schale halten die Nüsse dann über Monate. Frisch aus der Hand gegessen sind sie am besten – dafür ist die Sorte in England seit jeher da. Ein Vorbehalt gehört dazu, und er kommt aus dem Erwerbsanbau: Dort gilt sie als anfällig für Bakteriosen. Im bayerischen Sortenversuch ist sie deshalb aus der Wertung gefallen, und als Bestäuberin für größere Anlagen wird sie nicht mehr empfohlen, weil sich die Krankheit über eine ganze Pflanzung ausbreiten kann.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIhren ökologischen Wert hat diese Sorte vor allem in der Menge des Pollens: Sie bildet auffällig viele männliche Kätzchen, mehr als die meisten anderen Haselsorten. Dazu kommt, dass sie spät dran ist: Wenn die früh blühenden Haseln längst durch sind, stäubt sie noch. Bestäubt wird über den Wind, gesammelt wird er von den Bienen. Später im Jahr hängen die Nüsse zu mehreren in großen Büscheln beieinander, und was nicht geerntet wird, nehmen Vögel und Kleinsäuger.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860108243276,"sku":"100010057","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010057-1.jpg?v=1750333110"},{"product_id":"haselnuss-wunder-aus-bollweiler","title":"Haselnuss Wunder aus Bollweiler","description":"\u003cp\u003eDie Haselnuss 'Wunder aus Bollweiler' wächst als Großstrauch auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; benannt ist sie nach einem Ort im Elsass, aus dem sie gar nicht stammt. Dorthin kam sie 1853: August Napoleon Baumann in Bollwiller erhielt sie von einem Liebhaber aus Schlesien, der seit vielen Jahren Haselnüsse aus Samen zog. Ein Jahr darauf wurde sie zum ersten Mal beschrieben, vom Elsass aus ging sie in den Handel, und bei diesem Namen ist es geblieben. Als Sämling der 'Halleschen Riesennuss' gilt sie bis heute, und wie diese trägt sie sehr große Nüsse. Zu sehen ist sie übrigens den ganzen Winter über: Ihre Kätzchen hängen dann längst fertig am Strauch und sind dabei rotbraun gefärbt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm März strecken sie sich und stäuben, gut 3 Wochen lang; die weiblichen Blüten muss man suchen, sie sitzen als winzige rote Büschel an den Knospen. Damit daraus Nüsse werden, braucht es eine zweite Haselsorte in der Nähe – umgekehrt ist diese hier eine geschätzte Bestäuberin für andere. Reif wird sie von Mitte bis Ende September, und nach gut 2 Wochen ist die Ernte vorbei. Die Nuss ist kugelig bis breit kegelförmig und misst 2,5 Zentimeter, vor allem aber wiegt sie: 4 Gramm bringt eine einzelne auf die Waage, mehr als jede andere Sorte, die in einem zwölfjährigen Anbauversuch in Thüringen danebenstand. Kern davon sind 39 Prozent, der Rest ist Schale – das ist eine Nuss für den Tisch und die Hand, weniger eine für die Verarbeitung in Menge, und im Geschmack zählt sie zu den besten. Woran man den Zeitpunkt sieht: Die Hülle wird trocken und brüchig. Weil diese die Nuss ohnehin nur zu zwei Dritteln umschließt, fällt sie dann von selbst heraus, und man liest sie unter dem Strauch auf, statt sie aus den Hüllen zu lösen. Getrocknet und in der Schale halten die Nüsse bis in den Februar; geröstet und im Gebäck kommen die großen Kerne am besten heraus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch lebt diese Hasel davon, dass sie sich unablässig selbst erneuert: Sie treibt auffallend viele Schosse aus der Wurzel, und wo man sie gewähren lässt, steht nach einigen Jahren ein vielstämmiges Dickicht aus alten und jungen Trieben nebeneinander. Blüte und Nüsse bleiben dadurch über Jahrzehnte erhalten, statt mit dem Alter der Stämme nachzulassen. Die Kätzchen öffnen sich im Vorfrühling und geben Pollen, wenn Bienen sonst kaum etwas finden. Und weil die Nüsse spät fallen und sich dabei von selbst aus den Hüllen lösen, liegen sie offen am Boden – zu der Zeit, in der Kleinsäuger und Vögel ihre Vorräte anlegen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52860108308812,"sku":"100010058","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010058-1.jpg?v=1750333111"},{"product_id":"vielblutige-olweide","title":"Vielblütige Ölweide","description":"\u003cp\u003eDie Vielblütige Ölweide wächst als sommergrüner Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Sie stammt aus Ostasien: Ihr Verbreitungsgebiet zieht sich von China über Korea bis nach Japan, und dort zählt sie seit Langem zum Obst – ihr japanischer Name \u003cem\u003enatsugumi\u003c\/em\u003e heißt Sommer-Gumi. Auffällig ist die Beschuppung: Blattunterseiten und junge Triebe sind mit winzigen Schülferschuppen bedeckt, silbrig die einen, rotbraun die anderen, während die Blattoberseite dunkelgrün bleibt. Nach Europa kam sie um 1862 als Ziergehölz; von den Früchten war dabei keine Rede. Auch die Baumschule, die sie 1889 nach Nordamerika brachte, warb allein mit dem scharlachroten Fruchtschmuck. Erst gegen Ende der 1980er Jahre nahmen dort Versandbaumschulen Sorten ins Programm, die auf Fruchtgröße und Geschmack ausgelesen waren; die bekanntesten stammen aus dem Botanischen Garten Hryschko in Kiew.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich die weißen, beim Verblühen ins Gelbliche wechselnden Blüten; die Blütezeit hält rund 3 Wochen an. Sie sitzen einzeln oder zu zweit in den Blattachseln, sind gut 1 Zentimeter lang und duften so kräftig, dass man den Strauch von Weitem riecht. Ab Mitte Juli hängen die Früchte an auffällig langen, dünnen Stielen unter den Zweigen: längliche Steinfrüchte von etwa 1,5 Zentimetern, scharlachrot und über und über mit winzigen silbrigen Schüppchen gesprenkelt. Sie reifen nicht auf einmal, die Ernte zieht sich über rund 5 Wochen. Vollreif sind sie saftig und herb-säuerlich und erinnern im Geschmack an Sauerkirsche; wer zu früh pflückt, hat eine zusammenziehende Frucht in der Hand. Die Farbe hilft dabei nicht weiter – reife Früchte lösen sich schon bei leichter Berührung, sodass beim Durchfahren der Zweige nur sie in der Schale landen. In Japan wird sie am ganzen fruchtenden Zweig verkauft; in Nordamerika empfahl man sie um 1914 als Sauce zu Geflügel. Heute gehen die Früchte vor allem in Gelee, Marmelade, Saft und Fruchtleder – frisch gegessen sind sie etwas für Liebhaber. Der Ertrag fällt sicherer aus, wenn ein zweiter Strauch in der Nähe steht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAn den Wurzeln lebt die Ölweide mit Strahlenpilzen der Gattung \u003cem\u003eFrankia\u003c\/em\u003e zusammen, die Luftstickstoff binden. Davon zehrt nicht nur der Strauch selbst, sondern auch, was um ihn herum wächst – in Obstpflanzungen und Waldgärten setzt man sie deshalb als Ammenstrauch zwischen die Bäume. Auf mageren, durchlässigen Böden kommt sie damit ohne Nachhilfe zurecht. Der Duft macht die Blüten weithin auffindbar; Bienen fliegen sie stark an, und was an Früchten hängen bleibt, holen sich die Drosseln.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52860109226316,"sku":"100010068","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010068-1.jpg?v=1750333113"},{"product_id":"vielblutige-olweide-leonore","title":"Vielblütige Ölweide Leonore","description":"\u003cp\u003eDie Vielblütige Ölweide 'Leonore' wächst als breitbuschiger, sommergrüner Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art ist von China über Korea bis nach Japan verbreitet und wird dort seit Langem als Obstgehölz gezogen; nach Europa kam sie um 1862, zunächst nur als Zierstrauch. 'Leonore' ist eine Auslese daraus, die in Deutschland entstanden ist, und was sie auszeichnet, merkt man beim Ernten und beim Jäten: Ihre Zweige sind dornenlos, und Ausläufer bildet sie kaum. Die Blattoberseite ist dunkelgrün, die Unterseite silbrig beschuppt und ebenso die jungen Triebe – bei Wind blitzt der ganze Strauch hell auf.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über rund 3 Wochen hinweg zahllose kleine Blüten, die zu mehreren an den Zweigen hängen: glockig, weiß bis cremefarben, im Verblühen gelblich und mit einem Duft, der weit trägt. Die Früchte reifen von Juli bis in den August und werden über etwa 5 Wochen nach und nach gepflückt. Sie sind rundlich-oval, bis 1,5 Zentimeter lang, rotbraun und silbrig gesprenkelt und hängen an auffällig langen, dünnen Stielen unter den Zweigen. Vollreif sind sie saftig und schmecken herb süß-säuerlich; zu früh gepflückt bleibt eine zusammenziehende Frucht. Die Farbe hilft dabei wenig weiter – reife Früchte lösen sich schon bei leichter Berührung vom Stiel. In den Herkunftsländern wandern sie in Konserven und in Likör; in europäischen Küchen werden sie meist zu Gelee, Marmelade, Kompott und Saft verarbeitet. Jede Frucht trägt einen einzelnen Kern, der sich am einfachsten loswird, indem man das Mus weich kocht und durch ein Sieb streicht. Für einen vollen Behang braucht 'Leonore' einen zweiten Strauch in der Nähe; dafür eignet sich auch die Wildform.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie duftenden Maiblüten werden von Bienen und Hummeln stark angeflogen, und weil der Strauch über Wochen hinweg immer neue öffnet, bleibt das Angebot länger bestehen als bei vielen Frühblühern. Was an Früchten hängen bleibt, holen sich die Drosseln. An den Wurzeln sitzen Knöllchen, in denen Strahlenpilze der Gattung \u003cem\u003eFrankia\u003c\/em\u003e Luftstickstoff binden – davon zehrt der Strauch auch auf magerem Boden, und über das Falllaub kommt der Stickstoff der Nachbarschaft zugute.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860109259084,"sku":"100010069","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010069-1.jpg?v=1790911910"},{"product_id":"korallenolweide-amber","title":"Korallenölweide Amber","description":"\u003cp\u003eDie Korallenölweide 'Amber' wächst als sparrig verzweigter Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Beheimatet ist die Art in Ostasien, und von dort stammt auch die Sorte selbst: 'Amber' wurde in Japan gefunden und von einer Baumschule aus Oregon nach Nordamerika mitgebracht, die sie dort in den Handel brachte. Damit steht sie unter den Korallenölweiden für sich – die übrigen gängigen Sorten sind Auslesen aus amerikanischen, britischen und europäischen Beständen, 'Amber' dagegen ein Fund aus dem Herkunftsgebiet der Art. Woran sie zu erkennen ist, sagt schon ihr Name: Die Früchte reifen bernsteingelb aus, wo die Art und die meisten ihrer Sorten rot werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt Ende April und hält rund 3 Wochen an. Die weißen, röhrig glockigen Blüten sind klein und stehen büschelweise an der Basis der jungen Triebe; sie duften intensiv, und zwar zu einer Zeit, in der sonst wenig blüht. Schon 2 bis 3 Jahre nach der Pflanzung setzt der erste Ertrag ein. Ab September reifen die Früchte über etwa 5 Wochen: rundlich, goldgelb bis bernsteinfarben und fein silbrig gepunktet, dabei größer und fleischiger als bei der Art. Geerntet wird, wenn sie weich sind – dann schmecken sie süß und deutlich milder als die roten Sorten. Wer viel abnimmt, breitet ein Tuch unter dem Strauch aus und pflückt mit beiden Händen hinein, statt Beere für Beere abzulesen; ein paar Wochen halten die Früchte sich danach. Frisch vom Strauch sind sie damit eine der wenigen Ölweiden, die als Naschfrucht durchgehen; was nicht gleich gegessen wird, geht in Saft und Gelee. Für einen vollen Behang setzt man eine zweite Korallenölweide einer anderen Sorte daneben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie duftende Aprilblüte fällt in eine Zeit, in der noch wenig anderes offen steht; früh blühende Ölweiden gelten deshalb als wertvolle Nahrungsquelle für Wildbienen, und auch Honigbienen und Hummeln fliegen sie stark an. Die Früchte hängen lange am Zweig und werden von Drosseln abgetragen; aus dem Anbau heißt es, dass gerade die gelbfrüchtige Sorte den Vögeln besonders zusagt. Am meisten leistet der Strauch aber unter der Erde: Ölweiden gehören zu den wenigen Gehölzen, die sich ihren Stickstoff selbst beschaffen – Strahlenpilze in Wurzelknöllchen holen ihn aus der Luft, und was der Strauch nicht selbst braucht, geben Laub und feine Wurzeln nach und nach an den Boden ab. In Obstpflanzungen kann eine Ölweide in der Nachbarschaft den Ertrag der Bäume dadurch um bis zu 10 Prozent heben.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860109291852,"sku":"100010070","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57831644332364,"sku":"100010467","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010070-1.jpg?v=1790911921"},{"product_id":"korallenolweide-red-cascade","title":"Korallenölweide Red Cascade","description":"\u003cp\u003eDie Korallenölweide 'Red Cascade' wächst als ausgebreiteter Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Wie 'Newgate' geht sie auf eine englische Auslese in Devon zurück, in der Sämlinge des ostasiatischen Wildstrauchs miteinander verglichen wurden; behalten wurde sie aus einem anderen Grund als die Schwestersorte – nicht wegen der einzelnen großen Frucht, sondern wegen der Menge. Im Spätsommer sitzen die Beeren zu vielen unmittelbar an den Trieben, dicht an dicht über die ganze Länge. Mittelgroß bleibt die einzelne Frucht dabei – die Menge macht das wett.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Mai an blüht der Strauch 3 Wochen lang; zahllose kleine weiße Blüten stehen an den jungen Trieben und verströmen einen kräftigen, süßen Duft. Ab September reifen die Früchte über etwa 5 Wochen: rund, mittelgroß, leuchtend rosarot bis rot und dicht silbrig gepunktet. Der Geschmack verlangt Geduld und belohnt sie auffällig – frisch in den Mund genommen ist die Beere zunächst scharf säuerlich, und binnen weniger Sekunden schlägt das in eine deutliche Süße um, der nur eine feine Säurekante bleibt. Wer zu früh pflückt, behält allein die Säure; solche Früchte sind nichts zum Naschen, geben aber ein besonders gutes Gelee. Vollreif geerntet eignen sie sich zum Frischessen ebenso wie für Saft und Marmelade. Geerntet wird über einem ausgelegten Tuch und in mehreren Durchgängen, weil sich die Reife über die 5 Wochen zieht. Lange aufheben lassen sich die Beeren nicht – bei Zimmertemperatur etwa 2 Wochen, danach gehört der Rest verarbeitet. Ein zweiter Strauch einer anderen Korallenölweiden-Sorte muss in der Nähe blühen, sonst bleibt der Ertrag aus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Maiblüte ist über Wochen von Bienen und Hummeln umlagert; bei dieser Blütenmenge zählt der Strauch zu den ergiebigen Trachten des Frühjahrs. Vom Behang bleibt regelmäßig genug für die Vögel übrig, die sich bis in den Herbst daran bedienen. Und anders als die meisten Fruchtsträucher zehrt die Ölweide dabei nicht am Boden, sondern zahlt in ihn ein: Strahlenpilze an ihren Wurzeln binden Stickstoff aus der Luft, der mit Laub und Feinwurzeln in den Oberboden übergeht und den Nachbarpflanzen zugutekommt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57836769673548,"sku":"100010483","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860109324620,"sku":"100010071","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010071-1.jpg?v=1779889481"},{"product_id":"sanddorn-frugana","title":"Sanddorn Frugana","description":"\u003cp\u003eDer Sanddorn 'Frugana' ist ein sommergrüner, aufrecht wachsender Großstrauch mit dornigen Zweigen, der eine Wuchshöhe von 4 Metern und eine Breite von etwa 3 Metern erreicht. Die Sorte wurde für den Garten- und Erwerbsanbau gezüchtet und zeichnet sich durch besondere Robustheit, Frosthärte und Windverträglichkeit aus. Die schmalen, lanzettlichen Blätter sind oberseits graugrün und unterseits silbrig schuppig. Sie haften lange am Strauch und verleihen ihm einen attraktiven, silbrig schimmernden Aspekt. Der Sanddorn ist eine Stickstoff fixierende Pflanze, die in Symbiose mit dem Bodenbakterium Frankia wächst. Dieses Bakterium bindet Luftstickstoff und macht ihn für die Pflanze sowie für benachbarte Gewächse verfügbar, wodurch der Sanddorn als wertvoller Bodenverbesserer selbst auf nährstoffarmen, sandigen Böden gedeiht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon März bis April erscheinen die kleinen, unscheinbaren, grünlich-gelben Blüten, noch vor dem Laubaustrieb. Sanddorn ist zweihäusig, 'Frugana' ist eine weibliche Sorte und benötigt für den Fruchtansatz eine männliche Befruchtersorte in der Nähe. Die Blüten sind hauptsächlich windbestäubt, werden aber auch von Insekten besucht. Ab Mitte bis Ende August reifen die mittelgroßen, leuchtend hellorangen Beeren, die sich leicht vom Zweig lösen lassen. Sie haben einen intensiv säuerlichen, aromatischen Geschmack und sind reich an Vitaminen. Die Beeren eignen sich hervorragend zur Verarbeitung zu Saft, Gelee, Marmelade, Kompott, Likör oder als Zutat in Müsli und Smoothies. Sie werden als regionales Superfood geschätzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Sanddorn ist ökologisch wertvoll als Frühblüher für Insekten, die Beeren dienen Vögeln als wichtige Winternahrung. Die Blätter sind Raupenfutter für verschiedene Schmetterlingsarten. Durch seine Dornen bietet der Strauch Vögeln zudem Schutz und Nistmöglichkeiten. Seine Stickstoffbindung verbessert die Bodenfruchtbarkeit und fördert benachbarte Pflanzen. Als Pioniergehölz eignet sich der Sanddorn für Windschutzhecken, Böschungsbefestigung und schwierige Standorte.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52860109685068,"sku":"100010081","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010081-3.jpg?v=1754309770"},{"product_id":"sanddorn-leikora","title":"Sanddorn Leikora","description":"\u003cp\u003eDer Sanddorn 'Leikora' ist ein sommergrüner, aufrecht wachsender Großstrauch mit dornigen Zweigen, der eine Wuchshöhe von 4 Metern und eine Breite von etwa 3 Metern erreicht. Die Sorte wurde in Deutschland speziell für mitteleuropäische Klimabedingungen gezüchtet und zeichnet sich durch besondere Robustheit, Winterhärte und Anpassungsfähigkeit an trockene, sandige bis lehmige Böden aus. Die schmalen, lanzettlichen Blätter sind oberseits graugrün und unterseits silbrig schuppig. Der Sanddorn ist eine Stickstoff fixierende Pflanze, die in Symbiose mit dem Bodenbakterium Frankia wächst. Dieses Bakterium bindet Luftstickstoff und macht ihn für die Pflanze sowie für benachbarte Gewächse verfügbar, wodurch der Sanddorn als wertvoller Bodenverbesserer selbst auf nährstoffarmen Böden gedeiht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon März bis April erscheinen die kleinen, unscheinbaren, gelbgrünen Blüten, noch vor dem Laubaustrieb. 'Leikora' ist eine weibliche Sorte und benötigt für den Fruchtansatz eine männliche Befruchtersorte in der Nähe. Die Blüten sind hauptsächlich windbestäubt, werden aber auch von Insekten besucht. Im September reifen zahlreiche leuchtend orange Beeren, die in dichten Trauben an den Zweigen wachsen. Sie haben einen intensiv säuerlichen, aromatischen Geschmack und eignen sich hervorragend zur Verarbeitung zu Saft, Marmelade, Gelee, Likör oder als Zutat in Müsli und Smoothies. Die Früchte können auch frisch verzehrt werden, sind aber wegen ihrer ausgeprägten Säure eher für die Verarbeitung geeignet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Sanddorn ist ökologisch wertvoll als Frühblüher für Insekten, die Beeren dienen Vögeln als wichtige Winternahrung. Die Blätter sind Raupenfutter für verschiedene Schmetterlingsarten. Durch seine Dornen bietet der Strauch Vögeln zudem Schutz und Nistmöglichkeiten. Seine Stickstoffbindung verbessert die Bodenfruchtbarkeit und fördert benachbarte Pflanzen. Als Pioniergehölz eignet sich der Sanddorn für Windschutzhecken, Böschungsbefestigung und schwierige Standorte.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860109750604,"sku":"100010082","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010082-3.jpg?v=1754309628"},{"product_id":"sibirische-blaubeere-myberry-sweet","title":"Sibirische Blaubeere Borealis","description":"\u003cp\u003eDie Sibirische Blaubeere 'Borealis' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1 Meter Standfläche; ausgelesen wurde sie an der Universität von Saskatchewan und 2007 in den Handel gegeben. Dort hat man russisches, japanisches und kurilisches Material gekreuzt und aus Tausenden Sämlingen ausgelesen – 'Borealis' stammt aus derselben Kreuzung wie 'Tundra' und die 'Indigo'-Sorten und gilt im eigenen Haus als die beste des Programms. Ausgelesen ist sie auf Fruchtgröße und Geschmack: Ihre Beeren werden fast doppelt so groß wie bei den 35 russischen Auslesen, mit denen der Anbau in Nordamerika begonnen hatte, und in einer japanischen Prüfung von 43 Sorten schmeckte keine besser. Der Strauch bleibt dabei klein und dicht verzweigt, mit anfangs samtig behaartem Laub.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im April und zieht sich über etwa 4 Wochen; die Blüten sitzen zu zweit in den Blattachseln, sind röhrig-glockig und gelblich bis grünlich gelb – unauffällig, aber zäh: Sie überstehen Fröste bis 7 Grad unter null. Geerntet wird ab Mai, gut 3 Wochen lang, und damit liefert dieser Strauch das erste Beerenobst des Jahres, Wochen vor allem anderen. Die Beeren sind länglich, blau bereift und mit 2,5 Zentimetern Länge und 1,6 Gramm etwa doppelt so groß wie bei den älteren russischen Sorten; der Geschmack ist süßlich-herb und erinnert an Heidelbeere mit einem Zug ins Würzige. Reif sind sie, wenn sie innen durchgefärbt sind – außen blau werden sie früher, und wer zu zeitig pflückt, erntet sauer. Eines muss man wissen: Diese Sorte ist weich. Von Hand gepflückt ist sie eine Naschfrucht, wie sie kaum eine zweite hergibt; wer sie schüttelt oder maschinell erntet, bekommt Matsch und muss sofort verarbeiten. Einfrieren geht gut, ebenso Marmelade und Saft. Und weil die Art selbstunfruchtbar ist, braucht sie eine zweite Sorte in der Nähe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch zählt bei dieser Sorte der Termin – und dass er hält. Sie blüht im April über 4 Wochen, wenn Hummeln und Wildbienen unterwegs sind und das Angebot noch dünn ist. Anders als bei vielen frühen Blüten macht ihr ein Kälteeinbruch dabei wenig aus: Was bei 7 Grad Frost offen steht, blüht danach weiter, sodass die Tracht auch in einem rauen Frühjahr nicht ausfällt. Später im Jahr sind es die Beeren, die als erste reifen und entsprechend gefragt sind – was nicht geerntet wird, holen die Vögel.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860111061324,"sku":"100010090","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010090-2.jpg?v=1750951846"},{"product_id":"sibirische-blaubeere-myberry-farm","title":"Sibirische Blaubeere Indigo Gem","description":"\u003cp\u003eDie Sibirische Blaubeere 'Indigo Gem' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1 Meter Standfläche; sie kam 2012 aus dem kanadischen Züchtungsprogramm in Saskatoon in den Handel, 5 Jahre nach ihren Schwestern 'Borealis' und 'Tundra'. Alle drei stammen aus derselben Elternkreuzung – aus einer Reihe von Sämlingen, in der 'Indigo Gem' der ertragreichste Strauch war. Genau darauf ist sie ausgelesen: auf Menge. Sie wächst rascher und aufrechter als ihre Geschwister, und ihre Früchte sind zwar lang, aber schlank, sodass die einzelne Beere leichter bleibt als bei 'Borealis'. Wer beide nebeneinander pflanzt, hat den Unterschied im Korb: hier die Menge, dort die große Naschfrucht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April öffnen sich die Blüten, paarweise in den Blattachseln, glockig und gelblich grün; 4 Wochen lang halten sie durch, und auch 7 Grad Frost bringen sie nicht um. Ab Mai wird geerntet, über gut 3 Wochen hinweg. Die Beeren werden bis zu 3 Zentimeter lang, bleiben dabei länglich-oval und wiegen etwa 1,3 Gramm; sie schmecken süß und lassen sich frisch vom Strauch essen. Ihre Stärke liegt aber woanders: Sie sind etwas fester als die der Schwestersorten, mit einem leichten Biss – und damit halten sie die Verarbeitung besser aus. Für Marmelade, Gelee und Saft ist das die bessere Wahl, und auch das Einfrieren nehmen sie nicht übel. Die Außenfarbe täuscht dabei: Blau sind die Beeren früh, reif erst, wenn auch das Fruchtfleisch durchgefärbt ist – vorher schmecken sie sauer. Wie alle Sorten dieser Art braucht sie eine zweite Sorte in der Nähe, sonst setzt sie keine Früchte an.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch bringt diese Sorte vor allem Masse ins Frühjahr. Sie blüht im April über 4 Wochen, und weil sie mehr Blüten ansetzt als ihre Geschwister, steht auf gleicher Fläche mehr Nektar zur Verfügung – zu einer Zeit, in der Hummelköniginnen und Wildbienen wenig finden. Ein Kälteeinbruch unterbricht das nicht: Die Blüten vertragen mehrere Grad Frost, sodass die Tracht auch in einem rauen April hält. Und weil die Beeren zu den ersten des Jahres gehören, sind sie beim ersten Vogelhunger nach dem Winter gefragt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860111126860,"sku":"100010091","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010091-3.jpg?v=1750951844"},{"product_id":"goji-no-1-lifeberry","title":"Goji No. 1 Lifeberry","description":"\u003cp\u003eDie Goji 'No. 1 Lifeberry' ist ein kräftig wachsender, sommergrüner Strauch, der eine Wuchshöhe von etwa 3 Metern erreicht. Der Strauch wächst buschig-kompakt und leicht überhängend mit bedornten, gut verzweigten Trieben. Die kleinen, lanzettlichen Blätter sind graugrün gefärbt. Die Sorte ist eine geschützte Züchtung, die speziell für den kommerziellen Anbau ausgewählt wurde und sich durch besonders große, platzfeste Beeren mit hohem Ertrag auszeichnet. Ein wichtiges Merkmal von 'No. 1 Lifeberry' ist, dass sie im Gegensatz zu vielen anderen Goji-Sorten kaum Wurzelausläufer bildet und deshalb deutlich weniger wuchernd wächst. Die Art stammt ursprünglich aus dem Himalaya und China.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juni bis in den Herbst hinein erscheinen zahlreiche kräftig lilafarbene, glockenförmige Blüten, die einen zarten Duft verströmen und Bienen sowie andere Insekten anlocken. Die Blüten dienen als wertvolle Nektarquelle und werden kontinuierlich über einen langen Zeitraum gebildet. Ab August reifen die besonders großen, länglich-ovalen, glänzend orangeroten Beeren, die einzeln oder in kleinen Gruppen an den Zweigen wachsen und etwa 2 Zentimeter groß werden. Die Früchte sind platzfest und haben einen süßen, aromatischen Geschmack. Sie können frisch vom Strauch genascht oder getrocknet werden und eignen sich hervorragend zur Verarbeitung zu Marmelade, Saft, Sirup, Chutneys oder als Zutat in Müsli, Joghurt und Desserts. Die Beeren werden als wertvolles Superfood geschätzt. Neben den Früchten sind auch die jungen Blätter und Triebe essbar und können nach traditioneller chinesischer Art gekocht als Gemüse verwendet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Goji 'No. 1 Lifeberry' ist ökologisch wertvoll als ausdauernder Blüher für Bienen und andere Insekten über einen langen Zeitraum. Die reifen Beeren sind eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860111192396,"sku":"100010093","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010093-1.jpg?v=1750333129"},{"product_id":"goji-sweet-lifeberry","title":"Goji Sweet Lifeberry","description":"\u003cp\u003eDie Goji 'Sweet Lifeberry' ist ein kräftig wachsender, sommergrüner Strauch, der eine Wuchshöhe von etwa 3 Metern erreicht. Der Strauch wächst buschig-kompakt mit bedornten, gut verzweigten Trieben und kleinen, lanzettlichen, graugrünen Blättern. Die Sorte ist eine geschützte Züchtung, die sich durch besonders hohe Erträge und dichte Fruchttrauben auszeichnet. Die Art stammt ursprünglich aus dem Himalaya und China, wo sie seit Jahrhunderten kultiviert wird.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juni bis in den Herbst hinein erscheinen zahlreiche hellviolette, glockenförmige Blüten, die einen zarten Duft verströmen und Bienen, Hummeln und Schmetterlingen als wertvolle Nektarquelle dienen. Die Blüten werden kontinuierlich über einen langen Zeitraum von etwa 10 Wochen gebildet. Ab August reifen die leuchtend orangeroten, länglich-ovalen Beeren, die in dichten Trauben an den Zweigen wachsen. Die mittelgroßen Früchte haben einen besonders süßen Geschmack mit einer leicht herben, pfeffrigen Note. Sie können frisch vom Strauch genascht oder getrocknet werden und eignen sich hervorragend zur Verarbeitung zu Marmelade, Saft, Sirup oder als Zutat in Müsli, Joghurt und Backwaren. Die Beeren werden als wertvolles Superfood geschätzt. Neben den Früchten sind auch die jungen Blätter und Triebe essbar und können nach traditioneller chinesischer Art gekocht als Gemüse verwendet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Goji 'Sweet Lifeberry' ist ökologisch wertvoll als ausdauernder Blüher für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge über einen langen Zeitraum. Die Blätter dienen als Raupenfutter für verschiedene Schmetterlingsarten. Die reifen Beeren sind eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860111225164,"sku":"100010094","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010094-1.jpg?v=1750333131"},{"product_id":"mispel-nottingham","title":"Mispel Nottingham","description":"\u003cp\u003eDie Mispel 'Nottingham' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Die Wildform der Art ist zwischen Kaukasus, Nordiran, Kleinasien und Griechenland zu Hause; nach Mitteleuropa kam sie mit den Römern, und Karl der Große ließ sie in seinem Einzugsbereich pflanzen. 'Nottingham' ist vermutlich die älteste Mispelsorte, die heute noch im Handel steht: Schon 1838 war sie in England die gewöhnliche Mispel schlechthin, und man hielt sie dort für die einzige, die sich der Früchte wegen überhaupt zu pflanzen lohne. Groß sind diese Früchte nicht – holländische Sorten bringen doppelt so breite hervor. Ausgelesen wurde 'Nottingham' auf den Geschmack, und darin steht sie bis heute an der Spitze der Gattung; in den Baumschulen ist sie deshalb die verbreitetste Mispel geblieben. Die Royal Horticultural Society hat ihr den Award of Garden Merit zuerkannt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGeblüht wird im Mai, rund 3 Wochen lang: weiß, flach schalenförmig, 4 bis 5 Zentimeter im Durchmesser, einzeln am Ende der Triebe statt in Büscheln. Weil sie so spät kommen, sind die Spätfröste zu dieser Zeit vorbei; 'Nottingham' trägt deshalb regelmäßig und schwer, und eine einzelne Pflanze genügt, denn die Blüten setzen auch ohne Partner an. Die Früchte messen 3 bis 4 Zentimeter, sind gelbbraun mit rostfarbenem Überzug und behalten die langen Kelchzipfel wie eine Krone bis zuletzt. Ab Ende Oktober wird über etwa 2 Wochen gepflückt, und zwar steinhart, so wie die Früchte am Zweig hängen. Dass es dafür erst Frost brauche, ist ein zählebiger Irrtum: Die Früchte lagern kühl und nicht zu trocken – bei trockener Luft schrumpeln sie –, und nach etwa 3 Wochen sind sie teigreif. Das feste, cremefarbene Fleisch wird dann braun, weich und süß-säuerlich; 'Nottingham' ist dabei kernarm, und die harten Steine bleiben liegen. So teigreif hält sich die Frucht noch mehrere Wochen. Jetzt ist sie roh zu essen, und sie gibt Marmelade, Gelee, Saft und Likör; dünn aufgestrichenes Mispelmus trocknet zu Fruchtleder.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWas diese Blüte hergibt, ist Nektar und Pollen zugleich – eine gute Bienenweide, und die Royal Horticultural Society führt 'Nottingham' auf ihrer Liste der Pflanzen für Bestäuber. Krankheiten und Schadinsekten machen der Mispel kaum zu schaffen – sie ist ein Obstgehölz, an dem ein Spritzmittel nichts zu suchen hat, und sie kann 70 Jahre alt werden. Weich werden die Früchte erst am Boden, im Spätherbst – und was dort liegen bleibt, ist Vogelfutter.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860111356236,"sku":"100010098","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010098-1x.jpg?v=1750333132"},{"product_id":"mispel-szenteser-rose","title":"Mispel Szenteser Rose","description":"\u003cp\u003eDie Mispel 'Szenteser Rose' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Die Wildform der Art hat ihre Heimat zwischen Südosteuropa und dem Kaspischen Meer; diese Sorte dagegen ist ungarisch – eine Landsorte aus der Gegend von Szentes und in den Komitaten Csongrád und Békés die häufigste Mispel überhaupt. Der Pomologe Brózik fand sie gleich zweimal, bei Szentes und bei Pomáz; das Exemplar aus Szentes wurde eingetragen, und der Baumschuler Zatykó Sándor verbreitete sie von dort aus. Was sie unter den ungarischen Mispeln heraushebt, ist ihr Zeitplan: Sie treibt später aus als jede andere im Land und reift trotzdem vor allen anderen. Früh kommt sie auch in den Ertrag. Und der Geschmack, auf den es dabei ankommt, ist hervorragend. Ihr ungarischer Name 'Szentesi rózsavirágú' heißt übersetzt „die Rosenblütige aus Szentes\" – daher die Rose in unserem Namen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai blüht sie gestaffelt: Die mittelgroßen, schneeweißen Blüten mit ihren blasig gewellten Blütenblättern öffnen sich nacheinander, sodass sich die Blütezeit über rund 3 Wochen zieht. So spät im Frühjahr sind die Spätfröste vorbei, und eine zweite Pflanze braucht es nicht – 'Szenteser Rose' befruchtet sich selbst und trägt regelmäßig und reich. Die Früchte messen 40 bis 45 Millimeter und wiegen 20 bis 30 Gramm. Schale und Fleisch sind die hellsten unter den ungarischen Mispeln: eine dünne, fein filzige Haut in Graubraun bis Gelbbraun über hellbraunem Fleisch. Gepflückt wird von Ende Oktober an über etwa 2 Wochen, und die Frucht kommt dabei hart vom Baum. Sie reift kühl und nicht zu trocken nach, und nach 2 bis 4 Wochen ist die Teigreife erreicht; Frost ist dafür nicht nötig. Das weiße, harte Fleisch wird dann hellbraun und nimmt die Beschaffenheit einer Marmelade an – angenehm säuerlich mit einem süßen Zug, und die Kerne darin bleiben auffallend klein. So gelagert reicht die Ernte bis Weihnachten. Jetzt ist sie roh zu essen, und in ihrer Heimat hat man von jeher das Vielfältigste aus ihr gemacht: Marmelade vor allem, und einen festen Fruchtkäse nach Art des Quittenkäses.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte zieht sich im Mai über Wochen hin, und sie liefert beides – Nektar wie Pollen. Für die Insekten, die im Spätfrühling unterwegs sind, ist das eine Tracht, die nicht nach wenigen Tagen abreißt. Krankheiten und Schadinsekten setzen dieser Sorte kaum zu; sie ist ein Obstbaum, der ohne Pflanzenschutz auskommt. Die Früchte hängen bis in den Winter, und Vögel gehen daran – verlässlich allerdings nicht: Es gibt Mispeln, an denen die Frucht einen ganzen Winter lang unberührt hängen bleibt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860111389004,"sku":"100010099","price":29.9,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010099-3.jpg?v=1781080332"},{"product_id":"ponderosa-kiefer","title":"Ponderosa-Kiefer","description":"\u003cp\u003eDie Ponderosa-Kiefer ist ein immergrüner, großer Nadelbaum mit breiter, offener, zylindrischer Krone, der ursprünglich aus dem westlichen Nordamerika stammt, wo sie von British Columbia bis Kalifornien und von Montana bis Mexiko verbreitet ist. Sie erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 35 Metern. Die Art ist besonders an ihrer charakteristischen Rinde zu erkennen: Junge Bäume haben eine dunkelbraune bis fast schwarze Borke und werden deshalb \"Blackjack Pine\" genannt, während ältere Bäume eine auffällige zimtfarbene bis orange-gelbe Rinde mit großen, schuppenartigen Platten entwickeln, die wie Puzzleteile aussehen. Diese dicke Rinde macht den Baum sehr feuerresistent. Bei warmem, sonnigem Wetter strömt die Rinde einen charakteristischen Duft nach Vanille oder Butterscotch aus. Die dunkelgrünen Nadeln werden bis zu 25 Zentimeter lang.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Mai bis Mitte Juni erscheinen für etwa 3 Wochen unscheinbare Blüten. Die eiförmigen Zapfen werden bis zu 15 Zentimeter lang, sind rotbraun gefärbt. Die Zapfen reifen im August des zweiten Jahres, und die Samen werden ab September freigesetzt. Die ölreichen Samen sind essbar und können roh oder gekocht gegessen, zu Mehl vermahlen oder als Zutat für Brot und andere Speisen verwendet werden. Sie wurden traditionell von verschiedenen indigenen Völkern Nordamerikas genutzt. Die innere Rinde ist ebenfalls essbar und kann frisch verzehrt, gekocht oder getrocknet und zu Mehl verarbeitet werden, das als Verdickungsmittel in Suppen oder als Brotbeigabe dient. Die Ernte der Rinde erfolgte traditionell im Frühjahr, wenn sie besonders nährstoffreich ist. Die innere Rinde ist allerdings schwer verdaulich und sollte nur in kleinen Mengen und nach entsprechender Zubereitung gegessen werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Ponderosa-Kiefer ist ökologisch wertvoll als Vogelnährgehölz. Die Samen werden von zahlreichen Vogelarten wie Kreuzschnäbeln, Kernbeißern, Eichelhähern, Tannenhähern, Spechten, Kleibern und Meisen sowie von Eichhörnchen und Streifenhörnchen gefressen. Der dichte Kronenaufbau bietet Vögeln Nistmöglichkeiten und Schutz.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":57820545286476,"sku":"100010430","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860111847756,"sku":"100010282","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010282-1.jpg?v=1779891481"},{"product_id":"schlehe","title":"Schlehe","description":"\u003cp\u003eDie Schlehe wächst als Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche, die sie sich mit Wurzelsprossen auch nimmt. Sie wächst wild in ganz Europa, in Nordafrika und bis Mittelasien hinein, stammt ursprünglich aber aus Vorder- und Mittelasien. An der Entstehung der Zwetschge war sie im Kaukasus maßgeblich beteiligt; Pflaumen, Mirabellen und Renekloden gehen vermutlich ebenso auf eine Kreuzung von Schlehe und Kirschpflaume zurück. Gegessen wird sie in Mitteleuropa seit der Pfahlbauzeit; Schlehensteine aus den Bodensee-Siedlungen bezeugen es. Gepflanzt wird sie dagegen fast nirgends: Allein in Navarra stehen 138 Hektar bei 24 Erzeugern, seit 1987 die einzige Gegend Europas, in der die Art angebaut und nicht bloß gesammelt wird. Für Früchte braucht sie eine zweite, andere Pflanze daneben – eine Kirschpflaume oder eine Pflaume tut es.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb März öffnen sich über 3 Wochen die weißen Blüten, einzeln, vor dem Laub, so dicht, dass der Strauch weiß wirkt. Ab Oktober reifen über 3 Wochen die kugeligen Früchte, 15 Millimeter groß, blau bereift und darunter fast schwarz; sie haften oft bis in den Winter. Um einen großen Stein liegt nur dünnes Fruchtfleisch, roh herb. Den ersten Frost abzuwarten ist der verbreitete Rat, und er trifft zu: Frost mildert die Herbe, die Früchte werden süß-säuerlich. Nötig ist er nicht – die Gerbstoffe geben auch dem Quetschen nach, und Erhitzen süßt; wer Ende Oktober pflückt, hat die beste Qualität. Früchte trägt sie ab dem 3. bis 4. Jahr. Geerntet wird, indem man die Zweige über ein Tuch abklopft. Daraus entsteht Likör – in Britannien Sloe Gin, in Navarra Pacharán, in Frankreich Prunelle –, dazu Gelee und Sirup; unreif werden sie dort wie Oliven eingelegt. Getrocknete Blüten geben Tee, aber sparsam: Sie führen Spuren eines Blausäureglykosids.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Schlehe blüht, wenn sonst kaum etwas blüht, und gibt dann reichlich Nektar und Pollen. Der Nektar steht halb offen in einer flachen Blüte, sodass ihn auch kurzrüsselige Besucher erreichen – Bienen, Falter und Schwebfliegen. An Schlehenlaub leben 128 Schmetterlingsarten; die Zahl gilt für die Artengruppe der Schlehen, nicht für die Gewöhnliche allein. 2 von ihnen fressen ausschließlich an Schlehen – der Kleine Schlehen-Zipfelfalter und die Schlehen-Jaspiseule –, 13 weitere nur an Schlehe und ihren nächsten Verwandten, darunter der Nierenfleck-Zipfelfalter. Die Früchte werden von Vögeln und Säugern gefressen, die die Steine unversehrt absetzen und so die Art verbreiten; das dornige Dickicht der Wurzelsprosse gibt Deckung und Nistplatz.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":52860112077132,"sku":"100010108","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010108-2.jpg?v=1750333134"},{"product_id":"russische-riesenbeere","title":"Russische Riesenbeere","description":"\u003cp\u003eDie Russische Riesenbeere wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Sie lässt sich dabei Zeit: In den ersten Jahren wächst sie langsam, erst dann legt sie zu. Wie die Schwarze Honigbeere stammt sie aus einem russischen Obstforschungsinstitut und ist ein Kreuzungsprodukt aus dem Verwandtschaftskreis von Stachelbeere und Johannisbeere; ihre botanische Zugehörigkeit ist nicht ganz geklärt, weshalb wir sie ohne Artnamen führen. Die Triebe sind bedornt, mit zurückgebogenen Stacheln von bis zu 2 Zentimetern. Daneben läuft sie auch unter dem Namen Birnenbeere, und der kommt von der Fruchtform.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April öffnen sich über 3 Wochen die Blüten. Ab Juli lassen sich die Beeren über 3 Wochen ernten. Sie sind birnenförmig und rotschwarz, und ihr Geschmack findet sich in keiner der bekannten Beeren wieder: Er erinnert entfernt an süße Stachelbeeren und zugleich an Schwarze Johannisbeeren – von beiden etwas, ohne eines von beiden zu sein. Gegessen wird sie frisch vom Strauch; ebenso lässt sie sich zu Gelee, Konfitüre und Saft verarbeiten, wo die dunkle Farbe zur Geltung kommt. Wer die Riesenbeere neben die Schwarze Honigbeere pflanzt, hat beide Geschwister aus demselben russischen Institut im Garten, die sich im Geschmack deutlich unterscheiden: hier die Mischung aus Stachelbeere und Johannisbeere, dort der honigartige Ton bei Vollreife.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch trägt an diesem Strauch vor allem die Bewehrung. Ein dicht gewachsener, stacheliger Busch ist für Kleinvögel dasselbe wie eine Dornhecke: ein Brutplatz, an den Katze und Marder nicht ohne Weiteres herankommen. Die Blüten im April werden von Bienen und Hummeln angeflogen, wie bei allen Verwandten aus der Gattung \u003cem\u003eRibes\u003c\/em\u003e. Und was von den reifen Beeren am Strauch bleibt, holen sich Drosseln und Grasmücken; beim eigenen Pflücktermin lohnt es sich, das mitzurechnen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57830722240844,"sku":"100010452","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860112372044,"sku":"100010114","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010114-1.jpg?v=1750333140"},{"product_id":"stachelbeere-iron-monger","title":"Stachelbeere Iron Monger","description":"\u003cp\u003eDie Stachelbeere 'Iron Monger' wächst als breit gebauter Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Die wilde Stammform ist über Europa und Nordasien verbreitet; 'Iron Monger' selbst stammt aus England und galt dort schon 1829 als alte Sorte, gerühmt für die Süße ihrer kleinen roten Beeren. Ein halbes Jahrhundert später zählte sie zu den erstklassigen Tafelsorten, wurde aber stets neben die 'Red Champagne' gestellt – in Schottland liefen beide sogar unter demselben Namen. Auseinanderhalten lassen sie sich am Wuchs und an der Frucht: 'Iron Monger' breitet sich aus, wo die andere aufrecht steht, und ihre Beere ist runder und dunkler rot. In Deutschland ist ihr Name heute nur noch als Zweitname jener Sorte verzeichnet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte fällt in den April und dauert 3 Wochen; die grünlich gelben Glöckchen sind so klein, dass sie meist übersehen werden. Ab Juli wird 3 Wochen lang geerntet – damit liegt 'Iron Monger' mitten in der Stachelbeerzeit. Ihre Beeren bleiben klein und rund, sind rot und fein behaart, und ihr Wert liegt ganz im Geschmack: süß, mit einer Fülle, die größere Sorten selten haben. In England, wo auf Ausstellungen um die schwersten Beeren gekämpft wurde, hat sich diese kleine Sorte allein darüber gehalten. Wer mehr ernten will, pflückt zweimal: Im Juni kommt die Hälfte der Früchte noch grün ab und wandert in die Küche – grün bleiben sie beim Kochen fest und geben Kuchen und Kompott ihre Säure –, der Rest hängt weiter und wird größer. Was reif gepflückt wird, gehört allerdings eher in die Hand als in den Topf. Und es gehört sofort in den Schatten: In der prallen Sonne nehmen die Beeren rasch Schaden. Im Kühlen halten sie gut eine Woche.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Stachelbeere zählt zu den einheimischen Gehölzen, und dieser Strauch versorgt Tiere fast das ganze Jahr. Von Januar bis März picken Sperlinge, Dompfaff und Grünfink an den Knospen – dem Gärtner kostet das Blüten, den Vögeln bringt es eine Mahlzeit in der magersten Zeit. Im April sammeln an den Blüten die ersten Flieger des Jahres: Blattwespen und Schwebfliegen ebenso wie Hummeln und Bienen. Das Laub ernährt im Sommer die Raupen des Stachelbeerspanners; der nachtaktive Falter ist auf Stachelbeeren geprägt und selten geworden, seit die feuchten Wälder schwinden und die Gärten gespritzt werden. Ein ungespritzter Strauch im Garten zählt für ihn.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":52860112404812,"sku":"100010115","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010115-2.jpg?v=1750333140"},{"product_id":"stachelbeere-teardrop","title":"Stachelbeere Golden Teardrop","description":"\u003cp\u003eDie Stachelbeere 'Golden Teardrop' wächst als niedriger, breitwüchsiger Strauch auf etwa 1 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Wild ist die Art über Europa und Asien verbreitet; diese Sorte dagegen hat keine Papiere – kein Sortenbuch führt sie, kein Züchter und kein Jahr sind bekannt. Geschmack und Fruchtform deuten auf hohes Alter hin. Und die Form ist es, die ihr den Namen gab: Die Beeren hängen tropfenförmig am Zweig, am Stiel schmal und zum Ende hin breit. Ihre Haut ist dabei ganz glatt – die wilde Stachelbeere ist behaart, und viele alte Sorten sind es geblieben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April erscheinen für 3 Wochen kleine grüngelbe Glocken, unscheinbar wie bei allen Stachelbeeren. Die Ernte fällt in den Juli und dauert 3 Wochen. Die Beeren bleiben klein, etwa 15 Millimeter, und gehen mit der Reife von Grün in ein warmes Gelb über. Ihr Aroma ist der Grund, diese Sorte zu pflanzen: süß, voll und mit einer blumig-parfümierten Note, wie man sie bei Stachelbeeren selten findet. Roh gegessen kommt sie am besten zur Geltung, und die dünne, glatte Haut stört dabei nicht. Für die Küche nimmt man im Juni die Hälfte der Früchte noch grün ab: Die bleiben beim Kochen fest und bringen Säure mit, und die verbliebenen legen bis zur Reife an Größe zu. Klein ist der Strauch, bewehrt ist er trotzdem – die Stacheln machen das Pflücken zur Fingerübung. Im Kühlen halten die Früchte 1 bis 2 Wochen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eHeimisch ist die Stachelbeere, und dieser Strauch versorgt über das Jahr verschiedene Gäste. Die Aprilblüte liefert Nektar, wenn es sonst wenig zu holen gibt: Hummeln und Bienen bedienen sich, dazu Fliegen, Schwebfliegen und Blattwespen. Im Sommer gehört das Laub den Raupen des Stachelbeerspanners; der Falter fliegt nachts, lebt fast nur an Stachelbeeren und ist mit den feuchten Wäldern selten geworden. Und die Früchte, die man übersieht, finden die Vögel.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860112470348,"sku":"100010116","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010116-1.jpg?v=1753284597"},{"product_id":"kartoffel-rose","title":"Kartoffelrose","description":"\u003cp\u003eDie Kartoffelrose ist ein sehr robuster, anspruchsloser sommergrüner Wildrosenstrauch, der ursprünglich aus den Küstenregionen Ostasiens stammt, wo er in Nordostchina, Korea, Japan und Südost-Sibirien natürlich auf Sanddünen und an Stränden wächst. Im 18. Jahrhundert wurde die Art nach Europa eingeführt und ist heute in vielen Regionen eingebürgert. Der dicht wachsende Strauch erreicht eine Wuchshöhe von etwa 2 Metern und bildet durch unterirdische Ausläufer rasen- oder horstförmige, undurchdringliche Bestände. Die Triebe sind dicht mit zahlreichen kurzen, kräftigen, geraden Stacheln von bis zu 10 Millimetern Länge besetzt. Die Blätter sind charakteristisch stark runzelig (\u003cem\u003erugosa \u003c\/em\u003e= faltig) und glänzend dunkelgrünen Blättchen, die an Kartoffellaub erinnern und der Rose ihren deutschen Namen geben. Im Herbst färben sich die Blätter leuchtend gelb, bevor sie abfallen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juni bis September, über einen Zeitraum von etwa 8 Wochen, erscheinen zahlreiche große, meist einfache, bis zu 9 Zentimeter breite Blüten in Rosa- bis Purpurrot-Tönen. Die Blüten verströmen einen angenehmen, intensiven Duft. Sie sind essbar und werden traditionell in China zur Herstellung von Blütenmarmelade, Desserts und Potpourri verwendet. Von August bis Oktober reifen über einen Zeitraum von etwa 7 Wochen die auffällig großen, 2 bis 3 Zentimeter dicken, leuchtend roten Hagebutten, die tomaten- oder apfelförmig und oft breiter als lang sind. Im Spätsommer und Herbst trägt die Pflanze häufig gleichzeitig Blüten und Früchte. Die Hagebutten sind essbar, besonders Vitamin C-reich und eignen sich hervorragend zur Herstellung von Marmelade, Gelee, Mus oder Tee. Das Fruchtfleisch ist ergiebiger als das kleinerer Wildrosenhagebutten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Kartoffelrose ist ökologisch wertvoll als Bienenweide, Insektenmagnet und Vogelnährgehölz. Die Blüten werden intensiv von Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und Käfern besucht und bieten über viele Monate Nektar und Pollen. Die Hagebutten werden von zahlreichen Vogelarten wie Silbermöwen gefressen, die die Samen verbreiten. Die dichten, dornigen Bestände bieten Vögeln und Kleintieren wertvollen Schutz, Nistmöglichkeiten und Lebensraum.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860112601420,"sku":"100010119","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010119-1.jpg?v=1752563885"},{"product_id":"apfel-rose","title":"Apfelrose","description":"\u003cp\u003eDie Apfelrose ist ein sommergrüner Wildrosenstrauch, der eine Wuchshöhe von etwa 2 Metern erreicht und ursprünglich aus den Gebirgsregionen Mittel- und Südeuropas stammt, wo sie von der Iberischen Halbinsel über die Alpen bis zum Kaukasus und Kleinasien verbreitet ist und auch in Teilen Skandinaviens vorkommt. Die Art bildet oft unterirdische Ausläufer und kann dadurch ausgedehnte Bestände formen. Der Strauch wächst aufrecht mit etwas steifer Wuchsform und trägt vereinzelte, schlanke, gerade oder leicht gebogene Stacheln. Die gefiederten Blätter sind bis zus 18 Zentimeter lang, bläulich-grün und auf beiden Seiten weich behaart (\u003cem\u003evillosa \u003c\/em\u003e= zottig). Im Herbst färben sich die Blätter in ein sanftes Gelb, bevor sie abfallen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Mai bis August erscheinen über einen Zeitraum von etwa 6 Wochen tiefrosa bis karminroten, einfachen Blüten mit einem Durchmesser von bis zu 6 Zentimetern. Die Blüten verströmen einen schwachen, aber angenehmen Duft und die Blütenblätter sind essbar. Von September bis Oktober reifen über einen Zeitraum von etwa 5 Wochen die auffällig großen, kugelig-ovalen bis apfelförmigen Hagebutten, die bis zu 2,5 Zentimeter groß und damit die größten unter den europäischen Wildrosen sind. Die leuchtend roten bis orangeroten Hagebutten sind charakteristisch dicht mit weichen, drüsigen Borsten besetzt, was der Rose auch den Namen \"Flaumige Rose\" eingebracht hat. Die Hagebutten sind essbar, besonders Vitamin C-reich und schmecken angenehm säuerlich. Sie eignen sich hervorragend zur Herstellung von Marmelade, Gelee, Mus oder Früchtetee. Historisch wurde die Apfelrose gezielt für die Hagebuttengewinnung angepflanzt und war eine beliebte Kulturpflanze für Konserven. Ein gut gewachsener Strauch kann mehrere Kilogramm Hagebutten produzieren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Apfelrose ist ökologisch wertvoll als Bienenweide, Insektenmagnet und Vogelnährgehölz. Die Blüten werden von Bienen, Fliegen und Schmetterlingen bestäubt und bieten ihnen Nektar und Pollen. Die großen, nährstoffreichen Hagebutten dienen vielen Vogelarten und Wildtieren als wertvolle Nahrungsquelle im Herbst und Winter.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52860112634188,"sku":"100010120","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010120-1_22bead71-62a5-4abf-b4a0-4644c0c523c0.jpg?v=1785419129"},{"product_id":"silberbuffelbeere","title":"Silberbüffelbeere","description":"\u003cp\u003eDie Silberbüffelbeere ist ein sommergrüner, dichtkroniger Großstrauch, der eine Wuchshöhe von etwa 4,5 Metern erreicht und ursprünglich aus den Prärien und Flussufern des zentralen und westlichen Nordamerikas stammt, wo er von Kanada (Alberta, Saskatchewan, Manitoba) bis nach Kalifornien, Arizona, New Mexico und Oklahoma verbreitet ist. Der stark verzweigte Strauch wächst aufrecht und bildet durch unterirdische Rhizome und Wurzelausläufer dichte Dickichte, die hervorragenden Windschutz und Erosionsschutz bieten. Die Zweige und jungen Triebe sind dicht mit silbrigen, seidigen Haaren bedeckt, die dem Strauch sein charakteristisches silbriges Erscheinungsbild verleihen. Die Rinde ist graubraun und abblätternd. Die Pflanze trägt zahlreiche kräftige Dornen bis 5 Zentimeter Länge. Die ovalen Blätter sind auf beiden Seiten silbrig-seidig behaart. Für Fruchtertrag werden beide Geschlechter benötigt. Da im jungen Stadium das Geschlecht nicht zu erkennen ist, empfiehlt es sich, mehrere Pflanzen zu setzen, um die Wahrscheinlichkeit für Fruchtertrag zu erhöhen. Die Pflanze ist ein Stickstoff-Fixierer und verbessert durch symbiontische Frankia-Bakterien in ihren Wurzelknöllchen die Bodenfruchtbarkeit, weshalb sie auch als Gründünger und Bodenverbesserer geschätzt wird.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie kleinen, gelblichen, röhrenförmigen Blüten erscheinen sehr früh im März über einen Zeitraum von etwa 3 Wochen, noch vor dem Laubaustrieb. Von August bis Oktober reifen über einen Zeitraum von etwa 3 Wochen die leuchtend roten, kugeligen bis ovalen Steinfrüchte mit einem Durchmesser von 4 bis 6 Millimetern, die oft mit silbrigen Schuppen überzogen sind. Die Früchte sind botanisch keine echten Beeren, sondern Steinfrüchte mit einem zentralen Samenkern, ähnlich einer Miniatur-Kirsche. Sie schmecken sehr sauer bis herb und leicht bitter, werden aber süßer nach dem ersten Frost. Die Beeren enthalten Saponine, die beim Schlagen oder Rühren einen süßen Schaum bilden (daher auch der Name \"Soapberry\"), weshalb sie von Ureinwohnern Nordamerikas traditionell zu einer schaumigen Delikatesse geschlagen wurden, die heute noch bei Festlichkeiten genossen wird. Die Beeren können roh gegessen werden, eignen sich aber besonders gut zur Verarbeitung zu Gelee, Marmelade, Saft, Kompott oder als würzige Sauce – die Ureinwohner verwendeten sie traditionell als Gewürzsauce für Büffelfleisch, was der Pflanze ihren Namen gab. Die Früchte bleiben oft bis in den Winter am Strauch und werden traditionell durch Schütteln geerntet: Eine Plane wird unter dem Strauch ausgebreitet und die Zweige geschüttelt, wobei nur die reifen Früchte abfallen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Silberbüffelbeere ist ökologisch wertvoll als Vogelnährgehölz, Bodenverbesserer und Gründünger. Die Früchte sind eine wichtige Nahrungsquelle für zahlreiche Vogelarten und Kleinsäuger im Herbst und Winter. Die dichten, dornigen Zweige bieten Vögeln hervorragenden Schutz sowie Nist- und Brutmöglichkeiten. Die Stickstoff-Fixierung verbessert die Bodenfruchtbarkeit auch für benachbarte Pflanzen. Der Strauch ist extrem winterhart, dürretolerant und gedeiht auf ärmsten Böden von sandig bis lehmig, wodurch er sich ausgezeichnet für Windschutzpflanzungen, Erosionskontrolle und extensive Standorte eignet.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860113715532,"sku":"100010126","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010126-1.jpg?v=1750333141"},{"product_id":"kolchische-pimpernuss","title":"Kolchische Pimpernuss","description":"\u003cp\u003eDie Kolchische Pimpernuss ist ein sommergrüner Großstrauch aus Georgien, dem westlichen Transkaukasus und dem angrenzenden Iran, der 4 Meter hoch wird. Sie wächst straff aufrecht und wenig verzweigt, im Alter ausladend und breit buschig. Die olivgrünen Triebe tragen gefiederte Blätter mit meist fünf hellgrünen Fiederblättchen. Im Herbst färben sich die Blätter leuchtend gelb. Der deutsche Name \"Pimpernuss\" leitet sich vom mittelhochdeutschen \"pimpern\" für klappern ab, da die erbsengroßen Samen in den hohlen Fruchtkapseln bei Wind ein charakteristisches Klappergeräusch erzeugen. In Georgien werden die noch ungeöffneten Blütenknospen im April als \"Dschondscholi\" gepflückt, eingelegt und als Salat gegessen. Sie ähneln im Geschmack Kapern. Aus den ölreichen Samen wird Öl gewonnen, das nach Pistazien schmeckt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai erscheinen die cremeweißen, glockenförmigen Blüten in aufrechten bis nickenden Rispen. Die Einzelblüten sind bis zu 1,5 Zentimeter lang und damit die größten innerhalb der Gattung. Sie verströmen einen intensiven, feinen Orangenblütenduft, der sie von der heimischen Gemeinen Pimpernuss unterscheidet. Die nektarreichen Blüten locken Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Ab September entwickeln sich die namensgebenden, blasig aufgetriebenen, gelbgrünen Fruchtkapseln mit den erbsengroßen, glänzend braunen Samen. Die Kapseln bleiben sehr lange am Strauch haften und bieten einen dekorativen Winterschmuck. Anders als bei der Gemeinen Pimpernuss zerfallen die Kapseln noch an der Pflanze hängend und setzen die Samen frei.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie lang anhaltende Blüte ist eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten im Mai. Die Fruchtkapseln bieten Vögeln und Kleintieren Nahrung und Unterschlupf. Die Kolchische Pimpernuss ist ein langsam wachsender, anspruchsloser Strauch, der auch schattigere Standorte verträgt. Sie bildet Wurzelausläufer und kann dadurch vermehrt werden. In ihrer georgischen Heimat ist sie gemäß der Roten Liste als gefährdet eingetragen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860114010444,"sku":"100010133","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010133-2.jpg?v=1777968146"},{"product_id":"gemeine-pimpernuss","title":"Gemeine Pimpernuss","description":"\u003cp\u003eDie Gemeine Pimpernuss ist ein sommergrüner Großstrauch aus Südosteuropa und Kleinasien, der 4 Meter hoch wird. In Deutschland wächst sie wild nur in Bayern und Baden-Württemberg und steht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Sie wächst aufrecht, mehrstämmig und locker verzweigt. Die gefiederten Blätter bestehen aus fünf bis neun Fiederblättchen und ähneln Holunderblättern. Im Herbst färben sie sich leuchtend gelb bis orange. Der deutsche Name \"Pimpernuss\" leitet sich vom mittelhochdeutschen \"pimpern\" für klappern ab, da die erbsengroßen Samen in den hohlen Fruchtkapseln bei Wind klappern. Die Samen schmecken pistazienartig und können geröstet, kandiert oder zu Pimpernusslikör verarbeitet werden, der traditionell im Bayerischen Wald hergestellt wird. Aus den Samen wurden früher auch Rosenkränze gefertigt. Die Blütenknospen können ähnlich wie Kapern eingelegt oder kandiert werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Mai bis Juni erscheinen die cremeweißen, leicht rosa schattierten, glockenförmigen Blüten in charakteristischen, nach unten hängenden Rispen. Sie verströmen einen intensiven Kokosnussduft und sind sehr nektarreich. Die Blütenrispen unterscheiden die Gemeine von der Kolchischen Pimpernuss, deren Blüten aufrecht stehen. Die Blüten locken Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Ab September entwickeln sich die blasig aufgetriebenen, gelbgrünen Fruchtkapseln mit den glänzend braunen Samen. Die Kapseln sind rundlich geformt und bleiben lange am Strauch haften. Im Gegensatz zur Kolchischen Pimpernuss haben sie eine eher geringe Zierwirkung, erzeugen aber das namensgebende Klappergeräusch.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie nektarreichen Blüten bieten Bestäubern im Mai und Juni Nahrung. Die Samen werden von Vögeln gefressen und dienen Kleintieren als Nahrung. Die Gemeine Pimpernuss bildet Wurzelausläufer und kann dadurch vermehrt werden. Als heimisches, seltenes Gehölz ist sie wertvoll für naturnahe Pflanzungen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52860114043212,"sku":"100010134","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/P1014085.jpg?v=1783584390"},{"product_id":"monchspfeffer-blue-diddley","title":"Mönchspfeffer Blue Diddley","description":"\u003cp\u003eDer Mönchspfeffer 'Blue Diddley' ist ein kompakter, sommergrüner Strauch, der bis zu 1,5 Meter Höhe und Breite erreicht. Damit ist er deutlich kleiner als die Wildform, die vom Mittelmeerraum bis Zentralasien bis zu 4 Meter hoch wird. Er wächst mehrstämmig, aufrecht und locker verzweigt mit rundlicher, gedrungener Krone. Die charakteristischen, handförmig gefingerten Blätter bestehen aus schmal lanzettlichen Fiederblättern und ähneln Hanf- oder Kastanienblättern. Sie sind oberseits dunkelgrün und kahl, unterseits dicht graufilzig behaart und verströmen einen intensiven, würzig-aromatischen Duft. Im Herbst färben sie sich gelblich bis rötlich. Der Name „Mönchspfeffer\" bezieht sich darauf, dass Mönche im Mittelalter die pfefferartig schmeckenden Früchte aßen, um ihr Keuschheitsgelübde leichter einhalten zu können. Daher auch „agnus castus\" (keusches Lamm). Die Pflanze vertreibt Zecken und andere blutsaugende Arthropoden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juli bis Oktober erscheinen die aufrechten, dichten Blütenrispen mit zahlreichen kleinen, intensiv lavendel- bis blauvioletten Blüten. Die Blütezeit erstreckt sich über bis zu 14 Wochen und macht den Mönchspfeffer zu einem wertvollen Spätblüher. Optisch erinnert er während der Blüte an den Schmetterlingsflieder, wird aber als weniger invasive Alternative diskutiert, da die Samen in Mitteleuropa selten ausreifen. Ab September reifen die rotbraunen bis schwarzen, erbsengroßen Früchte mit ihrem charakteristischen, scharf-pfefferartigen Geschmack. Sie wurden früher als Pfefferersatz verwendet und sind schwach giftig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie nektarreichen Blüten sind eine ausgezeichnete Bienenweide und locken Bienen, Hummeln, Holzbienen, Wollbienen und andere Bestäuber an. Die lang anhaltende Blütezeit im Spätsommer ist besonders wertvoll, da zu dieser Zeit weniger Nahrungsquellen für Insekten verfügbar sind. 'Blue Diddley' blüht am einjährigen Holz und treibt sehr spät aus. In kälteren Lagen kann die Pflanze bis auf den Boden zurückfrieren und treibt dennoch zuverlässig neu aus. Der Rückschnitt im Frühjahr fördert dabei einen kompakten Wuchs und reiche Blüte.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860114207052,"sku":"100010138","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010138-1.jpg?v=1750333141"},{"product_id":"japanischer-pfeffer-schinifolium","title":"Grüner Szechuanpfeffer","description":"\u003cp\u003eDer Grüne Szechuanpfeffer stammt aus China, Japan und Korea. Er wird 3 Meter hoch und wächst als sommergrüner, mehrstämmiger Strauch mit einzelnen flachen Stacheln unter jeder Knospe, die bei älteren Pflanzen zu bizarren Beulen in der Rinde verwachsen. Die unpaarig gefiederten Blätter werden bis 25 Zentimeter lang, duften würzig und verfärben sich im Herbst leuchtend gelb. Die Pflanze ist zweihäusig, weshalb für Fruchtbildung männliche und weibliche Exemplare benötigt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie rotbraunen Kapselfrüchte reifen ab Oktober und werden traditionell als Gewürz verwendet. Bei dieser Art werden bevorzugt die aromatischen schwarzen Samen genutzt, weniger die Fruchtschalen. Sie schmecken mild-aromatisch, zitronig und prickelnd, aber ohne die Schärfe anderer Szechuanpfeffer-Arten. In Korea sind sie Grundlage des Sancho-Gewürzes, das besonders zu Fischsuppen gereicht wird. Auch die jungen Blätter finden Verwendung in der asiatischen Küche, etwa für Fischgerichte oder als Tee.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juli bis August erscheinen gelblich-grüne bis braungrüne Blüten in kompakten Büscheln am Ende der Zweige. Sie bieten Nektar für zahlreiche Insekten, die reifen Früchte dienen Vögeln als Nahrung, und der dichte, stachelige Strauch bietet Schutz für Kleintiere.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860114305356,"sku":"100010141","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":58726669451596,"sku":"100010557","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010141-2.jpg?v=1790911958"},{"product_id":"eingriffeliger-weissdorn","title":"Eingriffeliger Weißdorn","description":"\u003cp\u003eDer Eingriffelige Weißdorn wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 5,5 Meter Standfläche. Er ist in Europa, Nordafrika und Westasien zu Hause und in Mitteleuropa einheimisch; er steht an sonnigen Waldrändern, in Hecken und Gebüschen und an felsigen Hängen bis in Höhen um 1.300 Meter. Ausgelesen wurde er nie auf die Frucht, sondern immer auf den Wuchs: Es gibt ihn säulenförmig, gedrungen und dornenlos und mit gedrehten Zweigen. Seine eigentliche Geschichte ist die der Hecke. Er verträgt jeden Schnitt, und wo man ihn am Stamm einhackt und umlegt, wächst er weiter und schließt sich zu einer undurchdringlichen Einfriedung. Junge Pflanzen wachsen sparrig, alte werden über 100 Jahre alt und bekommen dabei malerische Formen. Im Herbst kann das Laub gelb oder tiefrot werden – verlässlich ist die Färbung nicht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb Mai steht die Blüte etwa 3 Wochen: 4 bis 15 weiße, kräftig duftende Blüten in einer Trugdolde. Die Ernte beginnt im September und dauert rund 3 Wochen. Die Früchte werden 8 bis 9 Millimeter groß und dunkelrot und tragen einen einzigen Steinkern. Daher der Name – und daran erkennt man ihn: Der Zweigriffelige Weißdorn, der neben ihm in denselben Hecken steht, trägt 2. Roh schmeckt das Fleisch mehlig und fade; sein Wert liegt woanders. Die Früchte sind ausgesprochen pektinreich und gelieren stark – der Partner für alles, was von selbst nicht geliert. Mit Brombeere oder Holunder gemischt ergeben sie Gelee, Marmelade und Kompott, dazu Süßmost und Limonade. Getrocknet und gemahlen gingen sie in Notzeiten ins Brot; davon haben sich die alten Namen Mehldorn und Mehlbeere gehalten. Blüten und junge Blätter lassen sich als Tee aufgießen. Eines gehört vor die Pflanzung: Weißdorn ist für Feuerbrand anfällig und kann Kernobst anstecken, ohne selbst daran einzugehen. Mehrere Länder schreiben deshalb 500 Meter Abstand zu Obstanlagen vor.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eUnter den heimischen Gehölzen gehört er zu denen mit dem höchsten ökologischen Wert, und das liegt daran, dass er dreierlei zugleich anbietet. Die nektarreichen Blüten tragen im Mai, wenn die Obstblüte vorbei ist. Die Blätter sind Raupenfutter für zahlreiche Schmetterlinge – ein Gehölz, das nicht nur die erwachsenen Falter füttert, sondern auch ihre Jugend. Und das dornige, dicht verzweigte Geäst ist beides: Nistplatz und Speisekammer, denn die Früchte hängen in die kalte Jahreszeit hinein. Säuger und Insekten nehmen ihn ebenso an. Eine gelegte Hecke aus diesem Weißdorn ist deshalb kein Zaun mit Grünzeug daran, sondern ein bewohnter Ort.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt","offer_id":52860114534732,"sku":"100010146","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010146-1.jpg?v=1750333146"},{"product_id":"hundsrose","title":"Hundsrose","description":"\u003cp\u003eDie Hundsrose ist in Europa, Nordafrika und Westasien heimisch und wird als sommergrüner Strauch mit bogig überhängenden Trieben 3 Meter hoch. Die dornigen Zweige und ihre Anspruchslosigkeit machen sie zu einem wertvollen Gehölz für naturnahe Hecken. Im Herbst bildet sie auffällige, längliche, leuchtend rote Hagebutten, die bis in den Winter und oft bis ins Frühjahr am Strauch bleiben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Hagebutten reifen ab September über etwa drei Wochen und sind essbar. Nach dem ersten Frost verlieren sie einen Teil ihrer Bitterstoffe und werden süßer im Geschmack. Sie werden zu Marmelade, Gelee, Sirup, Tee, Mus, Likör und Wein verarbeitet und können getrocknet und gemahlen sogar als Mehlersatz verwendet werden. Die Früchte sind besonders reich an Vitamin C. Die Blütenblätter sind ebenfalls essbar, schmecken subtil süß und werden frisch in Salaten, getrocknet als Tee oder als essbare Dekoration über Speisen verwendet. Junge Blätter im Frühjahr können kleingeschnitten in Eintöpfe, Suppen oder Gemüsegerichte gemischt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juni bis Juli erscheinen zahlreiche zart duftende, fünfblättrige Blüten in Rosa bis Weiß über etwa vier Wochen. Sie bieten eine wichtige Nektarquelle für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Die dichten, dornigen Zweige bieten Vögeln geschützte Nistplätze, und die Hagebutten sind im Winter eine wichtige Nahrungsquelle für viele Vogelarten. Für zahlreiche Schmetterlingsarten dienen die Blätter als Raupenfutterpflanze.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57821246161228,"sku":"100010443","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52860114567500,"sku":"100010147","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010147-3.jpg?v=1753385784"},{"product_id":"europaischer-wildapfel","title":"Europäischer Wildapfel","description":"\u003cp\u003eDer Europäische Wildapfel wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 10 Meter heran und braucht rund 8 Meter Standfläche. Heimisch ist er in fast ganz Europa, ostwärts bis an die Wolga und in den Kaukasus. Er ist die einzige Apfelart, die in Mitteleuropa von Natur aus wächst, und inzwischen die seltenste: Eine Zählung für Deutschland kam auf rund 5.500 Bäume in 250 Vorkommen, das nördliche Brandenburg gehört zu ihren wichtigen Generhaltungszentren. Am Kulturapfel hat er mitgebaut: Dessen Domestikation begann vor rund 4.000 Jahren in Zentralasien mit einer anderen Wildart, doch nach seiner Ankunft in Europa floss so viel Wildapfel ein, dass unsere Kultursorten ihm heute genetisch näherstehen als ihrem zentralasiatischen Ahnen. Das zahlt sich im Garten aus: Er blüht mit den Kultursorten und befruchtet sie. Als Partner passen Signe Tillisch, Aport und Roter Herbstkalvill, Boskoop taugt nicht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon April bis Mai öffnet er über etwa 3 Wochen weiße, außen rosa überlaufene Blüten, 3 bis 4 Zentimeter breit und zu wenigen an den beblätterten Kurztrieben. Ab September reifen daraus kugelige Äpfel von 2 bis 4 Zentimetern, gelbgrün und oft mit roter Backe. Die Ernte zieht sich über rund 3 Wochen, und wer mag, lässt die Früchte hängen, bis er sie braucht. Roh geben sie wenig her: hart, herb-sauer und stark adstringierend, das Fruchtfleisch so fest, dass die Art auch Holzapfel heißt. Gekocht oder gedörrt kehrt sich das Urteil um. Wildäpfel sind reich an Pektin und gelieren ohne Zusatz, sie bringen sogar das Gelee zum Stocken, das aus pektinarmen Früchten allein nicht fest wird. Dazu kommen Apfelmus und eingekochte Vorräte, ein Teil der Ernte lässt sich trocknen. Aus den Sämlingen zieht man seit jeher Unterlagen für Apfelveredelungen, und das harte Holz gibt Drechselarbeiten, Spielzeug und kleine Schnitzereien her.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte ist eine Bienenweide. Als Raupenfutter dient der Wildapfel dem Obsthain-Blütenspanner, der auf wenige Gehölze festgelegt ist, dazu Blaukopf, Abendpfauenauge und Trauerwidderchen. Im Herbst sind die Früchte Nahrung für Vögel und Säugetiere, die zugleich die Samen forttragen. Die sperrige Verzweigung aus kurzen, spitz auslaufenden Seitentrieben macht ihn zu einer wehrhaften Heckenpflanze und gibt brütenden Vögeln Deckung, alte Exemplare bieten zahlreichen Tieren Brutstätte und Unterschlupf. Rund 100 Jahre kann er dafür stehen bleiben. In der Wildfruchthecke ist er damit weit mehr als ein Obstgehölz.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860114731340,"sku":"100010151","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":58575645999436,"sku":"100010535","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010151-1.jpg?v=1750333155"}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/collections\/Essbare_Hecke.jpg?v=1750937315","url":"https:\/\/www.waldgaertnerei-kyritz.de\/collections\/hecke.oembed?page=4","provider":"Waldgärtnerei Kyritz","version":"1.0","type":"link"}