{"title":"Bestäubermagneten","description":"\u003cp\u003eDiese Gehölze ziehen Bienen, Falter und andere Insekten an und dienen vielen Arten als Raupenfutterpflanze. Mit ihrer reichen Blüte sind sie wahre Bestäubermagneten – und fördern so zugleich die Artenvielfalt im Garten und den Ertrag benachbarter Kulturen.\u003c\/p\u003e","products":[{"product_id":"felsenbirne-honeywood","title":"Felsenbirne Honeywood","description":"\u003cp\u003eDie Felsenbirne 'Honeywood' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche, mit breit ausgebreiteten Trieben. Sie ist eine Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (\u003cem\u003eAmelanchier alnifolia\u003c\/em\u003e), die in den Prärien des nordwestlichen Nordamerika zu Hause ist und deren englischer Name Saskatoon aus dem Cree stammt. Die Sorte verdankt sich einem Arzt mit Baumschule: Albert John Porter gründete 1934 westlich von Parkside in Saskatchewan einen Betrieb, in dem er Pflanzen für das raue Prärieklima auslas. Um 1955 entdeckte er unweit davon einen besonders guten Wildstrauch, zog aus dessen Beeren Sämlinge und wählte daraus 'Honeywood' aus; 1973 kam sie in den Handel. Sie treibt ausgesprochen wenige Ausläufer, während die Art als langsam wanderndes Gestrüpp wächst, und ist widerstandsfähig gegen Blattfleckenkrankheit.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb April öffnen sich die Blüten – bei dieser Sorte deutlich später als bei den übrigen Sorten der Erlenblättrigen Felsenbirne – in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend weißen Blüten. Anders als bei vielen Rosengewächsen erscheinen sie erst, wenn das Laub schon voll entfaltet ist, und sie halten lange. Geerntet wird ab Juni. Die Beeren sind bereift purpurn, saftig und sehr süß und erreichen 1,3 bis 1,5 Zentimeter; sie sitzen zu bis zu 15 in großen Trauben und reifen später als bei den anderen Sorten, was die Erntezeit der Gattung insgesamt verlängert. 'Honeywood' trägt früh im Leben und verlässlich Jahr für Jahr. Den eigentümlichen Beigeschmack macht ein Detail, das man leicht für einen Mangel hielte: Es sind die kleinen, harten Kerne, die den feinen Mandelton beisteuern. Frisch, im Kompott, als Gelee oder getrocknet – die Beeren lassen sich verwenden wie Heidelbeeren, sind aber süßer und tragen eben jene Mandelnote.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten kommen Insekten zugute, die Früchte den Vögeln – Felsenbirnen gehören zu den ergiebigsten Vogelnährgehölzen des Gartens, und wer selbst ernten will, muss den Amseln zuvorkommen. Die Art selbst verträgt Kälte bis unter −50 °C; daran reicht kaum ein anderes Obstgehölz heran, und sie stellt an den Boden fast keine Bedingung außer der, dass er nicht dauernd nass sein darf. Im Herbst färbt sich das Laub leuchtend. Als dichter, ausläufertreibender Strauch bietet die Art Nistplätze und Deckung, und weil die Blüten sich erst nach dem Laubaustrieb öffnen, entgehen sie den Spätfrösten, die anderes Obst treffen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52784098312524,"sku":"100010001","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010001-1x.jpg?v=1750332882"},{"product_id":"felsenbirne-smoky","title":"Felsenbirne Smoky","description":"\u003cp\u003eDie Felsenbirne 'Smoky' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Sie ist die bekannteste Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (\u003cem\u003eAmelanchier alnifolia\u003c\/em\u003e), die in den Prärien des nordwestlichen Nordamerika zu Hause ist. Entstanden ist 'Smoky' 1952 in Beaverlodge im Norden Albertas, und über Jahrzehnte war sie die Sorte, auf der der kanadische Erwerbsanbau ruhte – bis 'Northline' sie mit größeren Beeren von diesem Platz verdrängte. Jung wächst sie straff aufrecht mit geraden Trieben; mit den Jahren biegen sich die Zweige bogenförmig nach außen, und aus dem Strauch wird zusammen mit den reichlich gebildeten Ausläufern eine breite Gruppe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb April öffnen sich weiße Blüten in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend Einzelblüten, und zwar erst dann, wenn das Laub bereits voll entfaltet ist; sie halten vergleichsweise lange. Geerntet wird ab Juni. Die Beeren sind rotpurpurn, mit etwa 1,3 Zentimetern groß und sitzen in mittelgroßen Trauben; sie schmecken saftig, sehr süß und dabei mild: Unter den Saskatoon-Sorten hat 'Smoky' das höchste Verhältnis von Zucker zu Säure, und genau das macht sie für den Frischverzehr beliebt und für Gelee eher zurückhaltend. Sie reifen ungleichmäßig, was die Ernte über einen längeren Zeitraum zieht, und enthalten viele große Kerne. Gerade diese Kerne sind kein Mangel: Sie steuern den feinen Mandelton bei, für den Felsenbirnen geschätzt werden. Verwenden lassen sich die Beeren wie Heidelbeeren – frisch, getrocknet, als Kompott oder Gelee; in Kanada gehen sie außerdem in Strudel, Wein und sogar in Bier.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBlüten und Früchte kommen der Tierwelt in gleichem Maß zugute – Insekten im Frühjahr, Vögeln im Sommer; Amseln räumen einen unbeaufsichtigten Strauch schnell ab. Die Art verträgt Kälte bis unter −50 °C und stellt an den Boden fast keine Bedingung außer der, dass er nicht dauernd nass sein darf – beides zusammen empfiehlt sie für raue Lagen, in denen anderes Beerenobst ausfällt. Weil 'Smoky' viele Ausläufer treibt, wächst sie mit den Jahren zu einem dichten Gebüsch heran, das Nistplätze und Deckung bietet. Und weil die Blüten erst nach dem Laubaustrieb erscheinen, entgehen sie den Spätfrösten, die andere Obstgehölze treffen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784098345292,"sku":"100010002","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57830662340940,"sku":"100010448","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010002-1.jpg?v=1750333148"},{"product_id":"felsenbirne-northline","title":"Felsenbirne Northline","description":"\u003cp\u003eDie Felsenbirne 'Northline' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche; sie bleibt gedrungen und aufrecht und bildet mit ihren vielen Ausläufern über die Jahre ein geschlossenes Gebüsch. Sie ist eine Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (\u003cem\u003eAmelanchier alnifolia\u003c\/em\u003e) und geht auf John Wallace zurück, der sie in den 1950er Jahren in der Baumschule von Beaverlodge in Alberta aus dem vorhandenen Bestand heraussuchte – gezielt nach Beerengröße und Geschmack. 1960 kam sie in den Handel und löste in den kanadischen Anlagen nach und nach 'Smoky' ab. Der gedrungene Wuchs hat dabei einen sehr praktischen Vorzug: Die Sträucher lassen sich vom Boden aus abernten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb April öffnen sich weiße Blüten in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend Einzelblüten – erst nach voller Entfaltung des Laubs und über einen vergleichsweise langen Zeitraum. Geerntet wird ab Juni, und hier liegt der eigentliche Vorzug dieser Sorte: Die Beeren einer Traube werden weitgehend gleichzeitig reif. Ein Durchgang genügt also dort, wo man bei anderen Sorten dreimal an denselben Strauch zurückkehrt – und wer nur ein Wochenende Zeit hat, holt bei ihr die ganze Ernte. Groß sind die Beeren dazu, rund 1,6 Zentimeter, purpurn bereift und von ausgezeichnetem Geschmack; den charakteristischen Mandelton steuern die kleinen, harten Kerne bei. Frisch, getrocknet, als Kompott oder Gelee lassen sich die Beeren verwenden wie Heidelbeeren – sie sind süßer und tragen jene Nussnote, die Heidelbeeren fehlt. Für Gelee und Saft tut ein Schuss Säure gut, der die Süße auffängt; innerhalb der Gattung gibt es die Beeren auch in Blau, Cremeweiß und Rot.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten versorgen Insekten im Frühjahr, die Früchte die Vögel im Sommer; Felsenbirnen gehören zu den ergiebigsten Vogelnährgehölzen überhaupt. Die Art verträgt Kälte bis unter −50 °C und nimmt fast jeden Boden an, solange er nicht dauernd nass ist – die Erlenblättrige Felsenbirne zählt damit zu den genügsamsten Obstgehölzen, und die Namen ihrer besten Sorten lesen sich wie eine Landkarte Nordwestkanadas. Durch ihre vielen Ausläufer wächst 'Northline' zu einem dichten, niedrigen Gebüsch heran, das Nistplätze und Deckung bietet und sich als lebende Hecke eignet. Der späte Blühbeginn nach dem Laubaustrieb hält die Blüten aus der Reichweite der Spätfröste.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784098378060,"sku":"100010003","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010003-1x.jpg?v=1750333148"},{"product_id":"felsenbirne-martin","title":"Felsenbirne Martin","description":"\u003cp\u003eDie Felsenbirne 'Martin' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Sie ist eine Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (\u003cem\u003eAmelanchier alnifolia\u003c\/em\u003e) und trägt den Namen ihres Züchters: Dieter Martin zog sie in seiner Baumschule im saskatchewanischen Langham aus einem frei abgeblühten Samen der Sorte 'Thiessen' und brachte sie 1990 in den Handel. 'Thiessen' wiederum geht auf eine Auslese von 1910 zurück, für die Samen von Sträuchern am Saskatchewan-Fluss gesammelt worden waren – 'Martin' steht damit in einer Linie, die bis an den Anfang des kanadischen Saskatoon-Anbaus zurückreicht. Ausgelesen wurde sie auf ein einziges Merkmal: eine besonders gleichmäßige Reife.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAb April öffnen sich weiße Blüten in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend Einzelblüten, erst nach voller Entfaltung des Laubs und über einen langen Zeitraum hinweg. Geerntet wird ab Juni. Die Beeren werden mit durchschnittlich 1,8 Zentimetern ausgesprochen groß, sind rund, tiefblau bis purpurn bereift, saftig und harmonisch süß; weil sie gleichmäßig reifen, lässt sich eine Traube in einem Durchgang abnehmen – wer größere Mengen auf einmal verarbeiten will, findet darin den entscheidenden Vorzug dieser Sorte. Ihren eigenen Ton bekommen sie von den kleinen, harten Kernen, die einen feinen Mandelgeschmack beisteuern – ein Merkmal, das Felsenbirnen von allen anderen Beeren unterscheidet. Verwendet werden sie wie Heidelbeeren: frisch, getrocknet, als Kompott, Gelee oder Saft, wobei ihre Süße bei Gelee gern mit etwas Säure ausgeglichen wird. Innerhalb der Gattung reicht die Fruchtfarbe von Purpurn über Blau bis zu Cremeweiß und Rot; bei den Sorten der Erlenblättrigen Felsenbirne ist sie bereift purpurn.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Frühjahr sind die Blüten eine Nahrungsquelle für Insekten, im Sommer die Früchte für Vögel – ohne Netz teilt man die Ernte mit den Amseln. Die Art verträgt Kälte bis unter −50 °C und wächst auf fast jedem Boden, der nicht dauernd nass ist; unter den Felsenbirnen ist die Erlenblättrige diejenige, die am häufigsten wirklich gegessen wird, während die übrigen Arten meist als Ziergehölz stehen. Der Strauch wächst langsam in die Breite und bildet mit den Jahren ein dichtes Gebüsch, das Deckung und Nistplätze bietet. Weil die Blüten erst nach dem Laub erscheinen, gehen sie an den Spätfrösten vorbei, die anderes Obst im Frühjahr treffen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57821036872012,"sku":"100010438","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784098410828,"sku":"100010004","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010004-1x.jpg?v=1750333148"},{"product_id":"jujube-lang","title":"Jujube Lang","description":"\u003cp\u003eDie Jujube 'Lang' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Wie 'Li' stammt sie aus den China-Sammlungen des Pflanzenjägers Frank Meyer, und aus dieser Einfuhr wurde eine stille Erfolgsgeschichte: In Texas ist 'Lang' bis heute die am weitesten verbreitete Jujube. Ihr Kennzeichen ist die Fruchtform – birnenförmig, größer und länglicher als bei 'Li'. Auch der Baum unterscheidet sich: Er wächst breiter und ausladender als 'Li', trägt glänzendes, sommergrünes Laub und ist dabei so gut wie dornenlos – bei einer Gattung, deren Nebenblätter sonst zu Dornen umgebildet sind, eine Ausnahme.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 4 Wochen die kleinen, gelblichen Blüten. Ab September lassen sich die Früchte über 6 Wochen ernten; 'Lang' trägt schon in jungen Jahren und dann reichlich. Die birnenförmigen Früchte werden bis 4,5 Zentimeter lang und färben sich zur Reife satt rotbraun. Zwischen dem ersten und dem letzten Erntetag liegt bei ihnen ein ganzer Geschmackswechsel: Anfangs ist das Fleisch fest und knackig und schmeckt wie ein süßer Apfel; wer sie hängen lässt, bis die Schale durchgefärbt ist, erntet weiche, sehr süße, dattelartige Früchte. Getrocknet halten die Früchte monatelang, und in der chinesischen Küche sind sie in dieser Form allgegenwärtig: entkernt wie Rosinen im Gebäck, mitgekocht in Suppen und Reisgerichten, mit Honig zu Tee aufgegossen. 'Lang' ist teilweise selbstfruchtbar; eine zweite Sorte in der Nähe hebt den Ertrag deutlich, und 'Li' ist dafür der gängige Partner.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie späte, 4 Wochen lange Blüte versorgt Honigbienen, Wildbienen und Hummeln mit Nektar, wenn die Obstblüte des Frühjahrs längst vorbei ist. Krankheiten und Schädlinge kennt die Jujube kaum, und ein Baum, der nie gespritzt wird, ist für Insekten eine sichere Adresse. Das lichte Laub wirft nur einen leichten Schatten, unter dem sich eine Krautschicht halten kann. Und weil 'Lang' fast keine Dornen trägt, lässt sie sich ernten und pflegen, ohne dass man sich durch ein Gestrüpp arbeiten muss – bei einer Jujube keine Selbstverständlichkeit.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52784098476364,"sku":"100010005","price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010005-1.jpg?v=1750333148"},{"product_id":"jujube-li","title":"Jujube Li","description":"\u003cp\u003eDie Jujube 'Li' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art (\u003cem\u003eZiziphus jujuba\u003c\/em\u003e) stammt aus Nord- und Nordostchina und steht dort seit über 4.000 Jahren im Anbau; im Deutschen heißt sie auch Brustbeere. Dass 'Li' überhaupt bei uns zu haben ist, verdankt sie einem glücklichen Zufall: Von den über 60 Jujuben, die der Pflanzenjäger Frank Meyer zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus China nach Kalifornien schickte, überstand nur eine Handvoll das Ende der dortigen Versuchsanlage. 'Li' war darunter – und ist seither ununterbrochen in Kultur. Der Baum wächst locker und aufrecht, mit glänzendem, sommergrünem Laub an leicht im Zickzack geführten Trieben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 4 Wochen die Blüten, und man muss sie suchen: gelblichgrün, kaum 6 Millimeter breit und in den Blattachseln versteckt. Ihr leichter Duft ist eher zu bemerken als sie selbst; bestäubt werden sie von allerlei kleinen Fluginsekten. Ab September lassen sich die Früchte über 6 Wochen ernten; 'Li' trägt schon als junger Baum und bringt mittelgroße bis sehr große Früchte von 3 bis 4,5 Zentimetern. Wann geerntet wird, entscheidet darüber, was man bekommt: Zur ersten Reife, wenn die hellgrüne Schale die ersten kastanienbraunen Flecken zeigt, ist das Fleisch fest und knackig und schmeckt wie ein süßer Apfel – so wird 'Li' am liebsten direkt vom Baum gegessen. Hängt die Frucht länger, färbt die Schale vollständig mahagonibraun, das Fleisch wird weicher und süßer, und Geschmack wie Konsistenz nähern sich einer Dattel. Daher der zweite Name Chinesische Dattel, obwohl die beiden Früchte botanisch nichts verbindet. Getrocknet halten Jujuben monatelang und gehen in Tee, Kompott und Gebäck. 'Li' ist teilweise selbstfruchtbar – eine zweite Sorte in der Nähe hebt den Ertrag aber deutlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt erst, wenn die große Frühjahrsblüte der Obstgehölze vorbei ist, und hält 4 Wochen – für Honigbienen, Wildbienen und Hummeln eine willkommene Nektarquelle im beginnenden Sommer. Krankheiten und Schädlinge sind an der Jujube praktisch unbekannt; der Baum kommt ohne jede Spritzung aus, was ihn für alles, was in seiner Nähe lebt, zu einer verlässlichen Adresse macht. Das lichte Laub lässt genug Sonne durch, dass unter dem Baum weiterhin etwas wachsen kann.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52784098509132,"sku":"100010006","price":99.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010006-1.jpg?v=1750333152"},{"product_id":"jujube-row4tree3","title":"Jujube Row4Tree3","description":"\u003cp\u003eDie Jujube 'Row4Tree3' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Ihr Name ist eine Ortsangabe im Wortsinn: Reihe 4, Baum 3 – die Position in der Jujuben-Versuchspflanzung am Norris-Staudamm in Tennessee. Die Sortennamen dieser Anlage sind über die Jahre verloren gegangen, die Standorte blieben, und dieser eine Baum fiel durch seine Früchte so auf, dass er unter seiner Platznummer in Vermehrung ging. Unter Kennern gilt er heute als der beste, den die Pflanzung hervorgebracht hat.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 4 Wochen die kleinen, gelblichen Blüten in den Blattachseln. Ab September lassen sich die Früchte über 6 Wochen ernten. Sie sind für eine Jujube groß, schlank, oft spitz auslaufend und leicht verdreht, mit einem einzelnen langen, dünnen Kern. Der richtige Erntetag entscheidet über die Frucht: Zur ersten Reife, wenn die grüne Schale braun zu marmorieren beginnt, ist das Fleisch fest und knackig und schmeckt nach süßem Apfel – so gepflückt gilt 'Row4Tree3' als eine der besten Jujuben überhaupt. Wer die Früchte hängen lässt, bekommt sie vollständig braun, weicher und noch süßer, im Geschmack einer Dattel nahe. Getrocknet halten sie monatelang und gehen in Tee, Kompott und Gebäck. Eines sollte man wissen: Steigt das Bodenwasser, neigen die Früchte zum Aufplatzen – nach nassen Wochen erntet man besser zügig. Wie die meisten Jujuben ist die Sorte teilweise selbstfruchtbar; eine zweite in der Nähe hebt den Ertrag deutlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie späte, 4 Wochen lange Blüte liefert Honigbienen, Wildbienen und Hummeln Nektar im beginnenden Sommer, wenn das große Blütenangebot des Frühjahrs vorbei ist. Jujuben kennen praktisch keine Krankheiten und Schädlinge; gespritzt wird nichts, wovon alles profitiert, was im Baum lebt. Das lichte Laub lässt genug Sonne durch, dass unter dem Baum eine Krautschicht wachsen kann. Und dass 'Row4Tree3' auch in Gegenden trägt, in denen die Jujube sonst an ihre Grenze kommt, macht sie zu einer der wenigen, mit denen sich ein solcher Baum auch bei uns lohnt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52784098541900,"sku":"100010007","price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010007-1.jpg?v=1750333151"},{"product_id":"jujube-tiger-tooth","title":"Jujube Tiger Tooth","description":"\u003cp\u003eDie Jujube 'Tiger Tooth' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Ihren Namen trägt sie wegen der Fruchtform: schlank, spitz zulaufend und leicht gebogen wie ein Raubtierzahn – unter den Jujuben ist sie damit unverwechselbar. Und sie kann etwas, das man von der Gattung nicht erwartet: Jujuben gelten als Bäume für trockene Hitze, 'Tiger Tooth' aber trägt auch in schwülen Sommern zuverlässig, wie sie etwa Florida bietet. Der Baum wächst locker, mit glänzendem, sommergrünem Laub an leicht im Zickzack geführten Trieben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 4 Wochen die kleinen, gelblichen Blüten in den Blattachseln. Ab September lassen sich die Früchte über 6 Wochen ernten; 'Tiger Tooth' gehört zu den späten Sorten und beschließt die Jujubensaison. Die schlanken Früchte werden 5 bis 7,5 Zentimeter lang und sind ausgesprochen süß, und ihr Geschmack verschiebt sich mit jedem Tag am Baum: Zur ersten Reife, noch grün mit braunen Flecken, sind sie fest und knackig wie ein süßer Apfel; vollständig braun gefärbt werden sie weicher, und Geschmack wie Konsistenz nähern sich einer Dattel. In diesem Zustand trocknen sie am Baum an und halten dann monatelang – die schmale Form trocknet schneller und gleichmäßiger durch als runde Früchte. Verwendet werden Jujuben frisch, getrocknet als Snack, in Tee, Kompott und Gebäck. Wie die meisten Jujuben ist sie teilweise selbstfruchtbar; eine zweite Sorte in der Nähe hebt den Ertrag deutlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie späte, 4 Wochen währende Blüte ist für Honigbienen, Wildbienen und Hummeln eine ergiebige Nektarquelle nach dem Ende der Frühjahrsblüte. Krankheiten und Schädlinge sind an Jujuben praktisch unbekannt; gespritzt wird nichts, was allem zugutekommt, was sich im Baum aufhält. Die dichte, feine Verzweigung gibt Kleinvögeln Deckung, und weil 'Tiger Tooth' die Saison beschließt, hängen an ihr noch Früchte, wenn die anderen längst abgeerntet sind – für Vögel im Spätherbst eine der letzten Adressen im Garten.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52784098574668,"sku":"100010008","price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010008-1.jpg?v=1750333178"},{"product_id":"jujube-ruski-5","title":"Jujube Ruski 5","description":"\u003cp\u003eDie Jujube 'Ruski 5' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Hinter ihrem Namen steckt eine Geschichte aus dem Sortenaustausch: Sie gehört zu einer Gruppe russischer Jujuben, deren Reiser in den Westen kamen, ohne dass sich die Sortennamen noch sicher zuordnen ließen. Die Bäume wurden kurzerhand durchnummeriert, Russia 1 bis Russia 5 – und unter dieser Nummer, als 'Ruski 5' oder kurz 'R5', ging die Sorte in den Handel. Amerikanische Anbauer vermuten hinter ihr die auf der Krim gezüchtete Sorte 'Sovietski'. Von ihrer Herkunft her ist sie eine interessante Kandidatin für unsere Breiten: Anders als die chinesischen und amerikanischen Sorten stammt sie aus einem Klima mit vergleichsweise milden Sommern – Anbauer erwarten von den russischen Herkünften deshalb, dass sie in kühleren Gegenden besser zurechtkommen als die übrigen Jujuben. Der Baum wächst kräftig und aufrecht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 4 Wochen die kleinen, gelblichen, leicht duftenden Blüten in den Blattachseln. Ab September lassen sich die Früchte über 6 Wochen ernten. Sie sind mittelgroß und rundlich, und wann man sie pflückt, entscheidet darüber, was auf dem Teller liegt: Zur ersten Reife, grün mit beginnender brauner Marmorierung, ist das Fleisch hell, fest und knackig, der Geschmack der eines süßen Apfels. Zur Vollreife färbt die Schale rötlichbraun, das Fleisch wird weicher, und Geschmack wie Konsistenz nähern sich einer Dattel – getrocknet verstärkt sich diese Süße noch, und die Früchte halten monatelang. Verwendet werden sie frisch vom Baum, als getrockneter Vorrat, in Tee, Kompott und Konfitüre. Eines sollte man einplanen: Die Früchte neigen zum Aufreißen, wenn nach trockenen Wochen viel Regen kommt – dann wird zügig geerntet. Wie die meisten Jujuben ist die Sorte teilweise selbstfruchtbar; eine zweite in der Nähe hebt den Ertrag deutlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie späte, 4 Wochen lange Blüte versorgt Honigbienen, Wildbienen und Hummeln mit Nektar, wenn die Frühjahrsblüte vorbei ist. Krankheiten und Schädlinge sind an Jujuben praktisch unbekannt; gespritzt wird nichts, wovon alles profitiert, was sich im Baum aufhält. Und auch unbelaubt hat der Baum seinen Auftritt: Die leicht im Zickzack geführten Zweige geben ihm im Winter eine eigene, feine Zeichnung.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52784098607436,"sku":"100010009","price":79.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010009-1.jpg?v=1750333177"},{"product_id":"chinesischer-gemusebaum","title":"Chinesischer Gemüsebaum","description":"\u003cp\u003eDer Chinesische Gemüsebaum ist ein sommergrüner Großbaum, der im Südosten Asiens beheimatet ist und eine stattliche Höhe von bis zu 20 Metern erreichen kann. In seiner Wuchsform und den gefiederten Blättern, die eine Länge von bis zu 60 Zentimetern erreichen, ähnelt er der Esche.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBesonders auffällig ist der Austrieb im Frühjahr, der rötlich gefärbt erscheint und erst später vergrünt. Das Laub und die jungen Triebe verströmen beim Zerkleinern ein würziges Aroma, das an Maggikraut, Knoblauch oder Zwiebeln erinnert. Im Plantagenanbau wird der Baum auf eine Höhe bis zu 2 Metern gehalten und kann ab dem Frühjahr den ganzen Sommer lang beerntet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blätter und Sprossen des Chinesischen Gemüsebaums können frisch oder getrocknet als Gemüse gegessen oder in Smoothies verwendet werden. Sie erinnern in ihren geschmacklichen Nuancen an Maggikraut, Moschus oder gerösteten Knoblauch. In der chinesischen Küche werden sie oft in Suppen, Eintöpfen oder als Beilage verwendet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAuch die jungen Triebe sind essbar und werden gerne als Zutat in Salaten oder in Wok-Gerichten genutzt. Die Blätter des Chinesischen Gemüsebaums können auch getrocknet verzehrt und zu Pulver verarbeitet werden. Das Pulver dient zum Beispiel als Nahrungsergänzungsmittel. Das Holz des Baums wird auch genutzt und ist bekannt für seine hohe Qualität, die in der Möbelindustrie und für den Bau geschätzt wird.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52784099033420,"sku":"100010020","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010020-1.jpg?v=1750333182"},{"product_id":"nordische-zitrone-cido","title":"Nordische Zitrone Cido","description":"\u003cp\u003eDie Nordische Zitrone 'Cido' ist ein strauchförmig wachsender, aus Japan und China stammender Kleinstrauch, der eine Höhe von bis zu 1,5 Metern erreicht. Die lettische Züchtung zeichnet sich durch einen fast dornenlosen, breit ausladenden Wuchs aus, was die Ernte der Früchte erleichtert. Besonders auffällig sind die leuchtend orange-roten Blüten, die bereits ab April erscheinen und somit zu den ersten Nahrungsquellen für Bienen und andere Insekten im Frühjahr zählen. Die gelben, apfelförmigen Früchte besitzen eine dünne Schale mit festem Fruchtfleisch und einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt, der dem Strauch den Namen \"Nordische Zitrone\" einbrachte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie duftenden Früchte können frisch in Getränken, als Zutat in Salaten oder als Gewürz für Fisch und Meeresfrüchte verwendet werden. Die Schale der Nordischen Zitrone eignet sich für die Herstellung von Zitronenschalenöl, Zuckerglasuren oder Marmeladen. Der Saft wird oft in Getränken, Tees, Marmeladen oder in der Küche verwendet, um Speisen zu verfeinern und auch der Süße anderer Obstsorten entgegenzuwirken.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099098956,"sku":"100010021","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010021-1.jpg?v=1750333181"},{"product_id":"schwarze-johannisbeere-hedda","title":"Schwarze Johannisbeere Hedda","description":"\u003cp\u003eDie Schwarze Johannisbeere 'Hedda' wächst als halbaufrechter Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Zu Hause ist die Art in den kühlen Teilen Eurasiens, von Mitteleuropa bis in die Mongolei; 'Hedda' selbst stammt aus Norwegen und geht auf Johannes Øydvin zurück, der aus der Resistenzzüchtung kam, bevor er Obst- und Beerensorten züchtete. Er kreuzte die bewährte schwedische 'Öjebyn' mit 'Melalahti', einer alten finnischen Landsorte aus Kainuu im Nordosten des Landes, die selbst als mehltaufest gilt. Diese eine Eigenschaft hat die Tochter geerbt, und sie ist das, wofür 'Hedda' steht: Wo anderen Sorten im Sommer die Blätter weiß anlaufen, bleibt sie frei davon.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIhre Blüte fällt in den Mai und hält 3 Wochen; die einzelnen Blüten sind außen grün und innen rötlich weiß und fallen kaum auf. Ab Juli lässt sie sich 2 Wochen lang pflücken. Beim Zeitpunkt gibt es etwas zu gewinnen: Die frühesten Trauben geben einen helleren Saft, die Farbe kommt erst mit den letzten Tagen der Reife – wer den Hauptteil stehen lässt, bis er tiefschwarz glänzt, bekommt das dunklere Glas. Die Beeren sind mittelgroß, rund und glänzend, sie sitzen in mittellangen hängenden Trauben. Im Geschmack hält 'Hedda' die Mitte: süß genug für die Hand, säuerlich genug für die Küche. Verarbeitet wird zu Saft, Gelee, Marmelade und Likör, und die Blätter geben Tee und würzen den Einlegesud. Frisch halten sich die Beeren nur wenige Tage. Eines verlangt diese Sorte allerdings: kräftigen Schnitt – der Ertrag hängt daran.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Wildform der Schwarzen Johannisbeere steht an Bachufern und in Auwäldern, im Halbschatten und im Kühlen. An den Blütentrauben sammeln vor allem Sandbienen und Hummeln – allein 8 Sandbienenarten sind an Johannisbeeren zu finden –, daneben Fliegen und Schwebfliegen. Weil die Blüte in den Mai fällt, kommt sie, wenn die großen Obstblüten schon vorbei sind. Auch der Stachelbeerspanner braucht solche Lagen: Seine Raupen fressen am Johannisbeerlaub, der Falter selbst fliegt nachts, und selten geworden ist er, weil es die feuchten Wälder immer weniger gibt. Und die schwarzen Beeren finden Vögel von selbst, anders als die grünfrüchtigen Sorten, die sie übersehen. Wer beides möchte, Ernte und Vogelbesuch, lässt die untersten Trauben hängen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57836712132940,"sku":"100010476","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099131724,"sku":"100010022","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010022-1.jpg?v=1750333187"},{"product_id":"schwarze-johannisbeere-weissrussische-susse","title":"Schwarze Johannisbeere Weißrussische Süße","description":"\u003cp\u003eDie Schwarze Johannisbeere 'Weißrussische Süße' wächst als dichter, kräftiger Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Sie stammt aus Samochwalowitschi bei Minsk, wo A. G. Wolusnew sie am belarussischen Institut für Obstbau auslas. Ihre Abstammung erzählt die Verbreitung der Art im Kleinen: Gekreuzt wurde eine Zuchtform, in der die europäische und die sibirische Unterart zusammenkommen, mit einem ausgelesenen Sämling aus dem Fernen Osten – 3 Herkünfte einer Art, die von Westeuropa bis in die Mongolei reicht. Ausgelesen wurde auf den Geschmack, und daher der Name; 1979 wurde sie als Sorte anerkannt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im April und dauert 3 Wochen. Sie ist einen Blick wert: Die Blüten sind gelblichgrün und mit rosa Strichen gezeichnet, während die Art sonst außen grün und innen rötlich weiß blüht. Sie sitzen in langen, locker besetzten Trauben, die von den Trieben hängen. Gepflückt wird ab Juli über etwa 2 Wochen. Die Beeren sind rundlich-oval, schwarz und glänzend, ihre Schale ist mittelfest, und eine einzelne wiegt etwa 1 Gramm. Zweierlei gehört zusammen: Sie werden nicht alle gleich groß, und sie reifen nicht gleichzeitig. Im Erwerbsanbau steht das unter den Nachteilen dieser Sorte, weil sich kein Bestand auf einmal abernten lässt. Im Garten kehrt sich das um – man geht zwei- oder dreimal durch und bekommt jedes Mal reife Beeren, statt alles in einer Woche verarbeiten zu müssen. Im Geschmack ist sie süß: 4,6 von 5 Punkten gaben ihr die Verkoster, und das ist der Grund, sie aus der Hand zu essen, was bei dieser Art selten in Frage kommt. Für Saft, Gelee, Konfitüre und Sirup taugt sie genauso. Liegen bleiben sollten die Beeren nicht, dafür ist die Schale zu weich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWas „Bienenweide\" bei der Schwarzen Johannisbeere heißt, lässt sich genauer sagen: Nektar gibt sie viel, Pollen nur mäßig – im April ist sie eine Trinkstelle, keine Pollenquelle. Daran sammeln Sandbienen und Hummeln. Für den Fruchtansatz ist diese Sorte weniger auf sie angewiesen als andere, denn sie bestäubt sich zu rund 60 Prozent selbst; was die Insekten beitragen, kommt obenauf. Am Laub leben 13 Falterarten, 5 davon auf Johannisbeeren spezialisiert; der Johannisbeer-Haarbüschelspanner und der Honiggelbe Haarbüschelspanner tragen ihre Futterpflanze im Namen. Und weil die Beeren nach und nach reif werden, hängt an diesem Strauch über Wochen etwas für die Vögel, wo eine gleichmäßig reifende Sorte an einem Tag leer gepflückt ist.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57831383269708,"sku":"100010461","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099164492,"sku":"100010023","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010023-1.jpg?v=1750333186"},{"product_id":"schwarze-johannisbeere-mortii","title":"Schwarze Johannisbeere Mortti","description":"\u003cp\u003eDie Schwarze Johannisbeere 'Mortti' wächst als steil aufgebauter Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Die Art ist über Europa und das nördliche Asien verbreitet; 'Mortti' dagegen stammt aus Piikkiö in Südwestfinnland, wo seit 1961 an Schwarzen Johannisbeeren gezüchtet wird. Gekreuzt wurde die schwedische 'Öjebyn' mit der englischen 'Wellington XXX', die 1913 aus 'Boskoop' und 'Baldwin' hervorging und für große, süße Beeren bekannt ist, aber Frost schlechter verträgt. Beides zusammen ergab eine Sorte, die finnische Winter übersteht. Ein Zuchtziel des Programms war der aufrechte Wuchs, damit sich die Beeren maschinell ernten lassen – im Garten heißt das: wenig Schnitt, keine Stütze, und man kommt an die Trauben heran, ohne sich zu bücken.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm April blüht sie 3 Wochen lang, in hängenden Trauben, außen grün und innen rötlich weiß – unauffällig, wie bei allen Schwarzen Johannisbeeren. Ab Juli wird 2 Wochen lang geerntet, Traube für Traube statt Beere für Beere. Ihre Früchte wiegen 0,7 bis 1,1 Gramm, sind glänzend schwarz und stark aromatisch: Der Duft, der beim Pflücken an den Händen bleibt, ist der eigentliche Grund für diese Sorte. Süßer als die meisten Schwarzen Johannisbeeren ist sie ebenfalls – ob das zum Rohessen reicht, entscheidet der eigene Geschmack, denn die Art gilt frisch als streng. Ihre Stärke liegt in der Küche: Saft, Sirup, Gelee und Konfitüre, dazu Soßen und Chutneys zu Wild und Käse. Auch die Blätter lassen sich nutzen – frisch oder fermentiert geben sie einen würzigen Tee. Gekühlt halten sich die Beeren wenige Tage; wer sie nicht sofort verarbeitet, friert sie am besten an der Rispe ein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Schwarze Johannisbeere ist in Europa heimisch, und ihre Wildform ist in Deutschland selten geworden – sie steht auf der Roten Liste. Im Garten ist sie deshalb mehr als ein Fruchtstrauch. Ihre Blüte im April fällt in eine Zeit, in der wenig zu holen ist: An den Trauben sammeln vor allem Sandbienen und Hummeln, die Fuchsrote Sandbiene darunter, dazu Baumhummel und Dunkle Erdhummel. Später im Jahr frisst am Laub die Raupe eines Nachtfalters, des Stachelbeerspanners, der mit den feuchten Wäldern selten geworden ist. Und was an Beeren hängen bleibt, holen sich die Vögel.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57836715737420,"sku":"100010477","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099197260,"sku":"100010024","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010024-1.jpg?v=1750333093"},{"product_id":"weisse-johannisbeere-weisse-kaiserliche","title":"Weiße Johannisbeere Weiße Kaiserliche","description":"\u003cp\u003eDie Weiße Johannisbeere 'Weiße Kaiserliche' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche – und die braucht sie tatsächlich: Sie wächst breit und locker verzweigt, mit auffallend dünnen Ruten, an denen man sie unter den weißen Sorten wiedererkennt. 1852 nahm der amerikanische Pomologenverband sie in seine Empfehlungsliste auf, und neu war sie da längst nicht mehr: Nach Nordamerika gekommen ist sie aus Europa, angebaut wurde sie dort spätestens seit den 1820er Jahren. Was sie aus den weißen Johannisbeeren heraushebt, sind Trauben und Beeren – beide sind die größten, die eine weiße Sorte hervorbringt. Gehalten hat sie sich aber aus einem anderen Grund: An ihr geht wenig schief. Sie trägt zuverlässig, bleibt gesund und steckt strenge Winter weg.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Trauben sind auffallend lang und dabei locker besetzt – ihre Spitzen bleiben oft halb leer. Die Beeren darin sind klar durchscheinend und gelblichweiß, eher glasig als cremig. Geerntet wird ab Juli, 3 Wochen lang. Der Geschmack ist ausgesprochen säuerlich: Wer eine milde weiße Johannisbeere sucht, ist bei ihr falsch – wer Gelee kocht, Saft presst oder Sirup ansetzt, bekommt die Frucht dafür in der bequemsten Form, denn eine lange Traube füllt die Schüssel schneller als mehrere kurze. Der Schnitt richtet sich nach dem Wuchs, und der ist bei ihr locker: Ein Strauch, der wenige und dünne Triebe bildet, verliert durch kräftiges Auslichten mehr, als er gewinnt, und es wird sparsamer herausgenommen als bei den dicht gedrängten Sorten. Die Wurzeln liegen flach unter der Oberfläche; eine Mulchdecke hält sie kühl und feucht, und beides braucht der Strauch den Sommer über. Gedüngt wird mit Kali statt mit Stickstoff – eine Handvoll Holzasche im Frühjahr deckt, was er für den Fruchtansatz braucht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte kommt früh und übersteht Frost: In einem Jahr, in dem die Obstblüte erfriert, steht diese Tracht trotzdem – und sie steht lange, 3 Wochen im April, statt in wenigen Tagen abzublühen. Darauf sind die Insekten angewiesen, die früh im Jahr schon unterwegs sind: Bienen und Schwebfliegen besorgen an diesen Trauben die Bestäubung. Wo mehrere Sträucher beieinanderstehen, setzen die Trauben besser an.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57836724060492,"sku":"100010478","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099230028,"sku":"100010025","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010025-1x.jpg?v=1751125235"},{"product_id":"grune-johannisbeere-vertii","title":"Grüne Johannisbeere Vertii","description":"\u003cp\u003eDie Grüne Johannisbeere 'Vertii' wächst als locker verzweigter Strauch auf etwa 1 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Ihre Art ist von Europa bis nach Sibirien und in die Mongolei verbreitet; diese Sorte entstand Mitte der 1980er Jahre im finnischen Piikkiö aus der Selbstbestäubung der schwarzfrüchtigen 'Öjebyn' – ein Sämling, dem die dunkle Farbe fehlte. Damit fing alles an: 'Vertii' ist die Ursorte der grünfrüchtigen Johannisbeeren. Aus ihr gingen die späteren Sorten hervor – 'Venny' und 'Vilma' tragen sie beide als Elternteil, und beide sind seither auf größere Beeren und längere Trauben ausgelesen worden. Die Ursorte selbst blieb, was sie war: klein, mild und lange nur in Finnland bekannt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich 3 Wochen lang hellgelbe Blüten in hängenden Trauben. Ab Juli wird 3 Wochen lang geerntet, spät für eine Schwarze Johannisbeere. Die Beeren bleiben auch reif grün bis gelblichgrün; an jungen Sträuchern zeigen sie mitunter rotbraune Flecken. Geschmacklich erkennt man die Schwarze Johannisbeere wieder, nur deutlich süßer und milder, ohne die herbe Spitze. Deshalb landen diese Beeren häufiger in der Hand als im Topf – neben Konfitüre und Gelee ist Wein die zweite finnische Verwendung. Ein Kniff gehört dazu: Weil die Farbe nicht verrät, wann es so weit ist, muss man die Reife ertasten und dann zügig ernten, denn die Beeren rieseln kurz nach der Reife von der Traube. Im Kühlen halten sie sich einige Tage.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Schwarze Johannisbeere ist in Europa heimisch; ihre Wildform steht in Deutschland auf der Roten Liste. Die Blüte im Mai bringt Nahrung, wenn die Obstblüte vorbei ist – Hummeln und Bienen sammeln daran, dazu Fliegen und Schwebfliegen. Am Laub leben die Raupen des Stachelbeerspanners, eines nachtaktiven Falters, der mit den feuchten Wäldern selten geworden ist. Eines allerdings leistet diese Sorte nicht: Weil ihre Beeren auch reif grün bleiben, übersehen Vögel sie meistens. Für die Ernte ist das ein Vorteil – ein Netz braucht es hier nicht –, für den gedeckten Tisch im Garten sollte daneben etwas Dunkelfrüchtiges stehen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57863141327180,"sku":"100010501","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099262796,"sku":"100010026","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010026-2.jpg?v=1751125071"},{"product_id":"schwarze-johannisbeere-leningrader-riese","title":"Schwarze Johannisbeere Leningrader Riese","description":"\u003cp\u003eDie Schwarze Johannisbeere 'Leningrader Riese' wächst als aufrechter Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Den Namen trägt sie wegen der Beeren: 1,2 bis 2,2 Gramm wiegt eine einzelne, darauf hin wurde sie ausgelesen. Entstanden ist sie am Leningrader Landwirtschaftlichen Institut, der heutigen Staatlichen Agraruniversität Sankt Petersburg, aus der Arbeit von E. I. Glebowa und A. I. Potaschowa. Als Mutter diente eine Sorte aus dem sibirischen Altai, bestäubt mit dem Pollen zweier weiterer russischer Züchtungen. Die Winterhärte dieser Herkunft ist geblieben und steht bis heute vorn unter ihren Vorzügen. 1995 wurde sie in Russland staatlich zugelassen, vom Nordwesten über das Zentrum und die Wolga-Wjatka-Region bis zum Ural; um Sankt Petersburg gehört sie zu den verbreiteten Sorten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im April und zieht sich über 3 Wochen. Sie ist einen genaueren Blick wert: Die Blüten sind groß, und ihre Blütenblätter sind blassrot – die Art blüht sonst außen grün und innen rötlich weiß, also ohne jeden Farbakzent. In den Trauben stehen 6 bis 13 Beeren beieinander. Gepflückt wird ab Juli über etwa 2 Wochen. Die Beeren sind rund, schwarz und glänzend, das Fruchtfleisch ist saftig und zart, und sie schmecken süß genug, um sie frisch aus der Hand zu essen. Das ist bei dieser Art keine Selbstverständlichkeit – der strenge Ton der meisten Sorten führt geradewegs in Saft und Gelee. 3 bis 4,5 Kilogramm bringt ein ausgewachsener Strauch. Diese Menge ist zugleich die schwache Stelle: Unter der Last wird der sonst gerade aufwachsende Strauch breiter, und die Zweige brechen, wenn man nicht regelmäßig auslichtet oder abstützt. Die Blätter lassen sich zu Tee aufbrühen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMit eigenem Pollen setzt die Sorte zu gut der Hälfte an – die andere Hälfte hängt am Insektenbesuch, und ein zweiter Strauch einer anderen Sorte in der Nähe hebt den Ertrag deutlich. An den Aprilblüten sammeln Wildbienen und Hummeln. Auch Falter legen hier ihre Eier ab. Der Scheckrand-Haarbüschelspanner, dessen Raupen an Johannisbeeren gebunden sind, fliegt nachts; der C-Falter dagegen ist ein Tagfalter mit tief ausgezacktem Flügelrand. Der überwintert als fertiger Falter frei im Wald, meist unter waagerecht hängenden dürren Ästen, und ist schon ab März unterwegs – er ist also da, wenn diese Johannisbeere aufblüht. Die Vögel kommen später: Sie nehmen im Juli, was an den großen schwarzen Beeren nicht gepflückt wurde.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"15–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099328332,"sku":"100010027","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010027-1.jpg?v=1750333094"},{"product_id":"weisse-johannisbeere-champagner","title":"Rosa Johannisbeere Champagner","description":"\u003cp\u003eDie Rosa Johannisbeere 'Champagner' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche; sie stammt aus Frankreich. Die Wildpflanze, auf die alle Gartenjohannisbeeren zurückgehen, ist über weite Teile Europas verbreitet. 'Champagner' ist eine sehr alte Sorte: Als die ersten amerikanischen Baumschulen ihre Kataloge druckten, war sie darin bereits die alte Sorte. Fleischfarben nannte man sie im Deutschen, 'Couleur de Chair' im Französischen – die Beere ist rosé, nicht weiß.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte fällt in den April und hält etwa 3 Wochen an; die Trauben stehen an den Trieben des Vorjahres und an den Kurztrieben der älteren Äste. Geerntet wird ab Juli, ebenfalls über 3 Wochen. Bei einer hellen Sorte taugt die Farbe schlecht als Reifezeichen: Jede Johannisbeere fängt weiß an und färbt über den Sommer nach, diese aber nur bis zum Rosé. Die Grundfarbe der Beere bleibt weiß, darüber legt sich eine sehr dichte, feine rosa Punktierung, und die entscheidet über den Ton. Weißfrüchtige Johannisbeeren sind keine eigene Art, sondern rote, denen der Farbstoff fehlt; diese hier steht dazwischen. Wer auf ein sattes Rot wartet, wartet also vergebens, und wer zu früh pflückt, bekommt Säure statt Aroma. Verlässlicher ist die Zeit: Etwa 3 Wochen, nachdem die Beeren ihre Farbe angenommen haben, sitzen sie immer noch fest und schmecken nach dem, wofür die Sorte gehalten wird – mild, wenig sauer, mit einem Ton, den man am ehesten mit Granatapfel vergleicht. Damit gehört sie zu den wenigen Johannisbeeren, die man aus der Hand isst statt einzukochen. Die Trauben sind dabei voll besetzt und ungleichbeerig, große und kleine Beeren nebeneinander – so wurde sie schon im 19. Jahrhundert beschrieben. Abgenommen wird die ganze Traube am Stiel, und zwar so, dass der Kurztrieb heil bleibt, an dem im nächsten Jahr wieder Blüten stehen; sollen die Früchte länger halten, pflückt man sie trocken. Aus hellen Johannisbeeren wurde früher ein Sommerwein gekeltert, den man mit leichten Weißweinen verglich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer April-Blüte sieht man ihren Wert nicht an: Die Trauben sind grünlich und unauffällig, gezählt wurden an ihnen aber 8 Sandbienen- und 3 Hummelarten. Bestäubt wird die Johannisbeere von Bienen und Schwebfliegen gleichermaßen. Eine zweite Gruppe lebt vom Laub: Die Raupen einiger Spannerarten sind auf Johannis- und Stachelbeeren angewiesen; ihre Eier überwintern am Strauch, und die Raupen schlüpfen bereits im März, wenn der Strauch austreibt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"15–30 cm \/ Topfware","offer_id":52784099361100,"sku":"100010028","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010028-1.jpg?v=1750333096"},{"product_id":"grune-johannisbeere-vilma","title":"Grüne Johannisbeere Vilma","description":"\u003cp\u003eDie Grüne Johannisbeere 'Vilma' wächst als aufrechtästiger Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Ihre Art reicht von Europa bis nach Zentralasien; 'Vilma' selbst stammt aus dem finnischen Piikkiö und ging aus der Kreuzung einer grünfrüchtigen Schwarzen Johannisbeere mit 'Vertii' hervor, jener Ursorte, mit der die grünen Johannisbeeren angefangen haben. Von ihrer Mutter unterscheidet sie zweierlei: Die Triebe stehen aufrecht, statt sich zu legen, und die Beeren sind die größten, die es unter den grünfrüchtigen Sorten gibt. In Finnland trägt sie das Zeichen FinE – vergeben für Sorten, deren Mutterpflanzen auf Klimafestigkeit geprüft und auf Krankheiten getestet sind.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e3 Wochen lang blüht sie im April, unscheinbar und grünlich. Ab Juli lässt sie sich 3 Wochen lang pflücken. Auch vollreif sind die Früchte grün bis gelblichgrün, mit höchstens einem rötlichen Hauch – ein Reifezeichen, das man kennen muss, weil die Farbe sonst nichts verrät. Im Geschmack bleibt die Herkunft hörbar, doch die Säure ist gering und der strenge Beigeschmack fehlt ganz: süß und mild statt herb. Damit taugen die Beeren für beides, für die Hand und für die Küche: Konfitüre, Gelee und Saft, in Skandinavien vor allem Marmelade. Bei der Pflege hilft eine Eigenheit der grünfrüchtigen Sorten: Sie treiben schwächer als die schwarzen, ein jährlicher Auslichtungsschnitt ist deshalb nicht nötig. Im Kühlen halten sich die Früchte einige Tage.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAls heimische Art steht die Schwarze Johannisbeere in ihrer Wildform auf der Roten Liste. Was im April an den Trauben sammelt, sind vor allem Hummeln und Bienen; sie fliegen schon bei niedrigen Temperaturen und sind damit die verlässlichsten Bestäuber der Gattung. Dazu kommen Fliegen, Schwebfliegen und Blattwespen. Am Laub leben die Raupen des Stachelbeerspanners, eines nachtaktiven Falters, der mit den feuchten Wäldern selten geworden ist. Die Beeren selbst bleiben, wie bei allen grünfrüchtigen Sorten, weitgehend unbehelligt – Vögel lassen die grünen Früchte in Ruhe. Wer ihnen etwas bieten will, pflanzt daneben eine dunkelfrüchtige Sorte.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57836612616524,"sku":"100010475","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099393868,"sku":"100010029","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010029-2.jpg?v=1750341970"},{"product_id":"missouri-johannisbeere-giselle","title":"Missouri-Johannisbeere Giselle","description":"\u003cp\u003eDie Missouri-Johannisbeere 'Giselle' wächst als Strauch auf etwa 2 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Ihr Kennzeichen ist die Fruchtfarbe: Die Beeren werden orange und etwa 1,5 Zentimeter groß, wo die Art sonst glänzend blauschwarz reift. Diese stammt aus dem Mittleren Westen der Vereinigten Staaten, von Minnesota bis nach Texas, und kam 1872 nach Europa – zunächst nicht als Obst, sondern als Zierstrauch, den man dicht ans Haus setzte, weil der Blütenduft bis in die Zimmer zieht. Mit den Jahren schiebt der Strauch Ausläufer, die bis zu 60 Zentimeter von der Mutterpflanze auftauchen; daraus wird ein lockeres Gebüsch, das als Deckstrauch taugt, aber keine scharfe Kante hält. Die kleinen, blaugrünen und tief dreilappigen Blätter färben sich im Herbst purpurrot.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Beeren stehen in kurzen Trauben und reifen ab Juli, aber nicht miteinander: In derselben Traube hängen ausgefärbte neben noch grünen Früchten, weshalb über mehrere Wochen hinweg mehrfach durchgepflückt wird. Reif ist eine Beere erst, wenn sie weich wird; vorher schmeckt sie nach wenig. Gegenüber der Schwarzen Johannisbeere tritt der Geschmack weniger harzig und deutlich fruchtiger auf, und beim Einkochen bleibt die helle Farbe erhalten – ein Gelee daraus sieht aus, als käme es von einer ganz anderen Frucht. Vorausgegangen ist dem im April die Blüte, 3 Wochen lang gelbe, rot überlaufene Röhren, die der Art ihren zweiten Namen eingetragen haben: Wohlriechende Johannisbeere. Für einen vollen Ansatz braucht 'Giselle' einen zweiten Strauch der Art in Reichweite, denn Missouri-Johannisbeeren setzen erst bei Fremdbestäubung reichlich an. Geschnitten wird wenig: Die Früchte sitzen an Kurztrieben des zwei- und dreijährigen Holzes, und wer kräftig einkürzt, nimmt sich die Ernte des übernächsten Sommers. Am liebsten steht sie auf lockerem, humusreichem Grund, der eher sauer als kalkig ist; ansonsten ist sie genügsam, verträgt Hitze und Trockenheit und will nur keine Mulde, in der sich Spätfrost sammelt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Duft ist zuerst da: Er trägt gut 9 Meter weit und führt Insekten schon im April heran, zu einer Zeit, in der sonst wenig offen steht. Was sie dort erwartet, ist eine enge Röhre von 1,5 Zentimetern Tiefe – an den Nektar auf ihrem Grund kommen vor allem Hummeln und langrüsselige Wildbienen, und für die 3 Wochen der Blüte ist der Strauch damit eine der ergiebigsten Adressen im Garten. Später sind es die Beeren, die Vögel anziehen; im lockeren Ausläufergebüsch finden die kleineren unter ihnen zugleich Deckung.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099623244,"sku":"100010030","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57831751713100,"sku":"100010473","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010030-1.jpg?v=1750333099"},{"product_id":"akebie","title":"Akebie","description":"\u003cp\u003eDie Akebie ist eine verholzende Kletterpflanze, die mit ihren windenden Trieben Wuchshöhen von bis zu 12 Metern erreicht und ursprünglich aus den Bergwäldern Ostasiens in China, Korea und Japan stammt. Die fünfteiligen, handförmig zusammengesetzten Blätter erinnern an eine geöffnete Hand und verleihen der Pflanze ein exotisches Erscheinungsbild. In milden Wintern bleibt das Laub weitgehend erhalten, bei stärkerem Frost wird es abgeworfen. In der Jugend wächst die Akebie zunächst langsam, entwickelt sich dann aber zu einer raschwüchsigen Schlingpflanze, die Pergolen, Zäune und Fassaden dicht begrünt. Neben den Früchten sind auch die jungen Triebe und Blätter essbar – in der ostasiatischen Küche werden sie im Frühjahr geerntet und als Gemüse blanchiert, gedünstet oder gebraten. Die Blätter lassen sich zudem als Tee verwenden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie gurkenförmigen, purpurviolett gefärbten und leicht bereiften Früchte werden bis zu 10 Zentimeter lang und reifen ab September über einen Zeitraum von etwa zwei Wochen. Bei Reife platzen sie auf und geben ein süßes, gallertartiges Fruchtfleisch mit zahlreichen schwarzen Samen frei, das in Ostasien als Delikatesse gilt. Es kann roh verzehrt werden und erinnert geschmacklich an Melone. In der japanischen Küche werden auch die Fruchtschalen gefüllt und gebraten. Für einen zuverlässigen Fruchtansatz empfiehlt es sich, verschiedene Pflanzen nebeneinander zu setzen, da die Akebie auf Fremdbefruchtung angewiesen ist.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blütezeit beginnt im April und erstreckt sich über etwa fünf Wochen. Die Pflanze ist einhäusig und bildet männliche und weibliche Blüten in hängenden Trauben an derselben Pflanze aus. Die größeren weiblichen Blüten sind violettbraun bis schokoladen-purpur gefärbt, die kleineren männlichen Blüten erscheinen in einem zarten Rosa. Sie verströmen einen angenehmen, würzig-süßen Duft nach Vanille und Schokolade. Als Bienenweide zieht die Akebie zahlreiche Bestäuberinsekten an und dient zudem als Vogelnährgehölz.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52784099656012,"sku":"100010031","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010031-2.jpg?v=1750919008"},{"product_id":"kupfer-felsenbirne","title":"Kupfer-Felsenbirne","description":"\u003cp\u003eDie Kupfer-Felsenbirne wächst als Großstrauch auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 7 Meter Standfläche; mehrstämmig kann sie zum Baum werden, ihre Krone breitet sich trichterförmig aus. Sie ist ein botanischer Sonderfall: Gewachsen ist sie einmal in den nordamerikanischen Laubwäldern des Ostens – nur findet man sie dort nicht mehr. Benannt wurde die Art deshalb nach ihrem europäischen Bestand, den sie in über 100 Jahren aufgebaut hat; F. G. Schroeder führte sie daraufhin als eigene Art. Ihren Namen trägt sie wegen des Austriebs – die jungen Blätter sind kupferrot überlaufen und unterseits weißlich seidig behaart, später dunkelgrün. Im Herbst färbt sich das Laub auffallend gelb und orangefarben bis karminrot. Ein zweiter deutscher Name ist Korinthenbaum.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon April bis Mai öffnen sich über rund 4 Wochen weiße Blüten in lockeren, leicht übergeneigten Trauben – ein Flor, der den ganzen Strauch in eine weiße Wolke hüllt. Geerntet wird ab Juni. Die Früchte werden etwa 1 Zentimeter dick, sind zunächst rot, färben sich über Violettrot nach Dunkelpurpurn und bereifen dabei; sie sind saftig, süß und tragen den feinen Mandelton, den die kleinen Kerne beisteuern. Die Reife zieht sich über etwa 3 Wochen von Ende Juni bis in den Juli. Verwendet werden sie frisch, getrocknet, als Kompott, Gelee oder Saft – wie Heidelbeeren, nur süßer. Der Name Korinthenbaum verweist auf die getrocknete Verwendung, denn getrocknet erinnern die Beeren tatsächlich an kleine Rosinen. Für Gelee tut ein Schuss Säure gut, der die Süße auffängt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten sind eine frühe Nahrungsquelle für Bienen – die Kupfer-Felsenbirne ist ein Bienennährgehölz –, die Früchte eine für Vögel. Als vielstämmiger Großstrauch mit dichter Krone bietet sie Nistplätze und Deckung, und ihre Herbstfärbung gehört zu den auffallendsten unter den heimisch gewordenen Gehölzen. Dass sie sich in Mitteleuropa so vollständig eingebürgert hat, dass ihre amerikanische Heimat nicht mehr auffindbar ist, macht sie zu einem besonderen Fall: ein Gehölz, das hier heimischer geworden ist als dort, wo es herkam.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099688780,"sku":"100010032","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"100–120 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57830473498956,"sku":"100010446","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010032-1_5be771cc-c828-4a4a-b897-2a6d711ffc20.jpg?v=1751012664"},{"product_id":"japanische-aralie","title":"Japanische Aralie","description":"\u003cp\u003eDie Japanische Aralie ist ein sommergrüner, mehrstämmiger Großstrauch, der Wuchshöhen von bis zu 8 Metern erreicht und ursprünglich aus Ostasien stammt, wo sie in den Bergwäldern Japans, Koreas, Chinas und Ostsibiriens heimisch ist. Der bizarr anmutende Wuchs mit wenigen, dicken Ästen und einer im Alter schirmförmig ausgebreiteten Krone verleiht ihr ein exotisches Erscheinungsbild. Besonders auffällig sind die doppelt gefiederten Blätter, die in mächtigen Wedeln eine Länge von bis zu einem Meter erreichen und der Pflanze ein fast tropisches Flair geben. Die kräftig bestachelten Triebe und die dunkelgraue, ebenfalls dornenbewehrte Rinde sind ein weiteres markantes Merkmal. Im Herbst verfärbt sich das Laub in warme Gelb- bis Rottöne. Als Rarität und Gemüsegehölz verdient sie besondere Beachtung: Die jungen Triebspitzen und Blattknospen gelten in der japanischen Küche als Delikatesse. Die Pflanze breitet sich durch Wurzelausläufer aus und kann mit der Zeit größere Gebüsche bilden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie jungen Triebe werden im April über einen Zeitraum von etwa zwei Wochen geerntet, bevor sie sich vollständig entfalten. In Japan sind sie als „Tara-no-me\" eine traditionelle kulinarische Einstimmung auf den Frühling und werden gedämpft, gebraten oder in Tempura ausgebacken. Ihr Geschmack ist mild-herb und leicht aromatisch. Ab September entwickeln sich aus den Blüten kleine, kugelige, tiefblaue bis schwarze Steinfrüchte, die als dekorativer Fruchtschmuck bis in den Winter an der Pflanze haften und Vögeln als Nahrungsquelle dienen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blütezeit beginnt im August und erstreckt sich über etwa vier Wochen. Die cremeweißen Blüten stehen in imposanten, bis zu 50 Zentimeter breiten Trugdolden, die über dem Blattwerk zu schweben scheinen. Als Spätblüher bieten sie Hummeln, Bienen und Schwebfliegen eine wertvolle Nektarquelle zu einer Zeit, in der das Nahrungsangebot für Insekten bereits deutlich abnimmt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099754316,"sku":"100010034","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010034-2.jpg?v=1768389824"},{"product_id":"apfelbeere-nero","title":"Apfelbeere Nero","description":"\u003cp\u003eDie Apfelbeere 'Nero' ist ein aufrecht und kräftig wachsender Strauch, der Wuchshöhen von bis zu 2 Metern erreicht und dabei annähernd ebenso breit wird. Die Art stammt ursprünglich aus dem östlichen Nordamerika und wurde um 1900 über Deutschland nach Russland eingeführt, wo der Biologe Iwan Mitschurin mit der Züchtung ertragreicher Sorten begann. 'Nero' ist eine dieser russischen Züchtungen und gilt heute als der Klassiker unter den Apfelbeeren – sie ist die am häufigsten angebaute und ertragreichste Sorte in Deutschland und Polen und kommt auch im Plantagenanbau zum Einsatz. Der dichte, buschige Strauch bildet dunkelgrüne, eiförmige Blätter mit gesägtem Rand, die sich im Herbst in ein leuchtendes Wein- bis Braunrot verfärben und zusammen mit den dunklen Früchten einen eindrucksvollen Kontrast bilden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie kugeligen, violett-schwarzen Beeren reifen ab August über einen Zeitraum von etwa drei Wochen und sind mit einem feinen wachsartigen Reif überzogen. Mit einem Durchmesser von bis zu 1,2 Zentimetern gehören sie zu den größten unter den Aronia-Sorten, wobei an einer Dolde bis zu zwanzig Früchte hängen können. Ihr Geschmack ist süß-säuerlich-herb. Die Beeren eignen sich für den Frischverzehr, entfalten ihr Aroma aber besonders in der Verarbeitung zu Saft, Marmelade, Gelee und Likör. Der tief dunkelrote Saft besitzt eine hohe Farbstabilität und wird auch als natürliches Färbemittel geschätzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blütezeit beginnt im Mai und erstreckt sich über etwa zwei Wochen. Die reinweißen Blüten stehen in dekorativen Doldenrispen mit zehn bis zwanzig Einzelblüten zusammen und verströmen einen markanten Duft. Als Bienenweide bieten sie Honigbienen und Hummeln eine reichhaltige Nahrungsquelle. Die Apfelbeere dient zudem als Raupenfutterpflanze und als Vogelnährgehölz, da die reifen Früchte von zahlreichen Vogelarten gerne angenommen werden.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784099819852,"sku":"100010036","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010036-1x.jpg?v=1770642765"},{"product_id":"berberitze","title":"Gewöhnliche Berberitze","description":"\u003cp\u003eDie Gewöhnliche Berberitze wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Sie ist in Europa heimisch und war früher überall zu finden, ehe sie im 20. Jahrhundert aus der Landschaft verschwand: Sie ist Zwischenwirt des Getreideschwarzrosts, und deshalb wurde sie über Jahrzehnte hinweg planmäßig entfernt. In Getreidebaugebieten gilt dieser Zusammenhang bis heute; abseits davon ist sie ein Gehölz, das kaum Ansprüche stellt. Ihre dreiteiligen Dornen sitzen so dicht, dass sie eine undurchdringliche Hecke bildet, und ihr Holz ist im Inneren leuchtend gelb.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 4 Wochen die goldgelben Blüten in hängenden Trauben, und sie duften kräftig. Ab September lassen sich die Beeren über 5 Wochen ernten. Sie sind länglich, leuchtend rot und von einer Säure, die den Rohverzehr wenig angenehm macht – verarbeitet dagegen sind sie eine alte und weit verbreitete Zutat. In der persischen Küche gehören sie unter dem Namen Zereshk zu Reisgerichten, wo ihre Säure das Fett bricht; in Mitteleuropa wurden sie zu Gelee, Konfitüre und Saft verkocht und als Ersatz für Zitronen verwendet, solange diese teuer waren. Getrocknet halten sie sich und lassen sich wie Rosinen einsetzen, nur eben sauer statt süß. Nur die Beeren sind zum Verzehr geeignet – Wurzeln, Rinde und Blätter enthalten Alkaloide und gehören nicht in die Küche. Im Herbst färbt sich das Laub kräftig rot und orange.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte im Mai ist ein Insektenmagnet, und sie hat einen Mechanismus, den man beobachten kann: Berührt ein Insekt die Staubblätter am Grund, schnellen sie nach innen und pudern es mit Pollen. Honigbienen, Wildbienen, Schwebfliegen und Käfer besuchen die Blüten. Die roten Beeren hängen bis in den Winter und werden dann von Amseln, Drosseln, Seidenschwänzen und Gimpeln genommen. Das dichte Dornengestrüpp ist einer der sichersten Nistplätze, die ein Garten bieten kann – Neuntöter, Grasmücken und Zaunkönig nutzen es.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57821405512012,"sku":"100010445","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784100016460,"sku":"100010041","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010041-1.jpg?v=1781778708"},{"product_id":"esskastanie-colossal","title":"Esskastanie 'Colossal'","description":"\u003cp\u003eDie Esskastanie 'Colossal' wächst als kräftiger Großbaum mit breit ausladender Krone bis zu 15 Meter hoch. Die Hybridsorte stammt aus Kalifornien und ging aus einer Kreuzung der Europäischen Edelkastanie (\u003cem\u003eCastanea sativa\u003c\/em\u003e) mit der Japanischen Kastanie (\u003cem\u003eCastanea crenata\u003c\/em\u003e) hervor – vermutlich um 1890 in Nevada City aus den Beständen des französischen Baumschulpioniers Felix Gillet. 'Colossal' ist die wichtigste kommerzielle Kastaniensorte Nordamerikas und zeichnet sich durch besonders große Maronen und hohe Erträge aus, die vergleichsweise früh einsetzen. Die glänzend dunkelgrünen, länglich gezähnten Blätter verleihen dem Baum ein markantes Erscheinungsbild und verfärben sich im Herbst goldgelb. Die Sorte ist pollensteril und benötigt zwingend eine andere Kastaniensorte als Befruchter in der Nähe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Maronen reifen ab Ende September über einen Zeitraum von rund drei Wochen und fallen in der Regel von selbst aus den stacheligen Fruchthüllen, die meist drei Nüsse enthalten. Mit einem Gewicht von bis zu 40 Gramm gehören sie zu den größten Kastanienfrüchten überhaupt. Der Geschmack ist nussig und leicht süßlich. 'Colossal' eignet sich hervorragend zum Rösten, Kochen und Backen, die Maronen lassen sich auch zu Mehl verarbeiten. Frisch geerntete Früchte sollten kühl gelagert und innerhalb weniger Wochen verbraucht werden, da die Sorte nicht besonders lagerfähig ist.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte erscheint im Juni und dauert etwa drei Wochen. Die auffälligen, bis zu 25 Zentimeter langen, gelblich-weißen männlichen Blütenkätzchen verströmen einen intensiven Duft und ziehen zahlreiche Bienen, Hummeln und Schwebfliegen an. Die herabfallenden Maronen sind im Herbst eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel, Nagetiere und andere Wildtiere.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52784104177996,"sku":"100010045","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010045-1.jpg?v=1750341947"},{"product_id":"kanadischer-judasbaum-merlot","title":"Kanadischer Judasbaum Merlot","description":"\u003cp\u003eDer Kanadische Judasbaum 'Merlot' wächst als kompakter, oft mehrstämmiger Großstrauch oder kleiner Baum mit dichter, vasenförmiger Krone bis zu 5 Meter hoch. Die Sorte entstand an der North Carolina State University aus einer Kreuzung von 'Texas White' mit der rotlaubigen 'Forest Pansy' und vereint die kleineren, glänzenden Blätter der texanischen Unterart mit einer intensiven Purpurfärbung. Die herzförmigen Blätter treiben tief weinrot bis violett aus und behalten ihre dunkle Färbung deutlich länger als die Elternsorte 'Forest Pansy', bevor sie im Laufe des Sommers zu Bronze-Purpur nachdunkeln. Im Herbst färbt sich das Laub leuchtend gelb. Die Blüten sind essbar.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie leicht duftenden, rosapinken bis magentafarbenen Blüten erscheinen im April in dichten Büscheln direkt an den Ästen und am Stamm – ein als Stammblütigkeit (Cauliflorie) bekanntes Phänomen, das in der heimischen Gehölzflora selten vorkommt. Die Blüten werden in Nordamerika traditionell frisch oder gebraten verzehrt, etwa als dekorative Zutat in Salaten, als kandierte Garnitur auf Gebäck oder zu Sirup verarbeitet. Die kleinen, flachen Hülsenfrüchte, die sich im Spätsommer bilden, sind bei 'Merlot' deutlich spärlicher als bei anderen Sorten und nicht essbar.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte dauert etwa drei Wochen und erscheint noch vor dem Laubaustrieb, was den Zierwert besonders erhöht. Als Frühblüher sind die Blüten eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Die Samen der Hülsen werden von Vögeln gefressen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52859769192780,"sku":"100010047","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010047-1.jpg?v=1750333102"},{"product_id":"gewohnlicher-judasbaum","title":"Gewöhnlicher Judasbaum","description":"\u003cp\u003eDer Echte Judasbaum wächst als laubabwerfender, oft mehrstämmiger Kleinbaum oder Großstrauch mit breit trichter- bis schirmförmiger Krone und erreicht Höhen von bis zu 6 Metern. Seine Heimat erstreckt sich vom Mittelmeerraum bis nach Westasien. Die sparrig verzweigte, malerische Wuchsform macht ihn zu einem eindrucksvollen Solitärgehölz. Besonders auffällig ist die Stammblütigkeit (Cauliflorie): Die Blüten erscheinen nicht nur an den Zweigspitzen, sondern auch direkt an älteren Ästen und am Stamm – ein Phänomen, das unter hiesigen Gartengehölzen nahezu einzigartig ist. Die nierenförmigen bis herzförmigen Blätter treiben häufig bronzefarben aus, werden im Sommer blaugrün und verfärben sich im Herbst leuchtend gelb. Blüten und junge Blätter sind essbar.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie leicht duftenden Blüten schmecken angenehm süß-säuerlich und werden roh als aromatische Zutat in Salaten, als Garnitur oder kandiert verwendet. In der Levante dienen die Blütenknospen traditionell auch als Teeaufguss. Die jungen, noch zarten Blätter eignen sich ebenfalls roh in Salaten oder als mildes Blattgemüse. Nach der Blüte entwickeln sich flache, ledrige Hülsenfrüchte von 7 bis 10 Zentimetern Länge, die sich im Sommer zunächst purpurrot, dann braun färben und als dekorative Wintersteher oft bis ins nächste Frühjahr am Baum haften.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im April, dauert etwa drei Wochen und erscheint noch vor dem Laubaustrieb. Die schmetterlingsförmigen, rosafarbenen bis purpurnen Blüten sitzen in dichten Büscheln und bedecken den gesamten Baum. Als Frühblüher bieten sie reichlich Nektar und Pollen für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Die Samen in den Hülsenfrüchten werden von Vögeln gefressen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860107915596,"sku":"100010049","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":58726668009804,"sku":"100010544","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010049-1.jpg?v=1750333093"},{"product_id":"gefullte-chinesische-tee-chrysantheme","title":"Gefüllte Chinesische Tee-Chrysantheme","description":"\u003cp\u003eDie gefüllte Chinesische Garten-Chrysantheme ist eine buschig und krautig wachsende Staude, die bis bis 90 Zentimeter hoch werden kann. Sie ist eine in Kultur entstandene Hybridart, die in China seit über anderthalb Jahrtausenden gezüchtet wird – bereits im elften Jahrhundert waren dort Dutzende Sorten bekannt, Ende des 17. Jahrhunderts gelangten die ersten Chrysanthemen nach Europa. Die Gefüllte Chinesische Tee-Chrysantheme zeichnet sich durch dicht mit Zungenblüten besetzte Blütenköpfe aus, bei denen die Röhrenblüten der Mitte vollständig verdeckt sind, was den Blüten ein kugeliges bis kissenförmiges Erscheinungsbild verleiht. Ihr entscheidender Vorteil gegenüber der ungefüllten Tee-Chrysantheme ist die deutlich frühere Blüte, was die Ernte in kühleren Lagen wesentlich zuverlässiger macht. Sowohl Blüten als auch Blätter verströmen bei Berührung einen charakteristischen, aromatisch-würzigen Chrysanthemenduft. Blüten und junge Blätter sind essbar.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie weißen, gefüllten Blüten und die jungen Blätter lassen sich ab September über einen Zeitraum von rund sechs Wochen ernten. Die Blüten werden frisch oder getrocknet für Chrysanthementee verwendet – ein in China und Taiwan seit der Song-Dynastie verbreitetes, mild-blumiges Aufgussgetränk mit feiner Bitternote. Darüber hinaus dienen sie als aromatische Zutat in Suppen, Reisgerichten, frittierten Speisen und Süßspeisen oder als essbare Dekoration. Die jungen Blätter besitzen ein würzig-herbes Aroma mit leicht blumiger Note und werden in Ostasien traditionell blanchiert, gedünstet oder kurz angebraten als Gemüse serviert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie weißen Blüten erscheinen ab September und halten bis zu acht Wochen an, oft bis in den November. Da bei gefüllten Blüten die nektarführenden Röhrenblüten in zusätzliche Blütenblätter umgewandelt sind, ist der ökologische Wert für Bestäuberinsekten im Vergleich zur ungefüllten Form deutlich eingeschränkt – Nektar und Pollen stehen kaum zur Verfügung.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860107981132,"sku":"100010050","price":8.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010050-2.jpg?v=1762327683"},{"product_id":"chinesische-tee-chrysantheme","title":"Chinesische Tee-Chrysantheme","description":"\u003cp\u003eDie Chinesische Tee-Chrysantheme ist eine buschig wachsende, krautige Staude von bis zu 90 Zentimetern Höhe. Sie ist eine in Kultur entstandene Hybridart, die in China seit über anderthalb Jahrtausenden gezüchtet wird. Die Chinesische Tee-Chrysantheme ist die ursprüngliche, ungefüllte Kulturform mit einfachen, sternförmig offenen Blütenköpfen, bei denen die gelbliche Mitte aus Röhrenblüten deutlich sichtbar bleibt. Im Gegensatz zur gefüllten Form blüht sie deutlich später im Herbst und benötigt ausreichend kurze Tage, um Knospen anzusetzen. Sowohl Blüten als auch Blätter verströmen bei Berührung einen charakteristischen, aromatisch-würzigen Chrysanthemenduft, der vor allem von den Blättern ausgeht. Blüten, junge Blätter und Triebe sind essbar.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie weißen Blüten mit gelblicher Mitte und die jungen Blätter und Triebe lassen sich ab September über einen Zeitraum von rund sechs Wochen ernten. Die Blüten werden frisch oder getrocknet für Chrysanthementee verwendet – ein in Ostasien seit der Song-Dynastie verbreitetes, mild-blumiges Aufgussgetränk mit feiner Bitternote. Darüber hinaus dienen sie als aromatische Zutat in Suppen, Reisgerichten, frittierten Speisen und Süßspeisen oder als essbare Dekoration. Die jungen Blätter besitzen ein würzig-herbes Aroma mit leicht blumiger Note und werden traditionell blanchiert, gedünstet oder kurz angebraten als Gemüse serviert. Die jungen Triebe können ähnlich zubereitet werden, finden jedoch seltener Verwendung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie weißen Blüten erscheinen ab September und halten bis zu sechs Wochen an. Dank ihrer offenen Blütenform mit zugänglichen Nektarien ist die Chinesische Tee-Chrysantheme eine wertvolle späte Bienenweide und wird auch von Schwebfliegen besucht.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860108013900,"sku":"100010051","price":8.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010051-2.jpg?v=1768389574"},{"product_id":"chinesischer-blumenhartriegel","title":"Chinesischer Blumenhartriegel","description":"\u003cp\u003eDer Chinesische Blumenhartriegel wächst als Großstrauch auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche; er stammt aus China, während die Art im Übrigen in Japan und Korea zu Hause ist. Aus dieser östlichen Verwandtschaft ist er der kräftigere Teil: Er wird höher als die japanische Form, wächst williger baumartig heran und blüht und fruchtet reicher. Seine Zweige stellen sich mit den Jahren waagerecht, sodass der Strauch in Etagen aufgebaut erscheint. Woran man ihn erkennt, sind die Hochblätter: Bis 6 Zentimeter lang werden sie, breiter am Grund als bei der japanischen Form – und sie überlappen sich dort, statt einen Spalt zu lassen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWas im Juni aufgeht und gut 4 Wochen bleibt, ist streng genommen gar keine Blüte, sondern ein Schauapparat aus vier weißen Hochblättern; in warmen Jahren beginnt das schon Ende Mai. Die eigentlichen Blüten sind die 20 bis 30 winzigen grünlichen Köpfchen in der Mitte. Aus jedem dieser Köpfchen wird eine einzige Frucht: Die Einzelfrüchte verwachsen zu einer kugeligen Scheinfrucht von 1 bis 2,5 Zentimetern, die ab September rosarot bis rot ausfärbt und an langen Stielen hängt. Reif ist sie, wenn sie weich wird – dann fällt sie auch, und die Ernte zieht sich über gut 4 Wochen. Die Schale ist ledrig, warzig und etwas bitter, das Fruchtfleisch darunter cremig und süß; im Aroma geht es Richtung Aprikose und Papaya. Gegessen wird deshalb nur das Innere: Man bricht die Frucht auf und löffelt oder drückt das Mark heraus, frisch geerntet und vollreif ist es am besten. Für Vorrat taugt sie wenig – aus dem passierten Mark wird ein Fruchtaufstrich oder eine Creme, und die Schale bleibt dabei außen vor.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch trägt er das, was ein Gast tragen kann. Seine winzigen Blüten stehen zu Dutzenden in jedem Köpfchen und öffnen sich im Frühsommer, wenn die Frühblüher längst durch sind – Insekten finden hier dann noch Nahrung. Im Herbst kommen die Früchte dazu, die weich werden und leicht zu öffnen sind; was nicht geerntet wird, nehmen Vögel an. Spezialisierte Partner unter unseren Insekten hat er als ostasiatische Art nicht, und deshalb steht er hier für das, was er wirklich leistet: eine Tracht im Juni und Früchte im Oktober.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860108079436,"sku":"100010053","price":59.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010053-1.jpg?v=1750333103"},{"product_id":"kornelkirsche","title":"Kornelkirsche","description":"\u003cp\u003eDie Kornelkirsche wächst als Großstrauch auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche; meist bleibt sie mehrstämmig und wird erst im Alter baumartig. Zu Hause ist sie von Mittel- und Südeuropa bis nach Klein- und Mittelasien, mit der größten Formenvielfalt im Kaukasus. Den Menschen begleitet sie dort seit Langem: Ihre Kerne fanden sich in Tongefäßen aus der Hallstattzeit, die Griechen zogen aus ihrem Holz Lanzen, und im Mittelalter zählte sie zu den Obstgehölzen, bevor sie in Vergessenheit geriet. Das Holz ist der Grund für beides, für den Namen wie für die Nutzung: Es ist das härteste Mitteleuropas und ging in Radnaben, Werkzeugstiele und Einlegearbeiten. Alt wird sie dabei auch: 100 Jahre sind die Regel, in den niederösterreichischen Voralpen stehen Sträucher aus der Zeit Maria Theresias.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im Februar und hält etwa 3 Wochen – setzt sie früh ein, kann sie sich auf einen ganzen Monat ziehen, bei spätem Beginn bleiben knapp 2 Wochen. Was dabei gelb leuchtet, sind streng genommen nicht die winzigen Blüten in ihren kugeligen Dolden, sondern die aufgeklappten Knospenschuppen, die sich davorsetzen. Essbar sind auch die Blüten selbst – in Norwegen würzt man Branntwein damit. Geerntet wird ab August, gut 3 Wochen lang. Die Früchte reifen nacheinander statt miteinander: Man geht mehrmals durch oder liest auf, was vollreif von selbst fällt. Sie sind glänzend rot, etwa 2 Zentimeter lang und werden bei Vollreife dunkelrot; erst dann sind sie süß-säuerlich und roh eine Freude, vorher schmecken sie herb und ziehen den Mund zusammen. Der Stein löst sich nur widerwillig vom Fruchtfleisch – für Marmelade lohnt ein Entsteiner, für Gelee genügt der Entsafter. Lagern lassen sie sich nicht, ein paar Tage Nachreife dagegen schon; wer mehr will, friert ein oder trocknet, dann halten sie Jahre. Ein alter Strauch trägt 20 bis 40 Kilogramm: Marmelade, die mit Birne oder Holunder milder wird, Sirup und der österreichische Dirndlbrand, süßsauer eingelegte Früchte zum Wild, halbreif in Weinessig als falsche Oliven und im Kaukasus dünn getrocknetes Fruchtleder.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch ist ihr größter Wert der Zeitpunkt. Sie blüht, wenn kaum etwas blüht: Bienen und Wildbienen finden hier eine der ersten Trachten des Jahres, dazu Hummeln und Schwebfliegen. Im Spätsommer kehrt sich das um, und die Früchte werden abgeräumt – von Kernbeißer und Dompfaff ebenso wie von Haselmaus und Siebenschläfer. Weil ihr Geäst dicht und sparrig verzweigt ist, brüten Vögel darin, und unter der Erde hält ein kräftiges Herzwurzelsystem den Boden fest – deshalb steht sie oft an Hängen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ wurzelnackt","offer_id":52860108112204,"sku":"100010280","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":57594897662284,"sku":"100010385","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010280-4.jpg?v=1775562848"},{"product_id":"haselnuss-hallesche-riesen","title":"Haselnuss Hallesche Riesen","description":"\u003cp\u003eDie Haselnuss 'Hallesche Riesen' wächst als Großstrauch auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; die Art ist in ganz Europa und bis nach Kleinasien zu Hause. Aus ihr ist diese Sorte über mehrere Stationen hervorgegangen, und alle sind datiert: 1757 zog Pastor Henne im sächsischen Gunsleben einen Sämling, die 'Gunslebener Zellernuss'. Aus deren Nachzucht wählte C. G. Büttner in Halle an der Saale 1788 die Pflanze aus, die seither seinen Ort im Namen trägt – und den Riesen für die Nuss. Damit gehört sie zu den ältesten deutschen Haselnusssorten, die noch gehandelt werden. Gehalten hat sie sich aus gutem Grund: Sie ist sehr widerstandsfähig gegen die Knospengallmilbe, und sie blüht lange genug, um in Sortenversuchen als Bestäuber für andere Sorten empfohlen zu werden. Für spätfrostgefährdete Lagen bis 700 Meter Höhe steht sie dort ebenso auf der Liste wie für die besten Standorte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im März und dauert etwa 3 Wochen. Ab Mitte September reifen die Nüsse, und nach gut 2 Wochen ist die Ernte vorbei – unter den Haselnüssen ist das mittelspät. Woran man den Zeitpunkt erkennt: Die Hülle verfärbt sich gelb, und dann fällt die Nuss von selbst. Die Nuss ist sehr groß, 2,2 Zentimeter, unregelmäßig breit bis kegelförmig, gerieft und hell- bis dunkelbraun, mit einer großen flachen Schildfläche am Grund; eine tief eingeschnittene Hülle umschließt sie. Vom Gewicht bleiben 43 Prozent als Kern übrig, der Rest ist Schale. Man legt deshalb ein Netz unter den Strauch und schüttelt nach, was noch hängt. Wer länger als ein paar Monate lagern will, muss trocknen – ungetrocknet halten sich die Nüsse in feuchtem Sand rund 4 Monate. Aus den Kernen wird ein feines Öl gepresst, das an den Salat kommt. Beim Ertrag sollte man nicht zu viel erwarten: Er gilt als mittelhoch, und darin liegt die Stärke dieser Sorte nicht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch trägt die Hasel zuerst mit dem Laub. Es ist Raupenfutter für zahlreiche Schmetterlinge, und weil ein Großstrauch davon reichlich hat, hängt an ihm mehr Leben als an manchem Baum. Dazu kommt die Blüte: Sie zieht sich über etwa 3 Wochen, und diese Länge ist der Grund, warum die Sorte als Bestäuber gilt – für Bienen bedeutet sie Pollen nicht an einem Tag, sondern über Wochen. Und am Ende stehen die Nüsse, die Eichhörnchen und Vögel gleichermaßen holen. Was übrig bleibt und liegen bleibt, keimt im Frühjahr.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52860108177740,"sku":"100010056","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":58746650853708,"sku":"100010559","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010056-1.jpg?v=1750333107"},{"product_id":"haselnuss-webbs-preisnuss","title":"Haselnuss Webb’s Preisnuss","description":"\u003cp\u003eDie Haselnuss 'Webb's Preisnuss' wächst als Großstrauch auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; ausgelesen hat sie ein Züchter namens Webb im englischen Calcot. In England ist sie geblieben, was sie dort seit dem 19. Jahrhundert ist: die verbreitetste Fruchthasel des Landes. Ihr Ruf hängt daran, dass beides zusammenkommt: Die Nüsse sind groß, und der Strauch kommt schon jung in Ertrag und bleibt dann ergiebig. Dazu reift sie sehr einheitlich, was bei einer Gattung, die sonst nach und nach abgibt, die Ernte erheblich vereinfacht. Ihre Spuren hat sie außerdem in der Züchtung hinterlassen: Zusammen mit der Halleschen Riesennuss steht sie am Anfang vieler neuerer Haselsorten, die beide als Eltern führen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im März und dauert etwa 3 Wochen; die Kätzchen sind schon den Winter über zu sehen und dabei graugrün. Ab September reifen die Nüsse, Mitte bis Ende des Monats, und nach gut 2 Wochen ist die Ernte vorbei. Die Nuss wird 3 Zentimeter lang, ist länglich eiförmig bis oval und hellbraun, wiegt knapp 3 Gramm, und 46 Prozent davon sind Kern – der Geschmack gilt als sehr gut. Woran man den Typ erkennt: Die Hülle ist sehr lang, tief geschlitzt und einseitig eingeschnitten, sie umschließt die Nuss also weit über deren Ende hinaus. Sie ist es auch, die den Zeitpunkt anzeigt: Sobald sie sich gelb färbt, lösen sich die Nüsse und fallen von selbst, und man liest sie unter dem Strauch auf. Weil alles zugleich so weit ist, geht das in einem Durchgang; was in einem Zug hereinkommt, muss allerdings auch in einem Zug getrocknet werden. Trocken und in der Schale halten die Nüsse dann über Monate. Frisch aus der Hand gegessen sind sie am besten – dafür ist die Sorte in England seit jeher da. Ein Vorbehalt gehört dazu, und er kommt aus dem Erwerbsanbau: Dort gilt sie als anfällig für Bakteriosen. Im bayerischen Sortenversuch ist sie deshalb aus der Wertung gefallen, und als Bestäuberin für größere Anlagen wird sie nicht mehr empfohlen, weil sich die Krankheit über eine ganze Pflanzung ausbreiten kann.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIhren ökologischen Wert hat diese Sorte vor allem in der Menge des Pollens: Sie bildet auffällig viele männliche Kätzchen, mehr als die meisten anderen Haselsorten. Dazu kommt, dass sie spät dran ist: Wenn die früh blühenden Haseln längst durch sind, stäubt sie noch. Bestäubt wird über den Wind, gesammelt wird er von den Bienen. Später im Jahr hängen die Nüsse zu mehreren in großen Büscheln beieinander, und was nicht geerntet wird, nehmen Vögel und Kleinsäuger.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860108243276,"sku":"100010057","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010057-1.jpg?v=1750333110"},{"product_id":"haselnuss-wunder-aus-bollweiler","title":"Haselnuss Wunder aus Bollweiler","description":"\u003cp\u003eDie Haselnuss 'Wunder aus Bollweiler' wächst als Großstrauch auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; benannt ist sie nach einem Ort im Elsass, aus dem sie gar nicht stammt. Dorthin kam sie 1853: August Napoleon Baumann in Bollwiller erhielt sie von einem Liebhaber aus Schlesien, der seit vielen Jahren Haselnüsse aus Samen zog. Ein Jahr darauf wurde sie zum ersten Mal beschrieben, vom Elsass aus ging sie in den Handel, und bei diesem Namen ist es geblieben. Als Sämling der 'Halleschen Riesennuss' gilt sie bis heute, und wie diese trägt sie sehr große Nüsse. Zu sehen ist sie übrigens den ganzen Winter über: Ihre Kätzchen hängen dann längst fertig am Strauch und sind dabei rotbraun gefärbt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm März strecken sie sich und stäuben, gut 3 Wochen lang; die weiblichen Blüten muss man suchen, sie sitzen als winzige rote Büschel an den Knospen. Damit daraus Nüsse werden, braucht es eine zweite Haselsorte in der Nähe – umgekehrt ist diese hier eine geschätzte Bestäuberin für andere. Reif wird sie von Mitte bis Ende September, und nach gut 2 Wochen ist die Ernte vorbei. Die Nuss ist kugelig bis breit kegelförmig und misst 2,5 Zentimeter, vor allem aber wiegt sie: 4 Gramm bringt eine einzelne auf die Waage, mehr als jede andere Sorte, die in einem zwölfjährigen Anbauversuch in Thüringen danebenstand. Kern davon sind 39 Prozent, der Rest ist Schale – das ist eine Nuss für den Tisch und die Hand, weniger eine für die Verarbeitung in Menge, und im Geschmack zählt sie zu den besten. Woran man den Zeitpunkt sieht: Die Hülle wird trocken und brüchig. Weil diese die Nuss ohnehin nur zu zwei Dritteln umschließt, fällt sie dann von selbst heraus, und man liest sie unter dem Strauch auf, statt sie aus den Hüllen zu lösen. Getrocknet und in der Schale halten die Nüsse bis in den Februar; geröstet und im Gebäck kommen die großen Kerne am besten heraus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch lebt diese Hasel davon, dass sie sich unablässig selbst erneuert: Sie treibt auffallend viele Schosse aus der Wurzel, und wo man sie gewähren lässt, steht nach einigen Jahren ein vielstämmiges Dickicht aus alten und jungen Trieben nebeneinander. Blüte und Nüsse bleiben dadurch über Jahrzehnte erhalten, statt mit dem Alter der Stämme nachzulassen. Die Kätzchen öffnen sich im Vorfrühling und geben Pollen, wenn Bienen sonst kaum etwas finden. Und weil die Nüsse spät fallen und sich dabei von selbst aus den Hüllen lösen, liegen sie offen am Boden – zu der Zeit, in der Kleinsäuger und Vögel ihre Vorräte anlegen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52860108308812,"sku":"100010058","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010058-1.jpg?v=1750333111"},{"product_id":"baum-hasel","title":"Baumhasel","description":"\u003cp\u003eDie Baumhasel wächst als Großbaum auf etwa 15 Meter heran und braucht rund 10 Meter Standfläche; zu Hause ist sie auf der Balkanhalbinsel, im Norden der Türkei, im Kaukasus und im Iran. Von dort hat sie den Weg in die Städte Europas gefunden, wo sie als Park- und Straßenbaum steht und Hitze, Enge und Trockenheit verträgt. Unter den Haseln ist sie nämlich der Baum: Während die übrigen als Sträucher aus dem Boden kommen, zieht sie einen Stamm durch bis in den Wipfel, die Krone bleibt lange schmal kegelförmig, und die Borke ist grauweiß, rau und auffallend korkig. Unter der Erde geht eine Pfahlwurzel 3 bis 4 Meter tief; bei extremer Dürre wirft sie ihr Laub früh ab und kommt so durch. Zeit hat sie dabei reichlich – 400 Jahre sind belegt, dazu Höhen über 30 Meter und Stämme von über 1,7 Metern Durchmesser.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt im März und zieht sich über etwa 4 Wochen. Die männlichen Kätzchen hängen schon den Winter über nackt am Zweig und strecken sich dann auf bis zu 12 Zentimeter, deutlich länger als die der Gemeinen Hasel; die weiblichen Blüten sind rötlich und kaum zu entdecken. Ab September fallen die Nüsse, und nach gut 2 Wochen ist das vorbei; dass es so weit ist, zeigt die vergilbende Hülle. Sie sitzen zu mehreren in großen, ballförmigen Büscheln, werden bis 2 Zentimeter lang und stecken in einer tief zerschlitzten, drüsig-borstigen Hülle, die sie nur ungern hergibt. Die Schale ist sehr dick, der Kern entsprechend klein und milder im Geschmack als eine Haselnuss – dafür trägt der Baum in Mengen. Wie gut die Nüsse ausfallen, entscheidet der einzelne Baum: Sämlinge streuen von dünnschalig mit großem Kern bis dickschalig mit kleinem. Geerntet wird bei dieser Höhe nicht am Baum, sondern vom Boden, alle 1 bis 2 Tage, bevor Mäuse und Eichhörnchen zuvorkommen; taube Nüsse verrät ein Wasserbad, sie schwimmen oben. Getrocknet halten sie sich in der Schale 2 bis 3 Jahre. Ihr Holz lief früher als „türkische Nuss\" im Handel und geht bis heute in Möbel und Furniere.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÖkologisch zählt die Baumhasel vor allem im Vorfrühling. Ihre Kätzchen öffnen sich lange vor dem Laub, zu einer Zeit, in der sonst wenig blüht: Bestäubt wird sie über den Wind, doch den Pollen tragen die Bienen ein, und als Bienenweide ist sie ausgewiesen. Später im Jahr sind es die Nüsse. Etwa mit 10 Jahren fängt der Baum an zu tragen, alle 3 bis 4 Jahre kommt eine Vollmast, und was am Boden liegen bleibt, holen sich Vögel und Kleinsäuger. Dass beides auch in heißen Sommern kommt, liegt an der tiefen Wurzel – Trockenjahre lassen diesen Baum nicht ausfallen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt","offer_id":52860108341580,"sku":"100010059","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":56859720712524,"sku":"100010330","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010330-1.jpg?v=1780929290"},{"product_id":"arnolds-weissdorn","title":"Arnold’s Weißdorn","description":"\u003cp\u003eArnold’s Weißdorn wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche. Zu Hause ist er im Osten Nordamerikas, von Ostkanada bis in die Neuenglandstaaten. Dort beschrieb ihn 1901 Charles Sprague Sargent, der erste Direktor des Arnold Arboretums in Boston – nach diesem Garten heißt die Art bis heute. Eine reine Wildart ist sie dabei nicht: Sie gilt als natürliche Kreuzung aus Scharlach-Weißdorn und Weichhaarigem Weißdorn, und in ihren Merkmalen steht sie zwischen beiden. Die Krone ist dicht verzweigt, die Zweige tragen gerade oder leicht gebogene Dornen von 3 bis 7 Zentimetern.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte kommt im Mai und hält etwa 4 Wochen. Sie fällt groß aus: 2 bis 2,3 Zentimeter messen die weißen Blüten mit den gelben Staubbeuteln; die Gattung liegt sonst zwischen 1 und 2,5 Zentimetern, das ist also das obere Ende. Sie stehen zu vielen in breiten, lockeren Trugdolden. 6 bis 8 Wochen nach der Blüte sind die Früchte reif; ab August und über gut 3 Wochen hinweg lassen sie sich ernten. Sie sind kugelig bis ellipsoid, kirschgroß mit 1,5 bis 2 Zentimetern, karminrot und hell punktiert; das Fleisch ist weich, saftig und süß mit einem mehligen Zug, in der Mitte sitzen 3 bis 4 Kerne beieinander. Damit gehört die Art zu den Weißdornen, deren Früchte man roh essen kann – die meisten bringen trockene, fade Beeren hervor, die erst gekocht etwas hergeben. Gepflückt wird nicht einzeln: Wegen der langen Dornen legt man ein Tuch unter den Strauch und schüttelt die Zweige – besser jeden zweiten Tag, sonst sind die Vögel schneller. Frisch halten sich die Früchte nur kurz. Fürs Einkochen werden sie weich gekocht und durch ein Passiersieb gedrückt, damit die Kerne herauskommen; aus dem Mus werden Gelee, Marmelade oder Fruchtleder, aus dem Saft Wein und Essig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie lange Maiblüte ist es, was den Strauch ökologisch trägt. 31 Wildbienenarten holen sich hier Nektar oder Pollen – keine davon ist auf Weißdorn angewiesen, aber alle nehmen ihn mit. Dazu kommen die Honigbienen; sie sind neben den Wildbienen die Hauptbestäuber der Gattung. Der Grüne Zipfelfalter nutzt die Blüten als Nektarquelle. Bis in den Herbst hinein hängen dann die Früchte und ernähren Vögel und Kleinsäuger. Weil die Krone dicht verzweigt ist und die Dornen bis 7 Zentimeter lang werden, gibt der Strauch außerdem Deckung und Nistplatz. In Nordamerika wird sie aus eben diesem Grund in Ufergehölzstreifen gepflanzt: Sie soll dort Uferabbrüche bremsen und die Wasserqualität schützen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ C. coccinea \/ wurzelnackt","offer_id":52860108407116,"sku":"100010060","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ C. monogyna \/ wurzelnackt","offer_id":57837170196812,"sku":"100010494","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010060-1.jpg?v=1753386483"},{"product_id":"ellwanger-weissdorn","title":"Ellwanger-Weißdorn","description":"\u003cp\u003eDer Ellwanger-Weißdorn wächst als Großstrauch oder Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche – rundköpfig, oft mehrstämmig, mit wenigen, dafür langen und kräftigen Dornen. Sein Ursprungsbaum stand nicht in der Wildnis, sondern in der Baumschule Ellwanger und Barry in Rochester im Staat New York, und von dort hat er seinen Namen. Unter diesem kam er 1901 in den Handel; gezogen wurde er schon vorher, nur lief er da als Scharlach-Weißdorn mit. Ein Jahr darauf beschrieb ihn Charles Sprague Sargent, und 1922 zeichnete ihn die Royal Horticultural Society mit einem Award of Merit aus, den sie für Pflanzen von besonderer Güte vergibt. Vom Scharlach-Weißdorn trennt ihn eine weiche Behaarung an Blütenstand, Blattstielen und Blattunterseiten; daher sein zweiter Name Weichhaariger Weißdorn. Vermutlich ist er aus einer Kreuzung hervorgegangen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über 3 Wochen die weißen Blüten. 6 bis 8 Wochen später beginnt die Reife: Ab September fallen die Früchte über etwa 3 Wochen – und zwar buchstäblich, denn sie lösen sich kurz vor der Vollreife vom Zweig. Wer sie ernten will, breitet deshalb rechtzeitig ein Tuch aus und lässt das Aufgelesene ein paar Tage nachziehen; wer wartet, bis sie am Baum vollreif aussehen, findet sie im Gras. Sie sind leuchtend rot, etwa 2 Zentimeter dick und ausgesprochen saftig, säuerlich und süß zugleich, mit einem Zug ins Apfelartige – sie gehören zu den Weißdornfrüchten, die roh am meisten hergeben, und der Baum trägt reich. Die Kerne sitzen als Klumpen in der Mitte und kleben aneinander, sodass sich die Frucht wie eine Kirsche ums Kerngehäuse herum essen lässt. Im Kühlschrank hält sie nur wenige Tage; verarbeitet wird also zügig, zu Kuchen, Gelee, Fruchtleder oder Wein, und für den Vorrat getrocknet. Zum Entkernen kocht man die Früchte weich und streicht sie durch ein Sieb. Auch die Blüten lassen sich trocknen und als Tee aufgießen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blütenschirme stehen im Mai weit offen; Nektar und Pollen liegen frei und sind auch für kurzrüsselige Insekten mühelos zu erreichen. Bestäubt wird er von Wild- und Honigbienen und daneben von Mücken. Auf Nachbarschaft ist er dabei nicht angewiesen – der eigene Pollen genügt ihm. Die Früchte sind weich, saftig und fallen früh, und was am Boden liegt, holen sich Vögel und Kleinsäuger. Weißdorne, deren harte Früchte bis in den Winter am Zweig hängen, geben Mensch und Tier am wenigsten; dieser gehört nicht zu ihnen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ C. monogyna \/ wurzelnackt","offer_id":52860108439884,"sku":"100010061","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010061-3.jpg?v=1788788239"},{"product_id":"rainfarnblattriger-weissdorn","title":"Rainfarnblättriger Weißdorn","description":"\u003cp\u003eDer Rainfarnblättrige Weißdorn wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche. Wild kommt er allein in der Türkei vor und sonst auf der Welt nirgends. Die meisten Weißdorne tragen Früchte, die essbar sind und mehr auch nicht; dieser gehört zu der Handvoll Arten, die im Ruf stehen, wirklich gut zu schmecken. Und er trägt reichlich: An seinem Naturstandort wurden zwischen 12 und 25 Kilogramm je Baum gemessen. Die türkische Forschung führt ihn als Yunus-Emre-Weißdorn, nach dem Dichter des 13. Jahrhunderts, dessen Grab in derselben Landschaft liegt. Seinen deutschen Namen verdankt er dem Laub, das so tief zerschlitzt ist wie das Kraut des Rainfarns.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSpät dran ist er mit der Blüte: Erst im Juni öffnen sich die weißen Blüten – 4 bis 8 beieinander in filzig behaarten Schirmen, jede gut 2 Zentimeter breit und leicht duftend – und das gut 3 Wochen lang. Ab Oktober reift dann über 3 Wochen die Ernte. Die Früchte sind 15 bis 24 Millimeter breit und wiegen im Mittel gut 3 Gramm, die schwersten fast 6 – für einen Weißdorn ist das viel. Sie sind gelb, häufig mit einem rötlichen Anflug auf der Sonnenseite; das Fleisch ist fest und saftig, der Geschmack erinnert an Apfel, süß-säuerlich, und roh ist er am besten, wenn die Frucht voll ausgereift ist. 5 harte Kerne stecken in jeder. In der Türkei werden sie frisch gegessen und vor allem zu Marmelade und Konfitüre eingekocht; hier ergeben sie Gelee, Mus, Kompott und Fruchtleder, und getrocknet halten sie sich über den Winter. Frisch sind sie heikel und wollen bald verarbeitet werden. Dass der Baum fast keine Dornen trägt, merkt man spätestens beim Ernten: Man kann die Früchte einzeln abnehmen, statt sie wie bei den bewehrten Verwandten auf ein Tuch zu schütteln.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDass er so spät blüht, ist ökologisch sein eigenes Argument: Wenn die Schirme aufgehen, ist die Weißdornblüte sonst schon vorbei – für Bienen, Hummeln und Schwebfliegen eine Nachlese in einer Lücke, und jede einzelne Blüte hält 20 Staubblätter bereit. Die Früchte bleiben bis weit in den Winter am Zweig und werden von Vögeln nach und nach abgetragen, in einer Zeit, in der sonst wenig zu holen ist. Am Naturstandort steht er auf steinigen Kalkhängen zwischen 800 und 1.800 Metern, in lichten Kiefern- und Eichenwäldern: Trockenheit und Kalk sind ihm vertraut, Staunässe nicht. Der Zierwert kommt aus derselben Behaarung, die schon die jungen Triebe filzig macht – sie legt einen silbergrauen Ton über die Krone, und der hält den ganzen Sommer über.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt \/ C. coccinea","offer_id":52860108472652,"sku":"100010062","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ wurzelnackt \/ C. monogyna","offer_id":57837251101004,"sku":"100010495","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010062-1.jpg?v=1785419892"},{"product_id":"birnenquitte-bereczki","title":"Birnenquitte Bereczki","description":"\u003cp\u003eDie Birnenquitte 'Bereczki' ist ein breit wachsender Kleinbaum, der eine Wuchshöhe von 4 Metern erreicht. Die Sorte ist nach dem ungarischen Pomologen Máté Bereczki benannt und stammt aus der Habsburger-Zeit. Sie zeichnet sich durch außergewöhnlich große, birnenförmige Früchte aus, die ein Gewicht von über 600 Gramm erreichen können und damit zu den größten aller Quittensorten zählen. Die Pflanze wächst aufrecht und sparrig, entwickelt sich langsam und ist daher auch für kleinere Gärten geeignet. Im Herbst färbt sich das eiförmige Laub leuchtend gelb. Die Quitte verströmt einen intensiven, charakteristischen Duft. Obwohl selbstfruchtbar, wird der Ertrag durch eine zweite Quittensorte deutlich verbessert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie goldgelben Früchte reifen ab Ende September und besitzen ein süß-säuerliches, aromatisches Aroma. Das Fruchtfleisch ist zunächst gelb und färbt sich beim Kochen rötlich. Die Früchte sind roh ungenießbar und hart, eignen sich aber hervorragend zur Verarbeitung zu Gelee, Marmelade, Kompott, Saft oder Quittenbrot. Durch ihren hohen Pektingehalt gelieren sie sehr gut und verleihen Marmeladen eine angenehme Konsistenz. Die Früchte können auch zu Likör verarbeitet oder als Zutat in herzhaften Gerichten verwendet werden. Die Sorte ist nur schlecht lagerfähig und sollte daher rasch nach der Ernte verarbeitet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Mai bis Juni erscheinen die hellrosafarbenen Blüten, die von Bienen, Hummeln und anderen Insekten besucht werden. Die Blüten sind eine wertvolle Nahrungsquelle für Insekten und tragen zur Bestäubung bei. Die großen, duftenden Früchte bleiben bis in den Herbst am Baum und werden gelegentlich von Vögeln und Kleinsäugern als Nahrungsquelle genutzt. Die Quitte 'Bereczki' ist ein robustes Obstgehölz mit regelmäßigen, hohen Erträgen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52860108505420,"sku":"100010063","price":29.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010063-1.jpg?v=1750333110"},{"product_id":"apfelquitte-konstantinopeler","title":"Konstantinopeler Apfelquitte","description":"\u003cp\u003eDie Konstantinopeler Apfelquitte ist ein aufrecht und breit wachsender Kleinbaum, der eine Wuchshöhe von 4 Metern erreicht. Die alte Kultursorte ist in ihrer Herkunft nicht eindeutig geklärt, möglicherweise stammt sie aus der Türkei oder dem Kaukasusgebiet. Seit Jahrhunderten wird sie in Mitteleuropa kultiviert und gehört zu den beliebtesten und robustesten Quittensorten. Der Wuchs ist mittelstark mit oft sparriger Verzweigung, die Krone entwickelt sich breit und ausladend. Im Herbst färbt sich das eiförmige, mittelgrüne Laub leuchtend gelb. Die Sorte ist selbstfruchtbar, bringt jedoch gemeinsam mit einer zweiten Quittensorte höhere Erträge und gilt als ausgezeichneter Pollenspender für andere Quitten. Die Erträge setzen früh ein und fallen regelmäßig aus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie mittelgroßen Früchte erreichen ein Gewicht von etwa 250 Gramm und zeigen eine unregelmäßig apfelrunde bis flachrunde Form. Die Schale ist hellgelb mit grünlichem Schimmer, bei Vollreife goldgelb und auf der Sonnenseite leicht rostbraun gefärbt. Das weißgelbe bis hellgelbe Fruchtfleisch ist fest und wird beim Kochen weicher, teilweise schmelzend. Die Früchte reifen von Anfang bis Mitte Oktober und verströmen einen intensiven, charakteristischen Apfelduft. Roh sind sie ungenießbar und herb-säuerlich, doch nach dem Kochen entfaltet sich ein vollmundiges, aromatisches Aroma. Sie eignen sich hervorragend zur Verarbeitung zu Gelee, Marmelade, Kompott, Mus, Saft, Sirup und Likör. Die Früchte sind gut lagerfähig und können bis in den Dezember, teils bis Januar verwendet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Mai bis Juni erscheinen die großen, schalenförmigen, hellrosafarbenen Blüten mit einem Durchmesser von bis zu 5 Zentimetern. Sie zählen zu den schönsten Obstbaumblüten und werden stark von Bienen, Hummeln und Schwebfliegen angeflogen, die reichlich Nektar und Pollen finden. Die Früchte bleiben bis in den Herbst am Baum und werden gelegentlich von Vögeln und Kleinsäugern genutzt. Die Konstantinopeler Apfelquitte ist eine robuste, anspruchslose Sorte, die auch für weniger warme Standorte geeignet ist und deren Holz relativ strengen Frost verträgt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"130–150 cm \/ Topfware","offer_id":52860108538188,"sku":"100010064","price":29.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010064-2.jpg?v=1750333113"},{"product_id":"besenginster","title":"Besenginster","description":"\u003cp\u003eDer Besenginster ist ein sommergrüner, als Rutenstrauch wachsender Gehölz, das eine Wuchshöhe von 1 bis 2 Metern erreicht. Er ist in West- und Mitteleuropa heimisch und besiedelt dort Extensivweiden, Waldschläge, Waldsäume, Brachen, Böschungen und lichte bodensaure Wälder. Der Strauch entwickelt lange, besenförmig dichtstehende, fünfkantige, aufrechte Zweige, die auch im Winter grün bleiben und Photosynthese betreiben. Die wechselständigen, dreiteiligen Blätter sind klein, verkehrt-eiförmig und seidig behaart. Als Tiefwurzler bildet er eine kräftige Pfahlwurzel mit handförmig gelappten Knöllchen aus, in denen Stickstoff bindende symbiontische Bakterien leben. Dadurch reichert er nährstoffarme Böden mit Stickstoff an und gilt als wertvoller Bodenverbesserer und Rohboden-Pionier. Der Besenginster ist in allen Pflanzenteilen stark giftig. Die Zweige wurden traditionell zur Herstellung von Besen verwendet, worauf sein deutscher Name zurückgeht. Der schnellwüchsige Strauch erreicht meist ein Alter von etwa 12 Jahren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Mai bis Juni erscheinen die intensiv duftenden, goldgelben Schmetterlingsblüten mit einer Länge bis 2,5 Zentimeter. Sie sitzen einzeln an Stielen und treten in den oberen Zweigteilen gehäuft auf. Die Blüten besitzen einen hochspezialisierten Explosionsmechanismus, der nur von großen Hummeln ausgelöst werden kann. Nektar wird nicht produziert, doch die Blüten bieten reichlich Pollen. Nach der Bestäubung entwickeln sich ab Spätsommer dunkle Hülsenfrüchte mit schwarzen Samen. Die Blüten und Früchte sind für zahlreiche Insekten von großer Bedeutung. Die dichte, besenförmige Verzweigung bietet Vögeln und Kleintieren Schutz und Deckung. Der Besenginster wird auch als Winterfutter für Hasen und Rehe genutzt und dient als raschwüchsiger Bodenfestiger an Böschungen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":52860108603724,"sku":"100010065","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010065-2.jpg?v=1750333115"},{"product_id":"blaugurke","title":"Blaugurke","description":"\u003cp\u003eDie Blaugurke ist ein laubabwerfender, straff aufrecht wachsender Großstrauch, der eine Wuchshöhe von 3 bis 5 Metern erreicht und im Alter eine charakteristische schirmartige Krone ausbildet. Sie stammt aus den Bergwäldern Westchinas, Tibets und Nepals, wo sie in Höhenlagen von 900 bis 3600 Metern gedeiht. Der oft mehrstämmige Strauch entwickelt außergewöhnlich große, unpaarig gefiederte Blätter von bis zu 100 Zentimeter Länge m. Die jungen Blätter treiben rötlich aus, im Herbst färbt sich das Laub leuchtend gelb bis gelb-orange.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon April bis Juni erscheinen die glockenförmigen, gelb-grünlichen Blüten in langen, hängenden Trauben von bis zu 35 Zentimeter Länge. Nach der Bestäubung entwickeln sich ab September bis Oktober die spektakulären, blau bis purpurfarben bereiften, bohnenförmigen Balgfrüchte, die 15 Zentimeter lang werden können. Die dickschaligen, weichen Früchte sind leicht gebogen oder gerad. Das weißliche Fruchtfleisch ist essbar und schmeckt leicht süßlich. Die schwarz-violetten Samen sollten nicht verzehrt werden. In Westchina werden die Früchte in den Bergwäldern gesammelt und als Delikatesse frisch verzehrt, auch zur Dekoration von Süßspeisen verwendet. Die Früchte können bis in den Winter am Strauch verbleiben und bilden dann einen besonderen Schmuck im Garten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten bieten Nektar und Pollen, ziehen jedoch kaum Bienen oder Hummeln an. Die dichte Belaubung bietet Vögeln Schutz, und die außergewöhnlichen blauen Früchte werden gelegentlich von Vögeln und in der Heimat auch von Affen verzehrt. Die Blaugurke ist eine exotische Rarität mit hohem Zierwert, die besonders im Herbst durch das Zusammenspiel der goldgelben Laubfärbung und der tiefblauen Früchte besticht.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860108636492,"sku":"100010066","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010066-1.jpg?v=1768309877"},{"product_id":"vielblutige-olweide","title":"Vielblütige Ölweide","description":"\u003cp\u003eDie Vielblütige Ölweide wächst als sommergrüner Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Sie stammt aus Ostasien: Ihr Verbreitungsgebiet zieht sich von China über Korea bis nach Japan, und dort zählt sie seit Langem zum Obst – ihr japanischer Name \u003cem\u003enatsugumi\u003c\/em\u003e heißt Sommer-Gumi. Auffällig ist die Beschuppung: Blattunterseiten und junge Triebe sind mit winzigen Schülferschuppen bedeckt, silbrig die einen, rotbraun die anderen, während die Blattoberseite dunkelgrün bleibt. Nach Europa kam sie um 1862 als Ziergehölz; von den Früchten war dabei keine Rede. Auch die Baumschule, die sie 1889 nach Nordamerika brachte, warb allein mit dem scharlachroten Fruchtschmuck. Erst gegen Ende der 1980er Jahre nahmen dort Versandbaumschulen Sorten ins Programm, die auf Fruchtgröße und Geschmack ausgelesen waren; die bekanntesten stammen aus dem Botanischen Garten Hryschko in Kiew.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich die weißen, beim Verblühen ins Gelbliche wechselnden Blüten; die Blütezeit hält rund 3 Wochen an. Sie sitzen einzeln oder zu zweit in den Blattachseln, sind gut 1 Zentimeter lang und duften so kräftig, dass man den Strauch von Weitem riecht. Ab Mitte Juli hängen die Früchte an auffällig langen, dünnen Stielen unter den Zweigen: längliche Steinfrüchte von etwa 1,5 Zentimetern, scharlachrot und über und über mit winzigen silbrigen Schüppchen gesprenkelt. Sie reifen nicht auf einmal, die Ernte zieht sich über rund 5 Wochen. Vollreif sind sie saftig und herb-säuerlich und erinnern im Geschmack an Sauerkirsche; wer zu früh pflückt, hat eine zusammenziehende Frucht in der Hand. Die Farbe hilft dabei nicht weiter – reife Früchte lösen sich schon bei leichter Berührung, sodass beim Durchfahren der Zweige nur sie in der Schale landen. In Japan wird sie am ganzen fruchtenden Zweig verkauft; in Nordamerika empfahl man sie um 1914 als Sauce zu Geflügel. Heute gehen die Früchte vor allem in Gelee, Marmelade, Saft und Fruchtleder – frisch gegessen sind sie etwas für Liebhaber. Der Ertrag fällt sicherer aus, wenn ein zweiter Strauch in der Nähe steht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAn den Wurzeln lebt die Ölweide mit Strahlenpilzen der Gattung \u003cem\u003eFrankia\u003c\/em\u003e zusammen, die Luftstickstoff binden. Davon zehrt nicht nur der Strauch selbst, sondern auch, was um ihn herum wächst – in Obstpflanzungen und Waldgärten setzt man sie deshalb als Ammenstrauch zwischen die Bäume. Auf mageren, durchlässigen Böden kommt sie damit ohne Nachhilfe zurecht. Der Duft macht die Blüten weithin auffindbar; Bienen fliegen sie stark an, und was an Früchten hängen bleibt, holen sich die Drosseln.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52860109226316,"sku":"100010068","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010068-1.jpg?v=1750333113"},{"product_id":"vielblutige-olweide-leonore","title":"Vielblütige Ölweide Leonore","description":"\u003cp\u003eDie Vielblütige Ölweide 'Leonore' wächst als breitbuschiger, sommergrüner Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art ist von China über Korea bis nach Japan verbreitet und wird dort seit Langem als Obstgehölz gezogen; nach Europa kam sie um 1862, zunächst nur als Zierstrauch. 'Leonore' ist eine Auslese daraus, die in Deutschland entstanden ist, und was sie auszeichnet, merkt man beim Ernten und beim Jäten: Ihre Zweige sind dornenlos, und Ausläufer bildet sie kaum. Die Blattoberseite ist dunkelgrün, die Unterseite silbrig beschuppt und ebenso die jungen Triebe – bei Wind blitzt der ganze Strauch hell auf.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Mai öffnen sich über rund 3 Wochen hinweg zahllose kleine Blüten, die zu mehreren an den Zweigen hängen: glockig, weiß bis cremefarben, im Verblühen gelblich und mit einem Duft, der weit trägt. Die Früchte reifen von Juli bis in den August und werden über etwa 5 Wochen nach und nach gepflückt. Sie sind rundlich-oval, bis 1,5 Zentimeter lang, rotbraun und silbrig gesprenkelt und hängen an auffällig langen, dünnen Stielen unter den Zweigen. Vollreif sind sie saftig und schmecken herb süß-säuerlich; zu früh gepflückt bleibt eine zusammenziehende Frucht. Die Farbe hilft dabei wenig weiter – reife Früchte lösen sich schon bei leichter Berührung vom Stiel. In den Herkunftsländern wandern sie in Konserven und in Likör; in europäischen Küchen werden sie meist zu Gelee, Marmelade, Kompott und Saft verarbeitet. Jede Frucht trägt einen einzelnen Kern, der sich am einfachsten loswird, indem man das Mus weich kocht und durch ein Sieb streicht. Für einen vollen Behang braucht 'Leonore' einen zweiten Strauch in der Nähe; dafür eignet sich auch die Wildform.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie duftenden Maiblüten werden von Bienen und Hummeln stark angeflogen, und weil der Strauch über Wochen hinweg immer neue öffnet, bleibt das Angebot länger bestehen als bei vielen Frühblühern. Was an Früchten hängen bleibt, holen sich die Drosseln. An den Wurzeln sitzen Knöllchen, in denen Strahlenpilze der Gattung \u003cem\u003eFrankia\u003c\/em\u003e Luftstickstoff binden – davon zehrt der Strauch auch auf magerem Boden, und über das Falllaub kommt der Stickstoff der Nachbarschaft zugute.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860109259084,"sku":"100010069","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010069-1.jpg?v=1750333116"},{"product_id":"korallenolweide-amber","title":"Korallenölweide Amber","description":"\u003cp\u003eDie Korallenölweide 'Amber' wächst als sparrig verzweigter Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Beheimatet ist die Art in Ostasien, und von dort stammt auch die Sorte selbst: 'Amber' wurde in Japan gefunden und von einer Baumschule aus Oregon nach Nordamerika mitgebracht, die sie dort in den Handel brachte. Damit steht sie unter den Korallenölweiden für sich – die übrigen gängigen Sorten sind Auslesen aus amerikanischen, britischen und europäischen Beständen, 'Amber' dagegen ein Fund aus dem Herkunftsgebiet der Art. Woran sie zu erkennen ist, sagt schon ihr Name: Die Früchte reifen bernsteingelb aus, wo die Art und die meisten ihrer Sorten rot werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüte beginnt Ende April und hält rund 3 Wochen an. Die weißen, röhrig glockigen Blüten sind klein und stehen büschelweise an der Basis der jungen Triebe; sie duften intensiv, und zwar zu einer Zeit, in der sonst wenig blüht. Schon 2 bis 3 Jahre nach der Pflanzung setzt der erste Ertrag ein. Ab September reifen die Früchte über etwa 5 Wochen: rundlich, goldgelb bis bernsteinfarben und fein silbrig gepunktet, dabei größer und fleischiger als bei der Art. Geerntet wird, wenn sie weich sind – dann schmecken sie süß und deutlich milder als die roten Sorten. Wer viel abnimmt, breitet ein Tuch unter dem Strauch aus und pflückt mit beiden Händen hinein, statt Beere für Beere abzulesen; ein paar Wochen halten die Früchte sich danach. Frisch vom Strauch sind sie damit eine der wenigen Ölweiden, die als Naschfrucht durchgehen; was nicht gleich gegessen wird, geht in Saft und Gelee. Für einen vollen Behang setzt man eine zweite Korallenölweide einer anderen Sorte daneben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie duftende Aprilblüte fällt in eine Zeit, in der noch wenig anderes offen steht; früh blühende Ölweiden gelten deshalb als wertvolle Nahrungsquelle für Wildbienen, und auch Honigbienen und Hummeln fliegen sie stark an. Die Früchte hängen lange am Zweig und werden von Drosseln abgetragen; aus dem Anbau heißt es, dass gerade die gelbfrüchtige Sorte den Vögeln besonders zusagt. Am meisten leistet der Strauch aber unter der Erde: Ölweiden gehören zu den wenigen Gehölzen, die sich ihren Stickstoff selbst beschaffen – Strahlenpilze in Wurzelknöllchen holen ihn aus der Luft, und was der Strauch nicht selbst braucht, geben Laub und feine Wurzeln nach und nach an den Boden ab. In Obstpflanzungen kann eine Ölweide in der Nachbarschaft den Ertrag der Bäume dadurch um bis zu 10 Prozent heben.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"100–120 cm \/ Topfware","offer_id":52860109291852,"sku":"100010070","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57831644332364,"sku":"100010467","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010070-4.jpg?v=1781778842"},{"product_id":"korallenolweide-red-cascade","title":"Korallenölweide Red Cascade","description":"\u003cp\u003eDie Korallenölweide 'Red Cascade' wächst als ausgebreiteter Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Wie 'Newgate' geht sie auf eine englische Auslese in Devon zurück, in der Sämlinge des ostasiatischen Wildstrauchs miteinander verglichen wurden; behalten wurde sie aus einem anderen Grund als die Schwestersorte – nicht wegen der einzelnen großen Frucht, sondern wegen der Menge. Im Spätsommer sitzen die Beeren zu vielen unmittelbar an den Trieben, dicht an dicht über die ganze Länge. Mittelgroß bleibt die einzelne Frucht dabei – die Menge macht das wett.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Mai an blüht der Strauch 3 Wochen lang; zahllose kleine weiße Blüten stehen an den jungen Trieben und verströmen einen kräftigen, süßen Duft. Ab September reifen die Früchte über etwa 5 Wochen: rund, mittelgroß, leuchtend rosarot bis rot und dicht silbrig gepunktet. Der Geschmack verlangt Geduld und belohnt sie auffällig – frisch in den Mund genommen ist die Beere zunächst scharf säuerlich, und binnen weniger Sekunden schlägt das in eine deutliche Süße um, der nur eine feine Säurekante bleibt. Wer zu früh pflückt, behält allein die Säure; solche Früchte sind nichts zum Naschen, geben aber ein besonders gutes Gelee. Vollreif geerntet eignen sie sich zum Frischessen ebenso wie für Saft und Marmelade. Geerntet wird über einem ausgelegten Tuch und in mehreren Durchgängen, weil sich die Reife über die 5 Wochen zieht. Lange aufheben lassen sich die Beeren nicht – bei Zimmertemperatur etwa 2 Wochen, danach gehört der Rest verarbeitet. Ein zweiter Strauch einer anderen Korallenölweiden-Sorte muss in der Nähe blühen, sonst bleibt der Ertrag aus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Maiblüte ist über Wochen von Bienen und Hummeln umlagert; bei dieser Blütenmenge zählt der Strauch zu den ergiebigen Trachten des Frühjahrs. Vom Behang bleibt regelmäßig genug für die Vögel übrig, die sich bis in den Herbst daran bedienen. Und anders als die meisten Fruchtsträucher zehrt die Ölweide dabei nicht am Boden, sondern zahlt in ihn ein: Strahlenpilze an ihren Wurzeln binden Stickstoff aus der Luft, der mit Laub und Feinwurzeln in den Oberboden übergeht und den Nachbarpflanzen zugutekommt.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ wurzelnackt","offer_id":57836769673548,"sku":"100010483","price":10.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860109324620,"sku":"100010071","price":15.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010071-1.jpg?v=1779889481"},{"product_id":"bienenbaum","title":"Bienenbaum","description":"\u003cp\u003eDer Bienenbaum ist ein sommergrüner, schnell wachsender Baum, der eine Wuchshöhe von 8 Metern erreicht. Er stammt aus Ostasien, vorwiegend aus Nord-China und Korea, wo er in lichten Wäldern und an Waldrändern wächst. Der Baum entwickelt in der Jugend einen mehrstämmigen, strauchartigen Wuchs und bildet im Alter eine breite, schirmförmige Krone von etwa 5 Metern Durchmesser aus. Die Rinde ist glatt und graubraun. Die gefiederten Blätter werden 20 bis 30 Zentimeter lang, sind oberseits glänzend grün und unterseits blaugrün. Beim Zerreiben verströmen die Blätter einen starken, ungewöhnlichen, teils als unangenehm empfundenen Geruch, weshalb die Art auch Samthaarige Stinkesche genannt wird. Im Herbst färbt sich das Laub grünlich-gelb bis leuchtend gelb.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juli bis August erscheinen die weißen bis grünlich-weißen, angenehm nach Honig duftenden Blüten in großen Schirmrispen von bis zu 15 Zentimeter Durchmesser. Die Blüten bieten außerordentlich viel Nektar – bereits der Nektar von drei Blüten reicht aus, um den Magen einer Honigbiene zu füllen. Der Bienenbaum gilt als einer der besten Nektarspender überhaupt und ist in der spätsommerlichen Trachtlücke eine unverzichtbare Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und viele andere Insekten. Junge Pflanzen beginnen erst nach einigen Standjahren zu blühen. Aus den Blüten entwickeln sich im Herbst rötliche Fruchtstände, die von Vögeln als Nahrung genutzt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Bienenbaum ist ein ökologisch äußerst wertvolles Gehölz, das durch seine späte und überreiche Blüte im Hochsommer besonders für Bestäuber von Bedeutung ist. Die dichte, schirmförmige Krone bietet Singvögeln gute Sitz- und Rückzugsplätze sowie Schatten.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":57634437824844,"sku":"100010398","price":19.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"70–90 cm \/ Topfware","offer_id":52860109390156,"sku":"100010073","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":58726668206412,"sku":"100010545","price":29.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010073-1.jpg?v=1750333119"},{"product_id":"franklinie","title":"Franklinie","description":"\u003cp\u003eDie Franklinie ist ein sommergrüner, langsam wachsender Großstrauch oder kleiner Baum, der als Strauch 4 bis 8 Meter und als Baum bis zu 10 Meter Höhe erreicht. Die Art wurde 1765 von den Botanikern John Bartram und seinem Sohn William am Altamaha River im US-Bundesstaat Georgia entdeckt und zu Ehren von Benjamin Franklin benannt. 1773 sammelte William Bartram Saatgut, und 1803 wurde die Franklinie zum letzten Mal in der Wildnis gesehen. Seitdem gilt sie in der Natur als ausgestorben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDank der gesammelten Samen überlebte die Art in Kultur, und weltweit existieren heute etwa 2000 Exemplare, vorwiegend in botanischen Gärten und als Rarität in Privatgärten. Die Franklinie besitzt länglich-eiförmige, glänzend grüne Blätter von bis zu 20 Zentimeter Länge. Im Herbst färbt sich das Laub spektakulär in leuchtenden Orange-, Rot- und Purpurtönen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon September bis Oktober erscheinen die großen weißen Blüten mit goldgelben Staubblätter im Zentrum. Sie erreichen einen Durchmesser von bis zu 8 Zentimetern und verströmen einen süßen, an Orangen erinnernden Duft. Die Franklinie gehört zu den spätblühenden Laubgehölzen und blüht häufig erst nach etwa mehreren Standjahren. Die lang andauernde Blütezeit von etwa sechs Wochen macht sie besonders wertvoll. Die Blüten bieten im Spätsommer und Herbst Nektar und Pollen und werden von Bienen und anderen Insekten besucht, wenn viele andere Pflanzen bereits verblüht sind.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Franklinie ist ein ökologisch wertvolles Gehölz, das durch seine außergewöhnlich späte Blütezeit im Herbst eine wichtige Nahrungsquelle für Bestäuber darstellt. Die dichte Krone bietet Vögeln Schutz und Sitzplätze. Als eine der seltensten Gehölzarten der Welt und durch ihre einzigartige Geschichte ist die Franklinie ein besonderes Schmuckstück für Gärten und botanische Sammlungen.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"40–60 cm \/ Topfware","offer_id":52860109422924,"sku":"100010074","price":39.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010074-1.jpg?v=1750333121"},{"product_id":"kugelformige-fuchsie-garcilis","title":"Magellan-Fuchsie Gracilis","description":"\u003cp\u003eDie Magellan-Fuchsie 'Gracilis' ist ein sommergrüner, dicht buschig und grazil wachsender Kleinstrauch mit leicht überhängenden Trieben, der eine Höhe von 0,5 Metern erreicht. Die Art \u003cem\u003eFuchsia magellanica\u003c\/em\u003e stammt aus den gemäßigten Regionen Südamerikas, vor allem aus dem südlichen Chile und Argentinien, wo sie in feuchten Waldlichtungen und an Waldrändern wächst. Die Varietät 'Gracilis' wächst besonders zierlich und feingliedrig. Sie gehört zu den winterhärtesten Fuchsien und treibt nach kalten Wintern aus der Wurzel wieder kräftig aus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon Juli bis Oktober erscheinen unzählige kleine, glockenförmige, elegant hängende Blüten an langen Stielen. Die lang andauernde Blütezeit von etwa 7 Wochen macht die Magellan-Fuchsie besonders wertvoll. Aus den Blüten entwickeln sich kleine, längliche, purpurschwarze Beerenfrüchte, die essbar sind und ab August reifen. Sie haben einen leicht süßlich-säuerlichen Geschmack und können frisch verzehrt oder zu Marmelade verarbeitet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Blüten werden von Bienen und Hummeln besucht und bieten über die gesamte Saison Nektar und Pollen. In ihrer südamerikanischen Heimat wird die Art von Kolibris bestäubt, in Mitteleuropa übernehmen Insekten diese Aufgabe. Die dichte Verzweigung des Strauchs bietet kleinen Vögeln Schutz und Deckung. Durch ihre lange Blütezeit bis in den Herbst hinein ist die Magellan-Fuchsie 'Gracilis' eine wichtige späte Nahrungsquelle für Bestäuber.\u003c\/p\u003e","brand":"Waldgärtnerei Kyritz","offers":[{"title":"10–30 cm \/ Topfware","offer_id":52860109455692,"sku":"100010246","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/files\/100010075.jpg?v=1768311245"}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0952\/8652\/6284\/collections\/Bestaeubermagneten.jpg?v=1750935795","url":"https:\/\/www.waldgaertnerei-kyritz.de\/collections\/artenvielfalt.oembed?page=10","provider":"Waldgärtnerei Kyritz","version":"1.0","type":"link"}