{"title":"Gehölze mit Beeren und anderen kleinen Früchten","description":"\u003cp\u003eGehölze mit Beeren und anderen kleinen Früchten – von Felsenbirne und Apfelbeere über Ölweide bis zur Johannisbeere. Ertragreiche Arten für Naschgarten, Hecke oder naturnahe Fläche, die gleichzeitig Insekten und Vögeln Nahrung bieten.\u003c\/p\u003e","products":[{"product_id":"felsenbirne-honeywood","title":"Felsenbirne Honeywood","description":"\u003cp\u003eDie Felsenbirne 'Honeywood' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche, mit breit ausgebreiteten Trieben. Sie ist eine Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (\u003cem\u003eAmelanchier alnifolia\u003c\/em\u003e), die in den Prärien des nordwestlichen Nordamerika zu Hause ist und deren englischer Name Saskatoon aus dem Cree stammt. Die Sorte verdankt sich einem Arzt mit Baumschule: Albert John Porter gründete 1934 westlich von Parkside in Saskatchewan einen Betrieb, in dem er Pflanzen für das raue Prärieklima auslas. Um 1955 entdeckte er unweit davon einen besonders guten Wildstrauch, zog aus dessen Beeren Sämlinge und wählte daraus 'Honeywood' aus; 1973 kam sie in den Handel. Sie treibt ausgesprochen wenige Ausläufer, während die Art als langsam wanderndes Gestrüpp wächst, und ist widerstandsfähig gegen Blattfleckenkrankheit.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb April öffnen sich die Blüten – bei dieser Sorte deutlich später als bei den übrigen Sorten der Erlenblättrigen Felsenbirne – in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend weißen Blüten. Anders als bei vielen Rosengewächsen erscheinen sie erst, wenn das Laub schon voll entfaltet ist, und sie halten lange. Geerntet wird ab Juni. Die Beeren sind bereift purpurn, saftig und sehr süß und erreichen 1,3 bis 1,5 Zentimeter; sie sitzen zu bis zu 15 in großen Trauben und reifen später als bei den anderen Sorten, was die Erntezeit der Gattung insgesamt verlängert. 'Honeywood' trägt früh im Leben und verlässlich Jahr für Jahr. Den eigentümlichen Beigeschmack macht ein Detail, das man leicht für einen Mangel hielte: Es sind die kleinen, harten Kerne, die den feinen Mandelton beisteuern. Frisch, im Kompott, als Gelee oder getrocknet – die Beeren lassen sich verwenden wie Heidelbeeren, sind aber süßer und tragen eben jene Mandelnote.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten kommen Insekten zugute, die Früchte den Vögeln – Felsenbirnen gehören zu den ergiebigsten Vogelnährgehölzen des Gartens, und wer selbst ernten will, muss den Amseln zuvorkommen. Die Art selbst verträgt Kälte bis unter −50 °C; daran reicht kaum ein anderes Obstgehölz heran, und sie stellt an den Boden fast keine Bedingung außer der, dass er nicht dauernd nass sein darf. Im Herbst färbt sich das Laub leuchtend. Als dichter, ausläufertreibender Strauch bietet die Art Nistplätze und Deckung, und weil die Blüten sich erst nach dem Laubaustrieb öffnen, entgehen sie den Spätfrösten, die anderes Obst treffen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52784098312524,"sku":"100010001","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010001-1x.jpg?v=1750332882"},{"product_id":"felsenbirne-smoky","title":"Felsenbirne Smoky","description":"\u003cp\u003eDie Felsenbirne 'Smoky' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Sie ist die bekannteste Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (\u003cem\u003eAmelanchier alnifolia\u003c\/em\u003e), die in den Prärien des nordwestlichen Nordamerika zu Hause ist. Entstanden ist 'Smoky' 1952 in Beaverlodge im Norden Albertas, und über Jahrzehnte war sie die Sorte, auf der der kanadische Erwerbsanbau ruhte – bis 'Northline' sie mit größeren Beeren von diesem Platz verdrängte. Jung wächst sie straff aufrecht mit geraden Trieben; mit den Jahren biegen sich die Zweige bogenförmig nach außen, und aus dem Strauch wird zusammen mit den reichlich gebildeten Ausläufern eine breite Gruppe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb April öffnen sich weiße Blüten in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend Einzelblüten, und zwar erst dann, wenn das Laub bereits voll entfaltet ist; sie halten vergleichsweise lange. Geerntet wird ab Juni. Die Beeren sind rotpurpurn, mit etwa 1,3 Zentimetern groß und sitzen in mittelgroßen Trauben; sie schmecken saftig, sehr süß und dabei mild: Unter den Saskatoon-Sorten hat 'Smoky' das höchste Verhältnis von Zucker zu Säure, und genau das macht sie für den Frischverzehr beliebt und für Gelee eher zurückhaltend. Sie reifen ungleichmäßig, was die Ernte über einen längeren Zeitraum zieht, und enthalten viele große Kerne. Gerade diese Kerne sind kein Mangel: Sie steuern den feinen Mandelton bei, für den Felsenbirnen geschätzt werden. Verwenden lassen sich die Beeren wie Heidelbeeren – frisch, getrocknet, als Kompott oder Gelee; in Kanada gehen sie außerdem in Strudel, Wein und sogar in Bier.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBlüten und Früchte kommen der Tierwelt in gleichem Maß zugute – Insekten im Frühjahr, Vögeln im Sommer; Amseln räumen einen unbeaufsichtigten Strauch schnell ab. Die Art verträgt Kälte bis unter −50 °C und stellt an den Boden fast keine Bedingung außer der, dass er nicht dauernd nass sein darf – beides zusammen empfiehlt sie für raue Lagen, in denen anderes Beerenobst ausfällt. Weil 'Smoky' viele Ausläufer treibt, wächst sie mit den Jahren zu einem dichten Gebüsch heran, das Nistplätze und Deckung bietet. Und weil die Blüten erst nach dem Laubaustrieb erscheinen, entgehen sie den Spätfrösten, die andere Obstgehölze treffen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784098345292,"sku":"100010002","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57830662340940,"sku":"100010448","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010002-1.jpg?v=1750333148"},{"product_id":"felsenbirne-northline","title":"Felsenbirne Northline","description":"\u003cp\u003eDie Felsenbirne 'Northline' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche; sie bleibt gedrungen und aufrecht und bildet mit ihren vielen Ausläufern über die Jahre ein geschlossenes Gebüsch. Sie ist eine Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (\u003cem\u003eAmelanchier alnifolia\u003c\/em\u003e) und geht auf John Wallace zurück, der sie in den 1950er Jahren in der Baumschule von Beaverlodge in Alberta aus dem vorhandenen Bestand heraussuchte – gezielt nach Beerengröße und Geschmack. 1960 kam sie in den Handel und löste in den kanadischen Anlagen nach und nach 'Smoky' ab. Der gedrungene Wuchs hat dabei einen sehr praktischen Vorzug: Die Sträucher lassen sich vom Boden aus abernten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb April öffnen sich weiße Blüten in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend Einzelblüten – erst nach voller Entfaltung des Laubs und über einen vergleichsweise langen Zeitraum. Geerntet wird ab Juni, und hier liegt der eigentliche Vorzug dieser Sorte: Die Beeren einer Traube werden weitgehend gleichzeitig reif. Ein Durchgang genügt also dort, wo man bei anderen Sorten dreimal an denselben Strauch zurückkehrt – und wer nur ein Wochenende Zeit hat, holt bei ihr die ganze Ernte. Groß sind die Beeren dazu, rund 1,6 Zentimeter, purpurn bereift und von ausgezeichnetem Geschmack; den charakteristischen Mandelton steuern die kleinen, harten Kerne bei. Frisch, getrocknet, als Kompott oder Gelee lassen sich die Beeren verwenden wie Heidelbeeren – sie sind süßer und tragen jene Nussnote, die Heidelbeeren fehlt. Für Gelee und Saft tut ein Schuss Säure gut, der die Süße auffängt; innerhalb der Gattung gibt es die Beeren auch in Blau, Cremeweiß und Rot.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten versorgen Insekten im Frühjahr, die Früchte die Vögel im Sommer; Felsenbirnen gehören zu den ergiebigsten Vogelnährgehölzen überhaupt. Die Art verträgt Kälte bis unter −50 °C und nimmt fast jeden Boden an, solange er nicht dauernd nass ist – die Erlenblättrige Felsenbirne zählt damit zu den genügsamsten Obstgehölzen, und die Namen ihrer besten Sorten lesen sich wie eine Landkarte Nordwestkanadas. Durch ihre vielen Ausläufer wächst 'Northline' zu einem dichten, niedrigen Gebüsch heran, das Nistplätze und Deckung bietet und sich als lebende Hecke eignet. Der späte Blühbeginn nach dem Laubaustrieb hält die Blüten aus der Reichweite der Spätfröste.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784098378060,"sku":"100010003","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010003-1x.jpg?v=1750333148"},{"product_id":"felsenbirne-martin","title":"Felsenbirne Martin","description":"\u003cp\u003eDie Felsenbirne 'Martin' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Sie ist eine Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (\u003cem\u003eAmelanchier alnifolia\u003c\/em\u003e) und trägt den Namen ihres Züchters: Dieter Martin zog sie in seiner Baumschule im saskatchewanischen Langham aus einem frei abgeblühten Samen der Sorte 'Thiessen' und brachte sie 1990 in den Handel. 'Thiessen' wiederum geht auf eine Auslese von 1910 zurück, für die Samen von Sträuchern am Saskatchewan-Fluss gesammelt worden waren – 'Martin' steht damit in einer Linie, die bis an den Anfang des kanadischen Saskatoon-Anbaus zurückreicht. Ausgelesen wurde sie auf ein einziges Merkmal: eine besonders gleichmäßige Reife.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb April öffnen sich weiße Blüten in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend Einzelblüten, erst nach voller Entfaltung des Laubs und über einen langen Zeitraum hinweg. Geerntet wird ab Juni. Die Beeren werden mit durchschnittlich 1,8 Zentimetern ausgesprochen groß, sind rund, tiefblau bis purpurn bereift, saftig und harmonisch süß; weil sie gleichmäßig reifen, lässt sich eine Traube in einem Durchgang abnehmen – wer größere Mengen auf einmal verarbeiten will, findet darin den entscheidenden Vorzug dieser Sorte. Ihren eigenen Ton bekommen sie von den kleinen, harten Kernen, die einen feinen Mandelgeschmack beisteuern – ein Merkmal, das Felsenbirnen von allen anderen Beeren unterscheidet. Verwendet werden sie wie Heidelbeeren: frisch, getrocknet, als Kompott, Gelee oder Saft, wobei ihre Süße bei Gelee gern mit etwas Säure ausgeglichen wird. Innerhalb der Gattung reicht die Fruchtfarbe von Purpurn über Blau bis zu Cremeweiß und Rot; bei den Sorten der Erlenblättrigen Felsenbirne ist sie bereift purpurn.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Frühjahr sind die Blüten eine Nahrungsquelle für Insekten, im Sommer die Früchte für Vögel – ohne Netz teilt man die Ernte mit den Amseln. Die Art verträgt Kälte bis unter −50 °C und wächst auf fast jedem Boden, der nicht dauernd nass ist; unter den Felsenbirnen ist die Erlenblättrige diejenige, die am häufigsten wirklich gegessen wird, während die übrigen Arten meist als Ziergehölz stehen. Der Strauch wächst langsam in die Breite und bildet mit den Jahren ein dichtes Gebüsch, das Deckung und Nistplätze bietet. Weil die Blüten erst nach dem Laub erscheinen, gehen sie an den Spätfrösten vorbei, die anderes Obst im Frühjahr treffen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57821036872012,"sku":"100010438","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784098410828,"sku":"100010004","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010004-1x.jpg?v=1750333148"},{"product_id":"apfelbeere","title":"Apfelbeere","description":"\u003cp\u003eDie Apfelbeere ist ein strauchförmig wachsendes, robustes, bis zu 2 Meter hohes Beerenobstgehölz aus dem östlichen Nordamerika. Der mehrstämmige Strauch wächst aufrecht und bildet mit der Zeit Ausläufer, wodurch dichte Bestände entstehen können. Im Herbst entwickelt das glänzend grüne Laub eine leuchtende Färbung in Rot- bis Orangetönen und macht die Pflanze zu einem attraktiven Herbstfärber. Besonders geschätzt werden die kleinen, dunkelvioletten bis schwarzen Beeren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSie zeichnen sich durch ihren herben, leicht säuerlichen Geschmack und einen außergewöhnlich hohen Gehalt an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen aus. Die Beeren können roh verzehrt werden, sind aufgrund ihrer herben Note jedoch besser zur Verarbeitung geeignet. Aronia-Beeren werden häufig zu Säften, Marmeladen, Gelees oder in Smoothies und Joghurt verarbeitet. Auch als Zutat in Backwaren oder als getrocknete Beeren in Müslis oder Salaten sind sie beliebt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie weißen Blüten der Apfelbeere erscheinen im Frühjahr und bieten eine frühe Nahrungsquelle für Insekten. Die reifen Früchte werden von zahlreichen Vogelarten angenommen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784098967884,"sku":"100010019","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010019-3.jpg?v=1753386390"},{"product_id":"schwarze-johannisbeere-hedda","title":"Schwarze Johannisbeere Hedda","description":"\u003cp\u003eDie Schwarze Johannisbeere 'Hedda' wächst als halbaufrechter Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Zu Hause ist die Art in den kühlen Teilen Eurasiens, von Mitteleuropa bis in die Mongolei; 'Hedda' selbst stammt aus Norwegen und geht auf Johannes Øydvin zurück, der aus der Resistenzzüchtung kam, bevor er Obst- und Beerensorten züchtete. Er kreuzte die bewährte schwedische 'Öjebyn' mit 'Melalahti', einer alten finnischen Landsorte aus Kainuu im Nordosten des Landes, die selbst als mehltaufest gilt. Diese eine Eigenschaft hat die Tochter geerbt, und sie ist das, wofür 'Hedda' steht: Wo anderen Sorten im Sommer die Blätter weiß anlaufen, bleibt sie frei davon.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIhre Blüte fällt in den Mai und hält 3 Wochen; die einzelnen Blüten sind außen grün und innen rötlich weiß und fallen kaum auf. Ab Juli lässt sie sich 2 Wochen lang pflücken. Beim Zeitpunkt gibt es etwas zu gewinnen: Die frühesten Trauben geben einen helleren Saft, die Farbe kommt erst mit den letzten Tagen der Reife – wer den Hauptteil stehen lässt, bis er tiefschwarz glänzt, bekommt das dunklere Glas. Die Beeren sind mittelgroß, rund und glänzend, sie sitzen in mittellangen hängenden Trauben. Im Geschmack hält 'Hedda' die Mitte: süß genug für die Hand, säuerlich genug für die Küche. Verarbeitet wird zu Saft, Gelee, Marmelade und Likör, und die Blätter geben Tee und würzen den Einlegesud. Frisch halten sich die Beeren nur wenige Tage. Eines verlangt diese Sorte allerdings: kräftigen Schnitt – der Ertrag hängt daran.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Wildform der Schwarzen Johannisbeere steht an Bachufern und in Auwäldern, im Halbschatten und im Kühlen. An den Blütentrauben sammeln vor allem Sandbienen und Hummeln – allein 8 Sandbienenarten sind an Johannisbeeren zu finden –, daneben Fliegen und Schwebfliegen. Weil die Blüte in den Mai fällt, kommt sie, wenn die großen Obstblüten schon vorbei sind. Auch der Stachelbeerspanner braucht solche Lagen: Seine Raupen fressen am Johannisbeerlaub, der Falter selbst fliegt nachts, und selten geworden ist er, weil es die feuchten Wälder immer weniger gibt. Und die schwarzen Beeren finden Vögel von selbst, anders als die grünfrüchtigen Sorten, die sie übersehen. Wer beides möchte, Ernte und Vogelbesuch, lässt die untersten Trauben hängen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57836712132940,"sku":"100010476","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099131724,"sku":"100010022","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010022-1.jpg?v=1750333187"},{"product_id":"schwarze-johannisbeere-weissrussische-susse","title":"Schwarze Johannisbeere Weißrussische Süße","description":"\u003cp\u003eDie Schwarze Johannisbeere 'Weißrussische Süße' wächst als dichter, kräftiger Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Sie stammt aus Samochwalowitschi bei Minsk, wo A. G. Wolusnew sie am belarussischen Institut für Obstbau auslas. Ihre Abstammung erzählt die Verbreitung der Art im Kleinen: Gekreuzt wurde eine Zuchtform, in der die europäische und die sibirische Unterart zusammenkommen, mit einem ausgelesenen Sämling aus dem Fernen Osten – 3 Herkünfte einer Art, die von Westeuropa bis in die Mongolei reicht. Ausgelesen wurde auf den Geschmack, und daher der Name; 1979 wurde sie als Sorte anerkannt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im April und dauert 3 Wochen. Sie ist einen Blick wert: Die Blüten sind gelblichgrün und mit rosa Strichen gezeichnet, während die Art sonst außen grün und innen rötlich weiß blüht. Sie sitzen in langen, locker besetzten Trauben, die von den Trieben hängen. Gepflückt wird ab Juli über etwa 2 Wochen. Die Beeren sind rundlich-oval, schwarz und glänzend, ihre Schale ist mittelfest, und eine einzelne wiegt etwa 1 Gramm. Zweierlei gehört zusammen: Sie werden nicht alle gleich groß, und sie reifen nicht gleichzeitig. Im Erwerbsanbau steht das unter den Nachteilen dieser Sorte, weil sich kein Bestand auf einmal abernten lässt. Im Garten kehrt sich das um – man geht zwei- oder dreimal durch und bekommt jedes Mal reife Beeren, statt alles in einer Woche verarbeiten zu müssen. Im Geschmack ist sie süß: 4,6 von 5 Punkten gaben ihr die Verkoster, und das ist der Grund, sie aus der Hand zu essen, was bei dieser Art selten in Frage kommt. Für Saft, Gelee, Konfitüre und Sirup taugt sie genauso. Liegen bleiben sollten die Beeren nicht, dafür ist die Schale zu weich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWas „Bienenweide\" bei der Schwarzen Johannisbeere heißt, lässt sich genauer sagen: Nektar gibt sie viel, Pollen nur mäßig – im April ist sie eine Trinkstelle, keine Pollenquelle. Daran sammeln Sandbienen und Hummeln. Für den Fruchtansatz ist diese Sorte weniger auf sie angewiesen als andere, denn sie bestäubt sich zu rund 60 Prozent selbst; was die Insekten beitragen, kommt obenauf. Am Laub leben 13 Falterarten, 5 davon auf Johannisbeeren spezialisiert; der Johannisbeer-Haarbüschelspanner und der Honiggelbe Haarbüschelspanner tragen ihre Futterpflanze im Namen. Und weil die Beeren nach und nach reif werden, hängt an diesem Strauch über Wochen etwas für die Vögel, wo eine gleichmäßig reifende Sorte an einem Tag leer gepflückt ist.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57831383269708,"sku":"100010461","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099164492,"sku":"100010023","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010023-1.jpg?v=1750333186"},{"product_id":"schwarze-johannisbeere-mortii","title":"Schwarze Johannisbeere Mortti","description":"\u003cp\u003eDie Schwarze Johannisbeere 'Mortti' wächst als steil aufgebauter Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Die Art ist über Europa und das nördliche Asien verbreitet; 'Mortti' dagegen stammt aus Piikkiö in Südwestfinnland, wo seit 1961 an Schwarzen Johannisbeeren gezüchtet wird. Gekreuzt wurde die schwedische 'Öjebyn' mit der englischen 'Wellington XXX', die 1913 aus 'Boskoop' und 'Baldwin' hervorging und für große, süße Beeren bekannt ist, aber Frost schlechter verträgt. Beides zusammen ergab eine Sorte, die finnische Winter übersteht. Ein Zuchtziel des Programms war der aufrechte Wuchs, damit sich die Beeren maschinell ernten lassen – im Garten heißt das: wenig Schnitt, keine Stütze, und man kommt an die Trauben heran, ohne sich zu bücken.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April blüht sie 3 Wochen lang, in hängenden Trauben, außen grün und innen rötlich weiß – unauffällig, wie bei allen Schwarzen Johannisbeeren. Ab Juli wird 2 Wochen lang geerntet, Traube für Traube statt Beere für Beere. Ihre Früchte wiegen 0,7 bis 1,1 Gramm, sind glänzend schwarz und stark aromatisch: Der Duft, der beim Pflücken an den Händen bleibt, ist der eigentliche Grund für diese Sorte. Süßer als die meisten Schwarzen Johannisbeeren ist sie ebenfalls – ob das zum Rohessen reicht, entscheidet der eigene Geschmack, denn die Art gilt frisch als streng. Ihre Stärke liegt in der Küche: Saft, Sirup, Gelee und Konfitüre, dazu Soßen und Chutneys zu Wild und Käse. Auch die Blätter lassen sich nutzen – frisch oder fermentiert geben sie einen würzigen Tee. Gekühlt halten sich die Beeren wenige Tage; wer sie nicht sofort verarbeitet, friert sie am besten an der Rispe ein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Schwarze Johannisbeere ist in Europa heimisch, und ihre Wildform ist in Deutschland selten geworden – sie steht auf der Roten Liste. Im Garten ist sie deshalb mehr als ein Fruchtstrauch. Ihre Blüte im April fällt in eine Zeit, in der wenig zu holen ist: An den Trauben sammeln vor allem Sandbienen und Hummeln, die Fuchsrote Sandbiene darunter, dazu Baumhummel und Dunkle Erdhummel. Später im Jahr frisst am Laub die Raupe eines Nachtfalters, des Stachelbeerspanners, der mit den feuchten Wäldern selten geworden ist. Und was an Beeren hängen bleibt, holen sich die Vögel.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57836715737420,"sku":"100010477","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099197260,"sku":"100010024","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010024-1.jpg?v=1750333093"},{"product_id":"weisse-johannisbeere-weisse-kaiserliche","title":"Weiße Johannisbeere Weiße Kaiserliche","description":"\u003cp\u003eDie Weiße Johannisbeere 'Weiße Kaiserliche' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche – und die braucht sie tatsächlich: Sie wächst breit und locker verzweigt, mit auffallend dünnen Ruten, an denen man sie unter den weißen Sorten wiedererkennt. 1852 nahm der amerikanische Pomologenverband sie in seine Empfehlungsliste auf, und neu war sie da längst nicht mehr: Nach Nordamerika gekommen ist sie aus Europa, angebaut wurde sie dort spätestens seit den 1820er Jahren. Was sie aus den weißen Johannisbeeren heraushebt, sind Trauben und Beeren – beide sind die größten, die eine weiße Sorte hervorbringt. Gehalten hat sie sich aber aus einem anderen Grund: An ihr geht wenig schief. Sie trägt zuverlässig, bleibt gesund und steckt strenge Winter weg.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Trauben sind auffallend lang und dabei locker besetzt – ihre Spitzen bleiben oft halb leer. Die Beeren darin sind klar durchscheinend und gelblichweiß, eher glasig als cremig. Geerntet wird ab Juli, 3 Wochen lang. Der Geschmack ist ausgesprochen säuerlich: Wer eine milde weiße Johannisbeere sucht, ist bei ihr falsch – wer Gelee kocht, Saft presst oder Sirup ansetzt, bekommt die Frucht dafür in der bequemsten Form, denn eine lange Traube füllt die Schüssel schneller als mehrere kurze. Der Schnitt richtet sich nach dem Wuchs, und der ist bei ihr locker: Ein Strauch, der wenige und dünne Triebe bildet, verliert durch kräftiges Auslichten mehr, als er gewinnt, und es wird sparsamer herausgenommen als bei den dicht gedrängten Sorten. Die Wurzeln liegen flach unter der Oberfläche; eine Mulchdecke hält sie kühl und feucht, und beides braucht der Strauch den Sommer über. Gedüngt wird mit Kali statt mit Stickstoff – eine Handvoll Holzasche im Frühjahr deckt, was er für den Fruchtansatz braucht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte kommt früh und übersteht Frost: In einem Jahr, in dem die Obstblüte erfriert, steht diese Tracht trotzdem – und sie steht lange, 3 Wochen im April, statt in wenigen Tagen abzublühen. Darauf sind die Insekten angewiesen, die früh im Jahr schon unterwegs sind: Bienen und Schwebfliegen besorgen an diesen Trauben die Bestäubung. Wo mehrere Sträucher beieinanderstehen, setzen die Trauben besser an.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57836724060492,"sku":"100010478","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099230028,"sku":"100010025","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010025-1x.jpg?v=1751125235"},{"product_id":"grune-johannisbeere-vertii","title":"Grüne Johannisbeere Vertii","description":"\u003cp\u003eDie Grüne Johannisbeere 'Vertii' wächst als locker verzweigter Strauch auf etwa 1 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Ihre Art ist von Europa bis nach Sibirien und in die Mongolei verbreitet; diese Sorte entstand Mitte der 1980er Jahre im finnischen Piikkiö aus der Selbstbestäubung der schwarzfrüchtigen 'Öjebyn' – ein Sämling, dem die dunkle Farbe fehlte. Damit fing alles an: 'Vertii' ist die Ursorte der grünfrüchtigen Johannisbeeren. Aus ihr gingen die späteren Sorten hervor – 'Venny' und 'Vilma' tragen sie beide als Elternteil, und beide sind seither auf größere Beeren und längere Trauben ausgelesen worden. Die Ursorte selbst blieb, was sie war: klein, mild und lange nur in Finnland bekannt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich 3 Wochen lang hellgelbe Blüten in hängenden Trauben. Ab Juli wird 3 Wochen lang geerntet, spät für eine Schwarze Johannisbeere. Die Beeren bleiben auch reif grün bis gelblichgrün; an jungen Sträuchern zeigen sie mitunter rotbraune Flecken. Geschmacklich erkennt man die Schwarze Johannisbeere wieder, nur deutlich süßer und milder, ohne die herbe Spitze. Deshalb landen diese Beeren häufiger in der Hand als im Topf – neben Konfitüre und Gelee ist Wein die zweite finnische Verwendung. Ein Kniff gehört dazu: Weil die Farbe nicht verrät, wann es so weit ist, muss man die Reife ertasten und dann zügig ernten, denn die Beeren rieseln kurz nach der Reife von der Traube. Im Kühlen halten sie sich einige Tage.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Schwarze Johannisbeere ist in Europa heimisch; ihre Wildform steht in Deutschland auf der Roten Liste. Die Blüte im Mai bringt Nahrung, wenn die Obstblüte vorbei ist – Hummeln und Bienen sammeln daran, dazu Fliegen und Schwebfliegen. Am Laub leben die Raupen des Stachelbeerspanners, eines nachtaktiven Falters, der mit den feuchten Wäldern selten geworden ist. Eines allerdings leistet diese Sorte nicht: Weil ihre Beeren auch reif grün bleiben, übersehen Vögel sie meistens. Für die Ernte ist das ein Vorteil – ein Netz braucht es hier nicht –, für den gedeckten Tisch im Garten sollte daneben etwas Dunkelfrüchtiges stehen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57863141327180,"sku":"100010501","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099262796,"sku":"100010026","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010026-2.jpg?v=1751125071"},{"product_id":"schwarze-johannisbeere-leningrader-riese","title":"Schwarze Johannisbeere Leningrader Riese","description":"\u003cp\u003eDie Schwarze Johannisbeere 'Leningrader Riese' wächst als aufrechter Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Den Namen trägt sie wegen der Beeren: 1,2 bis 2,2 Gramm wiegt eine einzelne, darauf hin wurde sie ausgelesen. Entstanden ist sie am Leningrader Landwirtschaftlichen Institut, der heutigen Staatlichen Agraruniversität Sankt Petersburg, aus der Arbeit von E. I. Glebowa und A. I. Potaschowa. Als Mutter diente eine Sorte aus dem sibirischen Altai, bestäubt mit dem Pollen zweier weiterer russischer Züchtungen. Die Winterhärte dieser Herkunft ist geblieben und steht bis heute vorn unter ihren Vorzügen. 1995 wurde sie in Russland staatlich zugelassen, vom Nordwesten über das Zentrum und die Wolga-Wjatka-Region bis zum Ural; um Sankt Petersburg gehört sie zu den verbreiteten Sorten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im April und zieht sich über 3 Wochen. Sie ist einen genaueren Blick wert: Die Blüten sind groß, und ihre Blütenblätter sind blassrot – die Art blüht sonst außen grün und innen rötlich weiß, also ohne jeden Farbakzent. In den Trauben stehen 6 bis 13 Beeren beieinander. Gepflückt wird ab Juli über etwa 2 Wochen. Die Beeren sind rund, schwarz und glänzend, das Fruchtfleisch ist saftig und zart, und sie schmecken süß genug, um sie frisch aus der Hand zu essen. Das ist bei dieser Art keine Selbstverständlichkeit – der strenge Ton der meisten Sorten führt geradewegs in Saft und Gelee. 3 bis 4,5 Kilogramm bringt ein ausgewachsener Strauch. Diese Menge ist zugleich die schwache Stelle: Unter der Last wird der sonst gerade aufwachsende Strauch breiter, und die Zweige brechen, wenn man nicht regelmäßig auslichtet oder abstützt. Die Blätter lassen sich zu Tee aufbrühen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMit eigenem Pollen setzt die Sorte zu gut der Hälfte an – die andere Hälfte hängt am Insektenbesuch, und ein zweiter Strauch einer anderen Sorte in der Nähe hebt den Ertrag deutlich. An den Aprilblüten sammeln Wildbienen und Hummeln. Auch Falter legen hier ihre Eier ab. Der Scheckrand-Haarbüschelspanner, dessen Raupen an Johannisbeeren gebunden sind, fliegt nachts; der C-Falter dagegen ist ein Tagfalter mit tief ausgezacktem Flügelrand. Der überwintert als fertiger Falter frei im Wald, meist unter waagerecht hängenden dürren Ästen, und ist schon ab März unterwegs – er ist also da, wenn diese Johannisbeere aufblüht. Die Vögel kommen später: Sie nehmen im Juli, was an den großen schwarzen Beeren nicht gepflückt wurde.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"15–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099328332,"sku":"100010027","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010027-1.jpg?v=1750333094"},{"product_id":"weisse-johannisbeere-champagner","title":"Rosa Johannisbeere Champagner","description":"\u003cp\u003eDie Rosa Johannisbeere 'Champagner' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche; sie stammt aus Frankreich. Die Wildpflanze, auf die alle Gartenjohannisbeeren zurückgehen, ist über weite Teile Europas verbreitet. 'Champagner' ist eine sehr alte Sorte: Als die ersten amerikanischen Baumschulen ihre Kataloge druckten, war sie darin bereits die alte Sorte. Fleischfarben nannte man sie im Deutschen, 'Couleur de Chair' im Französischen – die Beere ist rosé, nicht weiß.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte fällt in den April und hält etwa 3 Wochen an; die Trauben stehen an den Trieben des Vorjahres und an den Kurztrieben der älteren Äste. Geerntet wird ab Juli, ebenfalls über 3 Wochen. Bei einer hellen Sorte taugt die Farbe schlecht als Reifezeichen: Jede Johannisbeere fängt weiß an und färbt über den Sommer nach, diese aber nur bis zum Rosé. Die Grundfarbe der Beere bleibt weiß, darüber legt sich eine sehr dichte, feine rosa Punktierung, und die entscheidet über den Ton. Weißfrüchtige Johannisbeeren sind keine eigene Art, sondern rote, denen der Farbstoff fehlt; diese hier steht dazwischen. Wer auf ein sattes Rot wartet, wartet also vergebens, und wer zu früh pflückt, bekommt Säure statt Aroma. Verlässlicher ist die Zeit: Etwa 3 Wochen, nachdem die Beeren ihre Farbe angenommen haben, sitzen sie immer noch fest und schmecken nach dem, wofür die Sorte gehalten wird – mild, wenig sauer, mit einem Ton, den man am ehesten mit Granatapfel vergleicht. Damit gehört sie zu den wenigen Johannisbeeren, die man aus der Hand isst statt einzukochen. Die Trauben sind dabei voll besetzt und ungleichbeerig, große und kleine Beeren nebeneinander – so wurde sie schon im 19. Jahrhundert beschrieben. Abgenommen wird die ganze Traube am Stiel, und zwar so, dass der Kurztrieb heil bleibt, an dem im nächsten Jahr wieder Blüten stehen; sollen die Früchte länger halten, pflückt man sie trocken. Aus hellen Johannisbeeren wurde früher ein Sommerwein gekeltert, den man mit leichten Weißweinen verglich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer April-Blüte sieht man ihren Wert nicht an: Die Trauben sind grünlich und unauffällig, gezählt wurden an ihnen aber 8 Sandbienen- und 3 Hummelarten. Bestäubt wird die Johannisbeere von Bienen und Schwebfliegen gleichermaßen. Eine zweite Gruppe lebt vom Laub: Die Raupen einiger Spannerarten sind auf Johannis- und Stachelbeeren angewiesen; ihre Eier überwintern am Strauch, und die Raupen schlüpfen bereits im März, wenn der Strauch austreibt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"15–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099361100,"sku":"100010028","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010028-1.jpg?v=1750333096"},{"product_id":"grune-johannisbeere-vilma","title":"Grüne Johannisbeere Vilma","description":"\u003cp\u003eDie Grüne Johannisbeere 'Vilma' wächst als aufrechtästiger Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Ihre Art reicht von Europa bis nach Zentralasien; 'Vilma' selbst stammt aus dem finnischen Piikkiö und ging aus der Kreuzung einer grünfrüchtigen Schwarzen Johannisbeere mit 'Vertii' hervor, jener Ursorte, mit der die grünen Johannisbeeren angefangen haben. Von ihrer Mutter unterscheidet sie zweierlei: Die Triebe stehen aufrecht, statt sich zu legen, und die Beeren sind die größten, die es unter den grünfrüchtigen Sorten gibt. In Finnland trägt sie das Zeichen FinE – vergeben für Sorten, deren Mutterpflanzen auf Klimafestigkeit geprüft und auf Krankheiten getestet sind.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e3 Wochen lang blüht sie im April, unscheinbar und grünlich. Ab Juli lässt sie sich 3 Wochen lang pflücken. Auch vollreif sind die Früchte grün bis gelblichgrün, mit höchstens einem rötlichen Hauch – ein Reifezeichen, das man kennen muss, weil die Farbe sonst nichts verrät. Im Geschmack bleibt die Herkunft hörbar, doch die Säure ist gering und der strenge Beigeschmack fehlt ganz: süß und mild statt herb. Damit taugen die Beeren für beides, für die Hand und für die Küche: Konfitüre, Gelee und Saft, in Skandinavien vor allem Marmelade. Bei der Pflege hilft eine Eigenheit der grünfrüchtigen Sorten: Sie treiben schwächer als die schwarzen, ein jährlicher Auslichtungsschnitt ist deshalb nicht nötig. Im Kühlen halten sich die Früchte einige Tage.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAls heimische Art steht die Schwarze Johannisbeere in ihrer Wildform auf der Roten Liste. Was im April an den Trauben sammelt, sind vor allem Hummeln und Bienen; sie fliegen schon bei niedrigen Temperaturen und sind damit die verlässlichsten Bestäuber der Gattung. Dazu kommen Fliegen, Schwebfliegen und Blattwespen. Am Laub leben die Raupen des Stachelbeerspanners, eines nachtaktiven Falters, der mit den feuchten Wäldern selten geworden ist. Die Beeren selbst bleiben, wie bei allen grünfrüchtigen Sorten, weitgehend unbehelligt – Vögel lassen die grünen Früchte in Ruhe. Wer ihnen etwas bieten will, pflanzt daneben eine dunkelfrüchtige Sorte.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57836612616524,"sku":"100010475","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099393868,"sku":"100010029","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010029-2.jpg?v=1750341970"},{"product_id":"missouri-johannisbeere-giselle","title":"Missouri-Johannisbeere Giselle","description":"\u003cp\u003eDie Missouri-Johannisbeere 'Giselle' wächst als Strauch auf etwa 2 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Ihr Kennzeichen ist die Fruchtfarbe: Die Beeren werden orange und etwa 1,5 Zentimeter groß, wo die Art sonst glänzend blauschwarz reift. Diese stammt aus dem Mittleren Westen der Vereinigten Staaten, von Minnesota bis nach Texas, und kam 1872 nach Europa – zunächst nicht als Obst, sondern als Zierstrauch, den man dicht ans Haus setzte, weil der Blütenduft bis in die Zimmer zieht. Mit den Jahren schiebt der Strauch Ausläufer, die bis zu 60 Zentimeter von der Mutterpflanze auftauchen; daraus wird ein lockeres Gebüsch, das als Deckstrauch taugt, aber keine scharfe Kante hält. Die kleinen, blaugrünen und tief dreilappigen Blätter färben sich im Herbst purpurrot.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Beeren stehen in kurzen Trauben und reifen ab Juli, aber nicht miteinander: In derselben Traube hängen ausgefärbte neben noch grünen Früchten, weshalb über mehrere Wochen hinweg mehrfach durchgepflückt wird. Reif ist eine Beere erst, wenn sie weich wird; vorher schmeckt sie nach wenig. Gegenüber der Schwarzen Johannisbeere tritt der Geschmack weniger harzig und deutlich fruchtiger auf, und beim Einkochen bleibt die helle Farbe erhalten – ein Gelee daraus sieht aus, als käme es von einer ganz anderen Frucht. Vorausgegangen ist dem im April die Blüte, 3 Wochen lang gelbe, rot überlaufene Röhren, die der Art ihren zweiten Namen eingetragen haben: Wohlriechende Johannisbeere. Für einen vollen Ansatz braucht 'Giselle' einen zweiten Strauch der Art in Reichweite, denn Missouri-Johannisbeeren setzen erst bei Fremdbestäubung reichlich an. Geschnitten wird wenig: Die Früchte sitzen an Kurztrieben des zwei- und dreijährigen Holzes, und wer kräftig einkürzt, nimmt sich die Ernte des übernächsten Sommers. Am liebsten steht sie auf lockerem, humusreichem Grund, der eher sauer als kalkig ist; ansonsten ist sie genügsam, verträgt Hitze und Trockenheit und will nur keine Mulde, in der sich Spätfrost sammelt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Duft ist zuerst da: Er trägt gut 9 Meter weit und führt Insekten schon im April heran, zu einer Zeit, in der sonst wenig offen steht. Was sie dort erwartet, ist eine enge Röhre von 1,5 Zentimetern Tiefe – an den Nektar auf ihrem Grund kommen vor allem Hummeln und langrüsselige Wildbienen, und für die 3 Wochen der Blüte ist der Strauch damit eine der ergiebigsten Adressen im Garten. Später sind es die Beeren, die Vögel anziehen; im lockeren Ausläufergebüsch finden die kleineren unter ihnen zugleich Deckung.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099623244,"sku":"100010030","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57831751713100,"sku":"100010473","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010030-1.jpg?v=1750333099"},{"product_id":"kupfer-felsenbirne","title":"Kupfer-Felsenbirne","description":"\u003cp\u003eDie Kupfer-Felsenbirne wächst als Großstrauch auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 7 Meter Standfläche; mehrstämmig kann sie zum Baum werden, ihre Krone breitet sich trichterförmig aus. Sie ist ein botanischer Sonderfall: Gewachsen ist sie einmal in den nordamerikanischen Laubwäldern des Ostens – nur findet man sie dort nicht mehr. Benannt wurde die Art deshalb nach ihrem europäischen Bestand, den sie in über 100 Jahren aufgebaut hat; F. G. Schroeder führte sie daraufhin als eigene Art. Ihren Namen trägt sie wegen des Austriebs – die jungen Blätter sind kupferrot überlaufen und unterseits weißlich seidig behaart, später dunkelgrün. Im Herbst färbt sich das Laub auffallend gelb und orangefarben bis karminrot. Ein zweiter deutscher Name ist Korinthenbaum.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon April bis Mai öffnen sich über rund 4 Wochen weiße Blüten in lockeren, leicht übergeneigten Trauben – ein Flor, der den ganzen Strauch in eine weiße Wolke hüllt. Geerntet wird ab Juni. Die Früchte werden etwa 1 Zentimeter dick, sind zunächst rot, färben sich über Violettrot nach Dunkelpurpurn und bereifen dabei; sie sind saftig, süß und tragen den feinen Mandelton, den die kleinen Kerne beisteuern. Die Reife zieht sich über etwa 3 Wochen von Ende Juni bis in den Juli. Verwendet werden sie frisch, getrocknet, als Kompott, Gelee oder Saft – wie Heidelbeeren, nur süßer. Der Name Korinthenbaum verweist auf die getrocknete Verwendung, denn getrocknet erinnern die Beeren tatsächlich an kleine Rosinen. Für Gelee tut ein Schuss Säure gut, der die Süße auffängt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten sind eine frühe Nahrungsquelle für Bienen – die Kupfer-Felsenbirne ist ein Bienennährgehölz –, die Früchte eine für Vögel. Als vielstämmiger Großstrauch mit dichter Krone bietet sie Nistplätze und Deckung, und ihre Herbstfärbung gehört zu den auffallendsten unter den heimisch gewordenen Gehölzen. Dass sie sich in Mitteleuropa so vollständig eingebürgert hat, dass ihre amerikanische Heimat nicht mehr auffindbar ist, macht sie zu einem besonderen Fall: ein Gehölz, das hier heimischer geworden ist als dort, wo es herkam.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099688780,"sku":"100010032","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"100–120 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57830473498956,"sku":"100010446","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010032-1_5be771cc-c828-4a4a-b897-2a6d711ffc20.jpg?v=1751012664"},{"product_id":"apfelbeere-hugin","title":"Apfelbeere Hugin","description":"\u003cp\u003eDie Apfelbeere 'Hugin' ist ein kompakt wachsender, aufrechter Kleinstrauch, der Wuchshöhen von bis zu 1,5 Metern erreicht. Die Sorte 'Hugin' wurde aus kanadischen Wildvorkommen ausgelesen und in Schweden auf den Markt gebracht. Der mehrstämmige, gut verzweigte Strauch treibt im Frühjahr mit auffällig braunrotem Laub aus, das sich im Sommer dunkelgrün und glänzend zeigt. Im Herbst verwandelt sich das Blattwerk in ein leuchtendes Schauspiel aus Orange- und Dunkelrottönen, das zusammen mit den noch am Strauch hängenden schwarzen Beeren einen eindrucksvollen Kontrast bildet. Im Vergleich zu anderen Aronia-Sorten enthält 'Hugin' weniger Gerbstoffe, was den Beeren einen gefälligeren, weniger herben Geschmack verleiht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie kugeligen, violett-schwarzen Beeren reifen ab September über einen Zeitraum von etwa drei Wochen. Eine Besonderheit von 'Hugin' ist, dass die Früchte deutlich später reifen als bei anderen Sorten und sehr lange am Strauch haften – bei milder Witterung bis in den November hinein. Ihr Geschmack ist herb-süßsäuerlich. Die Beeren eignen sich für den Frischverzehr, entfalten ihr Aroma aber besonders gut in der Verarbeitung zu Saft, Marmelade, Gelee und Likör. Auch getrocknet oder in Backwaren sind sie vielseitig verwendbar.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blütezeit beginnt im Mai und erstreckt sich über etwa zwei Wochen. Die reinweißen Blüten stehen in dichten Dolden zusammen und erinnern optisch an Apfelblüten, was der Gattung ihren deutschen Namen Apfelbeere eingebracht hat. Als Bienenweide bieten sie Honigbienen und Hummeln eine reichhaltige Nahrungsquelle. Die Apfelbeere dient zudem als Raupenfutterpflanze und als Vogelnährgehölz, da die reifen Früchte von zahlreichen Vogelarten gerne angenommen werden.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099787084,"sku":"100010035","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010035-1.jpg?v=1770642594"},{"product_id":"apfelbeere-nero","title":"Apfelbeere Nero","description":"\u003cp\u003eDie Apfelbeere 'Nero' ist ein aufrecht und kräftig wachsender Strauch, der Wuchshöhen von bis zu 2 Metern erreicht und dabei annähernd ebenso breit wird. Die Art stammt ursprünglich aus dem östlichen Nordamerika und wurde um 1900 über Deutschland nach Russland eingeführt, wo der Biologe Iwan Mitschurin mit der Züchtung ertragreicher Sorten begann. 'Nero' ist eine dieser russischen Züchtungen und gilt heute als der Klassiker unter den Apfelbeeren – sie ist die am häufigsten angebaute und ertragreichste Sorte in Deutschland und Polen und kommt auch im Plantagenanbau zum Einsatz. Der dichte, buschige Strauch bildet dunkelgrüne, eiförmige Blätter mit gesägtem Rand, die sich im Herbst in ein leuchtendes Wein- bis Braunrot verfärben und zusammen mit den dunklen Früchten einen eindrucksvollen Kontrast bilden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie kugeligen, violett-schwarzen Beeren reifen ab August über einen Zeitraum von etwa drei Wochen und sind mit einem feinen wachsartigen Reif überzogen. Mit einem Durchmesser von bis zu 1,2 Zentimetern gehören sie zu den größten unter den Aronia-Sorten, wobei an einer Dolde bis zu zwanzig Früchte hängen können. Ihr Geschmack ist süß-säuerlich-herb. Die Beeren eignen sich für den Frischverzehr, entfalten ihr Aroma aber besonders in der Verarbeitung zu Saft, Marmelade, Gelee und Likör. Der tief dunkelrote Saft besitzt eine hohe Farbstabilität und wird auch als natürliches Färbemittel geschätzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blütezeit beginnt im Mai und erstreckt sich über etwa zwei Wochen. Die reinweißen Blüten stehen in dekorativen Doldenrispen mit zehn bis zwanzig Einzelblüten zusammen und verströmen einen markanten Duft. Als Bienenweide bieten sie Honigbienen und Hummeln eine reichhaltige Nahrungsquelle. Die Apfelbeere dient zudem als Raupenfutterpflanze und als Vogelnährgehölz, da die reifen Früchte von zahlreichen Vogelarten gerne angenommen werden.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099819852,"sku":"100010036","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010036-1x.jpg?v=1770642765"},{"product_id":"berberitze","title":"Gewöhnliche Berberitze","description":"\u003cp\u003eDie Gewöhnliche Berberitze wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Sie ist in Europa heimisch und war früher überall zu finden, ehe sie im 20. Jahrhundert aus der Landschaft verschwand: Sie ist Zwischenwirt des Getreideschwarzrosts, und deshalb wurde sie über Jahrzehnte hinweg planmäßig entfernt. In Getreidebaugebieten gilt dieser Zusammenhang bis heute; abseits davon ist sie ein Gehölz, das kaum Ansprüche stellt. Ihre dreiteiligen Dornen sitzen so dicht, dass sie eine undurchdringliche Hecke bildet, und ihr Holz ist im Inneren leuchtend gelb.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 4 Wochen die goldgelben Blüten in hängenden Trauben, und sie duften kräftig. Ab September lassen sich die Beeren über 5 Wochen ernten. Sie sind länglich, leuchtend rot und von einer Säure, die den Rohverzehr wenig angenehm macht – verarbeitet dagegen sind sie eine alte und weit verbreitete Zutat. In der persischen Küche gehören sie unter dem Namen Zereshk zu Reisgerichten, wo ihre Säure das Fett bricht; in Mitteleuropa wurden sie zu Gelee, Konfitüre und Saft verkocht und als Ersatz für Zitronen verwendet, solange diese teuer waren. Getrocknet halten sie sich und lassen sich wie Rosinen einsetzen, nur eben sauer statt süß. Nur die Beeren sind zum Verzehr geeignet – Wurzeln, Rinde und Blätter enthalten Alkaloide und gehören nicht in die Küche. Im Herbst färbt sich das Laub kräftig rot und orange.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte im Mai ist ein Insektenmagnet, und sie hat einen Mechanismus, den man beobachten kann: Berührt ein Insekt die Staubblätter am Grund, schnellen sie nach innen und pudern es mit Pollen. Honigbienen, Wildbienen, Schwebfliegen und Käfer besuchen die Blüten. Die roten Beeren hängen bis in den Winter und werden dann von Amseln, Drosseln, Seidenschwänzen und Gimpeln genommen. Das dichte Dornengestrüpp ist einer der sichersten Nistplätze, die ein Garten bieten kann – Neuntöter, Grasmücken und Zaunkönig nutzen es.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57821405512012,"sku":"100010445","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784100016460,"sku":"100010041","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010041-1.jpg?v=1781778708"},{"product_id":"japanische-papier-maulbeere","title":"Japanische Papier-Maulbeere","description":"\u003cp\u003eDie Japanische Papiermaulbeere ist ein sommergrüner Laubbaum oder Großstrauch aus Ostasien, der eine Wuchshöhe von bis zu 4 Metern erreichen kann. Von besonderem Interesse ist die Rinde, genauer gesagt der innere Bast, der traditionell zur Herstellung hochwertiger Papiere verwendet wird – insbesondere für das japanische Washi-Papier sowie für koreanisches Hanji. Die Fasern sind lang, zäh und lassen sich zu langlebigem, lichtbeständigem Papier verarbeiten. Die Art wird deshalb seit Jahrhunderten in Ostasien kultiviert und geerntet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie orangefarbenen Sammelfrüchte reifen ab Spätsommer und sind essbar. Sie besitzen ein mild-süßliches Aroma und können frisch verzehrt oder zu Mus, Marmelade oder Fruchtsaft verarbeitet werden. In Ostasien werden sie gelegentlich kulinarisch genutzt, spielen jedoch eine untergeordnete Rolle im Vergleich zur Nutzung der Rindenfasern für die Papierherstellung. Der Bast der Rinde gilt als besonders faserreich und wird traditionell zur Herstellung von japanischem Washi- und koreanischem Hanji-Papier genutzt. Die Pflanze wird dafür kultiviert und regelmäßig zurückgeschnitten. Auch die Blätter der Japanischen Papiermaulbeere sind essbar. Sie können gekocht als Gemüse verwendet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch trägt die Japanische Papiermaulbeere durch ihr dichtes Laub und seine ausladende Wuchsform zur Strukturvielfalt bei. Die Blüten dienen Insekten als Nahrungsquelle, die Früchte werden vereinzelt auch von Vögeln aufgenommen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52784100114764,"sku":"100010042","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010042-1.jpg?v=1779888742"},{"product_id":"chinesischer-blumenhartriegel","title":"Chinesischer Blumenhartriegel","description":"\u003cp\u003eDer Chinesische Blumenhartriegel wächst als Großstrauch auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche; er stammt aus China, während die Art im Übrigen in Japan und Korea zu Hause ist. Aus dieser östlichen Verwandtschaft ist er der kräftigere Teil: Er wird höher als die japanische Form, wächst williger baumartig heran und blüht und fruchtet reicher. Seine Zweige stellen sich mit den Jahren waagerecht, sodass der Strauch in Etagen aufgebaut erscheint. Woran man ihn erkennt, sind die Hochblätter: Bis 6 Zentimeter lang werden sie, breiter am Grund als bei der japanischen Form – und sie überlappen sich dort, statt einen Spalt zu lassen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWas im Juni aufgeht und gut 4 Wochen bleibt, ist streng genommen gar keine Blüte, sondern ein Schauapparat aus vier weißen Hochblättern; in warmen Jahren beginnt das schon Ende Mai. Die eigentlichen Blüten sind die 20 bis 30 winzigen grünlichen Köpfchen in der Mitte. Aus jedem dieser Köpfchen wird eine einzige Frucht: Die Einzelfrüchte verwachsen zu einer kugeligen Scheinfrucht von 1 bis 2,5 Zentimetern, die ab September rosarot bis rot ausfärbt und an langen Stielen hängt. Reif ist sie, wenn sie weich wird – dann fällt sie auch, und die Ernte zieht sich über gut 4 Wochen. Die Schale ist ledrig, warzig und etwas bitter, das Fruchtfleisch darunter cremig und süß; im Aroma geht es Richtung Aprikose und Papaya. Gegessen wird deshalb nur das Innere: Man bricht die Frucht auf und löffelt oder drückt das Mark heraus, frisch geerntet und vollreif ist es am besten. Für Vorrat taugt sie wenig – aus dem passierten Mark wird ein Fruchtaufstrich oder eine Creme, und die Schale bleibt dabei außen vor.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch trägt er das, was ein Gast tragen kann. Seine winzigen Blüten stehen zu Dutzenden in jedem Köpfchen und öffnen sich im Frühsommer, wenn die Frühblüher längst durch sind – Insekten finden hier dann noch Nahrung. Im Herbst kommen die Früchte dazu, die weich werden und leicht zu öffnen sind; was nicht geerntet wird, nehmen Vögel an. Spezialisierte Partner unter unseren Insekten hat er als ostasiatische Art nicht, und deshalb steht er hier für das, was er wirklich leistet: eine Tracht im Juni und Früchte im Oktober.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860108079436,"sku":"100010053","price":59.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010053-1.jpg?v=1750333103"},{"product_id":"kornelkirsche","title":"Kornelkirsche","description":"\u003cp\u003eDie Kornelkirsche wächst als Großstrauch auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche; meist bleibt sie mehrstämmig und wird erst im Alter baumartig. Zu Hause ist sie von Mittel- und Südeuropa bis nach Klein- und Mittelasien, mit der größten Formenvielfalt im Kaukasus. Den Menschen begleitet sie dort seit Langem: Ihre Kerne fanden sich in Tongefäßen aus der Hallstattzeit, die Griechen zogen aus ihrem Holz Lanzen, und im Mittelalter zählte sie zu den Obstgehölzen, bevor sie in Vergessenheit geriet. Das Holz ist der Grund für beides, für den Namen wie für die Nutzung: Es ist das härteste Mitteleuropas und ging in Radnaben, Werkzeugstiele und Einlegearbeiten. Alt wird sie dabei auch: 100 Jahre sind die Regel, in den niederösterreichischen Voralpen stehen Sträucher aus der Zeit Maria Theresias.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im Februar und hält etwa 3 Wochen – setzt sie früh ein, kann sie sich auf einen ganzen Monat ziehen, bei spätem Beginn bleiben knapp 2 Wochen. Was dabei gelb leuchtet, sind streng genommen nicht die winzigen Blüten in ihren kugeligen Dolden, sondern die aufgeklappten Knospenschuppen, die sich davorsetzen. Essbar sind auch die Blüten selbst – in Norwegen würzt man Branntwein damit. Geerntet wird ab August, gut 3 Wochen lang. Die Früchte reifen nacheinander statt miteinander: Man geht mehrmals durch oder liest auf, was vollreif von selbst fällt. Sie sind glänzend rot, etwa 2 Zentimeter lang und werden bei Vollreife dunkelrot; erst dann sind sie süß-säuerlich und roh eine Freude, vorher schmecken sie herb und ziehen den Mund zusammen. Der Stein löst sich nur widerwillig vom Fruchtfleisch – für Marmelade lohnt ein Entsteiner, für Gelee genügt der Entsafter. Lagern lassen sie sich nicht, ein paar Tage Nachreife dagegen schon; wer mehr will, friert ein oder trocknet, dann halten sie Jahre. Ein alter Strauch trägt 20 bis 40 Kilogramm: Marmelade, die mit Birne oder Holunder milder wird, Sirup und der österreichische Dirndlbrand, süßsauer eingelegte Früchte zum Wild, halbreif in Weinessig als falsche Oliven und im Kaukasus dünn getrocknetes Fruchtleder.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch ist ihr größter Wert der Zeitpunkt. Sie blüht, wenn kaum etwas blüht: Bienen und Wildbienen finden hier eine der ersten Trachten des Jahres, dazu Hummeln und Schwebfliegen. Im Spätsommer kehrt sich das um, und die Früchte werden abgeräumt – von Kernbeißer und Dompfaff ebenso wie von Haselmaus und Siebenschläfer. Weil ihr Geäst dicht und sparrig verzweigt ist, brüten Vögel darin, und unter der Erde hält ein kräftiges Herzwurzelsystem den Boden fest – deshalb steht sie oft an Hängen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ wurzelnackt","offer_id":52860108112204,"sku":"100010280","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":57594897662284,"sku":"100010385","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010280-4.jpg?v=1775562848"},{"product_id":"arnolds-weissdorn","title":"Arnold’s Weißdorn","description":"\u003cp\u003eArnold’s Weißdorn wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche. Zu Hause ist er im Osten Nordamerikas, von Ostkanada bis in die Neuenglandstaaten. Dort beschrieb ihn 1901 Charles Sprague Sargent, der erste Direktor des Arnold Arboretums in Boston – nach diesem Garten heißt die Art bis heute. Eine reine Wildart ist sie dabei nicht: Sie gilt als natürliche Kreuzung aus Scharlach-Weißdorn und Weichhaarigem Weißdorn, und in ihren Merkmalen steht sie zwischen beiden. Die Krone ist dicht verzweigt, die Zweige tragen gerade oder leicht gebogene Dornen von 3 bis 7 Zentimetern.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte kommt im Mai und hält etwa 4 Wochen. Sie fällt groß aus: 2 bis 2,3 Zentimeter messen die weißen Blüten mit den gelben Staubbeuteln; die Gattung liegt sonst zwischen 1 und 2,5 Zentimetern, das ist also das obere Ende. Sie stehen zu vielen in breiten, lockeren Trugdolden. 6 bis 8 Wochen nach der Blüte sind die Früchte reif; ab August und über gut 3 Wochen hinweg lassen sie sich ernten. Sie sind kugelig bis ellipsoid, kirschgroß mit 1,5 bis 2 Zentimetern, karminrot und hell punktiert; das Fleisch ist weich, saftig und süß mit einem mehligen Zug, in der Mitte sitzen 3 bis 4 Kerne beieinander. Damit gehört die Art zu den Weißdornen, deren Früchte man roh essen kann – die meisten bringen trockene, fade Beeren hervor, die erst gekocht etwas hergeben. Gepflückt wird nicht einzeln: Wegen der langen Dornen legt man ein Tuch unter den Strauch und schüttelt die Zweige – besser jeden zweiten Tag, sonst sind die Vögel schneller. Frisch halten sich die Früchte nur kurz. Fürs Einkochen werden sie weich gekocht und durch ein Passiersieb gedrückt, damit die Kerne herauskommen; aus dem Mus werden Gelee, Marmelade oder Fruchtleder, aus dem Saft Wein und Essig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie lange Maiblüte ist es, was den Strauch ökologisch trägt. 31 Wildbienenarten holen sich hier Nektar oder Pollen – keine davon ist auf Weißdorn angewiesen, aber alle nehmen ihn mit. Dazu kommen die Honigbienen; sie sind neben den Wildbienen die Hauptbestäuber der Gattung. Der Grüne Zipfelfalter nutzt die Blüten als Nektarquelle. Bis in den Herbst hinein hängen dann die Früchte und ernähren Vögel und Kleinsäuger. Weil die Krone dicht verzweigt ist und die Dornen bis 7 Zentimeter lang werden, gibt der Strauch außerdem Deckung und Nistplatz. In Nordamerika wird sie aus eben diesem Grund in Ufergehölzstreifen gepflanzt: Sie soll dort Uferabbrüche bremsen und die Wasserqualität schützen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ C. coccinea \/ wurzelnackt","offer_id":52860108407116,"sku":"100010060","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ C. monogyna \/ wurzelnackt","offer_id":57837170196812,"sku":"100010494","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010060-1.jpg?v=1753386483"},{"product_id":"ellwanger-weissdorn","title":"Ellwanger-Weißdorn","description":"\u003cp\u003eDer Ellwanger-Weißdorn wächst als Großstrauch oder Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche – rundköpfig, oft mehrstämmig, mit wenigen, dafür langen und kräftigen Dornen. Sein Ursprungsbaum stand nicht in der Wildnis, sondern in der Baumschule Ellwanger und Barry in Rochester im Staat New York, und von dort hat er seinen Namen. Unter diesem kam er 1901 in den Handel; gezogen wurde er schon vorher, nur lief er da als Scharlach-Weißdorn mit. Ein Jahr darauf beschrieb ihn Charles Sprague Sargent, und 1922 zeichnete ihn die Royal Horticultural Society mit einem Award of Merit aus, den sie für Pflanzen von besonderer Güte vergibt. Vom Scharlach-Weißdorn trennt ihn eine weiche Behaarung an Blütenstand, Blattstielen und Blattunterseiten; daher sein zweiter Name Weichhaariger Weißdorn. Vermutlich ist er aus einer Kreuzung hervorgegangen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 3 Wochen die weißen Blüten. 6 bis 8 Wochen später beginnt die Reife: Ab September fallen die Früchte über etwa 3 Wochen – und zwar buchstäblich, denn sie lösen sich kurz vor der Vollreife vom Zweig. Wer sie ernten will, breitet deshalb rechtzeitig ein Tuch aus und lässt das Aufgelesene ein paar Tage nachziehen; wer wartet, bis sie am Baum vollreif aussehen, findet sie im Gras. Sie sind leuchtend rot, etwa 2 Zentimeter dick und ausgesprochen saftig, säuerlich und süß zugleich, mit einem Zug ins Apfelartige – sie gehören zu den Weißdornfrüchten, die roh am meisten hergeben, und der Baum trägt reich. Die Kerne sitzen als Klumpen in der Mitte und kleben aneinander, sodass sich die Frucht wie eine Kirsche ums Kerngehäuse herum essen lässt. Im Kühlschrank hält sie nur wenige Tage; verarbeitet wird also zügig, zu Kuchen, Gelee, Fruchtleder oder Wein, und für den Vorrat getrocknet. Zum Entkernen kocht man die Früchte weich und streicht sie durch ein Sieb. Auch die Blüten lassen sich trocknen und als Tee aufgießen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blütenschirme stehen im Mai weit offen; Nektar und Pollen liegen frei und sind auch für kurzrüsselige Insekten mühelos zu erreichen. Bestäubt wird er von Wild- und Honigbienen und daneben von Mücken. Auf Nachbarschaft ist er dabei nicht angewiesen – der eigene Pollen genügt ihm. Die Früchte sind weich, saftig und fallen früh, und was am Boden liegt, holen sich Vögel und Kleinsäuger. Weißdorne, deren harte Früchte bis in den Winter am Zweig hängen, geben Mensch und Tier am wenigsten; dieser gehört nicht zu ihnen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ C. monogyna \/ wurzelnackt","offer_id":52860108439884,"sku":"100010061","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010061-3.jpg?v=1788788239"},{"product_id":"rainfarnblattriger-weissdorn","title":"Rainfarnblättriger Weißdorn","description":"\u003cp\u003eDer Rainfarnblättrige Weißdorn wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche. Wild kommt er allein in der Türkei vor und sonst auf der Welt nirgends. Die meisten Weißdorne tragen Früchte, die essbar sind und mehr auch nicht; dieser gehört zu der Handvoll Arten, die im Ruf stehen, wirklich gut zu schmecken. Und er trägt reichlich: An seinem Naturstandort wurden zwischen 12 und 25 Kilogramm je Baum gemessen. Die türkische Forschung führt ihn als Yunus-Emre-Weißdorn, nach dem Dichter des 13. Jahrhunderts, dessen Grab in derselben Landschaft liegt. Seinen deutschen Namen verdankt er dem Laub, das so tief zerschlitzt ist wie das Kraut des Rainfarns.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSpät dran ist er mit der Blüte: Erst im Juni öffnen sich die weißen Blüten – 4 bis 8 beieinander in filzig behaarten Schirmen, jede gut 2 Zentimeter breit und leicht duftend – und das gut 3 Wochen lang. Ab Oktober reift dann über 3 Wochen die Ernte. Die Früchte sind 15 bis 24 Millimeter breit und wiegen im Mittel gut 3 Gramm, die schwersten fast 6 – für einen Weißdorn ist das viel. Sie sind gelb, häufig mit einem rötlichen Anflug auf der Sonnenseite; das Fleisch ist fest und saftig, der Geschmack erinnert an Apfel, süß-säuerlich, und roh ist er am besten, wenn die Frucht voll ausgereift ist. 5 harte Kerne stecken in jeder. In der Türkei werden sie frisch gegessen und vor allem zu Marmelade und Konfitüre eingekocht; hier ergeben sie Gelee, Mus, Kompott und Fruchtleder, und getrocknet halten sie sich über den Winter. Frisch sind sie heikel und wollen bald verarbeitet werden. Dass der Baum fast keine Dornen trägt, merkt man spätestens beim Ernten: Man kann die Früchte einzeln abnehmen, statt sie wie bei den bewehrten Verwandten auf ein Tuch zu schütteln.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDass er so spät blüht, ist ökologisch sein eigenes Argument: Wenn die Schirme aufgehen, ist die Weißdornblüte sonst schon vorbei – für Bienen, Hummeln und Schwebfliegen eine Nachlese in einer Lücke, und jede einzelne Blüte hält 20 Staubblätter bereit. Die Früchte bleiben bis weit in den Winter am Zweig und werden von Vögeln nach und nach abgetragen, in einer Zeit, in der sonst wenig zu holen ist. Am Naturstandort steht er auf steinigen Kalkhängen zwischen 800 und 1.800 Metern, in lichten Kiefern- und Eichenwäldern: Trockenheit und Kalk sind ihm vertraut, Staunässe nicht. Der Zierwert kommt aus derselben Behaarung, die schon die jungen Triebe filzig macht – sie legt einen silbergrauen Ton über die Krone, und der hält den ganzen Sommer über.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt \/ C. coccinea","offer_id":52860108472652,"sku":"100010062","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt \/ C. monogyna","offer_id":57837251101004,"sku":"100010495","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010062-1.jpg?v=1785419892"},{"product_id":"vielblutige-olweide","title":"Vielblütige Ölweide","description":"\u003cp\u003eDie Vielblütige Ölweide wächst als sommergrüner Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Sie stammt aus Ostasien: Ihr Verbreitungsgebiet zieht sich von China über Korea bis nach Japan, und dort zählt sie seit Langem zum Obst – ihr japanischer Name \u003cem\u003enatsugumi\u003c\/em\u003e heißt Sommer-Gumi. Auffällig ist die Beschuppung: Blattunterseiten und junge Triebe sind mit winzigen Schülferschuppen bedeckt, silbrig die einen, rotbraun die anderen, während die Blattoberseite dunkelgrün bleibt. Nach Europa kam sie um 1862 als Ziergehölz; von den Früchten war dabei keine Rede. Auch die Baumschule, die sie 1889 nach Nordamerika brachte, warb allein mit dem scharlachroten Fruchtschmuck. Erst gegen Ende der 1980er Jahre nahmen dort Versandbaumschulen Sorten ins Programm, die auf Fruchtgröße und Geschmack ausgelesen waren; die bekanntesten stammen aus dem Botanischen Garten Hryschko in Kiew.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich die weißen, beim Verblühen ins Gelbliche wechselnden Blüten; die Blütezeit hält rund 3 Wochen an. Sie sitzen einzeln oder zu zweit in den Blattachseln, sind gut 1 Zentimeter lang und duften so kräftig, dass man den Strauch von Weitem riecht. Ab Mitte Juli hängen die Früchte an auffällig langen, dünnen Stielen unter den Zweigen: längliche Steinfrüchte von etwa 1,5 Zentimetern, scharlachrot und über und über mit winzigen silbrigen Schüppchen gesprenkelt. Sie reifen nicht auf einmal, die Ernte zieht sich über rund 5 Wochen. Vollreif sind sie saftig und herb-säuerlich und erinnern im Geschmack an Sauerkirsche; wer zu früh pflückt, hat eine zusammenziehende Frucht in der Hand. Die Farbe hilft dabei nicht weiter – reife Früchte lösen sich schon bei leichter Berührung, sodass beim Durchfahren der Zweige nur sie in der Schale landen. In Japan wird sie am ganzen fruchtenden Zweig verkauft; in Nordamerika empfahl man sie um 1914 als Sauce zu Geflügel. Heute gehen die Früchte vor allem in Gelee, Marmelade, Saft und Fruchtleder – frisch gegessen sind sie etwas für Liebhaber. Der Ertrag fällt sicherer aus, wenn ein zweiter Strauch in der Nähe steht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAn den Wurzeln lebt die Ölweide mit Strahlenpilzen der Gattung \u003cem\u003eFrankia\u003c\/em\u003e zusammen, die Luftstickstoff binden. Davon zehrt nicht nur der Strauch selbst, sondern auch, was um ihn herum wächst – in Obstpflanzungen und Waldgärten setzt man sie deshalb als Ammenstrauch zwischen die Bäume. Auf mageren, durchlässigen Böden kommt sie damit ohne Nachhilfe zurecht. Der Duft macht die Blüten weithin auffindbar; Bienen fliegen sie stark an, und was an Früchten hängen bleibt, holen sich die Drosseln.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52860109226316,"sku":"100010068","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010068-1.jpg?v=1750333113"},{"product_id":"vielblutige-olweide-leonore","title":"Vielblütige Ölweide Leonore","description":"\u003cp\u003eDie Vielblütige Ölweide 'Leonore' wächst als breitbuschiger, sommergrüner Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art ist von China über Korea bis nach Japan verbreitet und wird dort seit Langem als Obstgehölz gezogen; nach Europa kam sie um 1862, zunächst nur als Zierstrauch. 'Leonore' ist eine Auslese daraus, die in Deutschland entstanden ist, und was sie auszeichnet, merkt man beim Ernten und beim Jäten: Ihre Zweige sind dornenlos, und Ausläufer bildet sie kaum. Die Blattoberseite ist dunkelgrün, die Unterseite silbrig beschuppt und ebenso die jungen Triebe – bei Wind blitzt der ganze Strauch hell auf.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über rund 3 Wochen hinweg zahllose kleine Blüten, die zu mehreren an den Zweigen hängen: glockig, weiß bis cremefarben, im Verblühen gelblich und mit einem Duft, der weit trägt. Die Früchte reifen von Juli bis in den August und werden über etwa 5 Wochen nach und nach gepflückt. Sie sind rundlich-oval, bis 1,5 Zentimeter lang, rotbraun und silbrig gesprenkelt und hängen an auffällig langen, dünnen Stielen unter den Zweigen. Vollreif sind sie saftig und schmecken herb süß-säuerlich; zu früh gepflückt bleibt eine zusammenziehende Frucht. Die Farbe hilft dabei wenig weiter – reife Früchte lösen sich schon bei leichter Berührung vom Stiel. In den Herkunftsländern wandern sie in Konserven und in Likör; in europäischen Küchen werden sie meist zu Gelee, Marmelade, Kompott und Saft verarbeitet. Jede Frucht trägt einen einzelnen Kern, der sich am einfachsten loswird, indem man das Mus weich kocht und durch ein Sieb streicht. Für einen vollen Behang braucht 'Leonore' einen zweiten Strauch in der Nähe; dafür eignet sich auch die Wildform.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie duftenden Maiblüten werden von Bienen und Hummeln stark angeflogen, und weil der Strauch über Wochen hinweg immer neue öffnet, bleibt das Angebot länger bestehen als bei vielen Frühblühern. Was an Früchten hängen bleibt, holen sich die Drosseln. An den Wurzeln sitzen Knöllchen, in denen Strahlenpilze der Gattung \u003cem\u003eFrankia\u003c\/em\u003e Luftstickstoff binden – davon zehrt der Strauch auch auf magerem Boden, und über das Falllaub kommt der Stickstoff der Nachbarschaft zugute.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860109259084,"sku":"100010069","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010069-1.jpg?v=1750333116"},{"product_id":"korallenolweide-amber","title":"Korallenölweide Amber","description":"\u003cp\u003eDie Korallenölweide 'Amber' wächst als sparrig verzweigter Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Beheimatet ist die Art in Ostasien, und von dort stammt auch die Sorte selbst: 'Amber' wurde in Japan gefunden und von einer Baumschule aus Oregon nach Nordamerika mitgebracht, die sie dort in den Handel brachte. Damit steht sie unter den Korallenölweiden für sich – die übrigen gängigen Sorten sind Auslesen aus amerikanischen, britischen und europäischen Beständen, 'Amber' dagegen ein Fund aus dem Herkunftsgebiet der Art. Woran sie zu erkennen ist, sagt schon ihr Name: Die Früchte reifen bernsteingelb aus, wo die Art und die meisten ihrer Sorten rot werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt Ende April und hält rund 3 Wochen an. Die weißen, röhrig glockigen Blüten sind klein und stehen büschelweise an der Basis der jungen Triebe; sie duften intensiv, und zwar zu einer Zeit, in der sonst wenig blüht. Schon 2 bis 3 Jahre nach der Pflanzung setzt der erste Ertrag ein. Ab September reifen die Früchte über etwa 5 Wochen: rundlich, goldgelb bis bernsteinfarben und fein silbrig gepunktet, dabei größer und fleischiger als bei der Art. Geerntet wird, wenn sie weich sind – dann schmecken sie süß und deutlich milder als die roten Sorten. Wer viel abnimmt, breitet ein Tuch unter dem Strauch aus und pflückt mit beiden Händen hinein, statt Beere für Beere abzulesen; ein paar Wochen halten die Früchte sich danach. Frisch vom Strauch sind sie damit eine der wenigen Ölweiden, die als Naschfrucht durchgehen; was nicht gleich gegessen wird, geht in Saft und Gelee. Für einen vollen Behang setzt man eine zweite Korallenölweide einer anderen Sorte daneben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie duftende Aprilblüte fällt in eine Zeit, in der noch wenig anderes offen steht; früh blühende Ölweiden gelten deshalb als wertvolle Nahrungsquelle für Wildbienen, und auch Honigbienen und Hummeln fliegen sie stark an. Die Früchte hängen lange am Zweig und werden von Drosseln abgetragen; aus dem Anbau heißt es, dass gerade die gelbfrüchtige Sorte den Vögeln besonders zusagt. Am meisten leistet der Strauch aber unter der Erde: Ölweiden gehören zu den wenigen Gehölzen, die sich ihren Stickstoff selbst beschaffen – Strahlenpilze in Wurzelknöllchen holen ihn aus der Luft, und was der Strauch nicht selbst braucht, geben Laub und feine Wurzeln nach und nach an den Boden ab. In Obstpflanzungen kann eine Ölweide in der Nachbarschaft den Ertrag der Bäume dadurch um bis zu 10 Prozent heben.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860109291852,"sku":"100010070","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57831644332364,"sku":"100010467","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010070-4.jpg?v=1781778842"},{"product_id":"korallenolweide-red-cascade","title":"Korallenölweide Red Cascade","description":"\u003cp\u003eDie Korallenölweide 'Red Cascade' wächst als ausgebreiteter Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Wie 'Newgate' geht sie auf eine englische Auslese in Devon zurück, in der Sämlinge des ostasiatischen Wildstrauchs miteinander verglichen wurden; behalten wurde sie aus einem anderen Grund als die Schwestersorte – nicht wegen der einzelnen großen Frucht, sondern wegen der Menge. Im Spätsommer sitzen die Beeren zu vielen unmittelbar an den Trieben, dicht an dicht über die ganze Länge. Mittelgroß bleibt die einzelne Frucht dabei – die Menge macht das wett.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Mai an blüht der Strauch 3 Wochen lang; zahllose kleine weiße Blüten stehen an den jungen Trieben und verströmen einen kräftigen, süßen Duft. Ab September reifen die Früchte über etwa 5 Wochen: rund, mittelgroß, leuchtend rosarot bis rot und dicht silbrig gepunktet. Der Geschmack verlangt Geduld und belohnt sie auffällig – frisch in den Mund genommen ist die Beere zunächst scharf säuerlich, und binnen weniger Sekunden schlägt das in eine deutliche Süße um, der nur eine feine Säurekante bleibt. Wer zu früh pflückt, behält allein die Säure; solche Früchte sind nichts zum Naschen, geben aber ein besonders gutes Gelee. Vollreif geerntet eignen sie sich zum Frischessen ebenso wie für Saft und Marmelade. Geerntet wird über einem ausgelegten Tuch und in mehreren Durchgängen, weil sich die Reife über die 5 Wochen zieht. Lange aufheben lassen sich die Beeren nicht – bei Zimmertemperatur etwa 2 Wochen, danach gehört der Rest verarbeitet. Ein zweiter Strauch einer anderen Korallenölweiden-Sorte muss in der Nähe blühen, sonst bleibt der Ertrag aus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Maiblüte ist über Wochen von Bienen und Hummeln umlagert; bei dieser Blütenmenge zählt der Strauch zu den ergiebigen Trachten des Frühjahrs. Vom Behang bleibt regelmäßig genug für die Vögel übrig, die sich bis in den Herbst daran bedienen. Und anders als die meisten Fruchtsträucher zehrt die Ölweide dabei nicht am Boden, sondern zahlt in ihn ein: Strahlenpilze an ihren Wurzeln binden Stickstoff aus der Luft, der mit Laub und Feinwurzeln in den Oberboden übergeht und den Nachbarpflanzen zugutekommt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57836769673548,"sku":"100010483","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860109324620,"sku":"100010071","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010071-1.jpg?v=1779889481"},{"product_id":"kugelformige-fuchsie-garcilis","title":"Magellan-Fuchsie Gracilis","description":"\u003cp\u003eDie Magellan-Fuchsie 'Gracilis' ist ein sommergrüner, dicht buschig und grazil wachsender Kleinstrauch mit leicht überhängenden Trieben, der eine Höhe von 0,5 Metern erreicht. Die Art \u003cem\u003eFuchsia magellanica\u003c\/em\u003e stammt aus den gemäßigten Regionen Südamerikas, vor allem aus dem südlichen Chile und Argentinien, wo sie in feuchten Waldlichtungen und an Waldrändern wächst. Die Varietät 'Gracilis' wächst besonders zierlich und feingliedrig. Sie gehört zu den winterhärtesten Fuchsien und treibt nach kalten Wintern aus der Wurzel wieder kräftig aus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juli bis Oktober erscheinen unzählige kleine, glockenförmige, elegant hängende Blüten an langen Stielen. Die lang andauernde Blütezeit von etwa 7 Wochen macht die Magellan-Fuchsie besonders wertvoll. Aus den Blüten entwickeln sich kleine, längliche, purpurschwarze Beerenfrüchte, die essbar sind und ab August reifen. Sie haben einen leicht süßlich-säuerlichen Geschmack und können frisch verzehrt oder zu Marmelade verarbeitet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten werden von Bienen und Hummeln besucht und bieten über die gesamte Saison Nektar und Pollen. In ihrer südamerikanischen Heimat wird die Art von Kolibris bestäubt, in Mitteleuropa übernehmen Insekten diese Aufgabe. Die dichte Verzweigung des Strauchs bietet kleinen Vögeln Schutz und Deckung. Durch ihre lange Blütezeit bis in den Herbst hinein ist die Magellan-Fuchsie 'Gracilis' eine wichtige späte Nahrungsquelle für Bestäuber.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860109455692,"sku":"100010246","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010075.jpg?v=1768311245"},{"product_id":"kugelformige-fuchsie-phyllis","title":"Fuchsie Phyllis","description":"\u003cp\u003eDie Fuchsie 'Phyllis' ist ein sommergrüner, aufrecht und dicht buschig wachsender Kleinstrauch, der eine Höhe von 1,5 Metern erreicht. Die Sorte wurde 1886 in Großbritannien gezüchtet und ist besonders für ihre gute Winterhärte, ihren kräftigen, robusten Wuchs und ihre Blühfreudigkeit bekannt. Sie gehört zu den bewährten Freilandfuchsien und stammt wie viele winterharte Sorten von der robusten \u003cem\u003eFuchsia magellanica\u003c\/em\u003e ab. Die Pflanze entwickelt einen aufrechten, gut verzweigten Wuchs mit eiförmigen, sommergrünen Blättern und erreicht eine Breite von etwa 0,9 Metern. 'Phyllis' treibt nach kalten Wintern zuverlässig aus der Wurzel wieder aus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juli bis Oktober erscheinen unzählige hell- bis rosarote Blüten, die elegant an langen Stielen hängen. Die charakteristische glockenförmige Form und die lang andauernde Blütezeit von etwa sieben Wochen machen die Fuchsie 'Phyllis' besonders wertvoll. Aus den Blüten entwickeln sich kleine, längliche, purpurschwarze Beerenfrüchte, die essbar sind und ab August reifen. Sie haben einen milden, leicht süßlichen Geschmack und werden gelegentlich frisch verzehrt oder zu Marmelade verarbeitet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten werden von Bienen, Hummeln und gelegentlich auch von Schmetterlingen besucht und bieten über die gesamte Saison Nektar und Pollen. In ihrer südamerikanischen Heimat werden Fuchsien von Kolibris bestäubt, in Mitteleuropa übernehmen Insekten diese Aufgabe. Die dichte, buschige Verzweigung bietet kleinen Vögeln Schutz und Deckung. Durch ihre lange Blütezeit bis in den Herbst hinein und ihre außergewöhnliche Robustheit ist die Fuchsie 'Phyllis' eine wichtige späte Nahrungsquelle für Bestäuber und eine zuverlässige Wahl für Garten und Kübel.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860109521228,"sku":"100010076","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010076-1.jpg?v=1768311308"},{"product_id":"magellan-fuchsie-riccartonii","title":"Magellan-Fuchsie 'Riccartonii'","description":"\u003cp\u003eDie Magellan-Fuchsie 'Riccartonii' ist ein sommergrüner, aufrecht-buschig bis leicht überhängend wachsender Strauch, der eine Wuchshöhe von 1,5 Metern erreicht. Die Sorte wurde um 1830 von dem Gärtner James Young in Riccarton bei Edinburgh aus Samen der Hybride \u003cem\u003eFuchsia\u003c\/em\u003e 'Globosa' gezüchtet. Sie gehört zu den bekanntesten und winterhärtesten Gartenfuchsien und wird traditionell in Irland, Cornwall und auf den Scilly-Inseln als Heckenpflanze verwendet, wo sie in mildem, feuchtem Klima prächtig gedeiht. Die Art \u003cem\u003eFuchsia magellanica\u003c\/em\u003e stammt aus dem südlichen Chile und Argentinien. 'Riccartonii' besitzt mittelgrüne, schmale Blätter mit einem leichten Bronzeschimmer und entwickelt fein verzweigte Triebe. Die Sorte ist steril und bildet keine Samen aus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juni bis Oktober erscheinen zahlreiche scharlach- bis karminroten glockenförmige Blüten, die elegant an langen Stielen hängen. Die Blütezeit von etwa sieben Wochen macht die Magellan-Fuchsie besonders wertvoll. Die Blüten und die kleinen, länglichen, purpurschwarzen Beerenfrüchte sind essbar. Die Blüten können als essbare Dekoration in Salaten verwendet oder für Tees getrocknet werden, die unreifen Früchte haben einen leicht süßlich-säuerlichen Geschmack und eignen sich zur Verarbeitung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten werden von Bienen und Hummeln besucht und bieten über die gesamte Saison reichlich Nektar und Pollen. In ihrer südamerikanischen Heimat wird die Art von Kolibris bestäubt, in Mitteleuropa übernehmen Insekten diese Aufgabe. Die dichte Verzweigung bietet kleinen Vögeln Schutz und Deckung. Durch ihre lange Blütezeit bis in den Herbst hinein, ihre außergewöhnliche Winterhärte und Robustheit ist die Magellan-Fuchsie 'Riccartonii' eine wichtige späte Nahrungsquelle für Bestäuber und eine zuverlässige Wahl für Garten, Hecken und Kübel.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860109553996,"sku":"100010077","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010246-1.jpg?v=1768311518"},{"product_id":"sanddorn-frugana","title":"Sanddorn Frugana","description":"\u003cp\u003eDer Sanddorn 'Frugana' ist ein sommergrüner, aufrecht wachsender Großstrauch mit dornigen Zweigen, der eine Wuchshöhe von 4 Metern und eine Breite von etwa 3 Metern erreicht. Die Sorte wurde für den Garten- und Erwerbsanbau gezüchtet und zeichnet sich durch besondere Robustheit, Frosthärte und Windverträglichkeit aus. Die schmalen, lanzettlichen Blätter sind oberseits graugrün und unterseits silbrig schuppig. Sie haften lange am Strauch und verleihen ihm einen attraktiven, silbrig schimmernden Aspekt. Der Sanddorn ist eine Stickstoff fixierende Pflanze, die in Symbiose mit dem Bodenbakterium Frankia wächst. Dieses Bakterium bindet Luftstickstoff und macht ihn für die Pflanze sowie für benachbarte Gewächse verfügbar, wodurch der Sanddorn als wertvoller Bodenverbesserer selbst auf nährstoffarmen, sandigen Böden gedeiht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon März bis April erscheinen die kleinen, unscheinbaren, grünlich-gelben Blüten, noch vor dem Laubaustrieb. Sanddorn ist zweihäusig, 'Frugana' ist eine weibliche Sorte und benötigt für den Fruchtansatz eine männliche Befruchtersorte in der Nähe. Die Blüten sind hauptsächlich windbestäubt, werden aber auch von Insekten besucht. Ab Mitte bis Ende August reifen die mittelgroßen, leuchtend hellorangen Beeren, die sich leicht vom Zweig lösen lassen. Sie haben einen intensiv säuerlichen, aromatischen Geschmack und sind reich an Vitaminen. Die Beeren eignen sich hervorragend zur Verarbeitung zu Saft, Gelee, Marmelade, Kompott, Likör oder als Zutat in Müsli und Smoothies. Sie werden als regionales Superfood geschätzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Sanddorn ist ökologisch wertvoll als Frühblüher für Insekten, die Beeren dienen Vögeln als wichtige Winternahrung. Die Blätter sind Raupenfutter für verschiedene Schmetterlingsarten. Durch seine Dornen bietet der Strauch Vögeln zudem Schutz und Nistmöglichkeiten. Seine Stickstoffbindung verbessert die Bodenfruchtbarkeit und fördert benachbarte Pflanzen. Als Pioniergehölz eignet sich der Sanddorn für Windschutzhecken, Böschungsbefestigung und schwierige Standorte.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52860109685068,"sku":"100010081","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010081-3.jpg?v=1754309770"},{"product_id":"sanddorn-leikora","title":"Sanddorn Leikora","description":"\u003cp\u003eDer Sanddorn 'Leikora' ist ein sommergrüner, aufrecht wachsender Großstrauch mit dornigen Zweigen, der eine Wuchshöhe von 4 Metern und eine Breite von etwa 3 Metern erreicht. Die Sorte wurde in Deutschland speziell für mitteleuropäische Klimabedingungen gezüchtet und zeichnet sich durch besondere Robustheit, Winterhärte und Anpassungsfähigkeit an trockene, sandige bis lehmige Böden aus. Die schmalen, lanzettlichen Blätter sind oberseits graugrün und unterseits silbrig schuppig. Der Sanddorn ist eine Stickstoff fixierende Pflanze, die in Symbiose mit dem Bodenbakterium Frankia wächst. Dieses Bakterium bindet Luftstickstoff und macht ihn für die Pflanze sowie für benachbarte Gewächse verfügbar, wodurch der Sanddorn als wertvoller Bodenverbesserer selbst auf nährstoffarmen Böden gedeiht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon März bis April erscheinen die kleinen, unscheinbaren, gelbgrünen Blüten, noch vor dem Laubaustrieb. 'Leikora' ist eine weibliche Sorte und benötigt für den Fruchtansatz eine männliche Befruchtersorte in der Nähe. Die Blüten sind hauptsächlich windbestäubt, werden aber auch von Insekten besucht. Im September reifen zahlreiche leuchtend orange Beeren, die in dichten Trauben an den Zweigen wachsen. Sie haben einen intensiv säuerlichen, aromatischen Geschmack und eignen sich hervorragend zur Verarbeitung zu Saft, Marmelade, Gelee, Likör oder als Zutat in Müsli und Smoothies. Die Früchte können auch frisch verzehrt werden, sind aber wegen ihrer ausgeprägten Säure eher für die Verarbeitung geeignet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Sanddorn ist ökologisch wertvoll als Frühblüher für Insekten, die Beeren dienen Vögeln als wichtige Winternahrung. Die Blätter sind Raupenfutter für verschiedene Schmetterlingsarten. Durch seine Dornen bietet der Strauch Vögeln zudem Schutz und Nistmöglichkeiten. Seine Stickstoffbindung verbessert die Bodenfruchtbarkeit und fördert benachbarte Pflanzen. Als Pioniergehölz eignet sich der Sanddorn für Windschutzhecken, Böschungsbefestigung und schwierige Standorte.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860109750604,"sku":"100010082","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010082-3.jpg?v=1754309628"},{"product_id":"karamellbeere-purple-rain","title":"Karamellbeere Purple Rain","description":"\u003cp\u003eDie Karamellbeere 'Purple Rain' ist ein sommergrüner Strauch, der eine Wuchshöhe von 2,5 Metern und eine Breite von etwa 1,5 bis 2 Metern erreicht. Die Wildform ist die in den Bergregionen Südwestchinas, Nepals, Bhutans und des Himalaya heimisch. Der Strauch wächst breitaufrecht, dicht verzweigt und entwickelt hohle Triebe. Ein besonders auffälliges Merkmal von 'Purple Rain' ist der intensiv rötlich-purpurfarbene Austrieb der jungen Blätter und Triebe. Die herzförmigen bis lanzettlichen Blätter färben sich später dunkelgrün, behalten aber oft einen rötlichen Rand. Im Herbst zeigen sie eine leuchtend gelbe Herbstfärbung. Die Pflanze ist selbstfruchtbar und kann sowohl als Solitärstrauch als auch in Gruppen gepflanzt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juli bis September erscheinen die außergewöhnlichen, hängenden Blütenstände, die bis zu 15 Zentimeter lang werden können. Die einzelnen Blüten sind weiß und röhrenförmig, werden aber von auffälligen, dunkelweinroten bis violetten Hochblättern umgeben, die der Pflanze ihr charakteristisches Aussehen verleihen. Die Blüten verströmen einen zarten, süßlichen Duft. Ab August entwickeln sich zunächst dunkelrote Beeren, die sich zur Vollreife im Oktober tief violett bis fast schwarz verfärben. Die Beeren sind essbar und haben frisch einen herben bis bitteren Geschmack. Erst beim Trocknen entfalten sie ihr typisches Karamellaroma, das der Pflanze ihren deutschen Namen verleiht. Getrocknet entwickeln die Beeren einen charakteristischen, leicht kaffeeartigen Geschmack und können frisch oder getrocknet gegessen oder verarbeitet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Karamellbeere ist ökologisch wertvoll als lang blühender Insektenmagnet. Die nektarreichen Blüten ziehen während der gesamten Blütezeit von Juli bis September zahlreiche Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Die Beeren dienen im Herbst und Winter vielen Vogelarten, insbesondere Amseln und Rotkehlchen, als wichtige Nahrungsquelle. Die hohlen Triebe können zudem nach dem Rückschnitt als Nisthilfen für Wildbienen verwendet werden.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860110995788,"sku":"100010088","price":29.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010088-3.jpg?v=1753387021"},{"product_id":"fieberstrauch","title":"Fieberstrauch","description":"\u003cp\u003eDer Fieberstrauch ist ein sommergrüner, reich verzweigter Strauch, der eine Wuchshöhe von 3 Metern erreicht und etwa 2 bis 4 Meter breit werden kann. Er stammt ursprünglich aus dem Osten der USA und dem südöstlichen Kanada, wo er in lichten Wäldern, an Waldrändern, Flussufern und in feuchten Niederungen wächst. Der Strauch entwickelt eine graubraune Rinde und wächst meist mehrstämmig mit aufrechten bis leicht ausladenden Ästen. Ein charakteristisches Merkmal ist die Bildung von Wurzelschösslingen, durch die sich im Laufe der Zeit breite Gebüschgruppen entwickeln können. Die eiförmigen Blätter verströmen beim Zerreiben einen intensiven, aromatischen Duft nach Wintergrün. Im Herbst leuchten sie in einem strahlenden Goldgelb. Für den Fruchtansatz an weiblichen Pflanzen ist eine männliche Befruchtersorte in der Nähe erforderlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon März bis April, noch vor dem Laubaustrieb, erscheinen die kleinen, etwa 5 Millimeter großen, grünlich-gelben Blüten in dichten Büscheln am vorjährigen Holz. Die männlichen Blüten sind etwas größer und besonders pollenreich, die weiblichen entwickeln nach erfolgreicher Bestäubung im September leuchtend scharlachrote, etwa 1 Zentimeter große Steinfrüchte. Die Früchte sind essbar und wurden traditionell von den Ureinwohnern Nordamerikas genutzt. Getrocknet und gemahlen dienen sie als scharfes, aromatisches Speisegewürz und als Ersatz für Piment. Auch die jungen Blätter können als Gewürz verwendet werden, und aus Blättern, Zweigen und Früchten lässt sich ein aromatischer Tee bereiten. Die Rinde wurde von den indigenen Völkern gegen verschiedene Beschwerden gekaut und hatte große Bedeutung als Medizinalpflanze.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Fieberstrauch ist ökologisch wertvoll als früher Pollenlieferant für Bienen und andere Insekten im zeitigen Frühjahr. Die leuchtend roten Früchte werden im Herbst und Winter von zahlreichen Vogelarten gerne gefressen, darunter Drosseln und andere Singvögel. Auch verschiedene Wildtiere nutzen Blätter, Zweige und Früchte als Nahrung. Als seltenes und robustes Liebhabergehölz eignet sich der Fieberstrauch gut für naturnahe Pflanzungen an Gehölzrändern, in lockeren Strauchhecken oder als Solitär in Parks und größeren Gärten.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860111028556,"sku":"100010089","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010089-2.jpg?v=1768391702"},{"product_id":"sibirische-blaubeere-myberry-sweet","title":"Sibirische Blaubeere Borealis","description":"\u003cp\u003eDie Sibirische Blaubeere 'Borealis' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1 Meter Standfläche; ausgelesen wurde sie an der Universität von Saskatchewan und 2007 in den Handel gegeben. Dort hat man russisches, japanisches und kurilisches Material gekreuzt und aus Tausenden Sämlingen ausgelesen – 'Borealis' stammt aus derselben Kreuzung wie 'Tundra' und die 'Indigo'-Sorten und gilt im eigenen Haus als die beste des Programms. Ausgelesen ist sie auf Fruchtgröße und Geschmack: Ihre Beeren werden fast doppelt so groß wie bei den 35 russischen Auslesen, mit denen der Anbau in Nordamerika begonnen hatte, und in einer japanischen Prüfung von 43 Sorten schmeckte keine besser. Der Strauch bleibt dabei klein und dicht verzweigt, mit anfangs samtig behaartem Laub.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im April und zieht sich über etwa 4 Wochen; die Blüten sitzen zu zweit in den Blattachseln, sind röhrig-glockig und gelblich bis grünlich gelb – unauffällig, aber zäh: Sie überstehen Fröste bis 7 Grad unter null. Geerntet wird ab Mai, gut 3 Wochen lang, und damit liefert dieser Strauch das erste Beerenobst des Jahres, Wochen vor allem anderen. Die Beeren sind länglich, blau bereift und mit 2,5 Zentimetern Länge und 1,6 Gramm etwa doppelt so groß wie bei den älteren russischen Sorten; der Geschmack ist süßlich-herb und erinnert an Heidelbeere mit einem Zug ins Würzige. Reif sind sie, wenn sie innen durchgefärbt sind – außen blau werden sie früher, und wer zu zeitig pflückt, erntet sauer. Eines muss man wissen: Diese Sorte ist weich. Von Hand gepflückt ist sie eine Naschfrucht, wie sie kaum eine zweite hergibt; wer sie schüttelt oder maschinell erntet, bekommt Matsch und muss sofort verarbeiten. Einfrieren geht gut, ebenso Marmelade und Saft. Und weil die Art selbstunfruchtbar ist, braucht sie eine zweite Sorte in der Nähe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch zählt bei dieser Sorte der Termin – und dass er hält. Sie blüht im April über 4 Wochen, wenn Hummeln und Wildbienen unterwegs sind und das Angebot noch dünn ist. Anders als bei vielen frühen Blüten macht ihr ein Kälteeinbruch dabei wenig aus: Was bei 7 Grad Frost offen steht, blüht danach weiter, sodass die Tracht auch in einem rauen Frühjahr nicht ausfällt. Später im Jahr sind es die Beeren, die als erste reifen und entsprechend gefragt sind – was nicht geerntet wird, holen die Vögel.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860111061324,"sku":"100010090","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010090-2.jpg?v=1750951846"},{"product_id":"sibirische-blaubeere-myberry-farm","title":"Sibirische Blaubeere Indigo Gem","description":"\u003cp\u003eDie Sibirische Blaubeere 'Indigo Gem' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1 Meter Standfläche; sie kam 2012 aus dem kanadischen Züchtungsprogramm in Saskatoon in den Handel, 5 Jahre nach ihren Schwestern 'Borealis' und 'Tundra'. Alle drei stammen aus derselben Elternkreuzung – aus einer Reihe von Sämlingen, in der 'Indigo Gem' der ertragreichste Strauch war. Genau darauf ist sie ausgelesen: auf Menge. Sie wächst rascher und aufrechter als ihre Geschwister, und ihre Früchte sind zwar lang, aber schlank, sodass die einzelne Beere leichter bleibt als bei 'Borealis'. Wer beide nebeneinander pflanzt, hat den Unterschied im Korb: hier die Menge, dort die große Naschfrucht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April öffnen sich die Blüten, paarweise in den Blattachseln, glockig und gelblich grün; 4 Wochen lang halten sie durch, und auch 7 Grad Frost bringen sie nicht um. Ab Mai wird geerntet, über gut 3 Wochen hinweg. Die Beeren werden bis zu 3 Zentimeter lang, bleiben dabei länglich-oval und wiegen etwa 1,3 Gramm; sie schmecken süß und lassen sich frisch vom Strauch essen. Ihre Stärke liegt aber woanders: Sie sind etwas fester als die der Schwestersorten, mit einem leichten Biss – und damit halten sie die Verarbeitung besser aus. Für Marmelade, Gelee und Saft ist das die bessere Wahl, und auch das Einfrieren nehmen sie nicht übel. Die Außenfarbe täuscht dabei: Blau sind die Beeren früh, reif erst, wenn auch das Fruchtfleisch durchgefärbt ist – vorher schmecken sie sauer. Wie alle Sorten dieser Art braucht sie eine zweite Sorte in der Nähe, sonst setzt sie keine Früchte an.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch bringt diese Sorte vor allem Masse ins Frühjahr. Sie blüht im April über 4 Wochen, und weil sie mehr Blüten ansetzt als ihre Geschwister, steht auf gleicher Fläche mehr Nektar zur Verfügung – zu einer Zeit, in der Hummelköniginnen und Wildbienen wenig finden. Ein Kälteeinbruch unterbricht das nicht: Die Blüten vertragen mehrere Grad Frost, sodass die Tracht auch in einem rauen April hält. Und weil die Beeren zu den ersten des Jahres gehören, sind sie beim ersten Vogelhunger nach dem Winter gefragt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860111126860,"sku":"100010091","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010091-3.jpg?v=1750951844"},{"product_id":"sibirische-blaubeere-duet","title":"Sibirische Blaubeere Duet","description":"\u003cp\u003eDie Sibirische Blaubeere 'Duet' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1 Meter Standfläche; ausgelesen wurde sie an einer polnischen Obstbau-Versuchsstation in Brzezna, und zwar aus Saatgut, das aus Russland gekommen war. Aus diesem Material sind in Polen mehrere Sorten hervorgegangen – 'Duet' ist die süßeste davon und gehört zu den süßesten Sibirischen Blaubeeren überhaupt. Anders als die kanadischen Sorten, die aufrecht und schlank bleiben, wächst sie kugelig: ein runder, dicht geschlossener Busch, der ohne Schnitt in Form bleibt. Die Blätter sind elliptisch, bis 10 Zentimeter lang und anfangs samtig behaart.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blütezeit liegt im April und dauert etwa 4 Wochen. Je zwei Blüten sitzen zusammen in einer Blattachsel, glockig und von unauffälligem Gelbgrün. Woran man die Gattung erkennt: Aus jedem Blütenpaar wird eine einzige Beere, weil die beiden Fruchtknoten am Grund zusammenwachsen. Geht es nachts auf 7 Grad unter null, nehmen sie trotzdem keinen Schaden – deshalb fällt bei dieser Art kaum je eine Ernte aus. Ab Mai wird über gut 3 Wochen geerntet, und damit liegt sie noch vor der Erdbeere. Die Beeren werden bis zu 2 Zentimeter lang, sind fassförmig und dunkelblau unter einem hellen Wachsreif, der beim Pflücken abwischt. Sie schmecken süß mit wenig Säure und saftigem Fruchtfleisch. Erntereif ist eine Beere, wenn das Fruchtfleisch innen dunkel durchgefärbt ist und sie beim Anfassen vom Stiel fällt; gepflückt wird von Hand. Ein eingewachsener Strauch bringt nach einigen Jahren etwa 4 Kilogramm. Frisch sind die Beeren am besten; darüber hinaus geben sie Saft, Mus und Kompott, und weil sie wenig Pektin mitbringen, mischt man für Gelee Johannisbeere dazu. Ohne eine zweite Sorte in der Nähe setzt sie keine Früchte an.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch zählt der frühe Termin, und bei dieser Sorte kommt die Verlässlichkeit dazu. Die Blüten öffnen sich im April über 4 Wochen und halten selbst Nachtfrost von 7 Grad aus – für Hummelköniginnen und früh fliegende Wildbienen ist das eine Tracht, auf die man sich verlassen kann, während anderswo eine Kaltnacht die halbe Blüte kostet. Im Mai folgen die Beeren und gehören zu den ersten weichen Früchten des Jahres, entsprechend schnell werden sie von Vögeln gefunden. Der dichte, feintriebige Wuchs gibt Kleinvögeln dabei Deckung.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860111159628,"sku":"100010092","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010092-1.jpg?v=1785420630"},{"product_id":"goji-no-1-lifeberry","title":"Goji No. 1 Lifeberry","description":"\u003cp\u003eDie Goji 'No. 1 Lifeberry' ist ein kräftig wachsender, sommergrüner Strauch, der eine Wuchshöhe von etwa 3 Metern erreicht. Der Strauch wächst buschig-kompakt und leicht überhängend mit bedornten, gut verzweigten Trieben. Die kleinen, lanzettlichen Blätter sind graugrün gefärbt. Die Sorte ist eine geschützte Züchtung, die speziell für den kommerziellen Anbau ausgewählt wurde und sich durch besonders große, platzfeste Beeren mit hohem Ertrag auszeichnet. Ein wichtiges Merkmal von 'No. 1 Lifeberry' ist, dass sie im Gegensatz zu vielen anderen Goji-Sorten kaum Wurzelausläufer bildet und deshalb deutlich weniger wuchernd wächst. Die Art stammt ursprünglich aus dem Himalaya und China.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juni bis in den Herbst hinein erscheinen zahlreiche kräftig lilafarbene, glockenförmige Blüten, die einen zarten Duft verströmen und Bienen sowie andere Insekten anlocken. Die Blüten dienen als wertvolle Nektarquelle und werden kontinuierlich über einen langen Zeitraum gebildet. Ab August reifen die besonders großen, länglich-ovalen, glänzend orangeroten Beeren, die einzeln oder in kleinen Gruppen an den Zweigen wachsen und etwa 2 Zentimeter groß werden. Die Früchte sind platzfest und haben einen süßen, aromatischen Geschmack. Sie können frisch vom Strauch genascht oder getrocknet werden und eignen sich hervorragend zur Verarbeitung zu Marmelade, Saft, Sirup, Chutneys oder als Zutat in Müsli, Joghurt und Desserts. Die Beeren werden als wertvolles Superfood geschätzt. Neben den Früchten sind auch die jungen Blätter und Triebe essbar und können nach traditioneller chinesischer Art gekocht als Gemüse verwendet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Goji 'No. 1 Lifeberry' ist ökologisch wertvoll als ausdauernder Blüher für Bienen und andere Insekten über einen langen Zeitraum. Die reifen Beeren sind eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860111192396,"sku":"100010093","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010093-1.jpg?v=1750333129"},{"product_id":"goji-sweet-lifeberry","title":"Goji Sweet Lifeberry","description":"\u003cp\u003eDie Goji 'Sweet Lifeberry' ist ein kräftig wachsender, sommergrüner Strauch, der eine Wuchshöhe von etwa 3 Metern erreicht. Der Strauch wächst buschig-kompakt mit bedornten, gut verzweigten Trieben und kleinen, lanzettlichen, graugrünen Blättern. Die Sorte ist eine geschützte Züchtung, die sich durch besonders hohe Erträge und dichte Fruchttrauben auszeichnet. Die Art stammt ursprünglich aus dem Himalaya und China, wo sie seit Jahrhunderten kultiviert wird.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juni bis in den Herbst hinein erscheinen zahlreiche hellviolette, glockenförmige Blüten, die einen zarten Duft verströmen und Bienen, Hummeln und Schmetterlingen als wertvolle Nektarquelle dienen. Die Blüten werden kontinuierlich über einen langen Zeitraum von etwa 10 Wochen gebildet. Ab August reifen die leuchtend orangeroten, länglich-ovalen Beeren, die in dichten Trauben an den Zweigen wachsen. Die mittelgroßen Früchte haben einen besonders süßen Geschmack mit einer leicht herben, pfeffrigen Note. Sie können frisch vom Strauch genascht oder getrocknet werden und eignen sich hervorragend zur Verarbeitung zu Marmelade, Saft, Sirup oder als Zutat in Müsli, Joghurt und Backwaren. Die Beeren werden als wertvolles Superfood geschätzt. Neben den Früchten sind auch die jungen Blätter und Triebe essbar und können nach traditioneller chinesischer Art gekocht als Gemüse verwendet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Goji 'Sweet Lifeberry' ist ökologisch wertvoll als ausdauernder Blüher für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge über einen langen Zeitraum. Die Blätter dienen als Raupenfutter für verschiedene Schmetterlingsarten. Die reifen Beeren sind eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860111225164,"sku":"100010094","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010094-1.jpg?v=1750333131"},{"product_id":"maulbeere-wellington","title":"Maulbeere Wellington","description":"\u003cp\u003eDie Maulbeere 'Wellington' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; sie kommt aus dem Staat New York. Sie ist eine Kreuzung aus der Weißen Maulbeere, die im östlichen Asien zu Hause ist, und der Roten aus dem östlichen Nordamerika – entstanden ohne menschliches Zutun, wie die meisten dieser Hybriden. Ihr Name führt zu Richard Wellington, der die Obstzüchtung an der Versuchsstation in Geneva über Jahrzehnte leitete und Apfelsorten wie 'Macoun' und 'Lodi' hervorbrachte. Diese Maulbeere hat er nicht gezüchtet: Sie fand sich auf seinem eigenen Grundstück. Ob sie überhaupt neu war, ist offen – sie könnte die alte 'New American' sein, die um 1854 in Connecticut auftauchte und später auch unter dem Namen 'Downing' verkauft wurde.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im Mai und dauert etwa 3 Wochen; die Kätzchen sind grün und unauffällig. Schon ab Juni reifen die ersten Früchte, und das zieht sich gut 8 Wochen hin. Sie werden 3 Zentimeter lang, sind schwarz und hängen an auffallend langen Stielen frei unter den Zweigen. Der Geschmack hält Süße und Säure im Gleichgewicht; gegenüber der Schwestersorte 'Illinois Everbearing' fallen die Früchte etwas kleiner aus. Weil nie alles zugleich so weit ist, erntet man in Durchgängen, alle 2 bis 3 Tage – dann bleibt die Qualität gleichmäßig. Frisch halten sich die Beeren kaum; eingefroren oder gedörrt kommen sie durch den Winter, und der gepresste Saft hält sich auch ohne Konservierung monatelang. Die Blätter lassen sich den ganzen Sommer über schneiden: jung sind sie ein gekochtes Gemüse, getrocknet geben sie Tee.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch ist der frühe Start das Beste an dieser Sorte. Wenn im Juni die ersten Früchte weich werden, ist an anderem Obst noch kaum etwas reif; der Baum füllt eine Lücke, und er füllt sie 8 Wochen lang. Die langen Fruchtstiele lassen die Beeren frei aus dem Laub hängen, wo Vögel sie sehen und anfliegen können. Und weil ein ausgewachsener Baum weit mehr ansetzt, als eine Küche je verarbeitet, ist der Tisch für sie reich gedeckt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52860111651148,"sku":"100010101","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":58726668599628,"sku":"100010549","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010101-3.jpg?v=1779889515"},{"product_id":"schwarze-maulbeere","title":"Schwarze Maulbeere","description":"\u003cp\u003eDie Schwarze Maulbeere wächst als mittelhoher Baum auf etwa 12 Meter heran und braucht rund 8 Meter Standfläche; zu Hause ist sie in Transkaukasien und im nördlichen Iran. Von dort aus ist sie seit dem Altertum in Kultur gegangen, und schon Ovid erzählt, warum ihre Früchte dunkel sind – in seiner Geschichte von Pyramus und Thisbe, die sich unter einem Maulbeerbaum das Leben nehmen, weicht das Weiß der Frucht und färbt sich zur Trauer dunkelrot. Zeit lässt sie sich dabei: Der Wuchs ist langsam und gedrungen, der Stamm bleibt kurz, die Krone wird breit und schwer. Dafür bleibt sie – Schwarze Maulbeeren tragen bis zu 300 Jahre, und ein Baum, der 1634 in London gepflanzt wurde, stand dort bis 1969. Woran man sie erkennt: an den dicken Trieben mit auffallend dicken Knospen und an der rauen, dicken Borke. Die Blätter allein führen in die Irre.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im Mai und dauert etwa 3 Wochen. Ab Mitte Juli reifen die Früchte, gut 8 Wochen lang und nach und nach. Sie messen etwa 2,5 Zentimeter, sitzen an langen Stielen und sind saftiger als jede andere Maulbeere; im Geschmack liegt eine würzige Säure hinter der Süße, und deshalb isst man in Europa seit Jahrhunderten vor allem diese Art. Der richtige Erntezeitpunkt ist knapp bemessen: Reif ist die Frucht, wenn sie halb rot, halb schwarz gefärbt ist und sich leicht löst, wobei der Stiel an ihr hängen bleibt. Wer zu früh zieht, zerdrückt sie; wer wartet, bis sie ganz schwarz ist oder von selbst fällt, findet sie meist verdorben. Gepflückt wird deshalb einzeln, mit der Hand, und der Saft färbt dabei alles, was er trifft. Aufheben lässt sich nichts davon. Vergoren gibt der Saft Wein und Essig; im albanischen Boboshtice, wo mehrere hundert alte Bäume stehen, brennt man Schnaps daraus und färbt ihn mit Maulbeerblättern leicht grünlich ein. Die Blätter sind gegart essbar – die Seidenraupe allerdings verschmäht ausgerechnet sie.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch ist bei diesem Baum die Dauer das Besondere. Er wächst langsam und kommt spät in Ertrag, hält dann aber Jahrhunderte durch: Was heute gepflanzt wird, versorgt noch Vögel, die lange nach uns schlüpfen. In jedem dieser Jahre hängt über Wochen Futter in der Krone, und was überreif wird, fällt von allein herunter und kommt denen zugute, die unten suchen. Für einen Garten heißt das vor allem eines: ein fester Punkt, auf den sich einstellen kann, was dort lebt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57821217161548,"sku":"100010440","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860111716684,"sku":"100010102","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":58746651377996,"sku":"100010560","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010102-1.jpg?v=1768310727"},{"product_id":"schlehe","title":"Schlehe","description":"\u003cp\u003eDie Schlehe ist ein heimischer, sommergrüner Großstrauch mit dichtem, sparrigem, stark verzweigtem Wuchs, der eine Wuchshöhe von etwa 4 Metern erreicht. Die Art ist in ganz Europa, Nordafrika und Westasien verbreitet und äußerst anpassungsfähig und robust. Ein charakteristisches Merkmal sind die zahlreichen, kräftigen Dornen an den dunkelgrauen bis schwarzbraunen Zweigen, die der Pflanze die Namen Schlehdorn und Schwarzdorn eingebracht haben. Die Schlehe bildet ein flaches, aber weitreichendes Wurzelsystem mit starker Ausläuferbildung und kann dadurch dichte Gebüsche und undurchdringliche Hecken bilden. Ihr dichter, dorniger Wuchs macht sie zu einem wertvollen Windschutz, Sichtschutz und zu einem hervorragenden Brut- und Schutzgehölz für Vögel und Kleinsäuger. Die Pflanze benötigt zur Befruchtung eine zweite Schlehe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon März bis April erscheinen, noch vor dem Laubaustrieb, über einen Zeitraum von etwa 3 Wochen zahlreiche kleine, weiße, schalenförmige, leicht duftende Blüten, die die Zweige vollständig bedecken und ein eindrucksvolles weißes Blütenmeer bilden. Sie bieten Bienen, Hummeln und anderen Insekten eine der ersten wichtigen Nektar- und Pollenquellen des Jahres. Anschließend treiben die kleinen, länglich-ovalen, mattgrünen, fein gesägten Blätter aus, die sich im Herbst oft gelblich bis rötlich verfärben. Von Oktober bis November reifen über etwa 3 Wochen die charakteristischen, etwa 1 bis 1,5 Zentimeter großen, kugeligen, schwarzblauen Steinfrüchte mit bläulichem Reif. Die Schlehenfrüchte sind roh sehr herb, sauer und stark adstringierend aufgrund ihres hohen Gerbstoffgehalts. Nach dem ersten Frost werden sie milder und süßer, da die Gerbstoffe teilweise abgebaut werden. Sie eignen sich hervorragend zur Herstellung von Schlehenlikör, Schlehengeist, Marmelade, Gelee, Saft, Sirup oder als säuerlich-herbe Zutat für Wildgerichte und Saucen. Die Blüten können getrocknet als Tee verwendet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Schlehe ist ökologisch äußerst wertvoll als Frühblüher und Bienenweide im zeitigen Frühjahr. Die Blätter dienen als Raupenfutter für zahlreiche Schmetterlingsarten. Die Früchte sind eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel im Spätherbst und Winter. Der dichte, dornige Wuchs bietet Vögeln und Kleinsäugern hervorragende Nist- und Schutzmöglichkeiten.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":52860112077132,"sku":"100010108","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010108-2.jpg?v=1750333134"},{"product_id":"russische-riesenbeere","title":"Russische Riesenbeere","description":"\u003cp\u003eDie Russische Riesenbeere wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Sie lässt sich dabei Zeit: In den ersten Jahren wächst sie langsam, erst dann legt sie zu. Wie die Schwarze Honigbeere stammt sie aus einem russischen Obstforschungsinstitut und ist ein Kreuzungsprodukt aus dem Verwandtschaftskreis von Stachelbeere und Johannisbeere; ihre botanische Zugehörigkeit ist nicht ganz geklärt, weshalb wir sie ohne Artnamen führen. Die Triebe sind bedornt, mit zurückgebogenen Stacheln von bis zu 2 Zentimetern. Daneben läuft sie auch unter dem Namen Birnenbeere, und der kommt von der Fruchtform.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April öffnen sich über 3 Wochen die Blüten. Ab Juli lassen sich die Beeren über 3 Wochen ernten. Sie sind birnenförmig und rotschwarz, und ihr Geschmack findet sich in keiner der bekannten Beeren wieder: Er erinnert entfernt an süße Stachelbeeren und zugleich an Schwarze Johannisbeeren – von beiden etwas, ohne eines von beiden zu sein. Gegessen wird sie frisch vom Strauch; ebenso lässt sie sich zu Gelee, Konfitüre und Saft verarbeiten, wo die dunkle Farbe zur Geltung kommt. Wer die Riesenbeere neben die Schwarze Honigbeere pflanzt, hat beide Geschwister aus demselben russischen Institut im Garten, die sich im Geschmack deutlich unterscheiden: hier die Mischung aus Stachelbeere und Johannisbeere, dort der honigartige Ton bei Vollreife.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch trägt an diesem Strauch vor allem die Bewehrung. Ein dicht gewachsener, stacheliger Busch ist für Kleinvögel dasselbe wie eine Dornhecke: ein Brutplatz, an den Katze und Marder nicht ohne Weiteres herankommen. Die Blüten im April werden von Bienen und Hummeln angeflogen, wie bei allen Verwandten aus der Gattung \u003cem\u003eRibes\u003c\/em\u003e. Und was von den reifen Beeren am Strauch bleibt, holen sich Drosseln und Grasmücken; beim eigenen Pflücktermin lohnt es sich, das mitzurechnen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57830722240844,"sku":"100010452","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860112372044,"sku":"100010114","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010114-1.jpg?v=1750333140"},{"product_id":"stachelbeere-iron-monger","title":"Stachelbeere Iron Monger","description":"\u003cp\u003eDie Stachelbeere 'Iron Monger' wächst als breit gebauter Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Die wilde Stammform ist über Europa und Nordasien verbreitet; 'Iron Monger' selbst stammt aus England und galt dort schon 1829 als alte Sorte, gerühmt für die Süße ihrer kleinen roten Beeren. Ein halbes Jahrhundert später zählte sie zu den erstklassigen Tafelsorten, wurde aber stets neben die 'Red Champagne' gestellt – in Schottland liefen beide sogar unter demselben Namen. Auseinanderhalten lassen sie sich am Wuchs und an der Frucht: 'Iron Monger' breitet sich aus, wo die andere aufrecht steht, und ihre Beere ist runder und dunkler rot. In Deutschland ist ihr Name heute nur noch als Zweitname jener Sorte verzeichnet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte fällt in den April und dauert 3 Wochen; die grünlich gelben Glöckchen sind so klein, dass sie meist übersehen werden. Ab Juli wird 3 Wochen lang geerntet – damit liegt 'Iron Monger' mitten in der Stachelbeerzeit. Ihre Beeren bleiben klein und rund, sind rot und fein behaart, und ihr Wert liegt ganz im Geschmack: süß, mit einer Fülle, die größere Sorten selten haben. In England, wo auf Ausstellungen um die schwersten Beeren gekämpft wurde, hat sich diese kleine Sorte allein darüber gehalten. Wer mehr ernten will, pflückt zweimal: Im Juni kommt die Hälfte der Früchte noch grün ab und wandert in die Küche – grün bleiben sie beim Kochen fest und geben Kuchen und Kompott ihre Säure –, der Rest hängt weiter und wird größer. Was reif gepflückt wird, gehört allerdings eher in die Hand als in den Topf. Und es gehört sofort in den Schatten: In der prallen Sonne nehmen die Beeren rasch Schaden. Im Kühlen halten sie gut eine Woche.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Stachelbeere zählt zu den einheimischen Gehölzen, und dieser Strauch versorgt Tiere fast das ganze Jahr. Von Januar bis März picken Sperlinge, Dompfaff und Grünfink an den Knospen – dem Gärtner kostet das Blüten, den Vögeln bringt es eine Mahlzeit in der magersten Zeit. Im April sammeln an den Blüten die ersten Flieger des Jahres: Blattwespen und Schwebfliegen ebenso wie Hummeln und Bienen. Das Laub ernährt im Sommer die Raupen des Stachelbeerspanners; der nachtaktive Falter ist auf Stachelbeeren geprägt und selten geworden, seit die feuchten Wälder schwinden und die Gärten gespritzt werden. Ein ungespritzter Strauch im Garten zählt für ihn.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":52860112404812,"sku":"100010115","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010115-2.jpg?v=1750333140"},{"product_id":"stachelbeere-teardrop","title":"Stachelbeere Golden Teardrop","description":"\u003cp\u003eDie Stachelbeere 'Golden Teardrop' wächst als niedriger, breitwüchsiger Strauch auf etwa 1 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Wild ist die Art über Europa und Asien verbreitet; diese Sorte dagegen hat keine Papiere – kein Sortenbuch führt sie, kein Züchter und kein Jahr sind bekannt. Geschmack und Fruchtform deuten auf hohes Alter hin. Und die Form ist es, die ihr den Namen gab: Die Beeren hängen tropfenförmig am Zweig, am Stiel schmal und zum Ende hin breit. Ihre Haut ist dabei ganz glatt – die wilde Stachelbeere ist behaart, und viele alte Sorten sind es geblieben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April erscheinen für 3 Wochen kleine grüngelbe Glocken, unscheinbar wie bei allen Stachelbeeren. Die Ernte fällt in den Juli und dauert 3 Wochen. Die Beeren bleiben klein, etwa 15 Millimeter, und gehen mit der Reife von Grün in ein warmes Gelb über. Ihr Aroma ist der Grund, diese Sorte zu pflanzen: süß, voll und mit einer blumig-parfümierten Note, wie man sie bei Stachelbeeren selten findet. Roh gegessen kommt sie am besten zur Geltung, und die dünne, glatte Haut stört dabei nicht. Für die Küche nimmt man im Juni die Hälfte der Früchte noch grün ab: Die bleiben beim Kochen fest und bringen Säure mit, und die verbliebenen legen bis zur Reife an Größe zu. Klein ist der Strauch, bewehrt ist er trotzdem – die Stacheln machen das Pflücken zur Fingerübung. Im Kühlen halten die Früchte 1 bis 2 Wochen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eHeimisch ist die Stachelbeere, und dieser Strauch versorgt über das Jahr verschiedene Gäste. Die Aprilblüte liefert Nektar, wenn es sonst wenig zu holen gibt: Hummeln und Bienen bedienen sich, dazu Fliegen, Schwebfliegen und Blattwespen. Im Sommer gehört das Laub den Raupen des Stachelbeerspanners; der Falter fliegt nachts, lebt fast nur an Stachelbeeren und ist mit den feuchten Wäldern selten geworden. Und die Früchte, die man übersieht, finden die Vögel.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860112470348,"sku":"100010116","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010116-1.jpg?v=1753284597"},{"product_id":"kartoffel-rose","title":"Kartoffelrose","description":"\u003cp\u003eDie Kartoffelrose ist ein sehr robuster, anspruchsloser sommergrüner Wildrosenstrauch, der ursprünglich aus den Küstenregionen Ostasiens stammt, wo er in Nordostchina, Korea, Japan und Südost-Sibirien natürlich auf Sanddünen und an Stränden wächst. Im 18. Jahrhundert wurde die Art nach Europa eingeführt und ist heute in vielen Regionen eingebürgert. Der dicht wachsende Strauch erreicht eine Wuchshöhe von etwa 2 Metern und bildet durch unterirdische Ausläufer rasen- oder horstförmige, undurchdringliche Bestände. Die Triebe sind dicht mit zahlreichen kurzen, kräftigen, geraden Stacheln von bis zu 10 Millimetern Länge besetzt. Die Blätter sind charakteristisch stark runzelig (\u003cem\u003erugosa \u003c\/em\u003e= faltig) und glänzend dunkelgrünen Blättchen, die an Kartoffellaub erinnern und der Rose ihren deutschen Namen geben. Im Herbst färben sich die Blätter leuchtend gelb, bevor sie abfallen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juni bis September, über einen Zeitraum von etwa 8 Wochen, erscheinen zahlreiche große, meist einfache, bis zu 9 Zentimeter breite Blüten in Rosa- bis Purpurrot-Tönen. Die Blüten verströmen einen angenehmen, intensiven Duft. Sie sind essbar und werden traditionell in China zur Herstellung von Blütenmarmelade, Desserts und Potpourri verwendet. Von August bis Oktober reifen über einen Zeitraum von etwa 7 Wochen die auffällig großen, 2 bis 3 Zentimeter dicken, leuchtend roten Hagebutten, die tomaten- oder apfelförmig und oft breiter als lang sind. Im Spätsommer und Herbst trägt die Pflanze häufig gleichzeitig Blüten und Früchte. Die Hagebutten sind essbar, besonders Vitamin C-reich und eignen sich hervorragend zur Herstellung von Marmelade, Gelee, Mus oder Tee. Das Fruchtfleisch ist ergiebiger als das kleinerer Wildrosenhagebutten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Kartoffelrose ist ökologisch wertvoll als Bienenweide, Insektenmagnet und Vogelnährgehölz. Die Blüten werden intensiv von Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und Käfern besucht und bieten über viele Monate Nektar und Pollen. Die Hagebutten werden von zahlreichen Vogelarten wie Silbermöwen gefressen, die die Samen verbreiten. Die dichten, dornigen Bestände bieten Vögeln und Kleintieren wertvollen Schutz, Nistmöglichkeiten und Lebensraum.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860112601420,"sku":"100010119","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010119-1.jpg?v=1752563885"},{"product_id":"apfel-rose","title":"Apfelrose","description":"\u003cp\u003eDie Apfelrose ist ein sommergrüner Wildrosenstrauch, der eine Wuchshöhe von etwa 2 Metern erreicht und ursprünglich aus den Gebirgsregionen Mittel- und Südeuropas stammt, wo sie von der Iberischen Halbinsel über die Alpen bis zum Kaukasus und Kleinasien verbreitet ist und auch in Teilen Skandinaviens vorkommt. Die Art bildet oft unterirdische Ausläufer und kann dadurch ausgedehnte Bestände formen. Der Strauch wächst aufrecht mit etwas steifer Wuchsform und trägt vereinzelte, schlanke, gerade oder leicht gebogene Stacheln. Die gefiederten Blätter sind bis zus 18 Zentimeter lang, bläulich-grün und auf beiden Seiten weich behaart (\u003cem\u003evillosa \u003c\/em\u003e= zottig). Im Herbst färben sich die Blätter in ein sanftes Gelb, bevor sie abfallen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Mai bis August erscheinen über einen Zeitraum von etwa 6 Wochen tiefrosa bis karminroten, einfachen Blüten mit einem Durchmesser von bis zu 6 Zentimetern. Die Blüten verströmen einen schwachen, aber angenehmen Duft und die Blütenblätter sind essbar. Von September bis Oktober reifen über einen Zeitraum von etwa 5 Wochen die auffällig großen, kugelig-ovalen bis apfelförmigen Hagebutten, die bis zu 2,5 Zentimeter groß und damit die größten unter den europäischen Wildrosen sind. Die leuchtend roten bis orangeroten Hagebutten sind charakteristisch dicht mit weichen, drüsigen Borsten besetzt, was der Rose auch den Namen \"Flaumige Rose\" eingebracht hat. Die Hagebutten sind essbar, besonders Vitamin C-reich und schmecken angenehm säuerlich. Sie eignen sich hervorragend zur Herstellung von Marmelade, Gelee, Mus oder Früchtetee. Historisch wurde die Apfelrose gezielt für die Hagebuttengewinnung angepflanzt und war eine beliebte Kulturpflanze für Konserven. Ein gut gewachsener Strauch kann mehrere Kilogramm Hagebutten produzieren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Apfelrose ist ökologisch wertvoll als Bienenweide, Insektenmagnet und Vogelnährgehölz. Die Blüten werden von Bienen, Fliegen und Schmetterlingen bestäubt und bieten ihnen Nektar und Pollen. Die großen, nährstoffreichen Hagebutten dienen vielen Vogelarten und Wildtieren als wertvolle Nahrungsquelle im Herbst und Winter.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52860112634188,"sku":"100010120","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010120-1_22bead71-62a5-4abf-b4a0-4644c0c523c0.jpg?v=1785419129"},{"product_id":"himbeere-golden-queen","title":"Himbeere Golden Queen","description":"\u003cp\u003eDie Himbeere 'Golden Queen' ist eine historische, sommertragende gelbe Himbeersorte, die um 1880 in Camden County, New Jersey (USA) auf dem Grundstück von Ezra Stokes entdeckt wurde und als eine der ersten dokumentierten goldgelben Himbeersorten gilt. Der robuste, sommergrüne Strauch erreicht eine Wuchshöhe von etwa 2 Metern und bildet aufrechte, leicht überhängende, zweijährige Ruten mit vereinzelten, schwachen Stacheln. Die Pflanze breitet sich durch Wurzelausläufer aus und kann im Lauf der Zeit dichte Bestände bilden. Die gefiederten Blätter sind oberseits dunkelgrün und unterseits weißlich-filzig behaart . Die goldgelbe Fruchtfarbe ist eine natürliche Mutation, die bereits seit Jahrhunderten sporadisch bei roten Himbeeren auftritt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai erscheinen über einen Zeitraum von etwa 4 Wochen kleine, weiße bis blassrosafarbene Blüten, die von Bienen und anderen Insekten gerne besucht werden. Im Juli reifen über einen Zeitraum von etwa 2 Wochen die mittelgroßen, rundlichen, goldgelben bis gelb-orangen Sammelfrüchte mit einem Durchmesser von bis zu 3 Zentimetern. Die Früchte lassen sich leicht vom weißen Zapfen lösen und haben eine hohle Mitte. Der Geschmack ist süß-aromatisch, mild und honigartig mit floralen Nuancen und nur einem Hauch von Säure, da gelbe Himbeeren weniger Säure enthalten als rote Sorten. Die Beeren eignen sich besonders gut zum Frischverzehr, da ihr milder Geschmack andere Aromen nicht überdeckt. Sie können aber auch zu Marmelade, Gelee, Desserts, Kuchen, Kompott oder Saft verarbeitet oder tiefgefroren werden. Die Blätter können getrocknet und als Kräutertee verwendet werden. 'Golden Queen' ist eine Sommerhimbeere und trägt an zweijährigen Ruten, die nach der Ernte bodennah abgeschnitten werden sollten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Himbeere 'Golden Queen' ist ökologisch wertvoll als Bienenweide, Insektenmagnet und Raupenfutterpflanze. Die Blüten liefern Nektar und Pollen für Bienen, Hummeln und andere Bestäuber. Die Blätter dienen verschiedenen Schmetterlingsraupen als Nahrung. Die Früchte werden von Vögeln wie Amseln und Kleintieren geschätzt. Die dichte Belaubung und die dornigen Ruten bieten Vögeln und Kleintieren Schutz und Nistmöglichkeiten.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860112765260,"sku":"100010122","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/Charaktergehoelze.jpg?v=1750939939"},{"product_id":"silberbuffelbeere","title":"Silberbüffelbeere","description":"\u003cp\u003eDie Silberbüffelbeere ist ein sommergrüner, dichtkroniger Großstrauch, der eine Wuchshöhe von etwa 4,5 Metern erreicht und ursprünglich aus den Prärien und Flussufern des zentralen und westlichen Nordamerikas stammt, wo er von Kanada (Alberta, Saskatchewan, Manitoba) bis nach Kalifornien, Arizona, New Mexico und Oklahoma verbreitet ist. Der stark verzweigte Strauch wächst aufrecht und bildet durch unterirdische Rhizome und Wurzelausläufer dichte Dickichte, die hervorragenden Windschutz und Erosionsschutz bieten. Die Zweige und jungen Triebe sind dicht mit silbrigen, seidigen Haaren bedeckt, die dem Strauch sein charakteristisches silbriges Erscheinungsbild verleihen. Die Rinde ist graubraun und abblätternd. Die Pflanze trägt zahlreiche kräftige Dornen bis 5 Zentimeter Länge. Die ovalen Blätter sind auf beiden Seiten silbrig-seidig behaart. Für Fruchtertrag werden beide Geschlechter benötigt. Da im jungen Stadium das Geschlecht nicht zu erkennen ist, empfiehlt es sich, mehrere Pflanzen zu setzen, um die Wahrscheinlichkeit für Fruchtertrag zu erhöhen. Die Pflanze ist ein Stickstoff-Fixierer und verbessert durch symbiontische Frankia-Bakterien in ihren Wurzelknöllchen die Bodenfruchtbarkeit, weshalb sie auch als Gründünger und Bodenverbesserer geschätzt wird.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie kleinen, gelblichen, röhrenförmigen Blüten erscheinen sehr früh im März über einen Zeitraum von etwa 3 Wochen, noch vor dem Laubaustrieb. Von August bis Oktober reifen über einen Zeitraum von etwa 3 Wochen die leuchtend roten, kugeligen bis ovalen Steinfrüchte mit einem Durchmesser von 4 bis 6 Millimetern, die oft mit silbrigen Schuppen überzogen sind. Die Früchte sind botanisch keine echten Beeren, sondern Steinfrüchte mit einem zentralen Samenkern, ähnlich einer Miniatur-Kirsche. Sie schmecken sehr sauer bis herb und leicht bitter, werden aber süßer nach dem ersten Frost. Die Beeren enthalten Saponine, die beim Schlagen oder Rühren einen süßen Schaum bilden (daher auch der Name \"Soapberry\"), weshalb sie von Ureinwohnern Nordamerikas traditionell zu einer schaumigen Delikatesse geschlagen wurden, die heute noch bei Festlichkeiten genossen wird. Die Beeren können roh gegessen werden, eignen sich aber besonders gut zur Verarbeitung zu Gelee, Marmelade, Saft, Kompott oder als würzige Sauce – die Ureinwohner verwendeten sie traditionell als Gewürzsauce für Büffelfleisch, was der Pflanze ihren Namen gab. Die Früchte bleiben oft bis in den Winter am Strauch und werden traditionell durch Schütteln geerntet: Eine Plane wird unter dem Strauch ausgebreitet und die Zweige geschüttelt, wobei nur die reifen Früchte abfallen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Silberbüffelbeere ist ökologisch wertvoll als Vogelnährgehölz, Bodenverbesserer und Gründünger. Die Früchte sind eine wichtige Nahrungsquelle für zahlreiche Vogelarten und Kleinsäuger im Herbst und Winter. Die dichten, dornigen Zweige bieten Vögeln hervorragenden Schutz sowie Nist- und Brutmöglichkeiten. Die Stickstoff-Fixierung verbessert die Bodenfruchtbarkeit auch für benachbarte Pflanzen. Der Strauch ist extrem winterhart, dürretolerant und gedeiht auf ärmsten Böden von sandig bis lehmig, wodurch er sich ausgezeichnet für Windschutzpflanzungen, Erosionskontrolle und extensive Standorte eignet.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860113715532,"sku":"100010126","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010126-1.jpg?v=1750333141"}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/collections\/100010003.jpg?v=1750932065","url":"https:\/\/www.waldgaertnerei-kyritz.de\/collections\/beeren.oembed?page=5","provider":"Waldgärtnerei Kyritz","version":"1.0","type":"link"}